Russland sieht nach Gesprächen mit USA keinen Grund für Optimismus

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11. Jan (Reuters) – Russland hat sich nach dem Auftakt der Sicherheits-Gespräche mit den USA zurückhaltend gezeigt. Russland sehe bislang keinen Grund für Optimismus, sagte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow am Dienstag vor Reportern. Gleichwohl sei es zu früh, um schon Rückschlüsse zu ziehen. Die bisherigen Gespräche seien substanziell, direkt und offen gewesen.

Schon am Montag hatte es in Genf nach dem Auftakt der Beratungen über die Sicherheitslage in Osteuropa geheißen, es zeichne sich keine Annäherung ab. Der russische Vize-Außenminister Sergej Rjabkow hatte erklärt, beide Länder hätten eher gegensätzliche Ansichten darüber, was zu tun sei.

Russland

Hintergrund der Spannungen zwischen beiden Seiten ist unter anderem der Aufmarsch von fast 100.000 russischen Soldaten an der ukrainische Grenze. Die USA und mehrere Europäer warnen vor einem Einmarsch in die Ukraine. Russland, das 2014 die ukrainische Halbinsel Krim annektierte, dementiert Invasionspläne. Während die USA einen Abzug russischer Truppen von der Grenze fordern, pocht Russland darauf, dass die Nato zusagt, die Ukraine nicht in das Militärbündnis aufzunehmen und sich nicht weiter nach Osten auszudehnen.

Russland sieht nach Gesprächen mit USA keinen Grund für Optimismus

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