Samstag, Mai 16, 2026
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Bonrepublic holt sich 750.000 Euro

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bonrepublic

Die Wiener Talent-Management-Plattform Bonrepublic sichert sich ein 750.000 Euro Investment. Mit ihrer Lösung können Unternehmen die Mitarbeiterbindung stärken und die Organisationsentwicklung fördern. Renommierte Investoren rund um GoStudent-Gründer Felix Ohswald und Gregor Müller, das Investment-Konsortium Founders of Europe, HR-Tech Seriengründer und Interim-Managing Director bei XING Stefan Menden, das Investment-Kollektiv venturecake, weitere Business Angels aus dem HR-Bereich sowie der Bestandsinvestor APX sind von der Lösung von Bonrepublic überzeugt und haben sich beteiligt. Mit dem Investment plant das Unternehmen zu wachsen und in die Produktentwicklung zu investieren.

Halten von Talenten hat Priorität

Laut Statistischem Bundesamt in Deutschland könnten 2030 bis zu fünf Millionen Fachkräfte fehlen. „Viele Branchen entwickeln sich dadurch noch mehr zum Arbeitnehmermarkt – das Halten von Talenten wird für Unternehmen zur Priorität“, informiert Bonrepublic Co-Founder und CEO Jakob Feigl. Auch eine Studie der Strategieberatung McKinsey zeichnet ein düsteres Bild: 40 Prozent aller weltweit befragten Mitarbeiter wollen in den kommenden drei bis sechs Monaten ihr derzeitiges Unternehmen verlassen.

Bonrepublic hilft Unternehmen hier gegenzusteuern. Mit ihrer Lösung lässt sich nicht nur die Mitarbeitermotivation messen, sondern diese auch nachhaltig verbessern. Mitarbeiter können sich für Erfolge gegenseitig anerkennen, „etwa, wenn Kollegen bei der Zielerreichung geholfen oder persönliches Feedback gegeben wird. Es besteht ebenso die Möglichkeit kreative Ideen ins Unternehmen einzubringen und die Mitarbeiter dafür direkt zu belohnen. Anerkennungen und Erfolge können für verschiedene Angebote in einem Benefits Marktplatz eingelöst, oder an wohltätige Organisationen gespendet werden“, konkretisiert Feigl. Bonrepublic hilft dadurch nachhaltig die Mitarbeiterbindung zu stärken und Nachbesetzungskosten zu reduzieren.

Ganzheitlicher Ansatz

Seit letztem Jahr unterstützt das Tool zusätzlich Unternehmen bei der Mitarbeiter- und Organisationsentwicklung. Es erkennt, die individuelle und Unternehmensweite Zielerreichung, misst über 360° Feedback wo bei Mitarbeitern weitere Potenziale liegen und empfiehlt individuelle Entwicklungspläne sowie Weiterbildungskurse.

“Der ganzheitliche Ansatz unterscheidet uns von anderen Lösungen. Bonrepublic ist ein essenzieller Bestandteil der HR-Strategie in Unternehmen, um die Organisation zu entwickeln, MitarbeiterInnen zu motivieren und zu halten, aber vor allem Entwicklung sichtbar zu machen und nachhaltig zu fördern”, so Feigl weiter.

Zu den Kunden von Bonrepublic zählen namhafte Unternehmen wie die Styria Group oder Planradar. Mit dem neuen Investment plant das Unternehmen in weiteres Wachstum und in die Produktentwicklung zu investieren.

Neuinvestor Felix Ohswald von Bonrepublic überzeugt

„Es wird immer schwieriger die besten Talente früh zu identifizieren und diese ans Unternehmen zu binden. Wir glauben, dass Bonrepublic einen einzigartigen Ansatz liefert”, sagt Felix Ohswald, Neuinvestor und Juror von 2 Minuten 2 Millionen.

