Mittwoch, Mai 13, 2026
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Neue Kampagne „Hello Progress“ von  Franklin Templeton

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Franklin
Bauer; Stefan;

Franklin Templeton hat seine globale Markenkampagne „Hello progressSM“ lanciert, mit der die Marke Franklin Templeton neu positioniert wird.

Nach Jahren der Zusammenführung von spezialisierten Investmentmanagern von Weltrang, einschließlich der erfolgreichen Übernahme von Legg Mason, sowie der Weiterentwicklung unserer Technologieplattformen, ist Franklin Templeton heute ein anderes Unternehmen“, erklärt Jenny Johnson, Präsidentin und CEO von Franklin Templeton. 

Neben der großen Übernahme von Legg Mason in 2020 hat Franklin Templeton durch weitere strategische Akquisitionen seine Kapazitäten im Bereich der alternativen und festverzinslichen Anlagen gestärkt und darüber hinaus hochentwickelte Anlage- und Vermögenstechnologien eingeführt, um maßgeschneiderte Portfolios für Privatkunden in großem Umfang anbieten zu können.

Franklin
Foto von Stefan Bauer (Quelle: Franklin Templeton)

„Die Kampagne ist für unser Geschäft in Deutschland von großer Bedeutung. Wir sind heute ein anderes, viel breiter aufgestelltes Franklin Templeton mit dem Anspruch zu den größten deutschen Anlagegesellschaften weiter aufzuschließen. Wir bieten unseren Kunden das Beste aus beiden Welten – Boutique-Investmentexpertise und die Stärke einer großen globalen Organisation“, kommentiert Stefan Bauer, Head of Distribution, Germany, Austria & Switzerland. „Dieses Jahr feiern wir gleich zwei Jubiläen. Franklin Templeton wird 75 und in Deutschland sind wir seit 30 Jahren mit einem Büro vertreten. Wir sind stolz auf unsere Erfolgsgeschichte, aber entscheidend ist es, dass wir uns ständig weiterentwickeln, wobei Innovation und Kundenorientierung oberste Priorität haben.“

Die integrierte Kampagne, die Fernsehen, Print, digitale Werbung, Out-of-Home und Sponsoring umfasst, startet im Januar in den USA, der EMEA-Region und ausgewählten Märkten in Nord-, Mittel- und Südamerika. Die Kampagne wird in 14 Ländern laufen und soll ein breites Publikum erreichen, darunter private und institutionelle Anleger, Finanzberater, Gatekeeper und globale Finanzinstitute.

Die Anzeigen der Franklin Templeton Markenkampagne enthalten kurze Überschriften mit nur einem oder zwei Wörtern und einer kurzen Sub-Headline. So sollen die Kernbotschaften auf überraschende und ansprechende Weise vermittelt werden. Zum Beispiel:

– Hello progress – Unsere Philosophie in zwei Worten

– Bigandsmall – Stimmt, das Wort gibt es nicht. Aber wir haben es im Angebot.

– Greeeeeen – Wir bieten unseren Kunden mehr Möglichkeiten, nachhaltig zu investieren.

– New Fashioned – Seit 75 Jahren liefern wir die Lösungen von morgen.

Videos und andere Kampagneninhalte können auf der Microsite ‚Hello progress‘ angesehen werden.

Franklin Templeton beauftragte die M&C Saatchi Group mit der Entwicklung der neuen Markenplattform und der Kampagnengestaltung.

Neue Kampagne „Hello Progress“ von  Franklin Templeton

Foto von Stefan Bauer (Quelle: Franklin Templeton)

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26. Januar: Der Börsen Vormittag

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Update 15:01 Uhr

Frankfurt, 26. Jan (Reuters) – Es folgt der Börsen-Ticker zu wichtigen Kursbewegungen an den internationalen Finanzmärkten und ihren Ursachen:

14.58 Uhr – Parallel zum Aktienmarkt ziehen auch die Kurse der Kryptowährungen an. Bitcoin und Ethereum verteuern sich um vier Prozent auf 38.099 Dollar beziehungsweise um 8,5 Prozent auf 2618 Dollar. Schnäppchenjäger nutzten ihre Chance, sagt Analyst Timo Emden von Emden Research. Im Vergleich zu ihren Rekordhochs vom November hatten die beiden Cyber-Devisen zuvor rund die Hälfte ihres Wertes eingebüßt.

