Dienstag, März 24, 2026
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Umfrage – Lieferprobleme belasten zwei Drittel der Familienunternehmen

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Berlin, 09. Mai (Reuters) – Zwei Drittel der Familienunternehmen leiden einer Umfrage zufolge derzeit spürbar unter Lieferengpässen. Dies teilten die Verbände der Familienunternehmer und der Jungen Unternehmer am Montag im Rahmen einer Erhebung unter 782 Firmen von Anfang April mit.

Eine weitere Herausforderung seien die Preissteigerungen. Die Nettopreise im Einkauf veränderten sich demnach im Vergleich zum Vorjahr für Rohstoffe um 46 Prozent und für Vorprodukte um 56 Prozent. Fast neun von zehn Familienunternehmer befürchten den Angaben zufolge weitere Preissteigerungen durch die Gefahr einer Lohn-Preis-Spirale in Deutschland.

„Ein ganz wichtiges Mittel, um explodierende Preise und Kosten abzufedern, ist der Abschluss von Freihandelsabkommen mit unseren Verbündeten, denn das beseitigt Handelshemmnisse“, erklärte Reinhold von Eben-Worlée, Präsident der Familienunternehmer. „Das wäre ein Turbo für die Wettbewerbsfähigkeit, der den Staatshaushalt nichts kostet.“

Allen voran müsse mit Nachdruck ein Freihandelsabkommen mit den USA abgeschlossen werden. „Deutschland war einmal der Bremsklotz eines Abkommens, das Sicherheit und Diversifizierung in die Lieferketten bringen sollte“, sagte der Lobbyist. Das grüne Wirtschaftsministerium von Vizekanzler Robert Habeck müsse jetzt zur treibenden Kraft in der europäischen Handelspolitik werden.

Umfrage – Lieferprobleme belasten zwei Drittel der Familienunternehmen

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Wichtige Entwicklungen zur Ukraine.

SAF-Holland holt vorübergehend Ex-Finanzchef zurück

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München, 09. Mai (Reuters) – Der Lkw-Zulieferer SAF-Holland greift auf der Suche nach einem neuen Finanzvorstand zu einer Interimslösung. Der frühere Finanzvorstand Wilfried Trepels werde den Posten von der kommenden Woche an vorübergehend erneut übernehmen, teilte das Unternehmen am Montag im nordbayerischen Bessenbach mit.

Es zeichne sich ab, dass „eine dauerhafte Neubesetzung nicht zu einem zeitnahen Termin umgesetzt werden kann“, sagte Aufsichtsratschef Martin Kleinschmitt. Man wolle den Posten aber nicht so lange unbesetzt lassen, um Vorstandschef Alexander Geis zu entlasten.

Finanzchefin Inka Koljonen hatte Anfang des Jahres den Hut genommen, um in gleicher Position zum Nutzfahrzeughersteller MAN zu wechseln. Der 58-jährige Trepels war von 2011 bis 2016 schon einmal Finanzvorstand von SAF-Holland. Danach ging er zum Münchner Baumaschinenhersteller Wacker NeusonWACGn.DE, den er aber Ende 2020 wieder verließ.

SAF-Holland holt vorübergehend Ex-Finanzchef zurück

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Wichtige Entwicklungen zur Ukraine.

Fleischersatz boomt in Deutschland – Produktion steigt um 17 Prozent

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Berlin, 09. Mai (Reuters) – Tofuwurst, Seitanschnitzel, Veggie-Burger: Der Markt für vegetarische oder vegane Alternativen zum Fleisch boomt in Deutschland. 2021 produzierten die Unternehmen hierzulande 97.900 Tonnen Fleischersatzprodukte und damit fast 17 Prozent mehr als ein Jahr zuvor, wie das Statistische Bundesamt am Montag mitteilte. Im Vergleich zum Jahr 2019 erhöhte sich die Erzeugung sogar um 62,2 Prozent. Der Wert dieser Produkte nahm im vergangenen Jahr um 22,2 Prozent auf 458,2 Millionen Euro zu. Die Zahl der Unternehmen, die in Deutschland produzieren, legte zugleich von 34 auf 44 zu.

„Trotz dieses Anstiegs fällt der Wert von Fleischersatzprodukten im Vergleich zu Fleischprodukten verhältnismäßig gering aus“, betonten die Statistiker. 2021 betrug der Wert von in Deutschland produziertem Fleisch und Fleischerzeugnissen 35,6 Milliarden Euro – und damit rund das 80-fache des Wertes der Ersatzprodukte. Seit 2019 ist jedoch – das zweite Jahr in Folge – beim Wert der Fleischprodukte ein Rückgang zu beobachten: 2021 betrug das Minus 7,8 Prozent.

In Deutschland wurde zuletzt immer weniger Fleisch verzehrt: Der Pro-Kopf-Verzehr lag nach Angaben der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung im vergangenen Jahr bei 55,0 Kilogramm pro Kopf. Das war ein Rückgang um zwölf Prozent verglichen mit 2011 und der niedrigste Wert seit Beginn der Berechnung im Jahr 1989.

Fleischersatz boomt in Deutschland – Produktion steigt um 17 Prozent

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Wichtige Entwicklungen zur Ukraine.

Klingbeil – SPD-Kandidat in NRW hätte bei Wahlsieg direkten Kanzler-Zugang

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Berlin, 09. Mai (Reuters) – Nach dem schlechten Abschneiden der SPD bei der Landtagswahl in Schleswig-Holstein hat SPD-Co-Chef Lars Klingbeil Rückschlüsse auf die anstehende Wahl in Nordrhein-Westfalen zurückgewiesen. Dort gebe es bei der Landtagswahl am kommenden Sonntag ein Kopf-an-Kopf-Rennen, sagte der SPD-Politiker am Montag in der ARD. Er warb damit, dass der SPD-Spitzenkandidat Thomas Kutschaty bei einem Sieg als Ministerpräsident in Berlin besser verankert wäre. „Thomas Kutschaty hat das, was Herr Wüst nicht hat: Einen direkten Zugang zum Kanzler, ins Kanzleramt, in die Regierung hinein“, sagt er. Dies würde dem Land nutzen. 

Mit Blick auf das bei den letzten Landtagswahlen laut Umfragen gesunkene Vertrauen der Wähler in die SPD beim Thema soziale Gerechtigkeit sagte Klingbeil, dass man ein über viele Jahren verloren gegangenes Vertrauen nicht sofort wieder herstellen könne. Die Sozialdemokraten hätten aber auf Bundesebene Themen wie die Anhebung des Mindestlohns, die geplante Rentenreform und die Kindergrundsicherung auf die Agenda gehoben. 

