Mittwoch, August 12, 2026
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HQS Quantum Simulations sammelt 12 Millionen Euro in Series-A ein

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HQS Quantum Simulations

HQS Quantum Simulations, Europas führendes Start-up für komplexe Quantensimulationen, schließt eine Series-A-Finanzierungsrunde ab. Zusammen mit neuen Forschungsmitteln wirbt HQS Quantum Simulations damit über 12 Millionen Euro ein. Als neuer Investor führt
der französische Quanten-VC-Fonds Quantonation die Finanzierungsrunde an. Die bereits beteiligten VC-Fonds UVC Partners, btov Industrial Technologies und HTGF bekräftigen ihr Engagement durch erneute Investments.

Der Markt für Quantentechnologie wächst seit einigen Jahren rasant und erreichte im vergangenen Jahr ein neues Rekordhoch. In Deutschland treibt HQS Quantum Simulations die Schlüsseltechnologie unter anderem als Teil des Q-Exa-Konsortiums voran. Das interdisziplinäre Projekt verfolgt das Ziel, noch in diesem Jahr den ersten in Deutschland hergestellten Quantencomputer im Leibnitz Rechenzentrum zu installieren. Wie die meisten Großrechenzentren verwendet das High Performance Computing Center der Bayerischen Akademie der Wissenschaft erhebliche Teile seiner Rechenpower zur Lösung quantenmechanischer Probleme. HQS Quantum Simulations stellt die dafür notwendige Software bereit.

Mit dem Kapital der neuen Finanzierungsrunde will HQS Quantum Simulations seine Position als führender europäischer Softwareanbieter im Bereich Quantensimulation weiter stärken. Das von vier Quantenphysikern gegründete Start-up entwickelt seit 2017 effiziente Quanten-Algorithmen für die Material-, Chemie- und Pharmaforschung. Die neue Finanzierungsrunde ermöglicht HQS Quantum Simulations, seine Cloud-Plattform Quantum Assisted Design weiterzuentwickeln und die Open-Source-Bibliothek Active Space Finder auszubauen.

Der Markt für Quantentechnologie wächst seit einigen Jahren rasant und erreichte im vergangenen Jahr ein neues Rekordhoch. In Deutschland treibt HQS Quantum Simulations die Schlüsseltechnologie ­­­unter anderem als Teil des Q-Exa-Konsortiums voran. Das interdisziplinäre Projekt verfolgt das Ziel, noch in diesem ­­­Jahr den ersten in Deutschland hergestellten Quantencomputer im Leibnitz Rechenzentrum zu installieren. Wie die meisten Großrechenzentren verwendet das High Performance Computing Center der Bayerischen Akademie der Wissenschaft erhebliche Teile seiner Rechenpower zur Lösung quantenmechanischer Probleme. HQS Quantum Simulations stellt die dafür notwendige Software bereit.

Mit dem Kapital der neuen Finanzierungsrunde will HQS Quantum Simulations seine Position als führender europäischer Softwareanbieter im Bereich Quantensimulation weiter stärken.

Das von vier Quantenphysikern gegründete Start-up entwickelt seit 2017 effiziente Quanten-Algorithmen für die Material-, Chemie- und Pharmaforschung. Die neue Finanzierungsrunde ermöglicht HQS Quantum Simulations, seine Cloud-Plattform Quantum Assisted Design weiterzuentwickeln und die Open-Source-Bibliothek Active Space Finder auszubauen.

Für seine Cloud-Plattform Quantum Assisted Design entwickelt HQS Quantum Simulations eine einzigartige Software, die für den Einsatz auf derzeitigen Quantencomputern optimiert ist. Mit ihr können in naher Zukunft auch Forschungsgruppen und Unternehmen ohne Zugang zu eigener Quantenhardware die gleichen Quantensimulationen durchführen, die HQS Quantum Simulations mit seiner Software im Leibniz-Rechenzentrum ermöglicht. Mit der Open-Source-Bibliothek Active Space Finder arbeitet HQS Quantum Simulations als weltweit einziges Unternehmen an einer Lösung des sogenannten Active Space Problems. Erst die Lösung dieses Problems ermöglicht praktische Nutzung von Quantencomputern für die Materialsimulation.

„Die neue Finanzierungsrunde gibt uns den nötigen Schub, um unser Team weiter auszubauen, unser Fundament zu stärken und die Anforderungen unserer Kunden noch effizienter zu bedienen“, sagt Michael Marthaler, Geschäftsführer von HQS Quantum Simulations. „Dass unsere Investoren ihr Vertrauen in uns bekräftigen und mit Quantonation der renommierteste VC-Fonds der Branche bei uns einsteigt, zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind.“

Das enorme Potential sowie die jüngsten Fortschritte der Technologie ziehen immer mehr Kapital an. „Die Quantensimulation steht kurz davor, erheblichen kommerziellen Nutzen in industrielle Anwendungen zu bringen und wir sind überzeugt, dass HQS Quantum Simulations am besten positioniert ist, um dieses Versprechen einzulösen“, sagt Yann Fiebig, Principal bei HTGF. Davon geht auch Benjamin Erhart von UVC Partners aus: „Wir glauben, dass HQS Quantum Simulations der führende europäische Akteur im Bereich Quantensimulation werden kann und unserer Gesellschaft große Vorteile bringen wird.“