13.30 Uhr – Ein Zurück zu Disney-Prinzessinnen und Eiskönigin Elsa beflügelt die Aktien von Mattel. Anleger hoffen auf klingelnde Kassen für den Barbie-Hersteller dank der von Walt Disney zurückeroberten Lizenz für Figuren aus „Die Eiskönigin“ und anderen Blockbustern. Die Papiere steigen vorbörslich um acht Prozent. Vor Jahren waren Mattel die Rechte von Konkurrent Hasbro abgeluchst worden. Ab 2023 sollen neue Disney-Spielwaren von Mattel auf den Markt kommen.

12.45 Uhr – In der Hoffnung auf moderate Zinssignale der US-Notenbank Fed steigen die Preise von Industriemetallen. Der Kupfer-Kontrakt verteuert sich an der Londoner Terminbörse um 1,3 Prozent auf 9929 Dollar je Tonne. Auch die Preise für Palladium und Nickel ziehen an. Die meisten Marktteilnehmer glaubten, dass die Fed am Abend die Weichen für steigende Zinsen stellen werde, aber nicht über das Ziel hinausschieße, sagte Commerzbank-Analyst Daniel Briesemann. „Wenn die Fed moderat handelt, wird sich die Wirtschaft immer noch weiter von ihrem COVID-Tief des Jahres 2020 erholen, und dies unterstützt die Metallnachfrage im Allgemeinen.“

12.20 Uhr – Angekündigte Preiserhöhungen schieben Vestas an. Die Aktien des dänischen Windturbinenbauers steigen um bis zu sechs Prozent auf 176 Kronen. Damit notieren sie so hoch wie seit Mitte Juli 2020 nicht mehr. Die Analysten von Citi rechneten vor, dass die durchschnittlichen Onshore-Verkaufspreise 21 Prozent über dem Vorjahresniveau und elf Prozent zum Vorquartal lägen, was „zumindest ermutigend“ sei. Vestas steht unter Margendruck und will die stark gestiegenen Energie- und Rohstoffkosten teils an die Kunden weiterreichen.

10.00 Uhr – Anleger greifen nach erfreulichen Zahlen bei Wacker Chemie zu. Die Aktien gewinnen sechs Prozent auf 131,20 Euro. Die vorläufigen Geschäftszahlen des Spezialchemiekonzerns für 2021 lagen über den im Herbst angehobenen eigenen Erwartungen. Berenberg-Analyst Sebastian Bray weist auf den jüngsten Ausverkauf der Aktie sowie die Performance der Silikonsparte hin, „wo die Kunden offenbar Preiserhöhungen akzeptiert haben.“

09.35 Uhr – Die Spannungen zwischen Russland und dem Westen nähren Spekulationen auf ein knapperes Angebot an den Ölmarkten und treiben die Preise weiter nach oben. Nordsee-Öl der Sorte Brent verteuert sich um 0,5 Prozent auf 88,65 Dollar je Barrel (159 Liter). Die US-Sorte WTI kostet mit 85,86 Dollar je Barrel 0,3 Prozent mehr. Beide Kontrakte hatten am Dienstag mehr als zwei Prozent zugelegt. US-Präsident Joe Biden hatte im Falle eines russischen Einmarsches in die Ukraine mit harten Sanktionen gedroht.

