Dienstag, August 11, 2026
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Rezession durch Omikron-Welle ja, Absturz nein

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Rezession

Berlin, 21. Jan (Reuters) – Der von Gesundheitsminister Karl Lauterbach vorhergesagte massive Anstieg der Corona-Neuinfektionen macht Experten zufolge eine Rezession in Deutschland wahrscheinlicher. „Wenn es zu sehr vielen Arbeitsausfällen kommt, ist das ein neuer Belastungsfaktor“, sagte der Konjunkturchef des Kieler Instituts für Weltwirtschaft (IfW), Nils Jannsen, am Freitag der Nachrichtenagentur Reuters. „Eine Rezession wird dadurch wahrscheinlicher.“ Das sieht der Deutschland-Chefvolkswirt der Deutschen Bank, Stefan Schneider, ebenfalls so: „Wir werden eine technische Rezession sehen“.

Bereits im vierten Quartal war die deutsche Wirtschaft nach einer ersten Schätzung des Statistischen Bundesamtes zwischen 0,5 und 1,0 Prozent geschrumpft. Folgt nun ein weiteres Minus-Quartal, würde Europas größte Volkswirtschaft in einer sogenannten technischen Rezession stecken. Einen Absturz wie zu Beginn der Pandemie 2020 erwartet Schneider aber nicht. „Wir haben gelernt, damit zu leben“, sagte der Experte, der von einem Minus beim Bruttoinlandsprodukt von etwa einem halben Prozent im laufenden Quartal ausgeht.

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach rechnet für Mitte Februar mit mindestens 400.000 Corona-Neuinfektionen pro Tag – im optimistischen Szenario. Sollten die Auffrischungsimpfungen keine lange Schutzwirkung haben, könnte die Zahl sogar auf mehr als 600.000 pro Tag steigen, hatte der SPD-Politiker nach Reuters-Informationen in einer Schalte mit den Staatskanzleichefs von Bund und Ländern gesagt.

„GERINGER PRODUKTIONSAUSFÄLLE ALS IN HOCHKONJUNKTUR“

„Aus wirtschaftlicher Sicht kommt es weniger auf die Neuinfektionen an, sondern auf die Corona-Beschränkungen für die Unternehmen“, sagte dazu Commerzbank-Chefvolkswirt Jörg Krämer. „Hier waren wir ohnehin davon ausgegangen, dass die weitreichenden 2G-Regeln im ersten Quartal Bestand haben würden.“ Das belaste vor allem Dienstleister und Einzelhändler. Das verarbeitende Gewerbe dürfte darunter leiden, dass China an seiner Null-Corona-Politik festhält und ganze Städte absperrt, so dass der Nachschub aus der Volksrepublik für die deutsche Industrie weiter stocken wird. „Deshalb erwarte ich weiter, dass das deutsche Bruttoinlandsprodukt im ersten Quartal etwas schrumpfen wird“, sagte Krämer. „Diese Prognose würde ich nur senken, falls die Zahl der Patienten auf den Intensivstationen anders als bisher massiv steigen würde und neue scharfe Corona-Beschränkungen verhängt würden.“

Das sieht man beim IfW ganz ähnlich. „Omikron führt offenbar auch zu vielen milden Krankheitsverläufen, weshalb negative Auswirkungen durch die Möglichkeit, im Home Office zu arbeiten, abgefedert werden könnten“, sagte Jannsen. „In der Industrie ist die Aktivität ohnehin durch die Lieferengpässe gedämpft, der große Auftragsberg kann derzeit nicht abgearbeitet werden.“ Die Produktion liege derzeit etwa zehn Prozent unter dem Niveau, das angesichts der guten Auftragslage zu erwarten wäre. „Arbeitsausfälle führen daher zu geringeren Produktionsausfällen als in einer Phase der Hochkonjunktur“, sagte Jannsen. Sein Fazit lautet deshalb: „Ein schwerer Konjunktureinbruch wie zu Beginn der Pandemie vor zwei Jahren ist nicht zu erwarten“. 2020 insgesamt war das Bruttoinlandsprodukt um 4,6 Prozent eingebrochen, während es 2021 um 2,7 Prozent wuchs.

