Dienstag, März 31, 2026
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Dax höher erwartet – Ukraine-Krise bleibt im Fokus

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Berlin, 18. Feb (Reuters) – Am Freitag wird der Dax trotz der anhaltenden Ukraine-Krise Berechnungen von Banken und Brokerhäusern zufolge höher starten. Anleger schöpften etwas Hoffnung, weil US-Außenminister Antony Blinken eine Einladung zu einem Treffen mit seinem russischen Kollegen Sergej Lawrow angenommen hat. Am Donnerstag hatte der Dax 0,7 Prozent tiefer bei 15.267 Punkten geschlossen.

Auch an der Wall Street war es bergab gegangen. Investoren schwanken zwischen der Hoffnung auf eine Entspannung der Lage und der Furcht vor einem russischen Einmarsch in die Ukraine. Im Blick bleibt außerdem die Frage, wie stark die US-Notenbank ihre bevorstehende Zinswende einleiten wird. Sie wird für März erwartet – ob die Fed jedoch gleich mit einer Erhöhung um einen halben Prozentpunkt startet, ist unklar. Zudem stehen Firmenbilanzen an. Aus Frankreich kommen unter anderen Zahlen des Modekonzerns Hermes. Auf der Konjunkturseite werden US-Frühindikatoren und das Verbrauchervertrauen in der Euro-Zone für Februar erwartet.

Schlusskurse europäischer Indizes Stand am vorangegangenen Handelstag
Dax 15.267,63
Dax-Future 15.275,00
EuroStoxx50 4.113,19
EuroStoxx50-Future 4.111,50

Schlusskurse der US-Indizes am Stand Veränderung vorangegangenen Handelstag
Dow Jones 34.312,03 -1,8 Prozent
Nasdaq 13.716,72 -2,9 Prozent
S&P 500 4.380,26 -2,1 Prozent

Asiatische Indizes am Freitag Stand Veränderung

Nikkei 27.131,89 -0,4 Prozent
Shanghai 3.478,00 +0,3 Prozent
Hang Seng 24.675,67 -0,5 Prozent

Dax Vorbericht 18 Februar

Dax höher erwartet – Ukraine-Krise bleibt im Fokus

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Aktuell Meldungen findet ihr hier.

Digital Health 2022: Historisch niedrige Bewertung als Chance für Anleger

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Digital Health
Zuerich, 22.06.2016, Mitarbeiter der Bellevue Asset Management AG, Stefan Blum (Foto: Gonzalo Garcia)

Ein aktueller Marktkommentar von Stefan Blum, Portfoliomanager des Bellevue Digital Health Fonds:

Der Digital-Health-Sektor ist aktuell deutlich niedriger bewertet als zu Beginn des Jahres 2021. Diese historisch niedrige Bewertungsbasis dürfte nicht nur für Investoren attraktiv sein, sie sollte auch die Übernahmeaktivitäten im Sektor befeuern.

Das Börsenjahr 2021 war für klein- und mittelkapitalisierte Wachstumsaktien eine große Herausforderung. Dies zeigt sich auch in der deutlich besseren Performance der großkapitalisierten Gesundheitsunternehmen gemessen am Russell 1000 Healthcare Index, der im Jahr 2021 mit +23.3% abschnitt, während klein- und mittelkapitalisierte Unternehmen mit -17.6% enttäuschten (Russell 2000 Healthcare Index). Dementsprechend handelt das Bellevue-Digital-Health-Portfolio per Ende Januar mit einem Enterprise Value/Umsatz-Multiple unter der langfristigen Handelsspanne von 6-10x, rund 40% tiefer als vor 12 Monaten. Diese historisch tiefe Bewertung eröffnet enorme Wachstumschancen für 2022.  

