Sonntag, Mai 3, 2026
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Dax niedriger erwartet – US-Bilanzsaison naht

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Update 7:48

Frankfurt, 13. Jan (Reuters) – Einen Tag vor dem Startschuss zur US-Bilanzsaison wird der Dax Berechnungen von Banken und Brokerhäusern zufolge am Donnerstag niedriger starten. Am Mittwoch hatte er 0,4 Prozent im Plus bei 16.010,32 Punkten geschlossen. An der Wall Street hatten mit Erleichterung aufgenommene US-Inflationsdaten den Börsen Auftrieb gegeben. Am Freitag legen die Großbanken Citigroup, JPMorgan und Wells Fargo ihre Quartalszahlen vor und läuten damit traditionell die US-Bilanzsaison ein. Anleger könnten mit Rekordergebnissen rechnen, prognostizierte Neil Wilson, Chef-Analyst des Online-Brokers Markets.com. Dies sei aber keine Überraschung. Daher konzentrierten sich Börsianer auf Aussagen, wie sich das Geschäft vor dem Hintergrund der erwarteten US-Zinserhöhungen entwickeln werde. Diesseits des Atlantik öffnen unter anderem die britischen Supermarkt- und Kaufhausketten Marks & Spencer und Tesco ihre Bücher. Ersterer war dem Branchendienst NielsenIQ zufolge im abgelaufenen Quartal der am schnellsten wachsende Lebensmittelhändler im Vereinigten Königreich. Branchenführer Tesco habe unter dem Strich am besten abgeschnitten.

Schlusskurse europäischer Indizes Stand
am vorangegangenen Handelstag
Dax 16.010,32
Dax-Future 15.986,00
EuroStoxx50 4.316,39
EuroStoxx50-Future 4.302,50

Schlusskurse der US-Indizes am Stand Veränderung
vorangegangenen Handelstag
Dow Jones 36.290,32 +0,1 Prozent
Nasdaq 15.188,39 +0,2 Prozent
S&P 500 4.726,35 +0,3 Prozent

Asiatische Indizes am Stand Veränderung
Donnerstag
Nikkei 28.473,89 -1,0 Prozent
Shanghai 3.561,17 -1,0 Prozent
Hang Seng 24.299,59 -0,4 Prozent

Dax niedriger erwartet – US-Bilanzsaison naht

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Marktentwicklungen 13. Januar 2022

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Update 19:20

13. Jan (Reuters) – Es folgt der Reuters-Blick zu wichtigen Entwicklungen aus der Unternehmenswelt über die Top-Themen des Tages hinaus:

PARTNERS GROUP – Zürich: Der Schweizer Finanzinvestor ist 2021 stark gewachsen. Die verwalteten Vermögen der Private-Equity-Gesellschaft kletterten um 17 Prozent auf 127 Milliarden Dollar, wie die Firma mitteilte. Die Kunden hätten Kapitalzusagen in Höhe von 25 (2020: 16) Milliarden Dollar gemacht und die erwartete Bandbreite von 19 bis 22 Milliarden damit übertroffen. Für das laufende Jahr rechnet Partners Group mit Kapitalzusagen von 22 bis 26 Milliarden Dollar. „Wir sind für 2022 zuversichtlich, dass wir weiterhin nachhaltig und profitabel wachsen können“, erklärte Finanzchef Hans Ploos van Amstel.

RENAULT – Guyancourt: Der Vorstand des französischen Autobauers blickt trotz des anhaltenden Chipmangels mit Zuversicht auf das laufende Jahr. „Wir sind für 2022 relativ zuversichtlich, wissen aber, dass es eine volatile und unsichere Welt ist“, sagte Konzernchef Luca de Meo. Der Vorstand hoffe zudem, den Rest des Staatsdarlehens in Höhe von drei Milliarden Euro so schnell wie möglich zurückzahlen zu können.

DELTA AIR LINES – Chicago: Die US-Airline will nicht bei der staatlichen italienischen Fluggesellschaft ITA einsteigen. „Wir planen nicht, in sie zu investieren“, sagte Delta-Chef Ed Bastian der Nachrichtenagentur Reuters. Die Nachfolgerin der pleite gegangenen Alitalia sucht einen Partner. ITA sei nicht groß genug, um allein zu überleben und brauche deshalb eine Partnerschaft mit einem größeren Konkurrenten, hatte der Chef von Italia Trasporto Aereo (ITA), Alfredo Altavilla, am Mittwoch gesagt. Nach Informationen aus Unternehmenskreisen von ITA gehören zu möglichen Partnern Lufthansa, British Airways und Delta.

CREDIT SUISSE – Zürich: Die Schweizer Großbank will in Zusammenhang mit der Abwicklung von gemeinsam mit der insolventen Greensill Capital geführten Fonds einen Teil des Geldes von Versicherungen zurückholen. Credit Suisse habe fünf Versicherungsansprüche im Gesamtvolumen von rund 1,17 Milliarden Dollar eingereicht, wie das Institut mitteilte. Die Ansprüche beträfen überfällige Zahlungen von Schuldnern. Credit Suisse hatte im vergangenen März vier Lieferkettenfinanzierungs-Fonds im Gesamtvolumen von gut zehn Milliarden Dollar eingefroren. Seitdem hat die Bank 7,2 Milliarden Dollar aus der Liquidation der Fondspositionen eingesammelt und davon rund 6,7 Milliarden Dollar an die Anleger ausgeschüttet.

ASOS – London: Das Wachstum des britischen Onlinemodehändlers verliert an Fahrt. In den vier Monaten bis Ende Dezember stieg der Umsatz um fünf Prozent verglichen mit einem Plus von 22 Prozent im bis Ende August laufenden Geschäftsjahr. Die Bruttomarge verringerte sich um 400 Basispunkte auf 43 Prozent, weil Asos Waren reduzieren musste und höhere Frachtkosten belasteten. Dennoch hielt der Konzern an seiner Prognose für das Gesamtjahr fest. Diese sieht einen Umsatzanstieg von zehn bis 15 Prozent vor und einen bereinigten operativen Gewinn zwischen 110 und 140 Millionen Pfund.

468 SPAC II – München: Der Erfolg mit dem Kinder-Hörspiel-Startup Tonies macht den Technologie-Investoren von 468 Capital Mut: Sie wollen einen zweiten leeren Firmenmantel an die Börse bringen, der auf die Suche nach einem europäischen Unternehmen aus den Bereichen Konsumelektronik, Software oder Künstliche Intelligenz gehen soll. 468 SPAC II soll bis Freitag 250 Millionen Euro frisches Kapital einsammeln, das Börsendebüt ist für den 20. Januar geplant. 468 SPAC I war im Frühjahr die zweite Special Purpose Acquisition Company (SPAC) seit mehr als einem Jahrzehnt, die an die Frankfurter Börse ging. Im Herbst schluckte 468 SPAC I den Hörspiel-Anbieter Boxine, der für seine „Tonie“-Boxen bekannt ist; inzwischen firmiert das Unternehmen unter Tonies SE.

