Mittwoch, August 12, 2026
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Dax-Erholung hält an – Anleger blicken auf Fed

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Frankfurt, 26. Jan (Reuters) – In Erwartung der Zinsentscheidung der US-Notenbank haben sich die Anleger am deutschen Aktienmarkt am Mittwoch erneut vorgewagt. Der Dax setzte seine am Dienstag begonnene Erholungsbewegung fort und legte 1,2 Prozent auf 15.334 Punkte zu.

An den Börsen gilt es als ausgemacht, dass die Fed am Abend (MEZ) eine erste Zinserhöhung für den März in Aussicht stellen wird. Ungewiss ist aber, welches Tempo die Notenbank bei ihrem Zinsmanöver fahren wird. Im Augenblick gingen die Marktteilnehmer von drei Zinsschritten in diesem Jahr aus. „Sollten es dagegen vier Leitzinserhöhungen sein, wäre dies für die Finanzmärkte eine herbe Enttäuschung“, sagte IG-Marktstratege Christian Henke.

Ein nachbörslicher Kurssprung bei Microsoft half auch hierzulande Technologietiteln wie Infineon nach oben. Der starke Ausblick des US-Konzerns auf das dritte Quartal habe die Sorgen der Anleger bezüglich einer Wachstumsdelle gelindert, sagte ein Händler. „Ob das allerdings ausreicht, den Ausverkauf im Tech-Sektor zu stoppen, muss sich erst noch zeigen.“

Eine aufgestockte Übernahmeofferte trieb die Aktien der Aareal Bank um 2,8 Prozent auf 28,66 Euro. Advent, Centerbridge und CPPIB bieten für den Wiesbadener Immobilienfinanzierer nun 31 Euro je Aktie, zwei Euro mehr als bisher. 

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EU-Kommissarin lehnt grundlegende Änderung der Taxonomie-Regeln ab

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Berlin, 26. Jan (Reuters) – EU-Finanzmarktkommissarin Mairead McGuinness schließt eine grundlegende Überarbeitung der EU-Einstufungen für nachhaltige Energie aus. An der ein oder anderen Stelle könne der Vorschlag zwar nachgebessert und somit einige Einwände berücksichtigt werden, sagte McGuinness der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (FAZ, Mittwochausgabe). „Aber wir haben tatsächlich nur begrenzten Spielraum.“ Es gebe sowohl Kritik als auch Zustimmung zur Einstufung von Atomkraft und Gas als nachhaltig.

Die Taxonomie soll Investoren und Banken einen Leitfaden geben, welche Technik als nachhaltig einzustufen ist. Sie hat daher für die Finanzbranche aber auch für Deutschland insgesamt eine große Bedeutung, da immer mehr Investoren nur in grüne Technologien einsteigen wollen.

Kommissarin

Die Kommission prüft derzeit die Stellungnahmen der Staaten. So kritisiert Deutschland beispielsweise die Einstufung von Atom als nachhaltig, Frankreich ist dafür. Anschließend soll die Taxonomie-Regelung veröffentlicht werden, McGuinness zufolge ist das für den 2. Februar geplant. 

EU-Kommissarin lehnt grundlegende Änderung der Taxonomie-Regeln ab

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Marktentwicklungen: 26. Januar 2022

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Update: 14:47 Uhr

26. Jan (Reuters) – Es folgt der Reuters-Blick zu wichtigen Entwicklungen aus der Unternehmenswelt über die Top-Themen des Tages hinaus:

ADIDAS – München: Der Sportartikelkonzern will in diesem Jahr mehr als 2800 Mitarbeiter einstellen. Dabei gehe es an 307 Standorten in 47 Ländern um die Nachbesetzung offener Stellen, aber auch um neu geschaffene Arbeitsplätze, teilte Adidas mit. 900 davon entfallen auf die eigenen Läden, 500 in den Digital- und IT-Bereichen. Allein in Deutschland seien mehr als 800 Neueinstellungen geplant. Adidas beschäftigt weltweit 62.000 Mitarbeiter, davon 7000 in Deutschland.

