Sonntag, Februar 15, 2026
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Milliardenauftrag für Autozulieferer Vitesco

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München, 10. Jan (Reuters) – Der Regensburger Autozulieferer Vitesco hat einen Milliardenauftrag aus den USA erhalten. Dabei gehe es um Technologie, die für das schnelle Aufladen von Elektroautos und die Verbesserung der Effizienz und Reichweite nötig sei, teilte das Unternehmen am Montag mit. Zugleich solle die Produktion ausgebaut werden: Die Hochvolt-Inverter sollten ab Anfang 2025 in Nordamerika produziert werden. Insgesamt habe der Auftrag ein Volumen von mehr als einer Milliarde Euro.

Allein im vierten Quartal 2021 habe Vitesco Aufträge für Elektrifizierungskomponenten im Volumen von mehr als zwei Milliarden Euro erhalten, hieß es weiter. Neben dem Großauftrag aus Nordamerika bestellten auch ein chinesischer und ein japanischer Autobauer Hochvolt-Achsantriebe und Leistungselektroniken im Volumen von mehreren hundert Millionen Euro. An der Börse kamen die Aufträge gut an, die Aktien legten im Frankfurter Frühhandel 5,7 Prozent zu.

Vitesco Foto

Zuletzt hatte Vitesco mit der Chipkrise zu kämpfen, die Lager liefen voll. Für das Gesamtjahr 2021 sagte die ehemalige Continental-Antriebssparte im November einen leichten Umsatzanstieg auf 8,2 bis 8,4 Milliarden Euro und eine Gewinnmarge von 1,5 bis 1,7 Prozent voraus. 

Milliardenauftrag für Autozulieferer Vitesco

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Marktentwicklungen 10. Januar 2022

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UPDATE 13:49

10. Jan (Reuters) – Es folgt der Reuters-Blick zu wichtigen Entwicklungen aus der Unternehmenswelt über die Top-Themen des Tages hinaus:

MODERNA – Bangalore: Der US-Biotechkonzern konkretisiert die Umsatzprognose für seinen Covid-19-Impfstoff für dieses Jahr. Für 2022 rechnet Moderna nun mit einem Umsatz von 18,5 Milliarden Dollar mit dem Vakzin sowie von 3,5 Milliarden Dollar aus zusätzlichen Verkäufen, darunter Auffrischimpfungen gegen Varianten des Coronavirus. Im November hatte Moderna zuletzt einen Impfstoff-Umsatz von 17 bis 22 Milliarden Dollar prognostiziert. Moderna arbeitet gegenwärtig an einem an die Omikron-Variante angepassten Impfstoff und erwartet, diesen schon bald in die klinische Entwicklung bringen zu können.

LULULEMON – Bengaluru: Der kanadische Hersteller von Yoga-Bekleidung warnt vor den Auswirkungen des Coronavirus auf sein Weihnachtsgeschäft. Das Unternehmen erwarte für das vierte Quartal einen Nettoumsatz im unteren Bereich seiner bisherigen Prognose von 2,13 bis 2,17 Milliarden Dollar (rund 1,88 bis 1,92 Milliarden Euro), teilte Lululemon mit. Grund dafür seien unter anderem pandemiebedingte Personalausfälle sowie reduzierte Öffnungszeiten der Geschäfte an manchen Standorten, sagte Lululemon-Chef Calvin McDonald.

PFIZER – Frankfurt: Der US-Pharmakonzern will mit dem Biotechunternehmen Beam Therapeutics bei der Entwicklung von neuen Therapien gegen seltene Erkrankungen zusammenarbeiten. Beam erhält im Zuge der Partnerschaft eine Vorauszahlung von 300 Millionen Dollar von Pfizer, zudem winken der Firma erfolgsabhängige Meilensteinzahlungen von bis zu 1,05 Milliarden Dollar. Beam wird zunächst die Forschungsaktivitäten leiten, bis drei Zielstrukturen für die Entwicklung ausgewählt werden. Pfizer hat die Option, sich die weltweiten Rechte an diesen zu sichern und wird dann für deren Entwicklung zuständig sein.

ROLLS-ROYCE – London: Die BMW-Luxustochter hat im abgelaufenen Jahr so viele Autos verkauft wie nie zuvor in seiner 117-jährigen Geschichte. Der Absatz schnellte um knapp die Hälfte auf 5586 Fahrzeuge nach oben. 2021 sei sehr unberechenbar gewesen, sagte Rolls-Royce-Chef Torsten Müller-Ötvös. „Im Luxus-Sektor ging es nicht so sehr darum, Kunden zu finden, sondern darum, genügend Produkte herzustellen, um die riesige Nachfrage zu erfüllen.“ Das Auftragsbuch sei bis weit ins dritte Quartal 2022 hinein gefüllt.

FERRARI – Mailand: Der neue Ferrari-Chef Benedetto Vigna hat künftig Vertraute von seinem vorherigen Arbeitgeber, dem Chiphersteller STMicroelectronics, an seiner Seite. Neuer Forschungschef wird Ernesto Lasalandra. Zum Einkaufsleiter wurde Angelo Pesci bestellt, der zuvor mehr als 20 Jahre lang bei STMicro Finanz- und Produktplanung sowie Beschaffung leitete. Der im September bei dem Porsche-Rivalen angetretene Vigna umgebe sich mit vertrauenswürdigen Verbündeten, um den Sportwagenhersteller auf Elektromobilität umzustellen, kommentierte ein Analyst die Spitzenpersonalien. Im Dezember hatten drei Ferrari-Topmanager ihren Abgang angekündigt, darunter der aus Deutschland stammende Technologiechef Michael Leiters.

