Freitag, Mai 1, 2026
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Du musst deine finanzielle Zukunft sichern!

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fincraft

finCraft: Investing-Advice-Plattform für Investment Selbstentscheider

Stellen Sie sich und das Startup finCraft doch kurz unseren Lesern vor!

Meine Name ist Stefan Steib, ich bin Gründer und CEO von finCraft aus Bad Homburg. Bis zur Gründung des Fintechs habe ich viele Jahre im Investment Banking gearbeitet. In dieser Zeit habe ich viele Erfahrungen und Ideen gesammelt die letztlich in die Neo-Investing-Advice-Plattform eingeflossen sind, die wir seit letztem September anbieten. Hinter finCraft steht ein interdisziplinäres Team aus Kapitalmarktexperten, Software-Spezialisten und Designern. Wir teilen die Begeisterung für die finCraft-Idee, und wir sind alle Börsen-Verrückte.

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Zum einen hatte ich von der traditionellen Bankenwelt mit all ihren Restriktionen einfach genug. Zum anderen habe ich lange nicht verstanden, warum so wenig Deutsche den Schritt an die Börse wagen. Mir ist dann irgendwann klar geworden, dass die Sparer und Anleger hierzulande schlicht nicht mit dem versorgt werden was sie brauchen, um unabhängig an der Börse unterwegs sein zu können. Diese Lücke zu besetzen und hierfür eine Lösung anzubieten, war letztlich Motivation zur Gründung von finCraft.

Welche Vision steckt hinter finCraft?

Börse und Kapitalmarkt bieten Lösungen, und zwar für jeden, nicht nur für Herren in dunklen Anzügen. Wir wollen die Menschen in die Lage versetzen, sich selbst um ihre Anlagen am Kapitalmarkt zu kümmern. Wir machen sie zu unabhängigen Investment-Selbstentscheidern. Unser Ziel ist also die Demokratisierung der Anlageberatung auf digitalem Weg. Einfach weil es an der Zeit ist, die Dinge selber in die Hand zu nehmen.

Von der Idee bis zum Start – was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Für die Realisierung unserer Idee war von Anfang an eine große Bandbreite an Know-how aus unterschiedlichsten Bereichen erforderlich. Kapitalmarktexperten, Software-Entwickler, UX Designer, Social Media Experten – ich musste also die passenden Partner finden die nicht nur von der Idee zu begeistern, sondern gleichzeitig auch bereit waren, das Risiko eines Startups in Pandemiezeiten mitzutragen. Das galt gleichermaßen für Kapitalgeber. Neben den Gründern haben eine wachsende Anzahl an Business Angels und Unternehmen im Rahmen mehrerer Finanzierungsrunden die notwendigen finanziellen Mittel zur Verfügung gestellt.

Wer ist die Zielgruppe von finCraft?

Alle, die keine Lust mehr auf Sparschwein und Negativzinsen haben, sondern eigenständig und unabhängig am Kapitalmarkt in Aktien, ETFs und andere Wertpapiere investieren möchten, finden bei uns die hierfür notwendigen Informationen und Tools sowie das erforderliche Investing Know-how. Wir wissen ja längst, dass die neue digitale Anlegergeneration andere Bedürfnisse hat. Im Börsenhandel haben die Neo- und Smartphone-Broker mit innovativen Lösungen darauf bereits reagiert. Das ist aber nicht mal die halbe Miete, weil ohne Idee, ohne Plan und ohne Know-how das effizienteste Brokerage nichts bringt.

Wie funktioniert finCraft? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Ohne Plan wird kein Haus gebaut. An der Börse sollte es eigentlich nicht anders sein. Deshalb können die finCraft-User zunächst eine individuelle Anlagestrategie auf Basis ihres Anlegerprofils entwickeln. Diese wird dann in einem diversifizierten Wertpapierdepot mit Wertpapieren aus unterschiedlichen Assetklassen umgesetzt. Klingt kompliziert, ist es aber nicht. Wir versorgen ganz besonders Börsenneulinge mit allem was sie brauchen, um dies von Anfang an eigenständig und unabhängig tun zu können.

Ohne Fachvokabular, ohne komplexe Arithmetik. Anfänger können so erstmal ohne Risiko experimentieren und auf professionellem Niveau Erfahrungen sammeln. Unser Anspruch ist aber, dass jeder Nutzer auch die Möglichkeit haben soll, sich weiterzuentwickeln, vom Newbie zum Semi-Profi. Wir sorgen für das nötige Know-how und den Austausch mit Gleichgesinnten. Erfahrenen Anwendern bieten wir intelligente Analysewerkzeuge als Entscheidungshilfen, die bisher den Investmentprofis vorbehalten waren.

Backtesting-Funktionalitäten ermöglichen den Usern eine erste Einschätzung der Erfolgschancen der gewählten Strategie(n). Monitoring-Funktionalitäten erleichtern das Beobachten und Optimieren der Portfolios im Zeitablauf. finCraft User werden im Academy Bereich mit Know-how versorgt. Der Community-Bereich ermöglicht nicht nur den Austausch mit Gleichgesinnten, sondern auch die Entwicklung und Benchmarking von eigenen Strategiemodellen durch erfahrene Anleger. finCraft ist im Kern also eine Beratungs- und Analyseplattform, der anschließende Handel mit Wertpapieren ist dann nur noch das, was er sein soll: fast and simple.

Wie verändert sich die Finanzbranche in den kommenden 12 Monaten?

Wir haben mehrere Basistrends im Umfeld der Finanzbranche, die sich weiter fortsetzen werden: Niedrigzinsen, zunehmende Inflation, fortschreitende Digitalisierung und der erfreuliche Trend, dass aufgrund dieser Rahmenbedingungen Millionen insbesondere junger Sparer die Börse für sich entdecken. Die Branche ist im Umbruch, der Bedarf an neuen Services und innovativen Lösungen ist enorm. Und dank der neuen Technologien sind der Kreativität hier auch kaum Grenzen gesetzt. Alte Strukturen werden aufgebrochen. Die Fintechs stehen im Zentrum dieser Revolution und werden in den kommenden Monaten noch viele coole Ideen liefern. Gerade im Bereich Big Data und künstliche Intelligenz schlummert noch erhebliches Potenzial.

Welche drei Buchempfehlungen habt ihr für unsere Leser?