MATTEL – Bangalore: Der US-Spielzeughersteller hat Lizenzen für die Disney-Figuren des Animationsfilms „Eiskönigin“ erhalten. Der Deal bringt die beliebten Disney-Figuren wieder zurück zu Mattel, nachdem Rivale Hasbro dem Unternehmen vor einigen Jahren die Lizenzrechte abgejagt hatte. Hasbro hatte seit 2016 Disneys Prinzessin- und „Frozen“-Puppen angeboten. Mattel will mit dem Verkauf neuer Disney-Spielzeuge 2023 beginnen.

BOEING – Seattle: Probleme mit dem Langstreckenflugzeug 787 kommen Boeing teuer zu stehen. Im vierten Quartal verbuchte der Airbus-Rivale einen Verlust von 4,54 Milliarden Dollar, wie Boeing mitteilte. Dabei spielt vor allem eine Zusatzbelastung von 3,5 Milliarden Dollar wegen Verzögerungen bei den Auslieferungen der 787 eine Rolle: Diese wurden im Mai gestoppt, nachdem Produktionsmängel bei dem Flugzeug aufgetreten waren.

AT&T – Dallas: Der größte US-Telekomkonzern hat im vierten Quartal dank guter Geschäfte beim Streamingportal HBO Max das schwächelnde Mobilfunkgeschäft mehr als ausgeglichen und so die Markterwartungen übertroffen. Der Gesamtumsatz erreichte 41,0 Milliarden Dollar, während Analysten im Schnitt mit 40,4 Milliarden gerechnet hatten. Das Ergebnis je Aktie von 78 Cent lag drei Cent über den Schätzungen. Für 2022 rechnet der Vorstand mit einem bereinigten Gewinn zwischen 3,10 und 3,15 Dollar je Aktie, während Experten 3,21 Dollar erwarten.

APPLE – Peking: Der iPhone-Hersteller hat in China so viele Handys verkauft wie nie zuvor. Im vierten Quartal erreichte Apple in der Volksrepublik einen Marktanteil von 23 Prozent und hat erstmals seit seinem Markteintritt vor sechs Jahren die lokalen Anbieter überholt, wie das Marktforschunginstitut Counterpoint Research erklärte. Während die gesamten Smartphone-Verkäufe in China im Berichtszeitraum um neun Prozent zurückgingen, legte Apple beim Absatz um ein Drittel zu. Als Grund sehen die Counterpoint-Experten das neue iPhone 13 sowie die US-Sanktionen gegen den Konkurrenten Huawei. Apple legt am Donnerstag Zahlen vor. Analysten gehen davon aus, dass der Konzern im letzten Quartal 2021 auch weltweit deutlich mehr iPhones verkauft hat.

ESSITY – Stockholm: Der schwedische Hygieneartikel-Hersteller will wegen steigender Rohstoff- und Energiekosten die Preise erhöhen. Im vierten Quartal sei der Gewinn im Vergleich zum Vorjahresquartal um 34 Prozent auf 2,75 Milliarden schwedische Kronen (263,38 Millionen Euro) gefallen, obwohl der Umsatz um elf Prozent gestiegen sei, teilte der Hersteller von Tempo-Taschentüchern und Zewa-Toilettenpapier mit. In allen Produktkategorien und Ländern würden die Essity-Produkte teurer. Konzernchef Magnus Groth sieht keine Besserung bei den Kosten, eine Preiserhöhung sei daher „essenziell“, sagte er. Er rechne damit, dass sich die Rohstoffpreise in diesem Quartal langsam stabilisierten, die Energiekosten würden aber weiter deutlich steigen.

BLOOMSBURY PUBLISHING – Bangalore: Dank einem starkem Bücherabsatz und einem guten Weihnachtsgeschäft stellt der Londoner Harry-Potter-Verlag einen Jahresgewinn über den Markterwartungen in Aussicht. Bloomsbury rechnet für das Geschäftsjahr 2021/22 (per 28. Februar) nun mit deutlich höheren Umsätzen und Gewinnen als bislang von Analysten vorhergesagt, wie das Unternehmen mitteilte. Die aktuellen Prognosen gehen Bloomsbury zufolge von einem Umsatz in Höhe von 197,1 Millionen Pfund sowie einem Vorsteuergewinn von 20,1 Millionen Pfund aus. Der Verlag hob das Wachstum in seiner Digitalsparte hervor, die durch den Online-Lern-Boom in der Corona-Pandemie profitierte. Bloomsbury-Aktien stiegen an der Londoner Börse am Vormittag (MEZ) um gut zehn Prozent.