HITACHI – Tokio: Der japanische Mischkonzern will einem Medienbericht zufolge seinen Anteil am Geschäft mit Baumaschinen abbauen. Hitachi plane, die Hälfte seiner Beteiligung von 51 Prozent an Hitachi Construction Machinery an das Handelsunternehmen Itochu Corp und die Fondsfirma Japan Industrial Partners zu verkaufen, berichtete der Sender NHK. Informationen der Zeitung „Nikkei“ zufolge soll der Anteil für 200 Milliarden Yen (1,53 Milliarden Euro) verkauft werden. Die Baumaschinenfirma konkurriert mit dem größeren japanischen Konkurrenten Komatsu und dem US-Konzern Caterpillar und stellt unter anderem Bagger, Radlader und Kipplaster her. Seit vielen Jahren befindet sich Hitachi in einem Umbau, im Zuge dessen hat sich der Konzern unter anderem von der Chemiefirma Hitachi Chemical und dem Chipanlagenbauer Hitachi Kokusai Electric getrennt.

FAST RETAILING – Tokio: Die hohe Nachfrage in Südasien, Nordamerika und Europa hat den Gewinn des japanischen Modekonzerns angekurbelt. Im Ende November beendeten ersten Quartal stieg der operative Gewinn der Uniqlo-Mutter um 5,6 Prozent auf 119,4 Milliarden Yen (910,7 Millionen Euro). Von Refinitiv befragte Analysten hatten im Schnitt 102,6 Milliarden Yen erwartet. In Japan und China gingen Umsatz und Gewinn allerdings zurück. Der Konzern hielt an seiner Prognose für das laufende Geschäftsjahr fest: Der operative Gewinn soll um 8,4 Prozent auf 270 Milliarden Yen steigen. Die Uniqlo-Aktien gaben um rund zwei Prozent nach.

ADLER GROUP – Frankfurt: Das Immobilienunternehmen baut weiter Schulden ab und verkauft deshalb ein Paket mit 14.400 Immobilien an den Investor KKR/Velero. Der vereinbarte Kaufpreis bewerte das Portfolio mit 1,05 Milliarden Euro, was eine Prämie zum Buchwert beinhalte. Adler erwarte einen Nettoerlös von 600 Millionen Euro. „Mit diesem Mittelzufluss wird die Adler Group ihre Bilanz weiter entschulden und ihr strategisches Ziel erreichen, den Verschuldungsgrad (Loan-to-Value, LTV) auf unter 50 Prozent zu senken“, teilte die Firma mit. Die Wohn- und Gewerbeimmobilien befinden sich überwiegend in mittelgroßen Städten in Ostdeutschland. Anfang Dezember hatte Adler bereits rund 15.000 Wohnungen an den Konkurrenten LEG Immobilien verkauft. Investoren hatten den Abbau der Schulden gefordert.

Geberit – Zürich: Der Schweizer Sanitärtechnikkonzern hat den Nettoumsatz im Jahr 2021 um den Rekordwert von 15,9 Prozent auf 3,46 Milliarden Franken gesteigert. Unter Ausschluss von Wechselkursschwankungen betrug der Zuwachs 14,7 Prozent und gegenüber dem Vorkrisenjahr 2019 16,4 Prozent, wie Geberit mitteilte. Das Unternehmen hat nach eigenen Angaben weitere Marktanteile gewonnen. Vor allem in Europa, den Regionen Fernost-Pazifik und Nahost-Afrika zogen die Verkäufe kräftig an. Amerika hinkte mit einem währungsbereinigten Plus von 5,1 Prozent hinterher. Geberit stellte für das abgelaufene Jahr eine Betriebsgewinnmarge (Ebitda) von rund 31 Prozent in Aussicht. Die Jahresbilanz soll am 9. März veröffentlicht werden.

Marktentwicklungen

Marktentwicklungen 13. Januar 2022

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Checkout.com erreicht eine Bewertung von 40 Milliarden US-Dollar

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Checkout.com erhält eine Milliarde US-Dollar in Serie-D-Finanzierung und drängt auf den US-Markt

Checkout.com gibt nach einem äußerst erfolgreichen Jahr, in dem der Zahlungsdienstleister Transaktionen im Wert von hunderten Milliarden US-Dollar für einige der größten Händler der Welt abgewickelt hat, den erfolgreichen Abschluss seiner Serie-D-Finanzierungsrunde im Wert von einer Milliarde US-Dollar bekannt. Damit erreicht das Unternehmen eine Bewertung von 40 Milliarden US-Dollar. Zu den Hauptinvestoren gehören Altimeter, Dragoneer, Franklin Templeton, GIC, Insight Partners, die Qatar Investment Authority, Tiger Global, der Oxford Endowment Fund und ein weiterer US-Investor. Das neu gewonnene Kapital wird in drei Schlüsselbereichen eingesetzt: Für den Ausbau des US-Geschäfts, die Einführung einer Lösung für Marktplätze und den Ausbau der Führungsposition im Web 3.0.

Viele weitere bereits bestehende Investoren1 des Unternehmens beteiligten sich ebenfalls an der neuen Finanzierungsrunde. Checkout.com bietet eine umfassende Online-Plattform, die die Zahlungsprozesse für große, weltweit tätige Händler vereinfacht. Angesichts der Tatsache, dass das Unternehmen seit mehreren Jahren profitabel ist, wird das frische Kapital eine bereits solide Bilanz stärken. Mit der neuen Finanzierung verdoppelt Checkout.com seine Bewertung im Vergleich zu der Serie-C-Runde vor etwa einem Jahr.

In der Zwischenzeit konnte das Unternehmen ein bemerkenswertes Wachstum in seinem Heimatmarkt und der EMEA-Region verzeichnen und das Volumen der verarbeiteten Transaktionen im dritten Jahr in Folge verdreifachen. Heute zählen große E-Commerce- und Technologieunternehmen wie Netflix, Farfetch, Grab, NetEase, Pizza Hut, Shein, Siemens und Sony, Fintech-Unternehmen wie Klarna, Revolut, Qonto und WorldRemit sowie die Hälfte der weltweit größten Kryptobörsen (darunter Coinbase, Crypto.com, FTX und Moonpay) zu den Kunden von Checkout.com.