Weitere Informationen finden Sie hier

Bildquelle/Fotograf: Fotocredit: Philipp Schuster

Quelle Prime Consulting

Flip erhält Series-A-Finanzierung über 30 Millionen US-Dollar

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Finanzierungsschub für die Mitarbeiter-App der Zukunft

Das Start-up Flip, führender Anbieter für Mitarbeiter-Apps, konnte sich eine Series-A-Finanzierung in Höhe von 30 Millionen US-Dollar sichern. Neben den Bestandsinvestoren Cavalry Ventures und LEA Partners investieren nun auch der Berliner Fonds HV Capital und die Londoner Investoren Notion Capital. Weiterhin sind namhafte Business Angels beteiligt, darunter der ehemalige VW-Vorstandsvorsitzende Matthias Müller sowie Roland Berger, Kurt Lauk und Jürgen Hambrecht. Mit der Finanzierungsrunde soll das Wachstum des Unternehmens beschleunigt und die geografische Expansion in neue Märkte forciert werden.

Mit der Mitarbeiter-App von Flip gelingt es erstmals, alle Beschäftigten zeit- und ortsunabhängig zu informieren und zu vernetzen. Speziell auf die Bedürfnisse der operativen Mitarbeitenden zugeschnitten, ermöglicht Flip so einen mobilen, einfachen und vor allem schnellen Austausch. 
Die Mitarbeiter-App ist damit für Unternehmen mit einer operativen Belegschaft die Chance, tatsächlich alle Mitarbeitenden aktiv in das Unternehmensgeschehen einzubinden. Dies birgt erhebliche Einsparungspotenziale durch verkürzte Kommunikationswege, erweiterte Feedbackmöglichkeiten und begünstigt eine nie dagewesene Vernetzung im Unternehmen. 

Mit diesem Konzept gelang es dem Stuttgarter Start-up nicht nur von bestehenden, sondern auch von neuen Investoren Kapital einzusammeln. Jüngst konnte so der Londoner Fonds Notion Capital hinzugewonnen werden, der für Investitionen im B2B SaaS-Bereich steht und seit Gründung im Jahr 2009 bereits über 60 Investments in diesem Bereich getätigt hat. Auch der international anerkannte Berliner Fonds HV Capital beteiligte sich erstmalig.

„Eine starke Vision und eine klare Produktstrategie – zwei grundlegende Kriterien für erfolgreiche Unternehmen. Flip konnte uns mit der Vision, alle Mitarbeitenden gleichermaßen zu vernetzen und zu verbinden, gepaart mit einer einfachen und technisch herausragenden Produktstrategie, überzeugen. So war es im Endeffekt eine leichte Entscheidung zu investieren“, erklärt Christian Saller von HV Capital.

„Die Wettbewerbsfähigkeit von Industrie- und Handelsunternehmen ist maßgeblich abhängig von der Leistungsbereitschaft und -fähigkeit der operativen Beschäftigten. Sie bestimmen in der Produktion die Effizienz und im Handel sind sie der erste Kontaktpunkt des Kunden. Unternehmen tun deshalb gut daran, in die Vernetzung der Mitarbeitenden und die Unternehmenskultur zu investieren”, sagt Matthias Müller, ehemaliger VW-Vorstandsvorsitzender und Angel Investor. Neben ihm konnten auch weitere namhafte Angel Investoren wie der deutsche Unternehmens- und Politikberater Roland Berger, der ehemalige Vorstandsvorsitzende der Celesio AG Fritz Österle sowie die Flixbus-Gründer Daniel Krauss und Jochen Engert hinzugeholt werden.

„Wir freuen uns sehr über das entgegengebrachte Vertrauen unserer Investoren und sind stolz auf so namhafte Unterstützung“, so Benedikt Ilg, Gründer und CEO von Flip.

Seit der Gründung im Jahr 2018 konnte Flip durch eine Seed-Finanzierung von 4 Millionen US-Dollar seine Marktpräsenz bereits stark ausbauen und Unternehmen wie McDonald’s, Rossmann, Edeka, Magna und Mahle für sich gewinnen. Besonders im Handel konnten so grundlegende Informations- und Abstimmungszeiten reduziert und die Flächeneffizienz nachweislich gesteigert werden. Die Besonderheit: Flip entwickelt die App gemeinsam mit seinen Kunden weiter. Das nötige Know-How hierfür bringen die rund 100 Mitarbeitenden der Flip GmbH mit. Seit der ersten Finanzierungsrunde konnte ein Mitarbeiterwachstum von 400 % verzeichnet werden. Ursprünglich wurde 2018 mit 20 Angestellten gestartet.

