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Neuer Bundesbankchef Nagel kündigt Kontinuität in der Geldpolitik an

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Frankfurt, 11. Jan (Reuters) – Der frisch gekürte Bundesbank-Präsident Joachim Nagel stellt Kontinuität in der Geldpolitik der deutschen Notenbank in Aussicht. „Die Menschen in Deutschland erwarten auch zu Recht, dass die Bundesbank eine hörbare Stimme der Stabilitätskultur ist. Ich kann ihnen versichern: Das wird sie auch bleiben“, sagte Nagel am Dienstag auf einer virtuellen Veranstaltung der Bundesbank zum Amtswechsel. Er sehe derzeit eher die Gefahr, dass die Inflationsrate länger erhöht bleiben könnte als gegenwärtig erwartet werde. „Auf alle Fälle muss die Geldpolitik auf der Hut sein.“

Er wolle an die bisherige Linie der Bundesbank anknüpfen, sagte Nagel. Die deutsche Notenbank habe frühzeitig auf Inflationsrisiken aufmerksam gemacht. Sie habe angemahnt, den sehr expansiven Kurs der Geldpolitik nicht für zu lange festzuschreiben und sich Handlungsoptionen offenzuhalten. „Denn bei aller Unsicherheit ist eines ganz klar: Wenn es die Preisstabilität erfordert, muss der EZB-Rat handeln und seinen geldpolitischen Kurs anpassen“, sagte Nagel.

Der 55-Jährige ist der zehnte Präsident an der Spitze der deutschen Notenbank. Sein Vorgänger Jens Weidmann hatte nach über zehn Jahren seinen Posten vorzeitig geräumt. Nagel wechselte von der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) in Basel zur Bundesbank nach Frankfurt. Allerdings hat der gebürtige Karlsruher den größten Teil seiner beruflichen Karriere bei der deutschen Zentralbank verbracht. Der Ökonom durchlief dort vor seinem Ausscheiden im Jahr 2016 insgesamt 17 Jahre lang verschiedene Karrierestufen. Sechs Jahre davon saß Nagel im Bundesbank-Vorstand.

Neuer Bundesbankchef Nagel kündigt Kontinuität in der Geldpolitik an

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Habeck will Tempo beim Klimaschutz verdreifachen

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Berlin, 11. Jan (Reuters) – Wirtschaftsminister Robert Habeck will das Tempo zur Minderung klimaschädlicher Emissionen nahezu verdreifachen. „Während im letzten Jahrzehnt die Emissionen im Durchschnitt jährlich um 15 Millionen Tonnen gesunken sind, müssen sie von nun an bis 2030 um 36 bis 41 Millionen Tonnen pro Jahr sinken“, teilte das Wirtschaftsministerium am Dienstag in Berlin mit. „Die bisherigen Klimaschutzmaßnahmen sind in allen Sektoren unzureichend. Projektionen zeigten, dass die Klimaziele 2030 ohne neue Maßnahmen in allen Bereichen verfehlt werden würden.

„Wir starten mit einem drastischen Rückstand“, sagte Grünen-Politiker Habeck. 2022 und 2023 sei absehbar, dass die Klimaziele verfehlt würden. Ein erstes Klimaschutzpaket will er bis Ende April auf den Weg bringen, ein zweites im Sommer. Sie sollen helfen, dass Deutschland bis 2030 den Anteil erneuerbarer Energien auf 80 Prozent steigert und bis 2045 klimaneutral wird. „Das alles ist eine Mammut-Aufgabe. Und es wird einige Jahre dauern, bis wir Erfolge sehen werden.“

Habeck will Tempo beim Klimaschutz verdreifachen

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Delivery-Hero-Chef – 2023 sollte Betriebsgewinn auf Konzernebene möglich sein

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Berlin, 11. Jan (Reuters) – Der Essenslieferdienst Delivery Hero will sein Gesamtgeschäft im nächsten Jahr profitabel machen. „Wir wollen 2023 in einer Position sein, um die Gewinnschwelle auf Konzernebene knacken zu können“, sagte Delivery-Hero-Chef Niklas Östberg am Dienstag der Nachrichtenagentur Reuters. Das Essensliefergeschäft soll die Gewinnschwelle auf Basis eines bereinigten Betriebsergebnisses (Ebitda) bereits in diesem Jahr erreichen. Damit hätte der in Berlin ansässige Dax-Konzern die Profitabilität im Konzern schon zum Großteil gesichert: „Gemessen am letzten Quartalsbericht machen Essenslieferungen rund 90 Prozent unseres Geschäfts aus“, sagte Östberg. Allerdings könne noch viel passieren, fügte er hinzu. Zuletzt hatte Delivery Hero viel Geld in den Ausbau des schnellen, Quick Commerce genannten Liefergeschäfts mit Supermarktartikeln gesteckt.