Die SPD hatte in Schleswig-Holstein am Sonntag nach dem vorläufigen Endergebnis mit 16,0 Prozent das schlechteste Ergebnis in der Landesgeschichte erzielt. Klingbeil verwies darauf, dass seine Partei aber bei der vorangehenden Landtagswahl im Saarland die absolute Mehrheit errungen habe. Den Sieg der CDU im hohen Norden erklärte er vor allem mit der Popularität von Ministerpräsident Daniel Günther.

Klingbeil – SPD-Kandidat in NRW hätte bei Wahlsieg direkten Kanzler-Zugang

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Wichtige Entwicklungen zur Ukraine.

Ukraine aktuell 09.05.22

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09. Mai (Reuters)- Es folgen Entwicklungen rund um den Krieg in der Ukraine. Zum Teil lassen sich Angaben nicht unabhängig überprüfen.

15.35 Uhr – EU-Kommission erwägt wegen Öl-Embargo mehr Hilfen für Osteuropa

Die EU-Kommission erwägt einem Insider zufolge zusätzliche finanzielle Hilfen für osteuropäische EU-Länder, die keinen Zugang zum Meer haben. Sie sollten die Mittel bekommen, um dem geplanten Öl-Boykott Russlands zuzustimmen. 

15.19 Uhr – Die Ukraine fordert eine Sondersitzung des UN-Menschenrechtsrats. Das Gremium müsse die sich kontinuierlich verschlechternde Lage in Mariupol untersuchen, heißt es in einem Schreiben der ukrainischen UN-Botschafterin Jewgenija Filipenko an den Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen. Darin verweist sie auch auf „jüngste Berichte über Kriegsverbrechen“ etwa in Butscha und anderen befreiten Orten. Das Schreiben datiert auf den 9. Mai und konnte von der Nachrichtenagentur Reuters eingesehen werden. 55 weitere Staaten haben es unterzeichnet.

14.50 – Grünen-Co-Chefin Ricarda Lang wirft dem russischen Präsidenten Wladimir Putin vor, die Feiern am 9. Mai zum Sieg über Nazi-Deutschland im Zweiten Weltkrieg für seine imperialistische Interventionspolitik zu missbrauchen. So äußert sie sich während einer Pressekonferenz in Berlin. „Weder herrscht in der Ukraine ein Naziregime, noch hat die Nato in den letzten Jahren die Ukraine in besonderer Masse aufgerüstet, um Russland zu bedrohen. Das sind nichts anderes als Lügen, Lügen von Wladimir Putin,“ so Lang. 

14.15 Uhr – Die russischen Streitkräfte versuchen laut ukrainischen Angaben das belagerte Stahlwerk in der Hafenstadt Mariupol zu stürmen, in dem in dem sich die letzten Verteidiger der Stadt verschanzt haben. Es würden Einsätze zur Erstürmung der weitläufigen Anlage mit Panzern und Artillerie geführt, sagt der Sprecher des Verteidigungsministeriums, Olexsandr Motusjanyk. Weiteren Einzelheiten nannte er nicht. Auch weitere Luftangriffe durch russische Bomber seien möglich, fügte er hinzu, ohne Belege dafür zu nennen. Russland hat zuvor Behauptungen ukrainischer Vertreter zurückgewiesen, es habe versucht, das Stahlwerk am Asowschen Meer zu stürmen, in der auch Zivilisten Zuflucht gesucht haben.

13.50 Uhr – Der russische Präsident Wladimir Putin hegt nach eigenen Worten keinen Zweifel, dass der von ihm so bezeichnete militärische Sondereinsatz in der Ukraine sein Ergebnis erreichen werde. „Alle Pläne werden erfüllt. Ein Ergebnis wird erreicht – daran besteht kein Zweifel“, zitiert die Nachrichtenagentur Tass Putin.

13.10 Uhr – Der chinesische Präsident Xi Jinping dringt in einer Video-Konferenz mit Bundeskanzler Olaf Scholz darauf, eine Verschärfung und Ausweitung des Konfliktes in der Ukraine zu verhindern. Es müssten alle Anstrengungen unternommen werden, damit der Konflikt nicht zu „einer unkalkulierbaren Situation“ werde, zitieren staatliche chinesische Medien Xi. Er erklärt demnach zudem, dass es zwischen China und Europa mehr gemeinsame Interessen als Differenzen gebe. Dem Bundespresseamt zufolge sprachen Scholz und Xi auch über die Auswirkungen des russischen Angriffs auf die Ukraine auf die globale Nahrungsmittelversorgung und die Energiesicherheit. Themen seien auch eine weitere Vertiefung der bilateralen Beziehungen und die Zusammenarbeit im Wirtschaftsbereich gewesen. 

12.50 Uhr – Im russischen Satellitenfernsehen wurden am Montag kriegskritische Botschaften verbreitet, wie auf sogenannten Screenshots, also Bildschirmaufnahmen, zu sehen ist. Demnach wurden Sender-Menüs verändert, so dass kurz vor Beginn der Militärparade auf dem Roten Platz zur Feier des Sieges über Nazi-Deutschland im Zweiten Weltkrieg verschiedene Slogans zu sehen waren. „An euren Händen klebt das Blut Tausender Ukrainer und Hunderter toter Kinder“, lautete einer davon, „Das TV und die Behörden lügen. Nein zum Krieg“, lautete ein anderer Slogan. Es war zunächst nicht klar, wie die Slogans auf die Bildschirme gelangten. Der Nachrichtenagentur Interfax zufolge tauchten die Slogans auch im Kabelfernsehen auf. Sie sprach von Hacking.

12.45 Uhr – Der Berater des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj, Mychailo Podoljak, weist Vorwürfe Russlands wegen angeblich geplanter Angriffe auf Russland zurück. „Die Nato-Staaten wollten Russland nicht angreifen. Die Ukraine hat keinen Angriff auf die Krim geplant“, erklärt Podoljak. Der russische Präsident Wladimir Putin hat in seiner Rede bei der Militärparade am Jahrestag des Sieges der Sowjetunion über Nazi-Deutschland erklärt, der Westen habe sich „auf die Invasion unseres Landes, einschließlich der Krim, vorbereitet“. Die ukrainische Halbinsel Krim hatte Russland bereits 2014 annektiert, was international nicht anerkannt wird. 