WIZZ AIR – London: Die rasante Ausbreitung der Omikron-Variante des Coronavirus im Winter macht der ungarischen Low-Cost-Airline zu schaffen. Nun erwartet Wizz Air für das Schlussquartal des Geschäftsjahres 2021/22 (per Ende März) noch höhere Verluste als den Fehlbetrag von 213,6 Millionen Euro im dritten Quartal, wie die Firma mitteilte. Die Fluggesellschaft gehe davon aus, dass die anhaltende Reiseunsicherheit im Januar, Februar und teilweise im März noch Auswirkungen haben werde. Allerdings dürfte es im Frühjahr wieder zu einer durch eine erhöhte Nachfrage aus Großbritannien angetriebenen Erholung kommen. Kostensenkungen und der Erwerb neuer Landeplätze würden dann die Position der Airline gegenüber Rivalen wie Ryanair und easyJet stärken, sagte Wizz-Chef Jozsef Varadi der Nachrichtenagentur Reuters. Die Gruppe rechne damit, dass sie im August und September 50 Prozent mehr Kapazität als im Sommer des Vor-Corona-Jahres 2019 anbieten könne. Die Aktien von Wizz Air stiegen im frühen Handel um 2,5 Prozent.

LG DISPLAY – Seoul: Stark gesunkene Preise für TV-Bildschirme haben dem südkoreanischen Display-Hersteller im Schlussquartal einen Strich durch die Rechnung gemacht. Das Betriebsergebnis brach um 30 Prozent auf 476 Milliarden Won (351 Millionen Euro) ein, wie LG Display mitteilte. Analysten hatten mit einem deutlich höheren Gewinn gerechnet. Im Berichtszeitraum von Oktober bis Dezember sanken die Preise für 55-Zoll-LCD-Panels (Flüssigkristallbildschirme) für Fernsehgeräte laut dem Datenanbieter TrendForce um 37 Prozent gegenüber dem Vorquartal. Das Geschäft mit kleineren Bildschirmen für Smartphones und Laptops sei dagegen besser gelaufen, erklärte LG Display.

BARRY CALLEBAUT – Zürich: Der Umsatz des Schweizer Schokolade- und Kakaoherstellers ist im ersten Geschäftsquartal um 14,3 Prozent auf 2,03 Milliarden Franken gestiegen. Die Verkaufsmenge wuchs angetrieben von einem starken Schokoladegeschäft um 8,9 Prozent auf 610.048 Tonnen. Der Konzern aus Zürich zeigte sich zuversichtlich, die mittelfristig angepeilten Ziele zu erreichen. Gewinnzahlen gibt Barry Callebaut nur zum Halbjahr und am Ende des bis August laufenden Geschäftsjahres bekannt.

SAMSUNG ELECTRONICS – Das Halbleiterwerk in Xian hat nach Darstellung des koreanischen Elektronikkonzerns wieder den Normalbetrieb aufgenommen. Ein Corona-Ausbruch und strenge Reisebeschränkungen hatten sich im vergangenen Monat auf die Produktion von Speicherchips in der chinesischen Stadt ausgewirkt.

TEXAS INSTRUMENTS – Bangalore: Der US-Chipkonzern erwartet im laufenden Quartal einen Umsatz über Analysten-Vorhersagen angesichts starker Nachfrage nach seinen Produkten für Autos, Smartphones und Laptops. Für das erste Quartal geht TI nun von einem Umsatz von 4,5 bis 4,9 Milliarden Dollar aus. Refinitiv-Daten zufolge erwarten Experten im Schnitt knapp 4,4 Milliarden Dollar. Im abgelaufenen vierten Quartal stieg der Umsatz um 19 Prozent auf gut 4,8 Milliarden Dollar, ebenfalls über den Prognosen. Der Nettogewinn legte auf 2,1 Milliarden Dollar nach 1,7 Milliarden im Vorjahreszeitraum zu. TI-Aktien gewannen im nachbörslichen Handel zunächst sechs Prozent. Der US-Konzern gilt als Branchenbarometer, weil er Chips für eine Vielzahl von Produkten herstellt.