26. Januar: Der Börsen Vormittag

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Neuer Wohlfahrts-Index – Virus-Krise belastet Gesellschaft spürbar

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Berlin, 26. Jan (Reuters) – Der gesellschaftliche Wohlstand in Deutschland ist einer Studie zufolge in der Pandemie-Krise spürbar gesunken. Im ersten Corona-Jahr 2020 sei unter dem Strich ein Wohlstandsverlust von mehr als 50 Milliarden Euro vor allem dadurch entstanden, dass der Konsum der Privathaushalte stark gesunken sei, wie am Mittwoch aus einer Analyse zum neuen „Nationalen Wohlfahrtsindex 2021“ hervorgeht. Das Barometer sei um 3,5 Prozent gesunken. Sollte es in den kommenden Jahren gelingen, beim klimafreundlichen Umbau der Gesellschaft auch den sozialen Ausgleich zu stärken, könne der NWI – wie vorher seit 2014 – wieder steigen und der Einbruch von 2020 eine Episode bleiben.

Der Index beruht auf Berechnungen von Benjamin Held, Dorothee Rodenhäuser und Hans Diefenbacher vom Heidelberger Institut für Interdisziplinäre Forschung (FEST) und wird gefördert vom Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung. Das Barometer soll eine bessere und umfassendere Wohlstandsmessung ermöglichen als die klassische Methode des Bruttoinlandsprodukts (BIP). Kritik bemängeln, dass es weder die Verteilung der Einkommen noch Ressourcenverbrauch und Umweltbelastungen angemessen erfasse.

Wohlfahrt

Der NWI setzt sich aus 21 Indikatoren zusammen, darunter der wichtige private Konsum, aber auch die Wertschöpfung durch Hausarbeit und ehrenamtliche Tätigkeiten. Von der Bilanz abgezogen werden dagegen etwa der Aufwand zum Ausgleich von Umweltbelastungen, Schäden durch Luftverschmutzung, Treibhausgase oder Lärmbelästigung sowie Kosten, die durch Verkehrsunfälle entstehen.

Wenn die Einkommensungleichheit wieder auf das Niveau von 1991 zurückgehe, könnte der Wohlfahrtsindex steigen, argumentiert das Forscher-Trio. Und würden auf dem Weg zu einer Erfüllung des Klimaabkommens von Paris die Kosten durch Treibhausgasemissionen und durch den Verbrauch nicht-erneuerbarer Energieträger im Vergleich zu denen des Jahres 2020 halbiert, würde das Barometer ebenfalls klettern. 

Neuer Wohlfahrts-Index – Virus-Krise belastet Gesellschaft spürbar

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Dax-Erholung hält an – Anleger blicken auf Fed

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Frankfurt, 26. Jan (Reuters) – In Erwartung der Zinsentscheidung der US-Notenbank haben sich die Anleger am deutschen Aktienmarkt am Mittwoch erneut vorgewagt. Der Dax setzte seine am Dienstag begonnene Erholungsbewegung fort und legte 1,2 Prozent auf 15.334 Punkte zu.

An den Börsen gilt es als ausgemacht, dass die Fed am Abend (MEZ) eine erste Zinserhöhung für den März in Aussicht stellen wird. Ungewiss ist aber, welches Tempo die Notenbank bei ihrem Zinsmanöver fahren wird. Im Augenblick gingen die Marktteilnehmer von drei Zinsschritten in diesem Jahr aus. „Sollten es dagegen vier Leitzinserhöhungen sein, wäre dies für die Finanzmärkte eine herbe Enttäuschung“, sagte IG-Marktstratege Christian Henke.

Ein nachbörslicher Kurssprung bei Microsoft half auch hierzulande Technologietiteln wie Infineon nach oben. Der starke Ausblick des US-Konzerns auf das dritte Quartal habe die Sorgen der Anleger bezüglich einer Wachstumsdelle gelindert, sagte ein Händler. „Ob das allerdings ausreicht, den Ausverkauf im Tech-Sektor zu stoppen, muss sich erst noch zeigen.“

Eine aufgestockte Übernahmeofferte trieb die Aktien der Aareal Bank um 2,8 Prozent auf 28,66 Euro. Advent, Centerbridge und CPPIB bieten für den Wiesbadener Immobilienfinanzierer nun 31 Euro je Aktie, zwei Euro mehr als bisher. 

