Montag, Mai 11, 2026
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Investor EQT würde sich auch mit Minderheit an Schufa begnügen

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München, 21. Jan (Reuters) – Im Ringen um einen Einstieg bei der Schufa geht der schwedische Finanzinvestor EQT einen Schritt auf Sparkassen und Genossenschaftsbanken zu. „Es geht im Kern darum, das ungenutzte Innovations- und Wachstumspotenzial der Schufa zu aktivieren und mit zusätzlichem Kapital und Know-how zu beschleunigen“, sagte EQT-Partner Matthias Wittkowski der „Börsen-Zeitung“ (Freitagausgabe). „Deswegen würden wir (…) uns auch als bedeutender Minderheitsaktionär engagieren.“ EQT hat sich von der französischen Großbank Societe Generale zehn Prozent an der Wiesbadener Kredit-Auskunftei gesichert und eine Komplett-Übernahme beim Kartellamt angemeldet.

Sparkassen und Genossenschaftsbanken haben jedoch ein Vorkaufsrecht für zum Verkauf stehende Anteile an der Schufa. Sie pochen auf die Neutralität der Schufa, die den Handel und die Banken in Deutschland mit Daten zur Bonität von Kunden und Geschäftspartnern versorgt. Sie wird Insidern zufolge mit rund zwei Milliarden Euro bewertet. Die genossenschaftliche TeamBank (easyCredit) hat Pläne zur Aufstockung ihrer Anteile von bisher knapp 18 Prozent angemeldet.

Der Finanzinvestor wolle die Schufa weiterentwickeln, sagte Wittkowski der Zeitung: „EQT hat in den vergangenen zwei Jahren ein sehr umfangreiches Zukunftskonzept entwickelt, das den Verbraucherschutz stärkt und die Schufa nachhaltig als unabhängiger Datentreuhänder weiterentwickeln soll.“ Dafür habe man von Politik, Datenschützern und Verbraucherverbänden ein „durchweg positives Echo erhalten“. Bei Innovation, Wachstum und Verbraucherschutz gebe es „sehr viel Luft nach oben“, sagte der EQT-Partner. Die 1927 als „Schutzgemeinschaft für Absatzfinanzierung“ in Berlin gegründete Schufa verfügt über Daten zum Zahlungsverhalten und zu Kreditverpflichtungen von 68 Millionen Bürgern.

Wittkowski sagte, der Finanzinvestor sei dazu bereit, einen dreistelligen Millionenbetrag zur Verfügung zu stellen, um das Wachstum der Schufa zu beschleunigen. Zudem sollten Gewinne künftig nicht mehr als Dividenden an die Anteilseigner ausgeschüttet werden. 

Investor EQT würde sich auch mit Minderheit an Schufa begnügen

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Habeck will Erdgas-Reserven erhöhen

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Berlin, 21. Jan (Reuters) – Das Bundeswirtschaftsministerium will angesichts der niedrigen Füllstände der Erdgas-Speicher für den nächsten Winter besser vorsorgen. Die staatlichen Möglichkeiten seien derzeit gesetzlich sehr begrenzt, sagte Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) dem „Spiegel“ am Freitag. Der Winter habe gezeigt, dass Deutschland mit reduzierten Beständen noch anfälliger sei für Spekulationen, Preisschwankungen und geopolitische Spannungen. „Deshalb müssen wir die Möglichkeiten verbessern, für den nächsten Winter vorzusorgen, damit die Gasspeicher gut gefüllt sind“, sagte Habeck. „Darin sehe ich eine politische Aufgabe.“

Die stark geleerten Speicher sowie keine zusätzlichen Lieferungen aus Russland haben in Verbindung mit der stark gestiegenen Nachfrage im Zuge der wirtschaftlichen Erholung zu hohen Preisen geführt. In der Folge stieg auch der Strompreis stark.

