Frankfurt, 27. Jan (Reuters) – Nach dem Zinsentscheid der US-Notenbank wird der Dax Berechnungen von Banken und Brokerhäusern zufolge am Donnerstag niedriger starten. Am Mittwoch hatte er 2,2 Prozent im Plus bei 15.459,39 Punkten geschlossen. Die Wall Street konnte ihre anfänglichen Gewinne nicht halten. Der US-Standardwerteindex Dow Jones und der S&P 500 schlossen leicht im Minus, der Nasdaq ging unverändert aus dem Handel. Die Fed stellte wie erwartet für März eine erste Zinserhöhung in Aussicht.
„Es wird im laufenden Jahr auch nicht nur bei einem Zinsschritt bleiben“, sagte Thomas Gitzel, Chef-Volkswirt der VP Bank. „Mittlerweile muss von vier Zinserhöhungen und einer Bilanzsummenreduktion ausgegangen werden.“ US-Notenbankchef Jerome Powell betonte außerdem, dass es bislang noch keine Entscheidung zu Zeitpunkt und Tempo des Abbaus der Wertpapierbestände gebe. Neben der Nachlese des Fed-Entscheids richteten Börsianer ihre Aufmerksamkeit auf den GfK-Index, der die Kauflaune der deutschen Verbraucher widerspiegelt. Experten rechnen für Februar mit einem Rückgang auf minus 7,8 Punkte von minus 6,8 Zählern. Im Fokus stehen zudem zahlreiche Bilanzen. Zahlen legte unter anderem die Deutsche Bank vor. Das Geldhaus hat 2021 nach einer Serie von Verlusten das zweite Jahr in Folge mit einem Nettogewinn abgeschlossen. In den USA öffnen der iPhone-Hersteller Apple und der Kreditkarten-Anbieter Visa ihre Bücher.
Schlusskurse europäischer Indizes Stand am vorangegangenen Handelstag Dax 15.459,39 Dax-Future 15.112,00 EuroStoxx50 4.164,60 EuroStoxx50-Future 4.049,50
Schlusskurse der US-Indizes am Stand Veränderung vorangegangenen Handelstag Dow Jones 34.168,09 -0,4 Prozent Nasdaq 13.542,12 +0,0 Prozent S&P 500 4.349,93 -0,1 Prozent
Asiatische Indizes am Stand Veränderung Donnerstag Nikkei 26.170,30 -3,1 Prozent Shanghai 3.418,55 -1,1 Prozent Hang Seng 23.654,71 -2,6 Prozent
Berlin, 26. Jan (Reuters) – Nach dem abrupte Stopp der Förderung für energetische Sanierungen und Effizienzhäuser hat Klimaminister Robert Habeck Bauherren Hoffnung gemacht. „Es wird sicherlich auch so sein, dass ein Teil der Anträge weiter gefördert werden können“, sagte der Grünen-Politiker am Mittwoch bei einer Befragung im Bundestag.
Er sicherte ferner zu: „Es soll so schnell wie es geht Planungssicherheit geschaffen werden.“ Habeck räumte ein, der plötzliche Stopp sei eine wirkliche bittere Nachricht für die Antragsteller gewesen. So etwas solle sich nicht wiederholen. Viele Hausbauer hatten die über die KfW-Bank ausgezahlten Fördersummen fest in ihre Finanzplanung eingerechnet.
Habecks Ministerium hatte am Dienstag aufgrund einer Antragsflut besonders für den Bau von Häusern nach dem Standard 55 die Förderung mit sofortiger Wirkung gestoppt. Dies schloss auch die Mittel für den strengeren Standard 40 sowie energetische Sanierungen ein.
Allein die eingereichten und noch nicht bewilligten Anträge hätten die verbliebenen Mittel um Milliarden-Beträge überschritten. Das Ministerium teilte mit, um Bauherren nicht in finanzielle Engpässe zu bringen, würden Kredite geprüft.
