Donnerstag, August 13, 2026
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Credit Suisse wird US-Devisenhandels-Klage nicht los

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New York/Zürich, 02. Feb (Reuters) – Credit Suisse hat vor einem US-Gericht eine Niederlage erlitten. Eine Bezirksrichterin in Manhattan lehnte es ab, eine Sammelklage von Anlegern gegen die Schweizer Großbank abzuweisen. Die Kläger werfen Credit Suisse vor, Kurse am Devisenmarkt manipuliert zu haben.

So hätten Händler des Zürcher Instituts nichtöffentliche Preisinformationen mit Händlern anderer Banken ausgetauscht, unter anderem in Chatrooms mit Namen wie „Yen Cartel“.

Die Richterin erklärte, sie halte es für verfrüht, die Behauptung der Credit Suisse zu akzeptieren, dass sie nicht Teil einer Verschwörung zur Ausweitung von Devisen-Handelsspannen gewesen sei.

Devisen

Die Bank sieht sich in dem Verfahren in einer guten Position. „Die Credit Suisse verfügt in dieser Sache über starke rechtliche und faktische Argumente, die wir in diesem Prozess vorlegen werden“, hieß es in einer Stellungnahme.

Die Anwälte der Anleger reagierten vorerst nicht auf eine Bitte um Stellungnahme. Credit Suisse ist die letzte verbleibende Bank in dem 2013 begonnenen Kartellverfahren, nachdem 15 andere Institute Vergleiche in Höhe von 2,31 Milliarden Dollar geschlossen hatten.

Credit Suisse wird US-Devisenhandels-Klage nicht los

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Ifo-Umfrage – Belieferung von Einzelhandel im Januar wieder zuverlässiger

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Berlin, 02. Feb (Reuters) – Die Lieferprobleme im Einzelhandel haben sich im Januar einer Umfrage des Münchner Ifo-Instituts zufolge merklich entspannt. Nur noch 57,1 Prozent der Unternehmen gaben an, dass nicht alle bestellten Waren geliefert werden könnten.

Im Dezember waren es noch 81,6 Prozent. „Nach dem Ende des Weihnachtsgeschäfts ist etwas weniger Druck auf dem Kessel“, sagte Ifo-Konjunkturexperte Klaus Wohlrabe am Mittwoch. Trotzdem fehle weiter Ware.

Ifo-Umfrage

Besonders problematisch bleibt die Situation für Baumärkte. Hier berichteten immer noch knapp 94 Prozent der Firmen von Lieferengpässen. Bei Autohändlern waren es 84 Prozent, bei elektronischen Haushaltsgeräten 80 Prozent.

In Supermärkten gaben dagegen nur noch gut 18 Prozent der Betriebe an, noch Probleme zu haben. Im Dezember waren es hier noch 64,4 Prozent.

Der Einzelhandelsverband HDE rechnet in diesem Jahr angesichts vermutlich schrittweise wegfallender Belastungen durch die Coronavirus-Pandemie mit schneller steigenden Einnahmen. Nominal dürfte der Umsatz um drei Prozent auf 605,4 Milliarden Euro klettern, vor allem dank hoher Wachstumsraten im Onlinegeschäft.

Ifo-Umfrage – Belieferung von Einzelhandel im Januar wieder zuverlässiger

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Weiterer Meilenstein zur nachhaltigen Innovation

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creditreform

Creditreform-Unternehmen setzen auf pliant earth und Cozero

Der Einstieg in den Klimaschutz ist eine große Herausforderung für Unternehmen, die viele feststehende Prozesse haben. Creditreform begleitet diesen Einstieg in den Klimaschutz mit seinem CrefoGreen-Team seit knapp zwei Jahren. Der Umzug in die neu gebaute und moderne Neusser Firmenzentrale hat diesen eigenen Transformationsprozess neben vielen anderen Maßnahmen fortgesetzt. Auf der stetigen Suche nach weiteren einfachen Möglichkeiten wurde Stephan Vila, Geschäftsführer der beiden Creditreform Tochtergesellschaften Boniversum[1] und microm[2], schnell klar: „Ein großer Hebel für nachhaltiges Handeln in unserem Unternehmen sind die betrieblich notwendigen Geschäftsreisen. Und so freut es uns, dass pliant und Cozero hier eine besonders einfache Lösung anbieten, ohne Aufwand und ohne Kosten, CO2 zu messen und zu kompensieren.”

