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Bund fühlt sich durch Cerberus-Ausstieg bei Commerzbank nicht unter Druck gesetzt

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Berlin, 12. Jan (Reuters) – Die Bundesregierung sieht sich durch den Teil-Ausstieg des US-Finanzinvestors Cerberus bei der Commerzbank nicht unter Druck gesetzt.

„Unser Blick auf die Beteiligung des Bundes ist unabhängig von der Entscheidung von Cerberus“, sagte der parlamentarische Staatssekretär im Bundesfinanzministerium, der FDP-Politiker Florian Toncar, am Mittwoch der Nachrichtenagentur Reuters. „Wir unterstützen den Vorstand und Aufsichtsrat der Commerzbank bei der bereits auf den Weg gebrachten Neuausrichtung des Instituts.“

Der Bund ist mit 15,6 Prozent größter Anteilseigner der chronisch unrentablen Commerzbank. Die Beteiligung geht noch auf die Rettung in der globalen Finanzkrise vor mehr als einem Jahrzehnt zurück. Die Aktien sind für den Bund aber nur noch einen Bruchteil des Kaufpreises wert.

Commerzbank

Cerberus hat diese Woche seine Anteile an der Commerzbank und auch der Deutschen Bank deutlich reduziert – vier Jahre nach dem Einstieg und mit Verlust. Insidern zufolge wird es jetzt auf einen Komplettausstieg hinauslaufen. Der Investor hatte auf eine Fusion der beiden Frankfurter Geldhäuser spekuliert – eine Wette, die allerdings nicht aufging.

Weder kam der große Zusammenschluss zwischen den beiden Häusern zustande, auch wenn zeitweise darüber gesprochen wurde, noch gab es eine Fusion des einen oder anderen mit einer ausländischen Bank.

FDP-Chef Christian Lindner ist seit Dezember neuer Bundesfinanzminister. Experten gehen davon aus, dass der Bund mit Lindner offener sein wird, die Commerzbank-Beteiligung abzustoßen. Weil dies derzeit allerdings nur mit Verlust über die Börse möglich wäre, wird nicht zeitnah damit gerechnet. Experten halten es für die bessere Option, zunächst abzuwarten, ob der Umbau der Commerzbank Früchte trägt und dadurch eine Fusion mit einer ausländischen Bank möglich wird.

Bund fühlt sich durch Cerberus-Ausstieg bei Commerzbank nicht unter Druck gesetzt

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Höchste US-Inflationsrate seit 1982 – Meinungen von Ökonomen

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Berlin, 12. Jan (Reuters) – Die Verbraucherpreise in den USA steigen immer rasanter. Waren und Dienstleistungen kosteten im Dezember 7,0 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Das ist der höchste Wert seit 1982. Ökonomen sagten dazu in ersten Reaktionen:

DIRK CHLENCH, LBBW:

„Der Preisaufwärtsdruck dürfte im Verlauf dieses Jahres infolge auslaufender Pandemie-bedingter Sondereffekte und dem Ausbleiben weiterer Ölpreisschübe etwas nachlassen. Nach unserer Prognose wird die Veränderungsrate zwar bald ihren oberen Wendepunkt durchschreiten. Einer deutlichen Entspannung an der Preisfront dürften jedoch die angesichts der niedrigen Arbeitslosenquote beschleunigten Lohnzuwächse entgegenstehen. Für das Gesamtjahr 2022 erwarten wir einen Anstieg der Verbraucherpreise um 5,0 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Damit wird die Inflation das zweite Jahr in Folge deutlich über dem Inflationsziel der US-Notenbank liegen. Da die US-Währungshüter jedoch ihre Haltung, die hohen Inflationsraten als temporäres Phänomen abzutun, aufgegeben haben, rechnen wir mittlerweile für das laufende Jahr mit vier US-Leitzinserhöhungen, jeweils um ein Viertelprozentpunkt.“

BASTIAN HEPPERELE, HAUCK AUFHÄUSER LAMPE:

„Ein erneut kräftiger Anstieg der Verbraucherpreise, die auf breiter Front klettern. Für Mieten, Neu- und Gebrauchtwagen und für vieles mehr, müssen die US-Konsumenten tiefer in die Taschen greifen. Die Inflationsrate wird voraussichtlich im Januar ihren Gipfel erreichen. Ein kräftigerer Rückgang wird sich aber erst in der zweiten Jahreshälfte einstellen. Die aktuell hohe Inflationsrate ist Wasser auf die Mühlen für diejenigen US-Notenbanker, die einen beschleunigten Ausstieg aus dem geldpolitischen Krisenmodus sehen möchten.“

THOMAS GITZEL, VP BANK:

„An die hohen Inflationsraten kann und möchte man sich nicht gewöhnen. Es muss sich um eine vorübergehende Angelegenheit handeln, sonst hätte die US-Wirtschaft langfristig ein Problem. Die gute Nachricht ist: In den kommenden Monaten wird die US-Inflationsrate in den Rückwärtsgang gehen, auch ohne Zutun der US-Notenbank. Alleine der kleiner werdende Basiseffekt bei den Energiepreisen sorgt dafür. Es ist also nicht die Frage, ob die Inflationsraten fallen, sondern auf welchen Niveaus sie sich einpendeln werden.“

Höchste US-Inflationsrate seit 1982 – Meinungen von Ökonomen

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TravelPerk sammelt weitere 115 Millionen US-Dollar in Serie D ein

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travelperk

TravelPerk, die weltweit größte Plattform für Reisemanagement, hat soeben bekanntgegeben, dass das Unternehmen die Series D-Runde mit 275 Millionen US-Dollar abgeschlossen hat.

