Samstag, März 28, 2026
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Infrastrukturfonds umgarnen Vantage Towers

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Singapur/London, 18. Mrz (Reuters) – Weltweit tätige Infrastrukturfonds haben Insidern zufolge ein Auge auf Vodafones Funkmastentochter Vantage Towers geworfen. Die Bieter, darunter die Investmentfirmen Brookfield und Global Infrastructure Partners (GIP), hätten unaufgefordert Gebote eingereicht, sagte eine mit der Angelegenheit vertraute Person der Nachrichtenagentur Reuters. Dabei werde die in Düsseldorf ansässige Vantage Towers höher bewertet als der aktuelle Börsenwert von rund 15 Milliarden Euro. Die Fonds strebten eine Mehrheit an. Vodafone prüfe die Offerten und habe noch keine Entscheidung getroffen. 

Nach Aussage von zwei Insidern befürwortet der britische Telekomkonzern allerdings eine Fusion von Vantage mit einem Konkurrenten – entweder dem Funkmastengeschäft der Deutschen Telekom oder Oranges Infrastrukturtochter Totem. Entsprechend hatte sich auch Konzern-Chef Nick Read in der Vergangenheit geäußert.

Vantage Towers ist seit vergangenem Jahr in Frankfurt an der Börse gelistet. Allerdings hält Vodafone weiterhin rund 81 Prozent an dem Unternehmen und befindet sich seit dem Einstieg des aktivistischen Investors Cevian unter Druck, mehr aus seinen einzelnen Geschäften zu machen. Read hat die Möglichkeit geäußert, den Vantage-Anteil herunterzuschrauben, weiterhin aber die Tochter zu kontrollieren.

Vodafone, Orange und Brookfield wollten keine Stellung nehmen. GIP war zunächst nicht erreichbar. Ein Sprecher der Deutschen Telekom verwies auf die Aussagen vom jüngsten Kapitalmarkttag, auf dem Firmenchef Tim Höttges sagte, alle strategischen Optionen für die Funkmastentochter zu prüfen. Insidern zufolge hat die Deutsche Telekom inzwischen den milliardenschweren Verkaufsprozess für ihre Funkturmtochter angestoßen. Demnach dürfte der Bonner Dax-Konzern bis Ende nächster Woche Gebot entgegennehmen. Unter den Bietern soll sich Europas Branchenprimus Cellnex befinden.

Infrastrukturfonds umgarnen Vantage Towers

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Titelfoto: Symbolfoto

Wichtige Entwicklungen zur Ukraine.

Auftragsbestand der Industrie sinkt erstmals seit knapp zwei Jahren

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Berlin, 18. Mrz (Reuters) – Der Auftragsstau in den deutschen Industriebetrieben ist im Januar erstmals seit fast zwei Jahren gesunken. Der Bestand an Bestellungen sei um 1,3 Prozent im Vergleich zum Vormonat zurückgegangen, wie das Statistische Bundesamt am Freitag mitteilte. „Der Auftragsbestand ist damit das erste Mal seit Mai 2020 wieder gesunken“, hieß es dazu. Dieser Rückgang könne auf „Bereinigungen älterer Auftragsbestände durch die Unternehmen hinweisen“. 

Die Betriebe hatten zuvor seit Juni 2020 von Monat zu Monat mehr neue Aufträge bekommen, als sie abarbeiten konnten. Ein wesentlicher Grund dafür dürften Lieferengpässe bei Vorprodukten gewesen sein. So fehlen etwa den Autobauern die begehrten Mikrochips, weshalb sie trotz starker Nachfrage nicht so viele Fahrzeuge bauen können wie eigentlich möglich. Der Auftragsbestand lag im Januar trotz des Rückgangs zum Vormonat immer noch um 20,9 Prozent höher als ein Jahr zuvor.