Rezession durch Omikron-Welle ja, Absturz nein

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Ukraine-Konflikt belastet russische und ukrainische Staatsanleihen schwer

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Ukraine

Ein Marktkommentar von Giancarlo Perasso, Lead Economist CEEMA, Macroeconomic Research bei PGIM Fixed Income:

Die Anleihenspreads Russlands und der Ukraine weiteten sich aus, da die Gespräche zwischen beiden Ländern angesichts der zunehmenden Spannungen im Zusammenhang mit der Konzentration der russischen Truppen an der ukrainischen Grenze stagnierten. Die Spreads von Russlands fünfjährigen Anleihen weiteten sich angesichts der Besorgnis über US-Sanktionen um 57 Basispunkte aus, während sich die Spreads der fünfjährigen ukrainischen Anleihen um 233 Basispunkte auf mehr als 1.000 Basispunkte ausweiteten. Inländische Schuldtitel verzeichneten negative Renditen, da die Rendite um 2 Basispunkte stieg. Russische Staatsanleihen fielen stark, so dass die Rendite um fast 100 Basispunkte anstieg.

Ukraine-Konflikt belastet russische und ukrainische Staatsanleihen schwer

Titelbild von Giancarlo Perasso (Quelle: PGIM Fixed Income)

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Aktives Fixed Income-Investment: Einfluss nutzen, um ESG umzusetzen

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ESG

Ein aktueller Kommentar von Adrian Grey, Global CIO von Insight Investment:

„Die aktive Rolle von Fixed-Income-Investoren bei der Einflussnahme auf Unternehmen wurde in der Vergangenheit unterschätzt. Insbesondere im Vergleich zu Aktienanlegern war sie bisher eher von untergeordneter Bedeutung. Dies ändert sich jedoch aktuell. Der Fixed-Income-Markt ist um ein Vielfaches größer als der Aktienmarkt und die Welt ist so hoch verschuldet, dass die Größe dieses Marktes auch weiterhin zunehmen wird.

Die extrem günstigen Refinanzierungslevels haben dazu geführt, dass bereits vor der Pandemie viele Unternehmen Anleihen emittiert haben. Die Auswirkungen von COVID-19 haben diesen Trend noch einmal verstärkt und die Anleiheemissionen auf Rekordlevels gehoben. Wenn diese Anleihen fällig werden und die Refinanzierung erforderlich ist, können Fixed-Income-Investoren einen erheblichen Einfluss auf die Emittenten nehmen. Es ist wichtig, dass verantwortungsbewusste Anleiheinvestoren diese Chance nutzen und sicherstellen, dass die Unternehmen gut geführt werden und klare ökologische und soziale Ziele haben.

ESG
Foto von Adrian Grey (Quelle: Insight)

Um „Net Zero” zu erreichen sollten die Unternehmensziele nicht nur von Aktienanlegern während der Hauptversammlungssaison, sondern auch bei Gesprächen zwischen Emittenten und Anleiheinvestoren im Vorfeld von Refinanzierungen und Kapitalerhöhungen im Jahr 2022 und darüber hinaus genau unter die Lupe genommen werden. Für ein Unternehmen ist es äußerst problematisch, wenn es sich nicht refinanzieren kann, weil die Anleiheinvestoren dessen ESG-Ziele für nicht ausreichend halten. Ebenso stellen unzureichende ESG-Ziele ein wesentliches Risiko für Anleiheinvestoren dar, was sich wiederum in höheren Fremdkapitalkosten niederschlägt. Daher wird der Einfluss von Investoren, die Unternehmen hinsichtlich ihrer Corporate Governance zur Verantwortung zu ziehen, zunehmend höhere Kapitalkosten für die Nachzügler bewirken.“

Aktives Fixed Income-Investment: Einfluss nutzen, um ESG umzusetzen

Titelfoto und Foto von Adrian Grey (Quelle: Insight)

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Naughty Nuts schließt siebenstellige Seed-Finanzierungsrunde ab

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Naughty Nuts

Ein Jahr nach Gründung verkündet das Kölner Food Startup Naughty Nuts eine siebenstellige Seed-Finanzierungsrunde.

