Mittwoch, August 12, 2026
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CPI bessert Immofinanz-Gebot nach – Einigung mit Rivalen S Immo

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Wien, 31. Jan (Reuters) – Im Übernahmerennen um den österreichischen Immobilienkonzern Immofinanz zieht sich der Rivale S Immo nach einer Einigung mit dem Gegenspieler CPI Property Group zurück. Die in Frankfurt gelistete Immobilliengesellschaft erhöhe erneut ihre Offerte und biete nun 23 Euro je Aktie, wie das Unternehmen am Montag bekannt gab. Das ist exakt so viel, wie bisher die S Immo geboten hat. Der Wiener Rivale ziehe sich nun aber aus dem Bieterrennen zurück und übertrage der CPI ihr Immofinanz-Aktienpaket in Höhe von rund 12,7 Prozent sowie alle möglicherweise durch ihre Offerte erworbenen Aktien.

Erst in der Vorwoche hatte die CPI ihr Übernahmeangebot für die Immofinanz auf 22,70 Euro je Aktie erhöht. Zeitgleich übernahm sie das Immofinanz-Aktienpaket des Hedgefonds Petrus Advisers und erlangte damit insgesamt rund 35,5 Prozent der Anteile. Die Annahmefrist für das Übernahmeangebot läuft noch bis 23. Februar. Danach gibt es eine dreimonatige Nachfrist. Der Vorstand der Immofinanz hatte bisher sowohl das Angebot der CPI als auch jenes der S Immo als zu niedrig abgelehnt. 

S Immo

CPI bessert Immofinanz-Gebot nach – Einigung mit Rivalen S Immo

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BaFin erlässt Verfügung – Banken müssen mehr Krisenpolster anlegen

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Frankfurt, 31. Jan (Reuters) – Banken müssen wegen zunehmender Risiken im Finanzsystem mehr Krisenpolster anlegen. Nach Ablauf einer Anhörungsfrist erließen die Finanzaufseher der BaFin dazu eine Allgemeinverfügung, wie die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) am Montag mitteilte. Wie bereits angekündigt wird der sogenannte antizyklischen Kapitalpuffer von null Prozent auf 0,75 Prozent angehoben. „Ziel ist, die Widerstandsfähigkeit des deutschen Bankensystems präventiv zu stärken“, erklärten die Aufseher. Dabei geht es um einen Aufschlag auf andere Reserven, der zur Abfederung von Konjunkturabschwüngen dient.

Die Quote werde mit Wirkung zum 1. Februar erhöht, teilte die BaFin mit. Banken müssen dann bis zum 1. Februar 2023 die Vorgabe vollständig umsetzen. Laut Finanzaufsicht beträgt die Gesamtkapitalanforderung für den antizyklischen Kapitalpuffer 17,09 Milliarden Euro, was rund 10,2 Prozent des Überschusskapitals der Banken entspreche. Die Aufseher gehen nicht davon aus, dass durch den Schritt die Kreditvergabe der Geldhäuser gebremst wird. Jedes Vierteljahr soll überprüft werden, ob der Puffer noch angemessen ist. Dies gilt laut den Aufsehern auch in der zwölfmonatigen Einführungsphase.

Die Finanzaufsicht hatte zudem angekündigt, von Banken zusätzlich zu diesem Krisenpuffer noch einen Systemrisikopuffer für Immobilienkredite zu verlangen. Die BaFin will die Europäische Zentralbank (EZB) und den Europäischen Systemrisikorat (ESRB) in Kürze dazu informieren. Diese können sich dann innerhalb eines Monats dazu äußern. Der zusätzliche sektorale Puffer soll nach früheren Angaben bei zwei Prozent liegen. Eine Allgemeinverfügung dazu soll zu einem späteren Zeitpunkt veröffentlicht werden.

Die Bundesbank warnt schon seit längerer Zeit vor Übertreibungen am deutschen Immobilienmarkt. Aus ihrer Sicht sind Wohnimmobilien mittlerweile zwischen zehn und 30 Prozent überbewertet, wobei die Übertreibungen inzwischen nicht mehr nur die großen Ballungsräume betreffen.

BaFin erlässt Verfügung – Banken müssen mehr Krisenpolster anlegen

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Meinungen: Volkswirte zum leichten Rückgang der Inflation im Januar

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Update 14:49 Uhr

Frankfurt/Berlin, 31. Jan (Reuters) – Die Inflation lag im Januar um 4,9 Prozent über dem Niveau vor Jahresfrist. Angetrieben von den stark steigenden Energiepreisen hatte sie im Dezember noch bei 5,3 Prozent gelegen. Auch wenn es nach sechs Monaten mit anziehender Teuerung nach der Jahreswende nun etwas bergab ging, blieb der Rückgang hinter den Erwartungen zurück. Von Reuters befragte Ökonomen hatten für Januar nur mit einer Inflationsrate von 4,3 Prozent gerechnet.

