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Vor der Fed-Sitzung am 4. Mai – Kommentar Aegon Asset Management

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Fed Inflation

Vor der Fed-Sitzung am 4. Mai: „Die Bedingungen für eine Rückkehr zu neutralen Zinssätzen in den USA sind mit Vollbeschäftigung und einer Inflation von 8,5 % erfüllt“.

Ein Kommentar von Nick Chatters, Investmentmanager bei Aegon Asset Management zu den Zinserwartungen nach den Wirtschaftsdaten aus den USA in dieser Woche und im Vorfeld der FOMC-Sitzung in der nächsten Woche:

„Die Bedingungen für eine Rückkehr zu neutralen Zinssätzen in den USA sind mit Vollbeschäftigung und einer Inflation von 8,5 % erfüllt. Die Fed möchte die Zinsen so schnell anheben, wie es der Aktienmarkt zulässt, denn ohne diese Einschränkung würden wir nicht von einem Zinserhöhungszyklus sprechen. Der Markt scheint mit Zinsschritten von 50 Basispunkten anstelle der historischen Norm von 25 Basispunkten einverstanden zu sein. Gibt es also irgendetwas, das Jay Powell und sein Team zu diesem späten Zeitpunkt noch von einer Zinserhöhung um 50 Basispunkte am 4. Mai abbringen könnte?

Das gestern veröffentlichte BIP für das erste Quartal blieb hinter den Erwartungen zurück und war mit -1,4 % sogar negativ, was jedoch hauptsächlich auf einen Anstieg der Importe zurückzuführen ist – der zugrunde liegende Konsum und die Investitionen sehen gut aus.

Heute steht auch die Umfrage der University of Michigan auf dem Programm, bei der es von entscheidender Bedeutung sein wird, ob sich der Aufwärtstrend bei den Inflationserwartungen für die nächsten fünf bis zehn Jahre fortsetzt, was auf eine gewisse Abschwächung der längerfristigen Inflationserwartungen hindeuten und der Fed einige Sorgen bereiten würde.

Außerdem werden die beiden ISM-Umfragen veröffentlicht, aber da sich sowohl das verarbeitende Gewerbe als auch der Dienstleistungssektor im expansiven Bereich befinden, werden sie die Reaktion der US-Notenbank wahrscheinlich nicht beeinflussen, auch wenn sie von ihren Höchstwerten abweichen. Angesichts der ADP-Beschäftigungsdaten, die am Freitag zu den Lohn- und Gehaltszahlen führen, könnte es sein, dass wir eine gewisse Schwäche erleben. Aber wenn dem so ist, ist ein einzelner Datenpunkt nicht geeignet, in den Augen der Fed einen neuen Trend zu setzen.“

Vor der Fed-Sitzung am 4. Mai – Kommentar Aegon Asset Management

Foto von Nick Chatters (Quelle: Aegon AM)

Weitere wichtige Entwicklungen zur Börse.

3. Mai 2022 Marktentwicklungen

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03. Mai (Reuters) – Es folgt der Reuters-Blick zu wichtigen Entwicklungen aus der Unternehmenswelt über die Top-Themen des Tages hinaus:

UNIVERSAL MUSIC – Amsterdam: Das weltgrößte Musiclabel hat im ersten Quartal deutlich mehr Umsatz mit Abos und Streaming-Diensten wie Spotify und Apple Music gemacht. Der Konzernumsatz stieg im ersten Quartal um 22 Prozent auf 2,2 Milliarden Euros, wobei Steigerungen von 25 Prozent beim Streaming und 18,3 Prozent im Abo-Geschäft Rückgänge bei den Musik-Downloads wettmachten. Der Kerngewinn des Musikverlags mit Künstlern wie Taylor Swift und Billie Eilish stieg wie am Markt erwartet auf 455 Millionen Euro von 396 Millionen Euro.