Zusätzlich zu den im April eingesammelten 160 Millionen US-Dollar kamen weitere 115 Millionen US-Dollar hinzu. Der Wert des Unternehmens beträgt derzeit 1,3 Milliarden US-Dollar.

Der neue Investor General Catalyst sowie der bisherige Investor Kinnevik führen diese Finanzierung an. Damit erhöht sich die Gesamtinvestitionssumme von TravelPerk auf 409 Millionen US-Dollar. Gillian Tans, ehemalige Vorsitzende und CEO von Booking.com, die in dieser Runde persönlich investiert hat, schließt sich neben Joel Cutler, einem früheren Investor in Stripe, Airbnb und Kayak, dem Vorstand an. Gillian Tans und Joel Cutler helfen dem Unternehmen dabei, dessen Position als klarer Marktführer in der 600 Milliarden US-Dollar schweren Reisebranche kleinerer und mittelständischer Unternehmen weiter zu stärken.

Die Finanzierung zahlt auf das neue Ziel TravelPerks ein, Menschen im echten Leben auf eine ansprechende und nachhaltige Art zu verbinden. Das Unternehmen bemüht sich noch stärker, nachhaltige Reiselösungen der nächsten Generation zu entwickeln – speziell im Zeitalter des hybriden Arbeitens. Während sich Firmen weiterhin an die durch Covid-19 bedingten Veränderungen anpassen, stehen sie vor einer großen Herausforderung: Wie können sie persönliche, zwischenmenschliche Kontakte aufrechterhalten, die für den Aufbau von Beziehungen und einer Unternehmenskultur unerlässlich sind? Flexibilität und Nachhaltigkeit sind sowohl für Mitarbeiter als auch für Führungskräfte nicht länger verhandelbar.

„Mit der Zeit wird zunehmend klar, dass es keinen adäquaten Ersatz für die persönliche Begegnung gibt. Wir sehen das einerseits in den Daten auf unserer Plattform und spüren es andererseits auch selbst“, so Avi Meir, CEO von TravelPerk. „Während sich einige Technologien auf virtuelle Interaktionen konzentrieren, entwickeln wir die Technologie, die uns helfen wird, im echten Leben zusammenzukommen.“

Vor Kurzem hat das Unternehmen TravelPerk Events auf den Markt gebracht – ein innovatives Tool, das räumlich verstreuten Teams hilft, persönlich zusammenzukommen. Dieses Produktangebot wird das Unternehmen 2022 weiter ausbauen. Mit dem Ziel, diese Treffen so nachhaltig wie möglich zu gestalten, ist das Unternehmen nicht zuletzt durch die Übernahme von Susterra 2021 führend , wenn es darum geht, Kunden ihren CO2-Fußabdruck zu berechnen und deren Emissionen auszugleichen. Dabei investiert TravelPerk in deren Namen in Klimaschutzprojekte, die alle VERRA-akkreditiert sind und den höchsten Anforderungen der UN-Ziele für nachhaltige Entwicklung entsprechen.

Die neue Finanzierung verwendet das Unternehmen auch dazu, die Expansion in TravelPerks Zielmärkten einschließlich der USA und Europa voranzutreiben, nachdem sich das Unternehmen zuletzt als führende Geschäftsreise-Management-Plattform für den KMU-Markt weltweit etabliert hat. Seit 2019 hat TravelPerk den Jahresumsatz vervierfacht und die Kundenakquisitionsrate verdoppelt.

Im Jahr 2021 hat das Unternehmen die Art und Weise, wie KMUs und Reisende ihre Reisen verwalten, durch die Vorstellung von Lösungen, die diesen Prozess sicherer, flexibler und nachhaltiger machen, neu erfunden – alles rund um das Kernziel, Menschen im echten Leben auf eine ansprechende und nachhaltige Weise zu verbinden. Das Unternehmen hat im Jahr 2021 eine Reihe von wichtigen Neukunden gewonnen – darunter Just Eat Takeaway.com. Zudem erkannte der Crown Commercial Service Click Travel, eine Marke von TravelPerk, kürzlich als Geschäftsreiseanbieter für den öffentlichen Sektor Großbritanniens an.

Die „Zero-Layoff“-Strategie, die das Unternehmen während der Pandemie verfolgte, ermöglichte es, weiterhin in Produkte und Technologien zu investieren und diese zu verbessern – in einer Zeit weitreichender Umbrüche innerhalb der Branche. TravelPerk hat sich auf strategische Übernahmen konzentriert, um die Plattform zu verbessern und die globale Präsenz des Unternehmens zu stärken. Im Jahr 2021 erwarb das Unternehmen Click Travel, die größte Geschäftsreiseplattform Großbritanniens. Außerdem baute TravelPerk mit der Übernahme von NexTravel und der Eröffnung des Büros in Miami im vergangenen Oktober die Position in den USA aus.