ATOS – Paris: Die französische IT-Firma hat die zweite Gewinnwarnung in sieben Monaten ausgesprochen. Wegen Verzögerungen bei Deals und geringeren Margen beim Wiederverkauf von Hard- und Software könnten die Prognosen von Juli nicht eingehalten werden, teilte Atos mit. Firmenchef Rodolphe Belmer, der erst vergangene Woche die Führung übernahm, gab sich zuversichtlich, nun schnell eine Trendwende einleiten zu können. Im abgelaufenen Jahr sind allerdings die Erlöse um 2,4 Prozent auf 10,8 Milliarden Euro gefallen.

Zunächst hatte Atos einen Zuwachs erwartet und im Sommer dann mitgeteilt, nur noch mit einem stagnierenden Umsatz zu rechnen. Die operative Marge für 2021 soll bei rund vier Prozent liegen und ein negativer Free Cash Flow von 420 Millionen Euro anfallen. Atos ist bereits aus dem Pariser Auswahlindex CAC40 gefallen.

Marktentwicklungen 10 Januar 2022

ADIDAS – München: Der Sportartikelkonzern startet mit seinem angekündigten Aktienrückkauf. Allein bis Ende März will Adidas eigene Aktien für bis zu eine Milliarde Euro erwerben, wie das Unternehmen mitteilte. Insgesamt will Adidas bis 2025 eigene Aktien für bis zu vier Milliarden Euro kaufen und damit Kapital an die Anteilseigner ausschütten. Die erworbenen Aktien sollen eingezogen und das Grundkapital damit reduziert werden.

SIX – Zürich: Der Schweizer Börsenbetreiber SIX fasst nach dem Kauf der spanischen Börse BME eine Expansion nach Lateinamerika ins Auge. SIX habe unter anderem bereits Projekte in Kolumbien, Costa Rica und Mexiko am Laufen, wie Konzernchef Jos Dijsselhof zur spanische Zeitung Cinco Dias sagte. „Wir analysieren auch potenzielle Allianzen und Wachstumsgeschäfte“, so Dijsselhof zu der Zeitung. SIX hatte die Madrider BME 2020 für 2,8 Milliarden Euro geschluckt.

DELIVERY HERO – Berlin: Der weltweit tätige Essenslieferdienst aus Deutschland schlägt einen Teil seiner Beteiligung am lateinamerikanischen Konkurrenten Rappi wieder los. In den vergangenen Monaten sei ein Anteil im Wert von 150 Millionen Dollar verkauft worden, gab Delivery Hero bekannt. Damit habe man nahezu das gesamte eingesetzte Kapital wieder in der Tasche. Trotzdem hält der Dax-Konzern nun noch knapp acht Prozent an Rappi im Wert von rund 400 Millionen Dollar, die noch zu Geld gemacht werden können. Vom Rest der Beteiligung will sich Delivery Hero im Laufe der Zeit ebenfalls trennen, um sich auf andere Investitionen zu konzentrieren. Erst kürzlich hatte Delivery Hero die Mehrheit am spanischen Konkurrenten Glovo übernommen.

NOVARTIS/MOLECULAR PARTNERS – Zürich: Die mögliche Covid-Arznei Ensovibep hat in einer Phase II-Studie das Hauptziel erreicht. In der von Novartis begleiteten Studie mit 301 Patienten führte der von Molecular Partners entwickelte Wirkstoff zu einer Verringerung der Virenlast. Dies gelte für alle Virus-Varianten einschließlich Omicron. Novartis werde Ensovibep nun einlizensieren und die Verantwortung für die Entwicklung, die Herstellung, den Vertrieb und die Vermarktung übernehmen. Molecular Partners erhalte im Gegenzug 150 Millionen Franken. Novartis und Molecular Partners stünden in engem Kontakt mit den Zulassungsbehörden, um eine beschleunigte Prüfung und Zulassung von Ensovibep zu erreichen.

XLIFE SCIENCES – Zürich: Die Schweizer Pharma-Beteiligungsgesellschaft will vom Freiverkehr an der Börse München an die Schweizer Börse wechseln. Xlife Sciences peile im ersten Quartal eine Notierung am neuen SIX-Segment „Sparks“ für Kleinfirmen an, wie die Gesellschaft mitteilte. Xlife Sciences, die elf Mitarbeiter und acht Berater beschäftige, sei auf die Kommerzialisierung von Universitäts-Forschungsprojekten spezialisiert und weise eine Marktkapitalisierung von 233 Millionen Euro auf. „Mit der geplanten Kotierung in der Schweiz und dem damit einhergehenden Wechsel an einen regulierten Markt wollen wir unser Unternehmen institutionellen Anlegern besser zugänglich machen, die Liquidität der Aktie erhöhen sowie den Bekanntheitsgrad von Xlife Sciences weiter steigern“, erklärte Firmenchef Oliver Baumann.