Die Mitgründerin und COO von HQS Quantum Simulations Iris Schwenk ist überzeugt, dass dieses Ziel mit der neuen Finanzierungsrunde in greifbare Nähe rückt. „Als­ wir 2017 anfingen, waren wir vier Wissenschaftler, die im Quantencomputing eine Brücke zwischen akademischer Welt und Industrie bauen wollten“, erinnert sie sich. „Heute sind wir mit mehr als 30 talentierten Wissenschaftlern verschiedenster Fachrichtungen das führende Quanten-Start-up Europas – und dabei fangen wir gerade erst an.“

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Quelle UnternehmerTUM GmbH

BioNTech startet klinische Studie mit Omikron-Impfstoff

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Frankfurt, 25. Jan (Reuters) – BioNTech und sein Partner Pfizer starten die erste klinische Studie mit einem an die Omikron-Variante angepassten Covid-19-Impfstoffs. In der Studie mit gesunden Erwachsenen im Alter von 18 bis 55 Jahren soll die Sicherheit, Verträglichkeit und Wirksamkeit des Impfstoffkandidaten untersucht werden, wie die beiden Unternehmen am Dienstag mitteilten. „Die Studie ist Teil unseres wissenschaftlichen Ansatzes zur Entwicklung eines variantenbasierten Impfstoffs, der vor Omikron einen ähnlichen Schutz bietet, wie wir ihn bei vorherigen Varianten beobachtet haben, der aber gleichzeitig länger anhält“, sagte Biontech-Chef Ugur Sahin.

Biontech und Pfizer hatten Ende vergangenen Jahres angekündigt, an einem an die hochansteckende Omikron-Variante angepassten Impfstoff zu arbeiten. Dieser könnte im März bereitstehen, vorbehaltlich der behördlichen Genehmigung.

BioNTech startet klinische Studie mit Omikron-Impfstoff

Copyright: (c) Copyright Thomson Reuters 2022

Titelfoto: Symbolfoto

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KI-basierte Transaktionsanalyse ermöglicht die Auszahlung innerhalb von drei Minuten

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myWage

MyWage beschleunigt mit fino Gehaltsvorschusszahlungen

Die MyWage GmbH bietet Arbeitnehmern eine einfache und schnelle Möglichkeit, einen Gehaltsvorschuss (sog. „Early Wage Access“) zu erhalten, ohne dabei den Arbeitgeber zu involvieren. Dafür hat das Berliner Start-up die Lösung des etablierten Fintechs fino zur Multikontenanbindung, den sogenannten Universal Bank Access, (UBA) integriert. Die Technologie identifiziert, ob regelmäßige Gehaltseingänge als Voraussetzung für den Vorschuss vorliegen.

Der Genehmigungsprozess vom Antrag bis zur Auszahlung verkürzt sich auf ca. drei Minuten. Arbeitnehmer können Zahlungsengpässe unbürokratisch ausgleichen, dringende Rechnungen bezahlen oder ungeplante Anschaffungen finanzieren, ohne einen teuren Kredit oder ihren Dispo in Anspruch zu nehmen. 

Dr. Gamal Moukabary, einer der Gründer von MyWage

„Laut einer Studie der ING-DiBa geht knapp 43 Prozent der Arbeitnehmer in Deutschland das Geld vor dem Zahltag aus. Obwohl die Arbeitnehmer bereits einen Teil des Gehalts im laufenden Monat verdient haben, können sie nicht darauf zugreifen“, erläutert Dr. Gamal Moukabary, einer der Gründer von MyWage. „Genau dies bieten wir mit unserem Service an, und zwar ohne bei der SCHUFA eine Auskunft einzuholen oder den Arbeitgeber einzubeziehen.“ 

Der Weg, einen Gehaltsvorschuss von MyWage zu erhalten, ist unkompliziert: Der Interessent registriert sich kostenlos auf der Webseite des Unternehmens, gibt neben persönlichen Angaben auch die Daten des Gehaltskontos ein und ermöglicht somit die darauf erfolgten Transaktionen zu analysieren.

An dieser Stelle kommt die Multikontenanbindung UBA von fino ins Spiel, die eine automatische Analyse der vorhandenen Transaktionen ermöglicht. Dr. Moukabary erklärt: „Damit Arbeitnehmer in den Genuss eines Gehaltsvorschusses über MyWage kommen, müssen sie unter anderem ein regelmäßiges Nettoeinkommen von mindestens 500 € monatlich nachweisen und dürfen keine Rücklastschriften in den letzten drei Monaten haben.

Aleksandar Jeremic, Geschäftsführer von fino digital

Das stellt für den Kunden einen deutlichen Mehrwert dar und vereinfacht ihm eine unkomplizierte Unterstützung mittels Gehaltsvorschuss.“ Nachdem die automatisierte Überprüfung erfolgt ist, wird dem Kunden gegen eine geringe Servicegebühr der gewünschte Teilbetrag seines bereits erarbeiteten Gehalts ausgezahlt. Am Monatsende wird dieser Betrag dann zinslos an MyWage per Lastschrift zurücküberwiesen. 

