Dienstag, August 11, 2026
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Marktentwicklungen: 21. Januar 2022

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Update 15:10 Uhr

21. Jan (Reuters) – Es folgt der Reuters-Blick zu wichtigen Entwicklungen aus der Unternehmenswelt über die Top-Themen des Tages hinaus:

NEXT EGO – Frankfurt: Der schon länger angedachte Plan eines Börsenganges des Aachener Elektroauto-Startups Next Ego konkretisiert sich. Bei einem jungen Unternehmen komme irgendwann der Punkt, an dem man sich von einem privaten in ein öffentliches Unternehmen umwandeln müsse, um schneller zu wachsen, sagte Next-Ego-Verwaltungsratschef Ali Vezvaei. „Dieser Zeitpunkt ist für Ego nicht mehr weit entfernt.“ Zum Zeitpunkt eines Börsengang äußerte sich das Unternehmen nicht. Im Dezember sei das 1000. Exemplar des Kleinwagen-Modells Ego Life gebaut worden. Laut „Handelsblatt“ ist der Börsengang für das erste Halbjahr 2022 geplant. Es komme ein normaler Börsengang oder eine Notierung über ein Spac in Betracht.

SONY – Tokio: Der Konzern will neue Technologiepartner für ein neues Elektroauto(EV)-Projekt gewinnen, dass Autos von Transportmaschinen in Unterhaltungsräume verwandeln könnte. „Wir sehen das Risiko, EVs zu ignorieren, als größer an als die Herausforderung, die sie darstellen“, sagt Izumi Kawanishi, der Senior General Manager bei Sony, der einen neuen Geschäftsbereich Sony Mobility leiten wird, gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters. Die bevorstehende Umwandlung von Autos sei in gewisser Weise vergleichbar mit der Umwandlung von Telefonen in Smartphones durch die Informationstechnologie, fügt er hinzu.

RIO TINTO – Bangalore: Serbien hat seine Lithium-Explorationslizenzen wegen Umweltbedenken widerrufen, was für das britisch-australische Bergbauunternehmen ein herber Rückschlag ist. Die Mine im Jadar-Tal in Westserbien sollte im Jahr 2027 die Produktion aufnehmen. Rio Tinto hatte sich von dem 2,4 Milliarden Dollar schweren Projekt erhofft, zu einem der zehn größten Lithiumproduzenten der Welt aufzusteigen. Die Aktien von Rio fielen an der australischen Börse um bis zu 3,8 Prozent und verzeichneten damit den stärksten Einbruch innerhalb eines Tages seit dem 20. September 2021.

DEUTSCHE BANK – Bangalore: Das deutsche Kreditinstitut stellt John Arena von der Bank of America ein, um bei der Strukturierung von Kunstkrediten für sehr reiche Privatpersonen in Nord- und Südamerika zu helfen. Dies geht aus einer internen Mitteilung der Bank hervor, die dem Nachrichtendienst Reuters vorliegt. Ein Sprecher des Unternehmens bestätigte die Mitteilung. Arena war in den vergangenen 16 Jahren als Experte für Kunstkredite im Bereich Global Wealth Management Business bei der Bank of America tätig. Demnächst wird er dann für Deutsche Bank in Florida arbeiten. 

Marktentwicklungen: 21. Januar 2022

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21. Januar: Der Börsen Vormittag

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Update:11:34

Frankfurt, 21. Jan (Reuters) – Es folgt der Börsen-Ticker zu wichtigen Kursbewegungen an den internationalen Finanzmärkten und ihren Ursachen:

11.17 Uhr – Wegen geplatzter Hoffnung auf einen Bieterwettstreit um Playtech droht den Aktien des Software-Herstellers für Glücksspiele der größte Tagesverlust seit dreieinhalb Jahren. Sie brechen in London um fast 16 Prozent auf 615 Pence ein. Zuvor hatte JKO Play, die Investmentfirma des ehemaligen Formel-1-Rennstallbesitzers Eddie Jordan, Pläne für eine Offerte aufgegeben. Playtech selbst rät dazu, das Übernahmeangebot des australischen Rivalen Aristocrat von 680 Pence je Aktie oder umgerechnet insgesamt 2,5 Milliarden Euro anzunehmen.

10.24 Uhr – Deutsche Bundesanleihen stehen nach dem jüngsten Ausverkauf in der Gunst der Anleger wieder weit oben. Die Kurse der gern als sicherer Hafen angesteuerten Titel steigen, im Gegenzug fällt die Rendite mit minus 0,060 Prozent auf den tiefsten Stand seit einer Woche. Die Furcht vor einem russischen Einmarsch in der Ukraine, aber auch die Aussicht auf eine anhaltend lockere Geldpolitik in der Euro-Zone lassen die Anleger bei Bundesanleihen zugreifen. Die Europäische Zentralbank müsse geldpolitisch nicht so aggressiv vorgehen, wie es die US-Notenbank Fed voraussichtlich tun werde, sagte EZB-Präsidentin Christine Lagarde zuletzt.