Marktentwicklungen 10.Januar 2022

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Aktuelle Börsennachrichten für den 10. Januar 2022 finden Sie hier.

10. Januar: Der Börsen Vormittag

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UPDATE: 17:01

Frankfurt, 10. Jan (Reuters) – Es folgt der Börsen-Ticker zu wichtigen Kursbewegungen an den internationalen Finanzmärkten und ihren Ursachen:

16.50 Uhr – Bitcoin rutscht vorübergehend unter die Marke von 40.000 Dollar und zieht Titel aus dem Kryptowährungsektor nach unten. Die in den USA gelisteten Firmen Bit Digital, Hut 8 Mining, Marathon Digital und Riot Blockchain geben zwischen 2,2 und 5,7 Prozent nach. Die Blockchain-Firma Ebang bricht rund zehn Prozent ein. Bitcoin fällt in der Spitze auf 39.558,70 Dollar und damit auf den niedrigsten Wert seit fünf Monaten. Im Handelsverlauf klettert die Cyber-Devise wieder über die psychologische Marke von 40.000 Dollar.

13.55 Uhr – Eine insgesamt 1,45 Milliarden Dollar schwere Übernahmeofferte von Owens & Minor beschert Apria den größten Kurssprung seit dem Börsengang vor einem Jahr. Die Aktien des Krankenpflegedienstes steigen im vorbörslichen US-Geschäft um etwa 25 Prozent auf 37 Dollar. Owens & Minor bietet 37,50 Dollar je Aktie. Die Papiere der Medizintechnikfirma stehen mit einem vorbörslichen Minus von gut elf Prozent vor dem größten Tagesverlust seit eineinhalb Jahren.

13.00 Uhr – Eine Prognosesenkung brockt Lululemon den größten Kursrutsch seit fast zwei Jahren ein. Die Aktien des Anbieters von Yogabekleidung fallen im vorbörslichen US-Geschäft um fast neun Prozent. Dem Unternehmen zufolge hat die Omikron-Variante des Coronavirus das Weihnachtsgeschäft beeinträchtigt. Umsatz und Gewinn für das abgelaufene Quartal würden daher am unteren Ende der angepeilten Spannen von 2,13 bis 2,17 Milliarden Dollar beziehungsweise 3,25 bis 3,32 Dollar je Aktie liegen.

12.20 Uhr – Spekulationen auf eine baldige Zinserhöhung der Bank von England (BoE) geben dem Pfund Sterling erneut Auftrieb. Die britische Währung steigt um 0,1 Prozent auf ein Zwei-Jahres-Hoch von 1,3603 Euro. Die britische Wirtschaft sei im November voraussichtlich um 0,4 Prozent im Monatsvergleich gestiegen, prognostizieren die Analysten der ING Bank. Dies werde die Erwartung einer Zinserhöhung Anfang Februar untermauern.

12.00 Uhr – Ein Bieterwettstreit um Banca Carige gibt den Aktien des italienischen Geldhauses Auftrieb. Sie steigen um 5,4 Prozent auf 0,933 Euro. Insidern zufolge besserte BPER Banca ihre Offerte auf ein Euro je Carige-Aktie nach, um den Konkurrenten Credit Agricole Italia auszustechen. Medienberichten zufolge ist Finanzinvestor Cerberus ebenfalls an Carige interessiert.

11.53 Uhr – Der vorläufige Verkaufsstopp für den Coronavirus-Schnelltest von Avacta brocken der Biotech-Firma einen der größten Kursverluste der Firmengeschichte ein. Die Titel brechen in London um etwa 30 Prozent ein. Das Unternehmen nimmt seine Tests vorübergehend vom Markt, um die darin enthaltenen Antikörper zu erneuern, da die bisherigen nur bedingt auf die Omikron-Variante des Coronavirus ansprechen.

09.57 Uhr – Milliardenschwere Sanierungskosten setzen britischen Hausbauern zu. Die Aktien von Persimmon, Berkeley, Barrat und Taylor Wimpey fallen um jeweils rund drei Prozent. Die Branche muss auf Anordnung der britischen Regierung umgerechnet 4,8 Milliarden Euro für den Austausch feuergefährlicher Hausverkleidungen zahlen. Dies ist eine Reaktion auf den Großbrand im Londoner Grenfell Tower, bei dem 2017 mehr als 70 Menschen ums Leben kamen.

09.50 Uhr – Angesichts von Spekulationen auf Leitzins-Erhöhungen steigen Anleger bei Finanzwerten ein. Der europäische Banken-Index legt um 0,7 Prozent auf ein Dreieinhalb-Jahres-Hoch von 155,93 Punkten zu. Bei steigenden Zinsen winken Geldhäusern höhere Gewinne.

09.47 Uhr – In Erwartung einer nahenden Zinserhöhung der US-Notenbank Fed trennen sich Anleger von Staatsanleihen. Dies treibt die Rendite der richtungweisenden zehnjährigen US-Treasuries auf ein Zwei-Jahres-Hoch von plus 1,808 Prozent. Ihre deutschen Pendants rentieren mit minus 0,027 Prozent so hoch wie zuletzt vor gut zweieinhalb Jahren.