Die Vorzeichen für das neue Jahr stehen gut. So dürften sich jetzt zunehmend grosse Healthcare-Unternehmen bei den disruptiven, schnell wachsenden Digital-Health-Anbietern engagieren. Den Anfang machte schon kurz nach dem Jahreswechsel der Healthcare-Riese Stryker mit einem Übernahmeangebot für Vocera, dem führenden Unternehmen für Kommunikationssoftware und -hardware für Krankenhäuser. Und Branchenoutsider Oracle lancierte noch im Dezember 2021 ein Übernahmeangebot über USD 29 Mrd. für Cerner, einem der zwei grossen Anbieter von Krankenhaussoftware.

Auch die jährlich stattfindende globale Healthcare-Konferenz von J.P. Morgan verlief sehr positiv. Einige Unternehmen haben bereits proaktiv Ergebnisprognosen abgegeben, nachdem sie von Anlegern, die wegen den Auswirkungen von COVID-19 besorgt waren, in Frage gestellt wurden. So liegt beispielsweise die Umsatzerwartung von Inspire Medical für 2021 bei rund USD 233 Mio. bei einer Bruttomarge von 85-86 % – beeindruckende Zahlen im Vergleich zu 2020.

Digital Health
Zuerich, 22.06.2016, Mitarbeiter der Bellevue Asset Management AG, Stefan Blum (Foto: Gonzalo Garcia)

Für den Digital Health-Sektor spricht auch, dass viele Unternehmen heute einen deutlich höheren Reifegrad aufweisen, ihre Geschäftsmodelle gefestigt sind und der Weg zur Profitabilität an Visibilität gewinnt. Aber auch bei Unternehmen, bei welchen die Investoren zuerst noch eine Bestätigung der Unternehmensstrategie einfordern, bestehen sehr große Renditechancen, während das Risiko auf Grund der starken Aktienkurskorrekturen und der moderaten Erwartungen der Investoren überblickbar erscheint.

Zusammengefasst ist die Ausgangslage für das Börsenjahr 2022 außerordentlich attraktiv. Einige Makrofaktoren wie steigende Inputkosten, Herausforderungen in der Lieferkette und Arbeitskräftemangel dürften sich sogar zusätzlich positiv auf den Geschäftserfolg der Digital-Health-Unternehmen mit ihren effizienzsteigernden Anwendungen auswirken.

Kurzfristige muss noch mit einigen Schwankungen am Aktienmarkt gerechnet werden, auch abhängig von den Impfraten und der Wirksamkeit der Impfstoffe gegen verschiedene Corona-Virusvarianten. Ebenso kann es zeitweise zu taktischen Verschiebungen der Investitionsflüsse (Sektorrotation) kommen. Ein sehr selektiv zusammengestelltes Portfolio schnell wachsender, transformativer und disruptiver Unternehmen, welche die Gesundheitsversorgung mit digitalen Technologien verbessern und kostengünstiger machen, sollte jedoch diese kurzfristigen Börsentrends schnell überwinden können.

Die gestiegene Akzeptanz digitaler Lösungen im Zusammenhang mit der Corona-Krise hat dem Digital Health-Sektor einen großen Wachstumsschub verliehen. Außerdem dürfte sich die M&A-Aktivitäten nun deutlichen beschleunigen. Risikokapitalgeber haben seit 2011 bereits mehr als USD 84 Mrd. in 3800 private Digital-Health-Unternehmen investiert, daher sind in den nächsten Jahren zahlreichen attraktive Börsengänge zu erwarten. Die hohe Wachstumsdynamik und die nichtzyklische Nachfrage verhelfen dem Digital-Health-Sektor zu einer exzellenten Ausgangslage für eine erfreuliche Wertentwicklung in 2022.

Digital Health 2022: Historisch niedrige Bewertung als Chance für Anleger

Titelfoto und Foto von Stefan Blum (Quelle: Bellevue AM)

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Hedgefonds-Verluste kosten Allianz mindestens 3,7 Milliarden Euro

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München, 17. Feb (Reuters) – Die Verluste von US-Investoren mit Hedgefonds ihrer Tochter AllianzGI zu Beginn der Corona-Krise kosten die Allianz voraussichtlich mindestens 3,7 Milliadden Euro. Der Versicherer steht nach eigenen Angaben kurz vor Vergleichen mit großen Investoren in die „Structured-Alpha“-Fonds. Die Verhandlungen mit Regulierungsbehörden in den USA, die von den Verlusten auf den Plan gerufen worden waren, liefen noch, teilte die Allianz am Donnerstagabend mit.

