Samstag, März 28, 2026
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Adler Group – Bank- und Kapitalmärkte für uns aktuell geschlossen

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Düsseldorf, 02. Mai (Reuters) – Der Immobilien-Investor Adler Group sieht die Bank- und Kapitalmärkte nach der Verweigerung des Testats für seinen Jahresabschluss 2021 durch die Wirtschaftsprüfer der KPMG für sich als nicht zugänglich an.

„Wir müssen uns auch darüber im Klaren sein, dass die Bank- und Kapitalmärkte, solange wir einen Disclaimer of Opinion haben, für uns geschlossen sind“, sagte der Chef des Adler-Verwaltungsrats, Stefan Kirsten, am Montag.

Adler verfüge, wie die Bilanz zeige, über eine halbe Milliarde Euro an liquiden Mitteln. „Wir haben an dieser Stelle keine Sorgen“, sagte Kirsten. Die Adler Group habe mit der Vergangenheit abgeschlossen und strebe für 2022 ein Testat für ihren Jahresabschluss an.

Adler Group – Bank- und Kapitalmärkte für uns aktuell geschlossen

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Wichtige Entwicklungen zur Ukraine.

„Flash Crash“ schreckt Europas Aktienanleger auf

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Frankfurt, 02. Mai (Reuters) – Ein kurzzeitiger heftiger Kursrutsch an den europäischen Aktienmärkten hat Investoren am Montag in Aufregung versetzt. Der Dax fiel am Vormittag binnen Minuten um bis zu 2,3 Prozent. Der EuroStoxx50 und der breit gefasste Stoxx600 rutschten um jeweils drei Prozent ab. Der Stockholmer Leitindex.OMXS30 brach zeitweise sogar um acht Prozent ein. Kurz darauf war der Spuk allerdings schon wieder vorbei und die Indizes lagen wieder auf dem Niveau vor diesem Ausverkauf, also bei deutlich undramatischeren Verlusten. 

Der Ausverkauf scheine nicht auf eine spezielle Schlagzeile zurückzugehen, sagte Martin Munk, Aktienexperte der Jyske Bank. „Diese Nachricht hätte uns inzwischen erreicht.“ In den Minuten des „Flash Crashs“ habe er zahlreiche Anrufe von besorgten und irritierten Kunden erhalten. „Da hat wohl ein Anleger die Börsenweisheit ‚Sell in May and go away‘ (Verkaufe im Mai und ziehe Dich zurück) zu wörtlich genommen“, witzelte ein Aktienhändler. Ein anderer Börsianer tippte auf eine Kaskade automatisierter Verkäufe. 

Die Börsenbetreiber Euronext und Nasdaq teilten mit, sie überprüften die Kursausschläge routinemäßig. Eine Erklärung für die aktuellen Ereignisse könnten sie zunächst nicht liefern. Die Nasdaq schloss eine technische Fehlfunktion ihrer Handelssysteme aus.

„Flash Crash“ schreckt Europas Aktienanleger auf

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Wichtige Entwicklungen zur Ukraine.

Rasantes Wachstum bei Münchner Start Up Relevo

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Relevo Mehrwegsystem ersetzt in 100 Städten an 1.000 Standorten über 1.000.000 Einwegverpackungen 

Relevo blickt positiv auf immense Gastronomienachfrage nach Mehrweglösung aufgrund kommender gesetzlicher Angebotspflicht. Neue Vertriebspartnerschaften und Internationalisierung von Relevo sollen Venture Capital Unternehmen einen vielversprechenden Einstieg in den Wachstumsmarkt Mehrweggeschirr bieten. 

Auch im Geschäftsjahr 2021 sowie dem ersten Quartal 2022 hat das Münchner Start Up Relevo mit seiner smarten Mehrweglösung für Take-Away-Speisen und -Getränke seinen Erfolg weiter fortgesetzt und startet jetzt seine Series A Finanzierungsrunde. In nur zwei Jahren konnten die drei Gründer Aaron Sperl, Matthias Potthast und Gregor Kolb in 100 deutschen Städten 1.000 Partnerstandorte vom digitalen Mehrwegangebot von Relevo überzeugen, sodass durch die Mehrwegplattform von Relevo schon jetzt über 1.000.000 Einwegplastikverpackungen eingespart wurden. Seit Frühjahr 2022 erweitern erste Gastronomiepartner in Österreich das wachsende Relevo Netzwerk. Auch das Relevo Team wächst für eine schnelle und individuelle Betreuung der Partner rasant auf nunmehr 50 Mitarbeitende. 