Im vergangenen Jahr eröffnete das Unternehmen außerdem neue Niederlassungen in sechs Ländern, um die steigende Nachfrage der Händler zu bedienen. Zudem wurde das Führungsteam in den USA und Europa um einen neuen CFO, CHRO, CMO, CRO, CPO und CTO erweitert – und das bei einem gleichzeitigen Anstieg der Gesamtzahl der Mitarbeiter auf über 1.700 in 19 Ländern.

„Im Kern helfen wir Händlern dabei, die Komplexität des weltweiten Geldverkehrs zu bewältigen, unabhängig davon, ob sie in Fiat-Währung arbeiten oder Web3 und die Blockchain nutzen“, sagt Guillaume Pousaz, Gründer und CEO von Checkout.com. „Durch die Kombination unserer Technologie, unserer Branchenkenntnisse und einem Service-Ansatz, der über das übliche Maß hinausgeht, haben wir in den letzten zehn Jahren enge Partnerschaften mit einigen der innovativsten Unternehmen der Welt aufgebaut. Unsere neue Finanzierungsrunde ist eine Bestätigung für die bisherige Arbeit. Da wir uns erst am Anfang unserer Reise befinden, wird sie unsere Bemühungen unterstützen, die enormen Möglichkeiten zu erschließen, die vor uns liegen.“

Wachstum zur Deckung der US-Nachfrage

Als einer der größten E-Commerce-Märkte der Welt waren die USA für Checkout.com in den letzten Jahren ein Bereich, auf den sich das Unternehmen stark konzentriert und in den es vorrangig investiert hat. Heute ist Checkout.com eines der wenigen Unternehmen, das in den USA eine echte End-to-End-Zahlungsabwicklungs-Plattform anbieten kann und gleichzeitig international eine vollständige Funktionsparität bietet. Außerdem ist Checkout.com einer der einzigen Anbieter in den USA, der eine vollständig cloudbasierte Plattform anbietet, die direkt mit lokalen Netzwerken in den wichtigen Regionen und mit allen wichtigen alternativen Zahlungsmethoden verbunden ist.

„Wir beobachten seit langem eine große Nachfrage auf dem US-Markt. Mit der neuen Finanzierung werden wir unser Engagement für die Skalierung unserer Plattform, neue Partnerschaften und Produkte für unsere Kunden in den USA verdoppeln“, erklärt Céline Dufétel, CFO bei Checkout.com in New York. „Ähnlich wie bei unserem Ansatz in EMEA werden wir unseren Fokus auf Unternehmen beibehalten – insbesondere im Fintech-, Software- und E-Commerce-Bereich sowie bei Lieferdiensten, Reiseanbietern und Krypto-Händlern.

Wir wollen unsere US-Kunden dabei unterstützen, im In- und Ausland zu wachsen und unseren Nicht-US-Kunden helfen, auf dem amerikanischen Markt zu expandieren. Es gibt noch viel Potenzial und wir erwarten, dass unser nordamerikanisches Team allein in diesem Jahr um fast 200 Prozent wachsen wird.“

Plattformentwicklung für Marktplätze

Nach erfolgten Tests mit mehreren globalen Händlern wird das Unternehmen noch in diesem Jahr neue Angebote für Marktplätze und Payfacs auf den Markt bringen. Damit erweitert das Unternehmen seine Fähigkeit, Zahlungen innerhalb von Online-Marktplätzen abzuwickeln – ein Sektor, in dem die Transaktionsvolumina während der Pandemie und der Expansion der Gig-Economy in den Jahren zuvor drastisch gestiegen sind.

Die neuen Lösungen umfassen Technologien zur Identitätsüberprüfung, Split-Payments und Treasury-as-a-Service sowie die bestehenden Möglichkeiten von Payouts, das im vergangenen Jahr eingeführt wurde, um Händlern zu helfen, Geldbeträge an Karten und Bankkonten auf der ganzen Welt zu senden. Seitdem wurden Auszahlungen in Milliardenhöhe für Unternehmen wie TikTok und Moneygram abgewickelt.

„Die Erweiterung unserer Produkt-Roadmap ist das Ergebnis jahrelanger engagierter Arbeit unserer globalen Plattform- und Ingenieurteams“, so Chief Technology Officer Ott Kaukver. „Als produktorientiertes Unternehmen, bei dem fast die Hälfte aller Mitarbeiter im Technologiebereich tätig ist, werden wir unsere Innovationen weiter vorantreiben. Dies eröffnet uns zusätzliche Möglichkeiten in der gesamten Wertschöpfungskette des Zahlungsverkehrs. Dies hilft uns, die Bedürfnisse unserer Händler auf der ganzen Welt zu erfüllen.“

Einmalige Chancen im Web 3.0

Es wird erwartet, dass der globale E-Commerce-Markt das Wachstum des traditionellen Handels weiterhin übertreffen wird – insbesondere durch neue Technologien wie Kryptowährungen und NFTs. Checkout.com will seine Position im Web 3.0-Bereich daher weiter festigen. Die Zahlungssysteme des Unternehmens versorgen bereits Börsen, die fast 80 Prozent des weltweiten Krypto-Handelsvolumens repräsentieren. Die modularen Produkte und die robuste Plattform sind auch bei Fan-Token-Anbietern wie Socios.com und Blockchain-basierten Wallets wie Novi von Facebook beliebt. Derzeit testet das Unternehmen eine innovative Lösung zur Abwicklung von Händler-Transaktionen mit digitalen Währungen.

„Checkout.com ist auf dem riesigen Markt für Zahlungslösungen der nächsten Generation führend und der wichtigste digitale Zahlungspartner für viele der weltweit führenden Unternehmen. Als langfristiger Investor sind wir von der Produktinnovation und dem kundenorientierten Ansatz des Unternehmens beeindruckt“, so Choo Yong Cheen, Chief Investment Officer of Private Equity bei GIC, dem Staatsfonds von Singapur.

„Aus diesem Grund engagieren wir uns seit der Serie-A-Finanzierung für die langfristige Zukunft des Unternehmens und sind nun Teil des Serie-D-Investments. Wir glauben, dass Checkout.com wirklich gerade erst am Anfang steht. Und wir freuen uns darauf, das globale Netzwerk von GIC und unsere Bridge Forum-Plattform zu nutzen, um Guillaume und sein außergewöhnliches Team noch viele Jahre lang zu unterstützen.“

Bild CEO Guillaume Pousaz

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1Blossom Capital, Coatue Management, DST Global, Endeavor Catalyst & Ribbit Capital

Quelle AxiCom GmbH

Bund fühlt sich durch Cerberus-Ausstieg bei Commerzbank nicht unter Druck gesetzt

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Berlin, 12. Jan (Reuters) – Die Bundesregierung sieht sich durch den Teil-Ausstieg des US-Finanzinvestors Cerberus bei der Commerzbank nicht unter Druck gesetzt.