Dax-Erholung hält an – Anleger blicken auf Fed

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EU-Kommissarin lehnt grundlegende Änderung der Taxonomie-Regeln ab

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Berlin, 26. Jan (Reuters) – EU-Finanzmarktkommissarin Mairead McGuinness schließt eine grundlegende Überarbeitung der EU-Einstufungen für nachhaltige Energie aus. An der ein oder anderen Stelle könne der Vorschlag zwar nachgebessert und somit einige Einwände berücksichtigt werden, sagte McGuinness der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (FAZ, Mittwochausgabe). „Aber wir haben tatsächlich nur begrenzten Spielraum.“ Es gebe sowohl Kritik als auch Zustimmung zur Einstufung von Atomkraft und Gas als nachhaltig.

Die Taxonomie soll Investoren und Banken einen Leitfaden geben, welche Technik als nachhaltig einzustufen ist. Sie hat daher für die Finanzbranche aber auch für Deutschland insgesamt eine große Bedeutung, da immer mehr Investoren nur in grüne Technologien einsteigen wollen.

Kommissarin

Die Kommission prüft derzeit die Stellungnahmen der Staaten. So kritisiert Deutschland beispielsweise die Einstufung von Atom als nachhaltig, Frankreich ist dafür. Anschließend soll die Taxonomie-Regelung veröffentlicht werden, McGuinness zufolge ist das für den 2. Februar geplant. 

EU-Kommissarin lehnt grundlegende Änderung der Taxonomie-Regeln ab

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Marktentwicklungen: 26. Januar 2022

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Update: 14:47 Uhr

26. Jan (Reuters) – Es folgt der Reuters-Blick zu wichtigen Entwicklungen aus der Unternehmenswelt über die Top-Themen des Tages hinaus:

ADIDAS – München: Der Sportartikelkonzern will in diesem Jahr mehr als 2800 Mitarbeiter einstellen. Dabei gehe es an 307 Standorten in 47 Ländern um die Nachbesetzung offener Stellen, aber auch um neu geschaffene Arbeitsplätze, teilte Adidas mit. 900 davon entfallen auf die eigenen Läden, 500 in den Digital- und IT-Bereichen. Allein in Deutschland seien mehr als 800 Neueinstellungen geplant. Adidas beschäftigt weltweit 62.000 Mitarbeiter, davon 7000 in Deutschland.

MATTEL – Bangalore: Der US-Spielzeughersteller hat Lizenzen für die Disney-Figuren des Animationsfilms „Eiskönigin“ erhalten. Der Deal bringt die beliebten Disney-Figuren wieder zurück zu Mattel, nachdem Rivale Hasbro dem Unternehmen vor einigen Jahren die Lizenzrechte abgejagt hatte. Hasbro hatte seit 2016 Disneys Prinzessin- und „Frozen“-Puppen angeboten. Mattel will mit dem Verkauf neuer Disney-Spielzeuge 2023 beginnen.

BOEING – Seattle: Probleme mit dem Langstreckenflugzeug 787 kommen Boeing teuer zu stehen. Im vierten Quartal verbuchte der Airbus-Rivale einen Verlust von 4,54 Milliarden Dollar, wie Boeing mitteilte. Dabei spielt vor allem eine Zusatzbelastung von 3,5 Milliarden Dollar wegen Verzögerungen bei den Auslieferungen der 787 eine Rolle: Diese wurden im Mai gestoppt, nachdem Produktionsmängel bei dem Flugzeug aufgetreten waren.