TEVA- Jerusalem: Negative Wechselkurseffekte setzen dem weltgrößten Generikahersteller zu. „Während die Lockerung der Corona-Beschränkungen zu einer positiven Dynamik in unserem europäischen Geschäft geführt hat, sehen wir uns mit Wechselkursschwankungen konfrontiert und haben daher unsere Umsatzprognose für 2022 gesenkt“, erklärte Vorstandschef Kare Schultz. Teva rechnet nun mit einem Umsatz von 15,4 bis 16,0 Milliarden Dollar statt von 15,6 bis 16,2 Milliarden Dollar nach 15,9 Milliarden im vergangenen Jahr. Die Prognose für den bereinigten Gewinn je Aktie bekräftigte die Mutter der deutschen Generikafirma Ratiopharm. Im ersten Quartal fiel der Umsatz wegen schlechterer Geschäfte in den USA, wo der Markt heiß umkämpft ist, um acht Prozent auf 3,6 Milliarden Dollar. Der bereinigte Gewinn sank auf 55 Cent je Aktie von 63 Cent vor Jahresfrist.

PARAMOUNT – Bangalore: Der US-Medienkonzern hat im ersten Quartal sein unter der weltweiten Konjunkturabkühlung schwächelndes Werbegeschäft zu spüren bekommen. Der Umsatz ging um ein Prozent auf 7,33 Milliarden Dollar zurück, wie Paramount – früher unter dem Namen ViacomCBS bekannt – mitteilte. Der Gewinn brach sogar um mehr als die Hälfte auf 433 Millionen Dollar ein. Trotzdem sorgte Paramount, zu dem Sender wie CBS, Showtime, Comedy Central und MTV gehören, für eine positive Überraschung. Von Januar bis März gewann das Unternehmen mehr als sechs Millionen Streamingkunden für sein Angebot Paramount+ – trotz der scharfen Konkurrenz, und obwohl Branchenpionier Netflix zuletzt Probleme hatte.

RESTAURANT BRANDS- Berlin: Der Eigner von Ketten wie Burger King und Tim Hortons hat im ersten Quartal von gestiegenen Preisen und mehr Besuchern profitiert. Der Umsatz kletterte um 15 Prozent auf 1,45 Milliarden Dollar, wie das Unternehmen mitteilte, das ähnlich wie McDonald’s und Starbucks wegen höherer Kosten die Preise angehoben hat. Restaurant Brands ist mit rund 15 Prozent an einem Franchise mit dem russischen Partner Alexander Kolobow beteiligt, das rund 800 Burger-King-Läden in Russland betreibt. Diese sind trotz des Ukraine-Kriegs weiterhin geöffnet. 2021 machten sie rund zwei Prozent des Restaurant-Brands-Gesamtumsatzes aus. Für das laufende Jahr rechnet der in Toronto beheimatete Konzern nach eigenen Angaben nicht damit, einen Gewinn mit dem Franchise zu erzielen.

ESTEE LAUDER- Bangalore: Der US-Kosmetikkonzern wird vom Ukraine-Krieg und den COVID-19-Beschränkungen in China belastet und kassiert seine Jahresziele. Der Hersteller von MAC-Lippenstiften und Bobbi-Brown-Grundierungen rechnet 2022 noch mit einem Umsatzplus von sieben bis neun Prozent statt mit 13 bis 16 Prozent. Für den bereinigten Gewinn je Aktie stellte der Vorstand 7,05 bis 7,15 Dollar in Aussicht statt 7,43 bis 7,58 Dollar. Höhere Kosten und Lieferengpässe, die sich durch den Ukraine-Krieg verschlimmert hätten, belasteten die Geschäfte, hieß es.

CAMPARI – Mailand: Der italienische Getränkekonzern hat nach dem Abklingen der Corona-Pandemie von der Wiedereröffnung der Bars in Europa profitiert und dank des starken Aperitifkonsums besser abgeschnitten als erwartet. Im ersten Quartal stieg der Umsatz um 29 Prozent auf 535 Millionen Euro, wie Campari mitteilte. Er lag damit mehr als doppelt so hoch als von Analysten geschätzt. Das bereinigte operative Ergebns (Ebit) schnellte um knapp 60 Prozent auf 114 Millionen Euro. Der Vorstand des Herstellers von Campari- und Aperol-Bitter bestätigte seine Prognose und kündigte Preiserhöhungen an, um die Kostensteigerungen auszugleichen. 

