buya 1,8 Millionen € Seed-Finanzierung

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Mit seiner Live-Streaming-Plattform für interaktive Onlinekurse verbessert und ergänzt buya das Bildungsangebot für Kinder und Jugendliche.

Das Education-Startup setzt bei seinen Onlinekursen auf Diversität sowie spielerische Wissensvermittlung statt Paukerei und unterscheidet sich damit von anderen Angeboten. Mit seinem Geschäftsmodell trifft buya den Nerv der Zeit: Die Pandemie etablierte onlinebasiertes Lernen, verursachte aber zeitgleich auch Lerndefizite.

Hamburg, 20. Januar 2022. Insgesamt 1,8 Millionen € Seed-Finanzierung haben die buya-Gründer Björn Schmuck und Moritz Otterbach für ihre innovative Lern- und Bildungsplattform eingesammelt. Das Kapital stammt von Business Angels, darunter die FINANZCHECK.de-Macher Moritz Thiele und Andreas Kupke. Mit der Finanzierungssumme wird buya seine User-Experience weiter verbessern, das Lernangebot nochmals vertiefen und das Team ausbauen.

2020 gegründet ging buya im August 2021 live. Die Mission: Interessen und Talente von Kindern und Jugendlichen gezielt mit einem diversen Bildungsangebot fördern – abseits ausgetretener Bildungspfade oder herkömmlicher Nachhilfe. Bei buya geht es weniger um Paukerei, sondern mehr um spielerische Vermittlung von Wissen und Know-how. Hierbei setzt das Startup auf Lehrer:innen und außerschulische Expert:innen. Sie bieten über die Plattform Bildungs- und Förderangebote, die weit über den üblichen Lehrplan hinausgehen.

„Mit unserer Edtech-Plattform bieten wir Eltern mit ihren Kindern unkomplizierten Zugang zu passenden Bildungsangeboten von Tutoren aus ganz Deutschland“, erklärt Björn Schmuck. Moritz Otterbach ergänzt: „Besonderen Wert legen wir auf Usability. Dank Suchfilter finden Eltern ohne Aufwand maßgeschneiderte Kursangebote für ihre Kinder. Durch intelligente Algorithmen können wir zudem aktiv Kurse empfehlen, die zu Alter, Interessen und Zeit passen.“ 

Die beiden Gründer sind ursprünglich Banker und haben schon früher zusammengearbeitet. Sie sind selbst Väter und kennen die Defizite des klassischen Bildungssystems: „Unser Bildungssystem wird heutigen Anforderungen nicht mehr gerecht, wie PISA-Studien und jüngst auch die Pandemie gezeigt haben. Mit unserer Plattform schaffen wir einen niedrigschwelligen Zugang zu holistischer Bildung und ergänzen das schulische Angebot“, sagen Björn Schmuck und Moritz Otterbach.

Markt

Die Bildungswirtschaft wächst in Deutschland seit Jahren kontinuierlich und hat mit 133 Mrd. € Bruttowertschöpfung eine größere ökonomische Bedeutung als die Tourismus- und Sportbranche zusammen. Knapp jeder zwanzigste Euro an Wertschöpfung wird durch die Bildungswirtschaft generiert, wobei etwa ein Fünftel der gesamten Bildungsausgaben aus dem privaten Bereich kommen.(1) So beziffert das Statistische Bundesamt die Konsumausgaben für Kinder im Bereich Bildung auf monatlich 102 € plus weitere 96 € für Freizeit, Kultur und Unterhaltung (Familien mit einem Kind).(2) Von anderen Angeboten im Markt hebt sich buya insbesondere durch die Breite seiner Lernangebote sowie seinen pädagogischen und holistischen Ansatz ab.

Angebot

Bereits jetzt umfasst das Angebot rund 300 unterschiedliche interaktive Bildungsthemen. Die Onlineklassen richten sich an Drei- bis Achtzehnjährige, sind auf maximal 18 Kinder beschränkt und kosten zwischen 12 und 25 €. Vermittelt werden die Bildungsinhalte von mehr als 1.000 geprüften Expert:innen, darunter ausgebildete Pädagog:innen, Künstler:innen und Wissenschaftler:innen. Die interaktiven Onlinekurse umfassen diverse Interessen, Disziplinen und Fachrichtungen, wie Sprachen, Programmieren, Gitarrespielen oder Malen bis hin zu Astronomie und Social Skills Kursen. Schulische Inhalte und Hausaufgabenbetreuung runden das Angebot ab.

(1) Analyse der deutschen Bildungswirtschaft im Zeichen der Digitalisierung – Wirtschaftliche Bedeutung, Potentiale und Handlungsbedarf, Studie im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi), WifOR Wirtschaftsforschung, Seite 2, 9

(2) Konsumausgaben von Familien für Kinder, Statistisches Bundesamt (Destatis), 2021

Weitere Informationen finden Sie hier

Quelle public performance

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