MyWage hat sich im Rahmen eines Evaluierungsprozesses für das BaFin-zertifizierte Fintech fino entschieden, da deren Lösung die Gehaltszahlungen präzise erkennt und das Unternehmen einen flexiblen und umfassenden Support anbietet. Aleksandar Jeremic, Geschäftsführer von fino digital, sagt: „Wir freuen uns sehr, dass sich MyWage für unsere Lösung zur Multikontenanbindung entschieden hat und wir das Unternehmen bei seinem Markteintritt unterstützen können. Die Kombination unserer beider Lösungen ebnet Arbeitnehmern den Weg, einfach und in nur wenigen Schritten einen Gehaltsvorschuss zu erhalten.“ 

MyWage: 

MyWage – ein Berliner FinTech Unternehmen – wurde in 2021 gegründet, um die finanzielle Situation von Arbeitnehmern zu verbessern. Wir glauben, dass Arbeitnehmer jederzeit Zugriff auf ihr verdientes Gehalt haben sollten. Jetzt wird es Realität: Wir ermöglichen Arbeitnehmern jederzeit Zugriff auf ihr bereits verdientes Gehalt (Vorschusszahlungen). Zudem bieten wir weitere personalisierte Features an, um einfache Unterstützung von unseren Kunden sicherzustellen.

Weitere Informationen finden Sie hier

fino:

Das Fintech-Unternehmen fino wurde 2015 gegründet und entwickelt Produkte und Services, die Geschäftsprozesse im Bereich Finanzen optimieren. Mehr als 100 Mitarbeiter beschäftigen sich täglich damit, dass das fino-Motto „Less finance – more you“ für immer mehr Unternehmen und Privatpersonen zur Realität wird. Unternehmen profitieren unter anderem von einer einfacheren Bereitstellung und Verwaltung ihrer Rechnungen, von Kontoinformationen und Zahlungsströmen. Deren Analyse hilft ihnen zusätzlich, fundierte betriebswirtschaftliche Entscheidungen zu treffen. Geldinstitute wiederum können mit den Produkten von fino ihren Kunden moderne und schnelle Lösungen bieten. Zu den Referenzkunden und Partnern zählen Sparkassen, VR Banken, die Commerzbank, DATEV, Eurowings und die Schufa.

Weitere Informationen finden Sie hier

Quelle good news! GmbH/fino run GmbH

N26-Gründer Max Tayenthal sichert sich Anteile an beatvest

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beatvest

beatvest, die Investmentplattform für Anfänger, startet in Österreich

„Einfach, sicher und langfristig investieren“ verspricht beatvest, eine anfängerfreundliche Investment-Plattform für Börsenneulinge. Auf Basis von „on-the-go“-Kursen und dem damit erworbenen Wissen erstellt eine KI dem Kunden ein individualisiertes Depot für den langfristigen Vermögensaufbau. Die Idee begeisterte auch den Gründer von N26, Max Tayenthal, der sich an dem Fintech beteiligt. Geplanter Start der App ist Mitte 2022.

An Börsenneulinge mit einem langfristigen Anlagehorizont richtet sich das Angebot von beatvest, einer neuen Investmentplattform der Gründerinnen Sophie Thurner (30) und Julia Kruslin (27). Die Idee: Mit Hilfe von jederzeit verfügbaren „on-the-go“-Kursen soll der Einstieg von Börsenneulingen in die Investmentwelt so einfach wie möglich gestaltet werden. Auf Basis des erworbenen Wissens erstellt eine KI einen Vorschlag für ein individuelles Portfolio. „Kunden können somit leichter entscheiden, in welche Branchen sie investieren möchten. Dabei stehen immer ein langfristiges Investment und der individualisierte Portfolioaufbau im Vordergrund“, so die beiden Gründerinnen.

KI unterstützt den Aufbau der Portfolios

Nach der Registrierung werden der Kenntnisstand des Nutzers und dessen Interessen abgefragt und in kurzen Text-, Video- und Audio-Modulen das Börsenwissen erweitert. Dabei fließt die Erfahrung von Sophie Thurner als Finanzaufseherin bei der britischen und US-Börsenaufsicht, FCA und SEC, sowie im Investmentbanking in die Module ein. „Ich möchte mit beatvest mein Wissen zum Thema Investieren weitergeben. Deshalb setze ich mich auch gerne selbst vor die Kamera“, erklärt Thurner. Kruslin: „Je nach Risikoprofil und Interessen generiert beatvest zusammen mit dem Kunden und mit Hilfe einer KI ein individuelles Musterdepot aus breit gestreuten Indexfonds. Anders als bei bisherigen Mitstreitern kann in unterschiedliche Ziele investiert werden, wie z.B. Wohnraum oder auch die Pension. Die App (Start Mitte 2022) kann so auf die unterschiedlichen Ziele der Kunden beim Investieren eingehen, denn unterschiedliche Ziele erfordern auch eine unterschiedliche Anlagestrategie. Bei der Umsetzung und Einlagensicherung kooperieren wir mit einer Partnerbank.“

Einstieg von N26-Gründer Max Tayenthal & 2000 Interessenten auf der Warteliste

Die innovative Idee der beiden Gründerinnen begeistert auch namhafte Investoren. So sicherte sich niemand Geringerer als der N26-Mitgründer und Co-CEO Max Tayenthal seinen Anteil an dem jungen Unternehmen. Gemeinsam mit dem von Porsche und dem Axel Springer Verlag initiierten VC Fond „APX“ investierte Tayenthal eine sechsstellige Summe. Mit dem Kapital planen die beatvest-Gründerinnen den Ausbau ihrer Plattform, eine Erweiterung des Teams und den Launch der App Mitte 2022. Das Interesse an der App ist enorm. Mehr als 2000 potenzielle Kunden stehen auf der Warteliste. Vor dem Start der App bietet beatvest seinen Kunden an, sich Fachwissen mit Hilfe von Blogs, Newslettern und Podcasts auf www.beatvest.com anzueignen.