Nach der Übernahme des spanischen Konkurrenten Glovo gibt sich Östberg bei weiteren Zukäufen zurückhaltend. „Wir benötigen keine Akquisitionen. Wenn der Preis richtig ist, werden wir Zukäufe prüfen. Da jede größere Übernahme für uns allerdings verwässernd wäre, ist es sehr unwahrscheinlich.“ 

Delivery-Hero-Chef – 2023 sollte Betriebsgewinn auf Konzernebene möglich sein

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Lindner will Verschuldung nach 2023 reduzieren – Sorge wegen Inflation

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Verschuldung

Berlin, 11. Jan (Reuters) – Bundesfinanzminister Christian Lindner will die zuletzt stark gestiegene Verschuldung in der Euro-Zone nach der Corona-Krise wieder zurückdrängen. „Ich verrate kein Geheimnis, wenn ich sage, dass es unser Ziel sein muss, die öffentliche Verschuldung nicht dauerhaft zu erhöhen“, sagte der FDP-Chef am Dienstag bei der Einführung des neuen Bundesbankchefs Joachim Nagel laut Redetext. „In Zeiten der Pandemie war und ist dies leider nicht möglich.“ Die neue Ampel-Koalition aus SPD, Grünen und FDP wolle die Schuldenbremse im Jahr 2023 wieder einhalten. „Und in den Folgejahren ist es mein Ziel, das Niveau der staatlichen Verschuldung wieder zu reduzieren.“

Lindner betonte bei der Veranstaltung, bei der auch der bisherige Bundesbank-Präsident Jens Weidmann verabschiedet wurde, die Unabhängigkeit der deutschen Notenbank. „Viele Menschen blicken in diesen Tagen auf die Entwicklung der Inflation.“ Die Bundesbank als Hüterin der Geldwertstabilität habe zum wirtschaftlichen Aufstieg Deutschlands beigetragen. Nur mit stabilen Preisen sei der private Wohlstand gemehrt worden. „Stabile Preise gehören zu den Rahmenbedingungen, die Unternehmen brauchen, um Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einzustellen und zu investieren.“ Vor allem Menschen mit geringeren Einkommen seien darauf angewiesen. „Für sie können schon zahlenmäßig geringe Preissteigerungen den Unterschied zwischen einem vollen und einem leeren Kühlschrank am Monatsende ausmachen.“

Die Inflation im Euro-Raum ist im Dezember auf ein neues Rekordhoch gestiegen. Waren und Dienstleistungen kosteten durchschnittlich 5,0 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Das ist der höchste Wert seit Beginn der Statistik 1997. Laut EZB-Direktorin Isabel Schnabel könnten steigende Energiepreise die Europäische Zentralbank zu einer Abkehr von ihrer bisherigen, sehr lockeren Geldpolitik veranlassen. „Wir beobachten diese Debatte und halten Sensibilität in dieser Frage für richtig“, so Lindner, der sich stets für einen stabilitätsorientierten Kurs der Bundesbank ausgesprochen hat. Für diesen Kurs stehe Nagel.

Lindner will Verschuldung nach 2023 reduzieren – Sorge wegen Inflation

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Foto: Christian Lindner Copyright © Laurence Chaperon

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Russland sieht nach Gesprächen mit USA keinen Grund für Optimismus

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11. Jan (Reuters) – Russland hat sich nach dem Auftakt der Sicherheits-Gespräche mit den USA zurückhaltend gezeigt. Russland sehe bislang keinen Grund für Optimismus, sagte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow am Dienstag vor Reportern. Gleichwohl sei es zu früh, um schon Rückschlüsse zu ziehen. Die bisherigen Gespräche seien substanziell, direkt und offen gewesen.