Über Geld nachdenken – Klug entscheiden, gelassen bleiben, Lebensqualität gewinnen von Nikolaus Braun

Ich teile nämlich die Meinung von Nikolaus Braun, dass nicht Reichtum das eigentliche Ziel der Geldanlage sein sollte, sondern die daraus resultierende (finanzielle) Freiheit, die mehr Lebensqualität zulässt.

Der schwarze Schwan – Die Macht höchst unwahrscheinlicher Ereignisse von Nassim Nicholas Taleb

Wer weiß, dass es schwarze Schwäne gibt, wird keinem Experten mehr trauen und auf keinen der vielen Börsengurus hereinfallen, die mit ihren Prognosen häufig krass danebenliegen.

Wall Street Meat von Andy Kessler

In seinem Buch gibt Kessler einen Einblick in die Welt der Finanzanalysten während der extrem turbulenten Zeit der Dotcom- und Telekommunikationsblasen der 90er Jahre.

finCraft, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Wir stehen noch ganz am Anfang unserer Entwicklung, wir haben noch eine sehr lange Liste wirklich guter Ideen. finCraft wird sich zu einer One-Stop-Shop-Solution für Retail-Anleger weiterentwickeln. Advice, Brokerage – alles aus einer Hand, per Smartphone/Mobile und/oder Desktop. Wir werden zunehmend AI-basierte Services mit integrieren. D.h. unsere User werden zunehmend von künstlicher Intelligenz auf ihrem Weg unterstützt. Schließlich ist das was wir tun natürlich nicht nur für deutsche Anleger geeignet. Wir wollen entsprechend auch neue Märkte angehen und uns europaweit etablieren.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Sucht euch Verbündete, baut euer Netzwerk aus und kommt mit anderen Unternehme(r)n ins Gespräch. Das eröffnet in diesem extrem dynamischen Umfeld schnell immer wieder neue Perspektiven und hilft eigene Lücken zu schließen. 

Unterschätzt auf keinen Fall die „Trivialitäten“ des deutschen Unternehmertums. Buchhaltung, Jahresabschluss, Finanzamt, Gesellschaftsrecht, Regulatorik… das alles verschlingt erschreckend viel Zeit.

Bewahrt euch die Begeisterung für eure Idee und euren Ansatz. Aber verliert nicht eure Zielgruppen und deren Bedürfnisse aus dem Blick. 

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei den Stefan Steib für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

hae.sh generiert mit erfolgreicher Seed-Finanzierung 1,3 Mio. Euro

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hae.sh

Oberösterreichische hae.sh generiert mit erfolgreicher Seed-Finanzierung 1,3 Mio. Euro

Namhafte Investoren setzen auf das Wachstumspotential kontinuierlicher Wirtschaftsprüfung aufgrund schnellerer Kontrollprozesse

Auf einen Erfolg kann die hae.sh GmbH, der Experte für fälschungssichere Automatisierung für interne Kontrollsysteme, seit vergangenem Freitag verweisen: Es gelang der Linzer Softwareschmiede in einer Finanzierungsrunde 1,3 Mio. Euro zu generieren. Dies ist eine der größten Seed-Finanzierungen in Österreich im vergangenen Jahr. Mit dem Geld will das Unternehmen schneller wachsen und vor allem in Produktentwicklung und den Ausbau des Teams investieren.

Geschäftsmodell

hae.sh unterstützt Unternehmen dabei, ihre Kontrollprozesse zu modernisieren und zu perfektionieren. Der Fokus von hae.sh ist die Entwicklung einer leicht zu handhabenden Continuous Audit Application (Kontinuierliche Prüfungsanwendung) auf Blockchain-Basis, die jeder internen und externen Wirtschaftsprüfung standhält. Ziel ist, interne Kontrollsysteme für große und kleine Unternehmen leicht zugänglich zu machen.

Effizienz und Sicherheit in der Wirtschaft als Erfolgslösung

hae.sh hat damit das Potential, mit seinem Softwareprodukt DICE. (Digital Internal Control Environment) überkommene Regeln in der Wirtschaft grundlegend zu verändern: Beispielsweise endet bei den meisten börsennotierten Unternehmen das Geschäftsjahr am 31. Dezember, aber die geprüften Jahresabschlüsse werden möglicherweise erst im März oder April fertig gestellt und veröffentlicht. In einem Geschäftsumfeld, in dem sich Schlagzeilen und Trends in kürzester Zeit ändern können, ist eine solche Verzögerung von mehreren Monaten problematisch.

Steigende Bedeutung von internen Kontrollsystemen in der Wirtschaftsprüfung
„Das Einrichten von Kontrollsystemen gehört zu den zentralen Sorgfaltspflichten eines ordentlichen Kaufmanns“, erklären Sebastian Holler, Nicolas Kirchmayr und Stefan Lew, die hae.sh 2020 gegründet haben. „Man denke nur an die großen Fälle der Bilanzfälschung der letzten Jahre. Aufgrund rechtlicher Vorgaben, wie bspw. § 22 GmbHG oder Sarbanes-Oxley Section 404 (PCAOB), ist es für Unternehmen und Wirtschaftsprüfer von elementarer Bedeutung über effiziente interne Kontroll- und Steuerungssysteme zu verfügen.“

Blockchain-Technologie trifft Controlling

Das Softwareprodukt DICE. digitalisiert und automatisiert Kontrollprozesse und macht sie gleichzeitig fälschungssicher. Dabei nutzt die App von hae.sh die Blockchain-Technologie. Damit ist die Nachvollziehbarkeit und Fälschungssicherheit des Systems gewährleistet. „Langfristig entstehen mit DICE. gänzlich neue Anwendungen. Interne Kontrollsysteme werden skalierbar, denn Themen wie etwa ESG-Standards (Environment, Corporate Social Responsibility, Corporate Governance) erfordern in Zukunft einen massiven Kontrollaufwand. Das interne Kontrollsystem minimiert aber nicht nur die eigenen Risiken: Nachdem der Blockchain-Verlauf im Nachhinein nicht veränderbar ist, erhöht sich auch die Glaubwürdigkeit bei Behörden und Wirtschaftsprüfern“, eröffnet das Team von hae.sh.