Weitere Informationen finden Sie hier

Quelle ROBIN CONSULT

Zentralbanken reagieren auf Inflation

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Zentralbanken

Ein aktueller Marktkommentar von Sabrina Jacobs, Senior Investment Spezialist bei Insight Investment:

„Aktien und Staatsanleihen erlebten eine vergangene schwache Woche, da sich die hawkische Rhetorik an den Märkten verstärkte und die Anleger dazu übergingen, eine straffere Geldpolitik einzupreisen, die sowohl früher als auch drastischer ausfällt als noch vor kurzem erwartet. Es wird immer deutlicher, dass dieses Jahr ein Kampf zwischen den Finanzbedingungen und den Zentralbanken sein wird, wobei sich auch der Inflationspfad als Quelle der Unsicherheit erweist.

Während die US-Notenbank (Fed) mit ihrem hawkishen Kurs die Richtung vorgibt, scheint eine Straffung der Geldpolitik in mehreren fortgeschrittenen Volkswirtschaften unmittelbar bevorzustehen. Die Märkte rechnen mit vier Zinserhöhungen für die Fed im Jahr 2022, mit mehr als vier für die Bank of England und mit mehr als sechs für die Bank of Canada. Die Präsidentin der Europäischen Zentralbank, Lagarde, betonte, dass die Bank allen Grund habe, nicht so schnell und abrupt zu handeln wie die Fed, da die Inflationsprognosen relativ nahe am Ziel der Bank liegen und nicht so weit darüber hinaus.

Auf der anderen Seite senkte die People’s Bank of China den Zinssatz für ihre einjährige mittelfristige Kreditfazilität für Banken sowie die Leitzinsen für ein- und fünfjährige Kredite um 5 bis 10 Basispunkte, da sich die Besorgnis über das Tempo des Binnenwachstums und die Verschuldungsprobleme auf dem lokalen Immobilienmarkt verstärkte. Dies war für unsere Positionierung hilfreich, da wir im vierten Quartal unser Engagement in chinesischen Staatsanleihen erhöhten, die unserer Meinung nach von dem relativ günstigeren politischen Hintergrund profitieren würden. Der Markt rechnet mit weiteren Zinssenkungen der Zentralbank in den kommenden Monaten.

Zentralbanken
Foto von Sabrina Jacobs (Quelle: Insight Investment)

Unternehmen mit negativen Gewinnen sehen sich starkem Abwärtsdruck auf die Aktienkurse ausgesetzt

Die Gewinnsaison in den USA startete in dieser Woche mit der Veröffentlichung von 43 Unternehmen (die 8 % der Marktkapitalisierung des S&P 500 ausmachen). Auffallend war die starke Abwärtsreaktion der Kurse auf negative Überraschungen, die die schwache Aktienmarktdynamik widerspiegelt, die wir in diesem Jahr bisher erlebt haben. Goldman Sachs beispielsweise fiel um 7 %, nachdem das Unternehmen höhere Betriebskosten als vom Konsens erwartet gemeldet hatte, vor allem die Lohnkosten, die im Jahresvergleich um 30 % gestiegen waren. Auch Netflix meldete am Donnerstag nach US-Börsenschluss ein enttäuschendes Abonnentenwachstum, und der starke Rückgang von -20 % im nachbörslichen Handel ist für eine Aktie mit einer so großen Marktkapitalisierung besonders bemerkenswert.“

Zentralbanken reagieren auf Inflation

Titelfoto und Foto von Sabrina Jacobs (Quelle: Insight Investment)

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Start der Präsidentenwahl in Italien: Politische Unsicherheit wird diesmal nicht auf Europa übergreifen

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Europa

Ein aktueller Marktkommentar von Katharine Neiss, Chief European Economist bei PGIM Fixed Income:

„Angesichts der beginnenden Präsidentenwahl in Italien richten sich alle Augen wieder auf die politische Stabilität des südeuropäischen Landes. Allerdings muss betont werden, dass sich die heutige Situation deutlich von den Jahren vor der Pandemie unterscheidet. Damals griff die politische Unsicherheit in Italien auf die Finanzmärkte über und drohte, existenzielle Krisen für den Euroraum auszulösen. Grund hierfür ist die doppelte Unterstützung durch die Mittel des Europäischen Wiederaufbaufonds (NextGenerationEU), die in das Land fließen, und die anhaltende Flexibilität der EZB in Bezug auf ihr Ankaufprogramm. Dies wird die Märkte vielleicht nicht davon abhalten, die Grenzen auszutesten, während die Präsidentenwahl voranschreitet. Aber es sollte das Ausmaß begrenzen, in dem die politische Unsicherheit in Italien auf die Volatilität der Finanzmärkte übergreift.“