Von den dafür gebildeten Rückstellungen von 3,7 Milliarden Euro sei der Nettogewinn im vergangenen Jahr mit 2,8 Milliarden Euro belastet worden. Die „Structured Alpha“-Fonds waren vor allem an große US-Pensionsfonds verkauft worden.

Der Münchner Versicherer war auf mehr als sechs Milliarden Dollar verklagt worden. Die Käufer der Hedgefonds warfen der Allianz vor, ihre Versprechungen nicht eingehalten zu haben. „Die bevorstehenden Vergleichsabschlüsse bilden einen wichtigen Schritt auf dem Weg zu einer Beendigung aller Verfahren“, erklärte die Allianz nun. Mit weiteren Klägern sowie dem US-Justizministerium und der Börsenaufsicht SEC werde aber noch verhandelt. Deshalb sei „mit zusätzlichen Belastungen zu rechnen, bevor diese Verfahren endgültig abgeschlossen werden können“.

Hedgefonds-Verluste kosten Allianz mindestens 3,7 Milliarden Euro

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Ukraine, Inflation und Fed setzen US-Anlegern zu

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Berlin/New York, 17. Feb (Reuters) – Angesichts eines Trios von Sorgen haben die US-Börsen am Donnerstag schwächer tendiert. „Sie haben da eine offenbar weit verbreitete Inflation, es zeichnet sich eine Änderung der Geldpolitik der US-Notenbank ab und dann sind da noch die anhaltenden Spannungen mit Russland und der Ukraine“, sagte der Aktienstratege Terry Sandven vom Vermögensverwalter U.S. Bank Wealth Management.

Marc Chandler, Chefstratege beim Handelshaus Bannockburn Global Forex, verwies zudem auf das anstehende lange Wochenende wegen eines US-Feiertages am Montag: „Für einen Marktteilnehmer gibt es keinen Anreiz, vor einem Wochenende, an dem alles passieren kann, gegen eine risikoscheue Stimmung anzukämpfen.“

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte lag im Verlauf 1,1 Prozent tiefer bei 34.541 Punkten. Der breiter gefasste S&P 500 gab ebenfalls 1,1 Prozent auf 4426 Zähler nach. Der Index der Technologiebörse Nasdaq verlor 1,6 Prozent und fiel knapp unter die Marke von 14.000 Punkten.

Insbesondere die Furcht vor einer Eskalation der Ukraine-Krise hatte auch zuvor Anleger in Europa verschreckt. Im Osten des Landes kam es nach Angaben beider Seiten zu Gefechten zwischen pro-russischen Rebellen und ukrainischen Regierungstruppen. US-Präsident Joe Biden erklärte, die Gefahr eines russischen Einmarsches in der Ukraine sei „sehr hoch“ und es sei sein Gefühl, dass dies in den nächsten Tagen geschehen werde. Der Dax und der EuroStoxx50 hatten anschließend beide 0,7 Prozent nachgegeben.

TESLA UND DOORDASH GEBEN NACH

Entsprechend waren sichere Anlagehäfen gefragt. Der Goldpreis stieg um 1,7 Prozent auf 1899,90 Dollar je Feinunze (31,1 Gramm), der höchste Stand seit Juni 2021. Auch die Kurse von Staatsanleihen zogen an. Im Gegenzug fiel die Rendite der zehnjährigen US-Treasuries auf 1,981 Prozent.

