Donnerstag, August 13, 2026
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Spanische Bank Santander lässt Corona-Krise hinter sich

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Madrid, 02. Feb (Reuters) – Spaniens größte Bank hakt die Corona-Krise zu einem guten Teil ab: Santander löste im vierten Quartal 750 Millionen Euro an pandemiebedingten Rückstellungen etwa für den Ausfall von Krediten auf.

Das zusammen mit florierenden Geschäften in den USA und Großbritannien sorgte für eine Verachtfachung des Nettogewinns im Schlussquartal auf 2,28 Milliarden Euro, wie Santander am Mittwoch in Madrid mitteilte. „Wir sind auf Kurs, um unsere mittelfristigen Ziele, die wir 2019 gesetzt haben, trotz der Auswirkungen der Pandemie zu erreichen“, sagte Verwaltungsratschefin Ana Botin. In allen Regionen und Geschäftsbereichen habe Santander ein solides und beständiges Ertragswachstum gezeigt.

Aufgrund der Corona-Krise haben viele Geldhäuser in Europa und in den USA hohe Rückstellungen gebildet, um drohende Kreditverluste abzusichern. Doch wegen der konjunkturellen Erholung haben sie inzwischen damit begonnen, diese deutlich abzubauen. Bei Santander trug dies dazu bei, dass das Institut im Gesamtjahr 2021 auf einen Gewinn von 8,12 Milliarden Euro kam. Noch im Jahr war ein Milliardenverlust angefallen.

Santander

Das Geldhaus expandierte zuletzt in den Schwellenländern, wo es sich ein stärkeres Wachstum als in seinen Kernmärkten Spanien und Großbritannien erhofft. Dort setzt Santander auf Kostensenkungen, weil die jahrelang niedrigen Zinsen die Geschäfte belasten.

Für das laufende Jahr strebt der Finanzkonzern eine Rendite (ROTE) von mehr als 13 Prozent an. Ende Dezember lag diese Kennziffer bei 12,73 Prozent. Mittelfristig peilt Santander hier 13 bis 15 Prozent an.

Auch andere Großbanken legten zuletzt starke Gewinnzahlen vor. Die Deutsche Bank hatte vergangene Woche trotz hoher Kosten für den laufenden Konzernumbau ihr bestes Ergebnis seit zehn Jahren ausgewiesen, die Schweizer UBS erzielte den höchsten Gewinn seit 2006. US-Großbanken wie Morgan Stanley, Goldman Sachs oder JP Morgan profitierten vom weltweiten Boom an Übernahmen und Fusionen.

Spanische Bank Santander lässt Corona-Krise hinter sich

Copyright: (c) Copyright Thomson Reuters 2022

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Inflation in Euro-Zone zieht überraschend weiter an – Rate bei 5,1 Prozent

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Berlin/Brüssel, 02. Feb (Reuters) – Die Inflation im Euro-Raum ist zu Jahresbeginn überraschend weiter gestiegen. Dienstleistungen und Waren kosteten im Januar durchschnittlich 5,1 Prozent mehr als ein Jahr zuvor, wie das Statistikamt Eurostat am Mittwoch auf Basis vorläufiger Daten mitteilte.

Experten hatten mit einem Rückgang auf 4,4 nach 5,0 Prozent im Dezember gerechnet.

Damit entfernt sich die Inflation noch weiter vom Ziel der Europäischen Zentralbank (EZB), die eine Rate von 2,0 Prozent als optimalen Wert für die Wirtschaft anpeilt.

Euro-Zone

Für die EZB, die am Donnerstag wieder den geldpolitischen Kurs absteckt, dürfte dies eine negative Überraschung sein. Nach dem vom EZB-Stab entworfenen Szenario wird sich die Inflation 2022 stabilisieren und es schrittweise zu einem Rückgang der Teuerungsrate kommen.

Haupttreiber der Inflation sind die stark gestiegenen Preise für Energie. Dafür mussten Konsumenten im Januar 28,6 Prozent mehr bezahlen als vor Jahresfrist. Im Dezember lag das Plus bei 25,9 Prozent. Ohne Energie hätten die Verbraucherpreise im Januar nur um 2,6 Prozent zugelegt. Unverarbeitete Lebensmittel verteuerten sich um 5,2 Prozent und damit ebenfalls stärker als im Dezember – mit damals plus 4,7 Prozent. 