10.00 Uhr – Der düstere Ausblick auf das Neugeschäft hat die Anleger von Nordic Entertainment Group verstimmt. Die Aktien des schwedischen Medien- und Unterhaltungsunternehmens fallen in der Spitze um rund acht Prozent. Netflix rechnet nur mit 2,5 Millionen Neukunden von Januar bis März, was weniger als die Hälfte dessen ist, was sich Analysten erhofft hatten. Die Analysten der Citi prognostizierten, der Ausblick werde Spekulationen schüren, ob der Markt für abonnierbare Video-Dienste zu schwächeln beginne. Die Netflix-Aktie sackte nachbörslich um fast ein Fünftel ab und büßte damit fast alle in der Coronapandemie angehäuften Gewinne ein.

08.10 Uhr – Die Annulierung eines Vertrags zur Lieferung von 50 Maschinen an Qatar Airways macht Airbus zu schaffen. Die in Deutschland notierten Aktien des Flugzeugbauers fallen im Frankfurter Frühhandel um drei Prozent. Hintergrund des Streits ist eine 618 Millionen Dollar schwere Schadenersatzklage der Fluggesellschaft wegen Lackschäden an bereits ausgelieferten Maschinen.

07.55 Uhr – Der Ausverkauf an der Wall Street treibt Anleger zurück in US-Staatsanleihen. Dies drückt die Rendite der zehnjährigen Treasuries auf 1,783 Prozent. Wegen der Omikron-Variante des Coronavirus würden sich die Notenbanken sicher mit der Straffung der Geldpolitik zurückhalten, sagt Martin Whetton, Chef-Anlagestratege für Renten und Devisen bei der Commonwealth Bank. Außerdem nähmen einige Investoren wegen der Ukraine-Krise Kurs auf „sichere Häfen“.

07.45 Uhr – Der indonesische Plan zur Begrenzung der Palmöl-Exporte treibt die Preise auf ein Rekordhoch. Der Terminkontrakt auf dieses als Lebensmittel und Biokraftstoff genutzte Pflanzenfett steigt an der Börse Kuala Lumpur um 0,8 Prozent auf 5231 Ringgit (1103 Dollar) je Tonne.

07.40 Uhr – Enttäuschende Quartalsergebnisse des Rivalen Siemens Gamesa setzen Nordex zu. Die Aktien des Windkraftanlagen-Bauers fallen vorbörslich um fast vier Prozent. Siemens Gamesa schraubte nach einem Quartalsumsatz unter Markterwartungen seine Gesamtjahresziele zurück.

07.28 Uhr – Ein überraschender Anstieg der US-Rohölbestände schickt den Ölpreis auf Talfahrt. Die Sorte Brent aus der Nordsee verbilligt sich um drei Prozent auf 85,71 Dollar je Barrel. Dabei handele es sich um Gewinnmitnahmen vor dem Wochenende, sagte Chef-Analyst Hiroyuki Kikukawa vom Brokerhaus Nissan Securities. In den vergangenen vier Wochen hatte sich Brent um mehr als 20 Prozent verteuert.

07.22 Uhr – Die jüngsten Kursverluste an der Wall Street machen Investoren nervös. Sie ziehen sich daher am Freitag auch aus anderen riskanten Anlageklassen wie Kryptowährungen zurück. Bitcoin und Ethereum fallen um 7,4 Prozent auf 38.267 Dollar beziehungsweise um 8,8 Prozent auf 2810 Dollar.

21. Januar: Der Börsen Vormittag

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Dax zum kleinen Verfallstermin niedriger erwartet

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Frankfurt, 21. Jan (Reuters) – Zum Abschluss der Börsenwoche wird der Dax Berechnungen von Banken und Brokerhäusern zufolge am Freitag niedriger starten. Am Donnerstag war er 0,7 Prozent fester bei 15.912,33 Punkten aus dem Handel gegangen. Die US-Börsen hatten nach einem zunächst freundlichen Auftakt im Minus geschlossen. Die steigende Inflation und die Reaktion der Notenbanken darauf bleibt das bestimmende Thema auf dem Börsenparkett. Hinzu gesellt sich die Furcht vor einem russischen Einmarsch in der Ukraine.

Etwas Abwechslung versprechen da die anstehenden Konjunkturdaten. Im Tagesverlauf werden das Barometer für das europäische Verbrauchervertrauen und die US-Frühindikatoren veröffentlicht. Bei Ersterem erwarten Experten für Januar eine Verschlechterung auf minus neun Punkte. Bei Letzterem sagen sie einen Anstieg um 0,8 Prozent nach einem Plus von 1,1 Prozent im Vormonat voraus. Unabhängig davon verfallen Optionen auf Indizes und einzelne Aktien. Zu diesem Termin schwanken die Aktienkurse üblicherweise stark, weil Investoren die Preise derjenigen Wertpapiere, auf die sie Derivate halten, in eine für sie günstige Richtung bewegen wollen.