Habeck sagte, sollte wegen der Ukraine-Krise Lieferungen aus Russland ausfallen könne man andere Bezugsquellen finden. Deutschland beziehe derzeit sein Gas zu 55 Prozent aus Russland. Die EU habe aber Anlandungskapazitäten von Flüssiggas etwa in den Niederlanden, Polen und Italien geschaffen. Die Terminals seien aber erst zu 30 Prozent ausgelastet. „Würde man die auf 100 Prozent hochfahren, wäre es kapazitätsmäßig möglich, weite Teile der Importe über LNG abzuwickeln“. LNG war in der Vergangenheit auch wegen der Transportkosten teurer als Gas, das per Pipeline aus Russland kommt. 

Habeck will Erdgas-Reserven erhöhen

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Netflix enttäuscht mit düsterem Ausblick – Aktie bricht ein

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Los Angeles, 21. Jan (Reuters) – Der weltgrößte Streaming-Anbieter Netflix hat mit seinem düsteren Ausblick auf das Neugeschäft Anleger kalt erwischt. Die Netflix-Aktie sackte nachbörslich um fast ein Fünftel ab und büßte damit fast alle in der Coronapandemie angehäuften Gewinne ein. Netflix rechnet nur mit 2,5 Millionen Neukunden von Januar bis März, was weniger als die Hälfte dessen ist, was sich Analysten erhofft hatten.

Der US-Konzern begründet seine trüben Erwartungen mit Verzögerungen bei neuen Serien und Filmen wie der neuen „Bridgerton“-Staffel und dem Ryan-Reynolds-Film „The Adam Project“. Allerdings dürfte auch die scharfe Konkurrenz von Disney, Apple und Amazon dafür sorgen, dass Kunden nicht nur auf Netflix zurückgreifen, wenn sie vor ihren Smartphones und Laptops sitzen. Im Sog verlor auch die Disney-Aktie.

Netflix

Netflix-Co-Chef Ted Sarandos begründete den Ausblick auch mit dem auf und ab, dass durch die Corona-Krise entsteht, und Vorhersagen erschwert. Zugleich betonte er, dass die Basis des Geschäfts „ziemlich solide“ ist. Immer mehr Menschen weltweit wendeten sich vom traditionellen Fernsehen ab und wechselten zu Streamingdiensten.

Von Oktober bis Dezember gewann Netflix auch dank der neuen „Witcher“-Staffel und Filmen mit Starbesetzung wie „Red Notice“ und „Don’t look up“ mit Leonardo DiCaprio insgesamt 8,3 Millionen Abonnenten und kommt inzwischen weltweit auf fast 222 Millionen. Noch ist unklar, wie sich die jüngste Preiserhöhung in den USA und Kanada auf die Nutzerzahlen auswirkt.

Netflix, aber auch Disney, Apple und AT&T’s HBO Max investieren Milliarden in neue Inhalte, um Kunden regelmäßig zum Schauen zu animieren. Der US-Streaming-Pionier setzt zudem auf mobile Videospiele und will das Angebot 2022 ausbauen. Der Gewinn im vierten Quartal stieg um zwölf Prozent auf 607 Millionen Dollar, der Umsatz legte um 16 Prozent auf 7,7 Milliarden Dollar zu. Für das laufende Quartal wird mit einem Umsatz von 7,9 Milliarden Dollar gerechnet.

Netflix enttäuscht mit düsterem Ausblick – Aktie bricht ein

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Marktentwicklungen: 21. Januar 2022

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Update 15:10 Uhr

21. Jan (Reuters) – Es folgt der Reuters-Blick zu wichtigen Entwicklungen aus der Unternehmenswelt über die Top-Themen des Tages hinaus:

NEXT EGO – Frankfurt: Der schon länger angedachte Plan eines Börsenganges des Aachener Elektroauto-Startups Next Ego konkretisiert sich. Bei einem jungen Unternehmen komme irgendwann der Punkt, an dem man sich von einem privaten in ein öffentliches Unternehmen umwandeln müsse, um schneller zu wachsen, sagte Next-Ego-Verwaltungsratschef Ali Vezvaei. „Dieser Zeitpunkt ist für Ego nicht mehr weit entfernt.“ Zum Zeitpunkt eines Börsengang äußerte sich das Unternehmen nicht. Im Dezember sei das 1000. Exemplar des Kleinwagen-Modells Ego Life gebaut worden. Laut „Handelsblatt“ ist der Börsengang für das erste Halbjahr 2022 geplant. Es komme ein normaler Börsengang oder eine Notierung über ein Spac in Betracht.