09.43 Uhr – Der Dax bricht seinen Erholungsversuch ab. Er fällt nach anfänglichen Gewinnen um 0,6 Prozent auf 15.855 Punkte. Der EuroStoxx50 dreht ebenfalls ins Minus und büßt ebenfalls gut ein halbes Prozent auf 4282 Zähler ein. Anleger spekulierten bereits für März mit einer ersten Zinserhöhung der US-Notenbank Fed, sagt Analyst Jochen Stanzl vom Online-Broker CMC Markets. „Die Märkte sind bereits dabei, bis Ende des Jahres vielleicht sogar vier statt drei Leitzinsanhebungen als Basis-Szenario einzupreisen.“

09.10 Uhr – Eine Gewinnwarnung brockt Atos den größten Kursrutsch seit einem halben Jahr ein. Die Aktien der IT-Firma stürzen in Paris um mehr als 14 Prozent ab. Wegen Verzögerungen bei einigen Geschäften und geringeren Margen wird das Unternehmen seine Ziele den eigenen Angaben zufolge verfehlen.

08.24 Uhr – Optimistische Aussagen zu den Geschäftsaussichten ermuntern Anleger zum Einstieg bei Vitesco. Die Aktien des Autozulieferers steigen im Frankfurter Frühhandel um knapp drei Prozent. In einem Interview mit dem „Handelsblatt“ sagte Firmenchef Andreas Wolf unter anderem, sein Unternehmen werde in drei bis fünf Jahren einen Drittel des Umsatzes mit Produkten für Elektroautos machen.

07.45 Uhr – Ein positiver Analystenkommentar hievt BMW an die Spitze des Dax. Die Aktien des Autobauers steigen am Montag vorbörslich um ein Prozent auf etwa 96,60 Euro. Die Experten von Goldman Sachs haben die Titel auf „Buy“ hochgestuft und das Kursziel auf 123 von 110 Euro angehoben.

10. Januar: Der Börsen Vormittag

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Dax höher erwartet – Inflation bleibt Thema

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Frankfurt, 10. Jan (Reuters) – Zum Auftakt der neuen Börsenwoche wird der Dax Berechnungen von Banken und Brokerhäusern zufolge am Montag höher starten. Am Freitag hatte er 0,7 Prozent im Minus bei 15.947,74 Punkten geschlossen. Da keine relevanten Konjunkturdaten oder Firmenbilanzen auf der Tagesordnung stehen, sind Börsianer weiter mit der Nachlese der US-Arbeitsmarktdaten und der jüngsten Beratungen der Notenbank beschäftigt. Der überraschend starke Anstieg der Stundenlöhne untermauere die Spekulationen auf eine längerfristig hohe Inflation, sagte Anlagestratege Michael Hewson vom Brokerhaus CMC Markets. Der Fed gingen die Argumente aus, die Zinsen in den kommenden Monaten nicht anzuheben. Die Notenbanker diskutieren am 26. Januar wieder ihre Geldpolitik.

Schlusskurse europäischer Indizes Stand
am vorangegangenen Handelstag
Dax 15.947,74
Dax-Future 15.947,00
EuroStoxx50 4.305,83
EuroStoxx50-Future 4.300,00

Schlusskurse der US-Indizes am Stand Veränderung
vorangegangenen Handelstag
Dow Jones 36.231,66 +0,0 Prozent
Nasdaq 14.935,90 -1,0 Prozent
S&P 500 4.677,03 -0,4 Prozent

Asiatische Indizes am Montag Stand Veränderung

Nikkei Kein Handel
Shanghai 3.588,22 +0,2 Prozent
Hang Seng 23.669,53 +0,8 Prozent

Dax höher erwartet – Inflation bleibt Thema

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Österreichs Ex-Kanzler Kurz unterstützt europäischen Anti-Rassismusrat

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Kurz Sebastian
Sebastian Kurz Foto:© Parlamentsdirektion / Thomas Topf www.parlament.gv.at

Zürich/Berlin, 09. Jan (Reuters) – Der ehemalige österreichische Bundeskanzler Sebastian Kurz wird Mitglied des Europäischen Rats für Toleranz und Versöhnung (ECTR). Er fühle sich geehrt, dem Rat zuzugehören, erklärte Kurz am Sonntag auf Twitter nach der offiziellen Ankündigung des ECTR. Der ECRT kämpfe seit Langem gegen Extremismus, Antisemitismus und für größere Toleranz in Europa. „Anliegen, die mir sehr am Herzen liegen.“ Kurz‘ Ernennung könnte jedoch auf Kritik stoßen. Als Kanzler führte er ab 2017 zunächst eine Koalition mit der rechtspopulistischen FPÖ. Kurz stand zudem für eine harte Asylpolitik.

Kurz war Anfang Oktober als Österreichs Bundeskanzler wegen anhaltender Korruptionsvorwürfe zurückgetreten und hatte sich Anfang Dezember aus allen politischen Ämtern zurückgezogen. Österreichischen Medien zufolge arbeitet Kurz künftig für den deutsch-amerikanischen Technologie-Investor Peter Thiel. Die Aufgabe beim Europäischen Rat für Toleranz und Versöhnung ist ehrenamtlich. „Sebastian Kurz ist weithin für seinen Kampf gegen alle Arten von Antisemitismus, Terrorismus, Extremismus und Radikalisierung bekannt“, erklärte der ECTR. Er habe sich auch mit der Aufarbeitung der Rolle Österreichs während des Holocausts befasst.