Schlusskurse europäischer Indizes Stand
am vorangegangenen Handelstag
Dax 15.912,33
Dax-Future 15.690,00
EuroStoxx50 4.299,61
EuroStoxx50-Future 4.220,50

Schlusskurse der US-Indizes am Stand Veränderung
vorangegangenen Handelstag
Dow Jones 34.715,39 -0,9 Prozent
Nasdaq 14.154,02 -1,3 Prozent
S&P 500 4.482,73 -1,1 Prozent

Asiatische Indizes am Freitag Stand Veränderung

Nikkei 27.522,26 -0,9 Prozent
Shanghai 3.524,50 -0,9 Prozent
Hang Seng 24.790,34 -0,7 Prozent

Dax zum kleinen Verfallstermin niedriger erwartet

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Easelink sichert sich 8,3 Millionen Euro in einer Series-A-Finanzierung

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Easelink bietet mit Matrix Charging eine vollautomatische Ladelösung für E-Autos, bei der das manuelle Anstecken des Ladekabels entfällt. Das Matrix Charging System besteht aus einer Einheit im Fahrzeugunterboden (Connector) und einer Ladeplatte (Pad) in der Parkplatzoberfläche. Sobald das Fahrzeug auf dem Parkplatz über der Ladeplatte parkt, senkt sich der Connector vom Fahrzeugunterboden automatisch ab und verbindet sich mit der Ladeplatte.

Das Ladesystem ist mit den meisten großen E-Auto-Plattformen kompatibel und wird als Nachrüstversion sowie auch als werkseitig installierte Ausstattung für neue Fahrzeuge ausgerollt. Als kostengünstigste und energieeffizienteste Lösung auf dem Markt erschließt Matrix Charging neben dem Premiumsegment auch das Volumensegment für die automatisierte Ladetechnologie. 

Mit der Finanzierung werden das Produktteam von Easelink weiter ausgebaut, die Kooperationen mit Automobil- und Infrastrukturindustrie vertieft und die Umsetzung eines globalen Ladestandards fortgesetzt. Matrix Charging ist bereits bei strategischen Partnern in mehreren Pilotprojekten im Einsatz, wie zum Beispiel dem eTaxi Austria-Projekt für das automatisierte Laden der Taxiflotten in Wien und Graz. 

„Wir freuen uns, zusätzlich zu unseren starken Automobilpartnern unsere neuen Investoren begrüßen zu dürfen, die fundierte Erfahrung in der E-Fahrzeug-Ladeinfrastruktur und im Energiebereich mitbringen. Dies unterstützt unser Ziel die Matrix Charging Technologie zu einem globalen Standard weiterzuentwickeln.“, erklärt Hermann Stockinger, Gründer und CEO von Easelink. 

„Automatisiertes Laden ist unverzichtbar für die Mobilität der Zukunft, die elektrisch, autonom und ständig vernetzt sein wird. Wir unterstützen die Easelink-Vision einer vollständigen Integration der E-Autos in ein erneuerbares Energiesystem“, bekräftigt Anton Arts, geschäftsführender Gesellschafter von SET Ventures, einem in Europa führenden Venture Kapitalgeber mit Investitionsfokus auf die Unterstützung der globalen Energiewende. 

„Einfache Bedienung mit wenigen Handgriffen ist für eine kundenorientierte Infrastruktur unerlässlich. Matrix Charging ist die vollautomatische Ladelösung, die den Umstieg auf die E-Mobilität beschleunigen wird. Wir glauben daran, dass Easelink sich mit der richtigen Technologie positioniert und mit dem talentierten Team eine Schlüsselrolle im Charging-Bereich spielen wird. Wir freuen uns, Teil dieser Innovation zu sein“, erläutert Dr. Marc Umber, Investment Director von EnBW New Ventures. 

Smartworks ist das Investmentvehikel der Wiener Stadtwerke und Wien Energie. Wien Energie ist Österreichs größter Energieversorger und hat die strategische Führung beim eTaxi Austria-Projekt. „Wir glauben, dass für die Elektrifizierung des städtischen Verkehrs – insbesondere von Fahrzeugflotten – dezentrale und barrierefreie Ladepunkte im öffentlichen Raum notwendig sind. Die erfolgreiche Zusammenarbeit von Wien Energie mit Easelink beim eTaxi Austria-Projekt überzeugte uns, Easelink auch als Investor zu unterstützen“, informiert Andreas Straßer, Geschäftsführer von Smartworks. 

Easelinks Seed-Investor, Dr. Hermann Hauser, Mitbegründer von ARM Limited, beteiligte sich mit seiner in Österreich ansässigen Investmentgesellschaft HHI ebenfalls an dieser Finanzierungsrunde. „Als innovations- und technologieorientierte Person begeistert es mich, zu sehen, wie das Easelink-Team seinen ambitionierten Plan umsetzt“, verkündet Dr. Hermann Hauser. 

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Bild: Urban Public Charging © Easelink

Quelle Core Communications

FinTech Auto1 FT mit erster digitaler Autofinanzierung für Endkunden

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auto1 FT

Auto1 FT startet weltweit ersten B2C-Autokredit auf Smart Contracts-Basis

Auto1 FT, führender Finanzpartner der Automobilindustrie, erweitert sein Kerngeschäft – die Finanzierung von Fahrzeugen bei Autohändlern – ab sofort um eine neue Zielgruppe: den Endkunden. Wie für die Händler sind auch hier sämtliche Vorgänge voll digitalisiert. Alle Dokumente, Dateien und Prozesse rund um die finanzierten Autos basieren auf Smart Contracts. Auto1 FT ist damit der erste Autofinanzierer in Europa mit einem vollautomatisierten, digitalen Endkunden-Autokredit (B2C Finanzierung). Der Kunde kann somit ein Fahrzeug direkt vom Gebrauchtwagenhändler erwerben und finanzieren. Der Arbeitsablauf ist aufgrund der bereits bestehenden Geschäftsbeziehung schnell und kommt aus einer Hand.