„Unser Blick auf die Beteiligung des Bundes ist unabhängig von der Entscheidung von Cerberus“, sagte der parlamentarische Staatssekretär im Bundesfinanzministerium, der FDP-Politiker Florian Toncar, am Mittwoch der Nachrichtenagentur Reuters. „Wir unterstützen den Vorstand und Aufsichtsrat der Commerzbank bei der bereits auf den Weg gebrachten Neuausrichtung des Instituts.“

Der Bund ist mit 15,6 Prozent größter Anteilseigner der chronisch unrentablen Commerzbank. Die Beteiligung geht noch auf die Rettung in der globalen Finanzkrise vor mehr als einem Jahrzehnt zurück. Die Aktien sind für den Bund aber nur noch einen Bruchteil des Kaufpreises wert.

Commerzbank

Cerberus hat diese Woche seine Anteile an der Commerzbank und auch der Deutschen Bank deutlich reduziert – vier Jahre nach dem Einstieg und mit Verlust. Insidern zufolge wird es jetzt auf einen Komplettausstieg hinauslaufen. Der Investor hatte auf eine Fusion der beiden Frankfurter Geldhäuser spekuliert – eine Wette, die allerdings nicht aufging.

Weder kam der große Zusammenschluss zwischen den beiden Häusern zustande, auch wenn zeitweise darüber gesprochen wurde, noch gab es eine Fusion des einen oder anderen mit einer ausländischen Bank.

FDP-Chef Christian Lindner ist seit Dezember neuer Bundesfinanzminister. Experten gehen davon aus, dass der Bund mit Lindner offener sein wird, die Commerzbank-Beteiligung abzustoßen. Weil dies derzeit allerdings nur mit Verlust über die Börse möglich wäre, wird nicht zeitnah damit gerechnet. Experten halten es für die bessere Option, zunächst abzuwarten, ob der Umbau der Commerzbank Früchte trägt und dadurch eine Fusion mit einer ausländischen Bank möglich wird.

Bund fühlt sich durch Cerberus-Ausstieg bei Commerzbank nicht unter Druck gesetzt

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Höchste US-Inflationsrate seit 1982 – Meinungen von Ökonomen

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Berlin, 12. Jan (Reuters) – Die Verbraucherpreise in den USA steigen immer rasanter. Waren und Dienstleistungen kosteten im Dezember 7,0 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Das ist der höchste Wert seit 1982. Ökonomen sagten dazu in ersten Reaktionen:

DIRK CHLENCH, LBBW:

„Der Preisaufwärtsdruck dürfte im Verlauf dieses Jahres infolge auslaufender Pandemie-bedingter Sondereffekte und dem Ausbleiben weiterer Ölpreisschübe etwas nachlassen. Nach unserer Prognose wird die Veränderungsrate zwar bald ihren oberen Wendepunkt durchschreiten. Einer deutlichen Entspannung an der Preisfront dürften jedoch die angesichts der niedrigen Arbeitslosenquote beschleunigten Lohnzuwächse entgegenstehen. Für das Gesamtjahr 2022 erwarten wir einen Anstieg der Verbraucherpreise um 5,0 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Damit wird die Inflation das zweite Jahr in Folge deutlich über dem Inflationsziel der US-Notenbank liegen. Da die US-Währungshüter jedoch ihre Haltung, die hohen Inflationsraten als temporäres Phänomen abzutun, aufgegeben haben, rechnen wir mittlerweile für das laufende Jahr mit vier US-Leitzinserhöhungen, jeweils um ein Viertelprozentpunkt.“

BASTIAN HEPPERELE, HAUCK AUFHÄUSER LAMPE:

„Ein erneut kräftiger Anstieg der Verbraucherpreise, die auf breiter Front klettern. Für Mieten, Neu- und Gebrauchtwagen und für vieles mehr, müssen die US-Konsumenten tiefer in die Taschen greifen. Die Inflationsrate wird voraussichtlich im Januar ihren Gipfel erreichen. Ein kräftigerer Rückgang wird sich aber erst in der zweiten Jahreshälfte einstellen. Die aktuell hohe Inflationsrate ist Wasser auf die Mühlen für diejenigen US-Notenbanker, die einen beschleunigten Ausstieg aus dem geldpolitischen Krisenmodus sehen möchten.“

THOMAS GITZEL, VP BANK:

„An die hohen Inflationsraten kann und möchte man sich nicht gewöhnen. Es muss sich um eine vorübergehende Angelegenheit handeln, sonst hätte die US-Wirtschaft langfristig ein Problem. Die gute Nachricht ist: In den kommenden Monaten wird die US-Inflationsrate in den Rückwärtsgang gehen, auch ohne Zutun der US-Notenbank. Alleine der kleiner werdende Basiseffekt bei den Energiepreisen sorgt dafür. Es ist also nicht die Frage, ob die Inflationsraten fallen, sondern auf welchen Niveaus sie sich einpendeln werden.“

Höchste US-Inflationsrate seit 1982 – Meinungen von Ökonomen

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TravelPerk sammelt weitere 115 Millionen US-Dollar in Serie D ein

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travelperk

TravelPerk, die weltweit größte Plattform für Reisemanagement, hat soeben bekanntgegeben, dass das Unternehmen die Series D-Runde mit 275 Millionen US-Dollar abgeschlossen hat.

Zusätzlich zu den im April eingesammelten 160 Millionen US-Dollar kamen weitere 115 Millionen US-Dollar hinzu. Der Wert des Unternehmens beträgt derzeit 1,3 Milliarden US-Dollar.

Der neue Investor General Catalyst sowie der bisherige Investor Kinnevik führen diese Finanzierung an. Damit erhöht sich die Gesamtinvestitionssumme von TravelPerk auf 409 Millionen US-Dollar. Gillian Tans, ehemalige Vorsitzende und CEO von Booking.com, die in dieser Runde persönlich investiert hat, schließt sich neben Joel Cutler, einem früheren Investor in Stripe, Airbnb und Kayak, dem Vorstand an. Gillian Tans und Joel Cutler helfen dem Unternehmen dabei, dessen Position als klarer Marktführer in der 600 Milliarden US-Dollar schweren Reisebranche kleinerer und mittelständischer Unternehmen weiter zu stärken.