Präsident des ECTR ist der russische Unternehmer Mosche Kantor. Dem Board des Rats sitzt der frühere britische Premierminister Tony Blair vor. Zu den Mitgliedern gehört auch die frühere Bundestagspräsidentin Rita Süssmuth (CDU).

Kurz Sebastian
Sebastian Kurz Foto:© Parlamentsdirektion / Thomas Topf www.parlament.gv.at

Österreichs Ex-Kanzler Kurz unterstützt europäischen Anti-Rassismusrat

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Foto:© Parlamentsdirektion / Thomas Topf www.parlament.gv.at

Kühnert – Arbeiten „mit Hochdruck“ an Entlastung wegen hoher Energiekosten

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Energiekosten-Statement-Kuehnert-Maximilian_Neubert

Energiekosten:

Berlin, 09. Jan (Reuters) – Die Bundesregierung arbeitet nach Angaben von SPD-Generalsekretär Kevin Kühnert an Hilfen für von hohen Energiekosten in Bedrängnis geratene Haushalte. Kriterien dafür seien der Energieträger und die Zahl der Menschen in einem Haushalt, sagte Kühnert in einem am Sonntag veröffentlichten Interview mit der Nachrichtenagentur Reuters. „Unser Versprechen war immer, dass wir insbesondere Menschen mit schmalem Budget davor schützen, wenn sie unvermittelt von gesellschaftlichen, teils globalen Entwicklungen überfahren werden“, fügte er hinzu.

Ziel sei, dass in Deutschland bezahlbar gewohnt werden könne, wozu auch Nebenkosten gehörten. „Wir arbeiten mit Hochdruck an Lösungen für die Haushalte, die jetzt in Bedrängnis geraten.“ Hintergrund sind die gestiegenen Gaspreise, aber auch die Kündigung vieler Verträge durch Billigstrom- und Gasanbieter, wodurch viele Kunden auf die teure Grundversorgung zurückfallen.

„Ich werde jetzt nicht irgendeine Zahl raushauen, das wäre unseriös“, sagte Kühnert. Er erinnerte daran, dass das Bauministerium ohnehin an einem Heizkostenzuschuss für Hunderttausende Haushalte arbeite, die Wohngeld beziehen. „Wir werden keine Zeit verplempern. Ich appelliere an die Versorger, Gas- und Stromsperren unter allen Umständen zu vermeiden.“ Der SPD-Bundestagsabgeordnete erinnerte daran, dass die Politik bereits zu Beginn der Corona-Pandemie mit dem Leistungsverweigerungsrecht Instrumente geschaffen habe, die notfalls auch Stundungen ermöglichen. Am besten seien aber unbürokratische und umsichtige Lösungen im Einzelfall.

„Wir beobachten die erheblichen Steigerungen der Gasrechnungen sehr genau – und sind ja als Bürger selbst betroffen“, sagte Kühnert. Leider vermischten sich Debatten, und es entstehe bei manchen der falsche Eindruck, dass die hohen Öl- und Gaspreise auf die Klimapolitik und CO2-Bepreisung zurückzuführen seien. Die Ursachen wie globale Konflikte bis zur Einkaufspolitik mancher Versorger seien aber vielfältig. 

Kühnert – Arbeiten „mit Hochdruck“ an Entlastung wegen hoher Energiekosten

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Foto: SPD-Generalsekretär Kevin Kühnert, Fotograf: Maximilian Neudert Quelle: spd.de

EU will Facebook & Co zur Bekämpfung von Kindesmissbrauch verpflichten

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Berlin, 09. Jan (Reuters) – Zum Schutz von Kindern im Internet will die EU-Kommission die Technologiekonzerne stärker in die Pflicht nehmen. „Ich werde in den kommenden Monaten eine Gesetzgebung vorschlagen, die Unternehmen verpflichtet, den sexuellen Missbrauch von Kindern zu erkennen, zu melden und zu entfernen. Eine freiwillige Meldung wird dann nicht mehr ausreichen“, sagte die EU-Innenkommissarin Ylva Johansson der „Welt am Sonntag“ laut Vorabbericht. Allein im Jahr 2020 hätten Internetanbieter und soziale Netzwerke 22 Millionen freiwillige Meldungen abgegeben. 2019 seien es 17 Millionen Meldungen gewesen. Der Facebook-Mutterkonzern Meta sei allein für 95 Prozent der Meldungen verantwortlich. Das sei aber nur ein Bruchteil der begangenen Straftaten.

EU will Facebook & Co zur Bekämpfung von Kindesmissbrauch verpflichten

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Verbraucherschutzministerin – Kündigungen von Strom und Gas teilweise rechtswidrig

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Verbraucherschutzministerin Portrait
Steffi Lemke MdB, Buendnis 90/Die Gruenen im Bundestag

Berlin, 08. Jan (Reuters) – Verbraucherschutzministerin Steffi Lemke hat die Vertragskündigungen einiger Billiganbieter von Strom und Gas als „teilweise in der Form völlig rechtswidrig“ kritisiert. „Wenn einzelne Stromanbieter für die Kilowattstunde jetzt mehr als 70 oder gar 90 Cent verlangen, dann halte ich das für extreme Ausschläge“, sagte die Grünen-Politikerin der Nachrichtenagentur Reuters am Samstag. „Auch wenn die Beschaffungskosten steigen, sind derart horrende Preiserhöhungen nicht gerechtfertigt.“ Lemke verwies darauf, dass die Kündigungen und der Vertragsabschluss bei anderen Verbrauchern für viele Haushalte deutlich höhere Strom- und Gaspreise bedeuteten – und wies auch auf mögliche juristische Schritte der Betroffenen hin. „Hier sind die Verbraucherzentralen und gegebenenfalls auch die Gerichte gefragt, genau hinzuschauen.“ Die Regierung beobachte die Entwicklung und prüfe, ob weiterer Handlungsbedarf bestehe.