Relevo erwartet mehr als 100.000 neue Gastronomiepartner in 2022 

„Relevo gehört zu den innovativsten Anbietern im digitalen Mehrwegmarkt, hat sich 2021 vollends etabliert und es erreichen uns tägliche neue Anfragen von Gastronomiebetrieben. In 2022 erwarten wir ein Jahr mit extremem Wachstum. Aufgrund der Mehrwegangebotspflicht ab 2023 sehen wir in den nächsten neun Monaten eine Nachfragewelle von mehr als 100.000 potenziellen Kunden auf uns zurollen“, beschreibt Gregor Kolb die aktuelle Situation. Kooperationen mit Großhandelsunternehmen beschleunigen zusätzlich die Nachfrage nach der Relevo Mehrwegplattform in allen Bereichen der Gastronomie.

Mit Österreich ist jetzt auch die Internationalisierung von Relevo erfolgreich gestartet, wobei weitere europäische Länder zeitnah folgen sollen. „Relevo bietet riesiges Potenzial für Investoren und jetzt ist der richtige Zeitpunkt, in den Mehrwegmarkt und ein nachhaltiges Start Up mit starken Wachstumszahlen und profitabler Zukunft zu investieren. Aufgrund der hohen Produktakzeptanz von Relevo sind wir ideal positioniert, um mit frischem Kapital die auf uns zukommende Nachfragewelle bestens bedienen zu können, rasant zu skalieren und Relevo als führende Mehrweglösung zu etablieren“, freut sich Kolb auf interessante Angebote von Venture Capitals. 

Weitere Informationen finden Sie hier

Quelle Relevo GmbH

Unternehmen im Metaverse: neues Festival dient als Bühne 

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Beim Markenfestival am 14. September in Düsseldorf dreht sich alles um das Metaverse und dessen Bedeutung für Unternehmen. Unter dem Motto „Marken im Metaverse“ erleben 500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine Mischung aus Experten-Wissen und Inspiration. Die Anmeldung ist ab sofort möglich. 

Es herrscht Goldgräber-Stimmung bei den Software-Entwicklern und Marketing-Agenturen. Das Metaverse, ein digitales Paralleluniversum, wird zum Gamechanger für viele Branchen und Marken. Doch wie weit ist das Web 3.0 bereits in der Praxis angekommen? „Wir wollen die neuesten Entwicklungen auf die Bühne bringen und kontrovers diskutieren, wie Marken sich im Metaverse positionieren und verhalten sollen“, sagt Hans-Willy Brockes, CEO von ESB Marketing Netzwerk.

Unter dem Motto „Marken im Metaverse“ wird sich das Markenfestival am 14. September 2022 diesen Trendthemen in der Merkur Spiel-Arena in Düsseldorf widmen.

Das Festival liefert eine Mischung aus Experten-Wissen, Learnings und Inspiration aus der Markenwelt. Auf verschiedenen Bühnen werden Megatrends wie Nachhaltigkeit, Purpose, Influencer- und Employer-Branding diskutiert. Neben dem fachlichen Input werden auf dem Festivalgelände in der Merkur Spiel-Arena die neusten Trends und Innovationen aus der Markenwelt präsentiert. Rund 500 Teilnehmende aus Deutschland, Österreich und der Schweiz werden erwartet. Es bieten sich zahlreiche Gelegenheiten, um neue Kontakte zu knüpfen.

„Das Markenfestival wird nicht einfach ein weiterer Fachkongress werden, sondern wir haben den Anspruch die Vision des Metaverse erlebbar zu machen und den Entscheidern die Grundlagen des virtuellen und realen Markenmanagements aufzuzeigen“, so Brockes. Ein besonderes Augenmerk wird auf die Vertriebschancen für Marken und deren Produkte gelegt.