„Die vergangenen zwei Jahre haben die Reiseindustrie für immer verändert – aber eines hat Bestand: Wir haben ein menschliches Bedürfnis, uns zu begegnen und uns zu treffen. Unternehmen müssen reisen, um ihre Teams zusammenzubringen und um Kunden zu treffen. Diese Reisen sollen aber flexibel und bequem sein – und mehr denn je müssen sie nachhaltig sein“, kommentiert Avi Meir, CEO und Mitbegründer von TravelPerk, weiter. „Unsere Aufgabe ist es, Menschen im echten Leben auf eine ansprechende und nachhaltige Weise zu verbinden. Wir sind unglaublich stolz auf alles, was wir bisher erreicht haben, und freuen uns sehr über die erhaltene Finanzierung von Investoren, die unsere Vision und Mission wirklich verstehen. Damit können wir unser Wachstum vorantreiben und neue Maßstäbe für nachhaltige Geschäftsreisen setzen.“

„Ich bin seit vielen Jahren in der Reisebranche tätig, und TravelPerk ist das Unternehmen, das mich immer wieder aufs Neue überrascht. Das Unternehmen hat die Führungsposition in den letzten zwei Jahren in schwierigen Zeiten für die Reisebranche gefestigt und ist stärker denn je. Es ist innovativ und in der Lage, auf die sich ändernden Bedürfnisse der Kunden durch wichtige Übernahmen, neue Markteintritte und Produktentwicklungen einzugehen und diese zu erfüllen“, so Gillian Tans, ehemalige Vorsitzende und CEO von Booking.com. „Ich fühle mich geehrt, als Investor und Vorstandsmitglied von TravelPerk dabei zu sein und dem Unternehmen dabei zu helfen, eine globale Führungsposition zu erreichen.“

„Hybrid- und Fernarbeit sind zweifellos auf dem Vormarsch, ein Zoom-Anruf kann jedoch niemals die Vorteile einer persönlichen Begegnung von Angesicht zu Angesicht ersetzen. Wir haben keinen Zweifel daran, dass Geschäftsreisen in den kommenden Jahren weiter wachsen und florieren werden, wobei TravelPerk der klare Marktführer in diesem Bereich sein wird. Wir freuen uns, an dieser Finanzierungsrunde teilzunehmen“, ergänzt Joel Cutler, Managing Director bei General Catalyst.

„Avi hat während der gesamten Pandemie eine vorbildliche Führungsrolle übernommen. Vor allem sein Einfühlungsvermögen und sein Respekt für die Mitarbeiter haben es dem Unternehmen ermöglicht, die besten Talente zu halten und neue anzuwerben. So konnte TravelPerk die Covid-Krise nutzen, ein erstklassiges Produkt weiter auszubauen und neue Kunden zu gewinnen“, so Georgi Ganev, CEO von Kinnevik. „Infolgedessen übertraf die Leistung des Unternehmens das Niveau vor der Pandemie bei weitem, als sich die Reisetätigkeit im Jahr 2021 allmählich zu normalisieren begann und die Kunden nach Lösungen zur Bewältigung der komplexen Reiseanforderungen suchten. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit unseren Freunden bei General Catalyst in diesem nächsten spannenden Kapitel.“

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Quelle Wilde & Partner Communications GmbH

DNB AM: Zweiter Emissionsreport zu DNB Renewable Energy erschienen

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DNB Energie

12.01.2022 Nicht nur der CO2-Fußabdruck zählt: In ihrem neuen, zweiten Emissionsreport zum DNB Fund Renewable Energy haben die verantwortlichen Portfoliomanager Christian Rom und Stian Ueland das Thema CO2-Ausstoß entlang der gesamten Wertschöpfungskette der Portfolio-Unternehmen analysiert. Das Ergebnis: Pro Tonne emittierten CO2 sparen die Unternehmen mehr als sechs Tonnen ein – ein beeindruckender Wert in punkto Emissionsvermeidung.  

Der CO2-Fußabdruck, auch Kohlenstoffintensität oder Carbon Footprint genannt, ist die Messung der Treibhausgasemissionen eines Unternehmens im Verhältnis zu seinem Umsatz.

Er ist demnach einer von mehreren Faktoren, die etwas über das Klimarisiko und die Auswirkungen eines Unternehmens aussagen. Unternehmen und Investoren nutzen den Carbon Footprint, um kohlenstoffbedingte Risiken zu erkennen und anzugehen. Die Betrachtung des CO2-Beitrags der verschiedenen Sektoren zu den globalen Treibhausgasemissionen kann ein nützlicher Ausgangspunkt sein, um zu ermitteln, welche Prioritäten bei der Emissionsreduzierung gesetzt werden sollen.

Um die CO2-Bilanz für Anleger tranzparent zu machen, werden von den Fondsgesellschaften standardmäßig die emittierten Emissionen der Unternehmen in der Analyse einbezogen.  „Unserer Meinung nach reicht diese Vorgehensweise aber nicht aus“, erklärt Portfolio Manager Stian Ueland. 

 „Eine Besonderheit bei unserer Analyse ist, dass sowohl die Emissionsebenen 1, 2 aber auch Ebene 3 einbezogen wurden.“ Das bekannte „Carbon Footprinting“ fokussiert sich lediglich auf die Emissionen eines Unternehmens der Ebene 1 und 2, also solche Emissionen, die direkt in Verbindung mit dem Unternehmen stehen und indirekt über den Energieverbrauch gemessen werden können.