Im Juli 2021 hatte pliant, Anbieter einer digitalen Firmenkreditkartenlösung, in Kooperation mit Cozero, die neue Funktion pliant earth gestartet. Diese Funktion ermöglicht eine einfache Schätzung von CO2-Emissionen auf Basis von reisebedingten Kartenausgaben sowie eine automatische und kostenlose Kompensation der Emissionen.

„Der CO2-Fußabdruck eines Unternehmens basiert auf einer Vielzahl von Transaktionen entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Das Umweltmanagement läuft meist vollkommen unabhängig davon ab”, sagt Helen Tacke, CEO und Gründerin von Cozero. „Mithilfe von Cozero verknüpfen wir beide Seiten und bieten einen einfachen Einstiegspunkt für Unternehmen. Es freut uns sehr, dass wir bereits kurz nach dem Start zwei Unternehmen der Creditreform-Gruppe als Kunden begrüßen dürfen. Wir sehen etablierte Unternehmen als Vorreiter für eine längst überfällige, nachhaltige Veränderung”, fügt Malte Rau, CEO und Gründer von pliant, hinzu.

Cozero und pliant planen einen weiteren Ausbau der Partnerschaft: Dazu gehören unter anderem die Abbildung von klimafreundlichen Reiserichtlinien auf Kreditkartenebene sowie ein Echtzeitaustausch von Transaktionsdaten zwischen pliant und dem CO2-Accounting-Tool, ähnlich einer Buchhaltungsintegration.

pliant

pliant bietet Unternehmen die digitale Kreditkartenlösung für maximale Flexibilität und Ersparnis: vollständig digitales Karten- und Belegmanagement, pliant App sowie physische und virtuelle Karten samt attraktiver Cashbacks inklusive – nahtlose Integration in bestehende Finanzprozesse und Buchhaltungssysteme garantiert. Das Unternehmen wurde 2020 von den FinTech-Veteranen Malte Rau und Fabian Terner in Berlin gegründet. Seit 2022 können auch Unternehmen in Österreich von den pliant-Firmenkreditkarten profitieren.

[1] Creditreform Boniversum GmbH

[2] microm Micromarketing-Systeme und Consult GmbH

Quelle BETTERTRUST GmbH

Vodafone sieht sich nach Umsatzplus auf Kurs zu Jahreszielen

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London, 02. Feb (Reuters) – Vodafone hat dank besserer Geschäfte in Europa und Afrika im dritten Quartal den Umsatz steigern können. Der Konzern sieht sich nun auf Kurs zum Erreichen seiner im November leicht angehobenen Jahresziele.

Der Umsatz sei im Quartal organisch um 2,7 Prozent auf 9,6 Milliarden Euro gestiegen, teilte der britische Telekom-Riese am Mittwoch mit. Dabei half auch ein Umsatzplus von 1,1 Prozent im für Vodafone wichtigen deutschen Markt.

Vodafone

Für das im März 2022 endende Geschäftsjahr werde weiter mit einem bereinigten Betriebsergebnis nach Leasingverbindlichkeiten (EbitdaL) zwischen 15,2 und 15,4 Milliarden Euro gerechnet. Konzernchef Nick Read, der nun auch den aktivistischen Investor Cevian unter seinen Eignern hat, kündigte an, Werte für die Anteilseigner durch proaktive Schritte im Portfolio schaffen zu wollen. 

Vodafone sieht sich nach Umsatzplus auf Kurs zu Jahreszielen

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TeamViewer will Wachstumskurs fortsetzen – Großer Aktienrückkauf

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München, 02. Feb (Reuters) – Das schwäbische Softwareunternehmen Teamviewer will im laufenden Jahr annähernd stark wachsen wie 2021 und bis zu 300 Millionen Euro überschüssiges Kapital an die Aktionäre zurückgeben.

Die abgerechneten Umsätze (Billings) sollen 2022 um bis zu 19 Prozent auf 630 bis 650 (Vorjahr: 547,6) Millionen Euro zulegen, wie Teamviewer am Mittwoch in Göppingen mitteilte. Die bereinigte operative Umsatzrendite (Ebitda-Marge) soll bei 45 bis 47 Prozent liegen.

