Mittwoch, August 12, 2026
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Dax höher erwartet – Inflation im Blick

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Frankfurt, 31. Jan (Reuters) – Zum Auftakt der neuen Börsenwoche wird der Dax Berechnungen von Banken und Brokerhäusern zufolge am Montag höher starten. Belastet von Zins- und Konjunktursorgen hatte er am Freitag 1,3 Prozent auf 15.318,95 Punkte nachgegeben. Daher richten Anleger ihre Aufmerksamkeit wenige Tage vor den geldpolitischen Beratungen der Europäischen Zentralbank (EZB) auf die deutschen Inflationsdaten. Experten erwarten für Januar einen Rückgang der Teuerungsrate auf 4,3 von 5,3 Prozent im Jahresvergleich. In den USA steht unter anderem der Chicagoer Einkaufsmanager-Index auf der Agenda. Daneben halten Firmenbilanzen Börsianer auf Trab. So öffnen der Billig-Flieger Ryanair, der Autozulieferer Stabilus und Atoss Software ihre Bücher.

Schlusskurse europäischer Indizes Stand
am vorangegangenen Handelstag
Dax 15.318,95
Dax-Future 15.522,00
EuroStoxx50 4.136,91
EuroStoxx50-Future 4.183,50

Schlusskurse der US-Indizes am Stand Veränderung
vorangegangenen Handelstag
Dow Jones 34.725,47 +1,7 Prozent
Nasdaq 13.770,57 +3,1 Prozent
S&P 500 4.431,85 +2,4 Prozent

Asiatische Indizes am Montag Stand Veränderung

Nikkei 27.047,08 +1,2 Prozent
Shanghai Kein Handel
Hang Seng 23.802,26 +1,1 Prozent

Dax höher erwartet – Inflation im Blick

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Nordkorea hat offenbar eine Mittelstreckenrakete getestet

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Berlin, 30. Jan (Reuters) – Die Atommacht Nordkorea hat am Sonntag offenbar eine Mittelstreckenrakete getestet und damit den grössten Raketentest seit 2017 durchgeführt. Der Generalstabschef Südkoreas teilte mit, um 7.52 Ortszeit sei eine einzelne ballistische Rakete aus der nordkoreanischen Jaqang-Provinz in Richtung Meer vor der Ostküste Koreas abgeschossen worden.

Der südkoreanische Generalstabsrat und der japanische Kabinettschef Hirokazu Matsuno erklärten unabhängig voneinander, dass die Rakete eine Höhe von schätzungsweise 2.000 km erreicht habe und 30 Minuten lang bis zu einer Entfernung von 800 Kilometern geflogen sei.

Südkoreas Nationaler Sicherheitsrat (NSC)hat eine seltene Dringlichkeitssitzung unter Leitung von Präsident Moon Jae-in einberufen. Der Sicherheitsrat erklärte, bei dem Projektil habe es sich um eine ballistische Mittelstreckenrakete (IRBM)gehandelt. Präsident Moon sagte, mit dem Test habe Nordkorea einen weiteren Schritt unternommen, sein selbstauferlegtes Moratorium für den Test von Interkontinentalraketen mit höchster Reichweite (ICBM) zu beenden. Die hohe Zahl von Raketentests im Januar erinnere an die erhöhten Spannungen im Jahr 2017, als Nordkorea mehrere Atomtests veranstaltete und einige seiner größten Raketen über Japan fliegen ließ.

Der nordkoreanische Staatschef Kim Jong Un hat erklärt, er sei nicht länger an das Moratorium gebunden, das auch einen Stopp von Atomwaffentests beinhaltet. Das Moratorium war 2018 inmitten einer Flut von diplomatischen Gesprächen und Gipfeltreffen mit dem damaligen US-Präsidenten Donald Trump verkündet worden.

Die nordkoreanische Führung hatte im Januar angedeutet, dass sie diese Tests wieder aufnehmen könnte, weil die USA und ihre Verbündeten keine Anzeichen dafür gezeigt hätten, ihre „feindliche Politik“ aufzugeben.

„Die Vereinigten Staaten verurteilen diese Aktionen und fordern Nordkorea auf, von weiteren destabilisierenden Handlungen abzusehen“, teilte das indopazifische Kommando des US-Militärs nach dem Start am Sonntag mit.

Nordkorea hat offenbar eine Mittelstreckenrakete getestet

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Habeck stellt Verlängerung von Corona-Finanzhilfen in Aussicht

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Berlin, 29. Jan (Reuters) – Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck stellt eine Verlängerung von Corona-Hilfen für Unternehmen in Aussicht. „Ich hoffe, dass wir Ende März in einer anderen Situation sind. Sollte es aber nötig sein, die Hilfen erneut zu verlängern, um das Überleben hart betroffenen Betriebe zu sichern, dann werden wir in der Bundesregierung die Gelder hierfür bereitstellen“, zitierten die Zeitungen der Funke Mediengruppe den Grünen-Politiker am Samstag.

Die rasante Ausbreitung der Omikron-Variante sei eine neue Belastungsprobe für viele Unternehmen und ihre Beschäftigten. „Wir greifen mit den Corona-Wirtschaftshilfen daher weiter unterstützend unter die Arme.“

Die aktuellen Hilfen seien gut angelaufen, sagte Habeck. Erste Teilzahlungen – sogenannte Abschlagszahlungen – flössen seit dem 18. Januar und seien auf den Konten der Betroffenen angekommen.