Marktentwicklungen: 26. Januar 2022

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Dax-Erholung dürfte anhalten – US-Zinsentscheid im Blick

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Frankfurt, 26. Jan (Reuters) – In Erwartung des Zinsentscheids der US-Notenbank wird der Dax Berechnungen von Banken und Brokerhäusern zufolge am Mittwoch höher starten. Am Dienstag hatte er nach einem vorangegangen Kurssturz 0,8 Prozent im Plus bei 15.123,87 Punkten geschlossen. An der Börse gilt als sicher, dass die Fed am Abend (MEZ) für März eine Zinserhöhung in Aussicht stellen wird.

Weitere konkrete Maßnahmen werde sie aber kaum beschließen, prognostizierte Frank Dixmier, Anleihechef des Vermögensverwalters Allianz Global Investors. Schließlich sei die Notenbank in einem Zwiespalt gefangen: Auf der einen Seite die steigende Inflation, auf der anderen Seite die anhaltende Pandemie und eine mögliche Abkühlung der Konjunktur. „Das Ziel der Fed dürfte darin bestehen, Zeit und klarere Sicht bezüglich der Wirtschaftsentwicklung zu gewinnen.“ Daneben rollt eine weitere Welle von Firmenbilanzen auf die Börsianer zu. Unter anderem öffnen der Elektroauto-Hersteller Tesla, der Flugzeugbauer Boeing und der Telekom-Konzern AT&T ihre Bücher.

Schlusskurse europäischer Indizes Stand
am vorangegangenen Handelstag
Dax 15.123,87
Dax-Future 15.217,00
EuroStoxx50 4.078,26
EuroStoxx50-Future 4.101,00

Schlusskurse der US-Indizes am Stand Veränderung
vorangegangenen Handelstag
Dow Jones 34.297,73 -0,2 Prozent
Nasdaq 13.539,30 -2,3 Prozent
S&P 500 4.356,45 -1,2 Prozent

Asiatische Indizes am Mittwoch Stand Veränderung

Nikkei 27.033,34 -0,4 Prozent
Shanghai 3.447,91 +0,4 Prozent
Hang Seng 24.241,09 +0,0 Prozent

Dax-Erholung dürfte anhalten – US-Zinsentscheid im Blick

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Tankkarten-Anbieter DKV will an die Börse

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München, 25. Jan (Reuters) – Der Tankkarten-Anbieter und Flottendienstleister DKV Mobility strebt einem Bericht der Nachrichtenagentur Bloomberg zufolge noch in diesem Jahr an die Börse. Das Unternehmen aus Ratingen bei Düsseldorf, bei dem der Finanzinvestor CVC vor drei Jahren mit 20 Prozent eingestiegen war, könnte dabei mit mehr als drei Milliarden Euro bewertet werden, berichtete die Agentur am Dienstag unter Berufung auf mit den Plänen vertraute Personen. CVC hatte rund 400 Millionen Euro für seinen Minderheitsanteil gezahlt. DKV („Deutscher Kraftverkehr“) habe Berater engagiert, um eine Börsennotiz im zweiten Halbjahr in Frankfurt auszuloten, hieß es in den Bericht.

Ein DKV-Sprecher habe sich dazu nicht konkret geäußert. Das Unternehmen und seine Eigentümer prüften regelmäßig alle Optionen für die weitere Entwicklung, sagte er laut Bloomberg. Mehrheitseigentümer von DKV ist die Familie Fischer, die erst 2017 den 45-Prozent-Anteil der Gothaer Versicherung übernommen hatte. CVC habe sich nicht geäußert.

Der Mobilitätsdienstleister mit gut 1300 Mitarbeitern hat 5,1 Millionen Tankkarten ausgeben, mit denen unter anderem Lkw-Fahrer ihre Kraftstoffrechnungen, aber auch Maut bezahlen. Im Jahr 2020 wurden damit mehr als neun Milliarden Euro umgesetzt. Von CVC erhoffte sich die Familie finanzielle Unterstützung bei der Digitalisierung des Geschäftsmodells.