2021 übertraf sie mit 47 Prozent die zurückgeschraubten Erwartungen. „Wir sind mit dem Abschluss des Geschäftsjahres zufrieden und haben klar die Richtung für weiterhin profitables Wachstum vorgegeben“, sagte Vorstandschef Oliver Steil.

TeamViewer

Teamviewer hatte bereits vor drei Wochen vorläufige Zahlen veröffentlicht. Das bereinigte operative Ergebnis sank um zwei Prozent auf 257 Millionen Euro. Das Startup-Unternehmen hatte sich dank seiner Fernwartungs- und Konferenz-Software als Gewinner der Corona-Krise entpuppt, was die Aktie zeitweilig auf fast 50 Euro getrieben hatte.

Am Dienstag schloss sie nur noch bei 13,35 Euro. Teure Sponsoringverträge im Fußball und der Formel Eins sowie verfehlte Prognosen hatten die Papiere unter Druck gesetzt.

Mit einem großangelegten Aktienrückkauf will Teamviewer die Aktionäre nun milder stimmen. Bis zum Jahresende sollen bis zu 20 Millionen Aktien – knapp zehn Prozent des Grundkapitals – für bis zu 300 Millionen Euro zurückgekauft werden.

Die Papiere sollen größtenteils eingezogen werden. Der scheidende Finanzchef Stefan Gaiser hatte bereits angekündigt, die Kapitalstruktur zu überprüfen.

TeamViewer will Wachstumskurs fortsetzen – Großer Aktienrückkauf

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Siltronic übertrifft Erwartungen – Wafer-Preise steigen weiter

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München, 02. Feb (Reuters) – Der Chip-Zulieferer Siltronic hat die eigenen Erwartungen im abgelaufenen Jahr übertroffen und gibt sich für 2022 nach der gescheiterten Übernahme durch den Konkurrenten Globalwafers vorsichtig optimistisch.

Der Umsatz sei 2021 um 16 Prozent auf 1,41 Milliarden Euro gestiegen, teilte der Hersteller von Siliziumscheiben (Wafern) für die Chip-Produktion am Mittwoch in München mit. Das operative Ergebnis (Ebitda) schnellte um 40 Prozent auf 466 Millionen Euro nach oben. Die operative Umsatzrendite (Ebitda-Marge) lag damit bei 33 Prozent. Erwartet hatte Siltronic zuletzt ein Umsatzplus von 15 Prozent und eine Marge von 32 Prozent.

Das Unternehmen profitiert vom weltweiten Chip-Boom in der Corona-Pandemie. Der Absatz sei deutlich gestiegen, die Preise leicht.

Siltronic

„Diese positiven Effekte wurden allerdings teilweise von Kostensteigerungen insbesondere im Bereich der Energie- und Frachtkosten aufgezehrt“, erklärte Siltronic. Die Produktion von Wafern ist sehr energieintensiv. Vorstandschef Christoph von Plotho bedauerte, dass der Verkauf an Globalwafers aus Taiwan am Widerstand der Bundesregierung gescheitert ist.

„Das lag nicht in unserer Hand. Wir sehen uns jetzt aber in einer guten Ausgangsposition, auch als selbstständiges Unternehmen weiter erfolgreich zu bleiben.“

Für 2022 plant Siltronic vorsichtig: Das Unternehmen erwarte ein positives Marktumfeld und deutlich steigende Preise, hieß es in der Mitteilung. „Inflationsbedingt deutlich steigende Kosten werden das Ergebnis aber deutlich belasten.“ 

Siltronic übertrifft Erwartungen – Wafer-Preise steigen weiter

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Titelfoto und Foto: Symbolfoto

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Raiffeisen Bank International mit mehr Gewinn

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Wien, 02. Feb (Reuters) – Die Raiffeisen Bank International (RBI) hat ihren Gewinn im abgelaufenen Geschäftsjahr deutlich gesteigert. Unter dem Strich kletterte das Ergebnis auf 1,37 Milliarden Euro nach 804 Millionen Euro im Jahr davor, teilte das in vielen Ländern Osteuropas und Russland tätige Institut am Mittwoch mit.

Die Risikokosten sanken auf 295 Millionen Euro von 598 Millionen Euro. Die Aktionäre sollen für 2020 eine Dividende von 1,15 Euro je Aktie erhalten.