DNB
Bildquelle: DNB AM Foto Stian Ueland (links) und Christian Rom (rechts)

Die Ebene 3 berücksichtigt ebenfalls die Emissionen der weiteren Wertschöpfungskette. Aufgrund dieser komplexen Struktur und des oftmals unverhältnismäßig hohen Aufwands zur Messung, wird diese letzte Ebene mehrfach und oftmals ignoriert.

Der Report beschreibt, wie die Fondsmanager bei der Zusammenstellung des nachhaltigen Portfolios vorgehen und dabei insbesondere die CO2-Emissionen in den Blick nehmen. Die Sektoren, die maßgeblich für eine Reduktion des CO2 in der Erdatmosphäre sorgen, sind zum einen die erneuerbaren Energien, wie Wind, Solar, Biogas und zunehmend auch Wasserkraft.

Zum anderen tut sich eine Menge im Bereich der Elektrifizierung von Verkehr und Infrastruktur. Ein drittes großes Thema ist die Ressourceneffizienz – die in vielen Branchen eine Rolle spielen kann, zum Beispiel bei Nahrungsmitteln oder in der Baubranche. Hier findet sich eine ganze Reihe hochwertiger Unternehmen.

„Das Besondere an unserer Auswertung ist, dass wir einzelne Daten, wie zum Beispiel den CO2-Fußabdruck, immer auch in der Gesamtheit betrachten“, erklärt Uelands Kollege Christian Rom. So verbraucht zum Beispiel die Herstellung bestimmter Komponenten von Photovoltaik-Anlagen viel Energie – was zu einem hohen CO2-Fußabdruck führt. Gleichzeitig stellen die Anlagen aber langfristig die Nutzung von umweltfreundlicher Solarenergie sicher. „Diese Zahlen muss man ins Verhältnis setzen, um zu einer gerechten Bewertung zu gelangen“, so Rom. In dem Report wird der „Impact Investment Charakter“ abermals unterstrichen: Für jede Tonne CO2, die das Portfolio emittiert, werden an anderer Stelle rund sechs Tonnen CO2eingespart. 

Für den Report haben die Portfoliomanager zwischen September 2020 und September 2021 mit insgesamt 36 Unternehmen zu 79 Einzelaspekten gesprochen. Den vollständigen Report (Englisch) können Sie hier herunterladen: 

https://dnb-asset-management.s3.amazonaws.com/ESG-SRI-pdf/DNB_Renewable_Energy_Avoided_Emissions_2021.pdf

DNB AM: Zweiter Emissionsreport zu DNB Renewable Energy erschienen

Bildquelle: DNB AM Foto Stian Ueland (links) und Christian Rom (rechts)

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Qdrant: Deep-Tech-Startup erhält 2 Millionen Euro

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Qdrant

Qdrant-Gründer Andre Zayarni und Andrey Vasnetsov sichern sich Pre-Seed-Finanzierung in Höhe von 2 Millionen Euro

Das Deep-Tech-Startup Qdrant hat Kapital in Höhe von 2 Millionen Euro in einer Pre-Seed-Finanzierung eingesammelt. Angeführt wird die aktuelle Finanzierungsrunde von den europäischen Fonds 42CAP und IBB Ventures. Mit dem Kapital soll die firmeneigene Open-Source-Suchmaschine für neuronale Daten weiterentwickelt und die Gemeinschaft der Early Adopters vergrößert werden. Langfristiges Ziel ist es, die Zukunft der neuronalen Suche erheblich voranzutreiben und eine neue Ära der angewandten KI einzuläuten.

Die Idee von Qdrant überzeugt: Neben der Venture-Capital-Gesellschaft 42CAP, die in B2B-Software-Unternehmen in der Frühphase investiert, konnte das Startup auch den Early-Stage-VC-Fonds IBB Ventures, der junge Berliner Unternehmen aus der Technologie- und Kreativwirtschaft mit Venture Capital unterstützt, für sich gewinnen. Beide Fonds verfügen über eine nachweisliche Erfolgsbilanz bei der Unterstützung von Early-Stage-Startups im Bereich Deep Tech. Darüber hinaus profitiert das Berliner Unternehmen von fundiertem Branchen-Know-how namhafter Business Angels wie dem i2x-Gründer Michael Brehm oder der Unternehmensberatung Mücke Roth & Company. 

Qdrant wurde im Oktober 2021 von Andre Zayarni und Andrey Vasnetsov gegründet. Das Startup entwickelt eine führende neuronale Suchtechnologie, um angewandte KI-Lösungen voranzutreiben sowie Metric Learning praktikabel zu machen. Das Flaggschiffprodukt des Unternehmens, die neuronale Suchmaschine, bietet einen Service mit einer praxistauglichen API zum Speichern, Suchen und Verwalten von Vektoren. Die Qdrant-Engine ist auf erweiterte Filterungsprozesse zugeschnitten, sodass sie für alle Arten von neuronalen Netzwerken oder semantischen Abgleichen, Empfehlungen, Facettensuchen und anderen Anwendungen nutzbar ist. Daraus ergibt sich ein sehr breit aufgestellter Anwendungsbereich, der von der semantischen Suche über Produktempfehlungen für den E-Commerce bis hin zur Bilderkennung oder Analysen von Anomalien reicht. Im Vordergrund steht dabei immer die Verarbeitung von unstrukturierten Daten. 