SONY – Tokio: Der Konzern will neue Technologiepartner für ein neues Elektroauto(EV)-Projekt gewinnen, dass Autos von Transportmaschinen in Unterhaltungsräume verwandeln könnte. „Wir sehen das Risiko, EVs zu ignorieren, als größer an als die Herausforderung, die sie darstellen“, sagt Izumi Kawanishi, der Senior General Manager bei Sony, der einen neuen Geschäftsbereich Sony Mobility leiten wird, gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters. Die bevorstehende Umwandlung von Autos sei in gewisser Weise vergleichbar mit der Umwandlung von Telefonen in Smartphones durch die Informationstechnologie, fügt er hinzu.

RIO TINTO – Bangalore: Serbien hat seine Lithium-Explorationslizenzen wegen Umweltbedenken widerrufen, was für das britisch-australische Bergbauunternehmen ein herber Rückschlag ist. Die Mine im Jadar-Tal in Westserbien sollte im Jahr 2027 die Produktion aufnehmen. Rio Tinto hatte sich von dem 2,4 Milliarden Dollar schweren Projekt erhofft, zu einem der zehn größten Lithiumproduzenten der Welt aufzusteigen. Die Aktien von Rio fielen an der australischen Börse um bis zu 3,8 Prozent und verzeichneten damit den stärksten Einbruch innerhalb eines Tages seit dem 20. September 2021.

DEUTSCHE BANK – Bangalore: Das deutsche Kreditinstitut stellt John Arena von der Bank of America ein, um bei der Strukturierung von Kunstkrediten für sehr reiche Privatpersonen in Nord- und Südamerika zu helfen. Dies geht aus einer internen Mitteilung der Bank hervor, die dem Nachrichtendienst Reuters vorliegt. Ein Sprecher des Unternehmens bestätigte die Mitteilung. Arena war in den vergangenen 16 Jahren als Experte für Kunstkredite im Bereich Global Wealth Management Business bei der Bank of America tätig. Demnächst wird er dann für Deutsche Bank in Florida arbeiten. 

Marktentwicklungen: 21. Januar 2022

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21. Januar: Der Börsen Vormittag

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Update:11:34

Frankfurt, 21. Jan (Reuters) – Es folgt der Börsen-Ticker zu wichtigen Kursbewegungen an den internationalen Finanzmärkten und ihren Ursachen:

11.17 Uhr – Wegen geplatzter Hoffnung auf einen Bieterwettstreit um Playtech droht den Aktien des Software-Herstellers für Glücksspiele der größte Tagesverlust seit dreieinhalb Jahren. Sie brechen in London um fast 16 Prozent auf 615 Pence ein. Zuvor hatte JKO Play, die Investmentfirma des ehemaligen Formel-1-Rennstallbesitzers Eddie Jordan, Pläne für eine Offerte aufgegeben. Playtech selbst rät dazu, das Übernahmeangebot des australischen Rivalen Aristocrat von 680 Pence je Aktie oder umgerechnet insgesamt 2,5 Milliarden Euro anzunehmen.

10.24 Uhr – Deutsche Bundesanleihen stehen nach dem jüngsten Ausverkauf in der Gunst der Anleger wieder weit oben. Die Kurse der gern als sicherer Hafen angesteuerten Titel steigen, im Gegenzug fällt die Rendite mit minus 0,060 Prozent auf den tiefsten Stand seit einer Woche. Die Furcht vor einem russischen Einmarsch in der Ukraine, aber auch die Aussicht auf eine anhaltend lockere Geldpolitik in der Euro-Zone lassen die Anleger bei Bundesanleihen zugreifen. Die Europäische Zentralbank müsse geldpolitisch nicht so aggressiv vorgehen, wie es die US-Notenbank Fed voraussichtlich tun werde, sagte EZB-Präsidentin Christine Lagarde zuletzt.