Klar ist, dass das Effizienzhaus-55-Programm, das Ende Januar ohnehin ausgelaufen wäre, nicht wieder aufgenommen wird. Diese Häuser seien inzwischen Standard beim Bau. Über die Förderung der energetischen Sanierung und das EH-40-Programm soll nun schnell entschieden werden.
Habeck will Förderanträge für Effizienzhäuser teilweise noch genehmigen
BENKER gibt dem Nutzer die vollständige Kontrolle und Transparenz über seine Finanzen
Was geschieht mit meinem Geld und wer hat alles Zugang darauf – das sind Fragen, die sich viele Kunden traditioneller Banken in Deutschland stellen. BENKER ist Europas erstes offiziell lizenziertes Blockchain – Finanzinstitut und gibt mittels Technologie die Kontrolle und Transparenz über das Geld wieder in die Hände der Verbraucher. Während herkömmliche Banken mit dem Verleihen von Kundengeldern Gewinne erzielen, können bei BENKER die Nutzer jeden einzelnen Cent in seinem System auf einen Blick einsehen. Bei BENKER hat der Nutzer die Kontrolle über alles, niemand hat Zugang, außer der Kunde selbst. Zusätzlich wird transparentes Verhalten sichergestellt und unbefugter Zugriff verhindert, bevor er überhaupt stattfinden kann.
Der Markteintritt von BENKER ist ein Meilenstein, ein Triumph der individuellen Freiheit und Selbstbestimmung durch Technologie. Als erstes Blockchain-Finanzinstitut in Europa steht BENKER als Marke für das unbedingte Bekenntnis zu diesen Werten. Der Gedanke, dass der Einzelne sein Schicksal selbst in die Hand nehmen sollte. Die Idee, dass Konventionen in Frage gestellt werden müssen, auch wenn dies zum Umsturz des Status Quo führt. BENKER ebnet den Weg für die Finanzdienstleister von heute und morgen.
Die Geschichte der heutigen Finanzregulierungssysteme im Westen reicht bis in die frühe Neuzeit zurück, als die niederländischen Behörden Leerverkäufe verboten. Seitdem hat jeder Staat sein eigenes Finanzsystem entwickelt, mit seinen Kontrollbehörden, die Banken und andere Finanzinstitute überwachen, und einer Gesetzgebung, die die Interessen der Teilnehmer schützt und garantiert, dass das Geld aller sicher bleibt.
Gesetze und Vorschriften bieten den Beteiligten erst dann Schutz, wenn Vertrauen aufgebaut wurde. Was fehlt, ist aus Sicht der Nutzer die Transparenz und Kontrolle über das, was wirklich mit dem Geld geschieht.
BENKER, Europas erstes offiziell zugelassenes Blockchain-Finanzinstitut, das am 12.01.2022 von der Bank von Litauen in der Kategorie der E-Geld-Institute zugelassen wurde, führt eine technologiebasierte Garantie ein, die diesen Bedarf erfüllen kann. Mit der Genehmigung für BENKER haben die Behörden dem ersten Finanzdienstleister in der Europäischen Union, der vollständig auf Blockchain basiert, eine Lizenz erteilt.
Wir alle sind daran gewöhnt, dass Technologie in allen Lebensbereichen für Sicherheit sorgt – vom Fingerabdruckscanner in unseren Telefonen bis hin zu lebensrettenden Innovationen in der Medizin, aber der Finanzsektor blieb bisher zurück.
Indem die Blockchain in den Kreis der Garantien aufgenommen wird, müssen Finanzdienstleister nicht nur die (gesetzlich vorgeschriebenen) Anforderungen einhalten – sie werden nicht einmal in der Lage sein, etwas anderes als transparent zu sein. Sie werden nicht mehr in der Lage sein, Regeln nach eigenem Gutdünken zu ändern; ständige, rund um die Uhr verfügbare Transparenz und vollständige Kontrolle der Kunden über ihre eigenen finanziellen Angelegenheiten führen zu einem Höchstmaß an Freiheit. In der Terminologie der Marke wird dies als Compliant Client Autonomy bezeichnet.