Start der Präsidentenwahl in Italien: Politische Unsicherheit wird diesmal nicht auf Europa übergreifen

Titelfoto von Katharine Neiss (Quelle: PGIM Fixed Income)

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NeoTaste hat ein Investment in Millionenhöhe erhalten

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Innovative App als Brückenbauer für die Gastronomie

Das niedersächsische Start-Up NeoTaste hat ein Investment in Millionenhöhe von der //CRASH Unternehmensgruppe um Rolf Hilchner und Heinz-Wilhelm Bogena erhalten – eine Bestätigung für das innovative Konzept von NeoTaste als App zur Erkundung der lokalen Gastronomie-Szene in verschiedenen deutschen Städten. Seit dem Markteintritt im August 2021 befindet sich NeoTaste auf einem anhaltenden Expansionskurs und ist aktuell in fünf Städten sowie über 250 Restaurants und Bars verfügbar – die NeoTaste-App für das iPhone ist bereits zeitweise bis auf Platz 12 der App-Store-Charts geklettert. Erst kürzlich begrüßte das Start-Up zudem mit dem Düsseldorfer Bistro Fatal seinen ersten mit einem Michelin-Stern ausgezeichneten Gastronomie-Partner.  

„Wir wollen eine Plattform bauen, die über Jahrzehnte erfolgreich sein kann. Rolf Hilchner und Heinz-Wilhelm Bogena haben das mit Ashampoo, CleverReach, Personizer und der gesamten //CRASH Unternehmensgruppe bereits seit über 20 Jahren vorgemacht. In der aktuellen Phase von NeoTaste wollen wir das unternehmerische Fundament noch weiter stärken, um das angepeilte Wachstum der nächsten Jahre auch bewältigen zu können. Wir sind uns sicher, dass wir hier genau die richtigen Partner haben.“ so Hendrik Sander, Gründer und CEO von NeoTaste.

„Die Förderung der nordwestdeutschen Start-Up Szene mit ihrem riesigen Potential liegt uns seit Jahren am Herzen“ erklärt Heinz-Wilhelm Bogena. „Hendrik und sein Team haben mit NeoTaste eine App erschaffen, die nicht nur für kulinarische Neuentdeckungen sorgt, sondern auch den durch die vergangenen Jahre arg gebeutelten Gastronomen eine essentiell wichtige Hilfe bietet. Wir freuen uns sehr, nun unseren Teil zu dieser Erfolgsgeschichte beitragen zu können“, so Bogena weiter. 

Die junge, aber durchschlagende Erfolgsgeschichte von NeoTaste zeigt nicht nur das Interesse einer stetig wachsenden, entdeckungsfreudigen Zielgruppe an innovativen kulinarischen Konzepten auf, sondern auch die stark gestiegene Offenheit gegenüber neuen Impulsen seitens der Gastronomie-Branche.

Dabei ist die Funktionsweise sowohl für teilnehmende Gastronomie-Partner als auch Nutzer:innen intuitiv gestaltet. Für Letztere zeigt NeoTaste automatisch eine umfangreiche lokale Auswahl von exklusiv über die App erhältlichen Angeboten an – und bietet somit die Möglichkeit, die kulinarische Szene der bisher insgesamt fünf Partnerstädte (Osnabrück, Oldenburg, Bochum, Düsseldorf, Hannover) interaktiv zu erkunden. Der unterhaltsame, spielerische Ansatz von NeoTaste präsentiert dabei sowohl hochwertige und namhafte Restaurants als auch zahlreiche Geheimtipps und Newcomer in der lokalen Gastronomie-Szene. 

Für teilnehmende Gastronomie-Partner ist NeoTaste dabei der Schlüssel für die erfolgreiche Erschließung von neuen Besuchergruppen – ein wirtschaftlicher Faktor, der besonders nach den vergangenen Jahren im Zuge der Corona Krise essentiell wichtig ist. Mit NeoTaste ist es außerdem möglich, exklusive Angebote spezifisch auf Off-Peak Zeiten anzupassen. So wird die Besetzung der andernfalls freien Tische gefördert und unnötiger Leerlauf in Küche und Service vermieden. Die ausgegebenen Voucher können auch jederzeit an veränderte Kapazitäten oder gestiegene Gastzahlen angepasst werden, um flexibel in jeder Situation einsetzbar zu sein. Eine Kooperation mit NeoTaste ist dabei für Partner-Locations komplett kostenfrei und mit keinerlei Gebühren verbunden. 