Das sagen die Volkswirte und Analysten dazu:

ALEXANDER KRÜGER, HAUCK AUFHÄUSER LAMPE:

„Bei aller Freude über die gesunkene Inflationsrate überwiegt die Enttäuschung. Nach wie vor ist der Energiepreisdruck so hoch, dass die Inflationsrate nicht deutlicher fällt. Ob der Inflationsgipfel tatsächlich hinter uns liegt, ist nun weniger klar geworden. Im ersten Halbjahr 2022 dürfte die Inflationsrate auf jeden Fall eine Vier vor dem Komma behalten.“

NILS JANNSEN, IFW KIEL:

„Treiber sind deutlich höhere Rohstoffpreise und die wegen Lieferengpässen steigenden Erzeugerpreise, die nach und nach an die Verbraucher weitergereicht werden. Gleichzeitig bleibt die Nachfrage der Verbraucher trotz zuletzt kräftig steigender Preise hoch. Mangels Konsummöglichkeiten während der Pandemie haben sie ein Finanzpolster aufgebaut, das sie für Preisanstiege weniger empfindlich macht.“

ULRICH KATER, DEKABANK:

„Die Serie an negativen Inflationsüberraschungen reißt nicht ab. Erst wurde der Anstieg der Inflation unterschätzt, jetzt wird der Rückgang überschätzt. Die Inflationsraten in Deutschland werden zwar im Jahresverlauf weiter sinken, sie werden aber wohl das ganze Jahr über zwei Prozent bleiben. Je länger sich diese hohen Inflationsraten festsetzen, desto stärker werden sich Wirtschaft und Finanzmärkte an ihnen orientieren und die Inflation dauerhaft machen.“

FRITZI KÖHLER-GEIB, KFW:

„Nach den rasanten Preisanstiegen im vergangenen Jahr ist die weitere Entwicklung der Inflationsrate in Deutschland mit großer Unsicherheit behaftet. So wirken einerseits das Wegfallen von Sonder- und Basiseffekten aus dem Jahr 2020, aber auch die mit der Omikron-Variante einhergehende Abkühlung der Wirtschaftsaktivität einem weiteren Preisanstieg zunächst entgegen. Den Rückgang begrenzt haben andererseits Faktoren wie die weiterhin ungelösten Angebotsengpässe und steigende Energiepreise, die geopolitischen Spannungen mit Russland und die strikte ‚No-Covid-Politik‘ der chinesischen Regierung. In Anbetracht aller Unsicherheiten ist es entscheidend, dass die EZB die Zinswende im Blick behält, verlässlich kommuniziert und diese unter Berücksichtigung der weiteren Inflationsentwicklung konsequent verfolgt.“

FRIEDRICH HEINEMANN, ZEW:

„Die Hoffnung auf ein deutliches Absacken der Inflation zum Jahresbeginn hat sich nicht erfüllt. Der Preisdruck wird anhalten, weil Unternehmen die viel höheren Beschaffungskosten nun kontinuierlich über Preisanpassungen an die Endverbraucher weitergeben werden. Das Jahr 2022 hat inflationär begonnen und wird es bleiben. Wenig inflationär sind demgegenüber die aktuellen Lohnabschlüsse. Für die Inflationsperspektive ist das vorteilhaft, weil eine Lohn-Preis-Spirale derzeit noch nicht erkennbar ist. Für die Arbeitnehmer/innen bedeutet das aber, dass es auch 2022 für viele Menschen zu Kaufkraftverlusten kommen wird.“

JENS-OLIVER NIKLASCH, LBBW:

„Mit dem Wegfall des Effektes aus der Wiederanhebung der Mehrwertsteuer hätte der Rückgang eigentlich ausgeprägter sein müssen. Aber durch den Anstieg der Preise für Haushaltsenergie gab es nur einen vergleichsweise moderaten Rückgang der Inflation. Betrachtet man dazu die Ölpreisentwicklung am aktuellen Rand, wird zusehends unwahrscheinlicher, dass die Inflation bis Ende des Jahres auf ein für die Geldpolitik akzeptables Niveau fällt. Diese Zahlen werden im EZB-Rat in der anstehenden Sitzung für Diskussionen sorgen, zumal auch die Daten aus Spanien und Belgien deutlich höher lagen als gedacht.“

MICHAEL HEISE, HQ TRUST:

„Eine 3 vor dem Komma ist vorerst nicht in Sicht. Sie könnte allenfalls im zweiten Halbjahr wieder möglich sein, wenn die Lieferengpässe und damit die Erzeugerpreise zurückgehen und wenn sich die Energie- und Rohstoffpreise nicht weiter deutlich verteuern. Eine geldpolitische Wende sollte angesichts der Inflationszahlen für Deutschland und andere EWU Staaten nicht länger hinausgezögert werden. Sonst besteht die Gefahr, dass sich die längerfristigen Inflationserwartungen weiter erhöhen und sich die Inflation damit selbst verstärkt.“