CEO Viktor Bodnár hofft, dass BENKER der Katalysator für eine grundlegende Veränderung des Status quo bei den persönlichen Finanzen sein wird. „Durch den Erhalt der Lizenz des E-Geld-Instituts haben wir die Möglichkeit, die Abhängigkeit der Kunden von den Akteuren der Finanzmärkte radikal zu verringern. Das ist auf jeden Fall die neue Weltordnung“, sagt Viktor Bodnár, CEO von BENKER, über die Zukunftsvision des Unternehmens. „Davon haben wir so lange geträumt, und jetzt ist es endlich genehmigt und geht 2022 in Betrieb.“
BENKER wird auf NATRIX laufen, einer hybriden Blockchain, die für den Finanzsektor entwickelt wurde. Der Dienst wird keinen zusätzlichen Aufwand für die Kunden erfordern und erfüllt alle GDPR-, Bankgeheimnis- und regulatorischen Anforderungen. Die Dienste der Marke werden anders funktionieren als die der Konkurrenz und bieten zahlreiche Funktionen, die Compliant Client Autonomy – oder ultimative Freiheit, vollständige Kontrolle für Kunden – und gleichzeitig ein hohes Maß an Sicherheit und Benutzerfreundlichkeit gewährleisten.
„Die große Idee von BENKER ist es, dem Nutzer die vollständige Kontrolle über seine Finanzen zu geben. Das mag zunächst einfach klingen, aber wir mussten uns während der Entwicklungs- und Lizenzierungsphase vielen Herausforderungen stellen“, sagt der Leiter des in Litauen ansässigen Unternehmens über die Arbeit der vergangenen zwei Jahre. Das Ergebnis ist ein System, bei dem sich Kunden und Dienstleister endlich auf einer Ebene befinden und gleichzeitig alle rechtlichen, institutionellen und regulatorischen Anforderungen eingehalten werden.
Aufgrund des großen Interesses hat die Vorregistrierung bereits begonnen. BENKER soll im Jahr 2022 in Betrieb gehen und den Anstoß geben zu einer neuen Transparenz und Kontrolle in Finanzdienstleistungen.
Weitere Informationen zum Unternehmen finden Sie hier
Der Social-Impact-Investor Oikocredit stellt ecoligo, Anbieter und Betreiber von Solar-as-a-Service-Lösungen für Gewerbe- und Industriebetriebe in Schwellenländern, ein Darlehen von 5 Mio. Euro zur Verfügung. Mit dem Betrag will ecoligo Solarstromlösungen für schätzungsweise 15 kleine und mittlere Unternehmen (KMU) in Ghana und Kenia entwickeln und sie mit sauberer Energie versorgen. Dadurch ermöglicht ecoligo ihnen erhebliche Kosteneinsparungen.
Seit seiner Gründung im Jahr 2016 leistet ecoligo Pionierarbeit bei der globalen Energiewende und bietet seine crowdfinanzierten Solar-as-a-Service-Lösungen Kunden in Schwellenländern rund um den Globus an. Bis heute hat das Berliner Unternehmen mehr als 58 Projekte mit einer Gesamtleistung von 19,2 MW vollständig installiert und in Betrieb genommen. Damit hat ecoligo über 41 Unternehmen und Nichtregierungsorganisationen bei der Reduzierung ihrer CO2-Emissionen unterstützt, während diese gleichzeitig von erheblichen Kosteneinsparungen profitieren konnten. Weitere 71 Projekte mit einer Kapazität von 41,7 MW sind unterzeichnet und in Planung.
Markus Schwaninger, CFO bei ecoligo, freut sich, gemeinsam mit Oikocredit zur globalen Energiewende beizutragen:
„Sehr gerne arbeiten wir mit einem so geschätzten und renommierten Partner wie Oikocredit in gemeinsamer Mission zusammen. Dank der Unterstützung konnten wir unsere Aktivitäten in Subsahara-Afrika ausweiten und mehr Solarprojekte als je zuvor ins Leben rufen.”