Habeck

Seit 7. Januar seien 4370 Anträge auf Überbrückungshilfe IV mit einem Volumen von rund 222 Millionen Euro gestellt worden, berichtete Funke unter Berufung auf das Wirtschaftsministerium. Dazu kämen 28.847 Anträge auf Neustarthilfe mit einem Fördervolumen von 130 Millionen Euro. Bei der Neustarthilfe handele es sich um ein Programm für Soloselbständige. Pro Monat würden bis 1.500 Euro zur Verfügung gestellt.

Etwa die Hälfte aller Anträge komme aus den drei Bundesländern Nordrhein-Westfalen, Bayern und Hessen. Über die Hälfte der Antragssumme stamme aus den Branchen Gastronomie und Hotellerie. 

Habeck stellt Verlängerung von Corona-Finanzhilfen in Aussicht

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Lombard Odier Investment Managers lanciert neue Fallen Angels Recovery-Strategie

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Investment Zentralbank

Research-gestützte Strategie erschließt den sogenannten „Credit’s Sweet Spot“ und bietet Anlegern risikoadjustierte Renditen über den gesamten Zyklus hinweg

Lombard Odier Investment Managers („LOIM“) hat sein Angebot an festverzinslichen Wertpapieren mit der Lancierung der Fallen Angels Recovery-Strategie erweitert. Diese High Conviction-Strategie investiert in Unternehmen, die im Ratingspektrum zurückgefallen sind, jedoch gute Aussichten auf eine Erholung haben und eine attraktive Bewertung aufweisen.

Die Strategie wurde am 30. November 2021 aufgelegt und verfügte Ende Dezember 2021 über ein verwaltetes Vermögen von 86 Mio. USD.

Fallen Angels sind Anleihen, die von Investment Grade auf High Yield herabgestuft wurden, aber im Vergleich zu ihren Ratingkollegen stark unterbewertet sind. Die Fallen Angels Recovery-Strategie, die auf einem researchbasierten High Conviction-Ansatz beruht, bietet den Anlegern attraktive risikobereinigte Renditen über den gesamten Zyklus hinweg und ermöglicht ein starkes Marktengagement bei einer Erholung, während das Engagement bei einer Korrektur begrenzt wird.

Investment
Foto von Yannik Zufferey (Quelle: LOIM)

Die Strategie baut auf LOIMs marktführendem Research zu Fallen Angels auf, die in den letzten sechzehn Jahren anhaltend überdurchschnittliche Renditen geliefert hat. In diesem Zeitraum haben Fallen Angels die höchsten Renditen aller Rating-Kategorien erzielt, sowohl in Bezug auf den Total Return als auch den Credit Excess Return.

Der Anlageansatz kombiniert Alpha- und Beta-Management, um Risiken und Drawdowns zu mindern und gleichzeitig Bottom up-Chancen zu nutzen. Die rund 100 Beteiligungen, von denen etwa 90 % mit BB bewertet sind, werden auf der Grundlage einer Fundamentalanalyse des Emittenten ausgewählt, wobei Nachhaltigkeit in den gesamten Anlageprozess einbezogen wird. 

Der Fallen Angels Recovery wird von Yannik Zufferey, CIO für den Bereich Fixed Income, beaufsichtigt und von Ashton Parker, Lead Portfolio Manager und Head of Credit Research, verwaltet. Zufferey und Parker werden von einem spezialisierten Investmentteam unterstützt, das aus Jerome Collet, Anando Maitra und Denise Yung besteht. 

Yannik Zufferey, CIO, Fixed Income bei LOIM, kommentiert: „Bei LOIM können wir auf eine langjährige Erfolgsbilanz bei der Erzielung robuster Renditen mit Crossover-Kreditstrategien zurückblicken. Wir sind davon überzeugt, dass unsere Fallen Angels Recovery-Strategie eine ähnlich attraktive Anlagemöglichkeit darstellt. Ein erster Blick auf die historische Performance von Fallen Angels im Vergleich zu anderen Unternehmenskreditsegmenten ist äußerst vielversprechend, und unsere Untersuchungen zeigen, dass die risikobereinigten Renditen für Fallen Angels in den letzten sechzehn Jahren anhaltend besser waren. Unser marktführendes Investmentteam, das fundamentale Kreditanalysen, systematische Fähigkeiten und Crossover-Erfahrung kombiniert, ist bestrebt, diese Chancen zu nutzen und attraktive Renditen für unsere Kunden zu erzielen.“

Lombard Odier Investment Managers lanciert neue Fallen Angels Recovery-Strategie

Foto von Yannik Zufferey (Quelle: LOIM)

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UNICORN 2025″: WALLIX investiert 10 Millionen Euro in eigenes Wachstum  

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wallix

WALLIX will organisch wachsen und greift dazu auf 10 Millionen Euro an eigenfinanzierten Investitionen zurück

WALLIX (Euronext ALLIX), ein europäisches Unternehmen für Cybersicherheitssoftware und Experte für Zugangs- und Identitätssicherheit, stellt seinen Strategieplan für den Zeitraum 2022-2025 vor und bekräftigt dabei sein Ziel, ein führender Akteur bei der Schaffung einer sicheren digitalen Welt zu werden. Ein entscheidender Ansatz soll hierbei der Unicorn 25- Plan sein.