MARCO WAGNER, COMMERZBANK:

„Vor allem die Energiepreise haben kräftig zugelegt. Der Rückgang der Teuerungsrate ist alleine darauf zurückzuführen, dass der Effekt der temporären Mehrwertsteuersenkung im Jahr 2020 den Vorjahresvergleich nicht mehr wie in den Vormonaten nach oben verzerrt. Ohne diesen Effekt hätten sowohl die Gesamt- wie auch die Kernrate im Januar weiter zugelegt.“

RALF UMLAUF, HELABA:

„Die Zahlen liegen insgesamt deutlich höher als erwartet. Die Teuerung erscheint damit hartnäckiger als zunächst gedacht und so steht die EZB unter Druck, doch noch schneller zu reagieren. Auf jeden Fall dürften die Notenbanker am Donnerstag in Erklärungsnöte kommen.“

THOMAS GITZEL, VP BANK:

„EZB-Chefin Christine Lagarde dürfte heute ein Stein vom Herzen fallen. Der Rückgang der Inflationsraten wird innerhalb der EZB flehentlich herbeigesehnt. Zwar fällt der Teuerungsrückgang etwas geringer aus als Volkswirte erwartet hatten, doch immerhin stimmt die Richtung. Letzteres ist entscheidend. Die fallende deutsche Inflationsrate ist deshalb reine Labsal für die Währungshüter. Christine Lagarde darf guter Dinge sein, dass sich die These eines nur temporären Inflationsanstieges bewahrheitet. Vermutlich sehen wir deshalb am Donnerstag in der EZB-Pressekonferenz eine gutgelaunte Notenbank-Präsidentin.“ 

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Operations1 schließt Series A-Finanzierungsrunde über 12,5 Mio. Dollar ab

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Operations1, das Cloud-Softwareunternehmen für adaptive, mitarbeitergeführte Produktionsprozesse, schließt seine Series A-Finanzierungsrunde mit über 12,5 Millionen Dollar erfolgreich ab. Die Finanzierungsrunde, die von OpenOcean, einem europäischen Venture Capital Fonds, angeführt wurde, wird Operations1 dabei unterstützen, die Teamgröße zu verdoppeln, international zu expandieren und weiter in die Produktentwicklung zu investieren.

Die Operations1-Software bietet produzierenden Unternehmen eine Lösung, um ihre Resilienz in einem zunehmend komplexen Wettbewerbsumfeld nachhaltig zu steigern. Die Plattform stellt Prozesswissen bereit, sammelt Echtzeitdaten und automatisiert zeitaufwändige, administrative Prozesse im gesamten Produktionsumfeld. 

Eine lang ersehnte Lösung zur Steigerung der Resilienz des industriellen Mittelstands und von Großkonzernen

Covid-19 hat gezeigt, dass Unternehmen mehr denn je auf Veränderungen reagieren müssen. Produzierende Unternehmen sehen sich allerdings mit fundamentalen Trends konfrontiert, welche ihre Resilienz und Wandlungsfähigkeit weit über Covid-19 hinaus erfordern. 

Während der Druck auf Industrieunternehmen durch steigende Anforderungen nach Produktindividualisierung, höchster Qualität und lückenloser Dokumentation steigt, wird der Zugang zu Fachkräften immer schwieriger. Durch stetig komplexer werdende Prozesse und einen akuten Mangel an Fachkräften laufen produzierende Unternehmen Gefahr, bei fundamentalen Veränderungen nicht in der Lage zu sein, sich flexibel anzupassen, um nachhaltig wettbewerbsfähig zu bleiben.

Während bei Operations1 zeitaufwändige administrative Tätigkeiten automatisiert werden, hilft das cloudbasierte Prozesswissen bei der Durchführung von operativen Tätigkeiten. Die vor Ort bei der Prozessausführung in Echtzeit gesammelten Daten aus Wartungs-, Qualitäts-, Montage- oder Auditprozessen können wiederum genutzt werden, um Prozesse datenbasiert und flexibel zu optimieren.

Die Kunden von Operations1 profitieren neben der gesteigerten Resilienz zudem auch unmittelbar von sicheren und effizienten Prozessen. So konnten Kunden wie Bosch, ThyssenKrupp oder Trumpf von Effizienzsteigerungen von bis zu 20% und einer Reduktion der Fehlerrate um bis zu 55% profitieren.

Benjamin Brockmann, CEO von Operations1, kommentiert:

„In vielen produzierenden Unternehmen wird auch heute noch in der Produktion mit Papier gearbeitet, daher ist es nicht verwunderlich, dass diese Unternehmen Schwierigkeiten haben, sich gegen digital versierte Wettbewerber zu behaupten. Die papierbasierte Arbeitsweise ist nicht nur aufwändig und lästig, sondern versperrt auch die Möglichkeit, datenbasierte Entscheidungen zur kontinuierlichen Weiterentwicklung zu treffen. Bei Operations1 stärken wir operative Mitarbeiter und das Unternehmen durch eine intuitive, hochflexible Software, die dabei hilft, die turbulenten und sich ständig ändernden Herausforderungen zu meistern.