Expansion 2022 geplant

Neben dem Ausbau des Kundenstamms im DACH-Raum sowie der Expansion in weitere europäische Märkte sind also insbesondere die Themen Personalentwicklung und Recruiting ein wichtiger Baustein für das Wachstum des Unternehmens.

„Flip ist die Chance für jeden operativen Mitarbeitenden, um wirklich am Kommunikationsprozess des eigenen Unternehmens teilzuhaben. Es besteht ein riesiges Potenzial darin, diese Mitarbeitenden aktiv einzubinden. Wir freuen uns darauf, Flip mit unserer Expertise und Erfahrung bei der Expansion auf dem englischsprachigen Markt zu unterstützen“, erzählt Jos White von Notion Capital.

Benedikt Ilg fasst zusammen: „Wir haben uns zu einem der am schnellsten wachsenden Unternehmen am Markt entwickelt. Unseren Umsatz konnten wir versechsfachen und unsere Mitarbeiteranzahl vervierfachen. Das ist uns vor allem aufgrund unseres starken Fokus auf operative Beschäftigte gelungen. Unsere App ist vor allem eines: Einfach. Für viele Beschäftigte ist sie so zum essenziellen Bestandteil ihres Arbeitsalltages geworden. Die Finanzierungsrunde wollen wir daher vor allem dazu nutzen, den Wachstumsprozess des Produktes und des Unternehmens zu beschleunigen sowie um unser Team weiter auszubauen.“

Weitere Informationen finden Sie hier

Quelle schoesslers GmbH

3. Februar: Der Börsen Vormittag

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Update: 17:21 Uhr

Frankfurt, 03. Feb (Reuters) – Es folgt der Börsen-Ticker zu wichtigen Kursbewegungen an den internationalen Finanzmärkten und ihren Ursachen:

17.13 Uhr – Der Rekord-Kurssturz von Meta verringert die Börsenwert der Facebook-Mutter um knapp 240 Milliarden Dollar. Das entspricht in etwa der zusammengerechneten Marktkapitalisierung des deutschen Software-Konzerns SAP und der Deutschen Telekom. Meta-Aktien fallen nach enttäuschenden Geschäftszahlen um 26,6 Prozent auf ein Eineinhalb-Jahres-Tief von 237,07 Dollar.

15.58 Uhr – Ein optimistischer Ausblick hievt Hershey auf ein Rekordhoch. Die Aktien des Süßwaren-Herstellers steigen an der Wall Street um 2,8 Prozent auf 204,02 Dollar. Der Anbieter von „KitKat“ und „Rolo“ stellt dank Preiserhöhungen für 2022 einen Gewinn über Markterwartungen von 7,84 bis 7,98 Dollar je Aktie in Aussicht. Mit einem Umsatz von 2,33 Milliarden Dollar und einem Gewinn von 1,62 Dollar je Aktie im abgelaufenen Quartal habe das Unternehmen ebenfalls positiv überrascht, sagt Analyst Rob Dickerson von der Investmentbank Jefferies.

12.14 Uhr – Gewinnmitnahmen lassen den Ölpreis abrutschen. Brent verbilligt sich um bis zu 1,6 Prozent auf 88,02 Dollar je Fass. Der Preis für das US-Öl WTI gibt in der Spitze 1,7 Prozent auf 86,75 Dollar je Barrel nach. Auf die Stimmung drückt laut Börsianern der überraschende Stellenabbau in den USA. Unter dem Strich fielen im Januar 301.000 Stellen dem Rotstift zum Opfer, wie der Personaldienstleister ADP am Mittwoch unter Berufung auf seine monatliche Unternehmensumfrage mitgeteilt hatte. Die Ölpreise haben seit Jahresbeginn rund 15 Prozent zugelegt.

10.37 Uhr – Der Gewinnsprung und eine höhere Dividende lassen Anleger bei Shell zugreifen. Die Aktien des britisch-niederländischen Ölkonzerns steigen an der Londoner Börse um bis zu 2,1 Prozent. In den vergangenen zwölf Monaten haben die Titel fast 50 Prozent zugelegt.