10.00 Uhr – Der düstere Ausblick auf das Neugeschäft hat die Anleger von Nordic Entertainment Group verstimmt. Die Aktien des schwedischen Medien- und Unterhaltungsunternehmens fallen in der Spitze um rund acht Prozent. Netflix rechnet nur mit 2,5 Millionen Neukunden von Januar bis März, was weniger als die Hälfte dessen ist, was sich Analysten erhofft hatten. Die Analysten der Citi prognostizierten, der Ausblick werde Spekulationen schüren, ob der Markt für abonnierbare Video-Dienste zu schwächeln beginne. Die Netflix-Aktie sackte nachbörslich um fast ein Fünftel ab und büßte damit fast alle in der Coronapandemie angehäuften Gewinne ein.

08.10 Uhr – Die Annulierung eines Vertrags zur Lieferung von 50 Maschinen an Qatar Airways macht Airbus zu schaffen. Die in Deutschland notierten Aktien des Flugzeugbauers fallen im Frankfurter Frühhandel um drei Prozent. Hintergrund des Streits ist eine 618 Millionen Dollar schwere Schadenersatzklage der Fluggesellschaft wegen Lackschäden an bereits ausgelieferten Maschinen.

07.55 Uhr – Der Ausverkauf an der Wall Street treibt Anleger zurück in US-Staatsanleihen. Dies drückt die Rendite der zehnjährigen Treasuries auf 1,783 Prozent. Wegen der Omikron-Variante des Coronavirus würden sich die Notenbanken sicher mit der Straffung der Geldpolitik zurückhalten, sagt Martin Whetton, Chef-Anlagestratege für Renten und Devisen bei der Commonwealth Bank. Außerdem nähmen einige Investoren wegen der Ukraine-Krise Kurs auf „sichere Häfen“.

07.45 Uhr – Der indonesische Plan zur Begrenzung der Palmöl-Exporte treibt die Preise auf ein Rekordhoch. Der Terminkontrakt auf dieses als Lebensmittel und Biokraftstoff genutzte Pflanzenfett steigt an der Börse Kuala Lumpur um 0,8 Prozent auf 5231 Ringgit (1103 Dollar) je Tonne.

07.40 Uhr – Enttäuschende Quartalsergebnisse des Rivalen Siemens Gamesa setzen Nordex zu. Die Aktien des Windkraftanlagen-Bauers fallen vorbörslich um fast vier Prozent. Siemens Gamesa schraubte nach einem Quartalsumsatz unter Markterwartungen seine Gesamtjahresziele zurück.

07.28 Uhr – Ein überraschender Anstieg der US-Rohölbestände schickt den Ölpreis auf Talfahrt. Die Sorte Brent aus der Nordsee verbilligt sich um drei Prozent auf 85,71 Dollar je Barrel. Dabei handele es sich um Gewinnmitnahmen vor dem Wochenende, sagte Chef-Analyst Hiroyuki Kikukawa vom Brokerhaus Nissan Securities. In den vergangenen vier Wochen hatte sich Brent um mehr als 20 Prozent verteuert.

07.22 Uhr – Die jüngsten Kursverluste an der Wall Street machen Investoren nervös. Sie ziehen sich daher am Freitag auch aus anderen riskanten Anlageklassen wie Kryptowährungen zurück. Bitcoin und Ethereum fallen um 7,4 Prozent auf 38.267 Dollar beziehungsweise um 8,8 Prozent auf 2810 Dollar.

21. Januar: Der Börsen Vormittag

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Dax zum kleinen Verfallstermin niedriger erwartet

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Frankfurt, 21. Jan (Reuters) – Zum Abschluss der Börsenwoche wird der Dax Berechnungen von Banken und Brokerhäusern zufolge am Freitag niedriger starten. Am Donnerstag war er 0,7 Prozent fester bei 15.912,33 Punkten aus dem Handel gegangen. Die US-Börsen hatten nach einem zunächst freundlichen Auftakt im Minus geschlossen. Die steigende Inflation und die Reaktion der Notenbanken darauf bleibt das bestimmende Thema auf dem Börsenparkett. Hinzu gesellt sich die Furcht vor einem russischen Einmarsch in der Ukraine.