Schon am Montag hatte es in Genf nach dem Auftakt der Beratungen über die Sicherheitslage in Osteuropa geheißen, es zeichne sich keine Annäherung ab. Der russische Vize-Außenminister Sergej Rjabkow hatte erklärt, beide Länder hätten eher gegensätzliche Ansichten darüber, was zu tun sei.

Russland

Hintergrund der Spannungen zwischen beiden Seiten ist unter anderem der Aufmarsch von fast 100.000 russischen Soldaten an der ukrainische Grenze. Die USA und mehrere Europäer warnen vor einem Einmarsch in die Ukraine. Russland, das 2014 die ukrainische Halbinsel Krim annektierte, dementiert Invasionspläne. Während die USA einen Abzug russischer Truppen von der Grenze fordern, pocht Russland darauf, dass die Nato zusagt, die Ukraine nicht in das Militärbündnis aufzunehmen und sich nicht weiter nach Osten auszudehnen.

Russland sieht nach Gesprächen mit USA keinen Grund für Optimismus

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McMakler Finanzierung über 100 Millionen Euro

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Baillie Gifford und Warburg Pincus investieren in McMakler

Zusätzlich langfristige, strategische Fremdkapitallinie im hohen zweistelligen Millionenbereich gesichert

McMakler, eines der wertvollsten und am schnellsten wachsenden PropTech-Unternehmen in Europa, hat eine von den global agierenden Investmenthäusern Baillie Gifford und Warburg Pincus angeführte Finanzierungsrunde im mittleren zweistelligen Millionenbereich abgeschlossen. Zusätzlich sicherte sich McMakler eine langfristige, strategische Fremdkapitallinie im hohen zweistelligen Millionenbereich. Das Gesamtvolumen der Finanzierung liegt damit bei über 100 Millionen Euro.

Rund ein Jahr nach der letzten Finanzierungsrunde hat McMakler damit seine Firmenbewertung mehr als verdoppelt. Seit seiner Gründung im Jahr 2015 hat der Immobiliendienstleister mit inzwischen über 400 festangestellten Immobilienmaklern jetzt mehr als 170 Millionen Euro Wachstumskapital von Investoren erhalten. Mit dem zusätzlichen Kapital wird McMakler das Kerngeschäft in Deutschland ausbauen, weiter in die eigene Technologieplattform Immoforce investieren sowie seine führende Position als bekanntestes Maklerunternehmen Deutschlands stärken.

„McMakler steht deutschlandweit für moderne, transparente und qualitativ hochwertige Immobilientransaktionen. Der Abschluss dieser Finanzierungsrunde wird McMakler einen entscheidenden Schritt voranbringen. Wir werden mit gezielten Investitionen unsere Stellung in einem stark fragmentierten Markt weiter auszubauen. Wir sind stolz darauf, mit Baillie Gifford einen der weltweit führenden Pre-IPO-Investoren gewonnen zu haben, der über eine einzigartige Expertise im Aufbau von Technologieunternehmen verfügt. Zusammen mit unserem Bestandsinvestor Warburg Pincus, der seine Beteiligung erhöht und damit sein Vertrauen in unser Unternehmen bekräftigt hat, haben wir genau die richtigen Partner für die kommenden Jahre an unserer Seite,“ sagt Felix Jahn, CEO und Gründer von McMakler.

Zwei der weltweit bekanntesten Investoren setzen auf McMakler

Baillie Gifford ist ein global tätiger, langfristig und aktiv investierender Asset Manager mit einem verwalteten Vermögen von über 400 Milliarden Euro. Das als Partnerschaft organisierte Unternehmen mit Sitz in Edinburgh investiert das Kapital seiner Kunden in aussichtsreiche Wachstumsunternehmen. Dabei identifiziert Baillie Gifford Unternehmen mit transformativem Potenzial und investiert frühzeitig in sie, um sie über Zeithorizonte von fünf bis zehn Jahren oder länger zu unterstützen. Zu den Portfoliounternehmen von Baillie Gifford gehören unter anderem Amazon, Tesla oder Spotify, oder auch Zalando und HelloFresh im deutschen Markt.