DUPONT- Frankfurt: Der US-Chemiekonzern kämpft mit Gegenwind durch höhere Rohstoff- und Logistikkosten. Dank Preiserhöhungen konnte DuPont allerdings seinen operativen Gewinn (Ebitda) im ersten Quartal noch um zwei Prozent auf 818 Millionen Dollar steigern. Der Umsatz zog um neun Prozent auf 3,27 Milliarden Dollar an, auch wegen einer höheren Nachfrage, wie DuPont mitteilte. Der bereinigte Nettogewinn stagnierte bei 420 Millionen Dollar. Vorstandschef Ed Breen warnte vor weiteren makroökonomischen Unsicherheiten, insbesondere durch Corona-Lockdowns in China, die zu einem Margenrückgang im zweiten Quartal führen dürften.

EUROWINGS – Frankfurt: Die Lufthansa-Tochter schließt sich ab Juli dem Kundenbindungsprogramm des Mutterkonzerns „Miles & More“ an. Das eigene Bonusprogramm „Boomerang Club“ werde eingestellt, teilte Eurowings mit. Kunden des Ferienfliegers können künftig Prämienmeilen sammeln und sie für Frühbucher-Angebote oder Rabatte bei Online-Shops, Hotels oder Mietwagen einlösen. Eurowings wolle sich damit klar von Billigfluggesellschaften absetzen, erklärte Eurowings-Chef Jens Bischof. 

BP – London: Der britische Ölmulti hat im ersten Quartal von gestiegenen Öl- und Gaspreisen profitiert und das beste Ergebnis seit einem Jahrzehnt eingefahren. Das zugrundeliegende Ergebnis stieg auf 6,25 Milliarden Dollar nach 2,6 Milliarden vor Jahresfrist und übertraf damit die Analystenschätzungen von 4,49 Milliarden Dollar. Abschreibungen von 24 Milliarden Dollar auf die 19,75-prozentige Beteiligung am russischen Ölgiganten Rosneft und zwei weitere Joint Ventures sorgten allerdings für einen Nettoverlust von 20,4 Milliarden Dollar, wie BP mitteilte. Vor Jahresfrist verbuchte der Konzern noch einen Gewinn von rund 4,7 Milliarden Dollar.

PFEIFFER VACUUM – Düsseldorf: Der Vakuumpumpen-Hersteller hat von der starken Nachfrage nach Produkten für die Halbleiter-Herstellung profitiert und im ersten Quartal kräftig zugelegt. Bei einem Umsatzplus von 12,7 Prozent auf 216 Millionen Euro schnellte das operative Ergebnis (Ebit) um knapp 39 Prozent auf 31,3 Millionen Euro. Unter dem Strich stieg der Gewinn um knapp 40 Prozent auf 22,2 Millionen Euro. Für das Gesamtjahr bestätigte der Vorstand seine Ziele, die ein Umsatzplus von fünf Prozent vorsehen. Dabei kalkuliert er mit zunehmenden Störungen der Lieferketten. Zudem soll die operative Umsatzrendite (Ebit-Marge) 14 Prozent erreichen.

SCOUT24 – München: Bei der Immobilienanzeigen-Plattform wächst nach dem ersten Quartal die Zuversicht. Der Umsatz sei von Januar bis März um 15 Prozent auf 107,9 Millionen Euro gestiegen, so stark wie seit 2015 nicht mehr, teilte das Münchner Unternehmen mit. Scout24 mache Fortschritte auf dem Weg vom reinen Anzeigengeschäft zu Produkten, die Kauf, Anmietung und Management von Immobilien digitalisierten und erleichterten. Vor allem die Vermittlung von Maklern boome. Das operative Ergebnis aus dem gewöhnlichen Geschäft (Ebitda) stieg um 6,5 Prozent auf 58,6 Millionen Euro. Im Gesamtjahr traut Scout24 sich nun ein Umsatzwachstum von zwölf (bisher elf bis zwölf) Prozent zu, das Ebitda soll um sieben bis acht (bisher sechs bis acht) Prozent zulegen. Scout24 stand zuletzt im Mittelpunkt von Übernahmespekulationen.