Maximale Datensicherheit und Effizienz durch Smart Contracts

Auto1 FT-Geschäftsführer Taimur André Rashid sagt dazu: „Unsere digitale Lösung hat enorme Effizienzvorteile für die Autohändler gebracht und Maßstäbe in der Mobility-Branche gesetzt. Dies bieten wir nun auch Konsumenten an. Unser Produkt gehört damit zu den ersten flächendeckenden, praktischen Anwendungen von Blockchains für Endkunden jenseits von Kryptowährungen“. 

Der Einsatz von Smart Contracts reduziert den Aufwand einer Autofinanzierung und deren Dokumentation auf ein Minimum. Er erhöht die Datensicherheit, ist schneller, günstiger und damit höchst effizient. Fehler oder Verwechslungen sind dank der Blockchain faktisch unmöglich. Und auch die zentrale Auto1FT-Kundengruppe der Autohändler profitiert davon, da die rasche, unkomplizierte Finanzierung der Endkunden den Absatz der Autos beflügeln wird.

Die neuen B2C-Kunden werden mit und durch den Autohändler (B2B) finanziert. Dieses B2C Finanzierungskonzept wird in 2022 schrittweise von Berlin aus allen Auto1FT-Partnerhändlern im deutschen Markt zur Verfügung gestellt. Es ist ein weiterer Schritt auf dem Weg zum volldigitalen Finanzierer der Mobility Branche. 

Rashid ergänzt: „Für den Kunden sieht die Lösung leicht aus. Doch hinter dem ersten B2C- Autokredit auf Smart Contract – Basis steht eine fantastische Leistung des gesamten Auto1FT-Teams und unserer Servicepartner, denen ich hierfür zutiefst danke. Unser Unternehmen präsentiert sich damit erneut als Technologiepionier der gesamten Branche.“

Weitere Informationen finden Sie hier

Quelle BETTERTRUST GmbH 

1 Million Euro für melon – die Plattform für vegane Essensangelegenheiten erhält frisches Kapital

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melon

Das purpose-driven Social-Dining Startup melon bietet seit der Gründung, Nutzer:innen die Möglichkeit, sich miteinander zu vernetzen und vegane Essensangebote als Host hochzuladen oder als Gast zu buchen. Jetzt lässt sich melon Community auch für das Betriebssystem iOS herunterladen und erhält außerdem ein frisches Investment. Dies ist ein weiterer Beweis für das stetige Wachstum des jungen Startups.

Stefan Höglmaier unterstützt die Plattform mit einem Investment in Höhe von 1 Million Euro. Der Gründer und Geschäftsführer des Immobilienentwicklers Euroboden GmbH, welcher selbst mit 24 Jahren gründete, investiert in melon Community und die Jung-Gründerin Cornelia Weinzierl (24 Jahre). Die Summe wird bis Ende 2022 ausgezahlt werden. Höglmaier ist selbst Veganer, daher ist ihm die Finanzierung der Plattform ein Anliegen, welches er aus eigener Überzeugung unterstützt. Ein weiterer Indikator für das stetige Wachstum ist in diesem Jahr die Expansion in weitere Länder.

melon ist seit Januar 2022 für den Download im App Store für das Betriebssystem iOS verfügbar. Weitere Informationen unter www.meloncommunity.com sowie zur App unter https://apps.apple.com/de/app/melon-essen-freunde-vegan/id1592731704 (iOS) oder https://play.google.com/store/apps/details?id=com.meloncommunity.twa&gl=DE (Android).

Über melon GmbH

Das Startup melon aus München wurde im Jahr 2020 gegründet und stellt ein wachsendes soziales Netzwerk dar, auf welchem Mitglieder:innen selbstgemachtes, veganes Essen mit Nachbar:innen, Kolleg:innen und Freund:innen teilen und genießen können. Die Plattform steht zudem für gewerbliche Kund:innen im Bereich der Gastronomie zur Verfügung. Bei melon steht eins klar im Mittelpunkt: Das Miteinander! „Essen teilen ist seit jeher ein grundlegender Aspekt unseres Daseins und ist eine der wichtigsten Arten, wie Menschen zusammenkommen. Es ist an der Zeit, dieses Konzept des Teilens in unser digitales Zeitalter zu bringen“ – betont die Gründerin und Geschäftsführerin Cornelia Weinzierl.