AT&T – Dallas: Der größte US-Telekomkonzern hat im vierten Quartal dank guter Geschäfte beim Streamingportal HBO Max das schwächelnde Mobilfunkgeschäft mehr als ausgeglichen und so die Markterwartungen übertroffen. Der Gesamtumsatz erreichte 41,0 Milliarden Dollar, während Analysten im Schnitt mit 40,4 Milliarden gerechnet hatten. Das Ergebnis je Aktie von 78 Cent lag drei Cent über den Schätzungen. Für 2022 rechnet der Vorstand mit einem bereinigten Gewinn zwischen 3,10 und 3,15 Dollar je Aktie, während Experten 3,21 Dollar erwarten.

APPLE – Peking: Der iPhone-Hersteller hat in China so viele Handys verkauft wie nie zuvor. Im vierten Quartal erreichte Apple in der Volksrepublik einen Marktanteil von 23 Prozent und hat erstmals seit seinem Markteintritt vor sechs Jahren die lokalen Anbieter überholt, wie das Marktforschunginstitut Counterpoint Research erklärte. Während die gesamten Smartphone-Verkäufe in China im Berichtszeitraum um neun Prozent zurückgingen, legte Apple beim Absatz um ein Drittel zu. Als Grund sehen die Counterpoint-Experten das neue iPhone 13 sowie die US-Sanktionen gegen den Konkurrenten Huawei. Apple legt am Donnerstag Zahlen vor. Analysten gehen davon aus, dass der Konzern im letzten Quartal 2021 auch weltweit deutlich mehr iPhones verkauft hat.

ESSITY – Stockholm: Der schwedische Hygieneartikel-Hersteller will wegen steigender Rohstoff- und Energiekosten die Preise erhöhen. Im vierten Quartal sei der Gewinn im Vergleich zum Vorjahresquartal um 34 Prozent auf 2,75 Milliarden schwedische Kronen (263,38 Millionen Euro) gefallen, obwohl der Umsatz um elf Prozent gestiegen sei, teilte der Hersteller von Tempo-Taschentüchern und Zewa-Toilettenpapier mit. In allen Produktkategorien und Ländern würden die Essity-Produkte teurer. Konzernchef Magnus Groth sieht keine Besserung bei den Kosten, eine Preiserhöhung sei daher „essenziell“, sagte er. Er rechne damit, dass sich die Rohstoffpreise in diesem Quartal langsam stabilisierten, die Energiekosten würden aber weiter deutlich steigen.

BLOOMSBURY PUBLISHING – Bangalore: Dank einem starkem Bücherabsatz und einem guten Weihnachtsgeschäft stellt der Londoner Harry-Potter-Verlag einen Jahresgewinn über den Markterwartungen in Aussicht. Bloomsbury rechnet für das Geschäftsjahr 2021/22 (per 28. Februar) nun mit deutlich höheren Umsätzen und Gewinnen als bislang von Analysten vorhergesagt, wie das Unternehmen mitteilte. Die aktuellen Prognosen gehen Bloomsbury zufolge von einem Umsatz in Höhe von 197,1 Millionen Pfund sowie einem Vorsteuergewinn von 20,1 Millionen Pfund aus. Der Verlag hob das Wachstum in seiner Digitalsparte hervor, die durch den Online-Lern-Boom in der Corona-Pandemie profitierte. Bloomsbury-Aktien stiegen an der Londoner Börse am Vormittag (MEZ) um gut zehn Prozent.

WIZZ AIR – London: Die rasante Ausbreitung der Omikron-Variante des Coronavirus im Winter macht der ungarischen Low-Cost-Airline zu schaffen. Nun erwartet Wizz Air für das Schlussquartal des Geschäftsjahres 2021/22 (per Ende März) noch höhere Verluste als den Fehlbetrag von 213,6 Millionen Euro im dritten Quartal, wie die Firma mitteilte. Die Fluggesellschaft gehe davon aus, dass die anhaltende Reiseunsicherheit im Januar, Februar und teilweise im März noch Auswirkungen haben werde. Allerdings dürfte es im Frühjahr wieder zu einer durch eine erhöhte Nachfrage aus Großbritannien angetriebenen Erholung kommen. Kostensenkungen und der Erwerb neuer Landeplätze würden dann die Position der Airline gegenüber Rivalen wie Ryanair und easyJet stärken, sagte Wizz-Chef Jozsef Varadi der Nachrichtenagentur Reuters. Die Gruppe rechne damit, dass sie im August und September 50 Prozent mehr Kapazität als im Sommer des Vor-Corona-Jahres 2019 anbieten könne. Die Aktien von Wizz Air stiegen im frühen Handel um 2,5 Prozent.