NORSK HYDRO – Oslo: Der norwegische Aluminium-Konzern hat zum Jahresauftakt den Gewinn verdoppelt. Das bereinigte operative Ergebnis (Ebitda) schnellte auf 11,2 (Vorjahr: 5,2) Milliarden Kronen (1,12 Milliarden Euro) und erreichte damit einen Rekordwert. Der Umsatz stieg um 46 Prozent auf 46,6 Milliarden Kronen. Die Aluminiumpreise an der Londoner Metallbörse waren in den ersten drei Monaten stark gestiegen und erreichten Rekordhöhen von über 4000 Dollar pro Tonne. Seit den Höchstständen sank der Preis und liegt nun bei über 3000 Dollar.

TELENOR – Oslo: Der norwegische Telekomkonzern bekommt die höheren Kosten zu spüren. Das Betriebsergebnis (Ebitda) fiel von Januar bis März um 4,5 Prozent auf knapp 11,7 Milliarden Norwegische Kronen (1,18 Milliarden Euro), wie Telenor mitteilte. Das lag unter den Erwartungen von Analysten. Firmenchef Sigve Brekke begründete die Entwicklung mit dem verhaltenen Festnetzgeschäft in Norwegen und der schärferen Konkurrenz in Thailand. Das – wie auch die höheren Energiepreise und Projektkosten – würden das Geschäft zunächst weiterhin belasten. Telenor zählt rund 173 Millionen Vertragskunden und macht rund die Hälfte des Umsatzes in Asien.

SBERBANK – Zürich: Die Schweizer Finanzmarktaufsicht (Finma) verlängert die Maßnahmen zum Schutz der Gläubiger der Sberbank (Switzerland) AG bis am 31. Mai 2022. Die Behörde begründete den Schritt mit den verschärften internationalen Sanktionen und der in der Folge weiter bestehenden Risiken für die Liquiditätssituation der Tochter der russischen Sberbank. Anfang März hatte die Finma einschneidende Einschränkungen gegen das Institut verhängt. So durfte die Bank ohne Zustimmung der Behörde keine Auszahlungen oder Transaktionen tätigen, die nicht für den operativen Betrieb nötig seien. Die Maßnahmen waren ursprünglich bis zum 2. Mai befristet. Der von der Finma eingesetzte Untersuchungsbeauftragte übe seine Funktion weiter aus.

BNP PARIBAS- Paris: Ein starker Anstieg der Handelsaktivitäten hat den Nettogewinn von Frankreichs größter börsennotierter Bank anschwellen lassen. Das Ergebnis stieg im ersten Quartal um 19,2 Prozent auf 2,11 Milliarden Euro, wie BNP Paribas mitteilte. Die Rücklagen für faule Kredite sanken um rund 49 Prozent. 

LOGITECH – Danzig: Der Computerzubehör-Hersteller senkt wegen des Kriegs in der Ukraine und der Abschwächung der Nachfrage nach dem Home-Office-Boom in der Corona-Pandemie seine Prognose. Logitech rechnet nun für das Geschäftsjahr 2022/23 mit einem operativen Gewinn in einer Spanne zwischen 875 und 925 Millionen Dollar, wie das Unternehmen mitteilte. Zuvor waren 900 bis 950 Millionen Dollar in Aussicht gestellt worden. Zudem erwarte die schweizerisch-amerikanische Firma ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum von zwei bis vier Prozent statt den bislang angepeilten Anstieg im mittleren einstelligen Prozentbereich. Der Jahresausblick lässt die geschätzten Umsätze und Gewinne, die in der Ukraine und in Russland erzielt worden wären, außer Acht. Im vergangenen Geschäftsjahr 2021/22 (per Ende März) konnte Logitech den Umsatz noch um vier Prozent auf ein Rekordhoch von 5,48 Milliarden Dollar steigern.

3. Mai 2022 Marktentwicklungen

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Wichtige Entwicklungen zur Börse.

3. Mai 2022 Dax höher erwartet – Nahender Fed-Entscheid im Blick

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Frankfurt, 03. Mai (Reuters) – Einen Tag vor der mit Spannung erwarteten Zinsentscheidung der Notenbank Fed wird der Dax Berechnungen von Banken und Brokerhäusern zufolge am Dienstag höher starten. Die Furcht vor einer drastischen Straffung der US-Geldpolitik und maue Konjunkturdaten aus China hatten den deutschen Leitindex zum Wochenanfang um 1,1 Prozent auf 13.939,07 Punkte gedrückt. Hier lesen.