Verbraucherschutzministern Portrait
Steffi Lemke MdB, Bündnis 90/Die Grünen im Bundestag, Fotoquelle: Grüne im Bundestag, S. Kaminski

„Wir werden die Bürgerinnen und Bürger nicht alleine lassen und einem generellen Preisanstieg entgegenwirken“, betonte die Grünen-Politikerin. Die Bundesregierung werde die Abgaben auf den Strompreis weiter senken, den Heizkostenzuschuss beim Wohngeld erhöhen und die CO2-bedingten Mehrkosten beim Heizen fair zwischen Mietern und Vermietern aufteilen. Lemke verwies darauf, dass die EEG-Umlage zum 1. Januar 2022 abgesenkt wurde und forderte die Anbieter auf, diese Senkung an die Verbraucherinnen und Verbraucher weiterzugeben.

Im Zuge der Preisexplosion bei Strom und Gas hatten mehrere Anbieter den Kunden die Lieferverträge gekündigt. Allein im Fall von Stromio sprechen Verbraucherschützer von mehreren hunderttausend betroffenen Haushalten. Dem Vergleichsportal Check24 zufolge haben rund 260 Grundversorger neue Tarife nur für Neukunden eingeführt. Die Preise seien um durchschnittlich 105,8 Prozent angehoben worden. 

Verbraucherschutzministerin – Kündigungen von Strom und Gas teilweise rechtswidrig

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Fotoquelle: Grüne im Bundestag, S. Kaminski

Apple Fitness+ führt am 10. Januar Collections ein

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Fitness plus Apple

Apple Fitness+ führt ab 10. Januar mit Collections, Zeit fürs Laufen und mehr neue Möglichkeiten ein, um Menschen zu motivieren ihre Ziele zu erreichen. Zusätzlich kommen neue Zeit fürs Gehen-Gäste und Künstler:innen im Spotlight-Trainings zu Fitness+ hinzu.

Apple Fitness+, der erste Fitness- und Welnnessservice rund um die Apple Watch und für alle gedacht, führt am 10. Januar Collections und Zeit fürs Laufen ein. Collections sind eine kuratierte Sammlung von Trainings und Meditationen in der Fitness+ Mediathek, die Anwender:innen helfen soll, ein Ziel zu erreichen. Zeit fürs Laufen ist ein Audio-Lauferlebnis, das Anwender:innen helfen soll, beständiger und besser zu laufen, und stellt beliebte Laufstrecken in einigen der bekanntesten Städte vor.

„Wir wissen, dass gerade zu Beginn eines neuen Jahres viele Menschen nach neuen Wegen suchen, um ihre Ziele zu erreichen. Mit den Erweiterungen macht Fitness+ es noch einfacher, sich zu motivieren und überall aktiv zu bleiben. Die umfangreichste Mediathek an hochwertigen und vielfältigen Inhalten helfen Körper und Geist zu trainieren, egal wo man sich auf seiner Fitnessreise befindet“, sagt Jay Blahnik, Vice President of Fitness Technologies bei Apple. Wir können es kaum erwarten, mit Collections Menschen zu motivieren ihre Ziele zu erreichen und sich mit Zeit fürs Laufen bei der Erkundung ikonischer Städte mit einer langen Lauftradition inspirieren zu lassen.“

Am selben Tag stellt Fitness+ auch die dritte Staffel von Zeit fürs Gehen mit Gästen wie Rebel Wilson, Bernice A. King und Hasan Minhaj sowie neue Künstler:innen im Spotlight-Trainings mit Musik von Ed Sheeran, Pharrell Williams, Shakira und den Beatles vor.

„Für mich kann eine großartige Playlist den Unterscheid bei einem Workout bedeuten“, sagt Shakira. „Musik hat die Kraft, dich anzuregen und dir mehr Spaß zu bringen, also hoffe ich, dass diese Playlists auch eine Inspiration für Apple Fitness+ Nutzer:innen sein werden!“

Collections

Fitness+ wird Collections einführen, eine kuratierte Sammlung von Trainings und Meditationen in der Fitness+ Mediathek, die Anwender:innen helfen soll, ihre Ziele zu erreichen. Aus den fast 2.000 Trainings und geführten Meditationen, die in Fitness+ verfügbar sind, bieten Collections Nutzer:innen eine völlig neue Möglichkeit, sich für ihr nächstes Training oder ihre nächste Meditation zu motivieren. Collections enthalten vorgeschlagene Pläne, die Nutzer:innen helfen, in den nächsten Tagen oder Wochen gezielte Trainingsentscheidungen zu treffen.