12.20 Uhr – Das russische Verteidigungsministerium meldet die Zerstörung einer in den USA hergestellten Radarstation in der Ukraine. Die Abwehreinrichtung sei in der Nähe der Stadt Solote im Osten der Ukraine stationiert gewesen. Die russische Führung hat erklärt, dass Transporte mit Waffen von Nato-Staaten in der Ukraine als zu zerstörende Ziele erachtet würden.

12.00 Uhr – Klingbeil – Scholz-Reise nicht am Wichtigsten für Menschen

SPD-Co-Chef Lars Klingbeil hat den Eindruck zurückgewiesen, dass eine Reise von Bundeskanzler Olaf Scholz nach Kiew das sei, was die Menschen am meisten bewege. Bei seinen Gespräche fragten ihn Bürger vielmehr: „Schafft ihr das, den Dritten Weltkrieg zu verhindern?“ Viele sorgten sich auch, dass Deutschland Kriegspartei werden könnte. „Das ist das, was die Menschen bewegt.“

11.58 Uhr – Ein Öl-Embargo in einem neuen EU-Sanktionspaket gegen Russland kann nach Angaben der Bundesregierung schnell kommen. Die Gespräche seien fortgeschritten, aus Sicht der Bundesregierung könnten sie bald abgeschlossen werden, sagt ein Sprecher des Auswärtigen Amtes. Die Europäische Union ringt derzeit um Ausnahmenregelungen für mehrere osteuropäische Staaten, die ein von der EU-Kommission vorgeschlagenes Embargo bis Ende des Jahres ablehnen.


11.50 Uhr – Die in Schweden regierenden Sozialdemokraten werden am 15. Mai entscheiden, ob sie ihre jahrzehntelange Ablehnung eines Beitritts zur Nato aufgeben. Wie die Entscheidung ausfallen werde, stehe noch nicht fest, teilt die Partei mit. Eine Befürwortung der Nato-Mitgliedschaft seitens der Sozialdemokraten würde mit ziemlicher Sicherheit einen Antrag Schwedens nach sich ziehen, in das Militärbündnis aufgenommen zu werden. Der Einmarsch Russlands in die Ukraine hat nicht nur in Schweden, sondern auch in Finnland zu einem Umdenken in der Sicherheitspolitik geführt. Der finnische Präsident Sauli Niinisto wird voraussichtlich am 12. Mai seine Unterstützung für einen Aufnahmeantrag seines Landes erklären. Formelle Aufnahmeanträge könnten beim Nato-Gipfel im Juni in Madrid gestellt und beschleunigt behandelt werden. 

11.40 Uhr – Der britische Verteidigungsminister Ben Wallace hält einen Sieg der Ukraine gegen das russische Militär für sehr wahrscheinlich. Er fordert den russischen Präsidenten Wladimir Putin auf, sich mit der Tatsache abzufinden, dass Russland langfristig verloren habe. Es sei sehr gut möglich, dass die Ukraine die russische Armee so weit niederringen werde, dass sie sich entweder auf Gebiete von vor Februar zurückziehen oder sich wirklich neu formieren müsse, sagt Wallace im National Army Museum in London. Mit Blick auf Putin fügt Wallace hinzu: „Er muss sich damit abfinden, dass er auf lange Sicht verloren hat, und er hat absolut verloren. Russland ist nicht mehr das, was es einmal war.“

10.50 Uhr – Großbritannien – Putin spiegelt Faschismus von vor 77 Jahren wider

Der russische Präsident Wladimir Putin und seine Generäle spiegeln nach den Worten des britischen Verteidigungsministers Ben Wallace den Faschismus von vor 77 Jahren wider. Ihre Invasion der Ukraine entehre die militärische Vergangenheit. Die Generäle seien ebenso mitschuldig wie ihr Präsident und müssten vor ein Kriegsgericht gestellt werden, sagt er anlässlich der russischen Siegesparade zum Ende des Zweiten Weltkrieges. „Durch die Invasion der Ukraine spiegeln Putin und sein engster Kreis von Generälen jetzt den Faschismus und die Tyrannei von vor 77 Jahren wider und wiederholen die Fehler des totalitären Regimes des vergangenen Jahrhunderts“, sagt Wallace. „Für sie und für Putin kann es keinen Tag des Sieges geben, nur Schande und sicherlich eine Niederlage in der Ukraine.“ 

10.45 Uhr – Russischer Unterhändler – Gespräche mit Ukraine gehen weiter

Die Friedensgespräche mit der Ukraine gehen nach russischer Darstellung weiter. Sie seien nicht beendet worden, sondern würden aus der Ferne fortgesetzt, sagt der russische Chefunterhändler Wladimir Medinsky der Nachrichtenagentur Interfax. Die russische Regierung hat der Ukraine vorgeworfen, die Gespräche ins Stocken gebracht zu haben und Berichte über Gräueltaten russischer Soldaten zu nutzen, um die Beratungen zu untergraben. Russland bestreitet, dass es bei seinem sogenannten militärischen Sondereinsatz in der Ukraine auf die Zivilbevölkerung abzielt. 

10.20 Uhr – In der Region Odessa im Süden der Ukraine sind nach Angaben des ukrainischen Militärs vier Raketen eingeschlagen. Es handele sich um Hochpräzisionsraketen vom Typ Onyx, die von der von Russland annektierten Halbinsel Krim aus abgeschossen worden seien. Weitere Details werden nicht genannt.

09.32 Uhr – Der russische Präsident Wladimir Putin sagt den Angehörigen verletzter und getöteter Soldaten Hilfe zu. „Der Tod jedes Soldaten und Offiziers ist für uns schmerzhaft“, sagt Putin in Moskau bei der jährlichen Militärparade auf dem Roten Platz anlässlich des Sieges über Nazi-Deutschland. „Der Staat wird alles tun, um sich um diese Familien zu kümmern.“ Die Soldaten und Freiwilligen, die im Donbass im Einsatz seien, kämpften für ihr Vaterland. „Ihr kämpft für euer Vaterland, für seine Zukunft.“ Der Präsident beendet seine Rede mit einem Schlachtruf an die versammelten Soldaten: „Für Russland! Für den Sieg! Hurra!“


09.22 Uhr – Putin – Der Westen hat eine Invasion unseres Landes vorbereitet

Der russische Präsident Wladimir Putin wirft dem Westen vor, eine Invasion Russlands und der Krim vorbereitet zu haben. Die Nato habe Bedrohungen an den Grenzen Russlands aufgebaut, sagt Putin bei der Militärparade in Moskau auf dem Roten Platz anlässlich des Sieges über Nazi-Deutschland. „Der Westen wollte nicht auf Russland hören – sie hatten andere Pläne.“ Der militärische Sondereinsatz sei eine notwendige und rechtzeitige Maßnahme gewesen – die einzig richtige Entscheidung. Russland bezeichnet den Einmarsch in das Nachbarland Ukraine als militärischen Sondereinsatz.