Zwar befürchteten Rohstoff-Anleger, dass ein Krieg zu Sanktionen gegen russisches Öl führen und die weltweite Versorgung einschränken würde. Allerdings weckten positive Signale von den Verhandlungen über das Atomabkommen mit dem Iran die Hoffnung auf die Rückkehr iranischen Öls auf den Weltmarkt. Die US-Sorte WTI verbilligte sich um 1,9 Prozent auf 91,89 Dollar je Barrel (159 Liter).

Bei den Einzelwerten ging es für Tesla 3,4 Prozent bergab. Die US-Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA untersucht 416.000 Fahrzeuge nach Berichten über unerwartete Bremsmanöver des Fahrer-Assistenzsystems.

Für DoorDash gab es dagegen ein Plus von sieben Prozent. Der Essenslieferant – Mutter des deutschen Lieferdienstes „Wolt“ – hatte einen überraschend großen Umsatzsprung vorgelegt.

Die Aktien von Tripadvisor fielen dagegen 2,2 Prozent. Die Hotel-Suchmaschine wies überraschend einen Verlust statt eines von Experten erwarteten Gewinnes aus.

Ukraine, Inflation und Fed setzen US-Anlegern zu

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Entwurf für Einigung im Streit über iranisches Atomprogramm

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Wien, 17. Feb (Reuters) – Im jahrelangen Streit über das iranische Atomprogramm zwischen einer Staatengruppe und der islamischen Republik deutet sich eine Lösung an. Drei mit den Verhandlungen über eine Wiederbelebung des Atomabkommens von 2015 vertraute Diplomaten sagten Reuters, eine mögliche Einigung nehme erste Konturen an. Demnach sieht ein über 20 Seiten langer Entwurf mehrere Schritte vor, um zu einer Beilegung des Konflikts zu kommen. Dazu gehört der Verzicht des Irans auf die Anreicherung von Uran.

Ziel der derzeitigen Verhandlungen in Wien ist die Wiederbelebung des Atomabkommens aus dem Jahr 2015, das zwischen dem Iran einerseits und den USA, Russland, China, Großbritannien, Frankreich und Deutschland andererseits abgeschlossen wurde. Die USA unter dem damaligen Präsidenten Donald Trump kündigten 2018 den Vertrag einseitig auf und setzten Sanktionen wieder in Kraft. Der Iran hielt sich daraufhin nicht mehr an alle Einzelheiten des Vertrags. US-Präsident Joe Biden hat sich grundsätzlich zu einer Rückkehr zu dem Abkommen bereiterklärt.

Mit dem Abkommen soll verhindert werden, dass der Iran Atomwaffen baut. Die islamische Republik hat derartige Pläne zwar immer bestritten, aber Kontrollen verhindert. Die westlichen Staaten sind bereit, auf Sanktionen zu verzichten. Im Gegenzug muss der Iran auf die Anreicherung von Uran – das ab einer gewissen Konzentration Atomwaffen-fähig ist – verzichten und internationale Kontrollen seiner Atomanlagen zulassen.

FREIGABE VON IRANISCHEM FONDS IN SÜDKOREA GEPLANT

In den Entwurf geht es nach den Angaben der Diplomaten in einer ersten Phase neben dem Verzicht auf die Uran-Anreicherung auch um die Freigabe eines iranischen Fonds über sieben Milliarden Dollar, der in südkoreanischen Banken wegen der US-Sanktionen auf Eis gelegt ist. Ein weiterer Punkt ist demnach die Freilassung von westlichen Gefangenen.

Erst wenn die erste Phase abgeschlossen ist, sollen Sanktionen beendet werden. Dabei geht es den Angaben nach vor allem um das US-Verbot von iranischen Öl-Exporten. Allerdings sollen diese Öl-Sanktionen nicht gänzlich gestrichen werden. Sie sollen vielmehr befristet ausgesetzt werden, so dass die USA alle paar Monate ihren Verzicht auf die Strafmaßnahmen erneuern müssen.