10.31 Uhr – Trotz eines höheren Gewinns machen Anleger um Infineon einen großen Bogen. Die Aktien des Halbleiterkonzerns rutschen um mehr als vier Prozent auf 35,02 Euro ab. Sie halten damit die rote Laterne im Dax. Die Analysten der Credit Suisse schreiben, der angehobenen Ausblick könnte sich als konservativ erweisen. Ein Händler sagte, teilweise gebe es Sorgen, „die Zyklus-Spitze könnte bei Infineon bald erreicht werden“.

09.45 Uhr – Ein Quartalsergebnis über den Erwartungen und eine höhere Prognose schieben Siemens Healthineers zeitweise an die Dax-Spitze. Die Aktien klettern in der Spitze um 3,4 Prozent auf 61,44 Euro. Das Geschäft mit Corona-Schnelltests beflügelt den Erlanger Medizintechnik-Konzern.

09.25 Uhr – Gewinnmitnahmen drücken die Aktien von Teamviewer deutlich ins Minus. Die Titel des schwäbischen Softwareunternehmens rutschen um bis zu 5,5 Prozent auf 14,68 Euro ab und sind damit schwächster MDax-Wert. Am Mittwoch hatten die Papiere rund 16 Prozent zugelegt. Teamviewer hatte einen großen Aktienrückkauf angekündigt.

3. Februar: Der Börsen Vormittag

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Kennt ihr schon die heutigen Marktentwicklungen?

EZB berät in Zeiten anhaltend hoher Inflation über Zinskurs

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Frankfurt/Berlin, 03. Feb (Reuters) – In Zeiten anhaltend hoher Inflation berät die EZB an diesem Vormittag über den weiteren geldpolitischen Kurs. Für reichlich Gesprächsstoff dürfte sorgen, dass die Teuerungsrate im Januar mit 5,1 Prozent noch weiter über die Zielmarke der EZB von 2,0 Prozent hinausgeschossen ist.

Die Europäische Zentralbank (EZB) kommt damit in Erklärungsnöte, da sie mit einem schrittweisen Abklingen des Preisdrucks rechnet. Entsprechend hat EZB-Chefin Christine Lagarde bislang einer Zinswende im laufenden Jahr eine Absage erteilt. Aus der deutschen Wirtschaft wird der Ruf unterdessen immer lauter, den Weg dafür freizumachen.

Den Leitzins hält die EZB bereits seit März 2016 bei 0,0 Prozent. Auch der Einlagesatz, der bei minus 0,5 Prozent liegt, dürfte vorerst unverändert bleiben. Damit müssen Finanzinstitute wohl weiterhin Strafzinsen zahlen, wenn sie überschüssige Gelder bei der Notenbank horten.

Inflation

Der Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbands (DSGV), Helmut Schleweis, hat die EZB aufgefordert, die negativen Leitzinsen dieses Jahr hinter sich zu lassen. Zugleich macht sich in der Wirtschaft die Sorge breit, dass ein schwacher Euro die Energieimporte verteuern und somit die Inflation weiter anheizen könnte.

Da die US-Notenbank Fed eine Zinswende für März signalisiert hat, der ein Stakkato an Erhöhungen folgen dürfte, könnte die EZB bald unter Zugzwang geraten. Am Geldmarkt wird bereits bis zum Sommer auf eine leichte Anhebung des Einlagesatzes gesetzt.

DWS-Volkswirtin Ulrike Kastens erwartet nicht, dass die EZB jetzt schon Grund zum Umsteuern sieht: „Doch der Druck steigt mit jeder Veröffentlichung von neuen und hohen Inflationsraten. Angesichts des Kaufkraftverlustes dürfte dies auch denjenigen Notenbankern die Sorgenfalten ins Gesicht treiben, die bisher für eine Beibehaltung des geldpolitischen Kurses votiert haben.“ 

EZB berät in Zeiten anhaltend hoher Inflation über Zinskurs

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Elektrokonzern ABB rechnet mit anhaltenden Lieferengpässen

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Zürich, 03. Feb (Reuters) – Lieferketten-Probleme haben den Elektrotechnikkonzern ABB im vergangenen Jahr ausgebremst. Der Umsatz habe dank einer Entspannung in der Covid-Krise zwar um elf Prozent auf 28,95 Milliarden Dollar angezogen, wie der Schweizer Konzern am Donnerstag mitteilte.