Inflation in Euro-Zone zieht überraschend weiter an – Rate bei 5,1 Prozent

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360X investiert in Twelve x Twelve NFT Marktplatz

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360x twelve x twelve

Berlin/Frankfurt am Main, 02.02.2022

Die 360X AG steigt als Investor und strategischer Partner bei der twelve x twelve ein. Die 360X AG hat ein Multi-Million-Cash-Investment in die extra hierfür neu gegründete 360X Music AG getätigt. In diesem Zuge wurden die Anteile der Twelvebytwelve GmbH vollständig von der 360X Music AG übernommen Dadurch wird Twelve x Twelve zu einem der schlagkräftigsten NFT-Marktplätze und Playern im WEB 3.0 für Musik in Europa.  
Die Musikbranche im Web 3.0

Twelve x Twelve ist der erste NFT-Marktplatz in Europa, der sich ausschließlich auf Musik fokussiert und den Musikmarkt in ein neues Zeitalter begleitet. Fans und Musiker*innen sollen wieder stärker zusammenwachsen. Zudem unterstützt das Startup Musiker*innen und Labels mit ihrem Know-how, um die richtigen NFT-Inhalte zu definieren, zu produzieren und zu vermarkten. Mit der angeschlossenen „Creative Community“ hat das Unternehmen ein bisher einzigartiges Konzept erschaffen und den Weg für die Musikwelt in das Web 3.0 geebnet. 

„Wir befinden uns aktuell in einer der spannendsten Zeiten für Künstler*innen in Bezug auf Rechteverwertung und Fan-Engagement“, erklärt Jan Denecke, CEO und Co-Gründer von Twelve x Twelve. „NFTs eröffnen den Künstler*innen unglaublich viele neue Möglichkeiten sich und ihre Werke neu zu positionieren und zu vermarkten. Wir wollen die Zukunft der Musik im WEB 3.0 gemeinsam mit den Künstlern*innen und deren Fans gestalten. Hierfür haben wir eine einmalige Plattform und NFT Formate geschaffen, die es den Künstler*innen erlaubt, zusätzliche innovative Umsatzströme für sich zu erschließen und gleichzeitig ihren Fans näher zu sein.

360x twelve x twelve
Jan Denecke, CEO und Co-Gründer von Twelve x Twelve.

Mit der 360X Gruppe, und deren Gesellschaftern, die Deutsche Börse und Commerzbank, haben wir die stärksten Partner gewonnen, mit denen wir unsere Vision umsetzen werden“ 
„Tokenisierung und der boomende NFT-Markt haben das Potential, die Musikwelt zu revolutionieren, so wie es parallel zum Beispiel bei digitaler Kunst zu sehen ist.

Twelve x Twelve ist in der Musikindustrie zuhause und hat als Pionier früh erkannt, welche Chancen Web 3.0 für Künstler und Fans ermöglicht. Wir sprechen eine neue Zielgruppe an als mit unseren bisherigen Assetklassen, jünger und digital verwurzelt. Innovativ, mit den richtigen Ideen und einer außergewöhnlichen Expertise im Bereich Musik ist Twelve x Twelve die optimale Ergänzung zum 360X-Kosmos und auf dem Weg zum regulierten Metaverse“, so Carlo Kölzer, Group-CEO der 360X. 
Zusammen mit Scooter brachte Twelve x Twelve die ersten NFTs im April 2021 auf den Markt. Weitere Drops folgten unter anderem mit Till Lindemann und GENETIKK. Geplant sind für das anstehende Jahr außerdem virtuelle Konzerte und Festivals. 

Mehr Investmentmitteilungen.