Siebren Wilschut, Investment Officer bei Oikocredit, sagte:
„Wir freuen uns, ecoligo bei seiner Expansion zu unterstützen, um den Zugang zu sauberer Energie zu sichern. Wir sind stolz auf die Partnerschaft mit ecoligo, einem aufstrebenden Unternehmen, das den kommerziellen und industriellen Sektor mit Solarstrom versorgt. Wir wollen das Unternehmen bei seiner weiteren Expansion und der Steigerung seiner sozialen Wirkung unterstützen, um KMUs und Organisationen dabei zu helfen, ihren CO2-Fußabdruck zu verringern und Arbeitsplätze durch erhebliche Kosteneinsparungen zu sichern.”
Die weltweit tätige Genossenschaft Oikocredit hat 46 Jahre Erfahrung in der Finanzierung von Organisationen, die in den Bereichen inklusives Finanzwesen, Landwirtschaft und erneuerbare Energien tätig sind.
Mit ihren Darlehen, Kapitalbeteiligungen und dem Aufbau von Kapazitäten will Oikocredit Menschen mit geringem Einkommen in Afrika, Asien und Lateinamerika ermöglichen, ihren Lebensstandard nachhaltig zu verbessern. Oikocredit finanziert 527 Partnerorganisationen mit einem ausstehenden Gesamtkapital von 876 Millionen Euro (Stand: 30. September 2021). Weitere Informationen unter:oikocredit.coop
Über Martin Baart
Martin kann auf 17 Jahre an Erfahrung in dem Bereich der erneuerbaren Energien und 13 Jahre an Erfahrung in Schwellenländern zurückblicken. Noch während seines Studiums in Australien arbeitete Martin für den Weltmarktführer für Microgrids, Powercorp, und war für die Einbindung von Solar- und Windkraftlösungen in Microgrids für meist abgelegene Gemeinden zuständig. Später wechselte er ins Business Development und unterstützte nach Aufbau des Europa-Büros den strategischen Verkauf an ABB. Hier baute er die Geschäftseinheit für Microgrids mit auf, wechselte dann jedoch als erster Mitarbeiter zum Berliner Start-Up OneShore Energy, das als Solarprojektentwickler in Sub-Sahara aktiv war. Martin war federführend am Aufbau des Unternehmens beteiligt und hat unter anderem die Erschließung der Märkte geleitet.
2015 verließ er seine dortige Position als CTO, um ecoligo zu gründen und die Finanzierungslücke bei Solarprojekten für gewerbliche und industrielle Endkunden, die ihm in seiner bisherigen Laufbahn in der Energiebranche in Schwellenländern oft begegnet war, zu schließen. Als CEO hat Martin ecoligo als führenden Anbieter von Solarenergie in Kenia, Ghana, Costa Rica, Chile, Vietnam, Panama, Uganda und den Philippinen etabliert.
Martin hat einen Bachelor of Electrical Engineering von der Fachhochschule Trier, einen Master of Business and Engineering von der Steinbeis-Hochschule in Berlin und einen Global Executive MBA von der IE Business School in Madrid. Darüber hinaus ist er zertifizierter Experte für Climate & Renewable Energy Finance der Frankfurt School of Finance and Management sowie Mitglied des Beirats der Adaptive Balancing Power GmbH und der Betteries GmbH.
Spectrum Markets, der paneuropäische Handelsplatz für verbriefte Derivate mit Sitz in Frankfurt, hat seinen aktuellen Quartalsbericht veröffentlicht. Er zeigt eine anhaltend positive Dynamik bei der Entwicklung des Unternehmens.
Das Handelsvolumen stieg im vierten Quartal im Vergleich zum Vorjahr um 52 %. Von Oktober bis Dezember 2021 wurden 259 Millionen verbriefte Derivate gehandelt, verglichen mit 171 Millionen im selben Zeitraum des Vorjahres. Dies unterstreicht ein anhaltend starkes Wachstum des Unternehmens.