Doch ABB wäre angesichts der lebhaften Nachfrage noch stärker gewachsen, wenn nicht Engpässe bei Halbleitern und anderen Komponenten sowie die angespannte Logistik die Produktion gehemmt hätten. Der Auftragseingang schwoll um ein Fünftel auf 31,87 Milliarden Dollar an. „Wir gehen davon aus, dass die Engpässe in der Lieferkette in der nahen Zukunft andauern werden“, sagte ABB-Chef Björn Rosengren.

Die Nachfrage habe im Schlussquartal 2021 deutlich angezogen und auch im Gesamtjahr 2022 rechnet der Zürcher Konzern mit Rückenwind von den Märkten. ABB ist einer der ersten europäischen Industriekonzerne, der seine Zahlen für die letzten drei Monate 2021 veröffentlicht. Die Rivalen Siemens und Schneider geben in den nächsten zwei Wochen Einblick in ihre Quartalsbilanzen.

Der Gewinn von ABB sank im vergangenen Jahr wegen Sonderfaktoren um zwölf Prozent auf 4,55 Milliarden Dollar. So wurde der Vorjahresgewinn durch den Erlös aus dem Verkauf des Stromnetzgeschäfts an die japanische Hitachi-Gruppe aufgebläht. Im abgelaufenen Jahr wirkte sich der Verkauf des Getriebeproduzenten Dodge zwar positiv auf das Ergebnis aus, wenn auch in geringerem Ausmaß als bei den Stromnetzen.

Konzern

RENDITE VERBESSERT

Im Tagesgeschäft lief es rund, die operative Marge (Ebita) kletterte auf 14,2 von 11,1 Prozent. Im laufenden Jahr peilt ABB bei der Rendite dank Effizienzsteigerungen eine weitere Verbesserung an. Ab 2023 hat sich der Konzern bei der operativen Marge einen Wert von mindestens 15 Prozent vorgenommen. Rosengren ist dabei, ABB auf Rendite zu trimmen. So übertrug er den einzelnen Geschäften auf Kosten der Konzernzentrale mehr Eigenverantwortung. Gleichzeitig werden die Manager der Bereiche verstärkt an ihren Ergebnissen gemessen.

Als Teil des Umbaus trennt sich ABB von weiteren Unternehmensteilen. Der Konzern hofft, das Geschäft mit Ladetechnik für Elektroautos im zweiten Quartal an die Börse bringen zu können. Bis Ende März wolle die Gesellschaft zudem eine abschließende Entscheidung zur Zukunft des Turbolader-Geschäfts treffen. Am wahrscheinlichsten sei eine Abspaltung. Früheren Angaben zufolge plant ABB für das zweite Halbjahr 2022 auch einen Verkauf des Bereichs Power Conversion.

Der Konzern will sich auf die Bereiche Elektrifizierung und Automatisierung konzentrieren. Hier profitiert ABB von Megatrends wie der Abkehr von fossiler Energie in der Transportbranche und den Bemühungen um Energieeffizienz bei Gebäuden. Gleichzeitig förderten die Schrumpfung der Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter und steigende Arbeitskosten die Nachfrage nach Automatisierung in der Industrie.

Elektrokonzern ABB rechnet mit anhaltenden Lieferengpässen

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Siemens Gamesa fährt im Quartal Nettoverlust ein

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Madrid, 03. Feb (Reuters) – Die schwächelnde spanische Windenergietochter von Siemens Energy hat im ersten Quartal ihres Geschäftsjahres 2021/22 hohe Verluste eingefahren. Unter dem Strich stehe ein Fehlbetrag von 403 Millionen Euro in den Büchern nach einem Gewinn von elf Millionen Euro vor Jahresfrist, teilte Siemens Gamesa am Donnerstag mit.