Wir freuen uns, das Jahr mit einer so spannenden Ankündigung zu beginnen und können heute auf das vergangene Jahr erfolgreich zurückblicken, in dem wir den Umsatz verdreifacht und neben einer Vielzahl an Mittelständlern auch zwei DAX-Unternehmen als Großkunden gewonnen haben, die langfristig auf Operations1 setzen werden“. 

Tom Henriksson, General Partner bei OpenOcean, erklärt:

„In den kommenden Jahren wird der Industriesektor der nächste sein, der Wettbewerbsvorteile durch die Digitalisierung erfährt. Operations1 ist ein Pionier in diesem Bereich, indem es kontinuierliche, datenbasierte Prozessinnovationen ermöglicht. Wir freuen uns sehr, die Gründer und das fantastische Team bei ihrer Mission zu unterstützen.“

Neben OpenOcean konnte das Operations1-Team auch hochkarätige Business Angels gewinnen. Unter anderem unterstützen Kulpreet Singh, ehemaliger Managing Director bei UiPath, und Michael Füllemann, ehemaliger President und Chairman bei Schindler und Senior Partner bei BCG, das Team als Berater. Auch die bisherigen Investoren Cherry Ventures aus Berlin und 42cap aus München haben sich ebenfalls an der Runde beteiligt.

Christian Meermann, Founding Partner bei Cherry Ventures, ergänzt:

„Der Softwaremarkt für die ‚Deskless Workforce‘ ist gigantisch. Allein in der DACH-Region schätzen wir den Markt auf rund 10 Millionen potenzielle Software-Nutzer. Das Team von Operations1 ist bestens aufgestellt, um sich zu einem globalen Marktführer zu entwickeln.“

Weitere Informationen finden Sie hier

Quelle Bild und Text: cioplenu GmbH

Wintershall-Investor will kurzfristig keinen IPO

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Frankfurt, 31. Jan (Reuters) – Der Wintershall-Miteigner Letter One will einem Zeitungsbericht zufolge keinen kurzfristigen Börsengang des Öl- und Gasunternehmens.

Letter One werde dem „zunehmenden Druck jetzt zu handeln“ widerstehen, berichtete die „Financial Times“ (Montagausgabe) unter Berufung auf eine Erklärung der Investorengruppe gegenüber der Zeitung. Für einen Börsengang sei angesichts der Marktstimmung gegenüber Vermögenswerten in Russland, wo Wintershall einen Teil seines Gases und Öls fördert, derzeit kein guter Zeitpunkt. Er würde sehr wahrscheinlich zu einer Bewertung führen, die das Potenzial des Unternehmens nicht widerspiegelt.

Die Konzentration auf den Börsengang und die Ausschüttung von Dividenden drohe zudem Investitionen zu verhindern.

Der Börsengang von Wintershall Dea ist bereits zweimal verschoben worden, zuletzt war er eigentlich für die zweite Hälfte des vergangenen Jahres geplant. Im Juni hatten die Anteilseigner BASF und Letter One diesen aber wegen der damaligen Marktbedingungen auf Eis gelegt und erklärt, ein Börsengang werde erst nach 2021 angestrebt.

Investor

Ein konkreter Zeitpunkt war seitdem nicht mehr genannt worden. „Wir sind nach wie vor fest entschlossen, unseren Anteil an der Wintershall Dea zu veräußern, und wir halten einen Börsengang weiterhin für den besten Weg, unseren Anteil zu vermarkten“, erklärte ein BASF-Sprecher mit Blick auf den Zeitungsbericht.

Wintershall Dea entstand 2019 aus dem Zusammenschluss der BASF-Tochter Wintershall mit dem Rivalen Dea. Der Ludwigshafener Chemieriese BASF ist mit 67 Prozent beteiligt. Die Investorengruppe Letter One des russischen Milliardärs Mikhail Fridman, die ehemalige Dea-Eignerin, hält an dem Gemeinschaftsunternehmen 33 Prozent.

Letter One erklärte laut „FT“, dass der „ausschließliche Fokus von BASF auf einen Börsengang“ Wintershall daran hindert, wertsteigernde Aktivitäten wie etwa Zukäufe zu verfolgen. BASF habe angedeutet, diese nicht zu unterstützen. Letter One werde wiederum einen Börsengang unterstützen, wenn dieser wirtschaftlich sinnvoll sei. 