Die Investoren

Die Finanzierungsrunde wird von zwei erfahrenen Unternehmern angeführt: Martin Klässner, der erst vor wenigen Monaten mit dem Verkauf seiner has·to·be gmbh den bisher größten Exit Österreichs erzielte, sowie Paul Achleitner, der als Verfechter für effektive Corporate Governance und technologischer Innovationen in Unternehmen gilt. Darüber hinaus erhielt hae.sh im vergangenen Jahr zudem eine Forschungsförderung der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG).

Die Co-founder von hae.sh

Co-founder Sebastian Holler studierte Accounting an der Penn State University und hat Erfahrung bei der Implementierung und Verwaltung eines IKS gemäß dem Sarbanes Oxley Act. Er ist Spezialist für IKS, Wirtschaftsprüfung und Blockchain-Strategien. Stefan Lew, Co-founder, studierte an der JKU Linz Computermathematik. Er ist Blockchain-Experte und Full-Stack-Entwickler mit langjähriger Programmiererfahrung und großer Leidenschaft für Verschlüsselungsverfahren und Distributed Ledger Technologien. Dritter Co-founder, Nicolas Kirchmayr, ist Absolvent der ETH Zürich in Mathematik. Er war Data Scientist für generelle Business Anwendungen im Bereich Predictive Analytics & Künstliche Intelligenz und ist Spezialist für agile Softwareentwicklung und Prozess Digitalization. Bei Fragen zu internen Kontrollsystemen und Blockchain steht das Team von hae.sh gerne zur Verfügung.

Bild: Bei der Vertragsunterzeichnung: Sebastian Holler/hae.sh, Stefan Lew/hae.sh, Investor Martin Klässner, Nicolas Kirchmayr/hae.sh

Weitere Informationen finden Sie hier

Quelle REICHLUNDPARTNER

Invenda Group AG: 7 Mio. Franken für globalen Expansionskurs

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Invenda Verwaltungsrat

Die Invenda Group AG konnte 2021 weitere Investoren mit ihrer Wachstumsstrategie überzeugen und erweitert ihren Verwaltungsrat um namhafte Wirtschaftsaktionäre wie den ehemaligen Emmi-CEO und Leiter der M-Industry der Migros Walter Huber und den Finanzspezialist Gregor Greber.

„Unser Ziel waren 3 Mio. Franken bis Ende 2021 einzusammeln, nun ist der Betrag mehr als doppelt so hoch. Das zeigt, dass wir mit Invenda auf dem richtigen Weg sind und unsere Geldgeber/innen an die Zukunft von Automated Retail glauben“, so Gründer und CEO Jon Brezinski erfreut. Sein Business entwickelt und verkauft in vierzehn Ländern smarte Software und Hardware für Verkaufsautomaten, Smarte Kioske und Digital Signage.

Zwei der neuen Investoren nehmen Einsitz im Verwaltungsrat. Der ehemalige Emmi-CEO und Leiter der M-Industry der Migros Walter Huber und der Finanzspezialist Gregor Greber bringen viel Erfahrung im Food- und Retail-Bereich mit. Ebenfalls hat sich Philippe Gaydoul an der Finanzierungsrunde beteiligt. Nach wie vor dabei sind Mutschler Venture Capital, die Hug Bäckerei AG und die Calida-Gründer Familie Palmers.

Grossaufträge und Innovationen

Das Interesse an Invenda kommt nicht von ungefähr: Invendas Innovationspower made in Switzerland reicht vom patentierten Touchless-Snackautomaten, den man von A-Z berührungslos bedienen kann, über verschiedenen Features im Promotionbereich und in der Gamification bis hin zu einem Krypto-Bezahlsystemen. Mehrere Grossaufträge – der Konzern Mars USA bestellte unter anderem in diesem Jahr zweitausend Verkaufsmaschinen von Invenda – beflügeln zudem die Investitionslust. „Mit dem Geld wollen wir nun vermehrt in unserem grössten Markt USA expandieren“, so Brezinski.

Vertrauen und Transparenz

Invenda führt ihren Kurs mit starken Prinzipien. Die Geldzuschüsse werden deshalb als Vertrauensbeweis der Schweizer Investoren einerseits in die Innovationen und andererseits in die Unternehmenskultur gesehen. Hierbei wird auf das europäische Qualitätsmanagement gesetzt und alle Zahlen und strategische Überlegungen offengelegt. «Ich bin voll und ganz vom technischen Approach von Invenda überzeugt und freue mich darauf zu sehen, wie das hochqualifizierte und dynamische Team wächst und Grosses erreicht.» so Walter Huber.

Invenda Verwaltungsrat
Grégoire Bonnet (CFO), Maximilian Engelken (Board member), Hermann Arnold (Chairman), Sylvie Mutschler (her VC company Mutschler Venture is an investor), Jon Brezinski (Board member and CEO), Andreas Pfluger (Board member), Walter Huber (Board member), v.l.n.r.

Showroom mit schlauen Automaten

Der Umzug des Headquarters in grössere Büroräumlichkeiten mit Showroom nach Alpnach/ Obwalden kommt gerade zur rechten Zeit. Im Gebäude des Vereins Startup Pilatus trifft Invenda auf unbegrenzte Innovationskraft und weltweit tätige Firmen mit gleichem Spirit. Zudem kann mit dem Showroom endlich die Produkte und Technologien erlebbar gemacht werden. Denn diese, so ist sich der Retail-Visionär Jon Brezinski sicher, muss man live erlebt haben. Eine intuitive Software, die das Inventar und die Produkte im Automaten verwaltet, AI-basierte Promotionen und Spiele sowie ein riesiger Touchscreen, bewegte Bilder und Interaktion führen zu einem vollumfänglich neuen Einkaufserlebnis.

FotoQuelle: Invenda Group AG

Tourismus und ETFs waren in 2021 von Anlegern gefragt

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Tourismus und ETFs

Die Tourismusbranche war in fünf der sieben Länder, in denen BUX Zero verfügbar ist, der nachgefragteste Wirtschaftssektor

BUX, Europas am schnellsten wachsender Neobroker, stellt heute die wichtigsten Nutzer-Erkenntnisse aus dem Jahr 2021 sowie Prognosen für 2022 vor. In einem Jahr, das mit Marktvolatilität durch Meme-Aktien begann und mit dem Aufkommen einer neuen Covid-Variante endet, investierten BUX Zero Anleger:innen 2021 stark in den Tourismussektor und zeigten zunehmend Interesse an mittel- bis langfristigen Investitionen, indem sie den Betrag, den sie in ETFs anlegen, erhöhten. 