Weitere Informationen finden Sie hier

Die //CRASH Unternehmensgruppe bündelt seit Juni 2019 im gleichnamigen Firmensitz in Rastede – nördlich von Oldenburg – die Firmen, welche aus der 1999 von Rolf Hilchner gegründeten Ashampoo GmbH & Co. KG hervorgegangen sind. Im //CRASH Building konzentriert die Unternehmensgruppe damit einige der erfolgreichsten Anbieter der Region im Bereich Windows-Software, Apps, E-Mail Marketing und innovativer Softwarelösungen. Weitere Informationen auf www.crash.immo 

Quelle BOHMerang GmbH & Co. KG

EstateGuru erreicht über 110.000 Investoren

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EstateGuru

Erfolgreicher Jahresabschluss: EstateGuru, der führende paneuropäische Marktplatz für immobilienbesicherte Kredite, hat seine Geschäftsziele in allen Ländern, in denen das Unternehmen operativ tätig ist, übertroffen und im Jahr 2021 1.072 Kredite mit einem Gesamtvolumen von 203 Millionen Euro finanziert. Dies entspricht einem Plus von 69 Prozent im Vergleich zum Vorjahr mit einem finanzierten Kreditvolumen von 120 Millionen Euro, das sich auf 824 Projekte verteilte. Das derzeitige verwaltete Vermögen (AUM) beläuft sich mit Stand Ende 2021 auf 220,3 Millionen Euro. Der Umsatz wuchs im Vergleich zum Vorjahr um 58 Prozent von 4,5 Millionen Euro auf 7,1 Millionen Euro.

Starkes Investorenwachstum: Gesamtzahl der Anleger wächst auf 112.000

Im Jahresvergleich verzeichnete EstateGuru bei den Investorenzahlen einen soliden Zuwachs von 35 Prozent. Im Laufe des Jahres 2021 konnte EstateGuru 55.900 neue Anleger gewinnen. Davon stammen 13.900 Investoren aus den operativen Ländern und 42.000 aus den nicht-operativen Ländern. Bei Letzteren kommt der größte Anteil aus Spanien, Italien und den Niederlanden. Insgesamt erreicht EstateGuru damit 112.000 Anleger. Mit ihren Investments erzielten EstateGuru-Anleger im Jahr 2021 Zinserträge in Höhe von insgesamt 14,9 Millionen Euro gegenüber 10,5 Millionen Euro im Jahr 2020. Die durchschnittliche Rendite der zurückgezahlten Darlehen betrug 2021 10,3 Prozent.

„Die letzten Monate des Jahres 2021 geben die Richtung für das laufende Jahr vor. Wir bleiben auf Kurs und wollen unser Wachstum in diesem Jahr verdreifachen. Um dieses ehrgeizige Ziel voranzutreiben, werden wir verstärkt in Technologie investieren, um die Kreditvergabe weiter zu digitalisieren, in größere europäische Märkte expandieren, unsere Personaldecke stärken und das Angebot für institutionelle Investoren erweitern“, sagt Marek Pärtel, Mitgründer und Vorstandsvorsitzender von EstateGuru.

„Unsere durchschnittliche Finanzierungsgeschwindigkeit beträgt 33,5 Stunden. Diese Schnelligkeit ist genau das, was kleine und mittlere Unternehmen brauchen, um wettbewerbsfähig zu sein und Geschäftschancen zeitnah und flexibel nutzen zu können. Trotz der anhaltenden Coronavirus-Pandemie und der damit verbundenen Unsicherheiten entwickeln sich die Immobilienmärkte in allen Ländern, in denen wir tätig sind, positiv. Das unterstützt unsere Expansionspläne in Großbritannien, den Niederlanden, Spanien und Italien in diesem Jahr.

Des Weiteren begrüßen wir die Einführung der neuen EU-Verordnung für Crowdfunding Ende letzten Jahres. Das ist ein Thema, für das wir uns von Anfang an eingesetzt haben. Die Verordnung wird wesentlich dazu beitragen, dass alternative Finanzierungslösungen sich neben den traditionellen Finanzierungmodellen immer mehr als Mainstream etablieren.

EstateGuru bietet allen Investoren und Kreditnehmern weiterhin die beste Plattform für Immobilienfinanzierung und -investments.“

Foto: Marek Pärtel, Mitgründer und Vorstandsvorsitzender von EstateGuru

Weitere Informationen finden Sie hier

Quelle redRobin. Strategic Public Relations GmbH

Clari erhält 225 Millionen US-Dollar in Serie-F-Finanzierungsrunde

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clari

Clari, ein führender Anbieter von Revenue Operations, hat eine Serie-F-Runde in Höhe von 225 Millionen US-Dollar abgeschlossen.

Dadurch erhöht sich die Gesamtbewertung des Unternehmens auf mehr als 2,6 Milliarden US-Dollar. Über 450 Unternehmen weltweit – auch in Deutschland – nutzen Clari. Revenue Operations ist eine neue Software-Kategorie, die Vertriebsteams tiefgehende Möglichkeiten bietet, Prozesse für Geschäftsabschlüsse zu optimieren, die über traditionelles CRM hinausgehen. Damit wird der Umsatzprozess vernetzter, effizienter und berechenbarer, sodass die Unternehmen eine positive Umsatzentwicklung erzielen.

Die neue Finanzierung folgt auf die 150 Millionen US-Dollar der Serie E von Clari im März 2021. Dadurch hat sich die Gesamtfinanzierung in den letzten 12 Monaten auf 375 Millionen Dollar erhöht und die Bewertung des Unternehmens innerhalb von zwei Jahren mehr als vervierfacht. 

Die jüngste Finanzierungsrunde wird von Blackstone angeführt, mit Kapital aus dem  Fond, welcher durch Blackstone Growth (BXG) verwaltet wird, dem Growth-Equity-Geschäft des Unternehmens. Beteiligt sind der bestehende Investor Silver Lake Partners sowie die neuen Investoren Light Street Capital and Maverick Capital. Weitere vorhandene Investoren dieser Finanzierungsrunde sind B Capital Group, Bain Capital Ventures, Madrona Ventures, Northgate Capital, Sapphire Ventures, Sequoia Capital, Sequoia Capital Global Equities und Tenaya Capital. 