LG DISPLAY – Seoul: Stark gesunkene Preise für TV-Bildschirme haben dem südkoreanischen Display-Hersteller im Schlussquartal einen Strich durch die Rechnung gemacht. Das Betriebsergebnis brach um 30 Prozent auf 476 Milliarden Won (351 Millionen Euro) ein, wie LG Display mitteilte. Analysten hatten mit einem deutlich höheren Gewinn gerechnet. Im Berichtszeitraum von Oktober bis Dezember sanken die Preise für 55-Zoll-LCD-Panels (Flüssigkristallbildschirme) für Fernsehgeräte laut dem Datenanbieter TrendForce um 37 Prozent gegenüber dem Vorquartal. Das Geschäft mit kleineren Bildschirmen für Smartphones und Laptops sei dagegen besser gelaufen, erklärte LG Display.

BARRY CALLEBAUT – Zürich: Der Umsatz des Schweizer Schokolade- und Kakaoherstellers ist im ersten Geschäftsquartal um 14,3 Prozent auf 2,03 Milliarden Franken gestiegen. Die Verkaufsmenge wuchs angetrieben von einem starken Schokoladegeschäft um 8,9 Prozent auf 610.048 Tonnen. Der Konzern aus Zürich zeigte sich zuversichtlich, die mittelfristig angepeilten Ziele zu erreichen. Gewinnzahlen gibt Barry Callebaut nur zum Halbjahr und am Ende des bis August laufenden Geschäftsjahres bekannt.

SAMSUNG ELECTRONICS – Das Halbleiterwerk in Xian hat nach Darstellung des koreanischen Elektronikkonzerns wieder den Normalbetrieb aufgenommen. Ein Corona-Ausbruch und strenge Reisebeschränkungen hatten sich im vergangenen Monat auf die Produktion von Speicherchips in der chinesischen Stadt ausgewirkt.

TEXAS INSTRUMENTS – Bangalore: Der US-Chipkonzern erwartet im laufenden Quartal einen Umsatz über Analysten-Vorhersagen angesichts starker Nachfrage nach seinen Produkten für Autos, Smartphones und Laptops. Für das erste Quartal geht TI nun von einem Umsatz von 4,5 bis 4,9 Milliarden Dollar aus. Refinitiv-Daten zufolge erwarten Experten im Schnitt knapp 4,4 Milliarden Dollar. Im abgelaufenen vierten Quartal stieg der Umsatz um 19 Prozent auf gut 4,8 Milliarden Dollar, ebenfalls über den Prognosen. Der Nettogewinn legte auf 2,1 Milliarden Dollar nach 1,7 Milliarden im Vorjahreszeitraum zu. TI-Aktien gewannen im nachbörslichen Handel zunächst sechs Prozent. Der US-Konzern gilt als Branchenbarometer, weil er Chips für eine Vielzahl von Produkten herstellt.

Marktentwicklungen: 26. Januar 2022

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Dax-Erholung dürfte anhalten – US-Zinsentscheid im Blick

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Frankfurt, 26. Jan (Reuters) – In Erwartung des Zinsentscheids der US-Notenbank wird der Dax Berechnungen von Banken und Brokerhäusern zufolge am Mittwoch höher starten. Am Dienstag hatte er nach einem vorangegangen Kurssturz 0,8 Prozent im Plus bei 15.123,87 Punkten geschlossen. An der Börse gilt als sicher, dass die Fed am Abend (MEZ) für März eine Zinserhöhung in Aussicht stellen wird.