Foto/Quelle: Twelvebytwelve GmbH

Zick-Zack-Kurs der Ampel gefährdet Bau- und Klimaziele

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Berlin, 02. Feb (Reuters) – Nach dem Hin und Her um die Bauförderung haben die Verbände der Wohnungswirtschaft der Ampel-Regierung eine Gefährdung der Bau- und Klimaziele vorgeworfen. „Beim Wohnungsbau versucht die Bundesregierung, mit angezogener Handbremse in Fahrt zu kommen – auf 400.000 Neubauwohnungen im Jahr.

Gelingen wird ihr dies so jedoch nicht“, erklärten 30 Verbände einschließlich des Mieterbundes und der Gewerkschaft IG Bau am Mittwoch. Der Zick-Zack-Kurs bei der Förderung von Neubau und Sanierung effizienter Häuser müsse ebenso ein Ende haben wie die Politik nach Kassenlage.

Zwar habe die Regierung nach dem Stopp der Hilfen Verbesserungen angekündigt. Grundsätzlich sei aber eine Förderung sowohl für Energiespar-Sanierung als auch für Neubauten nach dem Effizienz-Standard 55 sowie 40 nötig, heißt es im Positionspapier für Regierung und Parlament.

Ampel

Die Regierung hatte am 24. Januar aufgrund eines Ansturms auf die Förderung von Sanierungen und vor allem dem Bau von Effizienzhäusern nach dem Standard 55 einen sofortigen Stopp verkündet. Nach heftigen Protesten sollen nun aber doch noch zumindest bis zum 24. Januar eingereichte Anträge genehmigt werden können. Die Förderung nach dem Standard 55, die Ende Januar ohnehin ausgelaufen wäre, soll aber nicht wieder aufgenommen werden.

Die Verbände erklärten, ein Förderlücke könne sich der Bund nicht erlauben: „Der Wohnungsbau braucht mehr Verlässlichkeit, mehr Tempo, mehr Anreize – und weniger bürokratische Hürden.“

Zick-Zack-Kurs der Ampel gefährdet Bau- und Klimaziele

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Bilanzsaison versetzt europäische Anleger in Kauflaune

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Frankfurt, 02. Feb (Reuters) – Ermutigende Firmenbilanzen locken weitere Anleger an Europas Aktienmärkte. Dax und EuroStoxx50 stiegen am Mittwoch um jeweils 0,5 Prozent auf 15.692 beziehungsweise 4245 Punkte. „Die Berichtssaison dies- und jenseits des Atlantiks kann die Marktteilnehmer überzeugen“, sagte Analyst Christian Henke vom Brokerhaus IG. „Von steigenden Renditen am US-Anleihemarkt und den zuletzt oft genannten Leitzinserhöhungen möchten die Börsianer nichts hören.“

„Man kann aber nicht sagen, dass die Märkte das Thema Inflation und Zinswende sowie das Risiko eines Kriegs in der Ukraine bereits abgehakt haben“, warnte Analyst Jochen Stanzl vom Online-Broker CMC Markets. Die aktuelle Erholung sei lediglich eine Reaktion auf vorangegangene Verluste. Außerdem sei der Markt inzwischen wieder anfällig für Gewinnmitnahmen.

Eine Bewährungsprobe für die europäischen Aktienmärkte sind die anstehenden Inflationsdaten. Experten erwarten für Januar einen Rückgang der Teuerungsrate in der Euro-Zone auf 4,4 von fünf Prozent im Jahresvergleich. Sollte der Preisdruck höher ausfallen, gerät die Europäische Zentralbank (EZB) Börsianern unter Zugzwang. Eine unmittelbare Änderung der Geldpolitik gilt zwar als ausgeschlossen. Die Währungshüter würden im Rahmen ihrer Beratungen am Donnerstag aber anerkennen müssen, dass die Inflation stärker steigt als bislang angenommen, sagte Volkswirt Andreas Billmeier vom Vermögensverwalter Western Asset Management.