Christian Poschmann, Executive Director Corporate Events von D.LIVE fügt hinzu: „Damit schaffen wir eine Plattform für neue Trends und Marken. Das Markenfestival passt hervorragend zu Düsseldorf, in der Landeshauptstadt sind viele internationale Kreativ- und Marketingagenturen ansässig, viele große Marken werden hier entwickelt.“

Die Erstauflage in der Merkur Spiel-Arena richtet sich an Geschäftsführer, Markenentscheider sowie Agenturen und Medien im Markenumfeld. Die Veranstalter sind das ESB Marketing Netzwerk und D.LIVE. Nach dem Vorbild des Schweizer Markenkongress wird nun auch in Deutschland eine Premium-Plattform für Markenführung und Markenmanagement entstehen. 

Alle Informationen rund um das Markenfestival stehen unter https://www.markenfestival.com/ zur Verfügung. Die Anmeldung ist ab sofort möglich.

Titelbild Nach dem Vorbild des Schweizer Markenkongress wird nun auch in Deutschland eine Premium-Plattform für Markenführung und Markenmanagement entstehen.

Fotos Bildquelle Fotograf: Gabriele Griessenböck 

Quelle ESB Marketing Netzwerk AG

Marcus Diekmann und Johannes Kliesch gründen Founders League

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Von Start-Ups für Start-Ups: Digital-Unternehmer Marcus Diekmann und Snocks-Gründer Johannes Kliesch starten eine interaktive Live-Show für junge Gründer:innen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Damit wollen sie jungen Leuten mit unternehmerischem Spirit Reichweite und Zugang zu ihrem Business- und Investoren-Netzwerk verschaffen. Dafür gründen die beiden die Founders League GmbH. Mit im Gründungsteam sind Benjamin Diedering, Geschäftsführer des Content-Produktionsstudios BDX Media, und Julian Rauch, der die operative Geschäftsführung der Founders League GmbH übernehmen wird. 

„Die Founders League will Start-Ups eine echte Bühne geben“, erklärt Marcus Diekmann. „Unsere Idee, über eine digitales interaktives Live-Format an die Reichweite unseres Business- und Investoren-Netzwerks zu gelangen, bietet für Start-Ups eine Riesenchance.“

„Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, deine Idee kann noch so gut sein, wenn du nicht die richtigen Kontakte hast und schnell Reichweite aufbauen kannst, tust du dich schwer“, ergänzt Johannes Kliesch. „Genau das wollen wir mit der Founders League ändern und eine Plattform schaffen, auf der mutige Gründer:innen Zugang zu einem für sie relevanten Netzwerk aufbauen können.“

Das Founders League Live-Format

Das Show-Konzept ist denkbar einfach: sechs aufgeregte Start-ups, drei erfahrene Juroren, fünf Minuten Elevator-Pitch und ein knallharter Live-Chat. Die Mission für Start-Ups: Nicht nur die Juroren zu überzeugen, sondern auch den kritischen Live-Chat auf die eigene Seite zu ziehen. Die Kombination aus erfahrenen Hosts, neue Geschäftsideen und dem interaktiven Live-Chat machen diese Show besonders.

Die erste Pilotfolge wird live am 1. Juni 2022 in Leipzig produziert und über LinkedIn und Youtube ausgestrahlt. Ziel des Gründerteams ist es, über 100.000 Zuschauer:innen während der gesamten Ausspielungszeit der ersten Pilotfolge zu erreichen. Die erste Staffel mit acht bis zehn Folgen ist dann für den Herbst 2022 geplant. Refinanziert wird das Live-Format über Werbepartnerschaften.

Start-Ups können sich ab sofort über die Website um eine Teilnahme an der ersten Pilotfolge bewerben. Auch die Bewerbung um die 75 exklusiven Zuschauerplätze live vor Ort in Leipzig ist über die Website möglich. 