Grafik AgenaTrader (Grafik Download)

Dax fällt
Screenshot: Agenda Trader 2. Mai 2022

Unter Investoren gilt eine US-Zinserhöhung um einen halben Prozentpunkt als ausgemacht, auch wenn die US-Industrie zuletzt überraschend etwas an Schwung verloren hatte. Nachhaltige Erholungsversuche werde es an den Aktienmärkten vor Mittwoch wohl nicht geben, sagten Börsianer.

Zudem hält eine Reihe von Firmenbilanzen Anleger auf Trab. Einblicke in den Geschäftsverlauf zum Jahresanfang gewähren unter anderem der Chemiekonzern Covestro, die Deutsche Post, der Vakuumpumpen-Hersteller Pfeiffer Vacuum und der Versorger Uniper. Zahlen legen auch die Bank BNP Paribas<BNPP.PA>, der Ölkonzern BP<BP.L> und der Getränke-Anbieter Campari<CPRI.MI> vor.

Schlusskurse europäischer Indizes am vorangegangenen HandelstagStand
Dax<.GDAXI>13.939,07
Dax-Future<FDXc1>14.063,00
EuroStoxx50<.STOXX50E>3.732,44
EuroStoxx50-Future<STXEc1>3.715,00
Schlusskurse der US-Indizes am vorangegangenen HandelstagStandVeränderung
Dow Jones<.DJI>33.061,50+0,3 Prozent
Nasdaq<.IXIC>12.536,02+1,6 Prozent
S&P 500<.SPX>4.155,38+0,6 Prozent
Asiatische Indizes am DienstagStandVeränderung
Nikkei<.N225>Kein Handel
Shanghai<.SSEC>Kein Handel
Hang Seng<.HSI>21.098,32+0,0 Prozent

3. Mai 2022 Dax höher erwartet – Nahender Fed-Entscheid im Blick

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Wichtige Entwicklungen zur Börse.

Deutsche Post startet mit Umsatz- und Gewinnplus ins Jahr

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Düsseldorf, 03. Mai (Reuters) – Die Deutsche Post steuert auch nach dem Rekordjahr 2021 dank einer starken Entwicklung in der Frachtsparte weiter auf Wachstumskurs. Der Umsatz sei von Januar bis März 2022 um 19,8 Prozent auf 22,6 Milliarden Euro in die Höhe geschnellt, teilte die Post am Dienstag mit. Der operative Ertrag (Ebit) stieg auf 2,2 (Vorjahr: 1,9) Milliarden Euro.

Die Ziele für 2022 bekräftigte der Konzern. Post-Chef Frank Appel hatte in seiner vorab verbreiteten Rede für die Hauptversammlung bereits gesagt, die Prognose für das laufende Jahr bleibe positiv. Der boomende Online-Handel und der anziehende Welthandel hatten die Deutsche Post in der Vergangenheit von Rekord zu Rekord getragen. Nun verlor zwar das Paketgeschäft an Tempo, doch konnten Express- und Frachtgeschäfte zulegen.

Deutsche Post startet mit Umsatz- und Gewinnplus ins Jahr

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Titelfoto: Symbolfoto

Wichtige Entwicklungen zur Ukraine.

Ukraine aktuell 03.05.22

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03. Mai (Reuters) – Es folgen Entwicklungen rund um den Krieg in der Ukraine. Zum Teil lassen sich Angaben nicht unabhängig überprüfen.