Tankkarten-Anbieter DKV will an die Börse

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Nahender Fed-Entscheid setzt Wall Street erneut zu

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Frankfurt, 25. Jan (Reuters) – Die Angst vor raschen Zinserhöhungen der US-Notenbank hält Anleger an der Wall Street weiter fest im Griff. Gemischte Firmenbilanzen drückten am Dienstag ebenfalls auf die Stimmung. Die Leitindizes Dow Jones, Nasdaq und S&P 500 fielen zur Eröffnung um bis zu zwei Prozent.

„Wir leben in einer Welt, in der die meisten Marktteilnehmer noch nie einen Zinserhöhungszyklus miterlebt haben“, sagte Aktienhändler Keith Temperton vom Brokerhaus Forte Securities. „Alles, was sie kennen, ist eine Fed, die Geld in die Märkte pumpt. Daher ist das jetzt ein Schock.“ An der Börse gilt als sicher, dass die Fed am Mittwoch für März eine Zinserhöhung in Aussicht stellen wird. Einige Investoren rechnen sogar mit einer Anhebung um einen halben statt einen Viertel Prozentpunkt.

Zu den Verlierern am US-Aktienmarkt zählte General Electric (GE) mit einem Kursverlust von 6,1 Prozent. Der Quartalsumsatz des Siemens-Rivalen blieb mit 20,3 Milliarden Dollar hinter den Markterwartungen zurück. Gleiches gelte für das Gewinnziel für 2022 von 2,80 bis 3,50 Dollar je Aktie, monierte Analyst Gautam Khanna vom Vermögensverwalter Cowen.

3M leidet zwar ebenso wie GE an Lieferketten-Problemen, die bei dem Mischkonzern zu einem stagnierenden Umsatz von 8,6 Milliarden Dollar und einem Gewinnrückgang von 4,7 Prozent auf 1,34 Milliarden Dollar führten. Analysten hatten allerdings noch größere Belastungen befürchtet. Daher legten die Titel des Anbieters von „Post-It Notes“ 0,4 Prozent zu.

Nahender Fed-Entscheid setzt Wall Street erneut zu

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Habeck – Hoffe noch auf Änderungen in EU-Taxonomie-Regeln

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Brüssel, 25. Jan (Reuters) – Klimaminister Robert Habeck setzt noch auf Änderungen der EU-Einstufung für Energie als „grün“ in den sogenannten Taxonomie-Regelungen. „Ich erhoffe mir einige Änderungen“, sagte der Grünen-Politiker am Dienstag in Brüssel nach einem Treffen mit EU-Vertretern wie Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen. Die Vorgaben für den Einsatz von Erdgas in Gaskraftwerken als Brückentechnologie sollten mit Blick auf die nächsten Jahre anders aussehen. „Da erhoffe ich mir Korrekturen als ein Beispiel“, sagte er. Die Einstufung von Atomenergie als nachhaltig lehne er zudem weiter ab. Er wisse aber, dass Frankreich darauf großen Wert legen.

Habeck

Die Taxonomie soll Investoren und Banken einen Leitfaden geben, welche Technik als nachhaltig einzustufen ist. Sie hat daher für die Finanzbranche aber auch für Deutschland insgesamt eine große Bedeutung, da immer mehr Investoren nur in grüne Technologien einsteigen wollen. Am Freitag hatte Deutschland seine Stellungnahme zum Taxonomie-Entwurf der Kommission übermittelt. Wie erwartet, wurde die Einstufung von Atom als nachhaltig kritisiert.

Jedoch wurden auch die Kriterien für Gaskraftwerke als unrealistisch und zu scharf abgelehnt. Deutschland benötigt Gas als Übergang nach dem Aus der letzten Akw in diesem Jahr und dem geplanten Kohleausstieg schon 2030.

Die Kommission will nun die Stellungnahmen der Staaten prüfen und dann die Taxonomie veröffentlichen. Abgelehnt werden kann sie dann innerhalb von vier Monaten nur noch von einer breiten Mehrheit der Staaten, was aber als ausgeschlossen gilt. Zudem könnte sie in diesem Zeitraum noch von einer Mehrheit im EU-Parlament gestoppt werden. Andernfalls tritt sie automatisch in Kraft. 