Blackstone wird nicht nur in Clari investieren, sondern auch nach Möglichkeiten suchen, Clari in seine mehr als 250 Portfoliounternehmen auf der ganzen Welt einzubringen, um Wachstum durch digitale Transformation zu fördern. Blackstone schließt sich damit sieben anderen Private-Equity-Firmen an, die Partnerschaften zur Einführung von Clari in ihren Portfoliounternehmen eingegangen sind.

„Vorbei sind die Zeiten der zeitraubenden Anrufe, um herauszufinden, was passiert ist und wer gerade am Zug ist“, sagt Jennifer Morgan, Global Head of Portfolio Operations bei Blackstone und ehemalige Co-CEO und Executive Board Member bei SAP. „Clari bringt Transparenz, Dringlichkeit, Aktion und Klarheit, um die Umsätze zu steigern. Mit Clari wird jeder Teamplayer einbezogen, und es besteht eine klare Verantwortlichkeit für den Ertragsprozess und die Ergebnisse. Wir freuen uns darauf, mit Clari zusammenzuarbeiten – während das Unternehmen weltweit expandiert – und dieses spannende Produkt bei unseren Portfoliounternehmen einzuführen.“

Die am besten geführten Unternehmen wissen, dass Umsatz ein Prozess und nicht nur ein Ergebnis ist, und nutzen Clari für ihre wichtigsten Geschäftsprozesse. Clari ist eine speziell entwickelte Software, die Unternehmen jeder Größe dabei unterstützt, eine erstklassige Umsatzleistung zu erzielen. Clari hat viele der erfolgreichsten Börsengänge der letzten Jahre unterstützt. Allein im Jahr 2021 sind 18 Clari-Kunden an die Börse gegangen, darunter Confluent, UiPath, Procore, WalkMe, Hashicorp, Samsara und ChargePoint.

„Clari hat den Umsatz- und Vertriebsprozess von einem antiquierten Chaos in einen software- und datengesteuerten Geschäftsprozess verwandelt, der neue Branchenriesen hervorbringt“, sagt Andy Byrne, Mitgründer und CEO von Clari. „Die Besten der Besten führen ihre Geschäfte über Clari und nutzen unsere leistungsstarken Daten und Erkenntnisse, um den Markt und ihre Konkurrenten zu übertreffen. Wir freuen uns sehr über die Unterstützung von Blackstone und all unseren Investoren, während wir Unternehmen auf der ganzen Welt eine perfekte Leistung und ein besser vorhersehbares Wachstum bieten.“

Die rasant steigende Nachfrage nach der führenden Plattform für Revenue Operations hat zu einem explosiven Wachstum des Unternehmens geführt. Im Jahr 2021 übertraf Clari seine Planung für das operative Ergebnis um 125 Prozent, und in den letzten zwei Jahren haben sich die Umsatzdaten, die Clari für seine Kunden in den Bereichen CRM, Revenue Intelligence, Sales Enablement und Sales Engagement verarbeitet, verzehnfacht.

Aufbauend auf dieser Dynamik wird das Unternehmen die Finanzmittel aus der Investitionsrunde nutzen, um sein Team weltweit zu erweitern und seine technische Strategie voranzutreiben, damit seine Kunden die Kontrolle über ihre Einnahmen weiter optimieren können. Im Jahr 2021 hat Clari sein Team mehr als verdoppelt auf über 500 Mitarbeiter. Für 2022 ist die Einstellung weiterer 300 Mitarbeiter geplant, darunter doppelt so viele Mitarbeiter in EMEA und eine formelle Expansion in APAC. Clari hat 2021 sein erstes Unternehmen übernommen und wird die Erlöse aus der Investitionsrunde für seine Akquisitionsstrategie verwenden.

„Clari beweist weiterhin seine Führungsposition in der Kategorie Revenue Operations durch spezielle entwickelte Workflows, erstklassige Best Practices und kundenorientierte Innovation“, sagt Clari-Kunde Todd McKinnon, CEO und Mitgründer von Okta.

Weitere Informationen finden hier

Quelle Allison+Partners

Volkswirte zum überraschend gestiegenen Ifo-Index im Januar

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Update 10:47

Berlin, 25. Jan (Reuters) – Die Stimmung von Top-Managern in Deutschland hat sich zum Jahresstart erstmals seit Juni wieder aufgehellt. Der Ifo-Geschäftsklimaindex stieg im Januar überraschend auf 95,7 Punkte, nach 94,8 Punkten im Dezember, wie das Münchner Ifo-Institut am Dienstag zu seiner Umfrage unter rund 9000 Führungskräften mitteilte. Von Reuters befragte Fachleute hingegen hatten nur eine Stagnation erwartet. Sie sagten in ersten Reaktionen:

Index

JÖRG ZEUNER, UNION INVESTMENT:

„Das Geschäftsklima in Deutschland stabilisiert sich. Die Talsohle dürfte damit durchschritten sein. Insbesondere die Erwartungen der Unternehmen haben sich deutlich erholt. Zwar belastet die aktuelle Pandemiewelle weiterhin besonders den Handel und den Dienstleistungssektor. Die Ifo-Daten deuten auf eine Schrumpfung der deutschen Wirtschaft im vierten Quartal hin. Jedoch sind die heutigen Daten ein Hoffnungsschimmer für das erste Quartal dieses Jahres. Es besteht die realistische Chance, dass mit einer steigenden Grundimmunisierung der Bevölkerung die Pandemie bald in die Endemie übergehen dürfte. Dann sollte sich die Stimmung in der Wirtschaft noch weiter aufhellen.“

CLAUS NIEGSCH, DZ BANK:

„Die befragten Unternehmen haben aus den vorherigen Pandemie-Sommern gelernt und sich an Corona zunehmend angepasst. Nach schwachen Entwicklungen im Winter, folgten jeweils dynamische Erholungen. Das ist auch für dieses Jahr zu erwarten und überwiegt bei den Unternehmen mittlerweile die Sorgen vor Omikron und den Lieferengpässen. Das erste Quartal wird für die deutsche Wirtschaft zwar noch schwierig ausfallen. Ab dem Frühling folgt dann aber eine durchgreifende Belebung.“

ANDREAS SCHEUERLE, DEKABANK:

„Die Lage der deutschen Unternehmen ist unverändert angespannt. Zwar haben sich die Lieferengpässe etwas entspannt, doch die Belastungen durch die Corona-Beschränkungen und die Energiepreise hielten an. Hinzu kommt sicherlich ein gewisses Maß an Verunsicherung durch die Ukraine-Krise. Was sich aber zurecht deutlich verbessert hat, sind die Geschäftsaussichten, denn in sechs Monaten befinden wir uns im Sommer. Dann dürften sich einige der Probleme der deutschen Wirtschaft entspannt haben: Corona dürfte witterungsbedingt wieder in den Hintergrund treten, die Liefersituation sollte sich besser darstellen und die Energiepreise sich wieder etwas normalisiert haben. Die deutsche Wirtschaft setzt auf einen guten Sommer!“

JENS-OLIVER NIKLASCH, LBBW:

„Das war passend zu den übrigen steigenden Frühindikatoren zum Jahresauftakt. Seitens der Wirtschaft ist soweit alles klar für einen Aufschwung. Wir sehen viele Aufträge, die Konsumenten sitzen auf einem Finanzpolster, das sie ausgeben wollen, auch die Fiskalpolitik und die Geldpolitik sind auf Expansion gestellt. Andererseits haben sich zu Corona inzwischen die hohe Inflation und die Ukraine-Krise gesellt. Es wird höchste Zeit, dass der Gordische Knoten mal endlich durchgehauen wird. Wobei in diesem besonderen Fall vorsichtig aufdröseln vielleicht ratsamer wäre. So oder so: Das erste Quartal wird konjunkturell voraussichtlich erst einmal nahe der Stagnation bleiben.“

JÖRG KRÄMER, COMMERZBANK:

„Dass die Unternehmen im Dienstleistungssektor die aktuelle Geschäftslage im Januar schlechter einschätzten, ist Omikron geschuldet. Positiv ist jedoch, dass die Geschäftserwartungen in allen wichtigen Branchen deutlich gestiegen sind. Offenbar schauen die Unternehmen zunehmend durch Omikron hindurch. Das stützt meine Prognose, dass sich die deutsche Wirtschaft ab dem Frühsommer kräftig erholen sollte, wenn die Corona-Welle abebbt. Ich erwarte für die deutsche Wirtschaft in diesem Jahr weiter ein Plus von 3,0 Prozent.“

ALEXANDER KRÜGER, HAUCK AUFHÄUSER LAMPE PRIVATBANK:

„Wegen des sich zuspitzenden Ukraine-Konflikts besitzt der Indexanstieg wenig Wert. Die aktuelle Ukraine-Entwicklung dürfte in der Befragung nur unzureichend enthalten sein. Auf den erwartungsgetriebenen Indexanstieg fällt damit ein großer Schatten. Immerhin gibt es erste vorsichtige Hinweise auf weniger verspannte Lieferketten. Insbesondere der Dienstleistungssektor dürfte unter der Corona-Pandemie aber vorerst noch ächzen. Durch den Ukraine-Konflikt hat das Risiko zugenommen, dass Konjunkturerwartungen enttäuscht werden.“

THOMAS GITZEL, VP BANK:

„Noch hält uns der Corona-Winter in seinem schwierigen wirtschaftlichen Bann, doch in Deutschland wittern die vom Ifo-Institut befragten Unternehmen bereits Frühlingsluft. Nach sechs Rückgängen in Folge, hellt sich die Stimmung pünktlich im ersten Monat des Jahres wieder auf. Allerdings reflektiert der Ifo-Geschäftsklimaindex die sich in den vergangenen Tagen zugespitzte Situation an der Ostgrenze der Ukraine noch nicht wider. Vor allem Unternehmen aus dem verarbeitenden Gewerbe dürften die Situation mit Sorge verfolgen. Schwere politische Konflikte bergen derzeit das Risiko, dass sich die angespannte Lieferkettensituation weiter verschärft.“

Volkswirte zum überraschend gestiegenen Ifo-Index im Januar

Copyright: (c) Copyright Thomson Reuters 2022

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