Etwas Abwechslung versprechen da die anstehenden Konjunkturdaten. Im Tagesverlauf werden das Barometer für das europäische Verbrauchervertrauen und die US-Frühindikatoren veröffentlicht. Bei Ersterem erwarten Experten für Januar eine Verschlechterung auf minus neun Punkte. Bei Letzterem sagen sie einen Anstieg um 0,8 Prozent nach einem Plus von 1,1 Prozent im Vormonat voraus. Unabhängig davon verfallen Optionen auf Indizes und einzelne Aktien. Zu diesem Termin schwanken die Aktienkurse üblicherweise stark, weil Investoren die Preise derjenigen Wertpapiere, auf die sie Derivate halten, in eine für sie günstige Richtung bewegen wollen.

Schlusskurse europäischer Indizes Stand
am vorangegangenen Handelstag
Dax 15.912,33
Dax-Future 15.690,00
EuroStoxx50 4.299,61
EuroStoxx50-Future 4.220,50

Schlusskurse der US-Indizes am Stand Veränderung
vorangegangenen Handelstag
Dow Jones 34.715,39 -0,9 Prozent
Nasdaq 14.154,02 -1,3 Prozent
S&P 500 4.482,73 -1,1 Prozent

Asiatische Indizes am Freitag Stand Veränderung

Nikkei 27.522,26 -0,9 Prozent
Shanghai 3.524,50 -0,9 Prozent
Hang Seng 24.790,34 -0,7 Prozent

Dax zum kleinen Verfallstermin niedriger erwartet

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Easelink sichert sich 8,3 Millionen Euro in einer Series-A-Finanzierung

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Easelink bietet mit Matrix Charging eine vollautomatische Ladelösung für E-Autos, bei der das manuelle Anstecken des Ladekabels entfällt. Das Matrix Charging System besteht aus einer Einheit im Fahrzeugunterboden (Connector) und einer Ladeplatte (Pad) in der Parkplatzoberfläche. Sobald das Fahrzeug auf dem Parkplatz über der Ladeplatte parkt, senkt sich der Connector vom Fahrzeugunterboden automatisch ab und verbindet sich mit der Ladeplatte.

Das Ladesystem ist mit den meisten großen E-Auto-Plattformen kompatibel und wird als Nachrüstversion sowie auch als werkseitig installierte Ausstattung für neue Fahrzeuge ausgerollt. Als kostengünstigste und energieeffizienteste Lösung auf dem Markt erschließt Matrix Charging neben dem Premiumsegment auch das Volumensegment für die automatisierte Ladetechnologie. 

Mit der Finanzierung werden das Produktteam von Easelink weiter ausgebaut, die Kooperationen mit Automobil- und Infrastrukturindustrie vertieft und die Umsetzung eines globalen Ladestandards fortgesetzt. Matrix Charging ist bereits bei strategischen Partnern in mehreren Pilotprojekten im Einsatz, wie zum Beispiel dem eTaxi Austria-Projekt für das automatisierte Laden der Taxiflotten in Wien und Graz. 

„Wir freuen uns, zusätzlich zu unseren starken Automobilpartnern unsere neuen Investoren begrüßen zu dürfen, die fundierte Erfahrung in der E-Fahrzeug-Ladeinfrastruktur und im Energiebereich mitbringen. Dies unterstützt unser Ziel die Matrix Charging Technologie zu einem globalen Standard weiterzuentwickeln.“, erklärt Hermann Stockinger, Gründer und CEO von Easelink. 

„Automatisiertes Laden ist unverzichtbar für die Mobilität der Zukunft, die elektrisch, autonom und ständig vernetzt sein wird. Wir unterstützen die Easelink-Vision einer vollständigen Integration der E-Autos in ein erneuerbares Energiesystem“, bekräftigt Anton Arts, geschäftsführender Gesellschafter von SET Ventures, einem in Europa führenden Venture Kapitalgeber mit Investitionsfokus auf die Unterstützung der globalen Energiewende. 