Das stetig wachsende Netzwerk besteht auch aus Köch:innen, Foodblogger:innen, Ernährungsberater:innen, Kochbuchautor:innen oder Pop-up Konzepten, die für die Community kochen und über pflanzliche und bewusste Ernährung aufklären. Seit der Öffnung für Gewerbe und Gastronomie haben auch Besitzer:innen von kleinen Gastronomien die Möglichkeit, Reichweite über melon zu generieren. Ein weiterer wichtiger Aspekt, sind die regelmäßig stattfindenden Community-Events.

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Quelle: ease PR

buya 1,8 Millionen € Seed-Finanzierung

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buya

Mit seiner Live-Streaming-Plattform für interaktive Onlinekurse verbessert und ergänzt buya das Bildungsangebot für Kinder und Jugendliche.

Das Education-Startup setzt bei seinen Onlinekursen auf Diversität sowie spielerische Wissensvermittlung statt Paukerei und unterscheidet sich damit von anderen Angeboten. Mit seinem Geschäftsmodell trifft buya den Nerv der Zeit: Die Pandemie etablierte onlinebasiertes Lernen, verursachte aber zeitgleich auch Lerndefizite.

Hamburg, 20. Januar 2022. Insgesamt 1,8 Millionen € Seed-Finanzierung haben die buya-Gründer Björn Schmuck und Moritz Otterbach für ihre innovative Lern- und Bildungsplattform eingesammelt. Das Kapital stammt von Business Angels, darunter die FINANZCHECK.de-Macher Moritz Thiele und Andreas Kupke. Mit der Finanzierungssumme wird buya seine User-Experience weiter verbessern, das Lernangebot nochmals vertiefen und das Team ausbauen.

2020 gegründet ging buya im August 2021 live. Die Mission: Interessen und Talente von Kindern und Jugendlichen gezielt mit einem diversen Bildungsangebot fördern – abseits ausgetretener Bildungspfade oder herkömmlicher Nachhilfe. Bei buya geht es weniger um Paukerei, sondern mehr um spielerische Vermittlung von Wissen und Know-how. Hierbei setzt das Startup auf Lehrer:innen und außerschulische Expert:innen. Sie bieten über die Plattform Bildungs- und Förderangebote, die weit über den üblichen Lehrplan hinausgehen.

„Mit unserer Edtech-Plattform bieten wir Eltern mit ihren Kindern unkomplizierten Zugang zu passenden Bildungsangeboten von Tutoren aus ganz Deutschland“, erklärt Björn Schmuck. Moritz Otterbach ergänzt: „Besonderen Wert legen wir auf Usability. Dank Suchfilter finden Eltern ohne Aufwand maßgeschneiderte Kursangebote für ihre Kinder. Durch intelligente Algorithmen können wir zudem aktiv Kurse empfehlen, die zu Alter, Interessen und Zeit passen.“ 

Die beiden Gründer sind ursprünglich Banker und haben schon früher zusammengearbeitet. Sie sind selbst Väter und kennen die Defizite des klassischen Bildungssystems: „Unser Bildungssystem wird heutigen Anforderungen nicht mehr gerecht, wie PISA-Studien und jüngst auch die Pandemie gezeigt haben. Mit unserer Plattform schaffen wir einen niedrigschwelligen Zugang zu holistischer Bildung und ergänzen das schulische Angebot“, sagen Björn Schmuck und Moritz Otterbach.

Markt

Die Bildungswirtschaft wächst in Deutschland seit Jahren kontinuierlich und hat mit 133 Mrd. € Bruttowertschöpfung eine größere ökonomische Bedeutung als die Tourismus- und Sportbranche zusammen. Knapp jeder zwanzigste Euro an Wertschöpfung wird durch die Bildungswirtschaft generiert, wobei etwa ein Fünftel der gesamten Bildungsausgaben aus dem privaten Bereich kommen.(1) So beziffert das Statistische Bundesamt die Konsumausgaben für Kinder im Bereich Bildung auf monatlich 102 € plus weitere 96 € für Freizeit, Kultur und Unterhaltung (Familien mit einem Kind).(2) Von anderen Angeboten im Markt hebt sich buya insbesondere durch die Breite seiner Lernangebote sowie seinen pädagogischen und holistischen Ansatz ab.

Angebot

Bereits jetzt umfasst das Angebot rund 300 unterschiedliche interaktive Bildungsthemen. Die Onlineklassen richten sich an Drei- bis Achtzehnjährige, sind auf maximal 18 Kinder beschränkt und kosten zwischen 12 und 25 €. Vermittelt werden die Bildungsinhalte von mehr als 1.000 geprüften Expert:innen, darunter ausgebildete Pädagog:innen, Künstler:innen und Wissenschaftler:innen. Die interaktiven Onlinekurse umfassen diverse Interessen, Disziplinen und Fachrichtungen, wie Sprachen, Programmieren, Gitarrespielen oder Malen bis hin zu Astronomie und Social Skills Kursen. Schulische Inhalte und Hausaufgabenbetreuung runden das Angebot ab.

