HealthTech-Startup Lifen sammelt 50 Millionen Euro ein

Date:

spot_imgspot_img

Lifen, eines der führenden HealthTech-Startup Frankreichs, gibt eine Finanzierung in Höhe von 50 Millionen Euro von Creadev und Lauxera Capital Partners bekannt, an der sich auch die bisherigen Investoren Serena und Partech beteiligen.

Mit dieser Finanzierung wird Lifen seine Infrastruktur ausbauen um das Gesundheitswesen bei der Digitalisierung seiner Daten in vollem Umfang zu unterstützen. Für die Akteure im Gesundheitssystem ergibt sich daraus ein dreifacher Nutzen: Besserer Zugang zu Innovationen für Leistungserbringer im medizinischen Sektor, vereinfachte Nutzung der Digitalisierung im Behandlungsprozess und schnelle Integration von E-Health-Lösungen in Krankenhausinformationssysteme. 

Um diese Entwicklungen zu unterstützen, wird Lifen, das bereits mehr als 600 Gesundheitseinrichtungen zu seinen Kunden zählt, in den nächsten 18 Monaten mehr als 200 Mitarbeiter in Europa einstellen. 

Eine Chance für Krankenhäuser, E-Health zu nutzen

Der Druck auf die Gesundheitssysteme wächst, insbesondere aufgrund der Zunahme chronischer Krankheiten und der Alterung der Bevölkerung. Gleichzeitig stagniert die Zahl des medizinischen Personals*. In Deutschland werden sich Programme zur Beschleunigung des digitalen Wandels (wie DiGa, KHGZ, DVG oder der Innovationsfond) positiv auf das Gesundheitssystem auswirken. Damit dieser digitale Wandel vollzogen werden kann, müssen zwei Haupthindernisse für die Entwickler beseitigt werden: Kosten und Komplexität des Marktzugangs. Lifen ist die Lösung dieser Probleme für alle Akteure. 

Lifen verbessert die Qualität der Pflege, indem es den Zugang zu digitalen Innovationen erleichtert, von denen sowohl Ärzte als auch Patienten profitieren

Seit 2015 baut Lifen seinen Erfolg auf der Digitalisierung und den Austausch medizinischer Berichte auf. Dabei setzt das Unternehmen auf bewährten Technologien und erfüllen strengste Sicherheitsanforderungen. Daher kann Lifen folgendes sicherstellen: 

  • Verbindung zu Gesundheitsdaten (Verwaltung von Datenströmen in Krankenhausinformationssystemen, künstliche Intelligenz zur Strukturierung von Gesundheitsdaten, Verzeichnis aller medizinischer Fachkräfte);
  • sicheres Identitätsmanagement (eine Sammlung von Identitätsmanagement-Anwendungen, die alle Arten von Identifizierungs- und Autorisierungsszenarien abdecken);
  • Bereitstellung von Lösungen für die Akteure im Gesundheitswesen.

Lifen weitet diese Technologien nun auf Anwendungen im Bereich der digitalen Gesundheit aus, damit diese vom Mehrwert, den das Unternehmen im Laufe der Jahre aufgebaut hat, profitieren können. 

Lifen will seine Technologie bis 2025 in über 1.500 Krankenhäusern mit 200 E-Health-Lösungen einführen. Um dieses Wachstum zu unterstützen ist geplant, in den nächsten 18 Monaten über 200 neue Mitarbeiter in den Bereichen Technik, Produkt- und Geschäftsentwicklung einzustellen.

Fortschritte im Bereich E-Health sind nur durch gemeinsame Anstrengungen möglich. Derzeit ist jeder Akteur gezwungen, sich mit der Komplexität des gesamten Ökosystems auseinanderzusetzen. Lifen hat eine Antwort auf dieses Problem, die die Digitalisierung des Behandlungsablaufs vorantreiben wird.

– Franck Le Ouay, Mitgründer und CEO Lifen

Die Bedeutung des Themas und die klare Vision haben uns sehr beeindruckt. Lifen ist ein wichtiger Akteur im Bereich der Digitalisierung und arbeitet mit Krankenhäusern zusammen, um eine hochwertigen Gesundheitsversorgung für alle zu erreichen. Die Teams von Creadev freuen sich sehr, Franck, seine Mitbegründer und sein Team bei diesem wichtigen Projekt für die öffentliche Gesundheit zu unterstützen.

– Yohann Gbahoué, Vorstand Creadev

Wir bei Lauxera sind davon überzeugt, dass Lifen ein führender Anbieter im Bereich der Digitalisierung von Krankenhaussystemen werden wird. Als ein von Tibi genehmigte Investmentfirma und auf dem Weg zur Digitalisierung des Gesundheitswesens in Europa sind wir besonders stolz darauf, dieses Vorzeigeunternehmen der französischen Technologiebranche zu unterstützen.

– Pierre Moustial, Gründungspräsident Lauxera Capital Partners

Foto/Quelle: Lifen

Das könnte dir auch gefallen

Infineon – Können Chip-Bedarf 2023 gut abdecken

Berlin, 23. Jan (Reuters) - Der Halbleiterhersteller Infineon rechnet in den nächsten zwölf Monaten mit einem Ende der Chipkrise in der Automobilindustrie. "Ich gehe...

Ukraine – Enttäuschung über deutsche Verweigerung von Waffenlieferungen

Berlin, 23. Jan (Reuters) - Der ukrainische Außenminister Dmytro Kuleba kritisiert die Weigerung der Bundesregierung, Waffen an sein Land zu liefern."Wir sind enttäuscht über...

Charts richtig lesen Teil 1

spot_imgspot_img

The latest

Share post:

Popular

Breaking