„Einfache Bedienung mit wenigen Handgriffen ist für eine kundenorientierte Infrastruktur unerlässlich. Matrix Charging ist die vollautomatische Ladelösung, die den Umstieg auf die E-Mobilität beschleunigen wird. Wir glauben daran, dass Easelink sich mit der richtigen Technologie positioniert und mit dem talentierten Team eine Schlüsselrolle im Charging-Bereich spielen wird. Wir freuen uns, Teil dieser Innovation zu sein“, erläutert Dr. Marc Umber, Investment Director von EnBW New Ventures. 

Smartworks ist das Investmentvehikel der Wiener Stadtwerke und Wien Energie. Wien Energie ist Österreichs größter Energieversorger und hat die strategische Führung beim eTaxi Austria-Projekt. „Wir glauben, dass für die Elektrifizierung des städtischen Verkehrs – insbesondere von Fahrzeugflotten – dezentrale und barrierefreie Ladepunkte im öffentlichen Raum notwendig sind. Die erfolgreiche Zusammenarbeit von Wien Energie mit Easelink beim eTaxi Austria-Projekt überzeugte uns, Easelink auch als Investor zu unterstützen“, informiert Andreas Straßer, Geschäftsführer von Smartworks. 

Easelinks Seed-Investor, Dr. Hermann Hauser, Mitbegründer von ARM Limited, beteiligte sich mit seiner in Österreich ansässigen Investmentgesellschaft HHI ebenfalls an dieser Finanzierungsrunde. „Als innovations- und technologieorientierte Person begeistert es mich, zu sehen, wie das Easelink-Team seinen ambitionierten Plan umsetzt“, verkündet Dr. Hermann Hauser. 

Weitere Informationen finden Sie hier

Bild: Urban Public Charging © Easelink

Quelle Core Communications

FinTech Auto1 FT mit erster digitaler Autofinanzierung für Endkunden

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auto1 FT

Auto1 FT startet weltweit ersten B2C-Autokredit auf Smart Contracts-Basis

Auto1 FT, führender Finanzpartner der Automobilindustrie, erweitert sein Kerngeschäft – die Finanzierung von Fahrzeugen bei Autohändlern – ab sofort um eine neue Zielgruppe: den Endkunden. Wie für die Händler sind auch hier sämtliche Vorgänge voll digitalisiert. Alle Dokumente, Dateien und Prozesse rund um die finanzierten Autos basieren auf Smart Contracts. Auto1 FT ist damit der erste Autofinanzierer in Europa mit einem vollautomatisierten, digitalen Endkunden-Autokredit (B2C Finanzierung). Der Kunde kann somit ein Fahrzeug direkt vom Gebrauchtwagenhändler erwerben und finanzieren. Der Arbeitsablauf ist aufgrund der bereits bestehenden Geschäftsbeziehung schnell und kommt aus einer Hand.

Maximale Datensicherheit und Effizienz durch Smart Contracts

Auto1 FT-Geschäftsführer Taimur André Rashid sagt dazu: „Unsere digitale Lösung hat enorme Effizienzvorteile für die Autohändler gebracht und Maßstäbe in der Mobility-Branche gesetzt. Dies bieten wir nun auch Konsumenten an. Unser Produkt gehört damit zu den ersten flächendeckenden, praktischen Anwendungen von Blockchains für Endkunden jenseits von Kryptowährungen“. 

Der Einsatz von Smart Contracts reduziert den Aufwand einer Autofinanzierung und deren Dokumentation auf ein Minimum. Er erhöht die Datensicherheit, ist schneller, günstiger und damit höchst effizient. Fehler oder Verwechslungen sind dank der Blockchain faktisch unmöglich. Und auch die zentrale Auto1FT-Kundengruppe der Autohändler profitiert davon, da die rasche, unkomplizierte Finanzierung der Endkunden den Absatz der Autos beflügeln wird.

Die neuen B2C-Kunden werden mit und durch den Autohändler (B2B) finanziert. Dieses B2C Finanzierungskonzept wird in 2022 schrittweise von Berlin aus allen Auto1FT-Partnerhändlern im deutschen Markt zur Verfügung gestellt. Es ist ein weiterer Schritt auf dem Weg zum volldigitalen Finanzierer der Mobility Branche. 