Die Finanzierungsrunde wird angeführt von FoodLabs und Bitburger Ventures, Bestandsinvestor Döhler Ventures und die Business Angels Ole Strohschnieder, Béla Seebach (Just Spices) und Philip Kahnis (Hafervoll, Polly) beteiligen sich ebenfalls. 

Mit dem frischen Kapital investiert Naughty Nuts in die weitere Erschließung des DACH Marktes, der Erweiterung des Produktportfolios und in die Verstärkung des Teams. Fokus bleibt das starke DTC Geschäft. Für 2022 strebt das junge Unternehmen auch einen ersten Test für den Verkauf seiner Produkte außerhalb von DACH an. Das DTC Food Startup wurde im Januar 2021 von Benjamin Porten und Lorenz Greiner gegründet, mit dem Ziel die Love Brand für alles rund um das Super-Food Nuss aufzubauen. Als Einstiegskategorie haben die Pioniere aus Köln, als erstes auf dem Markt, Nussmus neu erfunden.

Mit einem breiten Portfolio innovativer Sorten, wie Blueberry Bash oder Cinnamon Roll, dazu passenden veganen Rezepten und einer markanten DTC Kommunikation baut das Kölner Food Startup seine ganz eigene Food Kategorie auf. Naughty Nuts Nussmus ist eine vielseitige Zutat und ein ideales Substitut für viele tierische Produkte und somit weit mehr als ein Aufstrich. 
Naughty Nuts nutzt für sein Nussmus ausschließlich 100% natürliche Zutaten mit transparenter Herkunft. Auf raffinierten Zucker, Palmöl und andere Zusatzstoffe wird verzichtet. Zudem sind alle Sorten vegan. „

Mit Bitburger Ventures und FoodLabs holen wir uns zwei namhafte Partner mit breitem KnowHow und starken Portfolios in den Bereichen DTC, Food und Retail an Board. Ergänzend zu unserem bisherigen Partner Döhler Ventures schaffen wir damit einen komplementären Gesellschafterkreis, welcher uns in der kommenden Wachstumsphase enorm unterstützen wird. Wir freuen uns auf die gemeinsame Reise und enge Zusammenarbeit“, sagt Benjamin Porten, Mitgründer & Geschäftsführer bei Naughty Nuts. 

Mit einem CAGR von >7% (Statista) ist Nussmus eine der am stärksten wachsenden Segmente unter den Aufstrichen. Die gesundheitlichen Vorteile und die vielseitigen Anwendungsmöglichkeiten von Nussmus sind neben der wachsenden veganen Bevölkerung ein positive Treiber für diesen Markt. Laut GFK Consumer Panel möchte knapp jeder Vierte (24 Prozent der Deutschen) nach der Corona-Pandemie weniger tierische Produkte essen. Nussmus als natürliches Substitut für viele tierische Produkte (u.a. Sahne, Ei, Käse) bietet sich hier ideal an. 

“Konsumenten legen zunehmend Wert auf Nachhaltigkeit und bewusste Ernährung, ohne dafür auf Genuss verzichten zu wollen. Naughty Nuts trifft damit genau den Zeitgeist“, sagt Patrick Huber, General Partner bei FoodLabs. „Wir waren von Anfang an beeindruckt, wie die Gründer in sehr kurzer Zeit eine starke DTC Brand aufgebaut haben und wir freuen uns sehr, Naughty Nuts beim weiteren Wachstum zu unterstützen.“

„Innerhalb kurzer Zeit hat es Naughty Nuts mit einer sehr interaktiven und jungen Direct-ToConsumer Marke, innovativen Produkten und einer maßgeschneiderten Online Kommunikation geschafft, einen signifikanten Fußabdruck aufzubauen. Wir sehen in der Nuss eine langfristig attraktive Alternative für Konsumenten weniger Fleisch zu konsumieren, sich zugleich proteinreicher und gesünder zu ernähren und ordnen den Trend in Richtung verstärktem Veganismus als nachhaltig ein. Wir freuen uns sehr darauf, mit Ben & Lorenz und unseren Co-Investoren die Entwicklung von Naughty Nuts voranzutreiben.“, sagt Dr. Friedrich Droste, Geschäftsführer von Bitburger Ventures. 