Nach den Angaben ist ein möglicher Stolperstein die Forderung des Iran nach einer Garantie der USA, dass sie nicht wieder wie unter Trump einseitig den Vertrag aufkündigen. Westliche Beamte sagten, dass dies unmöglich sei, weil man künftige US-Regierungen nicht binden könne.

Die Diplomaten dämpften Hoffnungen, ein Durchbruch sei erreicht worden. Die vor zehn Monaten begonnenen Gespräche könnten immer noch scheitern. Sie verwiesen auf das Grundprinzip aller Verhandlungen, nach dem nichts vereinbart ist, bis alles vereinbart ist. Am Mittwoch hatte der französische Außenminister Jean-Yves Le Drian den Iran aufgefordert, in den nächsten Tagen zu entscheiden, ob eine Einigung möglich sei.

Entwurf für Einigung im Streit über iranisches Atomprogramm

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Der Weg für die erste Zinsanhebung ist frei

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Ein Kommentar von Dr. Andreas Billmeier, Europavolkswirt bei Western Asset Management, Teil von Franklin Templeton, zum Monatsbericht der EZB:

„Das Feedback, das die EZB von ihrem Netzwerk aus Unternehmensvertretern erhalten hat, macht den Weg für ein schnelles Ende der Anleihenankäufe und mindestens eine Zinsanhebung noch in diesem Jahr frei.

Die Aussagen im heutigen EZB-Bulletin stehen in vollem Einklang mit der von Chefvolkswirt Philip Lane formulierten Forderung der EZB, dass die Lohninflation auf 3 Prozent ansteigen muss, damit sich die Inflation auf das 2-Prozent-Ziel einpendeln kann.  

Es ist jedoch auffällig, dass die EZB nicht mehr auf eine höhere Lohninflation angewiesen ist, sondern sich damit zufrieden gibt, eine solche Entwicklung vorauszusehen. Für uns bedeutet dies, dass sich der Glaube an eine Beschleunigung der Lohn- und Preisinflation durchgesetzt hat.

Auffällig ist auch, dass die EZB-Vertreter betonen, dass sich der durchschnittliche Lohnanstieg in diesem Jahr sogar bei über 3 % einpendeln könnte – ein Inflationsrisiko, das es in Europa seit langem nicht mehr gegeben hat.“

Der Weg für die erste Zinsanhebung ist frei

Foto von Dr. Andreas Billmeier (Quelle: Western Asset / Franklin Templeton)

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Vienna Insurance Group übertrifft eigene Erwartungen

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Wien, 17. Feb (Reuters) – Die Vienna Insurance Group (VIG) hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 2021 ihre selbst gesteckten Ziele übertroffen. Bei einem Prämienvolumen von elf Milliarden Euro sei ein Gewinn vor Steuern von rund 510 Millionen Euro erzielt worden, teilte der Versicherer am Donnerstag auf Basis von vorläufigen Zahlen mit.

Die Schaden-Kosten-Quote (Combined Ratio) belaufe sich auf 94,1 Prozent. Erwartet hatte VIG ursprünglich ein Prämienvolumen leicht über dem Niveau des Vorjahres von 10,4 Milliarden Euro. Für den Vorsteuergewinn wurde eine Zielbandbreite von 450 bis 500 Millionen Euro genannt, für die Schaden-Kosten-Quote wurde ein Wert von rund 95 Prozent angestrebt.

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„Die deutlich über den Erwartungen liegenden Kennzahlen sind das Ergebnis einer sehr guten Performance aller operativen Gesellschaften inmitten einer weltweiten Pandemie“, erklärte der Konzern. Details zu den vorläufigen Zahlen will VIG am 8. März veröffentlichen. 