Im Laufe des Quartals erreichte Spectrum zudem einen neuen Meilenstein: Mehr als 100 Millionen gehandelte verbriefte Derivate in einem einzigen Monat. Das Volumen überstieg im November 106 Millionen.
„Ein weiteres Rekordquartal ist ein wirklich großartiger Abschluss für das vergangene Jahr und untermauert die Stärke unserer Wachstumsambitionen für 2022 und darüber hinaus“, erklärt Nicky Maan, CEO von Spectrum Markets. „Ich freue mich besonders, dass wir nach wie vor mehr aktive Privatanleger bei uns sehen, aber auch dass der Umfang und die Häufigkeit der Trades zunehmen, da die aktuelle Marktdynamik weiterhin interessante Anlagemöglichkeiten schafft.“
„Wir haben in diesem Jahr einige große Ankündigungen geplant und freuen uns darauf, auf dem bisher Erreichten aufzubauen und Spectrum Markets in die nächste Phase seiner Entwicklung zu führen.“
Im 4. Quartal 2021 fanden 35,8 % der Transkationen außerhalb der traditionellen Handelszeiten statt (d. h. zwischen 17:30 und 9:00 Uhr MEZ). 83,8 % dieser Transaktionen entfielen auf Indizes, 8,8 % auf Währungspaare, 5,9 % auf Rohstoffe und 1,5 % auf Aktien, wobei die meistgehandelten Underlyings der DAX 40 (21,7 %), der NASDAQ 100 (21,4 %) und der OMX 30 (14,7 %) waren.
Spectrum Markets verzeichnet um 52 % höheres Handelsvolumen in Q4 als im Vorjahr
Titelfoto/Foto von Nicky Maan und die Grafik als JPG-Datei (Quelle jeweils: Spectrum Markets)
Karlsruhe, 26. Jan (Reuters) – Gastronomen erhalten bei coronabedingten Betriebsschließungen in der Regel keine Entschädigung von ihrer Versicherung. Das hat der Bundesgerichtshof (BGH) am Mittwoch in einem Pilotverfahren entschieden. Geklagt hatte ein Gastwirt aus Schleswig-Holstein gegen den Kölner Versicherer AXA, bei dem er vor der Pandemie eine Betriebsschließungsversicherung abgeschlossen hatte. Sie sollte ihm den Einnahmeausfall für 30 Tage ersetzen, wenn seine Gaststätte infolge von ansteckenden Krankheiten zwangsweise geschlossen würde. Doch im ersten Lockdown im März 2020 wurde seine Hoffnung enttäuscht – zu Recht, wie das oberste deutsche Berufungsgericht befand. Der BGH erklärte, der Versicherer müsse nur für Krankheitserreger zahlen, die in einer Liste in den Vertragsklauseln aufgeführt seien. Das Sars-2-Virus (Covid-19) war dort nicht genannt.
Der Versicherungsnehmer habe nicht erwarten können, dass die AXA bei allen Krankheiten nach dem Infektionsschutzgesetz zahle, die ihn zur Schließung zwingen. Denn sonst würde eine Auflistung der konkreten Krankheitserreger in den Versicherungsbedingungen „keinen Sinn machen“, sagte die Vorsitzende Richterin Barbara Mayen bei der Urteilsverkündung. Die Klausel sei auch nicht intransparent. Schließlich sei es im beiderseitigen Interesse, dass der Versicherer nicht bei jedem Infektionsgeschehen leisten müsse, da die Prämien sonst viel höher ausfallen müssten und die Versicherer vor unkalkulierbaren Risiken stünden.