Deren Reichweite hat sich zugleich weiter auf ein Rekordniveau erhöht. Sie markierte im Januar mit 7,8 Monaten „einen neuen Höchststand seit Beginn der Zeitreihe im Jahr 2015“, wie die Statistiker betonten. Bei den Herstellern von Investitionsgütern wie Maschinen und Fahrzeugen ist die Reichweite mit 11,1 Monaten besonders hoch. Sie gibt an, wie viele Monate die Betriebe bei gleichbleibendem Umsatz ohne neue Auftragseingänge theoretisch produzieren müssten, um die vorhandenen Aufträge abzuarbeiten.

Auftragsbestand der Industrie sinkt erstmals seit knapp zwei Jahren

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Wichtige Entwicklungen zur Ukraine.

Habeck – Müssen Putins Macht am Ende zerstören

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Berlin, 18. Mrz (Reuters) – Angesichts des russischen Angriffs auf die Ukraine hat Wirtschaftsminister Robert Habeck dazu aufgerufen, die Macht des russischen Präsidenten Wladimir Putin zu zerstören. „Wir sollten alles, was wir tun können, tun, um Putins Macht zu reduzieren und am Ende auch zu zerstören“, sagte der Grünen-Politiker am Freitag in der ARD. Den direkten Krieg finanziere Putin zwar mit Rubel, also aus dem Inland heraus. Er brauche die Devisen aus den Öl- und Gasverkäufen aber zur Finanzierung von Importen.

Habeck bremste erneut bei der Forderung nach einem sofortigen Stopp der Energieimporte aus Russland. „Wenn wir bei Öl und Gas … sagen können, wir haben Lieferketten gesichert, dann können wir den nächsten Schritt gehen“, sagte er. „Daran arbeiten wir, daran arbeite ich.“ Habeck verwies darauf, dass mit Katar, den USA, Kanada und Norwegen derzeit versucht werde, die Belieferung der geplanten neuen Flüssiggas-Terminals in Deutschland zu sichern.

Allerdings sei der Bezug von Gas aus ökologischen und politischen Gründen auch aus anderen Ländern als Russland teilweise problematisch. „Wir müssen von den fossilen Energien runter“, sagte Habeck. „Die Reduktion des Gasverbrauchs in Deutschland ist das Allerwichtigste.“

Habeck – Müssen Putins Macht am Ende zerstören

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Wichtige Entwicklungen zur Ukraine.

Putin will an Zentralbankchefin Nabiullina festhalten

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8. Mrz (Reuters) – Inmitten der schweren Wirtschafts- und Finanzkrise wegen des Krieges gegen die Ukraine will sich der russische Präsident Wladimir Putin die Dienste der Zentralbankchefin Elvira Nabiullina für längere Zeit sichern. Er werde sie für eine weitere Amtszeit nominieren, wie aus einem am Freitag veröffentlichten Dokument auf der Internetseite des Parlaments hervorgeht. Die Abgeordneten der Duma wollen den Vorschlag demnach am 21. März prüfen.

Die 58-jährige Nabiullina, eine Wirtschaftswissenschaftlerin und ehemalige Beraterin Putins, wurde 2013 überraschend zur Chefin der Zentralbank. Sie ist die erste Frau auf dem Spitzenposten dieser in Russland sehr angesehenen Institution. Ihre aktuelle Amtszeit endet im Juni. Die Regeln besagen, dass Putin sie oder einen anderen Kandidaten bis zum 24. März nominieren muss.

Nabiullina hat als Reaktion auf die westlichen Sanktionen infolge der russischen Invasion in der Ukraine den Leitzins zuletzt von 9,5 auf 20 Prozent mehr als verdoppelt. Damit sollte der drastischer Verfall der Landeswährung Rubel gebremst werden. Die Zentralbank entscheidet noch im Tagesverlauf neu über ihren Zinskurs. Von der Nachrichtenagentur Reuters befragte Analysten gehen davon aus, dass der Leitzins nicht angetastet wird.

Wegen der westlichen Sanktionen droht Russland ein wirtschaftlicher Absturz. Eine unabhängige Umfrage unter Analysten, die die Zentralbank in diesem Monat in Auftrag gegeben hatte, prognostiziert für dieses Jahr eine Inflationsrate von 20 Prozent. Das Bruttoinlandsprodukt dürfte demnach um acht Prozent einbrechen. Vor dem Ausbruch des Kriege hatte die Zentralbank für das Jahresende noch eine Teuerungsrate von 5,0 bis 6,0 Prozent erwartet.