Die Finanzierung zahlt auf das neue Ziel TravelPerks ein, Menschen im echten Leben auf eine ansprechende und nachhaltige Art zu verbinden. Das Unternehmen bemüht sich noch stärker, nachhaltige Reiselösungen der nächsten Generation zu entwickeln – speziell im Zeitalter des hybriden Arbeitens. Während sich Firmen weiterhin an die durch Covid-19 bedingten Veränderungen anpassen, stehen sie vor einer großen Herausforderung: Wie können sie persönliche, zwischenmenschliche Kontakte aufrechterhalten, die für den Aufbau von Beziehungen und einer Unternehmenskultur unerlässlich sind? Flexibilität und Nachhaltigkeit sind sowohl für Mitarbeiter als auch für Führungskräfte nicht länger verhandelbar.

„Mit der Zeit wird zunehmend klar, dass es keinen adäquaten Ersatz für die persönliche Begegnung gibt. Wir sehen das einerseits in den Daten auf unserer Plattform und spüren es andererseits auch selbst“, so Avi Meir, CEO von TravelPerk. „Während sich einige Technologien auf virtuelle Interaktionen konzentrieren, entwickeln wir die Technologie, die uns helfen wird, im echten Leben zusammenzukommen.“

Vor Kurzem hat das Unternehmen TravelPerk Events auf den Markt gebracht – ein innovatives Tool, das räumlich verstreuten Teams hilft, persönlich zusammenzukommen. Dieses Produktangebot wird das Unternehmen 2022 weiter ausbauen. Mit dem Ziel, diese Treffen so nachhaltig wie möglich zu gestalten, ist das Unternehmen nicht zuletzt durch die Übernahme von Susterra 2021 führend , wenn es darum geht, Kunden ihren CO2-Fußabdruck zu berechnen und deren Emissionen auszugleichen. Dabei investiert TravelPerk in deren Namen in Klimaschutzprojekte, die alle VERRA-akkreditiert sind und den höchsten Anforderungen der UN-Ziele für nachhaltige Entwicklung entsprechen.

Die neue Finanzierung verwendet das Unternehmen auch dazu, die Expansion in TravelPerks Zielmärkten einschließlich der USA und Europa voranzutreiben, nachdem sich das Unternehmen zuletzt als führende Geschäftsreise-Management-Plattform für den KMU-Markt weltweit etabliert hat. Seit 2019 hat TravelPerk den Jahresumsatz vervierfacht und die Kundenakquisitionsrate verdoppelt.

Im Jahr 2021 hat das Unternehmen die Art und Weise, wie KMUs und Reisende ihre Reisen verwalten, durch die Vorstellung von Lösungen, die diesen Prozess sicherer, flexibler und nachhaltiger machen, neu erfunden – alles rund um das Kernziel, Menschen im echten Leben auf eine ansprechende und nachhaltige Weise zu verbinden. Das Unternehmen hat im Jahr 2021 eine Reihe von wichtigen Neukunden gewonnen – darunter Just Eat Takeaway.com. Zudem erkannte der Crown Commercial Service Click Travel, eine Marke von TravelPerk, kürzlich als Geschäftsreiseanbieter für den öffentlichen Sektor Großbritanniens an.

Die „Zero-Layoff“-Strategie, die das Unternehmen während der Pandemie verfolgte, ermöglichte es, weiterhin in Produkte und Technologien zu investieren und diese zu verbessern – in einer Zeit weitreichender Umbrüche innerhalb der Branche. TravelPerk hat sich auf strategische Übernahmen konzentriert, um die Plattform zu verbessern und die globale Präsenz des Unternehmens zu stärken. Im Jahr 2021 erwarb das Unternehmen Click Travel, die größte Geschäftsreiseplattform Großbritanniens. Außerdem baute TravelPerk mit der Übernahme von NexTravel und der Eröffnung des Büros in Miami im vergangenen Oktober die Position in den USA aus.

„Die vergangenen zwei Jahre haben die Reiseindustrie für immer verändert – aber eines hat Bestand: Wir haben ein menschliches Bedürfnis, uns zu begegnen und uns zu treffen. Unternehmen müssen reisen, um ihre Teams zusammenzubringen und um Kunden zu treffen. Diese Reisen sollen aber flexibel und bequem sein – und mehr denn je müssen sie nachhaltig sein“, kommentiert Avi Meir, CEO und Mitbegründer von TravelPerk, weiter. „Unsere Aufgabe ist es, Menschen im echten Leben auf eine ansprechende und nachhaltige Weise zu verbinden. Wir sind unglaublich stolz auf alles, was wir bisher erreicht haben, und freuen uns sehr über die erhaltene Finanzierung von Investoren, die unsere Vision und Mission wirklich verstehen. Damit können wir unser Wachstum vorantreiben und neue Maßstäbe für nachhaltige Geschäftsreisen setzen.“

„Ich bin seit vielen Jahren in der Reisebranche tätig, und TravelPerk ist das Unternehmen, das mich immer wieder aufs Neue überrascht. Das Unternehmen hat die Führungsposition in den letzten zwei Jahren in schwierigen Zeiten für die Reisebranche gefestigt und ist stärker denn je. Es ist innovativ und in der Lage, auf die sich ändernden Bedürfnisse der Kunden durch wichtige Übernahmen, neue Markteintritte und Produktentwicklungen einzugehen und diese zu erfüllen“, so Gillian Tans, ehemalige Vorsitzende und CEO von Booking.com. „Ich fühle mich geehrt, als Investor und Vorstandsmitglied von TravelPerk dabei zu sein und dem Unternehmen dabei zu helfen, eine globale Führungsposition zu erreichen.“

„Hybrid- und Fernarbeit sind zweifellos auf dem Vormarsch, ein Zoom-Anruf kann jedoch niemals die Vorteile einer persönlichen Begegnung von Angesicht zu Angesicht ersetzen. Wir haben keinen Zweifel daran, dass Geschäftsreisen in den kommenden Jahren weiter wachsen und florieren werden, wobei TravelPerk der klare Marktführer in diesem Bereich sein wird. Wir freuen uns, an dieser Finanzierungsrunde teilzunehmen“, ergänzt Joel Cutler, Managing Director bei General Catalyst.