Wintershall-Investor will kurzfristig keinen IPO

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Lindner will EEG-Umlage „schon in wenigen Wochen“ abschaffen

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EEG

Berlin, 31. Jan (Reuters) – Bundesfinanzminister Christian Lindner will als Reaktion auf die gestiegenen Stromkosten die sogenannte EEG-Umlage so schnell wie möglich abschaffen. „Jetzt konkret muss gehandelt werden“, sagte der FDP-Vorsitzende am Montag in der ARD. Die Menschen spürten die Inflation, die auf die teure Energie zurückgehe. Die EEG-Umlage ist der Strompreis-Aufschlag für den Ausbau der erneuerbaren Energien. Diesen will die neue Ampel-Koalition aus SPD, Grünen und FDP spätestens 2023 abschaffen. Zuletzt mehrten sich aber Stimmen, es bereits 2022 zu tun. „Wenn es nach mir geht, schon in ganz wenigen Wochen“, sagte Lindner nun. Dies reiche aber nicht aus. „Weitere Maßnahmen müssen folgen.“ Als Beispiel nannte er steuerliche Erleichterungen, etwa bei der Einkommenssteuer.

Am Montag werden neue Januar-Daten zur Inflation in Deutschland erwartet. Ökonomen rechnen mit einem Anstieg um 4,3 Prozent zum Vorjahr. Lindner sagte, es müsse jetzt zwar gehandelt werden, er stelle aber infrage, ob es eine dauerhafte Inflation sei. 

Lindner will EEG-Umlage „schon in wenigen Wochen“ abschaffen

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Foto: Christian Lindner Copyright © Laurence Chaperon

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Regierung und SPD-Führung in Russland-Frage geschlossen

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Berlin, 31. Jan (Reuters) – SPD-Co-Chef Lars Klingbeil hat den Eindruck der Zerstrittenheit in Regierung und SPD in der Russland-Politik zurückgewiesen. „Es ist völlig klar für uns: Wir erleben eine Eskalation, die von Russland ausgeht“, sagte Klingbeil am Montag in der ARD auf die Frage, ob es nicht Differenzen in seiner Partei und der Ampel-Regierung gebe. „Da sind wir sehr deutlich, dass alle Optionen auf dem Tisch liegen, sollte Russland die Ukraine angreifen“, fügte er mit Blick auf mögliche Sanktionen hinzu. Seit Wochen gibt es eine Debatte, ob es dann auch Sanktionen gegen die Gaspipeline Nord Stream 2 geben sollte. Klingbeil reagierte auch auf umstrittene Äußerungen des früheren Kanzlers Gerhard Schröder (SPD), der der Ukraine Säbelrasseln vorgeworfen hatte. „Äußern können sich viele, aber entscheiden tun wir als aktuelle SPD-Führung gemeinsam mit Bundeskanzler Olaf Scholz.“

Regierung

Der SPD-Co-Chef hat für den Nachmittag eine parteiinterne Runde einberufen, um über die Russland-Politik zu diskutieren. Dabei handele es sich nach Parteiangaben um einen länger angesetzten Prozess, um die verschiedenen Pole in der größten Regierungspartei bei der Russland-Politik zusammenzubringen. Klingbeil verwies auf einen doppelten Ansatz aus Entschiedenheit und Dialog. „Wir sind auch klar darin, dass es jetzt darum geht, Frieden zu organisieren. Ich möchte nicht, dass wir jetzt durch Drohung, durch Taten in eine Situation hineingeraten, in der auf einmal – vielleicht ungewollt – eine Kriegssituation in Europa entsteht“, sagte er. Der SPD-Co-Chef hatte zuvor Waffenlieferungen an die Ukraine abgelehnt. Es sei richtig, dass Scholz und Außenministerin Annalena Baerbock (Grüne) nun vorangingen, um diplomatische Initiativen aus der Mitte Europas heraus zu entwickeln. „Da hat Olaf Scholz die volle Rückendeckung.“ 

Regierung und SPD-Führung in Russland-Frage geschlossen

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Koalition will Heizkostenzuschuss spätestens Anfang März beschließen

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Augsburg, 31. Jan (Reuters) – Die Ampel-Koalition will laut FDP den Heizkostenzuschuss für Wohngeldempfänger angesichts der stark steigenden Energiekosten spätestens Anfang März im Bundestag in Gesetzesform gießen. „Das wird wahrscheinlich das erste komplett durch die Ampel beschlossene Gesetz sein“, sagte der Wohnpolitik-Experte der FDP-Bundestagsfraktion, Daniel Föst, der Zeitung „Augsburger Allgemeinen“ (Montagausgabe). Die Zeit dränge. „Es werden noch juristische Feinheiten geklärt, aber der Heizkostenzuschuss kommt definitiv noch in diesem Quartal.“ Im Februar oder in der ersten Märzwoche soll es laut Föst beschlossen werden.

Heizkostenzuschuss

Nach einem ersten Gesetzentwurf von Bauministerin Klara Geywitz (SPD) sollen Wohngeldempfänger, die alleine leben, wegen der hohen Energiepreise im Sommer einen Zuschuss von 135 Euro bekommen. Für Zwei-Personen-Haushalte sind 175 Euro vorgesehen, für jeden weiteren Mitbewohner je 35 Euro mehr. 