„McMakler hat das Potenzial, die Immobilienvermarktung grundlegend zu verbessern und das Maklerwesen zu transformieren. Wir unterstützen das Unternehmen in seiner Überzeugung, dass dieses Ziel nur durch die Kombination aus modernster Technologie und lokaler Expertise durch Immobilienmakler vor Ort zu erreichen ist. Diesen Ansatz verfolgt McMakler sehr konsequent und mit großem Erfolg. Wir sind daher überzeugt, dass McMakler in den kommenden Jahren überdurchschnittlich wachsen und seinen Anteil am deutschen Maklermarkt kontinuierlich ausbauen wird,“ sagt Moritz Sitte, Investmentmanager bei Baillie Gifford.

Neben Baillie Gifford stellt auch der US-Finanzinvestor Warburg Pincus, Leadinvestor der vorherigen Finanzierungsrunde im Dezember 2020, weiteres Kapital für das Wachstum von McMakler bereit. René Obermann, Co-Head Europa and Partner bei Warburg Pincus, kommentiert:

„McMakler hat in den vergangenen Jahren immer mehr Kundinnen und Kunden überzeugt und der Markt bietet für dieses innovative Unternehmen noch viel größere Wachstumschancen. Daher freuen wir uns, Felix und sein Team weiter begleiten zu dürfen.”

Weitere Informationen finden Sie hier

Quelle McMakler GmbH

Smartlane erhält über 6 Millionen Euro Finanzierung

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Neben einer Förderung durch die EU in Höhe von 1,7 Millionen Euro beteiligen sich die JOVA Direkt Invest zusammen mit Bestandsinvestoren im Rahmen einer Series-A-Finanzierung von über 4,5 Millionen Euro an dem SaaS-Anbieter für KI-basierte Transportoptimierung.

  • · Selbstlernende Software zur Dispositionsautomatisierung: Mit seiner KI digitalisiert Smartlane Transport Intelligence die zeitintensive manuelle Disposition und Transportplanung für Stückgutspeditionen auch bei unvollständiger Datenlage.
  • · Wachstumspläne: Verdopplung des Teams, Ausbau der führenden Marktposition bei KI-basierter Transportoptimierung und Weiterentwicklung des Produkts, um zukünftig die Disposition von autonomen Logistiksystemen ermöglichen zu können.
  • · Stückgutnetze unter Druck: Mit 130 Millionen Stückgutpositionen im Jahr 2021 müssen Speditionen in diesem Segment ein immenses, stetig wachsendes Sendungsvolumen bewältigen – Fachkräfte, wie Disponenten und Fahrer fehlen.
  • · Vorteile für Transportlogistiker: Bis zu 21% mehr Ware auf der Straße, Kostenoptimierungen, bis zu 90% verringerte Planungszeiten und die Senkung des CO2-Ausstoßes durch maximale Ressourcenauslastung.

Das Münchner Softwareunternehmen Smartlane hat sich in der Stückgutlogistik bereits einen Namen gemacht. Mit der Smartlane Transport Intelligence, der ersten KI-basierten Lösung für automatisierte und optimierte Transportplanung im Stückgut-Nahverkehr, hat es nun die JOVA Direkt Invest als neuen Investor gewinnen können. Mit dem frischen Kapital wird Smartlane das Team erweitern und die Produktentwicklung weiter vorantreiben. Damit wird Smartlane seine führende Marktposition als SaaS-Anbieter für KI-basierte Transportoptimierung weiter ausbauen.

Dr. Mathias Baur, Monja Mühling und Florian Schimandl gründeten Smartlane im Jahr 2015. Sie verfolgen die Vision, der Logistikbranche eine vollautomatische, optimierte und nachhaltige Transportplanung zu ermöglichen und damit zukünftig auch autonome Transportsysteme intelligent zu disponieren.

„Wir freuen uns, dass Smartlane inzwischen eine zentrale Rolle in der Digitalisierungs-Roadmap vieler Speditionen in der Stückgutlogistik einnimmt. Unsere Lösung reduziert den Dispositionsaufwand um bis zu 90% und erhöht die Zuverlässigkeit und Präzision der Planung immens. So kann das steigende Sendungsaufkommen auch mit begrenzten Ressourcen besser bewältigt werden“, kommentiert Monja Mühling, Co-Founder und CEO, den Erfolg des Unternehmens.

Cargo Container, Trailer Truck Parked Loading Package Boxes at Dock Warehouse. Cargo Shipment. Industry Freight Truck Transportation. Shipping Warehousing Logistics.