09.14 Uhr – Bei der Militärparade anlässlich des Sieges über Nazi-Deutschland gratuliert der russische Präsident Wladimir Putin den Veteranen zu ihrem „großen Sieg“. Es sei die Pflicht, die Erinnerung an diejenigen zu erhalten, die den Nationalsozialismus besiegt hätten. Den Soldaten ruft Putin zu, sie kämpften jetzt für die Sicherheit Russlands.

08.30 Uhr – Selenskyj – Wir werden siegen

Die Ukraine kämpft nach den Worten ihres Präsidenten Wolodymyr Selenskyj für einen neuen Sieg und wird den Krieg gegen Russland gewinnen. „Der Weg dorthin ist schwierig, aber wir haben keinen Zweifel, dass wir siegen werden“, erklärt Selenskyj. Der ukrainische Präsident äußert sich anlässlich des Sieges über Nazi-Deutschland vor 77 Jahren, der in Russland mit großen Militärparaden begangen wird. 

08.20 Uhr – Russland entwickelt nach Regierungsangaben eine neue Generation von Hyperschall-Raketen. Mit ihnen könne von der Luft, vom Boden und von der See aus angegriffen werden, sagt der stellvertretende Ministerpräsident Juri Borissow der russischen Nachrichtenagentur Interfax zufolge. Russland habe ein ausreichendes Arsenal an Hochpräzisionsraketen und Munition, um alle Aufgaben zu erfüllen, die den Streitkräften gestellt würden, fügt er hinzu. Hyperschall-Raketen fliegen nicht nur extrem schnell und extrem hoch. Sie bleiben dabei auch manövrierfähig und sind nur sehr schwer abzufangen.

07.40 Uhr – Der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell bringt eine Verwendung eingefrorener russischer Devisenreserven für den Wiederaufbau der Ukraine ins Gespräch. Die EU solle eine Beschlagnahmung der Mittel erwägen, sagt er der „Financial Times“. Nach dem Einmarsch Russlands in die Ukraine haben die EU und ihre westlichen Verbündeten als Sanktionsmaßnahme internationale Reserven der russischen Zentralbank eingefroren. Borrell verweist auf das Beispiel Afghanistan: Hier haben die USA nach der Machtübernahme durch die radikal-islamischen Taliban das Vermögen der afghanischen Zentralbank auf Eis gelegt und verwenden einen Teil davon, um die afghanische Bevölkerung zu unterstützen. „Wir haben das Geld in unseren Taschen“, sagt Borrell. „Und jemand muss mir erklären, warum es gut für das afghanische Geld ist und nicht gut für das russische Geld.“ 

04.54 Uhr – Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) fordert für den Fall von Gasknappheit in Deutschland und Europa eine bevorzugte Versorgung der Industrie in Nordrhein-Westfalen. „Wenn es zu einer Gasmangellage kommt, dann muss der Industriestandort Nordrhein-Westfalen weiter verlässlich und wettbewerbsfähig versorgt werden“, sagte Wüst demr Zeitung „Handelsblatt“. Ein Produktionsstillstand hätte gravierende Folgen für nachgelagerte Industrien. „Egal ob Stahl, Aluminium, Chemie, Glas: Es sind Schlüsselindustrien, weil sie am Anfang von langen Wertschöpfungsketten in ganz Deutschland und Europa stehen. Viele Anlagen in diesen Branchen sind unwiederbringlich zerstört, wenn sie nicht permanent laufen.“

02.00 Uhr – Die Nato fordert Russlands Präsidenten Wladimir Putin auf, anlässlich des Tags des Sieges über Nazideutschland die Kampfhandlungen in der Ukraine einzustellen. „Ich rufe Präsident Putin zum 9. Mai noch einmal auf, den Krieg unverzüglich zu beenden, seine Truppen aus der Ukraine zurückzuziehen und Friedensverhandlungen aufzunehmen“, sagt Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg der Zeitung „Welt“.

01.23 Uhr – Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj zeichnet im Beisein seines kanadischen Amtskollegen Justin Trudeau den Minensuchhund Patron und seinen Besitzer für ihren Dienst seit Kriegsbeginn mit einer Medaille aus. „Heute möchte ich jene ukrainischen Helden auszeichnen, die unser Land bereits von Minen befreien. Und zusammen mit unseren Helden auch einen wunderbareren kleinen Soldaten – Patron – der nicht nur hilft, Sprengstoffe zu neutralisieren, sondern auch unseren Kindern die notwendigen Sicherheitsregeln in minengefährdeten Gebieten beizubringen“, sagt Selenskyj. Dem kleinen Jack-Russell-Terrier wird zugeschrieben, mehr als 200 Sprengstoffe aufgespürt und ihre Detonation verhindert zu haben. Er wurde zum Symbol für den ukrainischen Patriotismus.

01.02 Uhr – Japans Staatschef Fumio Kishida befürwortet den von den sieben wichtigsten westlichen Industriestaaten beschlossenen Importstopp für russisches Öl. „Für ein Land, das stark von Energieimporten abhängig ist, ist das eine sehr schwierige Entscheidung. Aber die abgestimmte Zusammenarbeit der G7 ist in einer Zeit wie dieser sehr wichtig“, sagt Kishida laut einer von der Regierung veröffentlichten Erklärung. Neben Japan gehören zur Siebenergruppe führender demokratischer Industrienationen die Nato-Staaten USA, Kanada, Frankreich, Großbritannien, Italien und Deutschland.

Ukraine aktuell 09.05.22

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Wichtige Entwicklungen zur Börse.

9. Mai 2022 Der Börsen Vormittag

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Frankfurt, 09. Mai (Reuters) – Es folgt der Börsen-Ticker zu wichtigen Kursbewegungen an den internationalen Finanzmärkten und ihren Ursachen:

16.39 Uhr – Die US-Technologiebörse Nasdaq baut ihre Verluste aus und rutscht 3,3 Prozent auf 11.741 Punkte ab. Anleger fürchten insbesondere eine wirtschaftliche Abkühlung in China sowie steigende Zinsen.