Über die Founders League

Die Founders League ist eine interaktives Live-Show für junge Start-ups und Gründer:innen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Das neue Streaming-Format ermöglicht Gründer:innen, in der jeweiligen Show direkt wertvolles Feedback durch den interaktiven Live-Stream zu bekommen – sei es von Kunden, potenziellen Business-Partner:innen oder Investor:innen. Gründer der Founders League sind Marcus Diekmann, Johannes Kliesch, Benjamin Diedering und Julian Rauch, der gleichzeitig Geschäftsführer ist.

www.foundersleague.de

Quelle Vaubel Medienberatung GmbH 

automaited gewinnt namhafte Investoren und macht RPA-Lösungen für jedermann nutzbar

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automaited

Nach einer bereits Anfang 2021 erfolgten Pre-Seed-Finanzierung durch den TechVision Fonds I, den Visionaries Club und Business Angels sicherte sich das Start-up automaited (vorher: aiConomix) jetzt 4 Mio. Euro in einer weiteren Finanzierungsrunde.

Neuinvestoren der Folgerunde sind die globalen Risikokapitalgesellschaften Headline und Northzone sowie weitere renommierte Business Angels. Mit dem frischen Kapital plant automaited die Produktentwicklung weiter voranzutreiben und neue Märkte zu erschließen. Das 2020 gegründete Unternehmen mit Sitz in Köln hat einen selbstlernenden Software-Assistenten entwickelt, der mittels Robotic Process Automation (RPA) und Process Mining wiederkehrende Arbeitsprozesse am Computer automatisiert. Bereits heute unterstützt das Startup viele namhafte Kunden mit seiner Lösung und will nun stark in den Ausbau seines Mitarbeiterstamms investieren.

Schneller Produkterfolg erforderte frühere Finanzierungsrunde

„Wir freuen uns, so schnell die Brücke zu großen Investoren wie Headline und Northzone geschlagen zu haben – darin sehen wir einen Teil unserer Aufgabe für die jungen Firmen, in die wir investieren“, sagt Dr. Ansgar Schleicher, Geschäftsführer der Managementgesellschaft des TechVision Fonds. „Da das automaited Team so viele Kunden so schnell von der einfachen Handhabbarkeit seiner Lösung überzeugt hat, investieren wir nun früher als geplant wieder ins Wachstum des Unternehmens.“

Erste selbstlernende RPA-Lösung am Markt

Der automaited Software-Assistent automatisiert verschiedenste Arbeitsschritte am Computer und ist auch auf einzigartige oder sich verändernde Workflows anwendbar. Durch Einsatz von RPA erkennt der Assistent eigenständig monotone Arbeitsprozesse und schlägt dem Nutzer eine geeignete Aktion wie das Kopieren von Daten oder das Ausfüllen von ganzen Formularen vor. Im Vergleich zu klassischen RPA-Lösungen benötigt automaited keine Hilfe vom Programmierer und lernt aus dem Wissen der Anwender.

„Dadurch lässt sich automaited nahtlos in bereits vorhandene Unternehmenssoftware integrieren“, sagt Denis Golovin, Geschäftsführer und Mitgründer von automaited. „Die aufwendige Identifikation automatisierbarer Prozesse und deren Programmierung entfällt. automaited findet diese und adaptiert sich laufend ans reale Geschehen. Derzeit gibt es am Markt keine einfache und skalierbare Lösung, um monotone Aufgaben derart wirtschaftlich und sinnvoll zu automatisieren.“

Die drei Gründer und Geschäftsführer von automaited, Denis Golovin, Alexander Schwabauer und Eric Marre, sind Absolventen der RWTH Aachen und Mentees von Will van der Aalst, einem Vordenker und Pionier in der Erforschung und Anwendung von Process Mining. Durch die heutige Zusammenarbeit mit dem „Lehrstuhl Process and Data Science“ der RWTH haben die Gründer Zugriff auf aktuelle Erkenntnisse aus der Forschung und die Möglichkeit, neue Technologien flexibel und umfangreich zu testen.

Bild: Eric Marre, Alex Schwabauer und Denis Golovin, Gruender von Automaited (v.l.n.r.)

Quelle VOCATO public relations GmbH

Qantas plant Nonstop-Flüge auf Känguru-Strecke Sydney-London

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Sydney, 02. Mai (Reuters) – Die australische Airline Qantas will mit dem längsten Nonstop-Flug der Welt, neuen Flugzeugen und mehr Komfort bei höheren Preisen punkten. Die Fluglinie bietet ab Ende 2025 Direktflüge von Sydney nach London oder New York an und sicherte sich dafür zwölf AirbusAIR.PAMaschinen vom Typ A350-1000.