Raiffeisen Bank

Der Zinsüberschuss habe sich dank höherer Volumina und Leitzinsen um sieben Prozent auf 3,33 Milliarden Euro erhöht. Der Provisionsüberschuss sei um 18 Prozent auf 1,99 Milliarden Euro gestiegen und sei damit so hoch wie nie zuvor.

Für das laufende Geschäftsjahr erwartet der Vorstand ein Wachstum der Kundenkredite zwischen sieben und neun Prozent. An den mittelfristigen Zielen, wie etwa einer Kosten-Ertrags-Quote (CIR) von rund 55 Prozent, hält die Bank fest. Zum Jahresende werde eine harte Kernkapitalquote (CET1) von rund 13 Prozent erwartet.

Raiffeisen Bank International mit mehr Gewinn 

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2. Februar: Der Börsen Vormittag

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Update: 14:21 Uhr

Frankfurt, 02. Feb (Reuters) – Es folgt der Börsen-Ticker zu wichtigen Kursbewegungen an den internationalen Finanzmärkten und ihren Ursachen:

14.12 Uhr – Die Absage der Opec+ an eine deutlichere Anhebung der Erdöl-Fördermengen treibt die Preise für die Sorten Brent und WTI um jeweils etwa 1,5 Prozent auf von 90,49 beziehungsweise 89,72 Dollar je Barrel. Für Letztere ist das der höchste Stand seit Siebeneinhalb Jahren. Insidern zufolge wollen die großen Exportstaaten die Quoten wie in den vergangenen Monaten um 400.000 Barrel pro Tag anheben.

13.33 Uhr – In der Hoffnung auf sprudelnde Gewinne steigen Anleger bei Finanzwerten ein. Der europäische Banken-Index steigt um 1,3 Prozent auf ein Dreieinhalb-Jahres-Hoch von 161,52 Punkte. Genährt werden diese Spekulationen von der Aussicht auf Zinserhöhungen, die den Geldhäusern höhere Einnahmen aus dem klassischen Kreditgeschäft versprechen.

11.53 Uhr – Enttäuschende Geschäftszahlen lösen einen Ausverkauf bei Paypal aus. Die Aktien des Online-Zahlungsabwicklers fallen im vorbörslichen US-Geschäft um gut 17 Prozent auf ein Zwei-Jahres-Tief von 145,76 Dollar. Das Quartalsergebnis werfe Fragen über die kurzfristigen Geschäftsaussichten auf, kommentiert Analyst Mark Palmer vom Brokerhaus BTIG. Außerdem blieben die Ziele für 2022 deutlich hinter den Erwartungen zurück. Er stufe die Titel daher auf „Neutral“ von „Buy“ herunter.

11.44 Uhr – Ein optimistischer Ausblick beflügelt AMD. Die Aktien des Chip-Herstellers steigen im vorbörslichen US-Geschäft um 11,5 Prozent und stehen vor dem größten Tagesgewinn seit eineinhalb Jahren. Das Unternehmen peilt für 2022 einen überraschend hohen Umsatz von 21,5 Milliarden Dollar an. Dank wettbewerbsfähigerer Produkte werde AMD dem Erzrivalen Intel, der mit Fertigungsproblemen zu kämpfen habe, weitere Marktanteile abnehmen, prognostiziert Analyst Abhinav Davuluri vom Research-Haus Morningstar. Intel-Titel geben 0,2 Prozent nach.

11.35 Uhr – Enttäuschende Quartalsergebnisse setzen Telenor zu. Die Aktien der Telekomfirma fallen in Oslo um knapp sechs Prozent, so stark wie zuletzt vor eineinhalb Jahren. Wegen gestiegener Kosten bleibe der operative Gewinn mit umgerechnet 1,2 Milliarden Euro erneut hinter den Erwartungen zurück, moniert Analyst Ulrich Rathe von der Investmentbank Jefferies. Enttäuschend sei auch die Aussicht auf ein Betriebsergebnis 2022 knapp über Vorjahresniveau.

11.22 Uhr – Anleger zeigen sich von der Novartis-Bilanz enttäuscht. Mit einem Minus von 2,5 Prozent auf 79,10 Franken setzt sich der Pharmawert ans Ende sowohl der Schweizer Standardwerte als auch der europäischen Gesundheitswerte. Analysten verweisen auf das eher verhaltene vierte Quartal. Auch die gedämpften Aussichten für die Generika-Sparte Sandoz kommen nicht gut an. „Insgesamt ein etwas schwächeres Quartal mit einem Ausblick, der die Erwartungen noch gerade erfüllen sollte“, erklärt ZKB-Analyst Laurent Flamme.