“2021 entwickelten sich viele, die im vergangenen Jahr zum ersten Mal in den Aktienmarkt eingestiegen waren, mit zunehmender Erfahrung zu disziplinierteren Anlegern, die dem Markt auch in Zukunft treu bleiben werden. Privatanleger:innen zeigten 2021 ein verstärktes Interesse an diversifizierten und zukunftsweisenden Anlageformen – ein wichtiges Indiz dafür, dass sie auf Langfristigkeit ausgerichtet sind. Darüber hinaus zeigte ein deutlicher Nachfrageanstieg nach Tourismusaktien, dass die Anleger:innen ungeachtet der Marktschwankungen zukunftsweisend investieren und Vertrauen in die Erholung der Branche haben. Während das Jahr 2020 einen Investitionsrausch auslöste, war dieses Jahr von der Hoffnung auf eine bessere und nachhaltige Zukunft geprägt“, so Yorick Naeff, CEO von BUX. 

“Auch im kommenden Jahr werden wir weiter ein verstärktes Interesse an ETFs sehen, da diese Anlageform kostengünstig, diversifiziert und mit wenig Aufwand in der Handhabung verbunden ist – optimal also vor allem für Investitions-Neueinsteiger:innen mit dem Ziel, langfristig Vermögen aufzubauen. Die Pharmabranche wird durch die intensivierte Forschung weitere Geschäftsfelder erschließen, denn uns allen ist vor Augen geführt worden, wie empfindlich unsere globalisierte Welt auf Krankheitserreger reagieren kann. Des weiteren sehen wir viel Potenzial in den Technologiefeldern wie 5G, Künstliche Intelligenz oder grüner Energie”, sagt Nils-Hendrik Höcker, Country Head Germany bei BUX.

Tourismusaktien entwickeln sich 2021 gut

Kurz vor dem Überschreiten der Zweijahresmarke der Covid-19-Pandemie ist es keine Überraschung mehr, dass eine der am stärksten betroffenen Branchen der Tourismus war. Trotzdem glaubten die Investoren an eine Erholung. Im Jahr 2021 war das deutsche multinationale Unternehmen TUI, eines der größten Reise- und Tourismusunternehmen der Welt, das meistgekaufte Produkt in BUX Zero.* Darüber hinaus war der Tourismus in fünf der sieben Länder, in denen BUX Zero verfügbar ist, der meistgekaufte Wirtschaftssektor. TUI führte die Liste der meistgekauften Titel in Österreich, Belgien und Deutschland an.*

ETFs bleiben bei BUX Zero Kunden weiter beliebt

Anfang 2021 wurde im NextGen-Bericht von BUX festgestellt, dass sowohl die Generation Z als auch Millennials eine mittel- bis langfristige Anlagestrategie durch Investitionen in ETFs verfolgen, insbesondere solche, die sich auf Disruption konzentrieren. Mit Blick auf das Jahresende bestätigen die Daten von BUX Zero erneut den Mehrwert, den Kund:innen von BUX Zero in der Anlageform ETFs sehen. Am 31. Dezember 2020 waren 4,3 Prozent des Vermögens in ETFs auf BUX Zero investiert. Ein Jahr später hat sich diese Zahl auf 16,7 Prozent vervierfacht.***

Im Jahr 2021 war der meistgekaufte ETF auf BUX Zero der Automation & Robotics ETF (iShares). Dieser ETF bildet rund 120 Unternehmen ab, die Technologien in den Bereichen Automatisierung und Robotik sowohl in Industrie- als auch in Schwellenländern entwickeln. Dazu gehören Unternehmen wie Qualcomm, AMD, Nvidia und Apple.

* Zeitraum vom 01.01.2021 bis 25.11.2021, basierend auf dem Prozentsatz der Kund:innen, die das Produkt auf BUX Zero kauften.

** BUX Zero wurde im Juni 2021 in Irland und Anfang November 2021 in Spanien eingeführt.

*** Wert vom 29.11.2021

Bilder pixabay

Quelle PIABO PR GmbH

Iconic Funds erweitert Produktpalette um ein physisches Ethereum-ETP

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Iconic Funds

Physisch hinterlegtes Ethereum ETP von Iconic Funds an der Deutschen Börse gelistet

Das physisch besicherte Ethereum ETP (ISIN: DE000A3GTML1; WKN: A3GTML) von Iconic Funds ist ab dem 20. Dezember 2021 auf Xetra, der elektronischen Handelsplattform der Deutschen Börse gelistet und kann mit einer Gesamtkostenquote von 0,95 % sicher und bequem über die Bank oder den Broker gehandelt werden. Das Iconic Physical Ethereum ETP wird von der Iconic Digital Assets AG, einer Tochtergesellschaft der Iconic Funds GmbH (zusammenfassend als „Iconic Funds“ bezeichnet), emittiert.

Ethereum ETP ist physisch hinterlegt

Das ETP bildet den Spotpreis von Ethereum über den CMBI Ethereum Index ab und ist zu 100% durch Coins besichert, die in einer institutionellen Verwahrungslösung bei Coinbase Custody gehalten werden. Coinbase Custody bietet die vertrauenswürdigste Cold-Storage-Verwahrungslösung für Institutionen. State Street Bank, eine der weltweit führenden Fondsverwaltungsinstitutionen und Verwalter des im April 2021 aufgelegten Bitcoin-ETP von Iconic Funds, wird auch als Verwalter des Ethereum-ETP fungieren.

Patrick Lowry, CEO von Iconic Funds

Liquide und reguliert investieren

Das ETP ermöglicht europäischen Anlegern den Zugang zu Ethereum auf eine branchenweit führende und kostengünstige Weise. Das Iconic Physical Ethereum ETP steht europäischen Investoren mit einer jährlichen Gesamtkostenquote von 0,95 % zur Verfügung.

Michael Geister, Head of Crypto ETPs bei Iconic, sagt: „Unsere Crypto ETPs sind so konzipiert, dass sie die höchsten institutionellen Standards in Bezug auf Sicherheit, Vertrauen und Kosteneffizienz erfüllen. Durch unsere Produkte können europäische Anleger auf vertraute Weise Zugang zu Krypto-Assets erhalten, indem sie über vertrauenswürdige Anlagevehikel zu branchenführenden Kosten investieren.“

Iconic Funds ist ein Vorreiter bei der Einführung von Krypto-Assets und hat Anfang des Jahres ein physisch besichertes Bitcoin-ETP (XBTI) aufgelegt und an mehreren europäischen Börsen notiert (ISIN: DE000A3GK2N1). Weitere ETPs, die physisch mit Kryptowährungen unterlegt sind, werden laut Iconic Funds in naher Zukunft folgen.