Die westlichen Länder haben unter anderem die milliardenschweren Devisenreserven der russischen Zentralbank eingefroren. Hunderte ausländische Unternehmen wollen sich aus dem Land zurückziehen. Mehrere große Ratingagenturen haben inzwischen die Kreditwürdigkeit für russische Staatsanleihen in den Ramschbereich gedrückt.

Putin will an Zentralbankchefin Nabiullina festhalten

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Wichtige Entwicklungen zur Ukraine.

Fuchs Petrolub will auch dank Preiserhöhungen wachsen

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Frankfurt, 18. Mrz (Reuters) – Der Schmierstoffhersteller Fuchs Petrolub will im laufenden Jahr auch durch eine Erhöhung der Verkaufspreise Umsatz und Ergebnis steigern. Der Umsatz solle auf 3,0 bis 3,3 Milliarden Euro klettern nach 2,8 Milliarden Euro (plus 21 Prozent) im abgelaufenen Jahr, teilte das Unternehmen am Freitag in Mannheim mit.

„Dieses Wachstum soll insbesondere auf einer weiteren Zunahme des Geschäftsvolumens basieren, daneben aber auch weitere Steigerungen der Verkaufspreise berücksichtigen“, erklärte der MDax-Konzern. Der Betriebsgewinn soll 2022 eine Spanne von 360 bis 390 Millionen Euro erreichen nach 363 Millionen Euro 2021, was ein Anstieg um 16 Prozent war. Mögliche Folgen des Ukraine-Krieges sind in der Prognose nicht berücksichtigt.

Das Ergebnis nach Steuern legte im vergangenen Jahr um 15 Prozent auf 254 Millionen Euro zu. Fuchs Petrolub schlug der Hauptversammlung eine um vier Prozent erhöhte Dividende von 1,03 Euro je Vorzugsaktie und 1,02 Euro je Stammaktie vor. Das sei die 20. Dividendenerhöhung in Folge.

Fuchs Petrolub will auch dank Preiserhöhungen wachsen

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Wichtige Entwicklungen zur Ukraine.

Dax startet zum Hexensabbat etwas schwächer

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Frankfurt, 18. Mrz (Reuters) – Der Dax ist zum Wochenschluss mit leichten Kursverlusten in den Handel gestartet. Der deutsche Leitindex verlor in den ersten Minuten 0,1 Prozent auf 14.368 Punkte. Analysten rechneten im Tagesverlauf mit stark schwankenden Aktienkursen, da am Freitag Futures und Optionen auf Indizes sowie Optionen auf einzelne Aktien verfallen. Zum sogenannten „Hexensabbat“ versuchen Investoren die Preise der Wertpapiere, auf die sie Derivate halten, in eine für sie günstige Richtung zu bewegen. 

Im Blick behalten die Anleger zudem die Entwicklung des Krieges in der Ukraine. Zuletzt waren die Hoffnungen auf eine baldige Waffenruhe von russischer Seite aus gedämpft worden.Gewinnmitnahmen und Vorsicht dürften den Aktienmarkt bestimmen, prognostizierte Thomas Altmann von QC Partners.

Zu den größten Verlierern zählten im Dax Henkel und BMW mit einem Abschlag von jeweils 0,9 Prozent. Vonovia legten gut ein Prozent zu. Der Immobilien-Riese sieht sich nach einem Rekordjahr und der Übernahme des kleineren Rivalen Deutsche Wohnen auf Wachstumskurs.

Im MDax griffen die Anleger bei Vantage Towers zu. Insidern zufolge haben weltweit tätige Infrastrukturfonds ein Auge auf VodafonesVOD.L Funkmastentochter geworfen.Die Aktien stiegen um knapp sechs Prozent.

Dax startet zum Hexensabbat etwas schwächer

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Wichtige Entwicklungen zur Ukraine.