Habeck – Hoffe noch auf Änderungen in EU-Taxonomie-Regeln

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Wandelbots erhält Series C Finanzierung

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Wandelbots erhält Series C Finanzierung in Höhe von 84 Millionen US-Dollar und plant Öffnung seiner Robotik-Software-Plattform

Das für seine No-Code-Lösung bekannte Robotik-Unternehmen Wandelbots gibt seine Series C Finanzierung in Höhe von 84 Millionen US-Dollar bekannt. Der globale Technologie-Investor Insight Partners aus New York City, der bereits an Unternehmen wie Blinkist, N26, HelloFresh, BlaBlaCar, Twitter und Shopify beteiligt ist, steigt bei Wandelbots ein. An der Runde beteiligten sich außerdem die bestehenden Investoren 83North, Microsoft, Next47, Paua, Atlantic Labs und EQT. Damit sammelte Wandelbots seit der Gründung im Jahr 2017 Kapitel in Höhe von 123 Millionen US-Dollar ein.

Mit dem No-Code-Ansatz von Wandelbots werden Anwendungsexpertinnen und -experten befähigt, ihre Roboter selbstständig anzulernen, ohne über Programmierkenntnisse verfügen zu müssen. Das erste Produkt ‚Wandelbots Teaching‘ basiert auf einer agnostischen Software mit einer einfach zu bedienenden Benutzeroberfläche, die für jeden Roboter gleich funktioniert – unabhängig vom Hersteller und der Anwendung. Unternehmen jeder Größe können mithilfe von Wandelbots Teaching ihre Automatisierung mit Industrie-Robotern vorantreiben.

Die Lösung soll in naher Zukunft auf allen Robotern weltweit laufen und für jeden denkbaren Anwendungsfall verfügbar sein. Dafür investiert das Robotik-Software-Unternehmen in die beschleunigte Produktentwicklung. Christian Piechnick, Wandelbots Mitgründer und CEO erklärt dazu: „Wandelbots Teaching läuft bereits auf Cobots von Universal Robots und Yaskawa-Schweißrobotern. Jetzt binden wir schrittweise alle führenden Industrierobotermarken ein und werden unser Angebot in noch mehr Regionen weltweit verfügbar machen.

Christian Piechnick, Mitgründer und CEO Wandelbots

Die ersten Schritte sind wir bereits gegangen: Zwei Roadshows in den USA und China beweisen, dass die Nachfrage nach einfacher Roboterbedienung weltweit hoch ist.“ Der Aufbau neuer Go-to-Market-Organisationen in Nordamerika und Asien ist bereits in Planung. Für die Erweiterung seiner globalen Präsenz sucht Wandelbots nun nach internationalen Talenten in allen Disziplinen.

Bereits heute nutzen führenden Roboterhersteller und OT-Systemintegratoren die Software-Plattform von Wandelbots. Roboter von Universal Robots und Yaskawa bei Unternehmen wie BMW, VW, Fraunhofer, Schaeffler, Rotop und Vitesco laufen darauf. Wandelbots ist Partnerschaften mit Systemintegratoren in ganz Europa eingegangen – darunter Gibas, Alumotion, Heidenbluth und Sojka. Philine Huizing, Principal bei Insight Partners sagt: „Ihre beeindruckenden Partnerschaften und ihr herausragendes Technologie-Knowhow haben Wandelbots zu einem führenden Unternehmen in der Robotik gemacht. Die langfristige Vision von Wandelbots ist es, mit einer universellen Software das heute so fragmentierte Ökosystem der Robotik zu vereinen.“

Als nächstes plant Wandelbots den Ausbau und die Öffnung seiner Robotik-Softwareplattform. Anbieter von Automatisierungslösungen und Software-Entwicklerinnen und -Entwickler können die Technologie dann dafür nutzen, um ohne Herstellerbindung eigene Lösungen in kürzester Zeit zu entwickeln.