Siemens Gamesa

Das Unternehmen bestätigte die kürzlich gesenkten Prognosen, wonach im Gesamtjahr 2021/22 der Umsatz um zwei bis neun Prozent sinken wird. Die Ebit-Marge vor Sonderfaktoren dürfte zwischen minus vier und plus ein Prozent liegen.

Siemens Energy hatte am Abend zuvor einen Führungswechsel bei der Tochter angekündigt. Siemens-Energy-Vorstand Jochen Eickholt übernimmt Anfang März den Chefposten bei Siemens Gamesa von Andreas Nauen. 

Siemens Gamesa fährt im Quartal Nettoverlust ein

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Lage der Autoindustrie zu Jahresbeginn leicht verbessert

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Berlin, 03. Feb (Reuters) – Die Lage der von Lieferengpässen geplagten Autoindustrie hat sich laut dem Ifo-Institut zu Jahresbeginn leicht verbessert. Der Indikator für die Branche stieg auf plus 4,6 Punkte im Januar, nach plus 0,8 im Dezember, wie das Münchner Institut am Donnerstag weiter mitteilte.

Die Hersteller stünden zwar gut da, die Geschäfte der Zulieferer liefen aber schlechter. „Ein möglicher Grund dafür sei, dass die Hersteller ihre Preiserhöhungen gegenüber den Käufern durchsetzen konnten, die Zulieferer aber bislang nicht“, sagt Ifo-Experte Oliver Falck.

Autoindustrie

Die Hersteller könnten ihre Preise durchsetzen, weil die produzierten Stückzahlen weiterhin unter Durchschnitt lägen. Die Situation in der Lieferkette habe sich zwar verbessert, jedoch sei die Branche immer noch von Engpässen betroffen. „Der Markt an Neuwagen ist leer gefegt, deswegen können die Händler ihre Autos ohne Rabatte an die Endkunden verkaufen“, erläutert Falck.

Der Autobranche fehlen insbesondere Halbleiter. Wegen des Chipmangels und der zugleich hohen Nachfrage häufen sich beispielsweise bei der Marke<VW weltweit die offenen Bestellungen. 

Lage der Autoindustrie zu Jahresbeginn leicht verbessert

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Titelfoto und Foto: Symbolfoto

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Spotify enttäuscht mit Prognose – Aktie auf Talfahrt

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Stockholm/Los Angeles, 03. Feb (Reuters) – Mit seiner Prognose zu Nutzerzahlen hat der Musikstreaming-Anbieter Spotify die Anleger enttäuscht und seine Aktie tief ins Minus geschickt.

Im laufenden Quartal dürfte die Zahl der zahlenden Nutzer bei 183 Millionen liegen, teilte das schwedische Unternehmen nach US-Börsenschluss mit. Experten hatten jedoch mit 184 Millionen gerechnet.

Die in New York notierten Spotify-Aktien brachen im nachbörslichen Handel zunächst 22 Prozent ein, konnten die Verluste später aber etwas eingrenzen.

Spotify-Finanzchef Paul Vogel versuchte die Wogen zu glätten. „Wir haben zwar keine Jahresprognose zu den Abonnenten mehr abgegeben, aber wir erwarten keinen wesentlichen Unterschied bei den Netto-Neuzugängen von Nutzern oder Abonnenten im Jahr 2022 im Vergleich zu 2021“, sagte er der Nachrichtenagentur Reuters.

Prognose

Die Enttäuschung der Anleger über die erwarteten Abonnenten rückte dabei den Umsatz in den Hintergrund. Dieser stieg im abgelaufenen vierten Quartal auf knapp 2,7 Milliarden Euro von 2,17 Milliarden Euro im Vorjahr. Von Refinitiv befragte Analysten hatten mit 2,65 Milliarden Euro gerechnet. Spotify begründete den Anstieg mit dem Verkauf von mehr Werbung und neuen Angeboten wie etwa Podcasts.

Spotify setzt massiv auf die Sendungen und hat in den vergangenen vier Jahren mehr als eine Milliarde Euro in diesen Bereich investiert.