Die folgenden sechs Collections werden zum Start verfügbar sein:30 Tage Core-Herausforderung

– Die Haltung mit Pilates verbessern

– Balance-Haltungen in Yoga perfektionieren

– Den ersten 5.000-Meter-Lauf absolvieren

– Den Rücken stärken und die Hüften dehnen

– Für ein besseres Schlaferlebnis entspannen

Sechs Collections werden am 10. Januar eingeführt, um Nutzer:innen zu helfen, ihre Ziele zu erreichen.

Zeit fürs Laufen

Laufen ist eine der beliebtesten Aktivitäten, die jederzeit und überall ausgeübt werden kann, mit Vorteilen wie verbesserter Kardio-Fitness, besserer Stimmung und Stressabbau. Zeit fürs Laufen in Fitness+ ist ein neues Audio-Lauferlebnis, das Nutzer:innen helfen soll, beständiger und besser zu laufen. Jede Folge dreht sich um eine beliebte Laufstrecke an einigen der bekanntesten und kultigsten Orte.

Jede Folge besteht aus inspirierenden Tipps, die von einem:r der Fitness+-Trainer:innen gegeben werden, die Anwender:innen kennen und schätzen, darunter Emily Fayette, Jamie-Ray Hartshorne, Sam Sanchez und Scott Carvin, sowie einem neuen Lauftrainer, Cory Wharton-Malcolm. Wharton-Malcolm, der sich für die Inklusion in der Laufgemeinschaft einsetzt, ist 2007 seinen ersten Marathon gelaufen und begibt sich nun auf Laufabenteuer in der ganzen Welt. Sein motivierendes Coaching lässt selbst den härtesten Lauf spielerisch erscheinen.

Die Folgen von Zeit fürs Laufen enthalten auch motivierende und anregende Musik, deren Playlists von den Fitness+ Trainer:innen zusammengestellt werden. Die Playlists sind auf die Intensität, den Ort und das Coaching des jeweiligen Laufs abgestimmt und fangen den Geist der Stadt ein, in der der Lauf stattfindet. Die Playlist für Miami Beach enthält zum Beispiel lateinamerikanische Musik, die von den pulsierenden Sehenswürdigkeiten und Klängen der Stadt inspiriert ist. Nutzer:innen können die Playlists auch speichern und jederzeit wieder anhören. Während Zeit fürs Laufen erhalten Anwender:innen auch Fotos, die der:die Fitness+-Trainer:in von bemerkenswerten Sehenswürdigkeiten entlang der Strecke gemacht hat. Die Fotos werden nach dem Training in der Trainingsübersicht angezeigt und können in der eigenen Fotomediathek gespeichert oder mit anderen geteilt werden.

Zeit fürs Laufen wird mit drei Folgen starten: London, gecoacht von Cory Wharton-Malcolm; Brooklyn, gecoacht von Emily Fayette und Miami Beach, gecoacht von Sam Sanchez. Eine neue Folge von Zeit fürs Laufen wird jede Woche montags veröffentlicht. Unabhängig vom Niveau können Läufer:innen Zeit fürs Laufen genießen und auf ihrer Strecke vom Start bis zum Ziel motiviert bleiben. 

Zeit fürs Laufen reiht sich in ein wachsendes Portfolio von Fitness+ Audioerlebnissen ein, darunter Zeit fürs Gehen und Meditation, die jederzeit und überall genutzt werden können — alles, was man dazu benötigt sind eine Apple Watch und AirPods oder andere Bluetooth-fähige Kopfhörer. Zeit fürs Laufen kann draußen oder auch drinnen auf einem Laufband absolviert werden, und die Folgen werden in der Trainings App auf der Apple Watch mit einem Fitness+ Abo verfügbar sein. Für Apple Watch Anwender:innen, die im Rollstuhl sitzen, wird Zeit fürs Laufen zu Zeit fürs Laufen oder Schieben, und einmal ausgewählt, haben Nutzer:innen die Wahl zwischen Lauf oder Training Rollstuhl outdoor (Lauftempo).

Zeit fürs Laufen wird mit drei Folgen aus London, Brooklyn und Miami Beach starten.

Zeit fürs Gehen

Ab 10. Januar stellt Fitness+ die dritte Staffel von Zeit fürs Gehen vor, ein inspirierendes Audioerlebnis auf der Apple Watch, das Menschen motiviert, häufiger zu gehen. In Zeit fürs Gehen teilen einige der interessantesten und einflussreichsten Persönlichkeiten der Welt Geschichten, Fotos und Musik mit Fitness+ Abonnent:innen. Bislang waren 41 Menschen bei Zeit fürs Gehen zu Gast, darunter Dolly Parton, Anthony Joshua, Jane Fonda, Randall Park, Camila Cabello, Naomi Campbell, Ruby Bridges, Dr. Sanjay Gupta, Bebe Rexha und viele andere. Kürzlich hat Seine Königliche Hoheit Prinz William die zweite Staffel abgeschlossen und dabei darüber gesprochen, wie wichtig es ist, geistig fit zu bleiben.

Zum Start der dritten Staffel werden jede Woche neue Gäste hinzukommen. Ab 10. Januar können Nutzer:innen mit der Schauspielerin, Autorin und Produzentin Rebel Wilson spazieren gehen. In ihrer Episode erinnert sie sich an eine Schauspielstunde, die zu einer großen Lebenslektion geworden ist und daran, wie eine unerwartete Verbindung ihr Trost gespendet hat, nachdem sie einen geliebten Menschen verloren hatte.