Weitere konkrete Maßnahmen werde sie aber kaum beschließen, prognostizierte Frank Dixmier, Anleihechef des Vermögensverwalters Allianz Global Investors. Schließlich sei die Notenbank in einem Zwiespalt gefangen: Auf der einen Seite die steigende Inflation, auf der anderen Seite die anhaltende Pandemie und eine mögliche Abkühlung der Konjunktur. „Das Ziel der Fed dürfte darin bestehen, Zeit und klarere Sicht bezüglich der Wirtschaftsentwicklung zu gewinnen.“ Daneben rollt eine weitere Welle von Firmenbilanzen auf die Börsianer zu. Unter anderem öffnen der Elektroauto-Hersteller Tesla, der Flugzeugbauer Boeing und der Telekom-Konzern AT&T ihre Bücher.

Schlusskurse europäischer Indizes Stand
am vorangegangenen Handelstag
Dax 15.123,87
Dax-Future 15.217,00
EuroStoxx50 4.078,26
EuroStoxx50-Future 4.101,00

Schlusskurse der US-Indizes am Stand Veränderung
vorangegangenen Handelstag
Dow Jones 34.297,73 -0,2 Prozent
Nasdaq 13.539,30 -2,3 Prozent
S&P 500 4.356,45 -1,2 Prozent

Asiatische Indizes am Mittwoch Stand Veränderung

Nikkei 27.033,34 -0,4 Prozent
Shanghai 3.447,91 +0,4 Prozent
Hang Seng 24.241,09 +0,0 Prozent

Dax-Erholung dürfte anhalten – US-Zinsentscheid im Blick

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Tankkarten-Anbieter DKV will an die Börse

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München, 25. Jan (Reuters) – Der Tankkarten-Anbieter und Flottendienstleister DKV Mobility strebt einem Bericht der Nachrichtenagentur Bloomberg zufolge noch in diesem Jahr an die Börse. Das Unternehmen aus Ratingen bei Düsseldorf, bei dem der Finanzinvestor CVC vor drei Jahren mit 20 Prozent eingestiegen war, könnte dabei mit mehr als drei Milliarden Euro bewertet werden, berichtete die Agentur am Dienstag unter Berufung auf mit den Plänen vertraute Personen. CVC hatte rund 400 Millionen Euro für seinen Minderheitsanteil gezahlt. DKV („Deutscher Kraftverkehr“) habe Berater engagiert, um eine Börsennotiz im zweiten Halbjahr in Frankfurt auszuloten, hieß es in den Bericht.

Ein DKV-Sprecher habe sich dazu nicht konkret geäußert. Das Unternehmen und seine Eigentümer prüften regelmäßig alle Optionen für die weitere Entwicklung, sagte er laut Bloomberg. Mehrheitseigentümer von DKV ist die Familie Fischer, die erst 2017 den 45-Prozent-Anteil der Gothaer Versicherung übernommen hatte. CVC habe sich nicht geäußert.

Der Mobilitätsdienstleister mit gut 1300 Mitarbeitern hat 5,1 Millionen Tankkarten ausgeben, mit denen unter anderem Lkw-Fahrer ihre Kraftstoffrechnungen, aber auch Maut bezahlen. Im Jahr 2020 wurden damit mehr als neun Milliarden Euro umgesetzt. Von CVC erhoffte sich die Familie finanzielle Unterstützung bei der Digitalisierung des Geschäftsmodells.

Tankkarten-Anbieter DKV will an die Börse

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Nahender Fed-Entscheid setzt Wall Street erneut zu

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Frankfurt, 25. Jan (Reuters) – Die Angst vor raschen Zinserhöhungen der US-Notenbank hält Anleger an der Wall Street weiter fest im Griff. Gemischte Firmenbilanzen drückten am Dienstag ebenfalls auf die Stimmung. Die Leitindizes Dow Jones, Nasdaq und S&P 500 fielen zur Eröffnung um bis zu zwei Prozent.