11.06 Uhr – Der überraschende Anstieg der Inflation in der Euro-Zone schürt Spekulationen auf eine nahende Straffung der Geldpolitik durch die Europäische Zentralbank (EZB). Dies gibt dem Euro Auftrieb, der sich auf 1,1305 Dollar verteuert.

10.50 Uhr – Dank eines optimistischen Ausblicks schieben Anleger die enttäuschenden Quartalsergebnisse von Novo Nordisk beiseite. Die Aktien des weltgrößten Anbieters von Diabetes-Medikamenten steigen in Kopenhagen um vier Prozent. Das Unternehmen peilt für 2022 ein Umsatzplus von sechs bis zehn Prozent und einen Anstieg des operativen Ergebnisses von vier bis acht Prozent an. „Das spiegelt die anhaltende Wachstumsdynamik wider“, kommentiert Analyst Sören Lontoft von der Sydbank. Im abgelaufenen Quartal blieb das Betriebsergebnis aber mit umgerechnet 1,8 Milliarden Euro hinter den Erwartungen zurück.

10.28 Uhr – Dank zuversichtlicher Aussagen zu den Geschäftsaussichten greifen Anleger bei den Aktien von Vodafone zu. Sie steigen in London um drei Prozent. Der Mobilfunker sieht sich auf Kurs, seine Gesamtjahresziele zu erreichen. Außerdem habe das Ergebnis des abgelaufenen Quartals über den Erwartungen gelegen, kommentiert Analyst Jerry Dellis von der Investmentbank Jefferies.

2 Februar 22

09.38 Uhr – Julius Bär kann einen Rekord-Nettogewinn und eine Dividendenanhebung nicht in Kursgewinne ummünzen. Die Aktien des Vermögensverwalters steuern in Zürich mit einem Minus von mehr als sechs Prozent auf den größten Tagesverlust seit dem Börsen-Crash vom März 2020 zu. Die Analysten der Credit Suisse monieren, dass das Vorsteuerergebnis wegen hoher Kosten hinter den Erwartungen zurückgeblieben sei.

09.30 Uhr – Ein Rekord-Quartalsergebnis ermuntert Anleger zum Einstieg bei Hexagon. Die Aktien des Messtechnik- und Software-Konzerns steigen in Stockholm um fünf Prozent. Das Unternehmen verdiente im abgelaufenen Quartal operativ 373 Millionen Euro, mehr als von Analysten erwartet.

09.25 Uhr – Mit Verkäufen reagieren Anleger auf die Zahlen der Swedbank. Die Aktien des Geldhauses fielen in Stockholm um vier Prozent. Das Netto-Ergebnis liege mit umgerechnet 465 Millionen Euro zwar leicht über seinen Erwartungen, schreibt Analystin Sofie Peterzens von JPMorgan. Die Zinseinnahmen hätten dagegen enttäuscht.

09.11 Uhr – Ein Umsatz- und Gewinnsprung beflügelt Alphabet. Die in Frankfurt notierten Aktien der Google-Mutter steigen um 9,5 Prozent auf ein Rekordhoch von 2675 Euro. Das ist der größte Kurssprung seit zweieinhalb Jahren.

08.23 Uhr – Ein positiver Analystenkommentar hieft SGL Carbon an die Spitze des SDax. Die Aktien des Grafitelektroden-Anbieters steigen am Mittwoch im Frankfurter Frühhandel um knapp vier Prozent auf 6,41 Euro. Die Experten der HSBC haben die Titel auf „Hold“ von „Reduce“ hochgestuft und das Kursziel auf 6,50 von 6,20 Euro angehoben. 

2. Februar: Der Börsen Vormittag

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Kennt ihr schon die heutigen Marktentwicklungen?