Beide Gründer verfügen über mehrjährige Erfahrungen und Expertise im Tech-Bereich. Andre Zayarni, CEO von Qdrant, begann seine Karriere nach seinem Informatikstudium in Karlsruhe bei StudiVZ in Berlin. Nach mehreren Jahren im Gaming-Segment bei Bigpoint sowie in führenden Tech- und Produkt-Positionen bei verschiedenen Startups arbeitete er die letzten fünf Jahre als CTPO bei der KI-gesteuerten Job-Matching-Plattform MoBerries. Andrey Vasnetsov, CTO von Qdrant, kam vor zwei Jahren aus Moskau nach Deutschland, wo er bei der Mail.ru Group tätig war und später die Abteilung für Suche der Tinkoff Bank leitete.

„Metric Learning und Vektorsuchen sind fest in der akademischen Welt verwurzelt. Jedes Jahr veröffentlichen FAANG-geförderte Doktoranden eine weitere Reihe von Arbeiten, die sich nur für IT-Riesen eignen. Mit Qdrant wollen wir einen anderen Weg gehen und uns auf die technische Seite konzentrieren”, sagt Andrey Vasnetsov, Co-Founder und CTO von Qdrant. „Wir freuen uns sehr über das entgegengebrachte Vertrauen und das Kapital der Investoren. Mit ihrer Hilfe wird es uns gelingen, Metric Learning tatsächlich praktikabel zu machen.”

„Unsere Mission ist es, Unternehmen dabei zu helfen, die Vorteile von KI zu nutzen und das Beste aus ihren angewandten Data-Science-Lösungen herauszuholen – insbesondere bei der Arbeit mit unstrukturierten Daten. Dies bewerkstelligen wir durch den Einsatz unserer Open-Source-Technologie. Zu unseren potenziellen Kunden und Early Adoptern gehören nahezu alle Unternehmen, die KI-basierte Lösungen nutzen oder anbieten“, ergänzt Andre Zayarni, Co-Founder und CEO von Qdrant.

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Quelle schoesslers GmbH

Back Market erhält 450 Millionen Euro

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Photographer: Julie Glassberg. --

Serie-E-Investitionsrunde: Back Market erhält 450 Millionen Euro und wird nun mit 5,1 Milliarden Euro bewertet

Back Market, der führende Marktplatz für wiederaufbereitete Elektronik, schließt eine neue Investitionsrunde von 450 Millionen Euro ab. Damit erhöht sich die Unternehmensbewertung auf 5,1 Milliarden Euro. Die Runde wird von dem neuen Investor Sprints Capital angeführt und von den bestehenden Partnern Eurazeo, Aglaé Ventures, General Atlantic und Generation Investment Management unterstützt.

Back Market will seine Position in Deutschland und ganz Europa weiter ausbauen

Back Market war einer der ersten Marktplätze für wiederaufbereitete Elektronikgeräte in Europa und konnte sich seitdem eine führende Position erarbeiten. Bislang erschloss das Unternehmen 13 europäische Länder, in denen weitere erhebliche Investitionen geplant sind. Zusätzliche Märkte sollen folgen. Für Deutschland plant das Start-up 60 Millionen Euro für den operativen Betrieb ein. Zudem soll die Größe des deutschen Teams verdreifacht werden.

Mit der Series-E-Runde unterstreicht Back Market seine zukunftsweisende Vision und kann seinePosition als führender Marktplatz, der sich ausschließlich dem Verkauf von fachmännisch aufbereiteter Elektronik widmet, weiter ausbauen. Der Mitgründer und CEO von Back Market, Thibaud Hug de Larauze, erklärt: 

„Unser Ziel ist es, wiederaufbereitete Elektronik zur ersten Wahl beim Kauf von technischen Geräten zu machen. Wir erwarten auf dem Elektronikmarkt eine ähnliche Entwicklung wie auf dem Gebrauchtwagenmarkt in Amerika. Dort hat sich der Verkauf von Gebrauchtfahrzeugen im Vergleich zum Verkauf von Neuwagen verdoppelt. Die Unterstützung und das Vertrauen der Investoren sowie unser wachsender Kundenstamm stellen einen wichtigen Schritt auf dem Weg von Back Market und, was noch wichtiger ist, für die Kreislaufwirtschaft insgesamt dar.“

Kreislauftechnologie zum Mainstream zu machen

Das Vertrauen in erneuerte Elektronik ist für die Verwirklichung der Vision einer Kreislaufwirtschaft von zentraler Bedeutung. Aus diesem Grund verkündet Back Market mit Stolz, dass die durchschnittliche Defektrate auf der Plattform nun bei nur vier Prozent liegt, was fast der durchschnittlichen inoffiziellen Ausfallrate von Neugeräten von etwa drei Prozent entspricht. Ein Hauptaugenmerk des Unternehmens wird darauf liegen, die Defektrate bei allen Geräten weiter zu senken, damit die Verbraucher eine bessere nachhaltige Alternative zum Kauf neuer Technik haben. Die Qualität wird außerdem durch eine 12-monatige Verkäufergarantie sowie nach deren Ablauf durch eine zusätzliche 24-monatige Garantieverlängerung durch Back Market für alle Käufe sichergestellt.