Patrick Lowry, CEO von Iconic Funds, sagt: „Kryptowährungen befinden sich noch in der Anfangsphase. Die Vision von Iconic ist es, der vertrauenswürdige Partner der Anleger für den Zugang zum Kryptomarkt über unsere traditionellen Anlageinstrumente zu sein. Wir freuen uns darauf, in naher Zukunft weitere hochinnovative Krypto-ETPs aufzulegen und mit etablierten Finanzinstituten für White-Label-Krypto-ETPs zusammenzuarbeiten.“

ProduktnameIconic Physical Ethereum ETP
Ticker Xetra / BloombergIETH / IETH GY
ISIN / WKNDE000A3GTML1 / A3GTML
Gesamtkostenquote0,95%
ProduktwährungUSD
Physische Coin-LieferungJa, für Privatanleger
WertpapierleigeKeine
ProduktstrukturPhysisch replizierbar
DomizilLiechtenstein
EmittentIconic Digital Assets AG
AdministratorState Street Bank International GmbH
TreuhänderBankhaus von der Heydt GmbH & Co. KG
VerwahrstelleCoinbase Custody International Ltd
Market MakerFlow Traders B.V.
Authorized Participant(s)Flow Traders B.V.Jane Street Financial Ltd.DRW Europe B.V.Bluefin Europe LLP
Auflagedatum14. Dezember 2021
Xetra Listing20. Dezember 2021

Weitere Informationen finden Sie hier

Titelbild: Michael Geister, Head of Crypto ETPs bei Iconic

Quelle public imaging GmbH

audvice schließt 1,9 Millionen-Finanzierungsrunde ab

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audvice

audvice bringt Audio-Boom in die Unternehmen – Cusp Capital führt die 1,9 Millionen-Finanzierungsrunde an

audvice hat eine erste VC-Finanzierungsrunde mit Cusp Capital, CapitalT und TinyVC über 1,9 Millionen Euro abgeschlossen. Mit der Software des Startups kann jeder Mitarbeitende in einem Unternehmen – vom CEO bis zum Trainee – Sprachnachrichten sehr einfach aufnehmen, in Playlisten strukturieren und gezielt mit Kolleg:innen, Kund:innen oder Partnern teilen. Zu den Kunden des Startups zählen unter anderem Red Bull und der ADAC. Die Finanzierungsrunde wird von Cusp Capital angeführt, ein europäischer VC-Fonds, der die Analyse von technischen und gesellschaftlichen Entwicklungen mit einer mehr als zehnjährigen Investment-Erfahrung kombiniert, um die nächste Generation europäischer Technologie-Champions schon früh zu identifizieren und finanzieren. Co-Investoren sind CapitalT, TinyVC sowie die Gründer des österreichischen EdTech-Unicorns GoStudent, Felix Ohswald und Gregor Müller.

„Audio-Kommunikation boomt und audvice bedient perfekt diesen Trend. Über Audio können aktuell relevante Informationen ganz leicht aufgezeichnet, geteilt und angehört werden, zum Beispiel auf dem Weg zur Arbeit oder zum Kunden“, sagt Jan Sessenhausen, General Partner von Cusp Capital. Sophie Bolzer, Gründerin von audvice ergänzt: „audvice gibt Sprachnachrichten Struktur, um Informationen einfach und effektiv in Unternehmen zu teilen. Sprache ist die älteste Form der menschlichen Kommunikation. Gerade in Zeiten von flexiblem Arbeiten müssen Unternehmen Nähe herstellen und bewahren – zu ihren Mitarbeiter:innen, Partnern oder Kund:innen. Audio bietet genau dafür großes Potenzial, das von Unternehmen bisher noch ungenutzt bleibt.“

Als Audio-Plattform für Unternehmen ermöglicht audvice enorme Effizienzgewinne. Über Playlisten werden umfangreiche Informationen leicht verdaulich portioniert und strukturiert dargestellt. Dabei kann jede Playlist sehr einfach durch neue Sprachnachrichten editiert, ergänzt oder neu zusammengestellt werden. Wer Inhalte mit audvice teilt, behält stets die Kontrolle darüber, was mit wem geteilt wird – egal ob im eigenen Team oder mit Externen. Die Einsatzmöglichkeiten für Unternehmen sind vielfältig. Sie reichen von internen Briefings über Verkaufstrainings, der Schulung von neuen Mitarbeiter:innen bis zum Bewerben offener Stellen über Audio. Bestehende Playlisten können mit audvice in andere Systeme und Plattformen integriert werden.

Die neuen Gelder aus der Finanzierungsrunde fließen in das Wachstum von audvice. Das Kapital soll insbesondere genutzt werden, um das Team stark auszubauen. Dabei setzt audvice auf eine Remote-First- Strategie und bietet flexible Modelle, um von mehreren Standorten aus zu arbeiten.

audvice profitiert vom anhaltenden Audio-Boom

Über 85 Prozent der Bevölkerung konsumieren täglich bis zu drei Stunden Audioinhalte. Mehr als 60 Prozent aller Erwerbstätigen nutzen regelmäßig Sprachnachrichten, bei den unter 34-jährigen Erwerbstätigen sogar fast 80 Prozent. Die steigende Tendenz des Audio-Booms wurde durch die Corona- Pandemie zusätzlich befeuert. „Nachdem die durchschnittliche Bildschirmzeit auf rund zehn Stunden pro Tag angestiegen ist, wurde für viele der Wunsch nach Abwechslung groß“, sagt Gründerin Sophie Bolzer. Zudem ist es in Zeiten von hybridem Arbeiten für Unternehmen noch wichtiger geworden, Formate der Unternehmenskommunikation zu finden, die Kontext und Emotion transportieren können, um Missverständnisse zu vermeiden und die Bindung zu Mitarbeitenden zu stärken – ein Potenzial, das Stimme mit sich bringt, aber von Unternehmen bisher kaum genutzt wurde.