Marktentwicklungen 2. Februar 2022

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Update: 17:02 Uhr

02. Feb (Reuters) – Es folgt der Reuters-Blick zu wichtigen Entwicklungen aus der Unternehmenswelt über die Top-Themen des Tages hinaus:

BAWAG – Wien: Die österreichische Bank kauft in den USA zu. Die Peak Bancorp, Holdinggesellschaft der Idaho First Bank, werde vorbehaltlich der Zustimmung der Behörden für 65 Millionen Dollar (58 Millionen Euro) vollständig übernommen, teilte die Bawag mit. Damit könne die Bawag ihre Präsenz in den USA ausbauen und sich für künftiges Wachstum in einem der Kernmärkte in Österreich, Deutschland und der Schweiz besser positionieren. Idaho First Bank ist den nach Angaben zufolge eine landesweit operierende Community Bank mit Sitz in McCall im Bundesstaat Idaho im Nordwesten der USA. Die Transaktion sei vom Verwaltungsrat der Peak Bancorp genehmigt worden und stehe unter dem Vorbehalt der Zustimmung durch die Aktionäre.

ABBVIE – Bangalore: Der US-Pharmakonzern erwartet dank gestiegener Verkäufe bei Botox und seinem Schuppenflechte-Medikament Skyrizi einen kräftigen Gewinnanstieg im laufenden Jahr. Für 2022 werde mit einem bereinigten Gewinn je Aktie zwischen 14,00 und 14,20 Dollar gerechnet nach 12,70 Dollar 2021, teilte AbbVie mit. Im vierten Quartal 2021 verbesserte sich der Umsatz um 7,4 Prozent auf 14,89 Milliarden Dollar, der Nettogewinn betrug 4,04 Milliarden Dollar. Davon brachten allein Botox und Skyrizi 626 Millionen Dollar beziehungsweise 895 Millionen Dollar Umsatz ein. Das Krebsmedikament Humira, dessen Patent 2023 in den USA ausläuft, steigerte seinen Umsatz im Schlussquartal um 3,5 Prozent auf 5,33 Milliarden Dollar, lag damit aber unter den Schätzungen der Analysten.

CAPRI – Bangalore: Die anhaltende Erholung der Nachfrage nach Luxusmode von der Corona-Flaute stimmen den US-Modeanbieter zuversichtlicher. Capri erwartet nun für das Geschäftsjahr 2021/22 einen Umsatz von 5,56 Milliarden Dollar nach einem starken Geschäft im dritten Quartal (per 25. Dezember), wie das Unternehmen mitteilte. Bislang war ein Jahresumsatz von etwa 5,4 Milliarden Dollar in Aussicht gestellt worden. Der Eigentümer von etablierten Edelmarken wie Michael Kors, Versace und Jimmy Choo rechnet für das laufende Jahr auch mit einem Gewinn von sechs Dollar je Aktie (zuvor: 5,30 Dollar). Capri sei eine der wenigen Marken, die gesünder aus der Pandemie herauskämen, sagte Simeon Siegel, Analyst bei BMO Capital Markets. Die höheren Preise hätten dazu beigetragen, die Gewinnmargen des Unternehmens inmitten steigender Versand- und Produktionskosten zu erhöhen. Für das Geschäftsjahr 2022/2023 geht Capri davon aus, einen Umsatz von rund 6,1 Milliarden Dollar sowie einen Gewinn von 6,60 Dollar pro Aktie zu erzielen.

THERMO FISHER – Bangalore: Der US-Laborausrüster und größter Anbieter von Corona-Tests hat dank der Omikron-Variante im vierten Quartal 2021 mehr umgesetzt und verdient als von Analysten erwartet. Dank steigender Nachfrage nach Covid-19-Tests vor allem in den USA stieg der Nettoumsatz auf 10,7 Milliarden Dollar von 10,55 Milliarden im Vorjahreszeitraum, wie das Unternehmen mitteilte. Analysten hatten lediglich 9,68 Milliarden Dollar prognostiziert. Der Umsatz durch andere Produkte im Zusammenhang mit dem Coronavirus kletterte auf 2,45 Milliarden Dollar von 2,05 Milliarden im dritten Quartal. Pro Aktie erzielte Thermo Fisher aus Massachusetts ohne Einmaleffekte einen Gewinn von 6,54 Dollar und übertraf damit die Analystenschätzungen von 5,62 Dollar.

FERRARI – Mailand: Der italienische Sportwagenbauer sieht sich auf Wachstumskurs. Der Vorstand erwartet 2022 einen Anstieg des bereinigten operatives Ergebenisses (Ebitda) auf 1,65 bis 1,7 Milliarden Euro. 2021 verbuchte Ferrari wie angekündigt ein Ebitda von rund 1,53 Milliarden Euro.