Koalition will Heizkostenzuschuss spätestens Anfang März beschließen

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31. Januar: Der Börsen Vormittag

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Update: 13:13 Uhr

Frankfurt, 31. Jan (Reuters) – Es folgt der Börsen-Ticker zu wichtigen Kursbewegungen an den internationalen Finanzmärkten und ihren Ursachen:

12.55 Uhr – Die Spekulationen um das Tempo der erwarteten US-Zinserhöhungen brocken den europäischen Aktien den schwächsten Jahresauftakt seit sechs Jahren ein. Dax und EuroStoxx50 haben im Januar bislang jeweils rund 3,5 Prozent eingebüßt.

12.22 Uhr – Dank eines verdoppelten Vorsteuergewinns steuern die Aktien von SThree auf den größten Tagesgewinn seit drei Jahren zu. Die Papiere des Personalvermittlers steigen in London um fast zwölf Prozent. Da Unternehmen händeringend nach Mitarbeitern suchen, stieg der Überschuss 2021 auf umgerechnet 72 Millionen Euro. Auf Basis des starken Auftakts könne auch für das Gesamtjahr 2022 mit zweistelligen Wachstumsraten gerechnet werden, prognostiziert Analyst Sanjay Vidyarthi von der Investmentbank Liberum.

11.23 Uhr – Spekulationen auf Verzögerungen beim geplanten Börsengang des Öl- und Gasförderers Wintershall setzen dem Mutterkonzern BASF zu. Die Aktien des Chemiekonzerns fallen gegen den Trend um rund ein Prozent. Der „Financial Times“ zufolge plädiert Wintershall-Miteigner LetterOne für Geduld, weil er wegen der Spannungen zwischen Russland und dem Westen geringere Einnahmen bei einem Börsengang befürchtet. Wintershall fördert Öl und Gas unter anderem in Russland. BASF werde sich nun wohl auf Dividendenzahlungen oder den Schuldenabbau des Öl- und Gaskonzerns konzentrieren, prognostiziert Analyst Chris Counihan von der Investmentbank Jefferies.

10.08 Uhr – Wegen kassierter Geschäftsziele und enttäuschender Zahlen steuern die Aktien von Saipem auf den größten Tagesverlust seit achteinhalb Jahren zu. Die Titel des Ölindustrie-Dienstleisters fallen in Mailand um mehr als 22 Prozent auf ein Eineinhalb-Jahres-Tief von 1,50 Euro. Vorläufigen Berechnungen zufolge machte das Unternehmen wegen gestiegener Kosten im zweiten Halbjahr 2021 statt des erhofften operativen Gewinns einen Verlust von rund einer Milliarde Euro.

09.59 Uhr – Der Rauswurf des Firmenchefs Yves Le Masne lockt Anleger zu Orpea zurück. Die Aktien des Seniorenheim-Betreibers steuern in Paris mit einem Plus von knapp zehn Prozent auf den größten Tagesgewinn seit zwei Jahren zu. In der vergangenen Woche waren sie wegen des Vorwurfs der Misshandlung von Heimbewohnern um 50 Prozent eingebrochen.

09.48 Uhr – Wegen gesenkter Gewinnziele droht den Aktien von Studio Retail der größte Tagesverlust seit mehr als elf Jahren. Die Titel des Modehändlers und Einrichtungshauses fallen in London um 39 Prozent auf ein Neuneinhalb-Jahres-Tief von 97 Pence. Wegen Lieferketten-Problemen rechnet das Unternehmen für das laufende Geschäftjahr nur noch mit einem Vorsteuergewinn von umgerechnet 34 bis 36 Millionen Euro. Sie gehe zwar davon aus, dass Studio Retail profitabel bleibe, sagt Analystin Caroline Gulliver vom Brokerhaus Stifel, Nicolaus & Co. Wegen kurzfristigen Finanzierungsbedarfs stufe sie die Papiere aber auf „Hold“ zurück und senke das Kursziel auf 120 von 300 Pence.

09.35 Uhr – In der Hoffnung auf häufigere Siege steigen Anleger bei Juventus Turin ein. Die Aktien des italienischen Fußball-Erstligisten steigen um 6,2 Prozent. Der Verein warb den Stürmer Dusan Vlahovic beim Rivalen AC Florenz ab.

09.22 Uhr – Nach einer Gewinnwarnung droht den Aktien von Casino der größte Tagesverlust seit eineinhalb Jahren. Die Papiere der Supermarktkette fallen in Paris um fast acht Prozent. Vorläufigen Berechnungen zufolge ist der operative Gewinn 2021 nicht wie erhofft gestiegen, sondern um 1,7 Prozent auf 1,28 Milliarden Euro gefallen. Dies sei nur ein Vorgeschmack auf ein schwieriges Jahr 2022, warnt Analyst James Grzinic von der Investmentbank Jefferies. Das Unternehmen sei hoch verschuldet und verliere seit Jahren Marktanteile. Im Sog von Casino büßen die Titel des Rivalen Carrefour drei Prozent ein.