16.16 Uhr – Ein Medienbericht über den Verkauf von Anteilen des Großinvestors Ford lässt die Aktien von Rivian um mehr als 15 Prozent auf ein Rekordtief von 24,33 Dollar einbrechen. Ford verkaufe acht Millionen seiner Rivian-Aktien, da die Haltefrist für die Aktie am Sonntag abgelaufen sei, berichtete der Sender CNBC am Wochenende. Refinitiv-Angaben zufolge war Ford mit einem Anteil von 11,4 Prozent der viertgrößte Aktionär von Rivian. Der Elektroautohersteller hat seine Produktionsziele für 2022 wegen Lieferketten-Problemen heruntergeschraubt.

13.53 Uhr – Ein 2,5 Milliarden Euro schwerer Auftrag des Bundeslandes Baden-Württemberg gibt Alstom Rückenwind. Die Aktien des Industriekonzerns steigen in Paris nach anfänglichen Verlusten von drei Prozent um 0,7 Prozent. Das Unternehmen liefert den Angaben zufolge 130 elektrische Triebzüge für den Regionalverkehr und übernimmt die Wartung für die kommenden 30 Jahre. Außerdem gebe es eine Option für den Kauf weiterer 100 Einheiten. Es handele sich um den bislang größten Auftrag aus Deutschland.

13.30 Uhr – Enttäuschende chinesische Konjunkturdaten setzen den US-Aktien chinesischer Firmen zu. Auf die Stimmung schlägt außerdem der verschärfte Lockdown für Shanghai. Dies drückt die an der Wall Street notierten Fonds von iShares und KraneShares vorbörslich jeweils etwa drei Prozent ins Minus.

13.20 Uhr – Ein Medienbericht über Ausgabenkürzungen setzt Uber zu. Die Aktien des Fahrdienst-Vermittlers fallen im vorbörslichen US-Geschäft um 3,2 Prozent. Dem Sender CNBC zufolge will Firmenchef Dara Khosrowshahi Neueinstellungen und Marketing-Aktivitäten zurückfahren. Rivale Lyft will dagegen mehr Geld in die Hand nehmen, um Fahrer an sich zu binden

12.39 Uhr – Ein mehr als verdreifachter Gewinn ermuntert Anleger zum Einstieg bei BioNTech. Die Aktien der vor allem für seinen Corona-Impfstoff bekannten Biotechfirma steigen um sechs Prozent. Für 2022 rechnet das Unternehmen unverändert mit einem Umsatz mit seinem Covid-19-Impfstoff von 13 bis 17 Milliarden Euro.

11.11 Uhr – Ein unverbindliches Übernahme-Angebot löst eine Rekord-Kursrally bei Cellularline aus. Die Aktien des Anbieters von Smartphone- und Computerzubehör steigen in Mailand um 20 Prozent auf 4,20 Euro. Der Elektronik-Händler Esprinet bietet den Angaben zufolge 4,41 Euro je Cellularline-Aktie.

11.05 Uhr – Am zweiten Tag nach dem Börsendebüt bleibt das Interesse an EuroAPI hoch. Die Aktien des Anbieters von pharmazeutischen Grundstoffen steigen in Paris um 7,5 Prozent, nachdem sie am Freitag acht Prozent zugelegt hatten. Das Unternehmen ist eine Abspaltung des Pharmakonzerns Sanofi, der weiterhin Großaktionär bei EuroAPI ist.

10.59 Uhr – Die umgerechnet 1,3 Milliarden Euro schwere Übernahme durch den Finanzinvestor Hg Pooled Management beschert der britischen Softwarefirma Ideagen den größten Kurssprung der Firmengeschichte. Die Aktien steigen in London um rund 46 Prozent auf 355 Pence. Hg bietet 350 Pence je Aktie.

09.56 Uhr – Die Furcht vor einer geringeren Rohstoff-Nachfrage des Top-Abnehmers China schickt Europas Bergbau- und Stahlwerte auf Talfahrt. Der heimische Branchenindex fällt um zwei Prozent. Zu den größten Verlierern zählen die Stahlkocher ArcelorMittal und SSAB mit Kursverlusten von jeweils etwa fünf Prozent. Die deutschen Konkurrenten Salzgitter und Thyssenkrupp büßen bis zu drei Prozent ein. In China fallen wegen der dortigen Corona-Lockdowns die Preise für Eisenerzund Stahl um jeweils rund zwei Prozent auf 949,50 Yuan (141 Dollar) beziehungsweise 5051 Yuan (751 Dollar) je Tonne.

09.45 Uhr – Wegen eines enttäuschenden Quartalsergebnisses und gekappter Gesamtjahresziele steuern die Aktien von PostNL auf den größten Tagesverlust seit gut vier Jahren zu. Die Titel des Brief- und Paketzustellers fallen in Amsterdam um fast 15 Prozent auf 2,63 Euro. Im abgelaufenen Quartal brach der operative Gewinn den Angaben zufolge um überraschend starke 75 Prozent auf 33 Millionen Euro ein. Für das Gesamtjahr peilt das Unternehmen ein Ergebnis von 170 bis 210 Millionen Euro statt 210 bis 240 Millionen Euro an. Die PostNL-Zahlen hätten auf ganzer Linie enttäuscht, monieren die Analysten der Investmentbank KBC und senken ihr Kursziel auf 3,90 Euro.

08.35 Uhr – Der angekündigte Abgang des Firmenchefs Peter Brooks-Johnson setzt Rightmove zu. Die Aktien der Immobilien-Webseite fallen in London um fast sechs Prozent auf ein Zwei-Jahres-Tief von 526,8 Pence. „Peters Rückzug ist zwar ein Verlust, aber Rightmove ist gut geführt“, kommentieren die Analysten des Brokerhauses Peel Hunt. Das Geschäft werde sich bis zum geplanten Stabwechsel im Februar 2023 sicher gut entwickeln.

08.23 Uhr – Der Höhenflug der Weltleitwährung geht weiter. Der Dollar-Index, der den Kurs zu wichtigen Währungen widerspiegelt, steigt um 0,3 Prozent und markiert mit 104,10 Punkten erneut ein 19-1/2-Jahres-Hoch. Er profitiere dabei nicht nur von der Aussicht auf eine Serie von Zinserhöhungen der Notenbank Fed, kommentieren die Analysten der Barclays Bank. Der Krieg in der Ukraine und die Abkühlung der chinesischen Konjunktur trieben Investoren in den „sicheren Hafen“ Dollar.

07.53 Uhr – Nach dem jüngsten Ausverkauf steigen Anleger wieder bei Verbund ein. Die in Deutschland notierten Aktien des österreichischen Versorgers klettern vorbörslich um 2,2 Prozent. In der vergangenen Woche waren sie wegen einer möglichen Gewinnabschöpfung von Zufallsgewinnen durch die Regierung in Wien um insgesamt fast 14 Prozent eingebrochen.