Die Firma hat im Jahr 2020 einen Umsatz von 20 Millionen Euro erwirtschaftet und will das starke Wachstum des ersten Halbjahres 2021 auch im Gesamtjahr fortsetzen. Dank des technologischen Know-hows wurde WALLIX von der Unternehmensberatung Kuppingercole als „Overall Leader“ unter den internationalen Akteuren im Privileged Access Management (PAM)-Sektor identifiziert und als Challenger und einziger europäischer Anbieter unter den zehn weltweit führenden Unternehmen im Gartner PAM Magic Quadrant 2021 genannt. 

Neben der Fortsetzung der Expansion in Deutschland und der Eröffnung von Niederlassungen in Spanien, Italien und den Vereinigten Arabischen Emiraten, wurden im letzten Jahr vielversprechende Sektoren wie das Gesundheitswesen und die Fertigungsindustrie erschlossen. Das Unternehmen hat ein Netzwerk von ca. 300 Partnern (bestehend aus Resellern und Distributoren) aufgebaut und mobilisiert, wodurch die Vertriebsmannschaft 80 % des globalen Marktes abdecken kann. WALLIX verfügt heute über ein umfassendes PAM-Angebot, das auf verschiedene Marktsegmente ausgeweitet wurde wie WALLIX Bastion, WALLIX BestSafe, WALLIX Trustelem. Unternehmen können so allen Arten von Bedrohungen begegnen.

PAM-Marktwachstum von über 20 % pro Jahr

Die Sicherheit des Zugriffs auf Informationen und Daten gilt mehr denn je als eine der größten Herausforderungen für eine erfolgreiche digitale Transformation. Gleichzeitig führt die rasante Zunahme digitaler Zugänge und Ressourcen zu einem Anstieg der Cyberrisiken, da die Zahl der Angriffe zunimmt. 

Dieser Trend hin zu einer immer größeren Mobilität und einer wachsenden Zahl von Identitäten, die sowohl für Personen als auch für Objekte verwaltet werden müssen, wird sich in den kommenden Jahren noch verstärken. Die zunehmende Zahl von Zugängen ist demnach ein starker Wachstumstreiber für die Zugangs- und Identitätsschutzbranche. Kuppingercole geht davon aus, dass sich der PAM-Markt bis 2025 auf 3,1 Milliarden Dollar verdoppeln wird, was einer durchschnittlichen Wachstumsrate von 21 % im Zeitraum 2021-2025 entspricht.

Eine definierte Vision: PAM für alle 

Als Antwort auf die wachsende Zahl von Zugriffen und die steigende Nachfrage von Unternehmen, ihre digitalen Assets zu sichern, hat WALLIX eine Vision entwickelt, die als „PAM for all“ bezeichnet wird. Dieser Ansatz soll den Kunden eine sichere digitale Transformation ermöglichen. Diese Strategie stützt sich auf drei Hauptpfeiler:

  • PAM-Führung: WALLIX zielt darauf ab, Sicherheitstechnologien wie Bastion und BestSafe für alle – und nicht nur für Benutzer mit privilegierten Konten – einzuführen. Dies geschieht nach dem Prinzip der geringsten Privilegien (principle of least privilege), um alle gefährdeten Benutzer und Workstations eines Unternehmens zu schützen. Diese Erweiterung beinhaltet auch die Einführung von vollständigen Cloud-Lösungen (Bastion for Cloud), um die Bedürfnisse von Cloud- oder SaaS-Anbietern wie dem Einzelhandel und der Medienbranche zu erfüllen.
  • Die Ausweitung des WALLIX-Angebots auf Identitiy Access Management (IAM): Mit Hilfe der Entwicklung zusätzlicher Angebote rund um Identitäten (Multi-Faktor-Identifikation, IDaaS, IGA, SSO), möchte WALLIX seine Kunden bei ihren Identitäts- und Zugriffsmanagement- und Governance-Themen unterstützen.
  • Eingebettete Cybersicherheit: Um den zukünftigen Herausforderungen der IT/OT-Vernetzung und dem Aufkommen des Internets der Dinge (IoT) zu begegnen, verfolgt das Unternehmen die Entwicklung von eingebetteten Cybersicherheitslösungen, einschließlich WALLIX Inside und der Oscar-Plattform, die mit dem Grand Défi Cyber ausgezeichnet wurde. 

Internationale Expansion und Verbesserung der Vertriebsmodelle wird fortgeführt

Die internationale Expansion bleibt eine der Säulen des Wachstums für WALLIX. Ziel ist es, die Führungsposition der Gruppe in Europa zu festigen und die Präsenz auf dem nordamerikanischen Markt deutlich zu erweitern (hier vor allem durch Partnerschaft mit Arrow Electronics, einem führenden IT-Distributor).

Neben der geografischen Abdeckung ist geplant, das derzeitige „Channel“-Modell (300 Reseller und Value-Added-Distributoren) durch neue Vermarktungsmodelle zu ergänzen. Dies wird in erster Linie durch die Entwicklung eines direkten Management-Ansatzes für strategische Großkunden (Global Account Management) geschehen, wobei ein spezielles Team als Cyber-Experte vor Ort an der Seite der großen Integratoren operiert. Damit der Vertrieb von Produkten und Dienstleistungen, die WALLIX-Technologien integrieren, möglichst viele Nutzer erreicht, plant die Gruppe eine Allianzstrategie mit Playern aus dem Bereich Industrie 4.0, Managed Shared Service Providern (MSSP) oder Technologiepartnern. WALLIX Inside bietet bereits die Grundlage für dieses OEM-Modell, das im Laufe des Unicorn 25-Plans deutlich expandieren soll. 