09.10 Uhr – Ein positiver Analystenkommentar ermuntert Anleger zum Einstieg bei Continental. Die Aktien des Autozulieferers steigen um 3,4 Prozent auf 86,18 Euro. Die Experten der HSBC stuften die Titel auf „Buy“ von „Hold“ hoch und hoben das Kursziel auf 115 von 105 Euro an.

07.49 Uhr – Mit Käufen reagieren Anleger auf die Geschäftszahlen von Stabilus. Die Titel des Autozulieferers steigen vorbörslich um knapp drei Prozent. Der operative Gewinn liege zwar leicht unter den Erwartungen, sagt ein Börsianer. „Die Aktien sind letzte Woche aber recht schnell gefallen.“ Sie waren um insgesamt 14 Prozent eingebrochen. 

31. Januar: Der Börsen Vormittag

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Kennt ihr schon die heutigen Marktentwicklungen?

Marktentwicklungen: 31. Januar 2022

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Update: 15:57 Uhr

31. Jan (Reuters) – Es folgt der Reuters-Blick zu wichtigen Entwicklungen aus der Unternehmenswelt über die Top-Themen des Tages hinaus:

TWITTER – Düsseldorf: Der US-Onlineriese geht vor Gericht gegen das erweiterte deutsche Netzwerkdurchsetzungsgesetz (NetzDG) vor. Twitter habe vor dem Verwaltungsgericht Köln Klage gegen das NetzDG eingereicht, sagte eine Sprecher. Auch Google und Facebook gehen bereits vor dem Kölner Gericht juristisch gegen Verpflichtungen aus dem neuen Regelwerk vor, das sich gegen Hassbotschaften aus dem Internet richtet.

TRATON – Hamburg: Der zu Volkswagen gehörende Lkw- und Bus-Hersteller baut eine Geschäftseinheit für Finanzdienstleistungen auf. Ein wichtiger Teil der ab 1. April unter dem Namen Traton Financial Services geplanten Leistungen sei die Finanzierung von Kunden beim Wechsel in die Elektromobilität und den damit zusammenhängenden Geschäftsmodellen, teilte das Unternehmen mit den Marken MAN, Scania, Navistar und der Südamerika-Tochter VWCO mit. Durch die weltweite Präsenz sollten Skaleneffekte und die bei der Finanzierung großer Flottenunternehmen nötige kritische Masse erreicht werden. Geleitet werde der Absatzfinanzierer von Scania-Finanzchef Johan Haeggman. Details wie die Struktur der neuen Geschäftseinheit sollten in den kommenden Wochen erarbeitet werden.

VODAFONE – Malaga: Der Mobilfunkanbieter kooperiert mit dem Mikrochiphersteller Intel und anderen Konzernen aus dem Silicon Valley bei der Produktion von Halbleitern für die sogenannte OpenRan-Technologie. Dabei handelt es sich um offene Funkzugangsnetze. Hardware-Komponenten einer Basisstation und die notwendige Software brauchen bei OpenRan nicht mehr von einem Anbieter zu kommen. Die Kooperation mit Intel werde Vodafone ermöglichen, neue digitale Dienste einzuführen und die Funknetze mithilfe von Künstlicher Intelligenz (KI) zu optimieren, sagte Santiago Tenorio, Direktor für Netzarchitektur bei Vodafone zu Reuters.

PORSCHE – Frankfurt: Der Finanzchef des Sportwagenbauers, Lutz Meschke, ist für weitere fünf Jahre bis 2027 bestellt. Der 55-Jährige ist seit 2009 bei der Volkswagen-Tochter der Herr der Zahlen. Meschke treibe Digitalisierung und Übernahmen entschlossen voran und stelle Porsche im Finanzbereich zukunftsorientiert auf, erklärte Aufsichtsratschef Wolfgang Porsche. „Damit leistet er einen zentralen Beitrag dafür, dass Porsche zu den profitabelsten Automobilherstellern der Welt gehört.“ Porsche hat eine Zielrendite von 15 Prozent, die in den ersten drei Quartalen des vergangenen Jahres trotz Chip-Mangel übersprungen wurde. Zahlen zum Gesamtjahr veröffentlicht Porsche am 18. März.