Europa

GOOGLE-MUTTER ALPHABET HELLT ANLEGERSTIMMUNG AUF

In Kauflaune versetzten Aktienanleger der Umsatz- und Gewinnsprung der Google-Mutter Alphabet. Diese Steigerungen im zweiten Jahr der Pandemie seien beeindruckend, lobte Anlagestratege Jürgen Molnar vom Brokerhaus RoboMarkets. „Derzeit ist Alphabet einer der absoluten Gewinner der Pandemie. Die Frage ist nur, ob und zu welchem Teil die durch Corona erhöhten Einnahmen und Nutzer nachhaltig sind.“ Die in Frankfurt notierten Aktien von Alphabet stiegen um gut 14 Prozent auf ein Rekordhoch von 2688 Euro.

Unter den deutschen Technologiewerten legte Teamviewer Zahlen vor. Der Ausblick liege zwar leicht unter den Erwartungen, aber insgesamt sei der Quartalsbericht solide, sagte ein Börsianer. „Der nicht ganz unerwartete Aktienrückkauf gibt den Aktien Auftrieb.“ Die Titel der Softwarefirma steuerten mit einem Plus von zeitweise fast 18 Prozent auf den größten Tagesgewinn der Firmengeschichte zu.

In Wien gehörte Raiffeisen Bank dank eines überraschend starken Quartalsergebnisses mit einem Kursplus von 5,1 Prozent zu den Favoriten. Zins- und Gebühren-Einnahmen hätten über den Erwartungen gelegen, kommentierten die Analysten der Bank JPMorgan. Gleiches gelte für die geplante Dividende.

ANSPANNUNG AM ÖLMARKT WÄCHST WEGEN OPEC+-BERATUNGEN

Unterdessen blickt Investoren gespannt auf die Beratungen der großen Erdöl-Exporteuere zur Förderpolitik. Sie rechneten mehrheitlich damit, dass die „Opec+“, zu der neben den Mitgliedern des Exportkartells weitere Förderländer wie Russland gehören, die Quoten wie in den vorangegangenen Monaten um 400.000 Barrel pro Tag anheben wird.

In diesem Fall werde der Ölpreis wohl weiter steigen, prognostizierte Tetsu Emori, Chef des Vermögensverwalters Emori. „Sollten aber Saudi-Arabien und Russland signalisieren, dass sie mit einer höheren Produktion die Ausfälle anderer Mitgliedsstaaten ausgleichen, werden die Preise sicher fallen.“ Einige Staaten verfehlen wegen maroder Förderanlagen seit Monaten ihre Quoten. Die Rohöl-Sorte Brent aus der Nordsee notierte zuletzt 0,4 Prozent im Plus bei 89,48 Dollar je Barrel (159 Liter).

Bilanzsaison versetzt europäische Anleger in Kauflaune

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Bilfinger konstruiert Lithiumraffinerie von Rock Tech Lithium

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Frankfurt, 02. Feb (Reuters) – Der Rohstoffverarbeiter Rock Tech Lithium will beim Aufbau einer Lithiumraffinerie im brandenburgischen Guben mit dem Industriedienstleister Bilfinger zusammenarbeiten.

Eine Absichtserklärung zu einer Partnerschaft sei dafür unterzeichnet worden, teilten beide Unternehmen am Mittwoch mit. „Das Projekt von Rock Tech befindet sich derzeit in einem fortgeschrittenen Planungsstadium.“ Bilfinger geht demnach die Konstruktion am Reißbrett an und übernimmt im Falle der Verwirklichung das Baumanagement des Projekts.

„Das von Rock Tech Lithium ausgearbeitete Konzept für den Bau der Lithium-Veredelungsanlage ist innovativ und technologisch überzeugend“, sagte Bilfinger-Chefin Christina Johansson.

Bilfinger

Die Kooperation sei ein weiterer bedeutender Meilenstein von Rock Tech auf dem Weg zu einem Unternehmen für umweltschonende Technologie, erklärte Rock-Tech-Chef Markus Brügmann.

Nach früheren Aussagen soll es im April mit dem Bau der ersten europäischen Lithium-Verarbeitungsanlage losgehen. Der Konverter soll ab 2024 Lithiumhydroxid produzieren für Elektroauto-Batterien.