„Wir leben in einer Welt, in der die meisten Marktteilnehmer noch nie einen Zinserhöhungszyklus miterlebt haben“, sagte Aktienhändler Keith Temperton vom Brokerhaus Forte Securities. „Alles, was sie kennen, ist eine Fed, die Geld in die Märkte pumpt. Daher ist das jetzt ein Schock.“ An der Börse gilt als sicher, dass die Fed am Mittwoch für März eine Zinserhöhung in Aussicht stellen wird. Einige Investoren rechnen sogar mit einer Anhebung um einen halben statt einen Viertel Prozentpunkt.

Zu den Verlierern am US-Aktienmarkt zählte General Electric (GE) mit einem Kursverlust von 6,1 Prozent. Der Quartalsumsatz des Siemens-Rivalen blieb mit 20,3 Milliarden Dollar hinter den Markterwartungen zurück. Gleiches gelte für das Gewinnziel für 2022 von 2,80 bis 3,50 Dollar je Aktie, monierte Analyst Gautam Khanna vom Vermögensverwalter Cowen.

3M leidet zwar ebenso wie GE an Lieferketten-Problemen, die bei dem Mischkonzern zu einem stagnierenden Umsatz von 8,6 Milliarden Dollar und einem Gewinnrückgang von 4,7 Prozent auf 1,34 Milliarden Dollar führten. Analysten hatten allerdings noch größere Belastungen befürchtet. Daher legten die Titel des Anbieters von „Post-It Notes“ 0,4 Prozent zu.

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Habeck – Hoffe noch auf Änderungen in EU-Taxonomie-Regeln

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Brüssel, 25. Jan (Reuters) – Klimaminister Robert Habeck setzt noch auf Änderungen der EU-Einstufung für Energie als „grün“ in den sogenannten Taxonomie-Regelungen. „Ich erhoffe mir einige Änderungen“, sagte der Grünen-Politiker am Dienstag in Brüssel nach einem Treffen mit EU-Vertretern wie Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen. Die Vorgaben für den Einsatz von Erdgas in Gaskraftwerken als Brückentechnologie sollten mit Blick auf die nächsten Jahre anders aussehen. „Da erhoffe ich mir Korrekturen als ein Beispiel“, sagte er. Die Einstufung von Atomenergie als nachhaltig lehne er zudem weiter ab. Er wisse aber, dass Frankreich darauf großen Wert legen.

Habeck

Die Taxonomie soll Investoren und Banken einen Leitfaden geben, welche Technik als nachhaltig einzustufen ist. Sie hat daher für die Finanzbranche aber auch für Deutschland insgesamt eine große Bedeutung, da immer mehr Investoren nur in grüne Technologien einsteigen wollen. Am Freitag hatte Deutschland seine Stellungnahme zum Taxonomie-Entwurf der Kommission übermittelt. Wie erwartet, wurde die Einstufung von Atom als nachhaltig kritisiert.

Jedoch wurden auch die Kriterien für Gaskraftwerke als unrealistisch und zu scharf abgelehnt. Deutschland benötigt Gas als Übergang nach dem Aus der letzten Akw in diesem Jahr und dem geplanten Kohleausstieg schon 2030.

Die Kommission will nun die Stellungnahmen der Staaten prüfen und dann die Taxonomie veröffentlichen. Abgelehnt werden kann sie dann innerhalb von vier Monaten nur noch von einer breiten Mehrheit der Staaten, was aber als ausgeschlossen gilt. Zudem könnte sie in diesem Zeitraum noch von einer Mehrheit im EU-Parlament gestoppt werden. Andernfalls tritt sie automatisch in Kraft. 

Habeck – Hoffe noch auf Änderungen in EU-Taxonomie-Regeln

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