Mit audvice startet ein Female-Tech-Startup durch

audvice ist ein Beispiel für den positiven Trend zu mehr weiblichen Gründungen in der bislang männerdominierten Technologieszene. Das Unternehmen hat sich neben Cusp Capital mit CapitalT, einem frauengeführten Wagniskapitalgeber aus Amsterdam, zudem auch weibliche Verstärkung mit an Bord geholt. „Diversität bringt mehr Sichtweisen und führt zu besseren Ergebnissen. Daher ist das ein Anspruch, den wir nicht nur an unser Team, sondern auch an unsere Investor:innen haben“, sagt die Gründerin.

Weitere Informationen finden Sie hier

Quelle Audvice GmbH

Inflationsdynamik sorgt für Nervosität bei Fed

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Inflationsdynamik Kommentar

Kommentar Inflationsdynamik sorgt für Nervosität bei Fed

von Ellen Gaske, PhD, CFA, Lead Economist, G10 Economies, Global Macroeconomic Research Team und Robert Tipp, CFA, Chief Investment Strategist und Head of Global Bonds bei PGIM Fixed Income
„Die Federal Reserve war auf ihrer Dezembersitzung des FOMC etwas aggressiver als erwartet, was die jüngste Ausrichtung der US-Notenbank auf die anhaltend höher als erwartete Inflation widerspiegelt. Letztendlich ist damit zu rechnen, dass die Fed den Leitzins nicht so stark anheben kann, wie sie es derzeit prognostiziert und er bei unter 2 % landen wird. Folglich übersteht der Anleihemarkt die restriktive Wende der Fed und die wirtschaftliche Erholung weiterhin recht gut, was das Vertrauen in die Fähigkeit der Fed widerspiegelt, eine weiche Landung zu erreichen.

Wie erwartet kündigte die Fed eine Verdoppelung des Tempos der Zinserhöhung an, nachdem sie dies bereits einige Wochen zuvor signalisiert hatte. Aber es gab auch eine bemerkenswerte, umfassende Aufwärtskorrektur des von den FOMC-Teilnehmern erwarteten Zinserhöhungspfads. Er fällt nun steiler und bis zum Ende des Projektionszeitraums etwas höher aus als in der Prognose vom September.

In ihren jüngsten Projektionen geht keiner der FOMC-Mitglieder davon aus, dass der Leitzins im Jahr 2022 unverändert bleibt. Zehn Mitglieder erwarten nun drei Zinserhöhungen, um den Leitzins bis zum Jahresende auf 0,75 %-1,0 % zu bringen.

Die Fed-Vertreter gehen weiterhin von drei zusätzlichen Zinserhöhungen im Jahr 2023 auf 1,5 %-1,75 % aus, gefolgt von zwei weiteren Erhöhungen im Jahr 2024 auf 2,0 %-2,25 %. Die Sitzung lässt darauf schließen, dass die Fed-Beamten nervös sind, dass die Inflationsdynamik ohne aggressivere Maßnahmen der Fed bleiben könnte. Die aktualisierten Wirtschaftsprognosen der Fed gehen davon aus, dass die Vollbeschäftigung und der damit einhergehende Inflationsdruck viel früher erreicht werden, als nach dem schweren COVID-bedingten Abschwung erwartet wurde.

Man geht davon aus, dass die Arbeitslosenquote Ende nächsten Jahres auf den Tiefstand vor der Pandemie von 3,5 % sinken wird – etwas niedriger als die Schätzung vom September (3,8 %). Die PCE-Inflation dürfte Ende 2022 voraussichtlich bei 2,6 % liegen und damit deutlich über der Fed-Schätzung vom September von 2,2 %.

Unsere eigenen Prognosen liegen leicht unter der aktualisierten Einschätzung der Fed: So gehen wir von zwei Zinserhöhungen im nächsten Jahr aus, falls sich die Inflation in den kommenden Quartalen wie prognostiziert verlangsamt. Dies würde voraussetzen, dass die derzeitige Nachfrageschwemme nachlässt und sich die Probleme in der Lieferkette verbessern. Letztendlich gehen wir auch davon aus, dass die Fed den Leitzins in diesem Zyklus nicht so stark anheben kann, wie sie es derzeit prognostiziert, und rechnen damit, dass der Leitzins in der Spitze unter 2 % liegen wird.

Powell selbst erinnerte an die Kehrtwende der Fed in den Jahren vor der COVID-Krise, als klar wurde, dass die Fed in diesem Zyklus zu aggressiv gestrafft hatte. Bis zur heutigen Sitzung lag die Fed hinter einer Reihe von Zentralbanken der Industrieländer zurück, die bei der Beendigung ihrer quantitativen Lockerung und bei der Ankündigung des Beginns ihrer Zinserhöhungen schon weiter waren. Mit ihrer Kehrtwende und den neuen, restriktiveren geldpolitischen Leitlinien liegt die Fed nun jedoch in der mittleren bis vorderen Hälfte der Gruppe.

Erste Marktreaktionen

Angesichts der Tatsache, dass die Maßnahmen der Fed restriktiver als erwartet ausfielen, kann die Reaktion des Marktes nur als sell the rumor, buy the news“ beschrieben werden. So verhielt es sich jedenfalls bei den größten Marktteilnehmern nach der Fed-Sitzung, d. h. bei Aktien und Kreditprodukten. Nach nervösen Kursbewegungen im Vorfeld der Sitzung setzte eine Erleichterungsrallye bei Aktien und in den risikoreicheren Bereichen der Anleihen- und Devisenmärkte ein, wo sich die Spreads sowohl bei Investment-Grade- als auch bei hochverzinslichen Unternehmensanleihen einengten.

In den Schwellenländern verengten sich die Spreads bei Anleihen, und die Währungen der Schwellenländer legten gegenüber dem US-Dollar zu, was ebenfalls auf die gestiegene Risikobereitschaft nach der FOMC-Sitzung zurückzuführen ist. Eine komplexere Botschaft kam vom Markt für Staatsanleihen, wo die langfristigen Renditen stiegen, da die Inflationserwartungen zunahmen.

Die Lesart hier ist vielleicht, dass die Märkte eine härtere Gangart von Powell erwartet hatten. Stattdessen deutete seine ausgewogene, datenabhängige Interaktion mit der Presse auf einen weniger aggressiven Zinserhöhungspfad und damit langfristig auf mehr Inflation hin, als vor der Sitzung erwartet worden war.