Atemberaubende Preissteigerungen zwingt Bank of England zu Zinserhöhung

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Bank of England

Katharine Neiss, Europäische Chefvolkswirtin bei PGIM Fixed Income kommentiert die jüngste Zinserhöhung der Bank of England:

Höhere Energiepreise aufgrund des Russland-Ukraine-Konflikts werden zusammen mit den bereits angekündigten Erhöhungen der Sozialversicherungsbeiträge, die für April erwartet werden, einen weiteren erheblichen Druck auf die Lebenshaltungskosten der britischen Haushalte ausüben.

Die Haushalte zahlen mehr für lebensnotwendige Dinge wie das Tanken des Autos an der Zapfsäule und für Energierechnungen.  Da Lebensmittel sehr energieintensiv sind, werden die Haushalte auch mehr für Lebensmittel ausgeben müssen. Dieser Druck auf die Lebenshaltungskosten wird wahrscheinlich die britische Wirtschaft belasten, da die Verbraucher bei diskretionären Dingen wie Restaurantbesuchen und Urlauben sparen. Die Bank of England ist sich bewusst, dass höhere Zinsen das Wachstum weiter bremsen werden.

Warum also erhöht die Bank die Zinsen? 

Ein Schlüsselfaktor ist die Entwicklung des Lohnwachstums und der Inflationserwartungen vor dem Hintergrund einer unerwartet hohen Inflationsrate, die in den nächsten Monaten einen Spitzenwert von über 8 % erreichen dürfte. Das sind wirklich atemberaubende Preissteigerungsraten, wie man sie zuletzt Anfang der 1990er Jahre gesehen hat, kurz bevor in Großbritannien das Inflationsziel eingeführt wurde, um die galoppierende Inflation in den Griff zu bekommen.

Obwohl sich der Schock bei den Energiepreisen nicht wiederholen dürfte, gibt es deutliche Anzeichen dafür, dass die Nominallöhne und die mittelfristigen Inflationserwartungen nach oben getrieben wurden und nun über dem Inflationsziel der Bank von 2 % liegen. Die Bank of England achtet sehr darauf, dass eine höhere Inflation, die auf externe Faktoren zurückzuführen sind, sich nicht in der britischen Binnenwirtschaft niederschlagen.

Atemberaubende Preissteigerungen zwingt Bank of England zu Zinserhöhung

Foto von Katharine Neiss (Quelle: PGIM Fixed Income)

Wichtige Entwicklungen zur Ukraine.

Risiko- und Money-Management

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Risiko und Moneymanagement

An der Börse geht es nicht nur um die richtige Strategie, sondern auch um mentale Stärke. Eine saubere Ausführung und ein vernünftiges Risiko- und Money-Management sind notwendig, um langfristig profitabel zu sein. Im dritten Teil geht es darum, was Trader tun können, damit sie ihre Emotionen besser steuern können und sich strikter an ihren Plan halten.

Im 3.Teil der Reihe: Trading für Anfänger sprechen wir mit Maximilian Wienke, Marktanalyst bei XTB Deutschland über Risiko- und Money-Management.

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Weitere Informationen

Risiko- und Money-Management

Hier seht ihr Teil 2.

18. März 2022 Marktentwicklungen

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18. Mrz (Reuters) – Es folgt der Reuters-Blick zu wichtigen Entwicklungen in der Unternehmenswelt über die Top-Themen des Tages hinaus:

FLUGHÄFEN – Frankfurt: Die mittlerweile vierte Tarifverhandlungsrunde für etwa 25.000 Sicherheitskräfte an Verkehrsflughäfen ist ergebnislos zu Ende gegangen. Wie Wolfgang Pieper, Verhandlungsführer für die Gewerkschaft Verdi, mitteilt, hat der Bundesverband der Luftsicherheitsunternehmen (BDLS) kein verhandlungsfähiges Angebot vorgelegt. Die Tarifkommission von Verdi müsse nun entscheiden, ob erneut Streiks stattfinden. Die Tarifverhandlungen sollen am 24. März fortgesetzt werden. Warnstreiks von Sicherheitspersonal hatten in dieser Woche zu vielen Flugstreichungen am Flughafen FrankfurtFRAG.DE und anderen Airports geführt. 