„Avi hat während der gesamten Pandemie eine vorbildliche Führungsrolle übernommen. Vor allem sein Einfühlungsvermögen und sein Respekt für die Mitarbeiter haben es dem Unternehmen ermöglicht, die besten Talente zu halten und neue anzuwerben. So konnte TravelPerk die Covid-Krise nutzen, ein erstklassiges Produkt weiter auszubauen und neue Kunden zu gewinnen“, so Georgi Ganev, CEO von Kinnevik. „Infolgedessen übertraf die Leistung des Unternehmens das Niveau vor der Pandemie bei weitem, als sich die Reisetätigkeit im Jahr 2021 allmählich zu normalisieren begann und die Kunden nach Lösungen zur Bewältigung der komplexen Reiseanforderungen suchten. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit unseren Freunden bei General Catalyst in diesem nächsten spannenden Kapitel.“

Weitere Informationen finden Sie hier

Quelle Wilde & Partner Communications GmbH

DNB AM: Zweiter Emissionsreport zu DNB Renewable Energy erschienen

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DNB Energie

12.01.2022 Nicht nur der CO2-Fußabdruck zählt: In ihrem neuen, zweiten Emissionsreport zum DNB Fund Renewable Energy haben die verantwortlichen Portfoliomanager Christian Rom und Stian Ueland das Thema CO2-Ausstoß entlang der gesamten Wertschöpfungskette der Portfolio-Unternehmen analysiert. Das Ergebnis: Pro Tonne emittierten CO2 sparen die Unternehmen mehr als sechs Tonnen ein – ein beeindruckender Wert in punkto Emissionsvermeidung.  

Der CO2-Fußabdruck, auch Kohlenstoffintensität oder Carbon Footprint genannt, ist die Messung der Treibhausgasemissionen eines Unternehmens im Verhältnis zu seinem Umsatz.

Er ist demnach einer von mehreren Faktoren, die etwas über das Klimarisiko und die Auswirkungen eines Unternehmens aussagen. Unternehmen und Investoren nutzen den Carbon Footprint, um kohlenstoffbedingte Risiken zu erkennen und anzugehen. Die Betrachtung des CO2-Beitrags der verschiedenen Sektoren zu den globalen Treibhausgasemissionen kann ein nützlicher Ausgangspunkt sein, um zu ermitteln, welche Prioritäten bei der Emissionsreduzierung gesetzt werden sollen.

Um die CO2-Bilanz für Anleger tranzparent zu machen, werden von den Fondsgesellschaften standardmäßig die emittierten Emissionen der Unternehmen in der Analyse einbezogen.  „Unserer Meinung nach reicht diese Vorgehensweise aber nicht aus“, erklärt Portfolio Manager Stian Ueland. 

 „Eine Besonderheit bei unserer Analyse ist, dass sowohl die Emissionsebenen 1, 2 aber auch Ebene 3 einbezogen wurden.“ Das bekannte „Carbon Footprinting“ fokussiert sich lediglich auf die Emissionen eines Unternehmens der Ebene 1 und 2, also solche Emissionen, die direkt in Verbindung mit dem Unternehmen stehen und indirekt über den Energieverbrauch gemessen werden können.

DNB
Bildquelle: DNB AM Foto Stian Ueland (links) und Christian Rom (rechts)

Die Ebene 3 berücksichtigt ebenfalls die Emissionen der weiteren Wertschöpfungskette. Aufgrund dieser komplexen Struktur und des oftmals unverhältnismäßig hohen Aufwands zur Messung, wird diese letzte Ebene mehrfach und oftmals ignoriert.

Der Report beschreibt, wie die Fondsmanager bei der Zusammenstellung des nachhaltigen Portfolios vorgehen und dabei insbesondere die CO2-Emissionen in den Blick nehmen. Die Sektoren, die maßgeblich für eine Reduktion des CO2 in der Erdatmosphäre sorgen, sind zum einen die erneuerbaren Energien, wie Wind, Solar, Biogas und zunehmend auch Wasserkraft.

Zum anderen tut sich eine Menge im Bereich der Elektrifizierung von Verkehr und Infrastruktur. Ein drittes großes Thema ist die Ressourceneffizienz – die in vielen Branchen eine Rolle spielen kann, zum Beispiel bei Nahrungsmitteln oder in der Baubranche. Hier findet sich eine ganze Reihe hochwertiger Unternehmen.

„Das Besondere an unserer Auswertung ist, dass wir einzelne Daten, wie zum Beispiel den CO2-Fußabdruck, immer auch in der Gesamtheit betrachten“, erklärt Uelands Kollege Christian Rom. So verbraucht zum Beispiel die Herstellung bestimmter Komponenten von Photovoltaik-Anlagen viel Energie – was zu einem hohen CO2-Fußabdruck führt. Gleichzeitig stellen die Anlagen aber langfristig die Nutzung von umweltfreundlicher Solarenergie sicher. „Diese Zahlen muss man ins Verhältnis setzen, um zu einer gerechten Bewertung zu gelangen“, so Rom. In dem Report wird der „Impact Investment Charakter“ abermals unterstrichen: Für jede Tonne CO2, die das Portfolio emittiert, werden an anderer Stelle rund sechs Tonnen CO2eingespart. 

Für den Report haben die Portfoliomanager zwischen September 2020 und September 2021 mit insgesamt 36 Unternehmen zu 79 Einzelaspekten gesprochen. Den vollständigen Report (Englisch) können Sie hier herunterladen: 

https://dnb-asset-management.s3.amazonaws.com/ESG-SRI-pdf/DNB_Renewable_Energy_Avoided_Emissions_2021.pdf

DNB AM: Zweiter Emissionsreport zu DNB Renewable Energy erschienen

Bildquelle: DNB AM Foto Stian Ueland (links) und Christian Rom (rechts)

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Qdrant: Deep-Tech-Startup erhält 2 Millionen Euro

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Qdrant

Qdrant-Gründer Andre Zayarni und Andrey Vasnetsov sichern sich Pre-Seed-Finanzierung in Höhe von 2 Millionen Euro

Das Deep-Tech-Startup Qdrant hat Kapital in Höhe von 2 Millionen Euro in einer Pre-Seed-Finanzierung eingesammelt. Angeführt wird die aktuelle Finanzierungsrunde von den europäischen Fonds 42CAP und IBB Ventures. Mit dem Kapital soll die firmeneigene Open-Source-Suchmaschine für neuronale Daten weiterentwickelt und die Gemeinschaft der Early Adopters vergrößert werden. Langfristiges Ziel ist es, die Zukunft der neuronalen Suche erheblich voranzutreiben und eine neue Ära der angewandten KI einzuläuten.