VOLVO CARS – Stockholm: Der Umsatz des schwedischen Autobauers ist im Januar wegen des weltweiten Mangels an Bauteilen eingebrochen. Im Januar verkaufte Volvo Cars rund 20 Prozent weniger Autos, obwohl die Nachfrage hoch geblieben sei, teilte das Unternehmen mit. In Europa brach der Umsatz um 24,8 Prozent ein, in den USA rutschte er um 12,8 Prozent. „Die Versorgungslage erholt sich weiter, jedoch wird die Knappheit an Komponenten Volvo Cars und die Autoindustrie weiterhin einschränken“, teilte der Autohersteller mit. Die Mehrheit an Volvo Cars hält die chinesische Geely Holding.

PANASONIC – Tokio: Die gesunkene Nachfrage nach Haushaltsgeräten und gestiegene Materialkosten haben beim japanischen Elektronikkonzern für einen Gewinnrückgang gesorgt. Im dritten Geschäftsquartal 2021/22 sei der Gewinn im Vergleich zum Vorjahr um 44 Prozent auf 73 Milliarden Yen (565,12 Millionen Euro) gesunken, teilte Panasonic mit. Analysten waren von 106,9 Milliarden Yen ausgegangen. Dennoch hält der Zulieferer von Autobatterien für Tesla an seiner Gesamtjahresgwinnprognose von 370 Milliarden Yen fest.

CLARIANT – Zürich: Das Schweizer Spezialchemieunternehmen verkauft seine Beteiligung am Gemeinschaftsunternehmen Scientific Design Company an die saudiarabische Sabic. Im Rahmen der Transaktion werde die 50 Prozent-Beteiligung von Clariant mit 130 Millionen Dollar bewertet. Dazu komme eine Gewinnbeteiligungsvereinbarung für den Zeitraum vom 1. Januar 2021 bis zum Abschluss der Transaktion, der Mitte des laufenden Jahres erwartet werde. Der endgültige Betrag werde mit dem Verkaufsabschluss fällig. Die US-Firma Scientific Design Company entwickelt und lizensiert firmeneigene Prozesse für die Herstellung von unter anderem Ethylenoxid und Bioethylen und erwirtschaftete 2020 einen Umsatz von 121 Millionen Franken. Sabic ist Großaktionär von Clariant.

DIC ASSET – München: Der Immobilieninvestor stößt mit seinem Kaufangebot für den bayerischen Logistikimmobilien-Entwickler VIB Vermögen bei dessen Führung auf Widerstand. „Das beabsichtigte Übernahmeangebot reflektiert nur unzureichend die starke Geschäftsentwicklung, die positive Marktentwicklung für Logistikimmobilien und das damit verbundene mittelfristige Wertpotenzial für unser Unternehmen“, erklärte VIB-Vorstandschef Martin Pfandzelter in Neuburg an der Donau. „Darüber hinaus sehen wir keine zusätzlichen Synergien aus einer Mehrheitsbeteiligung durch die DIC.“ DIC will die Beteiligung von zehn bis auf 51 Prozent aufstocken und bietet dafür 51 Euro je VIB-Aktie.

SANTANDER – Madrid: Die spanische Großbank hat dank florierender Geschäfte in den USA und Großbritannien sowie der Auflösung von Rückstellungen im vierten Quartal 2021 den Gewinn vervielfacht. Netto schnellte das Ergebnis auf 2,28 Milliarden Euro nach 277 Millionen im Jahr zuvor. Die Bank löste 750 Millionen Euro an Rückstellungen auf, da sich die Geschäfte deutlich verbesserten. „In allen unseren Regionen und Geschäftsbereichen haben wir ein solides und beständiges Umsatzwachstum verzeichnet, wobei die USA und Großbritannien 2021 herausragende Performer und Brasilien und Chile die profitabelsten Banken in ihrer Vergleichsgruppe sind“, sagte Bank-Chefin Ana Botin.

CREDIT SUISSE – Zürich: Die Schweizer Großbank hat vor einem US-Gericht eine Niederlage erlitten. Eine Bezirksrichterin in Manhattan lehnte es ab, eine Sammelklage von Anlegern abzuweisen. Die Kläger werfen Credit Suisse vor, Kurse am Devisenmarkt manipuliert zu haben. Die Richterin erklärte, sie halte es für verfrüht, die Behauptung der Credit Suisse zu akzeptieren, dass sie nicht Teil einer Verschwörung zur Ausweitung von Devisen-Handelsspannen gewesen sei. Credit Suisse lehnte eine Stellungnahme ab. Die Anwälte der Anleger reagierten vorerst nicht auf eine Bitte um Stellungnahme. Credit Suisse ist die letzte verbleibende Bank in dem 2013 begonnenen Kartellverfahren, nachdem 15 andere Institute Vergleiche in Höhe von 2,31 Milliarden Dollar geschlossen hatten.