Christian Piechnick betont den Vorteil der Plattform: „Jede und jeder kann in Zukunft ohne Robotik-Expertise eigene Ideen in Rekordgeschwindigkeit entwickeln. Und das komplett unabhängig von der verwendeten Robotik-Hardware. Wir können es kaum erwarten, zu sehen, was Entwicklerinnen und Entwickler in Zukunft auf Grundlage unserer Plattform kreieren. Mit der Öffnung unserer Technologie werden wir unsere Mission verwirklichen, die Robotik mithilfe benutzerfreundlicher Software für jede und jeden zu demokratisieren.“

Weitere Informationen finden Sie hier

Bildquellen Wandelbots GmbH

Quelle news aktuell GmbH

BenFit weiter auf Wachstumskurs – neue Finanzierungsrunde

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Das gerade begonnene Jahr 2022 startet mit einem echten Paukenschlag. Das Unternehmen um Gründer und Geschäftsführer Benjamin Jakob konnte die nächste Kapitalrunde erfolgreich abschließen und eine Investitionssumme im mittleren Millionenbereich zum weiteren Unternehmenswachstum einsammeln.

Das Jahr 2021 beendete das Düsseldorfer Food-Start-up BenFit Nutrition, dass den Fokus auf gesunde High-Protein Back- und Snackingprodukte mit den Mehrwerten Bio-, glutenfrei und vegan gelegt hat, mit einem erneuten Umsatzwachstum von über 100 %. Insbesondere die bereits sehr erfolgreichen Online-Kanäle konnten gezielt ausgebaut werden und die neuen Investoren überzeugen.

Benjamin Jakob: „Die Investitionssumme wird gezielt für den Ausbau unserer Vertriebsstruktur eingesetzt und die deutschlandweite Distribution unserer Produkte steht im absoluten Fokus für 2022. Ich bin sehr froh, dass wir mit weiteren tollen, strategischen Partnern einen qualitativ hochwertigen Gesellschafterkreis aufbauen konnten“. Das junge Food-Unternehmen ist bereits in einem Marktuniversum von rund 7.500 Filialen gelistet (u.a. in Teilen von Edeka, Rewe und Globus) und arbeitet stark an weiterer physischer Präsenz.

Neben dem Gründer Benjamin Jakob sowie seinen drei Partnern Malte Krüpfganz, Waldemar Pitrasch und Ifra Sall unterstützen bereits u.a. Dr. Michael Kern und Michael Kunze das Start-up mit Wissen und Erfahrung. Nun konnte das Unternehmen weitere Expertise im Bereich IT, Markenbildung und Shop Entwicklung gewinnen. Die namentlich nicht genannten Geldgeber bieten Benfit die Möglichkeit weiter wachsen zu können, neue, innovative Projekte und Produkte zu verwirklichen sowie BenFit deutschlandweit zu distribuieren. BenFit konnte im letzten Jahr das eigene Sortiment auf über 50 Produkte erweitern und u.a. eine voll digitalisierte Lagerstätte auf 7.500 qm aufbauen. Aktuell steht die weitere Professionalisierung des Vertriebsteams im Fokus.

Benjamin Jakob weiter: „In der strategischen Ausrichtung von BenFit ist es für uns von großer Bedeutung, unser Netzwerk um „Smart Money“ zu erweitern und so auf einen vielfältigen Pool an Experten aus dem Top-Management in beratender Funktion zugreifen zu können.“

Die jungen Unternehmer freuen sich über die positiven Entwicklungen und blicken erwartungsvoll auf die nächsten Projekte.

Weitere Infos zu BenFit finden Sie hier

Fotograf: Andreas Endermann

Quelle PR + Presseagentur textschwester

InstaDeep erhält 100 Millionen US-Dollar

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InstaDeep, ein führender Anbieter von fortschrittlichen KI-Systemen, gab heute bekannt, dass das Unternehmen 100 Millionen US-Dollar erhalten und eine Serie-B-Finanzierungsrunde unter der Leitung von Alpha Intelligence Capital zusammen mit CDIB abgeschlossen hat. Zu den Investoren der Runde gehören BioNTech, DB Digital Ventures der Deutschen Bahn, Google, Chimera Abu Dhabi, Synergie und G42.

InstaDeep wird die Finanzierung nutzen, um seine High-Performance-Computing-Infrastruktur für die KI weiter zu optimieren, neue Talente einzustellen und die Markteinführung von innovativen KI-Lösungen in verschiedenen Branchen zu beschleunigen – darunter Biotechnologie, Logistik, Transport und Elektronikfertigung. Darüber hinaus wird das Unternehmen seine globale Präsenz auf die Vereinigten Staaten ausweiten.