Die Idee von Qdrant überzeugt: Neben der Venture-Capital-Gesellschaft 42CAP, die in B2B-Software-Unternehmen in der Frühphase investiert, konnte das Startup auch den Early-Stage-VC-Fonds IBB Ventures, der junge Berliner Unternehmen aus der Technologie- und Kreativwirtschaft mit Venture Capital unterstützt, für sich gewinnen. Beide Fonds verfügen über eine nachweisliche Erfolgsbilanz bei der Unterstützung von Early-Stage-Startups im Bereich Deep Tech. Darüber hinaus profitiert das Berliner Unternehmen von fundiertem Branchen-Know-how namhafter Business Angels wie dem i2x-Gründer Michael Brehm oder der Unternehmensberatung Mücke Roth & Company. 

Qdrant wurde im Oktober 2021 von Andre Zayarni und Andrey Vasnetsov gegründet. Das Startup entwickelt eine führende neuronale Suchtechnologie, um angewandte KI-Lösungen voranzutreiben sowie Metric Learning praktikabel zu machen. Das Flaggschiffprodukt des Unternehmens, die neuronale Suchmaschine, bietet einen Service mit einer praxistauglichen API zum Speichern, Suchen und Verwalten von Vektoren. Die Qdrant-Engine ist auf erweiterte Filterungsprozesse zugeschnitten, sodass sie für alle Arten von neuronalen Netzwerken oder semantischen Abgleichen, Empfehlungen, Facettensuchen und anderen Anwendungen nutzbar ist. Daraus ergibt sich ein sehr breit aufgestellter Anwendungsbereich, der von der semantischen Suche über Produktempfehlungen für den E-Commerce bis hin zur Bilderkennung oder Analysen von Anomalien reicht. Im Vordergrund steht dabei immer die Verarbeitung von unstrukturierten Daten. 

Beide Gründer verfügen über mehrjährige Erfahrungen und Expertise im Tech-Bereich. Andre Zayarni, CEO von Qdrant, begann seine Karriere nach seinem Informatikstudium in Karlsruhe bei StudiVZ in Berlin. Nach mehreren Jahren im Gaming-Segment bei Bigpoint sowie in führenden Tech- und Produkt-Positionen bei verschiedenen Startups arbeitete er die letzten fünf Jahre als CTPO bei der KI-gesteuerten Job-Matching-Plattform MoBerries. Andrey Vasnetsov, CTO von Qdrant, kam vor zwei Jahren aus Moskau nach Deutschland, wo er bei der Mail.ru Group tätig war und später die Abteilung für Suche der Tinkoff Bank leitete.

„Metric Learning und Vektorsuchen sind fest in der akademischen Welt verwurzelt. Jedes Jahr veröffentlichen FAANG-geförderte Doktoranden eine weitere Reihe von Arbeiten, die sich nur für IT-Riesen eignen. Mit Qdrant wollen wir einen anderen Weg gehen und uns auf die technische Seite konzentrieren”, sagt Andrey Vasnetsov, Co-Founder und CTO von Qdrant. „Wir freuen uns sehr über das entgegengebrachte Vertrauen und das Kapital der Investoren. Mit ihrer Hilfe wird es uns gelingen, Metric Learning tatsächlich praktikabel zu machen.”

„Unsere Mission ist es, Unternehmen dabei zu helfen, die Vorteile von KI zu nutzen und das Beste aus ihren angewandten Data-Science-Lösungen herauszuholen – insbesondere bei der Arbeit mit unstrukturierten Daten. Dies bewerkstelligen wir durch den Einsatz unserer Open-Source-Technologie. Zu unseren potenziellen Kunden und Early Adoptern gehören nahezu alle Unternehmen, die KI-basierte Lösungen nutzen oder anbieten“, ergänzt Andre Zayarni, Co-Founder und CEO von Qdrant.

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Quelle schoesslers GmbH

Back Market erhält 450 Millionen Euro

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Photographer: Julie Glassberg. --

Serie-E-Investitionsrunde: Back Market erhält 450 Millionen Euro und wird nun mit 5,1 Milliarden Euro bewertet

Back Market, der führende Marktplatz für wiederaufbereitete Elektronik, schließt eine neue Investitionsrunde von 450 Millionen Euro ab. Damit erhöht sich die Unternehmensbewertung auf 5,1 Milliarden Euro. Die Runde wird von dem neuen Investor Sprints Capital angeführt und von den bestehenden Partnern Eurazeo, Aglaé Ventures, General Atlantic und Generation Investment Management unterstützt.

Back Market will seine Position in Deutschland und ganz Europa weiter ausbauen

Back Market war einer der ersten Marktplätze für wiederaufbereitete Elektronikgeräte in Europa und konnte sich seitdem eine führende Position erarbeiten. Bislang erschloss das Unternehmen 13 europäische Länder, in denen weitere erhebliche Investitionen geplant sind. Zusätzliche Märkte sollen folgen. Für Deutschland plant das Start-up 60 Millionen Euro für den operativen Betrieb ein. Zudem soll die Größe des deutschen Teams verdreifacht werden.

Mit der Series-E-Runde unterstreicht Back Market seine zukunftsweisende Vision und kann seinePosition als führender Marktplatz, der sich ausschließlich dem Verkauf von fachmännisch aufbereiteter Elektronik widmet, weiter ausbauen. Der Mitgründer und CEO von Back Market, Thibaud Hug de Larauze, erklärt: 

„Unser Ziel ist es, wiederaufbereitete Elektronik zur ersten Wahl beim Kauf von technischen Geräten zu machen. Wir erwarten auf dem Elektronikmarkt eine ähnliche Entwicklung wie auf dem Gebrauchtwagenmarkt in Amerika. Dort hat sich der Verkauf von Gebrauchtfahrzeugen im Vergleich zum Verkauf von Neuwagen verdoppelt. Die Unterstützung und das Vertrauen der Investoren sowie unser wachsender Kundenstamm stellen einen wichtigen Schritt auf dem Weg von Back Market und, was noch wichtiger ist, für die Kreislaufwirtschaft insgesamt dar.“

Kreislauftechnologie zum Mainstream zu machen

Das Vertrauen in erneuerte Elektronik ist für die Verwirklichung der Vision einer Kreislaufwirtschaft von zentraler Bedeutung. Aus diesem Grund verkündet Back Market mit Stolz, dass die durchschnittliche Defektrate auf der Plattform nun bei nur vier Prozent liegt, was fast der durchschnittlichen inoffiziellen Ausfallrate von Neugeräten von etwa drei Prozent entspricht. Ein Hauptaugenmerk des Unternehmens wird darauf liegen, die Defektrate bei allen Geräten weiter zu senken, damit die Verbraucher eine bessere nachhaltige Alternative zum Kauf neuer Technik haben. Die Qualität wird außerdem durch eine 12-monatige Verkäufergarantie sowie nach deren Ablauf durch eine zusätzliche 24-monatige Garantieverlängerung durch Back Market für alle Käufe sichergestellt.