SONY – Tokio: Der japanische Elektronikkonzern hat im dritten Geschäftsquartal dank der Spielelkonsole Playstation 5 einen Gewinnsprung verzeichnet und seine Prognose für das Gesamtjahr nochmals angehoben. Im Zeitraum Oktober bis Dezember stieg das Betriebsergebnis um 32 Prozent auf 465 Milliarden Yen (3,6 Milliarden Euro). Experten hatten lediglich mit rund 352 Milliarden Yen gerechnet. Für das Gesamtjahr peilt der Vorstand nun ein Ergebnis von 1,2 Billionen Yen statt 1,04 Billionen an. Der Vorstand kündigte zudem an, den Hersteller des Videospiels „Halo“ für 3,6 Milliarden Dollar (3,2 Milliarden Euro) zu kaufen.

SOFTBANK/GENERAL MOTORS: Der Vision Fund des japanischen Investors pumpt weitere 1,35 Milliarden Dollar in die Roboterwagenfirma Cruise von General Motors. Mit der Beteiligung soll ein selbstfahrender Ride-Hailing-Service in San Francisco auf die Straße gebracht werden, teilte der Hersteller autonomer Fahrzeuge mit. Cruise plane nicht, in naher Zukunft weitere Mittel auf den Kapitalmärkten aufzunehmen, sagte GM-Chefin Mary Barra. Im Jahr 2018 investierte der SoftBank Vision Fund bereits 900 Millionen US-Dollar in das in San Francisco ansässige Start-up und verpflichtete sich, weitere 1,35 Milliarden US-Dollar bereitzustellen, sobald die Cruise-Fahrzeuge für einsatzfähig sind.

Marktentwicklungen 2. Februar 2022

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Dax höher erwartet – Inflation und US-Jobs im Blick

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Frankfurt, 02. Feb (Reuters) – In Erwartung zahlreicher Konjunkturdaten wird der Dax Berechnungen von Banken und Brokerhäusern zufolge am heutigen Tag höher starten. Am Dienstag hatte er ein Prozent im Plus bei 15.619,39 Punkten geschlossen. Ihre Haupt-Aufmerksamkeit richten Börsianer auf die europäischen Inflationsdaten. Experten rechnen für Januar mit einem Rückgang der Teuerungsrate auf 4,4 von fünf Prozent im Jahresvergleich. Einige Investoren erwarten aber vor dem Hintergrund des überraschend hohen Preisdrucks in Deutschland einen höheren Wert.

Die Europäische Zentralbank (EZB) werde zwar bei ihrer Sitzung am Donnerstag noch nicht an ihrer Geldpolitik rütteln, prognostizierte Sandra Holdsworth, leitende Analystin beim Vermögensverwalter Aegon. Allerdings würden Investoren die Stellungnahme und die Aussagen der EZB-Chefin Christine Lagarde auf Hinweise für eine anstehende Straffung der Geldpolitik abklopfen. In den USA stehen die Jobdaten der privaten Arbeitsagentur ADP auf dem Terminplan, die einen Vorgeschmack auf die offiziellen Zahlen am Freitag liefern. Analysten sagen für Januar den Aufbau von 207.000 Stellen voraus, nur etwa ein Viertel so viel wie im Vormonat.

Daneben rollt erneut eine Welle von Firmenbilanzen auf die Anleger zu. In den USA öffnen unter anderem der Autobauer Ford, die Facebook-Mutter Meta und der Mobilfunker T-Mobile ihre Bücher. Parallel dazu beraten die großen Erdöl-Exporteure über ihre Förderpolitik. Börsianer rätseln, ob die „Opec+“, zu der neben den Mitgliedern des Exportkartells weitere Förderländer wie Russland gehören, die Quoten erneut um 400.000 Barrel pro Tag oder deutlicher anheben wird.

Dax höher erwartet – Inflation und US-Jobs im Blick

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