Heute hat sich das Blatt gewendet

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Stellen Sie sich kurz unseren Lesern vor!

Moin! Mein Name ist Hans, ich komme aus Hamburg und bin Gründer und Geschäftsführer von Flexvelop.

Warum haben Sie sich entschieden flexvelop zu gründen?

Ursprünglich ging es uns insbesondere darum, Unternehmen dabei zu helfen, Neugeräte auf eine völlig neue Art und Weise zu beschaffen, um sorgenfrei und flexibel wachsen zu können. Dies ist auch heute noch unser stärkster Treiber, wobei auch die „Arroganz“ von vielen etablierten Banken und Leasinggesellschaften uns stark motiviert, die verstaubte Branche neu zu denken. Denn so einige haben uns zu Beginn den Gegenwind gegeben „Na, das machen wir schon immer so, das kann man nicht verbessern und außerdem fängt eine ernstzunehmende Gerätefinanzierung erst bei großen Investitionen ab 20.000€ an und nicht bei solchen Kleingeräten…“. Heute hat sich das Blatt gewendet.

Welche Vision steckt hinter flexvelop?

Wir sehen im #Flexen von Neugeräten die für Unternehmen sinnvollste Lösung, um flexibel zu wachsen und den eigenen Umsatz anzukurbeln. Hier sehen wir uns künftig als standardisierte „Bezahloption“ für Neugeräte vor PayPal, Klarna und anderen Anbietern, da wir die einzige Lösung am Markt sind, die auch eine Rückgabeoption und eine bereits inkludierte Versicherung bietet. Der echte Mehrwert entsteht dadurch, dass wir mit ins Risiko des Kunden gehen und ihm Sorgen nehmen. Das wird uns so schnell kein anderer Anbieter nachmachen wollen oder können.

Von der Idee bis zum Start, was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und
wie haben Sie sich finanziert?

Die größte Herausforderung war, dass wir beim Start über keinerlei Netzwerk zu Banken oder Investoren verfügt haben, sodass uns niemand Refinanzierungsmittel geben wollte, um Geräte für Kunden #flexen zu können. Man wollte erst solide Umsatzzahlen sehen. Dies war also ein klassisches Henne-Ei-Problem. Zudem waren wir zu Beginn auf die Finanzierung/Vermietung von Gastronomiegeräten fokussiert, sodass uns hier Corona und die entsprechenden Lock-Downs plötzlich die Nachfrage zerschossen haben.

Wir mussten uns und unsere geflexten Geräte also durchweg selbst finanzieren und waren so gezwungen, nebenbei noch in anderen Jobs Geld zu verdienen. Am Ende hat uns dies im Team aber nur stärker gemacht und der feste Glaube an das anzustrebende Endprodukt hat uns stets ermutigt, unsere Software immer weiterzuentwickeln. So stehen wir heute mit einer fertigen Softwarelösung ohne Kinderkrankheiten und mit genügend Kapital da, um nun professionell zu skalieren.

Wer ist die Zielgruppe von flexvelop?

Wir richten uns an B2B Kunden aller Art und helfen hier bspw. sogar Existenzgründer:innen und Freiberufler:innen, die sonst häufig pauschal von Banken und Leasinggesellschaften abgelehnt werden, weil sie selbst (noch) nicht über eine aussagekräftige B2B-Bonitätsscore verfügen. In diesen Fällen prüfen wir einfach die private Bonität und geben einen Vertrauensvorschuss. Dies ermöglicht uns, das gesamte B2B Spektrum, vom Startup über KMU bis hin zu großen Konzernen, abzudecken.

Wie funktioniert flexvelop? Wo liegen die Vorteile?

Händler integrieren #flexen als eine Art Bezahloption für ihre B2B Kunden direkt am Point of Sale, also auf der Ladenfläche, am Telefon oder automatisiert im Onlineshop. Der Kunde kann dann die Geräte sofort papierlos „flexen“. D.h. wir kaufen automatisiert die Geräte und der Kunde kann diese direkt einsetzen und zahlt eine kleine Flex-Miete. Die Geräte sind zudem automatisch über uns versichert, sodass hier keine weiteren Aufwände für den Kunden entstehen. Schließlich hat der Kunde erstmals bei einer solchen Finanzierungslösung die Möglichkeit, das Gerät flexibel rabattiert zu kaufen oder auch einfach wieder zurückzugeben, bevor es abbezahlt ist. Diesen Mehrwert bietet keine Bank und grundsätzlich auch keine etablierte Leasinggesellschaft. Dies eröffnet daher völlig neue Wege im sorgenfreien Unternehmenswachstum.

Wie ist das Feedback?

Die meisten unserer Kunden #flexen nach ihrem ersten Vertrag meist auch noch viele weitere Geräte bei den verschiedensten Händlern. Daher sind offenbar unsere Kunden und somit auch wir sehr zufrieden. Gleichzeitig arbeiten wir täglich daran, unsere Lösung noch weiter zu verbessern und wir sind für jeden Ratschlag hierzu dankbar.

Flexvelop, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

In fünf Jahren sehen wir uns als standardisierte „Bezahllösung“ in Onlineshops, europaweit. Dabei ist es uns gelungen „#flexen“ neben „finanzieren, leasen, mieten“ als neue und bestgeeignetste Form der Gerätefinanzierung am Markt zu etablieren.

Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg
geben?

Wenn eure Idee wirklich einen echten Mehrwert für eure Kunden stiftet, dann haltet durch. Es dauert alles länger als erwartet, aber am Ende ist der schöpferische Prozess selbst die größte Belohnung für die ganzen Opfer und Entbehrungen, die zwangsweise dazugehören.

Wir bedanken uns bei dem Gründer Hans Stockfisch für das Interview.

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.


TOP PERFORMER: Flexvelop

Kontakt:

Flexvelop GmbH
Elbchaussee 267A
D- 22605 Hamburg

flexvelop.com
info@flexvelop.com

Ansprechpartner: Dr. Hans-Christian Stockfisch (CEO)

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