MERCEDES-BENZ – Shanghai: Der deutsche Autobauer eröffnet ein Forschungs- und Entwicklungszentrum in der chinesischen Stadt Shanghai. Wie das Unternehmen mitteilt, ist dies bereits seine zweite Einrichtung dieser Art in China. Ziel sei es, mit dem neuen Forschungs- und Entwicklungszentrum Mobilitätstechnologien wie automatisiertes Fahren voranzutreiben.

MURATA – Tokio: Nach einem kurzzeitigen Produktionsstopp nach dem starken Erdbeben in Japan, plant der Anbieter von Keramikkondensatoren, die in Smartphones und Autos verwendet werden, den Betrieb in zwei seiner vier Fabriken wieder aufzunehmen. Die anderen beiden Produktionsstätten sind nach Angaben eines Unternehmenssprechers nach wie vor außer Betrieb. Ein Feuer, das in einer Fabrik in Tome ausbrach und in der Chip-Induktoren hergestellt werden, verursachte einige Schäden an den Anlagen.

LUCID – Austin, Texas: Der US-Elektroautobauer prüft eine Preiserhöhung für künftige Modelle wegen des nach eigenen Aussagen „enormen Inflationsdrucks“. Wie Lucid-CEO Peter Rawlinson verweist gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters auch auf die steigenden Nickelpreise nach dem Einmarsch Russlands in die Ukraine: „Ich denke, es wäre absolut töricht von mir zu sagen, dass wir unsere Preise niemals anheben werden.“ Rawlinson erklärt, dennoch Verpflichtungen gegenüber Kunden mit bestehenden Reservierungen einhalten zu wollen.

18. März Marktentwicklungen

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18. März: Der Börsen Vormittag

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Frankfurt, 18. Mrz (Reuters) – Es folgt der Börsen-Ticker zu wichtigen Kursbewegungen an den internationalen Finanzmärkten und ihren Ursachen: 

08.29 Uhr – Aus Furcht vor Angebotsengpässen decken sich Anleger wieder mit Aluminium ein. In Shanghai verteuert sich das im Flugzeug- und Automobilbau eingesetzte Metall um 3,5 Prozent auf 22.880 Yuan (3597 Dollar) je Tonne. An der Börse LMECMAL3 gewinnt es zwei Prozent auf 3448 Dollar je Tonne. „Die Lockdowns in mehreren Städten könnten die Aluminium-Produktion in China beeinträchtigen“, sagt Anlagestrategin Soni Kumari von der ANZ Bank. Hinzu kämen mögliche Ausfälle russischer Lieferungen wegen des Ukraine-Kriegs. 

08.11 Uhr – Die Aussicht auf einen neuen Firmenchef belastet die Cewe -Aktien. Bei Lang & Schwarz gehören sie mit einem Abschlag von 1,3 Prozent zu den schwächsten SDax-Werten. Der Fotodienstleister trennt sich überraschend von seinem Vorstandsvorsitzenden Christian Friege. Der Vertrag soll wegen unterschiedlicher Auffassungen über die Unternehmensführung nicht über den 31. Dezember 2022 hinaus verlängert werden

07.23 Uhr – Die schwindende Hoffnung auf eine baldige Waffenruhe in der Ukraine treibt die Ölpreise zum Wochenschluss weiter in die Höhe. Das Nordseeöl Brent und das US-ÖL WTI klettern in der Spitze um jeweils rund drei Prozent auf 109,57 Dollar beziehungsweise 106,08 Dollar je Fass. Am Donnerstag hatten sich Brent bereits um neun, WTI um acht Prozent verteuert. Anleger fürchten Versorgungsengpässe und eine Verschärfung der Sanktionen des Westens, sollte sich der Krieg weiter in die Länge ziehen. Die Volatilität dürfte nochmals zunehmen, weil die Lage so unsicher sei, sagt Justin Smirk von Westpac.

18. März: Der Börsen Vormittag

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