Die Flugzeuge sollen mit mehr Premium-Sitzen, aber insgesamt weniger Gesamtkapazität ausgestattet sein, um bis zu 238 Passagiere auf einer rund 20-stündigen Reise zu befördern. Es wäre der längste kommerzielle Direktflug der Welt – und das auf einer Strecke, die wegen der vielen Zwischenstopps lange nur als Känguru-Route galt. Konzernchef Alan Joyce betonte am Montag, man werde die höheren Kerosinkosten durch höherpreisige Flugtickets ausgleichen.

Qantas nennt es das „Projekt Sonnenaufgang“: Ende 2025 könnte es auch Direktflüge nach Paris, Chicago und Rio de Janeiro geben, fügte Joyce hinzu. „Neue Flugzeugtypen machen neue Dinge möglich.“

Die Airline bestellte neben dem Dutzend großer Maschinen für Kontinentalflüge auch 40 Kurzstreckenflieger zur Modernisierung ihrer Inlandsflotte. Die jeweils 20 bestellten A321XLR und A220 sollen bereits Ende kommenden Jahres ihren Dienst aufnehmen. Qantas nannte keinen Preis, nach einer Schätzung der Analysten von Barrenjoey könnte sich der Deal allerdings auf mindestens 4,2 Milliarden Dollar belaufen.

Zudem sicherte sich Qantas eine Kaufoption für weitere 94 Flugzeuge. „Die Entscheidung des Vorstands, die größte Flugzeugbestellung in der australischen Luftfahrt zu genehmigen, ist ein klares Vertrauensvotum für die Zukunft der Qantas Group“, sagte Konzernchef Joyce. 

Die Fluggesellschaft erklärte zudem, dass die Nachfrage nach Inlandsflügen schneller als erwartet auf das Niveau vor der Pandemie zurückkehre. Für das am 1. Juli beginnende Geschäftsjahr erwarte Qantas die Rückkehr in die Gewinnzone. 

Qantas-Aktien legten am Montag rund drei Prozent zu auf den höchsten Stand seit November. Airbus notierten in einem schwachen Gesamtmarkt etwa 1,5 Prozent im Minus.

Qantas plant Nonstop-Flüge auf Känguru-Strecke Sydney-London

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Daimler will bis 2030 nur noch Elektro-Stadtbusse anbieten

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Frankfurt, 02. Mai (Reuters) – Daimlers Bussparte stellt das Angebot an Stadtbussen bis Ende des Jahrzehnts vollständig auf Elektroantriebe um und investiert daher nicht mehr in die Verbesserung von Dieselmotoren.

„Ab spätestens 2030 werden wir im Stadtbus-Segment in Europa nur noch CO2-neutrale Neufahrzeuge anbieten und nicht mehr in (die Abgasnorm) Euro VII investieren“, erklärte Spartenchef Till Oberwörder am Montag. Daimler bietet den batterieelektrischen eCitaro seit 2018 an und hat seither mehr als 600 Stück an Kunden ausgeliefert. In Deutschland sei der Hersteller mit einem Marktanteil von 45 Prozent an der noch geringen Zahl von Elektro-Stadtbussen Marktführer. 

Da die Busse noch doppelt so teuer sind wie solche mit Dieselmotor, werden sie in Deutschland und anderen EU-Ländern staatlich gefördert. Bis 2024 werde der Bund insgesamt 1,25 Milliarden Euro zur Anschaffung von Elektrobussen und zum Aufbau der Ladeinfrastruktur beitragen, erklärte Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP).

Bis 2030 solle jeder zweite Stadtbus elektrisch fahren. Nach Daten des Kraftfahrt-Bundesamtes war 2020 erst ein Prozent der Bestandsflotte klimafreundlich unterwegs. Bei den Neuzulassungen liege der Anteil derzeit bei zehn bis zwölf Prozent, sagte Oberwörder. „Bis 2025 erwarten wir 30 bis 40 Prozent.“ 

Die kleine Bussparte will so wie das Hauptgeschäftsfeld Lkw bis 2039 das Angebot komplett auf emissionsfreie Antriebe umstellen und setzt dabei neben der Batterie für kurze Strecken auf Wasserstoffantrieb für die Langstrecke. Je länger die am Stück zurückzulegenden Strecken sind um so länger dauert der Wechsel: Nach den Stadtbussen als erstem Produkt folgen Überlandbusse ab 2025 und Reisebusse, die heute bis zu 1000 Kilometer mit einer Tankfüllung fahren, 2030. In Europa soll die Elektrifizierung schneller gehen als in anderen Märkten. 