Immer mehr Verbraucher entwickeln umweltfreundliche Gewohnheiten und die Kluft zwischen der Sorge um die Umwelt und dem tatsächlichen Konsumverhalten beginnt zu schrumpfen. Laut einer Studie von Kantar gibt jeder fünfte Shopper an, seit Beginn der Pandemie im März 2020 nachhaltigere Gewohnheiten angenommen zu haben. Das ist ermutigend, wenn man bedenkt, dass 90 Prozent[1] des CO2-Fußabdrucks eines elektronischen Geräts aus dem Herstellungsprozess stammen. Die Verlängerung der Lebensdauer von Smartphones und anderer elektronischer Geräte hat einen erheblichen Einfluss auf die Verlangsamung des Klimawandels.

Weitere Investitionen in die Gesamtqualität und ein nahtloses Kundenerlebnis 

Back Market bietet nicht nur Produkte von höchster Qualität, sondern auch einen schnellen Versand und einen hervorragenden Kundenservice.

„Wir gehen mit der erstklassigen Qualität unserer Produkte noch einen Schritt weiter und bieten unseren Kunden ein optimiertes Sucherlebnis, das sicherstellt, dass sie sofort zu den leistungsstärksten Verkäufern auf unserem Marktplatz für jedes von ihnen gesuchte Gerät weitergeleitet werden. Die Qualität der Verkäufer wird anhand von mehr als 20 Metriken überwacht“, so Hug de Larauze.

Technik, die (fast) ewig hält, ist der Schlüssel zur Kreislaufwirtschaft

Elektroschrott ist der weltweit am schnellsten wachsende feste Abfallstrom – und der giftigste. 82,6 Prozent des Elektroschrotts werden nicht ordnungsgemäß recycelt, vor allem, weil die heutigen Infrastrukturen mit dem rasanten Tempo der Überproduktion einfach nicht Schritt halten können. 

Durch die möglichst lange Wiederverwendung, Reparatur und Aufarbeitung von Technik wird die Notwendigkeit, neue Geräte zu kaufen, minimiert. So kann jeder dazu beitragen, den ökologischen Fußabdruck von Elektronikgeräten zu verringern – ohne zusätzlichen Aufwand oder Kosten.

Mit mehr als sechs Millionen Kunden weltweit ist Back Market ein Katalysator für einen grundlegenden Wandel im Verbraucherverhalten und treibt die Diskussion darüber voran, wie die Menschen Technologie konsumieren – ein fachmännisch erneuertes Gerät nach dem anderen.

Paris, France.– PHOTO: Back Market Founders.– Photographer: Julie Glassberg. — @Djoolee

[1] The Shift Project

Henrik Persson, Managing Partner von Sprints Capital: „Die Nachfrage der Verbraucher nach nachhaltigem Einkaufen ist ein Trend, in den Sprints seit über einem Jahrzehnt investiert. Durch die Verlängerung der Lebensdauer von Millionen von Unterhaltungselektronikgeräten und die Bereitstellung eines kostengünstigen Zugangs zu den besten Produkten verändert Back Market die Welt zum Besseren. Das Unternehmen ist gut positioniert, um weltweit die erste Alternative für neue Technologie zu werden.“

Yann Du Rusquec, Managing Partner von Eurazeo: „Als überzeugte Anhänger der Kreislaufwirtschaft und Unterstützer der Mission von Back Market gegen übermäßigen Konsum vorzugehen freuen wir uns, an diesem Funding teilzunehmen. Wir glauben, dass das Unternehmen eine große Chance vor sich hat, und wir haben großes Vertrauen in die Fähigkeit des Teams, diese zu nutzen.“

Chris Caulkin, General Atlantic Managing Director, Head of Technology für EMEA und Mitglied des Back Market Board of Directors: „Da die Kreislaufwirtschaft für die Verbraucher international immer attraktiver wird, wird Back Market weiter wachsen und den globalen Markt für wiederaufbereitete Elektronikgeräte verändern. General Atlantic ist fest von der Mission von Back Market überzeugt, den Kauf von technischer Hardware zu einer nachhaltigeren, nahtlosen Erfahrung für Kunden zu machen, und wir freuen uns, unsere Partnerschaft mit dem beeindruckenden Team fortzusetzen.“

Shalini Rao, Growth Equity Partner bei Generation Investment Management: „Back Market wächst von Erfolg zu Erfolg weiter und entwickelt sich zu einem echten Vorreiter im Markt für nachhaltige Unterhaltungselektronik. Wir sind begeistert von den Bemühungen des Unternehmens, den Verbrauchern den Kauf gebrauchter Elektronik gegenüber neuen Geräten zu erleichtern. Wir sind davon überzeugt, dass Back Market sich durch die Konzentration auf dieses Ziel von anderen Anbietern in diesem Bereich abhebt und nachhaltige Konsumgewohnheiten zum Mainstream werden.“

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Quelle Agentur Frau Wenk +++ GmbH

Bitcoin bleibt nach Kurssturz angeschlagen

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Frankfurt, 12. Jan (Reuters) – Nach dem jüngsten Ausverkauf bei Bitcoin bleibt die Stimmung am Kryptomarkt angespannt. Die am Dienstag begonnene Erholungsbewegung kam zur Wochenmitte bereits wieder zum Erliegen. Die Cyber-Devise notierte am Mittwoch bei 42.650 Dollar leicht schwächer. Die Gefahr, erneut unter die psychologisch wichtige Marke von 40.000 Dollar zu rutschen, sei noch nicht vom Tisch, sagten Experten.

Bitcoin

Um der charttechnisch heiklen Lage zu entkommen, reichten Schnäppchenjäger laut Marktstrategen nicht aus. „Angesichts des fundamentalen Gegenwindes stehen die Börsenampeln weiterhin auf Rot, die Marktlage kann als schwarzseherisch betrachtet werden“, erläuterte sagte Analyst Timo Emden von Emden Research. Investoren hatten sich wegen der Aussicht auf eine rasche Zinswende in den USA von Bitcoin abgewendet. Sollte die Marke von 40.000 Dollar erneut fallen, müssten sich Anleger laut Emden auf einen Fall auf 37.000 und 30.000 Dollar gefasst machen. Auch andere Kryptowährungen fassten die Anleger am Mittwoch nur mit spitzen Fingern an. Die zweitwichtigste Digitalwährung Ether, die mit dem Ethereum-Blockchain-Netzwerk verbunden ist, fiel um 0,2 Prozent auf 3223 Dollar.

Bitcoin bleibt nach Kurssturz angeschlagen

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