Vienna Insurance Group übertrifft eigene Erwartungen

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Dax gibt erneut nach – Ukraine-Krise belastet

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170222_AgenaTrader gibt

Frankfurt, 17. Feb (Reuters) – Nachfolgend die Kurse ausgewählter Indizes zum Xetra-Handelsschluss am Donnerstag: Grafik: AgenaTrader Download

Index-Stände 17:30 Plus/Minus 17.02.22 in Prozent
Dax 15.267,63 -0,7
MDax 33.389,03 -0,4
TecDax 3.286,46 -1,1
SDax 14.855,31 -1,1

EuroStoxx50 4.110,43 -0,7
Stoxx50 3.732,77 -0,6

ATX 3.884,58 -1,6

Dow Jones 34.523,58 -1,2
Nasdaq 13.925,74 -1,4
S&P 500 4.423,44 -1,2

Umsatz aller Dax-Werte Stand
17.02.22
in Millionen Stück 78,630
in Milliarden Euro 4,273

Ölpreis 17:30 Plus/Minus. in Dollar je Barrel 17.02.22 in Prozent
Brent 92,95 -2,0
WTI 91,67 -2,1

170222_AgenaTrader gibt
Screenshot: AgenaTrader Schlusskurs 17.2.22 Schlusskurs 15.267,63 Punkte

Dax gibt erneut nach – Ukraine-Krise belastet

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Verdi kündigt bundesweite Streiks bei der Postbank an

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Frankfurt, 17. Feb (Reuters) – Wenige Tage vor der zweiten Verhandlungsrunde im Tarifkonflikt bei der Deutsche-Bank-Tochter Postbank will die Gewerkschaft Verdi mit Streiks den Druck auf die Arbeitgeber erhöhen. An diesem Freitag und Samstag seien bundesweit 120 Postbankfilialen im Ausstand, teilte Verdi am Donnerstag in Düsseldorf mit.

„Damit wollen wir die Arbeitgeberseite zu einem verhandlungsfähigen Angebot bewegen“, erklärte Gewerkschaftssekretär Roman Eberle. Die erste Verhandlungsrunde für die rund 15.000 Postbank-Beschäftigten, davon 8000 im Filialvertrieb und 7000 im Infrastrukturbereich, war im Januar ohne Ergebnis geblieben.

bundesweite

Verdi fordert sechs Prozent mehr Gehalt, mindestens aber eine Erhöhung um 180 Euro. Ein wichtiges Thema in den Verhandlungen ist auch das mobile Arbeiten. Die Beschäftigten sollen nach den Vorstellungen der Gewerkschaft zudem einen Corona-Ausgleich von 1500 Euro erhalten. Die nächste Verhandlungsrunde ist für kommenden Dienstag geplant.

Verdi kündigt bundesweite Streiks bei der Postbank an

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EZB-Chefvolkswirt – Zeiten äußerst niedriger Inflation werden nicht wiederkehren

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Frankfurt/Berlin, 17. Feb (Reuters) – Die Zeiten sehr niedriger Inflation werden aus Sicht der EZB auch nach der Corona-Pandemie voraussichtlich nicht zurückkehren. Es gebe mehrere Faktoren, die anzeigten, dass das Umfeld einer „übermäßig“ geringen Teuerung, das von 2014 bis 2019 vorherrschte, nicht wiederkehre, sagte EZB-Chefvolkswirt Philip Lane am Donnerstag.

In jener Periode habe die Inflation im Durchschnitt bei 0,9 Prozent gelegen. Die EZB strebt eine Inflationsrate von 2,0 Prozent an. Bislang erwarten Notenbank-Volkswirte für die Jahre 2023 und 2024 jeweils eine Rate von 1,8 Prozent – für das laufende Jahr werden bislang 3,2 Prozent veranschlagt. Im März werden die Prognosen aktualisiert.

Angeheizt von teurer Energie war die Teuerungsrate im Januar auf einen Rekordwert von 5,1 Prozent hochgeschnellt. EZB-Chefin Christine Lagarde hat nach der jüngsten Zinssitzung ihre frühere Einschätzung nicht mehr wiederholt, wonach eine Zinswende 2022 sehr unwahrscheinlich sei.

EZB-Chefvolkswirt – Zeiten äußerst niedriger Inflation werden nicht wiederkehren

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