07.46 Uhr – Ein negativer Analystenkommentar setzt SMA Solar zu. Die Aktien des Solarindustrie-Zulieferers fallen vorbörslich um 3,3 Prozent auf etwa 42,10 Euro. Die Analysten der Investmentbank Jefferies haben die Titel auf „Underperform“ von „Hold“ heruntergestuft und das Kursziel auf 33 von 43 Euro gesenkt.

07.43 Uhr – Eine Serie negativer Analystenkommentare drückt Adidas ins Minus. Die Aktien des Sportartikel-Herstellers fallen vorbörslich um zwei Prozent auf etwa 177,90 Euro. Die Investmentbank RBC Capital Markets senkte ihr Kursziel auf 265 Euro, der Vermögensverwalter Wedbush setzte es auf 235 von 282 Euro zurück und die Bank Credit Suisse verringerte es auf 193 von 205 Euro.

07.33 Uhr – Die erwarteten Zinserhöhungen der US-Notenbank Fed machen Bitcoin<BTC=>-Anleger nervös. Die Kryptowährung fällt um knapp acht Prozent auf ein Dreieinhalb-Monats-Tief von 33.260 Dollar. Ethereum rutscht um mehr als zehn Prozent ab und ist mit 2421,84 Dollar so billig wie zuletzt vor zweieinhalb Monaten. Investoren befürchteten, dass die Fed in ihrem Kampf gegen die Inflation die Konjunktur abwürge, sagt Analyst Timo Emden von Emden Research.

07.14 Uhr – Folgende Aktien werden am Montag mit einem Dividendenabschlag gehandelt:

Deutsche UnternehmenAngaben in EuroSchlusskursDividende
Deutsche Post<DPWGn.DE>38,981,80
Drägerwerk<DRWG_p.DE>47,550,19
S&T<SANT1.DE>15,910,35

9. Mai 2022 Der Börsen Vormittag

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Wichtige Entwicklungen zur Börse.

9. Mai 2022 Dax niedriger erwartet – Bilanzen im Blick

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Frankfurt, 09. Mai (Reuters) – Zum Auftakt der neuen Börsenwoche wird der Dax Berechnungen von Banken und Brokerhäusern zufolge am Montag niedriger starten. Spekulationen auf mehr Tempo bei der geldpolitischen Straffung der US-Notenbank hatten den Index am Freitag um 1,6 Prozent auf 13.674 Punkte gedrückt.

Grafik: AgenaTrader, Grafikdownload

Dax fällt Zins
ScreenSht: AgenaTrader Freitag, 6.Mai 2022

Zins- und Konjunktursorgen werden Experten zufolge die Börsenstimmung in der neuen Woche erneut prägen. Als weiteres Damokles-Schwert hänge eine mögliche weitere Eskalation des Ukraine-Kriegs über der Börse, sagt Analyst Jochen Stanzl vom Online-Broker CMC Markets „Deshalb sind nun alle Augen auf Putins Rede am Montag gerichtet.“ Russland wies in der alten Woche Gerüchte zurück, denen zufolge Staatspräsident Wladimir Putin am Jahrestag des Sieges der Sowjetunion über Nazi-Deutschland der Ukraine formal den Krieg und eine Generalmobilmachung verkünden wird. 

Daneben hält eine neue Welle von Firmenbilanzen Investoren auf Trab. Hierzulande öffnen unter anderem Infineon, Hypoport und Hochtief ihre Bücher. 

Schlusskurse europäischer Indizes am vorangegangenen HandelstagStand
Dax<.GDAXI>13.674,29 
Dax-Future<FDXc1>13.518,00 
EuroStoxx50<.STOXX50E>3.629,17 
EuroStoxx50-Future<STXEc1>3.554,00 
Schlusskurse der US-Indizes am vorangegangenen Handelstag StandVeränderung
Dow Jones<.DJI>32.899,37 -0,3 Prozent 
Nasdaq<.IXIC>12.144,66 -1,4 Prozent 
S&P 500<.SPX>4.123,34 -0,6 Prozent 
Asiatische Indizes am Montag StandVeränderung
Nikkei<.N225>26.389,11 -2,3 Prozent 
Shanghai<.SSEC>3.005,23 +0,1 Prozent 
Hang Seng<.HSI>Kein Handel 

Dax niedriger erwartet – Bilanzen im Blick

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Wichtige Entwicklungen zur Börse.

Community ist King. Wie Gemeinschaften im Web3 und deren Bedeutung neu definiert und genutzt werden.

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Web3 NFT Kommentar Björn Jansen Community

Hi & Servus,

heute geht es um die Community im NFT- und Web3-Space und warum diese so besonders und anders ist.

User-generated Content

Ja, schon im Web2 wurde User-Generated-Content aus Marketeer- und Brand-Sichtweise auf ein Podest gestellt und oftmals als „beste Art von Content“ gelobt. Ist ja auch klar, wenn die eigenen Community Content und Inhalte produziert und eine Brand diese, dann ist das aus Marketingsicht natürlich ein Win-Win.

Im Web3 Kontext sieht das mal wieder komplett anders aus (oder auch nicht?) Es ist wichtiger als jemals zuvor.
Jedoch mit einem sehr entscheidenden Unterschied: der von den eigenen Fans erstellter Content gehört nicht mehr dem Unternehmen, sondern – ganz im Sinne des Web3 – der Community, den Creatoren selbst. Aus User-Generated-Content Content werden NFTs und diese bleiben erstmal im Besitz des Creators

Ecosystems

Das neue Stichwort ist: Ökosystem.

Im Web3 Kontext werden Ökosysteme geschaffen in denen wir uns als User bewegen, austauschen und einzeln oder miteinander erstellen, lernen und wachsen können. Als Paradebeispiel hierfür kann derzeit RTFKT genannt werden. Im Rahmen ihres „CloneX“ NFT Projektes haben sie ein eigenes Ökosystem rund um ihre NFTs entwickelt, in dem sie die eigene Community immer wieder einbinden und sogar zu einer „Creators Challenge“ aufgerufen haben.

Community is King

Die eigene Community ist im NFT Bereich wichtiger denn jemals zuvor. Die Größe und Aktivität der Gemeinschaft hinter einem NFT Projekt zu bewerten, spielt für viele Investoren und Member eine große Rolle, ob es sich lohnt in ein Projekt zu gehen oder nicht.