(1) Analyse der deutschen Bildungswirtschaft im Zeichen der Digitalisierung – Wirtschaftliche Bedeutung, Potentiale und Handlungsbedarf, Studie im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi), WifOR Wirtschaftsforschung, Seite 2, 9

(2) Konsumausgaben von Familien für Kinder, Statistisches Bundesamt (Destatis), 2021

Weitere Informationen finden Sie hier

Quelle public performance

PlanRadar erhält über 60 Millionen Euro frisches Kapital in Series-B-Finanzierungsrunde

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planradar

Drittgrößte Serie-B Finanzierungsrunde und die bisher größte eines B2B-Unternehmens in Österreich

Investitionen in weiteres globales Wachstum und Produktinnovationen geplant

PlanRadar, Europas führende digitale Field Management Plattform für Bau- und Immobilienprojekte, hat erfolgreich eine weitere Finanzierungsrunde mit hochkarätigen internationalen Investoren abgeschlossen. Durch die Series-B-Finanzierung fließen dem Unternehmen insgesamt mehr als 60 Millionen Euro (69 Millionen US-Dollar) frisches Kapital zu. Als Lead-Investoren fungieren die in New York ansässige Venture Capital Gesellschaft Insight Partners und der französische Wagniskapitalgeber Quadrille Capital. Zudem wurde die Runde von dem Bestandsinvestor Cavalry Ventures in erheblichem Umfang mitgetragen. Auch die anderen Bestandsinvestoren Headline, Berliner Volksbank Ventures, aws Gründerfonds beteiligen sich erneut und vervollständigen die internationale Finanzierungsrunde gemeinsam mit den zusätzlichen Kapitalgebern Proptech1 aus Berlin, der österreichischen Russmedia sowie GR Capital mit Sitz in London. Damit zählt die Wachstumsfinanzierung von PlanRadar als bisher größte Kapitalrunde eines Business-to-Business (B2B) PropTech-Unternehmens in der DACH-Region* und stellt zugleich die höchste jemals erhaltene Series-B-Finanzierung eines B2B-Unternehmens in Österreich dar.  

PlanRadar wird die neuen Finanzmittel für die internationale Expansion einsetzen und in den USA, Australien, in der Region GCC (Golf-Kooperationsrat), Südostasien sowie in Lateinamerika zusätzliche Niederlassungen eröffnen.

Zudem werden die Investitionen in Forschung und Entwicklung maßgeblich gesteigert, um die technologische Weiterentwicklung der Produkte und Services weiter voranzutreiben. Dazu ist unter anderem die Gründung eines neuen Tech Centers geplant. Insgesamt werden im Zuge der dynamischen Unternehmensentwicklung allein in den kommenden zwölf Monaten mehr als 200 neue Arbeitsplätze geschaffen, wodurch sich die weltweite Mitarbeiterzahl nahezu verdoppeln wird.

Das im Jahr 2013 in Österreich gegründete PropTech hat sich erfolgreich als führender europäischer Software-Anbieter für die Dokumentation und Kommunikation in der Bau- und Immobilienbranche etabliert. Seit der nur eineinhalb Jahre zurückliegenden Series-A-Finanzierung mit einem Volumen von 30 Millionen Euro (34 Millionen US-Dollar) hat PlanRadar ein Umsatzwachstum von über 250 Prozent verzeichnet und seinen Kundenstamm auf über 14.500 Kunden mehr als verdoppelt. Täglich nutzen rund 100.000 Anwender in über 60 Ländern die Applikation, die für alle Geräte basierend auf iOS, Android und Windows verfügbar ist. Zu den zahlreichen namhaften Kunden im deutschsprachigen Raum gehören unter anderem Siemens, CBRE, Cushman & Wakefield sowie die Rewe Gruppe.

Seit dem Start der Expansionsstrategie im Jahr 2020 wurden bereits zehn neue Standorte in Europa und Russland aufgebaut. Mehr als 200 Mitarbeiter betreuen Kunden in über 20 Sprachen u.a. an den Standorten in Wien, London, Amsterdam, Moskau, Paris, Madrid, Mailand, Zagreb, Warschau und Bukarest. Das Produkt wurde erst kürzlich um zusätzliche Reporting-, Integrations- und BIM-Technologien erweitert.

„Wir wollen die Verwaltung von Bau- und Gebäudeabläufen vereinfachen und wir haben den klaren Nachweis erbracht, dass unsere Technologie weltweit auf enormes Interesse stößt“, so Ibrahim Imam, Mitgründer und Co-CEO von PlanRadar. „Wir sind sehr stolz auf die Erfolge, die unser Team erzielt hat. Mit der Unterstützung unserer Investoren können wir unseren Kunden nun auch alle Mehrwerte der Lösung in vielen neuen Märkte und Branchen anbieten.“

„Wir entwickeln nicht nur PlanRadar zu der weltweit führenden PropTech-Plattform, sondern wir helfen, eine gesamte Branche zu erneuern, die sich in der Vergangenheit dem Thema Digitalisierung gegenüber eher zurückhaltend gezeigt hat“, sagt Sander van de Rijdt, Mitgründer und Co-CEO von PlanRadar. „Wir beweisen täglich, dass die Unternehmen unserer Branche durchaus bereit sind, moderne Anwendungen anzunehmen. Man muss ihnen dafür nur eine intuitive Plattform anbieten, die ihnen ihre Arbeit sofort und nachhaltig erleichtert. Es ist tatsächlich so einfach, wie es sich anhört.“

„Wir haben das Potenzial von PlanRadar sofort erkannt, und das Team hat uns von Anfang an mit seinem Commitment und dem Fokus auf Umsatzwachstum beeindruckt“, so Thomas Krane, Managing Director bei Insight Partners. „Der PropTech-Sektor verspricht ein enormes Wachstumspotential und PlanRadar führt die globale Bau- und Immobilienbranche in die digitale Zukunft.“

Die cloudbasierte Plattform von PlanRadar verbindet Büro und Baustelle mit voll flexiblen Tools für alle Prozesse rund um den Bau.