WALLIX arbeitet daher daran, ein echtes Cybersecurity-Ökosystem zu fördern, indem es nicht nur seine Verbindungen zu seinen kommerziellen Partnern stärkt, sondern auch Allianzen mit technologischen Akteuren, Forschungslabors und Integratoren von Unternehmenslösungen eingeht.

Ziel: 100 Millionen Euro Umsatz & eine operative Marge von über 15% bis 2025

WALLIX schätzt die notwendigen Investitionen, die zur Erreichung dieser organischen Wachstumsziele anfallen, auf rund 10 Millionen Euro. Diese Investitionen, von denen 40 bis 50 % im Jahr 2022 realisiert werden sollen, werden von der Gruppe selbst finanziert. Sie werden sich auf Produktinnovation und F&E sowie auf den Ausbau der Marketing- und Vertriebsaktivitäten konzentrieren. 

Der Unicorn 25-Plan soll das Unternehmen in die Lage versetzen, seinen Umsatz bis 2025 auf 100 Millionen Euro zu steigern, bei einer angestrebten Betriebsmarge von über 15 %. Ein starkes organisches Wachstum von durchschnittlich 30 % pro Jahr – über die Dauer des gesamten Plans – wird der Schlüssel zur Erreichung dieser Ziele sein. Ergänzt wird dieses Vorhaben durch eine externe Wachstumskomponente.

Jean-Noël de Galzain; CEO von Wallix erklärt hierzu: „Diese ehrgeizige Strategie, unter unserem neuen „UNICORN 25“-Plan, zielt darauf ab, auf die modernen Sicherheitsherausforderungen zu reagieren, die mit der digitalen Transformation, dem Bedarf an Offenheit und der exponentiell wachsenden Anzahl von Zugängen zu digitalen Systemen, sei es in Organisationen oder in der Gesellschaft, verbunden sind.

Dies ist eine großartige Gelegenheit für WALLIX, sich zu einem weltweit führenden Anbieter von Sicherheitslösungen für die digitale Transformation zu entwickeln, mit dem Ziel, bis 2025 einen Umsatz von 100 Millionen Euro zu erzielen und eine Betriebsmarge am oberen Ende der Branchenstandards zu erreichen. Als Vorreiter im Bereich der digitalen Unternehmensverantwortung will WALLIX eine vertrauenswürdige digitale Welt aufbauen und ein strukturierender Akteur im Bereich der Cybersicherheit in Europa werden.“

Weitere Informationen finden Sie hier

Bild: Jean-Noël de Galzain; Gründer und CEO von Wallix

Quelle Sugarandspice Communications

Überleben die Märkte den Kurswechsel der Fed?

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Fed Zinserhöhungen Anleihe 2023

Ein aktueller Kommentar von Ellen Gaske, Lead Economist, G10 Economies, Global Macroeconomic Research Team und Robert Tipp, Chief Investment Strategist und Head of Global Bonds

„Auf der jüngsten FOMC-Sitzung der US-Notenbank signalisierte die Fed, dass die Anhebung der Zinssätze im März ansteht. Im selben Zeitraum wird ebenfalls das Quantitative Easing auslaufen. Zudem ist eine quantitative Straffung im weiteren Verlauf dieses Jahres in Sicht.

Nach fast zwei Jahren aggressiver Lockerung schwenkte die Fed Ende letzten Jahres von einer extrem lockeren, auf lange Sicht ausgerichteten Leitlinie zu der Aussage über, dass der Zyklus für Zinserhöhungen unmittelbar bevorstehe. Allerdings werde der geldpolitische Kurs von nun an viel stärker von den Wachstums- und Inflationsbedingungen abhängen. Hinsichtlich der Inflation erklärte Powell, dass sich die Wirtschaft in einer ganz anderen Lage befinde als bei der letzten Zinserhöhung, da das Wirtschaftswachstum derzeit über dem normalen Niveau liege, die Arbeitslosigkeit niedrig und die Inflation hoch sei. Er betonte jedoch den Wunsch, die Geldpolitik „langsam“ von einer außerordentlichen Lockerung zu einer geringeren Lockerung zu führen. Das heißt, die Geldpolitik soll mit dem Wirtschaftsaufschwung in Einklang gebracht werden – und nicht, zumindest zum jetzigen Zeitpunkt, mit einer aggressiven Straffung im Vorfeld einer anhaltenden Erholung.

Fed
Foto der Autorin Ellen Gaske (Quelle: PGIM Fixed Income)

Die Entscheidung der Fed für eine schärfere Geldpolitik in diesem Jahr wird ein schwieriger Balanceakt sein, da die wirtschaftlichen Aussichten für 2022 mit einem hohen Maß an Unsicherheit verbunden sind. Die Entwicklung des Virus, die Auswirkungen einer Rücknahme der fiskalischen Anreize, das Ausmaß der Linderung der Störungen auf der Angebotsseite und das Potenzial geopolitischer Entwicklungen könnten die politischen Entscheidungen der Fed in Zukunft erschweren.