Immer mehr Verbraucher entwickeln umweltfreundliche Gewohnheiten und die Kluft zwischen der Sorge um die Umwelt und dem tatsächlichen Konsumverhalten beginnt zu schrumpfen. Laut einer Studie von Kantar gibt jeder fünfte Shopper an, seit Beginn der Pandemie im März 2020 nachhaltigere Gewohnheiten angenommen zu haben. Das ist ermutigend, wenn man bedenkt, dass 90 Prozent[1] des CO2-Fußabdrucks eines elektronischen Geräts aus dem Herstellungsprozess stammen. Die Verlängerung der Lebensdauer von Smartphones und anderer elektronischer Geräte hat einen erheblichen Einfluss auf die Verlangsamung des Klimawandels.

Weitere Investitionen in die Gesamtqualität und ein nahtloses Kundenerlebnis 

Back Market bietet nicht nur Produkte von höchster Qualität, sondern auch einen schnellen Versand und einen hervorragenden Kundenservice.

„Wir gehen mit der erstklassigen Qualität unserer Produkte noch einen Schritt weiter und bieten unseren Kunden ein optimiertes Sucherlebnis, das sicherstellt, dass sie sofort zu den leistungsstärksten Verkäufern auf unserem Marktplatz für jedes von ihnen gesuchte Gerät weitergeleitet werden. Die Qualität der Verkäufer wird anhand von mehr als 20 Metriken überwacht“, so Hug de Larauze.

Technik, die (fast) ewig hält, ist der Schlüssel zur Kreislaufwirtschaft

Elektroschrott ist der weltweit am schnellsten wachsende feste Abfallstrom – und der giftigste. 82,6 Prozent des Elektroschrotts werden nicht ordnungsgemäß recycelt, vor allem, weil die heutigen Infrastrukturen mit dem rasanten Tempo der Überproduktion einfach nicht Schritt halten können. 

Durch die möglichst lange Wiederverwendung, Reparatur und Aufarbeitung von Technik wird die Notwendigkeit, neue Geräte zu kaufen, minimiert. So kann jeder dazu beitragen, den ökologischen Fußabdruck von Elektronikgeräten zu verringern – ohne zusätzlichen Aufwand oder Kosten.

Mit mehr als sechs Millionen Kunden weltweit ist Back Market ein Katalysator für einen grundlegenden Wandel im Verbraucherverhalten und treibt die Diskussion darüber voran, wie die Menschen Technologie konsumieren – ein fachmännisch erneuertes Gerät nach dem anderen.

Paris, France.– PHOTO: Back Market Founders.– Photographer: Julie Glassberg. — @Djoolee

[1] The Shift Project

Henrik Persson, Managing Partner von Sprints Capital: „Die Nachfrage der Verbraucher nach nachhaltigem Einkaufen ist ein Trend, in den Sprints seit über einem Jahrzehnt investiert. Durch die Verlängerung der Lebensdauer von Millionen von Unterhaltungselektronikgeräten und die Bereitstellung eines kostengünstigen Zugangs zu den besten Produkten verändert Back Market die Welt zum Besseren. Das Unternehmen ist gut positioniert, um weltweit die erste Alternative für neue Technologie zu werden.“

Yann Du Rusquec, Managing Partner von Eurazeo: „Als überzeugte Anhänger der Kreislaufwirtschaft und Unterstützer der Mission von Back Market gegen übermäßigen Konsum vorzugehen freuen wir uns, an diesem Funding teilzunehmen. Wir glauben, dass das Unternehmen eine große Chance vor sich hat, und wir haben großes Vertrauen in die Fähigkeit des Teams, diese zu nutzen.“

Chris Caulkin, General Atlantic Managing Director, Head of Technology für EMEA und Mitglied des Back Market Board of Directors: „Da die Kreislaufwirtschaft für die Verbraucher international immer attraktiver wird, wird Back Market weiter wachsen und den globalen Markt für wiederaufbereitete Elektronikgeräte verändern. General Atlantic ist fest von der Mission von Back Market überzeugt, den Kauf von technischer Hardware zu einer nachhaltigeren, nahtlosen Erfahrung für Kunden zu machen, und wir freuen uns, unsere Partnerschaft mit dem beeindruckenden Team fortzusetzen.“

Shalini Rao, Growth Equity Partner bei Generation Investment Management: „Back Market wächst von Erfolg zu Erfolg weiter und entwickelt sich zu einem echten Vorreiter im Markt für nachhaltige Unterhaltungselektronik. Wir sind begeistert von den Bemühungen des Unternehmens, den Verbrauchern den Kauf gebrauchter Elektronik gegenüber neuen Geräten zu erleichtern. Wir sind davon überzeugt, dass Back Market sich durch die Konzentration auf dieses Ziel von anderen Anbietern in diesem Bereich abhebt und nachhaltige Konsumgewohnheiten zum Mainstream werden.“

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Quelle Agentur Frau Wenk +++ GmbH

Bitcoin bleibt nach Kurssturz angeschlagen

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Frankfurt, 12. Jan (Reuters) – Nach dem jüngsten Ausverkauf bei Bitcoin bleibt die Stimmung am Kryptomarkt angespannt. Die am Dienstag begonnene Erholungsbewegung kam zur Wochenmitte bereits wieder zum Erliegen. Die Cyber-Devise notierte am Mittwoch bei 42.650 Dollar leicht schwächer. Die Gefahr, erneut unter die psychologisch wichtige Marke von 40.000 Dollar zu rutschen, sei noch nicht vom Tisch, sagten Experten.

