Habeck – Müssen Putins Macht am Ende zerstören

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Berlin, 18. Mrz (Reuters) – Angesichts des russischen Angriffs auf die Ukraine hat Wirtschaftsminister Robert Habeck dazu aufgerufen, die Macht des russischen Präsidenten Wladimir Putin zu zerstören. „Wir sollten alles, was wir tun können, tun, um Putins Macht zu reduzieren und am Ende auch zu zerstören“, sagte der Grünen-Politiker am Freitag in der ARD. Den direkten Krieg finanziere Putin zwar mit Rubel, also aus dem Inland heraus. Er brauche die Devisen aus den Öl- und Gasverkäufen aber zur Finanzierung von Importen.

Habeck bremste erneut bei der Forderung nach einem sofortigen Stopp der Energieimporte aus Russland. „Wenn wir bei Öl und Gas … sagen können, wir haben Lieferketten gesichert, dann können wir den nächsten Schritt gehen“, sagte er. „Daran arbeiten wir, daran arbeite ich.“ Habeck verwies darauf, dass mit Katar, den USA, Kanada und Norwegen derzeit versucht werde, die Belieferung der geplanten neuen Flüssiggas-Terminals in Deutschland zu sichern.

Allerdings sei der Bezug von Gas aus ökologischen und politischen Gründen auch aus anderen Ländern als Russland teilweise problematisch. „Wir müssen von den fossilen Energien runter“, sagte Habeck. „Die Reduktion des Gasverbrauchs in Deutschland ist das Allerwichtigste.“

Habeck – Müssen Putins Macht am Ende zerstören

Copyright: (c) Copyright Thomson Reuters 2022

Titelfoto: Symbolfoto

Wichtige Entwicklungen zur Ukraine.

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