Die Transportlogistik befindet sich in einem tiefgreifenden Wandel. Fachkräftemangel in praktisch allen Bereichen der Branche und steigende Energiepreise in Verbindung mit wachsendem Bewusstsein für Green Logistics bringen neue Dynamik in die Digitalisierung der Logistik. Hinzu kommt neben dem Wettbewerbsdruck durch neue digitale Speditionen jetzt auch der pandemiegetriebene Anstieg des Sendungsvolumens. Dieser überschreitet bei vielen Speditionen die Kapazitätsgrenzen der manuellen Disposition. Die Digitalisierung der Disposition bedeutet damit nicht mehr nur eine betriebswirtschaftliche Optimierung, sondern wird zum Überlebensfaktor.

Smartlanes Softwarelösung kommt hier genau zur richtigen Zeit und trifft die Bedürfnisse der modernen Transportdisposition ins Zentrum. Um die etablierten Prozesse bei den Spediteuren nicht zu stören, erfolgt die Einführung der Software parallel zum laufenden Betrieb. Auf diese Weise werden die Vorteile der digitalen Lösung für die Kunden sofort sichtbar.

Dr. Rigbert Fischer, Geschäftsführer der blueworld.group, die als Beteiligungsmanager exklusiv den neuen Investor in seiner Direktbeteiligungsstrategie unterstützt, erläutert: „Smartlane Transport Intelligence ist die Spitzentechnologie zur Automatisierung von Planungs- und Optimierungsprozessen in der Transportlogistik. Die Softwarelösung für Speditionen ist die Eintrittskarte zu einer effektiven, zukunftsfähigen und vor allem nachhaltigen Transportplanung.”

Bereits im Oktober 2021 konnte Smartlane die Jury des anspruchsvollen europäischen Innovationsförderprogramms EIC Accelerator überzeugen und erhält eine Förderung in Höhe von 1,7 Millionen Euro.

Weitere Informationen finden Sie hier

Quelle blueworld.group

Evernest schließt Series A-Finanzierungsrunde über 13 Millionen Euro ab

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Das PropTech-Unternehmen Evernest hat eine Series A-Finanzierung mit insgesamt 13 Millionen Euro erfolgreich abgeschlossen.

Mit dem frischen Kapital forciert Evernest seinen Wachstumskurs innerhalb Deutschlands, treibt seine internationale Expansion voran und baut seine Technologieplattform weiter aus. Neben den Bestandsinvestoren Project A Ventures und APIC überzeugte das Unternehmen den US-Amerikanischen VC Prudence sowie Kibo Ventures und Bonsai Partners aus Spanien.

Evernest entwickelt eine technologie- und datengetriebene Plattform für Immobilienmakler, um den gesamten Prozess der Immobilientransaktion effizienter zu gestalten. Mit ihrer Makler-Plattform, intelligentem Marketing, einer eigenen Academy sowie digitalisierten Support-Prozessen beschäftigt das Unternehmen bereits über 100 Personen in Hamburg und Berlin. Erst im März dieses Jahres hatte

Evernest seine Seed-Finanzierungsrunde mit insgesamt über 6 Millionen Euro erfolgreich abgeschlossen. Das neue Risikokapital soll in den Ausbau der Technologieplattform sowie in die Eröffnung weiterer Standorte fließen. Das in Hamburg ansässige PropTech-Unternehmen legt damit das Fundament für seinen Expansionskurs in Europa in diesem Jahr.

Lead Investor der Series A-Finanzierungsrunde ist Prudence aus New York City, begleitet von Kibo Ventures aus Madrid. Darüber hinaus beteiligte sich Bonsai Partners zusammen mit den bestehenden Evernest-Investoren Project A Ventures und APIC an der Finanzierung. Prudence zählt zu den Top Early Stage-VCs der internationalen PropTech-Szene und ist unter anderem einer der ersten Investoren des erfolgreichen US-Brokers Compass.com. Das Team von Prudence wird mit seiner langjährigen Erfahrung beim Aufbau von internationalen Real Estate Plattformen und seinem Netzwerk wertvolle Impulse für Evernests Expansion setzen.