Inflationsdynamik Kommentar
Ellen Gaske, PhD, CFA, Lead Economist, G10 Economies, Global Macroeconomic Research Team

Mit Blick auf die Zukunft kann man sagen, dass der Anleihemarkt seit dem Frühjahr den Kurswechsel der US-Notenbank und die wirtschaftliche Erholung recht gut überstanden hat.

Die langfristigen Zinssätze scheinen ihren Höhepunkt überschritten zu haben, während die Kreditspreads und Inflationserwartungen relativ stabil erscheinen, was das Vertrauen in die Fähigkeit der Fed widerspiegelt, eine weiche Landung zu erreichen. Wir schließen uns dieser Ansicht an und sind der Meinung, dass der Anleihemarkt angesichts der Tatsache, dass die langfristigen Zinssätze und Kreditspreads wahrscheinlich in einer relativ engen Spanne um die aktuellen Niveaus bleiben werden, für die Zukunft gut positioniert sein sollte, da sich Wachstum und Inflation langsam abschwächen und die Fed ihre Politik weiter normalisieren wird.“

Inflationsdynamik sorgt für Nervosität bei Fed

Kommentar von Ellen Gaske, PhD, CFA, Lead Economist, G10 Economies, Global Macroeconomic Research Team und Robert Tipp, CFA, Chief Investment Strategist und Head of Global Bonds bei PGIM Fixed Income

SCHWEIZER KAPITAL Gruppe und KINGSTONE Capital Partners schließen sich zusammen

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Schweizer Kapital Team

Umut Ertan (47), der als Unternehmenskapitalgeber das Family Office Schweizer Kapital in Zürich besitzt, und Philipp Schomberg (37) sowie Dr. Tim Schomberg (40) von der auf Immobilieninvestments spezialisierten Beteiligungsgesellschaft KINGSTONE Capital Partners haben gemeinsam die Venture Capital-Gesellschaft Kingstone Schweizer Ventures (KSV) gegründet. Ihr Ziel ist es, innerhalb des Impact-Universums jene radikalen Strategien durch Investitionen zu fördern, die sich besonders durch Pioniergeist und disruptive Ansätze auszeichnen.

„Die Herausforderungen der Klimakrise sind mehr als bekannt. Wir wollen mit der KSV auf der einen Seite Lösungen voranbringen, die aufgrund ihrer Technologie und Kreativität einen weitreichenden, schnellen Impact haben, und auf der anderen Seite Investoren Ideen aufzeigen, die abseits des Mainstreams sind“, erläutert Umut Ertan, Co-Gründer und Gesellschafter von KSV.

Kingstone Schweizer Ventures verbindet aufgrund seiner langjährigen Erfolgsgeschichte die Werte eines Family Office mit dem Pioniergeist von Gründern und dem eigenen Track Record als institutioneller Investor mit zusammen über 2 Mrd. Euro Assets under Management. „Wir haben höchste Standards beim Investmentapproach und unterstützen ausschließlich Unternehmen mit klaren wissenschaftlichen Konzepten und unternehmerischem Scharfsinn. Wir haben ein gutes Gespür für erstklassige Gründer und Managementteams entwickelt“, erklärt Philipp Schomberg, Co-Gründer und Gesellschafter von KSV. Es ist ein ganzheitlicher Impact-Investmentansatz geplant, der höchstes Wirkungspotenzial entfalten soll. Die Überschneidung der verschiedenen wissenschaftlichen Disziplinen eröffnet so bisher nicht genutzte Möglichkeiten zur Lösung entscheidender Herausforderungen. 

Schweizer Kapital Team

Alexander Hoffmann, der KSV Geschäftsführer, war zuvor Investment Director bei M Ventures. Hier war er für Investitionen in zukunftsweisende Early-Stage-Unternehmen in den Bereichen Healthtech, Foodtech und Deeptech verantwortlich und saß im Board von Unternehmen wie Mosa Meat und Formo.

KSV wird bei der Analyse der Investmentmöglichkeiten von einem wissenschaftlichen Beirat unterstützt, zu dem u.a. der Pharmakologe Prof. Dr. Mark Post, Universität Maastricht und Mitgründer von Mosa Meat, die Bauingenieurin Prof. Simone Stürwald, Ostschweizer Fachhochschule Rapperswil und Expertin für Baumaterialien sowie nachhaltige Konstruktion, und der Chemiker und Nachhaltigkeitsexperte Prof. Dr. Herwig Buchholz, Merck KGaA, gehören.

Quelle: Kingstone Schweizer Ventures

USound sammelt 30 Millionen Dollar

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usound

USound baut eine stabile Lieferkette auf, um der wachsenden Nachfrage nach der MEMS-Technologie der zweiten Generation gerecht zu werden.

USound, ein weltweit tätiger Entwickler und Hersteller von MEMS-Lautsprechern (micro-electro-mechanical systems) für persönliche Devices und Wearable Technology, gab heute bekannt, dass das Unternehmen 30 Millionen US-Dollar (25 Millionen Euro) aufgebracht hat, um die Massenproduktion seiner zweiten Generation von MEMS-Lautsprechern für mehrere globale Konzerne aufzunehmen. Die Investitionsrunde wurde von Österreichs führender Risikokapitalgesellschaft eQventure geleitet, mit Beteiligung der Risikokapitalgeber Hermann Hauser (Mitbegründer von ARM) und Longzhong Yang (Mitbegründer von BYD) sowie einer starken Beteiligung der Europäischen Investitionsbank.

USound MEMS-Lautsprecher benötigen 50 Prozent weniger Platz, verbrauchen 80 Prozent weniger Energie und haben einen größeren Frequenzbereich als konkurrierende Lautsprecherprodukte, die in TWS-Kopfhörern, Kopfhörern, Smartphones, VR/AR-Brillen, Wearables und Hörgeräten verwendet werden. Aufgrund ihrer geringeren Größe beeinflussen MEMS-Lautsprecher die Größe und das Gewicht eines jeden Wearables und bieten dem Verbraucher mehr In-Ear-Komfort und Stil. Die MEMS-Lautsprecher von USound senken die Systemkosten dank ihrer SMT-Reflow-Fähigkeit drastisch und ermöglichen eine vollautomatische Montage von Audioprodukten, um höchste Qualität und Leistung zu erreichen. Im Vergleich zu einer rein monolithischen MEMS-Lösung sind die MEMS-Lautsprecher von USound kleiner und bieten höhere Schalldruckpegel, bessere Klangqualität und niedrigere Herstellungskosten.