Vor diesem schwierigen Hintergrund wird die Fed jedoch zweifellos versuchen, die Finanzmärkte nicht allzu sehr zu verunsichern. Zu diesem Zweck versucht die Fed offenbar, ihre Absichten so offen und transparent wie möglich darzulegen, indem sie unerwartet eine Erklärung zu den Grundsätzen veröffentlichte, die sie bei der Umsetzung der quantitativen Straffung in diesem Zyklus zu befolgen gedenkt. Powell betonte, dass die Fed wahrscheinlich weitere Sitzungen abhalten wird, um die Details der Straffung auszuarbeiten. Unterm Strich möchte die Fed jedoch, dass sie so stetig und vorhersehbar wie möglich verläuft und dass Zinserhöhungen der Fed das aktive politische Instrument bleiben.

Die Straffung im Jahr 2022 könnte viel früher erfolgen als sie es vor dem Hintergrund der Finanzkrise getan hat. Sollte die Fed jedoch tatsächlich im Spätsommer oder Frühherbst damit beginnen, wie sie zu signalisieren scheint, gehen wir in unserem Basisszenario davon aus, dass sie den Leitzins bis dahin auf etwa 0,75 % angehoben haben wird – nur geringfügig unter dem Zielbereich von 1,0 % bis 1,25 %, der bei der letzten Zinserhöhung der Fed im Jahr 2017 vorherrschte. Was den Konjunkturzyklus betrifft, so betonte Powell, dass die Wirtschaft in ihrer Erholung weiter fortgeschritten ist.

In unserem Basisszenario gehen wir nach wie vor davon aus, dass die Fed die Zinsen in diesem Jahr insgesamt dreimal anheben und im dritten Quartal 2022 mit der QT beginnen wird. Sollte sich die Inflation jedoch nicht wie erwartet abschwächen, hat Powell angekündigt, dass die Fed zu einer aggressiveren Erhöhung bereit ist. Dies würde höchstwahrscheinlich zu möglichen Zinserhöhungen auf zwei aufeinanderfolgenden Sitzungen führen, obwohl Powell eine mögliche Zinserhöhung um 50 Basispunkte nicht ausschloss.

Märkte bereits gut gerüstet?

Können die Märkte den Kurswechsel der Fed überleben? Die risikoreicheren Märkte waren zuletzt schwächer (d.h. die Kreditspreads sind gestiegen, die Aktienkurse gesunken), aber nicht schlechter als zu Beginn der Woche, was darauf hindeutet, dass sich die Risikomärkte angemessen auf die bevorstehende Straffung vorbereitet haben und sich nun, da die Fed ihre Pläne dargelegt hat, stabilisieren könnten.

ABBILDUNG 1: CDX HIGH YIELD SPREADS UND S&P 500 FIRST FUTURES KONTRAKT – SCHWÄCHER AM TAG, ABER OHNE NEUE HÖCHSTSTÄNDE BEI SPREADS ODER TIEFSTSTÄNDE BEI AKTIEN

Quelle: PGIM Fixed Income und Bloomberg

Darüber hinaus kam Powells Hinweis, dass die Fed bei der Umsetzung ihrer Politik flexibel sein würde – ja, sie könnte eine restriktivere Haltung einnehmen, aber andererseits könnte sie sich bei nachlassender Inflation und/oder nachlassendem Wachstum an die Seitenlinie zurückziehen – bei den Anlegern wahrscheinlich gut an. Das mag wie eine Spitzfindigkeit erscheinen, aber tatsächlich steht die flexible, bescheidene Haltung in krassem Gegensatz zur Haltung der Fed während des letzten Zinserhöhungszyklus, als sie immer wieder betonte, dass ihr restriktiver Kurs noch nicht abgeschlossen sei – auch nachdem die Daten und Märkte das Gegenteil vermuten ließen.

Während sich die Kurve der Staatsanleihen angesichts der jüngsten Entwicklungen abflachte und die kurzfristigen Zinssätze auf neue zyklische Höchststände stiegen, erreichten die langfristigen Zinssätze keine neuen Höchststände. Vor allem der Wechsel der Fed auf die hawkishe Seite wurde vom langen Ende des Anleihemarktes gut aufgenommen, da die 30-jährige Rendite deutlich unter dem im Frühjahr 2021 festgelegten Niveau blieb. Darüber hinaus blieben die langfristigen Inflationserwartungen des Marktes (gemessen an den 5-Jahres-Terminkursen für 5-jährige Staatsanleihen) zunächst relativ unverändert auf einem Niveau, das mit der von der Fed langfristig angestrebten Inflation vereinbar ist. Die Stabilisierung der langfristigen Renditen und der Inflationserwartungen sowie die in der Renditekurve eingepreisten erheblichen Erhöhungen stehen im Einklang mit unserer These, dass die langfristigen Renditen nahe ihrem Höchststand in diesem Zyklus sind.“

ABBILDUNG 2: 5-JAHRES-BREAKEVEN-INFLATION, ZWEI-, 10- UND 30-JÄHRIGE TREASURY-RENDITEN

Überleben die Märkte den Kurswechsel der Fed?