Das Naughty Nuts Sortiment umfasst derzeit neun Sorten Nussmus, die primär über den eigenen Onlineshop www.naughtynuts.de angeboten werden. Anlässlich des ersten Geburtstags am 17. Januar hat Naughty Nuts das neue Haselnussmus Choco Crush gelaunched. Seit Mai 2021 ist Naughty Nuts auch im Handel gelistet und aktuell in rund 600 Märkten verfügbar. Das junge Unternehmen erzielt bereits einen siebenstelligen Umsatz und hat sein Produktportfolio innerhalb eines Jahres verdoppelt. Über Naughty Nuts Das Food Startup Naughty Nuts wurde im Januar 2021 gegründet. Das Unternehmen bietet verschiedene Sorten Nussmus an und nutzt dafür ausschließlich 100% natürliche Zutaten. Auf raffinierten Zucker, Palmöl und andere Zusatzstoffe wird verzichtet. Zudem sind alle Sorten vegan. 

Über FoodLabs 
FoodLabs ist ein paneuropäischer Early Stage VC Investor und Venture Studio im Bereich FoodTech und Nachhaltigkeit. FoodLabs hat seinen Sitz in Berlin und wurde von 2016 Christophe F. Maire gegründet. Seitdem das FoodLabs Team mehr als 30 Frühphasen-Startups entlang der gesamten Wertschöpfungskette der Lebensmittelindustrie unterstützt. Wir investieren in die ehrgeizigsten, zielstrebigsten Gründerteams, die die größte Industrie der Welt effizienter und nachhaltiger machen. Zum FoodLabs Portfolio gehören Unternehmen wie Infarm, Meatable, Mushlabs, Sanity Group, Formo und Gorillas. 

Über Bitburger Ventures 
Bitburger Ventures wurde 2018 mit dem Ziel gegründet, die Wachstumsdynamik junger, innovativer Startups mit der finanziellen Stärke und Erfahrung der Bitburger Unternehmensgruppe zu vereinen. Bitburger Ventures‘ Investitionsschwerpunkt liegt bei Startups, die attraktive Marktsegmente durch den Einsatz neuartiger, digitaler und nachhaltiger Konzepte in den Bereichen Food- und Health-Tech revolutionieren. Zu den aktuellen Investments zählen u.a. waterdrop, share, Just Spices und Mushlabs. 
Weitere Informationen: bitburger-ventures.de

Über Döhler Ventures
Döhler Ventures ist ein international agierender Early Stage Venture Capital Investor im Bereich Food & Beverage, Nutrition und Food Technology. Weitere Informationen: doehlerventures.com

Weitere Informationen finden Sie hier

Quelle Naughty Nuts GmbH

Dax taucht zur Eröffnung ab – Siemens Energy auf Talfahrt

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Frankfurt, 21. Jan (Reuters) – Der Dax ist zum Wochenschluss mit einem Minus in den Handel gestartet. Der deutsche Börsenleitindex verlor zu Beginn am Freitag 1,4 Prozent auf 15.691 Zähler. „Die Kombination aus Zinswende und Omikron-Welle wird für die Börsen mehr und mehr zum Tsunami“, sagt Portfolio-Manager Thomas Altmann vom Vermögensverwalter QC Partners. „Vorsicht ist das Gebot der Stunde.“ Anleger fürchten, dass eine zu aggressive Straffung der US-Geldpolitik die Konjunktur abwürgen könnte. Die Führung der Notenbank Fed wird am Mittwoch die Ergebnisse ihrer Beratungen verkünden. Für Unruhe sorgten zudem die anhaltenden Spannungen zwischen Russland und der Ukraine.