Unternehmen können entscheidende Teile ihrer Abläufe verbessern, indem sie KI-Technologien wie Reinforcement Learning von InstaDeep nutzen. Reinforcement Learning ist eine Art des maschinellen Lernens, die dabei hilft, effektive Optimierungsstrategien für eine Reihe von Herausforderungen zu entwerfen. Diese reichen von der Entwicklung von Therapeutika bis hin zum Bahnbetrieb und mehr.

KI bei Impfstoffen und Virusvarianten

InstaDeep und BioNTech betreiben ein gemeinsames KI-Innovationslabor für die Entwicklung neuer Immuntherapien. Zusammen haben sie so ein KI-gestütztes Frühwarnsystem zur Erkennung von Hochrisiko-SARS-CoV-2-Varianten entwickelt. Es identifizierte mehr als 90 Prozent der von der WHO als gefährlich eingestuften Varianten im Durchschnitt zwei Monate früher. Unter mehr als 70.000 neuen Varianten, die im Oktober und November 2021 gefunden wurden, entdeckte es Omikron an dem Tag, an dem seine Sequenz verfügbar wurde. 


KI-Kooperationen mit Google und der Deutschen Bahn

InstaDeep arbeitet bei diversen KI-Initiativen auch mit Google zusammen und veröffentlicht gemeinsame Forschungsergebnisse mit DeepMind und Google AI. Darüber hinaus arbeitet InstaDeep mit der Deutschen Bahn an einem „Moonshot“-Produkt zur Automatisierung der Bahnplanung.

„Die Finanzierungsrunde ist ein enormer Vertrauensbeweis unserer Partner BioNTech, Google und Deutsche Bahn, nachdem sie eng mit uns an innovativen, hochwirksamen KI-Initiativen gearbeitet haben“, sagte Karim Beguir, Mitgründer und CEO von InstaDeep. „Und wir freuen uns sehr über die Unterstützung von Alpha Intelligence Capital, Chimera, Synergie und G42, da wir zahlreiche Möglichkeiten sehen, unsere KI-Produkte zur Lösung komplexer Probleme in der realen Welt einzusetzen.“

Boris Kuehn, Managing Director, DB Digital Ventures, sagt: „InstaDeep hat einzigartige Fähigkeiten bei der Lösung sehr komplexer Bahnprobleme mit zukunftsweisenden KI-Technologien bewiesen. Die Kompetenz und die Vordenkerrolle des Teams in diesem Bereich haben den Weg für den Einsatz modernster KI-Technologien im Bahnbereich geebnet. Wir freuen uns, an der Investitionsrunde teilzunehmen und eine stärkere Partnerschaft mit der Deutschen Bahn zu ermöglichen, um gemeinsam das Potenzial der KI-Anwendung zu nutzen.“


Arnaud Barthelemy, Partner und COO von Alpha Intelligence Capital, sagt: „Als erster globaler Fonds, der sich voll und ganz auf künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen konzentriert, sind wir besonders stolz darauf, diese Serie-B-Runde zusammen mit erstklassigen Co-Investoren angeführt zu haben. InstaDeep ist ein Technologieunternehmen, das traditionelle Ansätze in entscheidenden Bereichen durchbricht, so wie es bei BioNTech in der Arzneimittelforschung oder bei der Deutschen Bahn in der Fahrplangestaltung der Fall ist. Wir freuen uns sehr, an diesem spannenden Abenteuer teilzunehmen und das Wachstum von InstaDeep mit unserer Expertise im Bereich KI zu unterstützen.“

Das heute in London ansässige Unternehmen InstaDeep wurde 2014 im nordafrikanischen Tunis gegründet – mit zwei Laptops, 2.000 US-Dollar und laut Beguir „einer Menge Enthusiasmus“. Von Anfang an haben er und seine Mitbegründerin Zohra Slim die Förderung lokaler KI-Gemeinschaften zum zentralen Anliegen von InstaDeep gemacht, durch Veranstaltungen, Schulungen und Open-Source-Software. InstaDeep ist stolz darauf, neben seinen Teams in Frankreich und Großbritannien auch Ingenieur:innen und Forscher:innen in Südafrika, Nigeria, Tunesien und den Vereinigten Arabischen Emiraten zu haben.

Weitere Informationen finden Sie hier

Quelle Adel & Link Public Relations GmbH & Co. KG