19.36 Uhr – Merz in Kiew – Auf Deutschland ruhen viele Hoffnungen

Der CDU-Vorsitzende Friedrich Merz mahnt eine Führungsrolle Deutschlands nach Beendigung des Ukraine-Krieges an. Mit Blick auf Garantiemächte, die die Sicherheit der Ukraine gewährleisten sollen, sagt Merz in Kiew: „Da muss Deutschland eine führende Rolle spielen.“ Dies gelte auch in der Frage, wann und wie die Ukraine Mitglied der Europäischen Union werden solle, sagt Merz nach einem Gespräch mit Kiews Bürgermeister Vitali Klitschko und betont: „Auf unserem Land ruhen viele Hoffnungen.“

18.46 Uhr – Nigeria – Notkauf von kanadischem Kali wegen Russland-Sanktionen

Nigeria hat nach eigener Darstellung wegen der westlichen Sanktionen gegen Russland Kali in Kanada kaufen müssen. „Russland konnte nicht liefern, deswegen haben wir es von Händlern in Kanada erworben“, sagt Uche Orji, Chef der nigerianischen Investmentbehörde NSIA, der Nachrichtenagentur Reuters. Über die Kosten des Geschäfts im April macht er keine Angaben. Allerdings ist der Preis für Lieferungen nach Westafrika inzwischen 250 Prozent höher als vor einem Jahr, wie aus Daten des Rohstoffdienstes Argus Media hervorgeht. Seit 2019 erhält das Land mit 200 Millionen Menschen sein Kali ausschließlich von dem russischen Konzern Uralkali. Die Chemikalie ist ein wichtiger Bestandteil von Dünger.


17.59 Uhr – Gouverneur – Mindestens zehn Tote bei Angriff auf Kokerei

Bei einem Angriff russischer Streitkräfte auf eine Kokerei in der Stadt Awdijiwka in der Donezk-Region in der Ostukraine sind nach ukrainischen Angaben mindestens zehn Menschen ums Leben gekommen. Zudem seien 15 Personen verletzt worden, sagt Gouverneur Pawlo Kyrylenko. „Die Russen wussten genau, worauf sie zielten. Die Arbeiter hatten gerade ihre Schicht beendet und an einer Bushaltestelle gewartet, um vom Werk nach Hause zu fahren“, ergänzt Kyrylenko.

17.55 Uhr – Frankreichs Präsident Emmanuel Macron ruft in einem Telefonat das russische Staatsoberhaupt Wladimir Putin dazu auf, die Kämpfe zu stoppen. „Ich habe Russland aufgefordert, seiner internationalen Verantwortung als Mitglied des UN-Sicherheitsrats gerecht zu werden und diesen verheerenden Angriff zu beenden“, teilt sein Büro nach dem Telefonat mit. Macron habe Putin gesagt, dass er über die Situation im Donbass und in Mariupol sehr besorgt sei. 

17.00 Uhr – CDU-Chef Friedrich Merz hat in Kiew auch den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj zu einem rund einstündigen Gespräch getroffen. Das wird aus seiner Delegation bestätigt.

16.32 Uhr – Borrell – Neue EU-Sanktionen betreffen Ölindustrie und Banken

Die neuen EU-Sanktionen gegen Russland werden nach Angaben des Außenbeauftragten Josep Borrell die Ölindustrie betreffen und weitere Banken des Landes. Zudem richteten sich die Strafmaßnahmen gegen Verantwortliche für Desinformation, teilt Borrell in einem Tweet mit. Der Vorschlag der EU-Kommission für das mittlerweile sechste Sanktionspaket gegen Russland werde den 27 Mitgliedstaaten zur Zustimmung vorgelegt. 

16.17 Uhr – EU will noch im Mai Plan für Gas-Alternativen vorstellen

Das sechste Sanktionspaket gegen Russland soll noch am Dienstag bekanntgegeben werden. Das sagte EU-Energiekommissar Kadri Simson im Europäischen Parlament. Noch im Mai solle ein Plan vorgestellt werden, wie zwei Drittel der europäischen Gasimporte aus Russland bis zum Jahresende ersetzt werden könnten. Die EU sei im Kontakt mit allen großen Gasanbietern auf der Suche nach Alternativen zu russischen Lieferungen. 