Viele Versicherer verwenden ähnliche Klauseln wie die AXA. Das Urteil hat deshalb weitreichende Bedeutung. Allein beim BGH sind 160 Klagen zu Betriebsschließungsversicherungen in der Corona-Pandemie anhängig, in unteren Instanzen sind es noch weit mehr. Über Versicherer, die andere Klauseln verwendet haben, will der BGH noch gesondert verhandeln. (Az: IV ZR 144/21)
BGH – Betriebsschließungsversicherung muss bei Lockdown nicht zahlen
Berlin, 26. Jan (Reuters) – Auch das zweite Corona-Jahr 2021 hat dem Online-Handel in Deutschland starkes Wachstum beschert. Der Brutto-Umsatz von Waren im E-Commerce stieg um 19 Prozent auf 99,1 Milliarden Euro, wie der Branchenverband bevh am Donnerstag mitteilte. Inzwischen werde im Einzelhandel jeder siebte Euro über das Internet ausgegeben, im Nicht-Lebensmittelbereich sogar jeder fünfte Euro.
Verbraucherinnen und Verbraucher kaufen den Angaben zufolge immer mehr über mobile Geräte wie Smartphones. Deshalb reichten einfache Online-Shops nicht mehr. Vielmehr müssten sich Händler verstärkt über soziale Medien und Apps die Aufmerksamkeit der Kunden sichern.
Für 2022 gibt sich die Branche verhalten optimistisch und peilt ein Plus von zwölf Prozent auf 111 Milliarden Euro an. Das Wachstum könnte sich in den nächsten Jahren bei zehn bis zwölf Prozent einpendeln, sagte Verbandspräsident Gero Furchheim. Die gestiegene Inflation und anhaltende Probleme bei Lieferketten bremsen dem Verband zufolge derzeit noch.
Bisher versuchten die rund 37.000 Online-Händler mit ihren etwa 1,2 Millionen Beschäftigten ihre Lager aufzubauen, um sich gegen Lieferengpässe zu wappnen.
Waren und Dienstleistungen zusammen stiegen im vorigen Jahr stärker als erwartet auf gut 107 Milliarden Euro. Allerdings sank das Service-Geschäft dabei um knapp 13 Prozent auf acht Milliarden Euro. Denn Dienstleistungen rund um Reisen sowie Tickets für Sport- und Kulturveranstaltungen ließen wegen der Corona-Einschränkungen auch im zweiten Pandemie-Jahr nach.
Dafür orderten die Menschen über das Internet zunehmend Dinge des täglichen Bedarfs wie Lebensmittel und Tierfutter oder Medikamente. Rund drei von vier Deutschen kauften im vergangenen Monat online ein.
Im Coronajahr 2021 wächst deutsche E-Commerce-Branche um 19 Prozent
Berlin, 26. Jan (Reuters) – Die SPD-Politikerin Yasmin Fahimi soll als erste Frau neue Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) werden. Der Bundesvorstand des Dachverbandes von acht Einzelgewerkschaften mit rund 5,8 Millionen Mitgliedern habe die 54-Jährige am Mittwoch einstimmig nominiert, teilte der DGB mit. Die Wahl steht im Mai auf einem Bundeskongress an. DGB-Chef Reiner Hoffmann tritt nach acht Jahren im Amt nicht mehr an.
Fahimis Lebensgefährte ist der Vorsitzende der drittgrößten DGB-Gewerkschaft, Michael Vassiliadis von der IG Bergbau-Chemie-Energie. Fahimi war viele Jahre Abteilungsleiterin beim Hauptvorstand der IG BCE, bevor sie 2014 für ein knappes Jahr Generalsekretärin der SPD wurde. Sie ist derzeit Mitglied des Bundestages und des SPD-Parteivorstandes.
Klarna erweitert die Klarna App um ein Festgeldkonto und bietet Konsument*innen die Möglichkeit, an einem einzigen Ort Geld zu sparen, ihre gesamten Finanzen zu verwalten und fundierte finanzielle Entscheidungen zu treffen.