Fotos der Autorin Ellen Gaske und Titelfoto Robert Tipp (Quelle für beide: PGIM Fixed Income)

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Fed: Anleger fürchten steilere Zinserhöhungskurve für 2022

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Fed Inflation

Ein Marktkommentar von Nick Chatters, Fixed Income Manager bei Aegon AM:

«Ausgehend von dem, was Powell gestern gesagt hat, besteht eine begründete Wahrscheinlichkeit, dass es in diesem Jahr sieben Zinserhöhungen geben wird, eine bei jeder Sitzung.

Das könnte die Anleger von ihren Stühlen kippen lassen.

Entscheidend bei der Fed-Sitzung war, wie Powell die aktuelle Situation im Vergleich zu dem langsamen und schrittweisen Zyklus, der Ende 2015 begann, charakterisierte.

Wenn die Inflationsrisiken weiterhin nach oben zeigen, wie Powell persönlich erwartet, gibt es keinen Grund, warum dieser Zinserhöhungszyklus nicht steiler und schneller ausfallen kann als beim letzten Mal.

Die Bekanntgabe von Einzelheiten zur Bilanzverkürzung war ebenfalls keine Selbstverständlichkeit, aber die Notenbanker haben sich freundlicherweise bereit erklärt, eine Reihe von Grundsätzen zu nennen. Die Sitzung im Juni oder Juli wird wahrscheinlich im Frühsommer stattfinden, wobei das Tempo auf einer Verlangsamung der Reinvestitionen und nicht auf dem tatsächlichen Verkauf von Anleihen beruhen wird. Das bedeutet, dass wir wahrscheinlich weniger als 100 Mrd. pro Monat abbauen werden, da die Fed ihre „substanzielle“ Reduzierung „im Hintergrund“ vornimmt.

Anleger fürchten steilere Zinserhöhungskurve für 2022

Foto von Nick Charters (Quelle: Aegon AM)

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Marktentwicklungen: 29. Januar 2022

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29. Jan (Reuters) – Es folgt der Reuters-Blick zu wichtigen Entwicklungen aus der Unternehmenswelt über die Top-Themen des Tages hinaus:

HEIDELBERGER DRUCKMASCHINEN – Berlin: Der Konzern soll nach Angaben des Vorstandsvorsitzenden Rainer Hundsdörfer schrittweise zu einem Automatisierungs- und Technologieunternehmen umgebaut werden. Druckmaschinen sollen aber auch weiterhin gebaut werden, sagt er der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ laut Vorabbericht. Das kleine, aber schnell wachsende Geschäft mit Wallboxen soll demnach dafür eine Art Blaupause bilden. Die nötigen Investitionen könne das Unternehmen noch selbst stemmen. Zugleich gebe es Überlegungen einen Investor an Bord zu holen oder die neuen Geschäfte an die Börse zu bringen.

OCTOPUS ENERGY – London: Der britische Ökostromanbieter steigt dank seiner drei Millionen Kunden und gesteigerter Einnahmen in 2021 neben Centrica British Gas, OVO Energy, E.ON und EDF Energy zum fünftgrößten Energieversorger in Großbritannien auf. Wie das Unternehmen mitteilt, verzeichnete es bis zum 30. April 2021 einen Umsatz von 1,9 Milliarden Pfund (etwa 2,2 Milliarden Euro) gegenüber 1,2 Millirden Pfund (etwa 1,4 Milliarden Euro) im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Die britische Firma war im September 2019 durch die Übernahme des Münchner Energie Startups „4hundred“ auch in den deutschen Markt eingetreten und will in Deutschland bis 2024 eine Million Kunden mit Strom und Gas versorgen. Bekannt wurde Octopus durch eine Kooperation im Stromvertrieb mit dem Elektroauto-Pionier Tesla.

Marktentwicklungen: 29. Januar 2022

Copyright: (c) Copyright Thomson Reuters 2022

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Chinesische Tech-Aktien: Regulierungsmaßnahmen sind eingepreist

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Aktien

Ein aktueller Kommentar von Didier Rabattu, Head of Equities bei Lombard Odier Investment Managers (LOIM):

Regulierungssturm hat mehr als ein Viertel der Aktienwerte vernichtet.

„Die Aktienmärkte Chinas haben aufgrund von Irritationen, die ihren Ursprung in einer strengen Regulierung von Sektoren wie Bildung und Technologie in China bis hin zu pandemiebedingten Störungen der Lieferketten haben, einen Kurssturz erlebt. Der jüngste Ausverkauf bei den Tech-Aktien folgte auf die Nachricht, dass der chinesische Fahrdienst Didi Chuxing beschlossen hat, seine Notierung in New York aufzugeben und nach Hongkong zu wechseln. Die Ankündigung, die vor dem Hintergrund einer verschärften behördlichen Kontrolle in China erfolgte, hatte auch Auswirkungen auf die Aktien von Alibaba und Tencent, die nach der Nachricht zusammen mit den Didi-Aktien ins Straucheln kamen.

Doch inmitten dieser Volatilität bleiben die langfristigen politischen Rahmenbedingungen und die Marktkräfte für dauerhaftes Wachstum bestehen – selbst im umkämpften Technologiesektor.