Kibo Ventures ist einer der führenden Investoren in Südeuropa mit einem starken Fokus auf die Unterstützung von Gründerteams bei ihrer internationalen Expansion. Kibo Ventures wird zusammen mit dem weiteren Investor Bonsai Partners die Expansion von Evernest in Spanien und andere südeuropäische Märkte unterstützen.

„Wir freuen uns außerordentlich und sind mehr als zufrieden, dass wir nur neun Monate nach unserer letzten Finanzierungsrunde so hochkarätige,  internationale Investoren für uns begeistern konnten“, so Christian Evers, Gründer und CEO von Evernest. „Mit dem frischen Kapital werden wir rasant neue Märkte im In- und Ausland erschließen und unsere Technologie-Plattform weiter ausbauen.“

Gavin Myers, Co-Founder & Managing Partner von Prudence ergänzt: „Wir freuen uns sehr, dass wir in Evernest investieren und mit Christian, Luisa und Stefan zusammenarbeiten können. Die Kombination aus Technologie und lokalem Beratungs-Know-how hat uns wirklich überzeugt. Wir sehen eine große Chance, die digitale Transformation im Immobiliensegment in Europa voranzutreiben und mit Evernest einen neuen Marktführer aufzubauen.“

Evernest wurde im November 2019 vom ehemaligen Engel & Völkers-Vorstand Christian Evers und Luisa Haxel, die bei Engel & Völkers für die Digitalstrategie zuständig war, gegründet. Seit Anfang 2021 ist Stefan Betzold, ehemaliger Digital-Geschäftsführer bei Axel Springer, als drittes Mitglied der Geschäftsführung für die Bereiche Produkt und Technologie bei Evernest mit an Bord.

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Quelle schoesslers GmbH

Mit 1,35 Millionen Neuinfektionen weltweiter Höchstwert in den USA

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Chicago, 11. Jan (Reuters) – Die USA haben erneut mehr als eine Million Corona-Neuinfektionen verzeichnet und damit wieder einen weltweiten Höchstwert. Am Montag registrierten die Behörden mindestens 1,35 Millionen neue Ansteckungen, den höchsten Tageswert rund um den Globus seit Beginn der Pandemie, wie eine Reuters-Erhebung basierend auf den offiziellen Daten zeigt. Erst am 3. Januar war mit 1,03 gemeldeten Neuinfektionen die Millionenschwelle erstmals überschritten worden.

Angesichts der rasanten Ausbreitung der hochansteckenden Virus-Variante Omikron hat sich der Sieben-Tage-Durchschnitt innerhalb von zwei Wochen verdreifacht und liegt nun bei über 700.000 Fällen täglich. Auch die Zahl der Covid-19-Patienten in den Krankenhäusern steigt kontinuierlich und erreichte zu Wochenbeginn einen neuen Höchstwert. Montags sind die Werte allerdings in der Regel meist höher als an anderen Wochentagen, da viele Gesundheitsämter über das Wochenende keine Fälle melden.

Neuinfektionen

Die Auswirkungen auf das alltägliche Leben durch den Omikron-Vormarsch in den USA werden immer deutlicher. Viele Schulen können nicht mehr unterrichten, weil Lehrer und Busfahrer ausfallen. In New York stehen mehrere U-Bahnen still, weil Fahrpersonal krank oder in Quarantäne ist. Unternehmen rücken von ihren Plänen ab, mehr Mitarbeiter aus dem Homeoffice in die Büros zurückzuholen. Zuletzt sind den Behörden zufolge täglich 1700 Menschen an oder mit dem Virus gestorben.

Die Omikron-Variante verbreitet sich weltweit in rasender Geschwindigkeit. Ersten Erkenntnissen von Wissenschaftlern zufolge führt die Mutation zwar zu weniger schweren Erkrankungen. Doch wegen der großen Anzahl von Infektionen stellen sich die Länder auf eine stark steigende Anzahl von Covid-Patienten in den Krankenhäusern ein. Hinzu kommt, dass in vielen Kliniken das Personal knapp wird wegen Corona-Infektionen oder Quarantäne. In den USA werden derzeit mehr als 136.600 Corona-Patienten in Krankenhäusern behandelt. Beim bisherigen Rekord im Januar 2021 waren es gut 132.000. 