Geplant ist eine jährliche Produktionskapazität von 24.000 Tonnen, was genug Material für rund eine halbe Million E-Auto-Batterien wäre. Das Lithium will das in Frankfurt und Toronto börsennotierte Unternehmen unter anderem aus einer eigenen Mine in Kanada beziehen. Rock Tech Lithium geht davon aus, bis zu 470 Millionen Euro in das Werk in Brandenburg investieren zu müssen.

Bilfinger konstruiert Lithiumraffinerie von Rock Tech Lithium

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Bieterkonsortium fehlen noch 30 Prozent der Aareal-Bank-Aktien

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München, 02. Feb (Reuters) – Drei Finanzinvestoren müssen am letzten Tag der Annahmefrist noch gut 30 Prozent der Aktionäre der Aareal Bank von ihren Übernahmeplänen für den Wiesbadener Immobilienfinanzierer überzeugen.

Bis Dienstag sei die 1,86 Milliarden Euro schwere Offerte für 29,45 Prozent der Aareal-Bank-Aktien angenommen worden, teilten die Bieter am Mittwoch mit. Die Finanzinvestoren Advent und Centerbridge sowie der kanadische Pensionsfonds CPPIB haben eine Untergrenze von 60 Prozent der Aktien gesetzt, die sie bis Mittwochabend erreichen müssen, damit die Übernahme zustande kommt.

Aareal

„Das ist machbar, aber es wird knapp“, sagte eine mit den Vorgängen vertraute Person der Nachrichtenagentur Reuters. Ein anderer Insider äußerte sich ähnlich. Für rund 50 Prozent lägen bereits mündliche Zusagen vor, während gut ein Viertel der Aareal-Bank-Aktien für die Bieter als unerreichbar gilt.

Sie liegen bei Hedgefonds wie Petrus Advisers und Teleios, die die Offerte über 31 Euro je Aktie für deutlich zu niedrig halten und angekündigt haben, sie nicht anzunehmen. Die meisten institutionellen Investoren warten bei Übernahmen bis zum letzten Tag, ehe sie ihre Aktien andienen. Bis klar ist, ob die Offerte erfolgreich war, kann es bis Freitag dauern.

Bieterkonsortium fehlen noch 30 Prozent der Aareal-Bank-Aktien

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Gewinn von Sony geht dank „Spider-Man“ durch die Decke

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Tokio, 02. Feb (Reuters) – Der japanische Elektronikriese Sony hat dank seiner Spielekonsole Playstation 5 und der „Spider-Man“-Verfilmung im vierten Quartal kräftig Kasse gemacht.

Der Betriebsgewinn sprang um ein Drittel auf 465 Milliarden Yen (3,6 Milliarden Euro) nach oben und übertraf deutlich die Erwartungen von Analysten. Zudem hob Sony die Prognose an für das gesamte Geschäftsjahr 2021/2022 (per Ende März). Der Vorstand rechnet nun mit einem Ergebnis von 1,2 Billionen Yen statt 1,04 Billionen Yen.

Die Sparte Sony Pictures, die zusammen mit Marvel Studios den Blockbuster „Spider-Man: No Way Home“ produziert und kurz vor Weihnachten in die Kinos gebracht hat, versiebenfachte ihren Gewinn auf 149 Milliarden Yen.

Der Umsatz stieg um mehr als das doppelte. Auch die Lizensierung der Sitcom „Seinfeld“ und der Science-Fiction-Film „Venom“ sorgten für sprudelnde Einnahmen.

Spider-Man

Gut lief auch das Geschäft mit der Spielekonsole Playstation 5. Obwohl neue Geräte wegen des globalen Mangels an Halbleitern nicht so schnell produziert werden konnten wie geplant, hat Sony im Schlussquartal mit dem Weihnachtsgeschäft 3,9 Millionen Stück der PS5 verkauft.

Die Spielesparte will Sony in den kommenden drei Jahren mit Investitionen von zwei Billionen Yen stärken. Zudem kündigte der Vorstand den Kauf der „Halo“-Videospielfirma Bungie Inc für 3,6 Milliarden Dollar (3,2 Milliarden Euro) an.