Entsprechend sind die Teams dahinter auch angehalten und bemüht, die eigene Fangemeinschaft stets zu vergrößern, bei Laune und eben auch involviert zu halten.

DAOs – die next level Community

Eine Dezentralisierte Autonome Organisation beschreibt eine Community, ohne zentrale Führungsinstanz oder Hierarchien. Eine Community, aufgebaut auf Code (“Code is Law”) und von den eigenen Mitgliedern geführt. Vergleichbar mit ein Unternehmen aber eben ohne Geschäftsführung. Die Mitgliedschaft wird in der Regel über einen eigenen Token (einen sog. “Governance-Token”) geregelt. Anschließend verwalten die Tokenhalter bzw. Mitglieder die Ressourcen der DAO selbst und stimmen über die Verwendung dieser ab.

Wo die Reise einer DAO dann hingeht bestimmt die Gemeinschaft selbst. Es gibt DAOs, die andere Projekte oder Protokolle unterstützen, DAOs, die eine ganzen Golfplatzes kaufen und betreiben und DAOs, die gemeinsam in Kunstwerke investieren – alles ist möglich.

Die Non-Fungible Bavarians

Auch ich und mein Team bei den Bavarians arbeiten an einer eigenen Community. Für den Anfang jedoch noch nicht an einer DAO. Das ist in Deutschland derzeit nur bedingt umsetzbar.
Im Sommer dieses Jahres werden wir 1.111 Bavarians auf die Blockchain und in das Metaverse bringen und rufen alle Gleichgesinnten aus der DACH-Region dazu auf, sich mit uns auf eine spannende Reise zu begeben und das erste (Business-)Netzwerk3.0 zu bilden.

Unsere Bavarians sind dabei keineswegs ein normales NFT Projekt.

Wir sind dein Web3-Mastermind-Netzwerk.

Wir sind eine Gruppe von Entrepreneuren, überzeugt von der nächsten Evolution des Internets und begeistert von den Möglichkeiten des Web3. Vereint durch ein gemeinsames Interesse am Web3 wollen wir gemeinsam lernen und erforschen, bauen und kreieren, um die nächste Evolution des Internets vielleicht auch ein Stück weit mitzugestalten.

Gemeinsam schaffen wir mehr und deshalb laden wir Gleichgesinnte aus der DACH Region dazu ein, mit uns zusammen das erste (Business-) Network3.0 zu formen.

Hier bringen wir Developer, Designer, Marketeer, Entrepreneure, Manager, Freelancer – Jede/n mit Erfahrung im oder Interesse am Web3 zusammen, um gemeinsam Web3 Projekte umzusetzen. Anfragen und Aufträge, die wir über NFTmunich erhalten, leiten wir bereits jetzt in unser Bavarians Netzwerk, realisieren diese gemeinsam und vermitteln hier Jobs. Wir schaffen eine interne Netzwerk Kultur nach dem Motto: „Wer gibt – gewinnt”, bei der aktives Netzwerken und Kooperationen registriert, belohnt und auch zelebriert werden.

Und warum?

Weil wir alle an das Web3 und seine Chancen glauben. Wir sind überzeugt davon, dass hier die Zukunft des Internets liegt. In den kommenden Jahren werden neue und disruptive Geschäftsmodelle in unserem World Wide Web entstehen, die wir derzeit noch nicht einmal für möglich halten. Die Adaption von Kryptowährungen und Blockchain-Anwendungen wird voranschreiten und NFTs werden hierbei eine zentrale Rolle einnehmen.

Um dabei zu sein und auf gar keinen Fall den Anschluss zu verpassen, legen wir bereits jetzt den Grundstein.

Mehr dazu findest du auf https://bavarians.io/ und wenn du dich in unserer Vision und Idee wiederfindest, komm dazu!

Du bist herzlichst eingeladen!

Komm in unseren Discord, und vielleicht wirst auch du ein None-Fungible Bavarian.

PS. Lass dich bitte nicht vom Namen abschrecken. Es geht dabei keineswegs um das Bundesland Bayern. Vielmehr ist es ein Gefühl, eine offene und neugierige Einstellung.

Gastbeitrag Teil 1 NFTs, überall NFTs! Der Web3 Space übernimmt.

Gastbeitrag Teil 2 NFTs- 2021 gab es im Krypto-Space kein Vorbei daran

Community ist King. Wie Gemeinschaften im Web3 und deren Bedeutung neu definiert und genutzt werden.

Schleswig-Holstein wählt Landtag – Günthers CDU ist Favorit

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Berlin, 08. Mai (Reuters) – Bei der Landtagswahl in Schleswig-Holstein zeichnet sich eine geringere Wahlbeteiligung ab als vor fünf Jahren. Nach Angaben des Landeswahlleiters gaben am Sonntag bis 14.00 Uhr nur 36,8 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimme ab, nach 42,5 Prozent bei der Wahl 2017. Wahlberechtigt sind im nördlichsten Bundesland gut 2,3 Millionen Menschen.

Ministerpräsident und CDU-Landeschef Daniel Günther, dessen Partei in Umfragen zuletzt als Favoritin galt, will an der Spitze seiner Jamaika-Koalition weiterregieren. „Mein Ziel ist die Fortsetzung dieser Regierung“, sagte Günther am Sonntag bei der Stimmabgabe in Eckernförde. „Ich glaube, das Bündnis aus CDU, FDP und Grünen hat Schleswig-Holstein gut getan.“

Die SPD mit ihrem Spitzenkandidaten Thomas Losse-Müller liegt in Umfragen weit hinter der CDU. Der Sozialdemokrat sagte bei der Stimmabgabe, die SPD-Wahlkämpfer hätten in den vergangenen Tagten sehr positives Feedback bekommen. „Deswegen bin ich auch ziemlich zuversichtlich, was heute Abend 18 Uhr angeht.“ Dann werden nach dem Schließen der Wahllokale erste Prognosen erwartet. 

Nach letzten Umfragen hat der 48-jährige Ministerpräsident Günther gute Aussichten, wiedergewählt zu werden. Denn die CDU liegt demnach in der Wählergunst mit Werten von 36 bis 38 Prozent deutlich vorne. Günther setzte seiner Partei sogar ein Ziel von 40 Prozent, damit keine Koalition ohne die Union gebildet werden kann.

Die SPD und Grünen rangieren laut ZDF-Politbarometer mit je 18 Prozent dahinter, die FDP kam der Umfrage zufolge auf acht Prozent, die AfD und der Südschleswigsche Wählerverband (SSW) auf je sechs Prozent. Der SSW unterliegt als Partei der dänischen Minderheit nicht der Fünf-Prozent-Hürde. 