Rashid ergänzt: „Für den Kunden sieht die Lösung leicht aus. Doch hinter dem ersten B2C- Autokredit auf Smart Contract – Basis steht eine fantastische Leistung des gesamten Auto1FT-Teams und unserer Servicepartner, denen ich hierfür zutiefst danke. Unser Unternehmen präsentiert sich damit erneut als Technologiepionier der gesamten Branche.“

Weitere Informationen finden Sie hier

Quelle BETTERTRUST GmbH 

1 Million Euro für melon – die Plattform für vegane Essensangelegenheiten erhält frisches Kapital

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melon

Das purpose-driven Social-Dining Startup melon bietet seit der Gründung, Nutzer:innen die Möglichkeit, sich miteinander zu vernetzen und vegane Essensangebote als Host hochzuladen oder als Gast zu buchen. Jetzt lässt sich melon Community auch für das Betriebssystem iOS herunterladen und erhält außerdem ein frisches Investment. Dies ist ein weiterer Beweis für das stetige Wachstum des jungen Startups.

Stefan Höglmaier unterstützt die Plattform mit einem Investment in Höhe von 1 Million Euro. Der Gründer und Geschäftsführer des Immobilienentwicklers Euroboden GmbH, welcher selbst mit 24 Jahren gründete, investiert in melon Community und die Jung-Gründerin Cornelia Weinzierl (24 Jahre). Die Summe wird bis Ende 2022 ausgezahlt werden. Höglmaier ist selbst Veganer, daher ist ihm die Finanzierung der Plattform ein Anliegen, welches er aus eigener Überzeugung unterstützt. Ein weiterer Indikator für das stetige Wachstum ist in diesem Jahr die Expansion in weitere Länder.

melon ist seit Januar 2022 für den Download im App Store für das Betriebssystem iOS verfügbar. Weitere Informationen unter www.meloncommunity.com sowie zur App unter https://apps.apple.com/de/app/melon-essen-freunde-vegan/id1592731704 (iOS) oder https://play.google.com/store/apps/details?id=com.meloncommunity.twa&gl=DE (Android).

Über melon GmbH

Das Startup melon aus München wurde im Jahr 2020 gegründet und stellt ein wachsendes soziales Netzwerk dar, auf welchem Mitglieder:innen selbstgemachtes, veganes Essen mit Nachbar:innen, Kolleg:innen und Freund:innen teilen und genießen können. Die Plattform steht zudem für gewerbliche Kund:innen im Bereich der Gastronomie zur Verfügung. Bei melon steht eins klar im Mittelpunkt: Das Miteinander! „Essen teilen ist seit jeher ein grundlegender Aspekt unseres Daseins und ist eine der wichtigsten Arten, wie Menschen zusammenkommen. Es ist an der Zeit, dieses Konzept des Teilens in unser digitales Zeitalter zu bringen“ – betont die Gründerin und Geschäftsführerin Cornelia Weinzierl.

Das stetig wachsende Netzwerk besteht auch aus Köch:innen, Foodblogger:innen, Ernährungsberater:innen, Kochbuchautor:innen oder Pop-up Konzepten, die für die Community kochen und über pflanzliche und bewusste Ernährung aufklären. Seit der Öffnung für Gewerbe und Gastronomie haben auch Besitzer:innen von kleinen Gastronomien die Möglichkeit, Reichweite über melon zu generieren. Ein weiterer wichtiger Aspekt, sind die regelmäßig stattfindenden Community-Events.

Weitere Informationen finden Sie hier

Quelle: ease PR

buya 1,8 Millionen € Seed-Finanzierung

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buya

Mit seiner Live-Streaming-Plattform für interaktive Onlinekurse verbessert und ergänzt buya das Bildungsangebot für Kinder und Jugendliche.

Das Education-Startup setzt bei seinen Onlinekursen auf Diversität sowie spielerische Wissensvermittlung statt Paukerei und unterscheidet sich damit von anderen Angeboten. Mit seinem Geschäftsmodell trifft buya den Nerv der Zeit: Die Pandemie etablierte onlinebasiertes Lernen, verursachte aber zeitgleich auch Lerndefizite.