„Das Team von PlanRadar hat bei seiner Gründung im Jahr 2013 einen bis dahin nicht gedeckten Bedarf erkannt und ist dank seines ausgezeichneten Kundenverständnisses und seiner Expertise zu einem echten Branchenführer geworden“, sagt Brice Delome, Partner bei Quadrille Capital. „Wir sind begeistert, das rasante Wachstum von PlanRadar weiter zu befeuern und uns einem starken Investorenkonsortium anzuschließen. Wir sind enorm beeindruckt von der Technologie, dem Team und der Art und Weise, wie das Unternehmen die Digitalisierung der Bau- und Immobilienbranche vorantreibt. Wir freuen uns darauf, die weitere globale Expansion des Unternehmens zu unterstützen.“

„Die Immobilienbranche ist weltweit eine der treibenden wirtschaftlichen Kräfte. Umso wichtiger ist es, ihre Transformation zu fördern. Als Investor der ersten Stunde im Jahr 2017 sehen wir PlanRadar weiterhin als ausschlaggebende Triebkraft, die die Branche maßgeblich prägt. PlanRadar hat in den letzten Jahren eindrucksvoll demonstriert, wie ein Tech-Unternehmen mit tiefem Verständnis für die Bedürfnisse der Zielgruppe und einem hervorragenden Produkt eine Branche bereichern kann. Wir freuen uns, das Team nach der erfolgreichen europäischen Expansion der letzten 18 Monaten nun bei dem globalen Vormarsch begleiten zu dürfen und ein weiteres Kapitel der Erfolgsgeschichte dieses European Champion mitschreiben zu dürfen”, begründet Stefan Walter, Mitgründer und Managing Partner bei Cavalry Ventures, sein Investment. 

Titelbild: Gründer- und Management-Team PlanRadar: v.l.n.r.: Sander van de Rijdt, Co-CEO & Co-Gründer;Ibrahim Imam; Co-CEO & Co-Gründer; Domagoj Dolinsek, Gründer; Clemens Hammerl, Chief Product Officer & Co-Gründer; Constantin Köck, CTO & Co-Gründer.

* Quelle: blackprint „Mission PropTech – Technologie trifft auf Gebäudesektor – PropTech in Deutschland 2021“ September 2021

Weitere Informationen finden Sie hier

Quelle PlanRadar GmbH c/o Feldhoff & Cie

Habeck verlangt von Söder Öko-Patriotismus bei Windkraft

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Berlin, 20. Jan (Reuters) – Klimaminister Robert Habeck hat von Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) Zugeständnisse für einen schnelleren Windenergie-Ausbau gefordert und stößt dabei auf Skepsis. „Wir brauchen eben auch einen ökologischen Patriotismus zum Ausbau von schwierigen Techniken wie der Windkraft“, sagte der Grünen-Politiker am Donnerstag in München bei einem Treffen mit Söder.

Ein Hauptproblem machte er in den bayerischen Abstandsregeln zu Wohngebäuden aus, die hier mindestens das zehnfache der Höhe der Windräder vorsehen (10H-Regel). Söder widersprach, es gebe andere Gründe als die Regel: „Deshalb glauben wir, dass sie bleiben kann.“ Man wolle aber über Ausnahmen reden und prüfen, was im bayerischen Staatswald möglich sei. Beide vereinbarten, dass bis spätestens März Bayern dazu einen Bericht vorlegt.

Die neue Bundesregierung hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2030 rund 80 Prozent des Stroms aus erneuerbaren Energien zu gewinnen. Windenergie an Land kommt dabei die zentrale Rolle zu. Dafür sollen zwei Prozent der Fläche Deutschlands reserviert werden. In den vergangenen Jahren war der Ausbau wegen fehlender Flächen fast vollständig zum Erliegen gekommen.

2021 wurden laut Bundesverband Windenergie knapp 500 Windräder mit einer Leistung von weniger als zwei Gigawatt gebaut, etwa 35 Prozent mehr als 2020. Zum Vergleich: Habeck plant einen Neubau ab nächstes Jahr von jährlich fünf Gigawatt, der sich bis 2027 auf zehn Gigawatt verdoppeln soll.