Die Nutzung der Sendungen stieg laut der Firma auf ein Rekordhoch. Ausgerechnet hier gab es zuletzt allerdings massiven Ärger: Wissenschaftler und Mediziner hatten dem Moderator des Podcasts „The Joe Rogan Experience“ vorgeworfen, Falschaussagen zur Corona-Pandemie und Covid-19-Impfungen zu verbreiten.

Aus Protest gegen den Podcast Rogans hatten berühmte Musiker wie Neil Young und Joni Mitchell ihre Lieder von dem Streamingdienst zurückgezogen. Rogan hatte sich entschuldigt und Spotify kündigte an, Folgen mit Covid-19 als Inhalt mit einem Warnhinweis zu versehen.

Spotify-Chef Daniel Ek sagte zu Reuters, man habe aus dem Vorfall gelernt. Er sei stolz darauf, was Spotify nach der Kritik der Wissenschaftler unternommen habe. So seien mit Hilfe von Experten Richtlinien erarbeitet worden. „Joe hat zwar ein riesiges Publikum, er ist in mehr als 90 Märkten die Nummer Eins unter den Podcasts, aber er muss sich auch an diese Richtlinien halten.“

Spotify enttäuscht mit Prognose – Aktie auf Talfahrt

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Titelfoto und Foto: Symbolfoto

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Öl- und Gaskonzern OMV legt zum Jahresende Gewinnsprung hin

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Wien, 03. Feb (Reuters) – Der Wiener OMV-Konzern hat im Schlussquartal gestützt von den höheren Öl- und Gaspreisen seinen operativen Gewinn mehr als verdreifacht. Der um Lagereffekte bereinigte operative Gewinn (CCS Ebit) vor Sondereffekten stieg auf 2,0 Milliarden Euro nach 524 Millionen Euro, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte.

Unter dem Strich erhöhte sich der Gewinn (CCS Überschuss) sogar um mehr als das Vierfache auf 1,0 Milliarden Euro nach 219 Millionen Euro im Vorjahr.

OMV

Die Zuwächse seien quer über alle Geschäftsbereiche erfolgt, erklärte OMV. Die Aktionäre des teilstaatlichen Konzerns sollen nun eine höhere Dividende von 2,30 (1,85) Euro je Aktie erhalten.

Die OMV liegt operativ leicht unter den Analysten-Erwartungen, unter dem Strich übertrifft sie diese aber. Analysten hatten laut einer Erhebung des Konzerns im Schnitt mit einem CCS Ebit von 2,1 Milliarden Euro und einem CCS Überschuss von 980 Millionen Euro gerechnet.

Öl- und Gaskonzern OMV legt zum Jahresende Gewinnsprung hin

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Großbank ING macht mehr Gewinn

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Amsterdam/Frankfurt, 03. Feb (Reuters) – Zuwächse im Wertpapiergeschäft und eine starke Nachfrage nach Krediten haben der niederländischen Großbank ING zu einem Gewinnsprung verholfen. Im Schlussquartal stieg das Ergebnis vor Steuern um 27 Prozent auf 1,33 Milliarden Euro, wie das Geldhaus am Donnerstag mitteilte. Damit blieb es aber hinter den Erwartungen der Analysten zurück, die im Schnitt 1,47 Milliarden erwartet hatten.

Im Gesamtjahr 2021 schoss der Vorsteuergewinn um 78 Prozent auf 6,78 Milliarden Euro in die Höhe. Wie zahlreiche Konkurrenten musste auch ING deutlich weniger Geld für faule Kredite zurücklegen als im Vorjahr.

Großbank

Trotz der anhaltenden Pandemie, den Lieferketten-Problemen und der hohen Inflation habe ING gute Ergebnisse erzielt, bilanzierte Vorstandschef Steven van Rijswijk.

„Das gestiegene Kreditvolumen und der starke Zuwachs der Provisionseinnahmen im Schlussquartal 2021 stimmen mich zuversichtlich.“ Der ING sei es gelungen, weniger abhängig vom Zinsgeschäft zu werden. Er verwies darauf, dass die Deutschland-Tochter – die einst mit Tagesgeldkonten groß geworden war – inzwischen mehr als zwei Millionen Wertpapier-Depots zählt. 

Großbank ING macht mehr Gewinn

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