Dax

Zu den größten Verlieren zählten die Aktien von Siemens Energy mit einem Abschlag von 7,8 Prozent. Der Energietechik-Konzern muss wegen anhaltender Probleme der spanischen Windkraft-Tochter Siemens Gamesa erneut Abstriche an den Prognosen machen. Für Airbus ging es 1,6 Prozent bergab. Die Annulierung eines Vertrags zur Lieferung von 50 Maschinen an Qatar Airways machte dem Aktienkurs zu schaffen. 

Dax taucht zur Eröffnung ab – Siemens Energy auf Talfahrt

Copyright: (c) Copyright Thomson Reuters 2022

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ChargeX schließt Serie-A-Finanzierungsrunde über 4,5 Millionen Euro ab

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Lade-Pionier ChargeX schließt Serie-A-Finanzierungsrunde über 4,5 Millionen Euro ab und gewinnt neue Investoren 

Das E-Mobility-Start-up ChargeX hat erfolgreich seine Serie-A-Finanzierungsrunde in Höhe von 4,5 Millionen Euro abgeschlossen. Die neu gewonnenen Investoren sind der Münchner High-Impact Investor BonVenture, der Hamburger Investor Hevella Capital und der Smart-Energy-Innovationsfonds des Schweizer Energieversorgers Energie 360°. 


Mit dem eingesammelten Kapital will ChargeX in 2022 die Installation seiner Ladeinfrastruktur-Lösung weiter Vereinfachen, ins europäische Ausland expandieren sowie seine digitalen Services ausbauen. ChargeX setzt so die eigene Mission “Jeder Stellplatz wird zum Ladeplatz” in die Tat um.  


Um eine vollumfängliche Lösung für das Laden von Elektroautos bieten zu können, plant ChargeX den Ausbau der digitalen Services rund um das Thema Lademanagement. Im Fokus steht dabei die Drop App, mit der die Stromverfügbarkeit des Stromnetzes mit der Flexibilität des E-Auto-Fahrers in Einklang gebracht wird. “Der Engpass der Ladeinfrastruktur liegt nicht in der Nachfrage, sondern im Fachkräftemangel bei Elektrikern und den Kapazitäten unseres Stromnetzes. Beide Bereiche denken wir bei ChargeX komplett neu, und wir werden die Probleme mit den neuen Investoren an unserer Seite lösen”, so Tobias Wagner, CEO & Co-Founder.  

Zudem plant ChargeX mit der Mehrfachsteckdose für Elektroautos den Markteintritt in weitere europäische Länder. Dabei stehen solche Märkte im Fokus, die eine hohe Marktdurchdringung von Elektrofahrzeugen vorweisen können. Jochen Herdrich, Partner bei BonVenture: “Die Mobilitätswende ist im Hinblick auf den Klimawandel eine der drängendsten Herausforderungen in Deutschland. Gerade Unternehmen haben hier mit ihren Fuhrparks einen großen Hebel, und ChargeX macht ihnen den Umstieg leicht. Die beiden Gründer Tobias Wagner und Michael Masnitza sind Überzeugungstäter und bringen gleichzeitig alles mit für eine erfolgreiche Umsetzung – wir freuen uns auf die Zusammenarbeit.” 

Weitere Informationen finden Sie hier

Quelle Sichtbarmacher

Scholz – Kabinett wird Verabredung für Klimaclub treffen

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Berlin, 21. Jan (Reuters) – Bei der ersten Kabinettsklausur der neuen Ampel-Regierung aus SPD, Grünen und FDP steht die deutsche G7-Präsidentschaft der führenden Industrienationen in diesem Jahr im Vordergrund. Aber auch andere grundlegende Fragen sollten besprochen werden, sagte Bundeskanzler Olaf Scholz am Freitag in Berlin.

Zum angestrebten Klimaclub solle es eine Verabredung geben. Die Industrieländer müssten hier vorangehen.