Denkbar ist laut Umfragen auch eine Zweierkonstellation, in der die CDU entweder zusammen mit den Grünen oder der FDP regiert. Auch eine sogenannte Küstenkoalition aus SPD, Grünen, FDP und SSW ist zumindest rechnerisch laut Umfragen möglich. Eine Woche nach Schleswig-Holstein wird auch im bevölkerungsreichsten Bundesland Nordrhein-Westfalen ein neuer Landtag gewählt. Dort liegt die CDU von Ministerpräsident Hendrik Wüst, die zusammen mit der FDP regiert, in Umfragen knapp vor der SPD von Herausforderer Thomas Kutschaty.

Schleswig-Holstein wählt Landtag – Günthers CDU ist Favorit

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Wichtige Entwicklungen zur Ukraine.

Bis zu 60 Tote nach Bombardierung von Schule in Ukraine befürchtet

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Kiew, 08. Mai (Reuters) – Bei einem russischen Bombenangriff auf eine Dorfschule in der ostukrainischen Region Luhansk sind nach Angaben des Gouverneurs der Region womöglich bis zu 60 Menschen getötet worden. Nach der Attacke auf die Schule in Bilohoriwka, wo 90 Menschen Unterschlupf gesucht hätten, sei ein Feuer ausgebrochen, erklärte Gouverneur Serhij Gaidai am Sonntag auf dem Messengerdienst Telegram.

Nach dem Löschen des Brandes habe man zwei Leichen gefunden, 30 Menschen seien aus den Trümmern gerettet worden, sieben davon verletzt. „Sechzig Menschen sind wahrscheinlich unter den Trümmern der Gebäude gestorben.“ Reuters konnte den Bericht zunächst nicht unabhängig überprüfen.

Bundestagspräsidentin Bärbel Bas (SPD) traf derweil in der ukrainischen Hauptstadt Kiew ein. Bundestagsprotokollchef Enrico Brissa twitterte Fotos von Bas, wie sie mit dem Zug ankam und sich mit dem ukrainischen Ministerpräsidenten Denys Schmyhal traf. Bas legte demnach im Gedenken an alle Opfer des Zweiten Weltkriegs auch einen Kranz am Grabmal des unbekannten Soldaten in Kiew nieder und traf den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj.

Das russische Militär setzte seine Angriffe fort und zerstörte nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums in der Nacht ein ukrainisches Kriegsschiff nahe Odessa. Zudem habe die Luftabwehr über der Schlangeninsel im Schwarzen Meer zwei ukrainische Bomber und einen Hubschrauber abgeschossen.

Dem Machthaber der russischen Teilrepublik Tschetschenien, Ramsan Kadyrow, zufolge fiel die ostukrainische Stadt Popasna in der Region Luhansk. Regional-Gouverneur Gaidai bestätigte dies und sagte im ukrainischen Fernsehen, die ukrainischen Truppen hätten sich zurückgezogen, um weitere befestigte Stellungen einzunehmen. „Dort wurde alles zerstört.“

ZIVILISTEN AUS STAHLWERK ASOWSTAL EVAKUIERT

Am Samstag waren nach wochenlanger Einkesselung nach Angaben der Ukraine die letzten Frauen, Kinder und älteren Zivilisten aus dem Stahlwerk Asowstal in der belagerten Stadt Mariupol evakuiert worden. Das Werk aus der Sowjetzeit ist der letzte Stützpunkt der ukrainischen Streitkräfte in der Hafenstadt, die zu einem Symbol des Widerstands gegen den russischen Einmarsch geworden ist. Nach Worten Selenskyjs wurden 300 Menschen in Sicherheit gebracht. Russland versucht nach ukrainischen Angaben mit Hilfe von Panzern und Artillerie, die verbliebenen Kämpfer aus dem Komplex zu vertreiben.

In einer emotionalen Ansprache am Sonntag zum Tag des Sieges, an dem Europa der Kapitulation Nazi-Deutschlands vor den Alliierten im Zweiten Weltkrieg gedenkt, sagte Selenskyj, mit der russischen Invasion sei das Böse in die Ukraine zurückgekehrt. Aber sein Land werde sich durchsetzen.

US-Präsident Joe Biden, Bundeskanzler Olaf Scholz und andere Staats- und Regierungschefs der G7-Staaten wollen am Sonntag per Videoanruf mit Selenskyj sprechen. Dabei wollen sie vor den Feiern zum Tag des Sieges am Montag in Russland Einigkeit mit der Ukraine demonstrieren. Der 9. Mai wird seit Sowjetzeiten in Moskau mit einer großen Militärparade begangen.

BUNDESPRÄSIDENT STEINMEIER – PUTIN LÜGT

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier sagte in einer Rede zum DGB-Bundeskongress: „Der 8. Mai ist für uns Deutsche ein Tag der Dankbarkeit.“ Denn Alliierte aus West und Ost hätten das Nazi-Regime unter Adolf Hitler vor 77 Jahren niedergerungen. Wegen des russischen Einmarsches in die Ukraine sei inzwischen aber der Traum des gemeinsamen europäischen Hauses gescheitert.

„Ein Alptraum ist an seine Stelle getreten. Dieser 8. Mai ist ein Tag des Krieges.“ Russlands Präsident Wladimir Putin zerstöre die Grundlage der europäischen Friedensordnung. „Wenn er von Faschismus spricht, von ‚Entnazifizierung‘, dann lügt er“, sagte Steinmeier. „Wenn Putin am morgigen 9. Mai den Kampf gegen den Nationalsozialismus gleichsetzt mit seinem brutalen, völkerrechtswidrigen Angriffskrieg gegen die Ukraine, dann ist auch das ein perfider und zynischer Missbrauch der Geschichte.“

Russische Truppen waren am 24. Februar in die Ukraine einmarschiert. Inzwischen haben die russischen Bombardierungen mehrere Städte verwüstet. Tausende Zivilisten starben, Millionen sind auf der Flucht. Die Regierung in Moskau bezeichnet die Invasion der Ukraine als „militärische Spezialoperation“, um die Ukraine zu „entmilitarisieren“ und zu „entnazifizieren“. Westliche Staaten sprechen von einem Angriffskrieg und Verbrechen gegen die ukrainische Zivilbevölkerung.

Bis zu 60 Tote nach Bombardierung von Schule in Ukraine befürchtet

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Wichtige Entwicklungen zur Ukraine.