Hamburg, 20. Januar 2022. Insgesamt 1,8 Millionen € Seed-Finanzierung haben die buya-Gründer Björn Schmuck und Moritz Otterbach für ihre innovative Lern- und Bildungsplattform eingesammelt. Das Kapital stammt von Business Angels, darunter die FINANZCHECK.de-Macher Moritz Thiele und Andreas Kupke. Mit der Finanzierungssumme wird buya seine User-Experience weiter verbessern, das Lernangebot nochmals vertiefen und das Team ausbauen.

2020 gegründet ging buya im August 2021 live. Die Mission: Interessen und Talente von Kindern und Jugendlichen gezielt mit einem diversen Bildungsangebot fördern – abseits ausgetretener Bildungspfade oder herkömmlicher Nachhilfe. Bei buya geht es weniger um Paukerei, sondern mehr um spielerische Vermittlung von Wissen und Know-how. Hierbei setzt das Startup auf Lehrer:innen und außerschulische Expert:innen. Sie bieten über die Plattform Bildungs- und Förderangebote, die weit über den üblichen Lehrplan hinausgehen.

„Mit unserer Edtech-Plattform bieten wir Eltern mit ihren Kindern unkomplizierten Zugang zu passenden Bildungsangeboten von Tutoren aus ganz Deutschland“, erklärt Björn Schmuck. Moritz Otterbach ergänzt: „Besonderen Wert legen wir auf Usability. Dank Suchfilter finden Eltern ohne Aufwand maßgeschneiderte Kursangebote für ihre Kinder. Durch intelligente Algorithmen können wir zudem aktiv Kurse empfehlen, die zu Alter, Interessen und Zeit passen.“ 

Die beiden Gründer sind ursprünglich Banker und haben schon früher zusammengearbeitet. Sie sind selbst Väter und kennen die Defizite des klassischen Bildungssystems: „Unser Bildungssystem wird heutigen Anforderungen nicht mehr gerecht, wie PISA-Studien und jüngst auch die Pandemie gezeigt haben. Mit unserer Plattform schaffen wir einen niedrigschwelligen Zugang zu holistischer Bildung und ergänzen das schulische Angebot“, sagen Björn Schmuck und Moritz Otterbach.

Markt

Die Bildungswirtschaft wächst in Deutschland seit Jahren kontinuierlich und hat mit 133 Mrd. € Bruttowertschöpfung eine größere ökonomische Bedeutung als die Tourismus- und Sportbranche zusammen. Knapp jeder zwanzigste Euro an Wertschöpfung wird durch die Bildungswirtschaft generiert, wobei etwa ein Fünftel der gesamten Bildungsausgaben aus dem privaten Bereich kommen.(1) So beziffert das Statistische Bundesamt die Konsumausgaben für Kinder im Bereich Bildung auf monatlich 102 € plus weitere 96 € für Freizeit, Kultur und Unterhaltung (Familien mit einem Kind).(2) Von anderen Angeboten im Markt hebt sich buya insbesondere durch die Breite seiner Lernangebote sowie seinen pädagogischen und holistischen Ansatz ab.

Angebot

Bereits jetzt umfasst das Angebot rund 300 unterschiedliche interaktive Bildungsthemen. Die Onlineklassen richten sich an Drei- bis Achtzehnjährige, sind auf maximal 18 Kinder beschränkt und kosten zwischen 12 und 25 €. Vermittelt werden die Bildungsinhalte von mehr als 1.000 geprüften Expert:innen, darunter ausgebildete Pädagog:innen, Künstler:innen und Wissenschaftler:innen. Die interaktiven Onlinekurse umfassen diverse Interessen, Disziplinen und Fachrichtungen, wie Sprachen, Programmieren, Gitarrespielen oder Malen bis hin zu Astronomie und Social Skills Kursen. Schulische Inhalte und Hausaufgabenbetreuung runden das Angebot ab.

(1) Analyse der deutschen Bildungswirtschaft im Zeichen der Digitalisierung – Wirtschaftliche Bedeutung, Potentiale und Handlungsbedarf, Studie im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi), WifOR Wirtschaftsforschung, Seite 2, 9

(2) Konsumausgaben von Familien für Kinder, Statistisches Bundesamt (Destatis), 2021

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Quelle public performance