Klarna, einer der weltweit führenden Banking- Zahlungs- und Shoppingdienstleister, startet heute sein neues Festgeldangebot “Festgeld+” in der Klarna App. Das Sparkonto ist in wenigen Minuten eröffnet und bietet jährliche Zinsraten, die derzeit zu den attraktivsten Angeboten in ganz Europa gehören. Ab sofort können Konsument*innen in der Klarna App ihre Einlagen jederzeit und überall verwalten und ihr Erspartes mühelos vermehren.
Felix Würtenberger, Card & Banking Lead bei Klarna: “Die Klarna App ist das schweizer Taschenmesser der Consumer-Apps. Man kann seine täglichen Bankgeschäfte ganz schnell erledigen, Zahlungen einfach im Blick behalten, bei seinen Lieblingsshops einkaufen und jetzt auch herausragende Zinsen auf sein Erspartes verdienen – alles in der Klarna App. In Kombination mit unseren Budgeting-Tools und Ausgabeanalysen macht die Klarna App das typischerweise langweilige und mühsame Geldmanagement spielerisch leicht und hilft so Verbraucher*innen, Kontrolle über ihre Finanzen zu übernehmen und smarte Gewohnheiten zu entwickeln.“
Aufgrund stetig schrumpfender Zinsen über die letzte Dekade hinweg wurden einer ganzen Generation deutscher Sparer*innen faire Renditen auf ihr hart erarbeitetes Geld verwehrt. Im Gegenteil: Traditionelle Banken führten sogar reihenweise Kontoführungsgebühren ein. Gleichzeitig sind die Sparquoten während der COVID-19-Pandemie auf ein Rekordniveau gestiegen. Folglich brauchen Konsument*innen jetzt mehr denn je gute Alternativen, um ihre Ersparnisse zu schützen und gewinnbringend anlegen zu können. Mit Festgeld+ geht Klarna auf diese Bedürfnisse ein und bietet Konsument*innen eine sichere, leicht einzurichtende und rentable Lösung für ihre Ersparnisse.
Um mit dem Sparen zu beginnen, müssen Konsument*innen lediglich ein Klarna Bankkonto in der aktuellsten Version der App eröffnen, Geld von einem externen Konto einzahlen und den gewünschten Betrag auf ihr Sparkonto übertragen. Mit Festgeld+ haben die Konsument*innen die Wahl zwischen 4 Laufzeiten mit effektiven Jahreszinsen von bis zu 1,15 % und können bereits ab 1€ mit dem Sparen beginnen.
Ausgestattet mit einer Vollbanklizenz der schwedischen Finanzaufsicht verwahrt Klarna bereits umgerechnet 6 Milliarden Euro an Kundeneinlagen. In Deutschland wird Festgeld+ das bestehende Desktop-Festgeldangebot von Klarna sowie die Partnerschaft mit dem Einlagenmarktplatz Raisin ergänzen.
Festgeld+ auf einen Blick
Festgeldanlagen mit einer Laufzeit von 12, 24, 36 oder 48 Monaten, die mit äußerst attraktiven Jahreszinsen in Höhe von 0,5%, 0,85%, 1,05% bzw. 1,15% anlaufen.
Einfache, papierlose Kontoeröffnung mit nur wenigen Klicks in der Klarna App.
Keine Kontoführungsgebühren. Sowohl das Klarna Bankkonto also auch das Festgeldkonto sind kostenlos.
Die Kundeneinlagen sind durch das schwedische Einlagensicherungssystem bis zu 100.000 € garantiert.
Biometrischer Login per Fingerabdruck oder Gesichtserkennung für zusätzliche Sicherheit.
24-Stunden-Kundenservice direkt in der Klarna App.
Festgeldplus+ ist das erste einer Reihe neuer Finanzmanagement-Features, die im Jahr 2022 folgen werden und baut direkt auf den umfangreichen Services auf, die im November 2021 mit dem Relaunch der Klarna App eingeführt wurden. Durch die Verschmelzung von Shopping-Inspiration und einfachen Zahlungsmethoden bis hin zu transparentem Banking, Budgeting-Tools und Sendungsverfolgung an einem Ort, verhilft die Klarna App über 45 Millionen Nutzern weltweit zu maximaler Flexibilität, Transparenz und Kontrolle über ihre Finanzen.