Der Club soll zahlreiche Länder motivieren, beim Klimaschutz zu kooperieren, um Nachteile für Unternehmen zu vermeiden. Mindeststandards könnten hier gesetzt werden. Entscheidend dabei wird sein, ob China und die USA als größte CO2-Emittenten mitziehen werden.

Kabinett
Foto: Symbolfoto

Die Vorgängerregierung aus Union und SPD hatte sich bereits dafür ausgesprochen, einen Klimaclub gründen zu wollen.

Scholz ergänzte, bei der Klausur im Kanzleramt werde es auch darum gehen, bei der Digitalisierung, dem Wohnungsbau sowie der Beschleunigung von Planungs- und Genehmigungsverfahren voranzukommen. „Wir müssen da Tempo hineinbekommen.“ Ein Aufbruch in Deutschland sei möglich und nötig.

Scholz – Kabinett wird Verabredung für Klimaclub treffen

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Titelfoto und Foto: Symbolfoto

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Investor EQT würde sich auch mit Minderheit an Schufa begnügen

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München, 21. Jan (Reuters) – Im Ringen um einen Einstieg bei der Schufa geht der schwedische Finanzinvestor EQT einen Schritt auf Sparkassen und Genossenschaftsbanken zu. „Es geht im Kern darum, das ungenutzte Innovations- und Wachstumspotenzial der Schufa zu aktivieren und mit zusätzlichem Kapital und Know-how zu beschleunigen“, sagte EQT-Partner Matthias Wittkowski der „Börsen-Zeitung“ (Freitagausgabe). „Deswegen würden wir (…) uns auch als bedeutender Minderheitsaktionär engagieren.“ EQT hat sich von der französischen Großbank Societe Generale zehn Prozent an der Wiesbadener Kredit-Auskunftei gesichert und eine Komplett-Übernahme beim Kartellamt angemeldet.

Sparkassen und Genossenschaftsbanken haben jedoch ein Vorkaufsrecht für zum Verkauf stehende Anteile an der Schufa. Sie pochen auf die Neutralität der Schufa, die den Handel und die Banken in Deutschland mit Daten zur Bonität von Kunden und Geschäftspartnern versorgt. Sie wird Insidern zufolge mit rund zwei Milliarden Euro bewertet. Die genossenschaftliche TeamBank (easyCredit) hat Pläne zur Aufstockung ihrer Anteile von bisher knapp 18 Prozent angemeldet.

Der Finanzinvestor wolle die Schufa weiterentwickeln, sagte Wittkowski der Zeitung: „EQT hat in den vergangenen zwei Jahren ein sehr umfangreiches Zukunftskonzept entwickelt, das den Verbraucherschutz stärkt und die Schufa nachhaltig als unabhängiger Datentreuhänder weiterentwickeln soll.“ Dafür habe man von Politik, Datenschützern und Verbraucherverbänden ein „durchweg positives Echo erhalten“. Bei Innovation, Wachstum und Verbraucherschutz gebe es „sehr viel Luft nach oben“, sagte der EQT-Partner. Die 1927 als „Schutzgemeinschaft für Absatzfinanzierung“ in Berlin gegründete Schufa verfügt über Daten zum Zahlungsverhalten und zu Kreditverpflichtungen von 68 Millionen Bürgern.

Wittkowski sagte, der Finanzinvestor sei dazu bereit, einen dreistelligen Millionenbetrag zur Verfügung zu stellen, um das Wachstum der Schufa zu beschleunigen. Zudem sollten Gewinne künftig nicht mehr als Dividenden an die Anteilseigner ausgeschüttet werden. 