Über das laufende Geschäft sei er vorsichtig optimistisch, sagte Oberwörder. Die Corona-Pandemie mit dem völligen Einbruch von Busreisen hatte die Branche in den vergangenen beiden Jahren hart getroffen. Der Jahresabsatz von Daimler Buses lag bei jeweils knapp 19.000 Stück nach 33.000 Stück im Vorkrisenjahr 2019. Bei 3,2 Milliarden Euro Umsatz machte die Sparte 77 Millionen Euro Betriebsverlust. Für das laufende Jahr peilt sie bei einem Absatz von 20.000 bis 25.000 Einheiten schwarze Zahlen an.

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Österreich zählt so wenige Arbeitslose wie zuletzt vor zehn Jahren

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Wien, 02. Mai (Reuters) – In Österreich ist die Arbeitslosigkeit auf den tiefsten Stand seit 2012 gefallen. Ende April waren 327.308 Menschen arbeitslos gemeldet oder in Schulungen, teilte das Arbeitsmarktservice (AMS) in Wien am Montag mit. Gegenüber dem Vorjahr sei dies ein Rückgang um ein Viertel. Die nationale Arbeitslosenquote beträgt 6,1 Prozent. Positiv ausgewirkt hätten sich die Rücknahme der Corona-Maßnahmen sowie saisonale Effekte. 

„Die Entwicklung ist weiterhin durchaus sehr positiv“, sagte Arbeitsminister Martin Kocher. Die Zahl der Arbeitslosen sei auf dem niedrigsten Stand seit 2012, die Arbeitslosenquote seit April 2008. In Kurzarbeit waren Ende April 52.588 Personen.

Auf einem hohen Niveau seien hingegen weiterhin die offenen Stellen in Österreich. Laut den jüngsten verfügbaren Zahlen vom Ende März gilt es 124.000 Jobs zu besetzen – so viele wie noch nie. Laut Kocher handelt es sich dabei nur die gemeldeten offenen Stellen. „Das sind ungefähr 40 Prozent der tatsächlich offenen Stellen. Wenn man das hochrechnet kommt man auf eine hohe Zahl von fast 300.000 offene Stellen, die in Österreich verfügbar sind“, so der Minister. Gewisse Branchen, wie etwa dem Tourismus und Gastronomie, seien besonders stark betroffen. 

Für Vertriebene aus der Ukraine seien bisher knapp 1800 Arbeitsbewilligungen ausgestellt worden. Bis zum Herbst rechnet der Arbeitsminister mit einer niedrig fünfstelligen Zahl am Arbeitsmarkt.

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Volkswagen sieht Risiken in der Gas-Versorgung als Bedrohung

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Hamburg, 02. Mai (Reuters) – Volkswagen-Chef Herbert Diess sieht die Risiken in der Gas-Versorgung durch den Ukraine-Krieg als Bedrohung auch für das VW-Werk in Wolfsburg.

Sollte es im Konflikt mit Russland zu Einschränkungen bei Gas-Lieferungen kommen, könne dies das größte Pkw-Werk des Konzern besonders treffen, sagte Diess am Montag in einer auf Youtube übertragenen Diskussion mit Bürgern.

Als Konsequenz werde der Autobauer seine Energieversorgung vorübergehend länger auf Kohle stützen. VW stellt sein Kraftwerk am Stammsitz in Wolfsburg derzeit auf Gas um. Langfristig sei Gas jedoch die umweltschonendere Variante.

Diess sagte weiter, er gehe davon aus, dass sich die Halbleiterversorgung ab der Jahresmitte deutlich entspannen werde. Volkswagen werde die Produktion dann steigern.

Volkswagen sieht Risiken in der Gas-Versorgung als Bedrohung

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