Mit 1,35 Millionen Neuinfektionen weltweiter Höchstwert in den USA

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REYL & Cie schliesst den Erwerb der Beteiligung an 1875 Finance ab

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REYL

Die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht (Finma) und die Commission de Surveillance du Secteur Financier in Luxemburg (CSSF) haben die Akquisition einer 40-prozentigen Beteiligung von REYL & Cie an 1875 Finance Holding („1875 Finance“) genehmigt. Diese strategische Partnerschaft wird es den beiden Unternehmen ermöglichen, ihren gemeinsamen Marktanteil im Bereich der unabhängigen Vermögensverwalter (EAM) in der Schweiz zu erhöhen.

Die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht (Finma) und die Commission de Surveillance du Secteur Financier (CSSF) in Luxemburg genehmigten die strategische Partnerschaft zwischen REYL und 1875 Finance, durch die REYL eine 40-prozentige Beteiligung an 1875 Finance erwirbt. REYL ist eine diversifizierte Schweizer Bankengruppe, die ab Mai 2021 teilweise im Besitz von Fideuram-Intesa Sanpaolo Private Banking ist. 1875 Finance ist ein in Genf ansässiges Multi-Family Office und unabhängiger Vermögensverwalter für Privatkunden.

Die Partnerschaft wird es REYL und 1875 Finance ermöglichen, gegenseitige Einkommenssynergien und bereichsübergreifende Entwicklungsmöglichkeiten zu schaffen. Beide Unternehmen beabsichtigen, eine aktive Rolle bei der Beschleunigung des Konsolidierungsprozesses des Sektors der unabhängigen Vermögensverwalter (EAM) in der Schweiz zu spielen und damit kurz- und mittelfristig neue Wachstumsperspektiven zu eröffnen.

Die Transaktion ermöglicht es REYL, seine Private-Banking-Aktivitäten in der Schweiz wie auch international zu stärken und weiterhin eine bedeutende Rolle bei der Neugestaltung des Schweizer Finanzplatzes zu spielen. Sie wird auch die Position von 1875 Finance als führender Anbieter im Segment der unabhängigen Vermögensverwaltung mit mehreren Depotbanken in der Schweiz stärken.

Die Unternehmenskunden von 1875 Finance werden direkt von den Kompetenzen der Corporate Finance Business-Linie von REYL profitieren, deren Expertise vor allem die Spezialgebiete Fusionen und Übernahmen, strukturierte Finanzierungen, Transaktionen auf den Aktien- und Fremdkapitalmärkten sowie Finanzierungslösungen für Kunstwerke abdeckt.

Die Mitbegründer Olivier Bizon, Paul Kohler, Aksel Azrac und Jacques-Antoine Ormond behalten gemeinsam die Kontrolle über 1875 Finance in Höhe von 60 Prozent des Kapitals und sind weiterhin voll und ganz der langfristigen Entwicklung des Unternehmens verpflichtet.

François Reyl, Generaldirektor der REYL-Gruppe, erklärt: «Wir freuen uns sehr über den Abschluss dieser strategischen Partnerschaft mit 1875 Finance. Sie sind ein hochkarätiger Akteur, die denselben unternehmerischen Geist teilen, über ein erstklassiges Team verfügen und in allen Bereichen gemeinsame Werte vertreten. Diese Transaktion zeigt, dass Banken und unabhängige Vermögensverwalter im Rahmen innovativer Partnerschaften zusammenarbeiten können, ohne ihr Geschäftsmodell oder ihre Autonomie aufzugeben. Wir beabsichtigen, eine dauerhafte Geschäftsbeziehung aufzubauen und erhebliche Synergien zwischen den beiden Einheiten zu schaffen.»

Paul Kohler, Generaldirektor und zusammen mit Olivier Bizon (Präsident), Aksel Azrac und Jacques-Antoine Ormond Gründungspartner von 1875 Finance, fügen hinzu: «Wir freuen uns sehr, REYL als neuen Aktionär begrüssen zu dürfen. Dies im Rahmen einer Vereinbarung, die die Türen für ein organisches und akquisitorisches Wachstum in der Schweiz und im Ausland öffnet. Dank dieser neuartigen Partnerschaft behalten wir unsere offene Architektur und unser unternehmerisches Geschäftsmodell bei, das von unseren Kunden geschätzt wird.»

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Bild François Reyl CEO ©G.Maillotpoint-of-views.ch

Quelle b-public AG