Dr. Katrin Stark verantwortet als Chief Operating Officer die operative Performance von orderbird und steuert den Übergang zur Payment-Firma
orderbird erweitert seine Führungsspitze und gewinnt mit Dr. Katrin Stark eine erfahrene Managerin und Chief Operating Officer. Die Finanzexpertin wird orderbird, (www.orderbird.com), den führenden Anbieter für cloudbasierte Kassensysteme mit integriertem Bezahlsystem in Europa, ab sofort mit ihrer Expertise im Tech-, Payment- und FinTech-Bereich sowie bei der operativen Performance des Unternehmens unterstützen.
Die studierte Informatikerin, die im Bereich Computer Vision und Machine Learning in US und Deutschland forschte, kann auf eine langjährige Erfahrung im Finanzsektor zurückblicken. So war sie bereits bei McKinsey&Company als Unternehmensberaterin im Finanzbereich tätig und verantwortete als Senior Managerin verschiedene Positionen bei der Commerzbank, der Deutschen Bank und der Silicon Valley Bank. Neben ihrer neuen Rolle als orderbird COO ist Dr. Katrin Stark zudem Senior Advisor in den Beiräten verschiedener FinTechs.
Dr. Katrin Starks Fokus liegt insbesondere darauf, digitale Strategien und Geschäftsmodelle mit Fintechs zu entwickeln sowie eine erfolgreiche Unternehmenssteuerung in allen Geschäfts-, Technologie- und regulatorischen Aspekten für Finanzdienstleistungsunternehmen aufzubauen. Das sind Fachgebiete, von denen orderbird mit seiner geplanten Payment Strategie nur profitieren kann.
„Wir sind sehr glücklich, dass wir mit Katrin eine solch herausragende Expertin in Sachen Payment und Finance für unserer Team gewinnen konnten,” erläutert Jakob Schreyer, Gründer und Chief Strategy Officer von orderbird. „Wir haben ambitionierte Ziele, unser Geschäftsmodell auf ein neues Level zu heben und orderbird damit als feste Größe im Zahlungsdienstleistungssektor zu etablieren. Als neue COO ist Frau Dr. Stark daher die perfekte Besetzung, um diese Pläne und das damit verbundene Wachstum unseres Unternehmens auf sichere Standbeine zu stellen.”
Auch Dr. Katrin Stark freut sich auf die neuen Herausforderungen und Chancen, orderbirds Präsenz im Finanzsektor weiter auszubauen: „orderbird ist ein herausragendes Softwareunternehmen mit einem enormen Wachstumspotenzial sowohl geografisch in Europa als auch im Ausbau seines Produktangebots, insbesondere im Bereich Finanzdienstleistungen. Und genau hier, im Anbieten von vertikalen Payment- und Banking-Lösungen liegt die Zukunft. Denn nur eine erfolgreiche Kombination aus Beidem führt zu Innovationen, die Kund*innen letztlich zum Erfolg verhelfen. Mit seiner neuen Payment-Strategie wird orderbird seine Kund*innen zukünftig noch besser im täglichen Zahlungsprozess unterstützen und ein starker Partner an ihrer Seite sein, damit sie sich ganz ihrem Kerngeschäft widmen können.”
Gemeinsam mit David Feichter, Chief Product Officer von orderbird, sind sie davon überzeugt, dass die neue Payment-Strategie sowohl Kunden als auch Branchen von orderbird positiv verändern wird. „Unser Ziel ist es, Kartenakzeptanz und andere bargeldlose Zahlungen für unsere Kunden schnell, einfach und fair zu machen“, erklärt David Feichter. „Als Payment Facilitator kümmern wir uns um das Nutzererlebnis und attraktive Konditionen für unabhängige Gastronomen und lokale Unternehmer.“