Habeck

HABECK WARNT: „DANN KÖNNEN WIR LADEN DICHTMACHEN“

Habeck und Söder sprachen zunächst trotz unterschiedlicher Auffassungen von konstruktiven Gesprächen. Söder lobte, dass Habeck nicht gleich mit Gesetzen drohe sondern die Diskussion suche. Am Ende der Pressekonferenz bat Habeck jedoch um ein Schlusswort, dass er zu einem emotionalen Appell nutzte. Es gebe angesichts des Widertandes von Anwohnern einen Wettlauf zwischen den Ländern nach unten bei der Windkraft:

„Wer ist der größte Verhinderer.“ Dies dürfe sich nicht fortsetzen: „Dann können wir den Laden auch dichtmachen.“ Söder wollte das nicht stehenlassen und betonte, wie der FC Bayern spiele die Landesregierung immer offensiv. Darauf wieder Habeck: Er wolle diese Offensive im ländlichen Raum sehen, denn im Endeffekt schütze man so die Heimat. Söder konterte mit einer „herzlichen Einladung“ nach Oberfranken. Dort ist der Widerstand gegen Windenergie besonders groß.

In Bayern wurden im vergangenen Jahr nur etwa ein Dutzend neue Windräder gebaut. Das entspricht etwa zwei Prozent des gesamten Zubaus. Zum Vergleich: In Niedersachsen wurden über 100 Anlagen errichtet, was fast einem Viertel der neuen Leistung bundesweit entspricht. Nach Experten-Schätzung steht nur etwa 0,1 Prozent der bayerischen Landesfläche für Wind zur Verfügung.

Söder verwies darauf, dass – bis auf die Windenergie – Bayern bei allen erneuerbaren Energien ganz vorne sei. Über die Hälfte des Stromverbrauchs erzeuge Bayern aus diesen Quellen. „Für uns ist Wind ein Baustein, aber nicht das einzige Thema.

“ Nicht nur Bayern tue sich hier schwer, auch Baden-Württemberg, was an der Topografie liegen könne, sagte er mit Blick auf den schwächeren Wind im Süden. Skeptisch sei er dabei bei der Ausweisung von zwei Prozent der Landesfläche für Windenergie: „Das wären 200.000 Fußballfelder.“ In Bayern wird im nächsten Jahr gewählt. In einer Umfrage liegt die CSU nur noch bei 36 Prozent und könnte selbst mit dem bisherigen Koalitionspartner Freie Wähler keine Regierung bilden.

Problematisch ist für Bayern zudem, dass Ende des Jahres die letzten Atomkraftwerke abgeschaltet werden. Das Bundesland mit starker Industrie ist schon jetzt Strom-Importeur. Immer mehr Firmen wollen ausschließlich mit Ökostrom beliefert werden, was auch wegen des stockenden Leitungsausbau aus dem Norden schwierig ist.

Habeck verlangt von Söder Öko-Patriotismus bei Windkraft

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Spectrum Markets verbessert die Konnektivität mit Hilfe der SIA-Netzinfrastruktur

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Spectrum Markets
Spectrum - Christophe Grosset

Spectrum Markets, der paneuropäische Handelsplatz für verbriefte Derivate, ist eine Partnerschaft mit SIA (jetzt Teil der Nexi Group), eingegangen, um Brokern und anderen Finanzinstituten die Anbindung an seine Dienste noch einfacher zu machen.

Die strategische Partnerschaft mit SIA ermöglicht es Spectrum, seine Kunden über eine zentrale europäische Konnektivitätslösung an seine Handels- und Marktdatensysteme anzuschließen.

Der Ansatz von SIA besteht darin, die internationalen Marktzugänge – die derzeit 38 Handelsplätze verbinden – über die schnelle, sichere und latenzarme SIAnet-Netzwerkinfrastruktur zu konsolidieren und so Kosten und Komplexität zu reduzieren. Die SIAnet-Lösungen sind modular und skalierbar und können den Geschäftsanforderungen der Kunden und ihren zukünftigen Entwicklungen gerecht werden.

SIA ist bereits ein vielfach genutzter Partner von zahlreichen Finanzinstituten in Italien, wo Spectrum ein starkes Interesse an seinen Dienstleistungen seitens der lokalen Broker verzeichnet. Diese Nachfrage zu befriedigen, war eine wichtige Triebfeder für die Kooperation. Spectrum Markets geht davon aus, dass sie in den kommenden Monaten zur Belebung des Geschäfts beitragen wird.

„Wir haben Spectrum Markets entwickelt, um europäischen Privatanlegern eine bessere Möglichkeit zu bieten, mit verbrieften Derivaten zu handeln. Vor allem die Broker sind begeistert und deshalb wollen wir es ihnen so einfach wie möglich machen, ihren Kunden unsere Lösung anzubieten, indem wir mit den besten Anbietern zusammenarbeiten. So schaffen wir ein Plug-and-Play-Handels-Ökosystem, das extrem einfach zu integrieren ist“, erklärt Christophe Grosset, European Sales Director bei Spectrum Markets. 

„Wenn es um Konnektivität geht, ist Geschwindigkeit natürlich wichtiger denn je. Außerdem passt die Technologie von SIA hervorragend zu den spezifischen Anforderungen eines modernen, rund um die Uhr geöffneten und wettbewerbsfähigen Handelsplatz wie Spectrum“.

Spectrum Markets verbessert die Konnektivität mit Hilfe der SIA-Netzinfrastruktur

Titelfoto von Christophe Grosset (Quelle: Spectrum Markets)

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