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Habeck will Erdgas-Reserven erhöhen

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Berlin, 21. Jan (Reuters) – Das Bundeswirtschaftsministerium will angesichts der niedrigen Füllstände der Erdgas-Speicher für den nächsten Winter besser vorsorgen. Die staatlichen Möglichkeiten seien derzeit gesetzlich sehr begrenzt, sagte Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) dem „Spiegel“ am Freitag. Der Winter habe gezeigt, dass Deutschland mit reduzierten Beständen noch anfälliger sei für Spekulationen, Preisschwankungen und geopolitische Spannungen. „Deshalb müssen wir die Möglichkeiten verbessern, für den nächsten Winter vorzusorgen, damit die Gasspeicher gut gefüllt sind“, sagte Habeck. „Darin sehe ich eine politische Aufgabe.“

Die stark geleerten Speicher sowie keine zusätzlichen Lieferungen aus Russland haben in Verbindung mit der stark gestiegenen Nachfrage im Zuge der wirtschaftlichen Erholung zu hohen Preisen geführt. In der Folge stieg auch der Strompreis stark.

Habeck sagte, sollte wegen der Ukraine-Krise Lieferungen aus Russland ausfallen könne man andere Bezugsquellen finden. Deutschland beziehe derzeit sein Gas zu 55 Prozent aus Russland. Die EU habe aber Anlandungskapazitäten von Flüssiggas etwa in den Niederlanden, Polen und Italien geschaffen. Die Terminals seien aber erst zu 30 Prozent ausgelastet. „Würde man die auf 100 Prozent hochfahren, wäre es kapazitätsmäßig möglich, weite Teile der Importe über LNG abzuwickeln“. LNG war in der Vergangenheit auch wegen der Transportkosten teurer als Gas, das per Pipeline aus Russland kommt. 

Habeck will Erdgas-Reserven erhöhen

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Netflix enttäuscht mit düsterem Ausblick – Aktie bricht ein

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Los Angeles, 21. Jan (Reuters) – Der weltgrößte Streaming-Anbieter Netflix hat mit seinem düsteren Ausblick auf das Neugeschäft Anleger kalt erwischt. Die Netflix-Aktie sackte nachbörslich um fast ein Fünftel ab und büßte damit fast alle in der Coronapandemie angehäuften Gewinne ein. Netflix rechnet nur mit 2,5 Millionen Neukunden von Januar bis März, was weniger als die Hälfte dessen ist, was sich Analysten erhofft hatten.

Der US-Konzern begründet seine trüben Erwartungen mit Verzögerungen bei neuen Serien und Filmen wie der neuen „Bridgerton“-Staffel und dem Ryan-Reynolds-Film „The Adam Project“. Allerdings dürfte auch die scharfe Konkurrenz von Disney, Apple und Amazon dafür sorgen, dass Kunden nicht nur auf Netflix zurückgreifen, wenn sie vor ihren Smartphones und Laptops sitzen. Im Sog verlor auch die Disney-Aktie.

Netflix

Netflix-Co-Chef Ted Sarandos begründete den Ausblick auch mit dem auf und ab, dass durch die Corona-Krise entsteht, und Vorhersagen erschwert. Zugleich betonte er, dass die Basis des Geschäfts „ziemlich solide“ ist. Immer mehr Menschen weltweit wendeten sich vom traditionellen Fernsehen ab und wechselten zu Streamingdiensten.

Von Oktober bis Dezember gewann Netflix auch dank der neuen „Witcher“-Staffel und Filmen mit Starbesetzung wie „Red Notice“ und „Don’t look up“ mit Leonardo DiCaprio insgesamt 8,3 Millionen Abonnenten und kommt inzwischen weltweit auf fast 222 Millionen. Noch ist unklar, wie sich die jüngste Preiserhöhung in den USA und Kanada auf die Nutzerzahlen auswirkt.

Netflix, aber auch Disney, Apple und AT&T’s HBO Max investieren Milliarden in neue Inhalte, um Kunden regelmäßig zum Schauen zu animieren. Der US-Streaming-Pionier setzt zudem auf mobile Videospiele und will das Angebot 2022 ausbauen. Der Gewinn im vierten Quartal stieg um zwölf Prozent auf 607 Millionen Dollar, der Umsatz legte um 16 Prozent auf 7,7 Milliarden Dollar zu. Für das laufende Quartal wird mit einem Umsatz von 7,9 Milliarden Dollar gerechnet.

Netflix enttäuscht mit düsterem Ausblick – Aktie bricht ein

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