Zu den weiteren Gästen von Zeit fürs Gehen in Staffel 3 gehören unter anderem:

– Bernice A. King, Anwältin, Ministerin und Geschäftsführerin des Martin Luther King Jr. Center for Nonviolent Social Change.

– Hasan Minhaj, Comedian, Autor und Produzent, bekannt durch „The Daily Show“ und seine ausgezeichnete Serie „Patriot Act
with Hasan Minhaj“.

– Chris Meloni, Schauspieler, der vor allem durch seine Fernsehrolle in „Law & Order: Special Victims Unit“ bekannt ist.Ayọ
Tometi, Aktivistin für Menschenrechte, Strategin und Autorin, bekannt als Mitbegründerin von Black Lives Matter.

– Chelsea Handler, bekannt für ihre Stand-up-Comedy, ehemalige Moderatorin der „The Chelsea Handler Show“ und Autorin
von sechs Bestsellern.

– Sugar Ray Leonard, ehemaliger Profiboxer, olympischer Goldmedaillengewinner und Mitglied der Hall of Fame.

Ab 10. Januar stellt Fitness+ die dritte Staffel von Zeit fürs Gehen vor, mit neuen Gästen wie Rebel Wilson, Bernice A. King, Hasan Minhaj und anderen.

Künstler:innen im Spotlight

Darüber hinaus wird Fitness+ die beliebte Serie Künstler:innen im Spotlight um neue Trainings zur Musik von Ed Sheeran, Pharrell Williams, Shakira und den Beatles erweitern. Bei der Serie gibt es jeweils eine gesamte Trainingsplaylist für eine:n Künstler:in. Vier Wochen lang erscheinen immer montags neue Trainings mit Musik der Künstler:innen für unterschiedliche Trainingsarten. Zu den Trainings gehören Radfahren, Tanzen, HIIT, Kraft, Laufband und Yoga mit Musikgenres wie Chill Vibes, Everything Rock, Hip-Hop/R&B, Latin Grooves und Upbeat Anthems.

Inspiriert von diesen Fitness+ Trainings können Apple Music und Apple One Abonnent:innen die Fitness+ Spotlight Serie genießen, die eine komplette Playlist für jede:n einzelne:n Künstler:in im Spotlight, einschließlich motivierender, energiegeladener Tracks aus dem gesamten Katalog sowie Features und Remixe zur Motivation außerhalb des Fitness+ Workouts liefert.

Mehr Informationen unter apple.com/de/apple-fitness-plus.

Apple Fitness+ führt am 10. Januar Collections ein

Foto/Quelle: Apple

Wahlsiege in Ländern wichtig für Durchsetzung von Scholz-Politik

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Berlin, 08. Jan (Reuters) – SPD-Generalsekretär Kevin Kühnert hat die Ziele seiner Partei im Wahljahr 2022 hoch gesteckt. „In 2022 wollen wir alle vier Landtagswahlen gewinnen und die Ministerpräsidenten stellen“, sagte Kühnert in einem am Samstag veröffentlichten Reuters-Interview. Dies sei auch wichtig für den Erfolg der Ampel-Regierung. „Je stärker wir in den Ländern werden, desto besser lässt sich die Politik von Olaf Scholz auf Bundesebene umsetzen“, fügte er hinzu. Die Bedeutung der Länder zeige sich bei der Pandemie-Bekämpfung oder dem Ausbau der Erneuerbaren Energien.

„Es macht einen Unterschied, wer ein Bundesland führt.“ Kühnert forderte seine Partei auf, sich auf dem Wahlerfolg bei der Bundestagswahl nicht auszuruhen. Man habe 2021 einen Vertrauensvorschuss bekommen. „Jetzt wollen wir den Vertrauensvorschuss rechtfertigen.“ Entscheidend seien „innere Festigkeit, die Organisationsstärke und die programmatische Stärke einer Partei“. 2022 werden im Saarland, Nordrhein-Westfalen, Schleswig-Holstein und Niedersachsen neue Landtage gewählt.

Wahlsiege Statement Kuehnert
SPD-Generalsekretär Kevin Kühnert Foto: Maximilian Neudert Quelle: spd.de

Den Start der Koalition aus SPD, Grünen und FDP hält Kühnert für „deutlich besser“ als man dies zu Beginn der Ampel-Verhandlungen habe erwarten können. Dennoch gehöre er eher zu dem „nüchternen Lager“. „Wir haben eine Zusammenarbeit in dieser Regierung vereinbart und die erfordert auch Vertrauen und Verlässlichkeit, aber alle Gefühlsregungen darüber hinaus bleiben ausdrücklich freiwillig.“

Kanzler Olaf Scholz habe ein pragmatisches Verhältnis zu Koalitionen. Er habe verstanden, dass man eben nicht mehr in der politischen Ordnung der alten Bundesrepublik lebe, in der letztlich nur zwei Koalitionen zur Auswahl stünden. „Ich muss heute als Demokrat auch in der Lage sein, mit unwahrscheinlichen Partnern zumindest auf Zeit gut zusammenarbeiten zu können.“ 

Wahlsiege in Ländern wichtig für Durchsetzung von Scholz-Politik

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