Die Konkurrenz im Onlinespielemarkt nimmt immer mehr zu. Gleichzeitig hat die Nachfrage nach Videospielen seit Beginn der Corona-Pandemie wegen der weitverbreiteten Lockdowns zugenommen. Der Sony-Rivale Microsoft will seine Spielekonsole XBox stärken und greift für 69 Milliarden Dollar nach dem „Call of Duty“-Entwickler Activision Blizzard.

Gewinn von Sony geht dank „Spider-Man“ durch die Decke

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Titelfoto und Foto: Symbolfoto

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US-Behörde startet Zulassungsprozess für BioNTech-Impfstoff für Kleinkinder

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Frankfurt, 02. Feb (Reuters) – In den USA läutet die Arzneimittelbehörde FDA das Zulassungsverfahren für den Covid-19-Impfstoff von BioNTech und Pfizer zum Einsatz bei Babys und Kleinkindern ein.

Die beiden Pharmaunternehmen teilten am späten Dienstagabend mit, den rollierenden Einreichungsprozess von Daten zur Anwendung des Vakzins bei Kindern im Alter von sechs Monaten bis unter fünf Jahren auf Anfrage der Behörde gestartet zu haben.

Er dürfte bereits in den kommenden Tagen abgeschlossen werden. Bei einer Zulassung wäre es der erste verfügbare Covid-Impfstoff für Kinder unter fünf Jahren.

Das rollierende Zulassungsverfahren ist ein beschleunigter Prozess, bei dem während eines Gesundheitsnotstands die notwendigen Daten bei Verfügbarkeit sukzessive eingereicht und geprüft werden können. Der Antrag von Biontech/Pfizer umfasst zunächst die Zulassung der ersten beiden Impfdosen, deren Dosierung bei einem Zehntel der Erwachsenendosis liegt.

BioNTech

Daten zu einer dritten Impfdosis, die mindestens acht Wochen nach der zweiten Dosis verabreicht werden soll, werden in den kommenden Monaten erwartet. Diese sollen im Anschluss bei der FDA eingereicht werden.

Die Impfserie bei Babys und Kleinkindern soll insgesamt drei Dosen umfassen, da nach ersten Studiendaten zwei Dosen zwar bei sechs bis 24 Monate alten Kindern ausreichten. Bei Zwei- bis Vierjährigen erzeugten sie aber keine ausreichende Wirksamkeit.

Die FDA drückte angesichts hoher Infektionszahlen bei Kindern in den USA aufs Tempo. So könnte man mit der Impfung schon früher starten, als wenn auf die Daten zur dritten Dosis gewartet werde. „Letztendlich gehen wir davon aus, dass drei Dosen des Impfstoffs notwendig sein werden, um bei Kindern im Alter von sechs Monaten bis vier Jahren einen hohen Schutz gegen aktuelle und mögliche zukünftige Varianten zu erreichen“, sagte Pfizer-Chef Albert Bourla.

US-Behörde startet Zulassungsprozess für BioNTech-Impfstoff für Kleinkinder

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Titelfoto und Foto: Symbolfoto

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Dax setzt Erholungskurs fort – Teamviewer mit Kurssprung

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Frankfurt, 02. Feb (Reuters) – Ermutigende Firmenbilanzen locken weitere Anleger an den deutschen Aktienmarkt. Der Dax stieg zur Eröffnung am Mittwoch um 0,5 Prozent auf 15.690 Punkte. „Unternehmensgewinne sind der klassische Treibstoff der Börse“, sagte Portfolio-Manager Thomas Altmann vom Vermögensberater QC Partners. „Und wenn die sprudeln, dann ist auf dem Parkett die Stimmung gut.“

Dax

Mut machte Investoren unter anderem der Umsatz- und Gewinnsprung der Google-Mutter Alphabet. Unter den deutschen Technologiewerten legte Teamviewer Zahlen vor. Der Ausblick liege zwar leicht unter den Erwartungen, aber insgesamt sei der Quartalsbericht solide, sagte ein Börsianer. „Der nicht ganz unerwartete Aktienrückkauf gibt den Aktien aber Auftrieb.“ Die Titel der Softwarefirma stiegen um 11,3 Prozent. 

Dax setzt Erholungskurs fort – Teamviewer mit Kurssprung

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