„Wir freuen uns, die Einführung unserer zweiten Generation von MEMS-Lautsprechern anzukündigen, die unser Produktportfolio erweitern wird. Angesichts des stetigen Kundenwachstums baut USound sein Fertigungsnetzwerk weiter aus, zu dem bereits STMicroelectronics für die erste Generation von MEMS-Lautsprechern und TSMC (Taiwan) für den ASIC-Audioverstärker gehören.  Die Zusammenarbeit mit weltweit führenden Fertigungsunternehmen ermöglicht es uns, das Produktionsvolumen zu erhöhen, effizienter zu arbeiten und den Logistikprozess zu verbessern, um unsere Kunden weltweit zu erreichen“, sagt Ferruccio Bottoni, Chief Executive Officer bei USound.

USound entwickelt und produziert MEMS-basierte Audioprodukte für mehrere internationale Unternehmen, darunter MEMS-Mikrolautsprecher für globale TWS-Earbud-Marken.  Hörgerätehersteller wie Shenzhen Magnet Technology Co., Ltd, Augmented-Reality-Brillen mit MEMS-Audio für ein großes Technologieunternehmen und In-Ear-Gesundheitsmonitore für HMS werden mit USound Lautsprechern ausgestattet. USound setzt seine MEMS-Lautsprecher auch in Audiobrillen wie Fauna ein, einer schnell wachsenden Modemarke, die als die eleganteste Audiobrille auf dem Markt bekannt ist. Zudem ist USound stolz darauf, Technologiepartner für OPPOs Installation auf der Mailänder Designwoche 2021 zu sein.

Die heute angekündigte zweite Generation der MEMS-Lautsprecher von USound bietet volle Unterstützung für ein räumliches Klangbild und haltet einem Eintauchen in bis zu drei Meter tiefes Wasser stand, was die Herstellung wasserdichter Unterhaltungselektronik vereinfacht. Die zweite Generation der USound-Lautsprecher wurde unter anderem mit Unterstützung eines Zuschusses in Höhe von 2 Millionen Euro aus dem Horizon2020-Programm der Europäischen Kommission entwickelt.

Mit seinen fortschrittlichen MEMS-Sound-Lösungen, die hochwertige Audioqualität und flexible Designmöglichkeiten kombinieren, unterstützt USound beispiellose Möglichkeiten für Industrie- und Produktdesign, um die Herausforderungen vieler moderner Audiogeräte zu bewältigen.

Um mehr über MEMS-Technologie und die nächste Generation von Audio zu erfahren, besuchen Sie www.usound.com.

Quelle Reiter PR

Banque Heritage schliesst sich mit Blockchain-Plattform Wecan Comply zusammen

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Banque Heritage Wecan Comply

Banque Heritage schliesst sich der Blockchain-basierten Compliance- Plattform von Wecan Comply an und strebt die Schaffung eines digitalen Ökosystems für ihre EAMs an.

Die Banque Heritage hat sich der Compliance-Plattform des Schweizer Fintechs Wecan Comply angeschlossen, von der erwartet wird, dass sie die Compliance-Verfahren im Schweizer Bankwesen revolutionieren wird. Die zunehmenden regulatorischen Anforderungen im Bankenumfeld haben viele Vermögensverwalter mit zwei Problemen konfrontiert: Die Compliance-Anforderungen erreichen ein kritisches Niveau, während sie gleichzeitig dafür kämpfen, die Effizienz beim Austausch von Kundendokumenten mit ihren Depotbanken zu verbessern. Banque Heritage entlastet ihre externen Vermögensverwalter, indem sie ihnen eine Plattform zur Verfügung stellt, die beiden Seiten am besten dient. Alle Aspekte, von der Datensicherheit über die Verwaltung bis hin zum Zugriff bei Bedarf, werden verbessert.

Luciano Ciriolo, Leiter EAM Team Genf: „Wir sind uns der regulatorischen Herausforderungen, mit denen unabhängige Vermögensverwalter konfrontiert sind, voll bewusst, da wir in ständigem Austausch mit ihnen stehen. Im Zeitalter der Digitalisierung und Blockchain sehen wir in der Partnerschaft mit Wecan Comply die perfekte Plattform für unsere EAMs, um ihre Prozesse zu erleichtern, aber auch um ihre Compliance- Arbeit zu vereinfachen und zu reduzieren. So können sie sich mehr auf ihr Hauptziel konzentrieren: Die Kunden.“

Eugen Koch, Leiter EAM Team Zürich: „Der sichere und bequeme Austausch von Compliance-relevanten Dokumenten und Informationen kommt allen zugute: dem einzelnen Kunden, seinem unabhängigen Vermögensverwalter, uns als Depotbank und sogar dem Revisor und dem Regulator.“

Michael Welti Heritage

Die Plattform richtet sich nicht nur an EAMs und Depotbanken, sondern auch an Treuhänder und sogar an jede beliebige Stelle, die mit dem KYC eines Kunden zu tun hat.

„Durch unser Bestreben, unseren Partnern einen Mehrwert zu bieten, entwickeln wir ständig neue Lösungen und erweitern die Dienstleistungen für unsere Geschäftspartner. Als Depotbank sind wir Teil des Ökosystems des Schweizer Private Banking und wollen die erste Wahl für nationale und internationale Kunden sein, die auf der Suche nach den besten Dienstleistern sind.“, sagt Michael Welti, Leiter Private Banking, und fügt hinzu: „Diese neue Art des Austauschs von Compliance-relevanten Dokumenten wird in der Schweiz definitiv zum Standard.“

Vincent Pignon, Gründer und CEO der Wecan Group, fasst zusammen: „Die Blockchain-Technologie hat das Potenzial, die Art und Weise, wie Compliance verwaltet wird, mit einfacheren Verfahren, höherer Sicherheit und Revisionsfähigkeit in Echtzeit zu verändern. Wir freuen uns, Banque Heritage als Partner auf der Plattform begrüssen zu dürfen und sind überzeugt, dass ihre Kunden und Geschäftspartner stark davon profitieren werden.“

Weitere Informationen finden Sie hier

Quelle b-public AG