Bitcoin

Um der charttechnisch heiklen Lage zu entkommen, reichten Schnäppchenjäger laut Marktstrategen nicht aus. „Angesichts des fundamentalen Gegenwindes stehen die Börsenampeln weiterhin auf Rot, die Marktlage kann als schwarzseherisch betrachtet werden“, erläuterte sagte Analyst Timo Emden von Emden Research. Investoren hatten sich wegen der Aussicht auf eine rasche Zinswende in den USA von Bitcoin abgewendet. Sollte die Marke von 40.000 Dollar erneut fallen, müssten sich Anleger laut Emden auf einen Fall auf 37.000 und 30.000 Dollar gefasst machen. Auch andere Kryptowährungen fassten die Anleger am Mittwoch nur mit spitzen Fingern an. Die zweitwichtigste Digitalwährung Ether, die mit dem Ethereum-Blockchain-Netzwerk verbunden ist, fiel um 0,2 Prozent auf 3223 Dollar.

Bitcoin bleibt nach Kurssturz angeschlagen

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BGH – Einzelhändler können bei Lockdown Mieten kürzen

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Karlsruhe, 12. Jan (Reuters) – Gewerbetreibende haben bei einer Pandemie-bedingten Schließung ihrer Geschäftsräume grundsätzlich Anspruch auf Mietminderung. Das hat der Bundesgerichtshof in Karlsruhe am Mittwoch entschieden.

Wie hoch der Abschlag ist, muss allerdings im Einzelfall geprüft werden. Dabei sind auch staatliche Hilfen für das Unternehmen zu berücksichtigen. (Az. XII ZR 8/21)

BGH – Einzelhändler können bei Lockdown Mieten kürzen

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Deutsche Wirtschaft 2021 um 2,7 Prozent gewachsen – Meinung von Ökonomen

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Berlin, 12. Jan (Reuters) – Die deutsche Wirtschaft hat Ökonomen zufolge im vergangenen Jahr wegen Materialengpässen und Pandemie-Auflagen nur einen Teil der 2020 erlittenen Corona-Verluste wettgemacht. Das Bruttoinlandsprodukt dürfte um 2,7 Prozent zugelegt haben, geht aus der am Mittwoch veröffentlichten Umfrage der Nachrichtenagentur Reuters unter 20 Volkswirten von deutschen und internationalen Banken hervor. 2020 war Europas größte Volkswirtschaft noch um 4,6 Prozent eingebrochen. Das Statistische Bundesamt veröffentlicht an diesem Freitag eine erste offizielle Schätzung.

„Auch wenn 2,7 Prozent stark klingt: Gemessen an dem Einbruch im Vorjahr, aber auch gemessen an den Erwartungen ist das eine Enttäuschung“, sagte der Konjunkturexperte der DekaBank, Andreas Scheuerle. Dafür mitverantwortlich macht er auch die Corona-Politik. „Gegen die Pandemiewellen ist man als einzelnes Land machtlos“, sagte Scheuerle. „Im Umgang mit diesen Wellen wurden aber zu viele Fehler gemacht: Die Politik handelte nicht proaktiv, zögerte zu lange und ergriff dann zu zu schwachen Maßnahmen.“

Den Konjunkturexperten der Berenberg Bank zufolge wird es bis zum Frühjahrsquartal dauern, ehe die deutsche Wirtschaft ihr Vorkrisenniveau wieder erreicht hat. Dass es so lange dauere, liege neben der Pandemie zu einem guten Teil am Mangel an Halbleitern, der insbesondere die Automobilindustrie und den Maschinenbau ausgebremst hat. „Da Deutschland einen größeren Teil seiner Wirtschaftsleistung in diesen beiden Bereichen erarbeitet als nahezu alle anderen Länder, hat dies Deutschland vergleichsweise hart getroffen“, sagte Berenberg-Chefvolkswirt Holger Schmieding.

Bis die deutsche Wirtschaft die Engpässe und die Corona-Folgen abschütteln kann, wird wohl noch ein Weilchen vergehen. Im laufenden ersten Quartal dürfte das Bruttoinlandsprodukt als Folge von Corona-Auflagen und Lieferproblemen sogar merklich schrumpfen, erwartet Scheuerle. „Hier kommt die Energiepreisexplosion als Belastungsfaktor hinzu“, sagte der Ökonom. „Im Sommerhalbjahr werden sich die Probleme wieder zumindest teilweise lösen, so dass dieser Zeitraum uns wieder eine dynamische Konjunktur bescheren wird.“

Auch führende Institute gehen davon aus, dass die deutsche Wirtschaft in diesem Jahr nach anfänglichen Schwierigkeiten kräftig wachsen wird. Das Essener RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung etwa rechnet mit einem Plus von 3,9 Prozent beim Bruttoinlandsprodukt.