Die makroökonomische Entwicklung bleibt intakt

Im Gegensatz zu einigen anderen entwickelten Volkswirtschaften verfügt China über genügend Spielraum, um die Wirtschaft zu stimulieren, ohne eine massive Inflation auszulösen. Das liegt zum Teil daran, dass China als einzige große Volkswirtschaft der Welt auf eine pandemiebedingte Konjunkturübertreibung verzichtet und stattdessen kleinere Unternehmen, die von der Pandemie betroffen sind, gezielter unterstützt hat. Außerdem ist es dem Land gelungen, die Inflation dank stabiler Preissteigerungen bei Lebensmitteln einzudämmen.

Vor dem Hintergrund der Herausforderungen wie Stromknappheit, Verzögerung und Behinderung der Container-Schifffahrt und eine Immobilienkrise, mit denen die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt konfrontiert war, hat Chinas Politbüro jedoch signalisiert, dass es im Jahr 2022 noch aggressivere Maßnahmen zum Schutz der Wirtschaft ergreifen könnte. Das Führungsteam der Kommunistischen Partei Chinas unter dem Vorsitz von Präsident Xi Jinping erklärte kürzlich in einer Erklärung, dass die „Sicherung der Stabilität“ im kommenden Jahr oberste Priorität haben werde.

Dies zeigte sich darin, dass die People’s Bank Of China eine Senkung des Mindestreservesatzes für die meisten Banken ab Mitte Dezember ankündigte, wodurch etwa 1,2 Billionen Yuan (188 Mrd. USD) für Unternehmens- und Haushaltskredite frei werden.

Die Bewertungen sind attraktiv

Wir sind der Ansicht, dass die negativen Auswirkungen der jüngsten Regulierungsmaßnahmen weitgehend eingepreist sind und den Anlegern die Möglichkeit bieten, an Chinas langfristiger Wachstumsstory zu attraktiven Bewertungen zu partizipieren.

Im bisherigen Jahresverlauf erlebte der asiatische Riese einen Regulierungssturm, bei dem die Regierung in verschiedenen Sektoren wie Internet, Nachhilfe, Fintech, Immobilien, Gesundheitswesen, Medien und Energie eingriff. Dies hat, gemessen am MSCI China All Share Index, mehr als ein Viertel der Aktienwerte vernichtet.

In ganz China sind die Bewertungen jetzt viel attraktiver als zu Beginn des Jahres, insbesondere im Vergleich zu US-Aktien und unter Berücksichtigung der Tatsache, dass die beiden Länder wahrscheinlich eine unterschiedliche geldpolitische Dynamik erleben werden. Die erwartete, gelockerte Finanzpolitik in China dürfte chinesische Aktien attraktiver machen, während Fiskalpolitik in den USA zu Gegenwind für US-Aktien führen könnte (auch wenn dies von der Stärke des EPS-Wachstums in den USA abhängen wird).

Technologie 2.0

Laut dem UNCTAD Digital Economy Report 2019 macht die digitale Wirtschaft im weitesten Sinne 30 % des chinesischen BIP aus, gegenüber 21,6 % in den USA und 15,5 % im Rest der Welt.

Der jüngste 14. Fünfjahresplan (2021-2025) und die Vision 2035 setzen ehrgeizige Ziele und können eine Reihe von Investitionsmöglichkeiten in zahlreichen Sektoren, insbesondere in der Technologie und der digitalen Wirtschaft, fördern. Der Fünfjahresplan zielt auf ein jährliches Wachstum Investitionen in Forschung und Entwicklung von über 5 % ab, was dazu beitragen wird, die Hightech-Industrialisierung, Robotik und Automatisierung voranzutreiben. Die Behörden konzentrieren sich auch auf die Förderung neuer Technologien: 6G, digitale Sensoren und Kommunikationsnetze für die Entwicklung intelligenter Städte sowie die Schaffung eines nationalen Datenzentrums.

Die Rolle, welche die technologische Innovationen bei der Gestaltung der Pläne für die Wirtschaft des Landes spielen, berücksichtigend, dürften sich unserer Meinung nach Investitionsmöglichkeiten ergeben, wenn sich die Unternehmen an die neuen Cybersicherheitsvorschriften anpassen und auf einer ähnlichen regulatorischen Grundlage wie ihre westlichen Gegenspieler gestellt werden.“

Chinesische Tech-Aktien: Regulierungsmaßnahmen sind eingepreist

Titelfoto von Didier Rabattu (Quelle: LOIM)

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2022 – Das Jahr des Übergangs

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2022 Jahr Aktien Fed

Ein aktueller Kommentar von Jeffrey Schulze, Investment Strategist bei ClearBridge Investments, Teil von Franklin Templeton:

„Das Makro-Umfeld verändert sich, so dass mit volatileren Märkten und geringeren Renditen als in den vergangenen zwei Jahren zu rechnen ist. Allerdings sollten die längerfristigen Inflationserwartungen dabei gedämpft bleiben.

Für Anleger war das Wort des Jahres 2020 wohl „beispiellos“, angesichts der tiefen Rezession und der politischen Reaktionen darauf. Für das Jahr 2021 passt „vorübergehend“ gut, so wie die Zentralbanken den Inflationsimpuls bezeichneten.

Und mit Blick auf 2022 könnte es das Wort „Übergang“ werden – das beschreibt die absehbaren Veränderungen des Makro-Umfelds etwa in Bezug auf die Phase des Wirtschaftszyklus, die Geld- und Fiskalpolitik sowie die Inflation.