KPN – Amsterdam: Der niederländische Telekom-Konzern will nach einem starken Geschäftsjahr mehr Geld an die Aktionäre ausschütten. KPN peile 2022 eine um 5,1 Prozent erhöhte Dividende von 0,14 Euro je Aktie an, teilte KPN mit. Zudem werde ein Aktienrückkaufprogramm im Wert von 300 Millionen Euro aufgelegt. Das bereinigte operative Ergebnis (Ebitda) wuchs 2021 dank höherer Mobilfunkeinnahmen um 1,2 Prozent auf 2,35 Milliarden Euro. „Obwohl die Kosteneinsparungen moderat ausfielen, konnte die Produktivität erheblich gesteigert werden, und die verbesserten Service-Einnahmen unterstützten das Wachstum“, erklärte Konzernchef Joost Farwerck. Der Reingewinn ging im Schlussquartal allerdings im Vergleich zum Vorjahr um 17 Millionen Euro auf 157 Millionen zurück, was auf eine höhere Einkommensteuer zurückzuführen sei. Für 2022 rechne KPN mit einem bereinigten Ebitda in Höhe von 2,4 Milliarden Euro.

ATOSS SOFTWARE – München: Der Münchner Anbieter von Personalplanungs-Software hat seine Erwartungen übertroffen und schraubt die Ziele für 2022 nach oben. Der Umsatz stieg 2021 um 13 Prozent auf 97,1 Millionen Euro, wie Atoss mitteilte. Das sei das 16. Rekordjahr in Folge. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) erhöhte sich auf 27,2 (2020: 26,2) Millionen Euro, die angestrebte operative Rendite (Ebit-Marge) von 27 Prozent wurde damit übertroffen. Atoss will die Dividende für das abgelaufene Jahr auf 1,82 (1,67) Euro je Aktie anheben. Für 2022 geht der Vorstand nun von 110 (bisher 106) Millionen Euro Umsatz bei einer Ebit-Marge von mindestens 25 Prozent aus. Bis 2025 seien Wachstumsraten von 13 bis 17 Prozent pro Jahr drin.

TUI – Frankfurt: Der Reisekonzern hat den angekündigten Fonds zur Finanzierung von Hotels auf den Markt gebracht. Angestrebt sei ein Volumen von 500 Millionen Euro, von denen schon mehr als 40 Prozent eingesammelt seien, erklärte TUI-Strategiechef Peter Krüger in einer internen Information. Der Fonds habe eine Laufzeit von zwölf Jahren. Das Geld solle in neue Hotels fließen, die von den TUI-Hotelmarken TUI Blue, Robinson Club und TUI Magic Life betrieben werden sollen. Zu den ersten Anlegern gehöre einer der größten deutschen Pensionsfonds, hatte Krüger der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ https://www.faz.net/aktuell/reise/thema/tui und der „Financial Times“ gesagt.

STABILUS – Frankfurt: Der Gasdruckfedern-Hersteller will seinen Umsatz in den nächsten acht Jahren verdoppeln. Für das Geschäftsjahr 2030 (per Ende September) strebt Stabilus Erlöse von zwei Milliarden Euro an, wie der Konzern mitteilte. Die operative Umsatzrendite soll bei 15 Prozent liegen. Das wäre nur marginal über dem Zielwert für das laufende Geschäftsjahr (2021/22) von 14 bis 15 Prozent. Im ersten Quartal erzielte Stabilus einen Umsatz von 243,7 Millionen Euro, ein Zuwachs von 3,5 Prozent. Das operative Ergebnis ging um neun Prozent auf 29,3 Millionen Euro zurück.

RYANAIR – Dublin: Die irische Billigfluggesellschaft rechnet trotz eines Verlusts im abgelaufenen Quartal nicht damit, die Preise anheben zu können. Die Buchungen hätten sich zwar dank der Lockerung der Reisebeschränkungen verbessert, doch die Buchungskurve verlaufe nach wie vor sehr spät und sehr eng, sagte Ryanair-Chef Michael O’Leary. Der Flugverkehr im vierten Geschäftsquartal (bis 31. März) erfordere eine deutliche Preisstimulierung zu niedrigeren Preisen, fügte er hinzu. Die Aussichten für das aktuelle Quartal seien nach wie vor „äußerst unsicher“. Der Verlust im dritten Geschäftsquartal 2021/22 lag den Angaben zufolge bei 96 Millionen Euro nach einem Gewinn von 88 Millionen im Vor-Coronajahr 2019.

VULCAN ENERGY – Bangalore: Der australische Lithiumkonzern hat mit der Batterieeinheit des südkoreanischen Unternehmens LG Chem einen Vertrag über den Verkauf von Lithiumhydroxid aus seinem Projekt in Deutschland geschlossen. Die Vereinbarung sehe vor, dass LG Energy Solution ab 2025 über einen Zeitraum von fünf Jahren bis zu 50.000 Tonnen Lithium in Batteriequalität kauft, teilte Vulcan mit. Es bestehe die Option, die Vereinbarung um weitere fünf Jahre zu verlängern. LG Energy will mit der Chemikalie seine Batterie-Kapazitäten ausbauen, um die wachsende Nachfrage nach Elektrofahrzeugen zu bedienen. Vulcan hat für das Lithiumhydroxid aus dem deutschen Oberrheintal bereits Lieferverträge unter anderem mit Volkswagen und Stellantis geschlossen. 

Marktentwicklungen: 31. Januar 2022

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