Deutsche Wirtschaft 2021 um 2,7 Prozent gewachsen – Meinung von Ökonomen

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12. Januar: Der Börsen Vormittag

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Update: 17:09 Uhr

12. Jan (Reuters) – Es folgt der Börsen-Ticker zu wichtigen Kursbewegungen an den internationalen Finanzmärkten und ihren Ursachen:

17.05 Uhr – Ein Absatz-Boom in China ermuntert Anleger zum Einstieg bei Elektroautobauern. Die Aktien von Tesla, Nio, Li Auto, Sono und Xpeng steigen an der Wall Street um bis zu drei Prozent. Im vergangenen Jahr stieg der Absatz von Elektrofahrzeugen auf dem weltgrößten Automarkt um fast 160 Prozent auf 3,52 Millionen Einheiten.

16.40 Uhr – Ein Dämpfer für die Absatzperspektiven eines Alzheimer-Medikaments drückt Biogen auf ein Zweieinhalb-Jahres-Tief. Die Aktien der Biotechfirma fallen um rund zehn Prozent auf 217,10 Dollar. Die US-Krankenversicherung Medicare will die Kosten nur für Patienten übernehmen, die das Mittel im Rahmen klinischer Versuche nehmen. Damit zerstöre sie Hoffnungen auf einen Verkaufserfolg des umstrittenen Medikaments, sagt Analyst Cory Kasimov von JPMorgan. Die Titel des Biogen-Rivalen Eli Lilly, der an ähnlichen Arzneimitteln forscht, fallen um vier Prozent.

14.25 Uhr – Ermutigende Testergebnisse für den Coronavirus-Impfstoff geben dem Anbieter Ocugen Auftrieb. Die Aktien der Pharmafirma steigen im vorbörslichen US-Geschäft um sieben Prozent. Dem Entwicklungspartner Bharat Biotech zufolge neutralisiert eine Auffrischungsimpfung mit dem Serum sowohl die Delta- als auch die Omikron-Variante. Das Vakzin hat eine Notfall-Zulassung der Weltgesundheitsorganisation WHO.

13.38 Uhr – Hoffnungen auf eine anziehende Nachfrage und die Rally des Nickelpreises geben Kupfer Auftrieb. Kupfer verteuert sich um drei Prozent und erreicht mit 10.006 Dollar je Tonne ein Drei-Monats-Hoch. Zinn ist ebenfalls gefragt und mit 41.490 Dollar so teuer wie nie.

12.53 Uhr – Aus Furcht vor einem Angebotsengpass decken sich Anleger mit Nickel ein. Das Industriemetall legt 4,4 Prozent zu und ist mit 22.745 Dollar je Tonne so teuer wie zuletzt vor mehr als zehn Jahren. Die Lagerbestände<MNISTX-TOTAL> haben sich in den vergangenen fünf Monaten halbiert und sind so niedrig wie zuletzt vor rund zwei Jahren. Grund hierfür sei der Elektroauto-Boom, sagt Commerzbank-Analyst Daniel Briesemann. „Denn Batterien mit einem hohen Nickelanteil werden nach wie vor von den Autoherstellern präferiert.“

11.20 Uhr – Trotz der rasant zulegenden Infektionszahlen der Corona-Variante Omikron steigt der Ölpreis weiter an. Die Sorte Brent verteuert sich um ein halbes Prozent auf über 84 Dollar pro Barrel. Damit hat der Preis wieder das Niveau vor der Ausbreitung von Omikron vor zwei Monaten erreicht. „Omikron ist jetzt die Geschichte von gestern“, sagte Luca Paolini, Stratege bei Pictet Asset Management. Investoren erwarten trotz Omikron eine weitere Erholung der Nachfrage. Dazu trug auch US-Notenbankchef Jerome Powell bei. Anleger rechneten nach seinen Äußerungen damit, dass die geldpolitischen Zügel nicht ganz so schnell angezogen werden wie zuletzt befürchtet.

09.27 Uhr – Anleger nehmen nach einer Gewinnwarnung bei Philips Reißaus. Die Aktien brechen an der Börse in Amsterdam um mehr als elf Prozent ein, nachdem der Medizintechnik-Konzern für das Schlussquartal einen Ergebnisrückgang von rund 40 Prozent in Aussicht gestellt hat. Philips machen fehlende Elektronikbauteile und ein Massenrückruf von Beatmungsgeräten zu schaffen.

07.55 Uhr – Nach den Äußerungen des US-Notenbankchefs Jerome Powell ziehen sich Anleger beim Dollar zurück. Der Dollar-Index, der den Kurs zu wichtigen Währungen widerspiegelt, gibt auf 95,543 Punkte nach und fällt damit auf den niedrigsten Stand seit Mitte November. Powell sagte, dass es mehrere Monate dauern könnte, bis eine Entscheidung über den Abbau der neun Billionen Dollar schweren Bilanz der Federal Reserve getroffen wird.

07.38 Uhr – Nordex-Aktien ziehen im vorbörslichen Handel bei Lang & Schwarz um 2,8 Prozent an. Der Windturbinenhersteller erhielt einen Auftrag aus Spanien von RWE Renewables Iberia. 

12. Januar: Der Börsen Vormittag

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