Der wirtschaftliche Übergang vom frühen zum mittleren Zyklus ist bereits im Gange. Dabei haben das reale BIP-Wachstum und die Schaffung von Arbeitsplätzen gegenüber dem Höchststand von 2021 etwas nachgelassen. Dennoch geht der Konsens für das Jahr 2022 von einem immer noch robusten Anstieg des realen BIP um 3,9 Prozent aus. Und für 2023 wird erwartet, dass sich die Wirtschaft auf den Trend vor der Pandemie zubewegt.

Im Vergleich zu den letzten Rezessionen ging es dieses Mal wesentlich schneller, dass sich der Gewinn je Aktie wieder auf den vorherigen Höchststand erholte. Da zwischen dieser Erholungsdauer und der gesamtwirtschaftlichen Expansion anscheinend ein Zusammenhang besteht, könnte die aktuelle Expansion kürzer ausfallen als der Durchschnitt der letzten vier Zyklen (8,5 Jahre).

Quelle: Bloomberg, National Bureau of Economic Research, Stand 30.11.2021

Zwar besteht das Potenzial für einen kürzeren und heißeren Konjunkturzyklus, aber bisher blieben die kurzfristigen Erwartungen für eine Rezession gedämpft. Bis zuletzt zeigte das Modell von ClearBridge ein robustes, grünes Expansionssignal, auch wenn sich im vierten Quartal die Indikatoren des Lohnwachstums und der Geldmenge verschlechterten.

Kommt die Inflation?

Was die Preissteigerungen angeht, entfiel ein großer Teil davon auf Gebrauchtwagen und andere Waren. Das lässt sich vor allem auf die Verschiebung der Verbraucherpräferenzen während der Pandemie zurückführen und wurde durch Einschränkungen in der Lieferkette verstärkt. Normalisieren sich die Präferenzen und lässt der Druck auf die Versorgung nach, sollte deshalb auch die Inflation zurückgehen.

Für eine dauerhaft höhere Inflation müssten die Warenpreise weiter steigen. Zwar wurde viel über die De-Globalisierung geschrieben, aber die Daten deuten auf einen Stillstand und nicht auf eine Umkehr hin. Auch das spricht für den Übergang zurück zu geringerer Inflation. Unter Berücksichtigung weiterer Indikatoren ist insgesamt davon auszugehen, dass der Inflationsdruck in einigen Quartalen nachlässt und sich der Wert in den nächsten Jahren dem 2-Prozent-Ziel der Fed annähert.

Weitere Übergänge

Eine Entwicklung, die bereits begonnen hat und sich fortsetzen wird, ist das Ende der grenzenlosen Finanz- und Geldpolitik. Die Fed verlangsamt ihre Lockerung und hat signalisiert, in den kommenden Monaten mit Zinserhöhungen zu beginnen. Da die Inflation länger als erwartet deutlich über dem Zielwert lag, ist dieser Kurswechsel gerechtfertigt. Derzeit ist von drei Zinserhöhungen im Jahr 2022 auszugehen. Historisch betrachtet könnte aber gerade die erste Erhöhung zu kurzfristiger Volatilität führen.

Möglicher Gegenwind für Aktien geht auch vom Bewertungsniveau aus. Ein moderater Druck auf die Multiples wäre in dieser Phase beinahe typisch. Da das Gewinnwachstum aber robust erscheint, sind die Aussichten auf Gesamtjahresbasis solide. In naher Zukunft sollte zudem die starke Beteiligung von Privatanlegern den Markt stützen: In den ersten elf Monaten des Jahres 2021 waren weltweit Zuflüsse in Höhe von 913 Mrd. US-Dollar zu verzeichnen (Quelle: Goldman Sachs).

Ein anderer Übergang, der später im Jahr zu Turbulenzen führen könnte, ist der mögliche Führungswechsel in Washington. Historisch gesehen weisen Zwischenwahljahre einen durchschnittlichen Rückgang von 19 Prozent und damit die größten Kursverluste im vierjährigen Präsidentschaftswahlzyklus auf. In der Vergangenheit waren die Rücksetzer aber meist gute Kaufgelegenheiten für langfristige Anleger.

Fazit

Übergänge sind Zeiten des Wandels. Und obwohl Veränderungen beunruhigend sein können, sind sie oft notwendig und gesund. Vielleicht sind die Märkte in diesem Jahr unruhiger als zuletzt, aber sie sollten sich nach oben arbeiten. Denn festzuhalten ist, dass die Rahmenbedingungen für den Aktienmarkt in den nächsten Jahren wohl günstig bleiben. Zwar hat die US-Notenbank eine restriktivere Haltung eingenommen, aber ihre Politik ist im Vergleich zur Vergangenheit nach wie vor recht locker. Außerdem hat sich die US-Wirtschaft als erstaunlich widerstandsfähig erwiesen, und künftige Corona-Varianten könnten weniger disruptiv sein. Was dann bleibt, sind die starken Verbraucher, der solide Arbeitsmarkt und die robusten Erträge. Das Umfeld für höhere Unternehmensgewinne wäre damit gesund genug, um eine moderate Komprimierung der Bewertungen mehr als auszugleichen. Und das dürfte ein weiteres Jahr mit positiven Aktienrenditen ermöglichen.“

2022 – Das Jahr des Übergangs

Titelfoto von Jeffrey Schulze (Quelle „Clearbridge / Franklin Templeton“)

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