16.15 Uhr – CDU-Chef Friedrich Merz hat in der Ukraine den Ort Irpin besucht und sich erschüttert über die Opfer des russischen Angriffs gezeigt. „Der Bürgermeister hat mir in sehr eindrucksvollen Worten gerade geschildert, was hier passiert ist, welche Opfer hier zu beklagen sind, aber auch welche großartige Leistung“, sagt Merz. „Ich denke, wir sind in Deutschland auch weiter verpflichtet, diesem Land zu helfen und gerade einer solchen Stadt wie Irpin, auch beim Wiederaufbau zu helfen.“ 

16.03 Uhr – Der russische Präsident Wladimir Putin hat Medienberichten zufolge den Westen aufgefordert, Druck auf die Ukraine auszuüben, um Gräueltaten zu beenden. Die westlichen Staaten könnten helfen, „Kriegsverbrechen (und) massiven Beschuss von Städten und Siedlungen im Donbass“ zu beenden, die zu Opfern unter der Zivilbevölkerung führten, habe Putin bei einem Telefonat mit seinem französischen Amtskollegen Emmanuel Macron erklärt. Putin habe zudem ein Ende der Waffenlieferungen an die Ukraine gefordert, meldete die Nachrichtenagentur RIA unter Berufung auf das russische Präsidialamt.

15.21 Uhr – UN – 101 Menschen aus Stahlwerk in Mariupol evakuiert

Aus dem von russischen Truppen belagerten Stahlwerk Asowstal in Mariupol sind nach Angaben der Vereinten Nationen etwa 101 Menschen evakuiert worden. Die meisten von diesen seien seien nun in Saporischschja, wo sie humanitäre Hilfe erhielten. „Dank der Operation konnten 101 Frauen, Männer, Kinder und ältere Menschen endlich die Bunker unter dem Asowstal-Stahlwerk verlassen und nach zwei Monaten das Tageslicht erblicken“, sagt Osnat Lubrani, humanitärer Koordinator der Vereinten Nationen für die Ukraine. Das Internationale Komitee des Roten Kreuzes, das ebenfalls an der Aktion beteiligt war, sprach von rund 100 Menschen, die am Dienstag Saporischschja aus dem Werksgebiet von Mariupol erreicht hätten. Unter ihnen seien einige Verwundete gewesen.

13.58 Uhr – Johnson – Ukrainer haben Mythos von Putins Unbesiegbarkeit zerstört

Der britische Premierminister Boris Johnson richtet sich an das ukrainische Parlament: „Ich habe heute eine Nachricht für Sie: Die Ukraine wird gewinnen. Die Ukraine wird frei sein“, sagt Johnson laut Mitteilung seines Büros in der Videoansprache. Die Ukraine habe durch ihrem Kampf den Mythos der Unbesiegbarkeit des russischen Präsidenten Wladimir Putin zerstört. Putins Kriegsmaschinerie sei an der Liebe der Ukrainer zu ihrem Vaterland gescheitert. Großbritannien werde die Ukraine weiter unterstützen. 

13.49 Uhr – Ukrainische Kämpfer im Stahlwerk Asowstal in der umringten Hafenstadt Mariupol haben nach russischen Angaben eine Feuerpause zu ihrem Vorteil ausgenutzt und sich dort wieder in Stellung gebracht. Russland habe daher mit dem Beschuss dieser Stellungen begonnen, berichtet die Agentur RIA unter Verweis auf das Verteidigungsministerium. „Es wurde ein Waffenstillstand erklärt, Zivilisten wurden aus dem Gebiet von Asowstal evakuiert“, hieß es. Dort stationierte Soldaten hätten das ausgenutzt. „Jetzt beginnen Einheiten der russischen Armee und der Volksrepublik Donezk mit Artillerie und Luftunterstützung, diese Feuerstellungen zu zerstören.“

13.48 Uhr – Der Hauptstadtflughafen BER sieht ein mögliches Lieferembargo von russischem Öl eher gelassen. Der Airport sei selbst kaum betroffen, aber durch die Fluggesellschaften letztlich indirekt, sagt Flughafenchefin Aletta von Massenbach. Die Airlines hätten wegen des Kerosins eigene Lieferverträge mit Mineralölgesellschaften. Der BER habe Anzeichen dafür, dass die Mineralölfirmen Wege hätten, ihren Lieferverpflichtungen nachzukommen, sagt von Massenbach, betont aber: „Wir gucken uns das ganz genau an.“

13.45 Uhr – Kanzler Olaf Scholz hat dementiert, dass Russlands Präsident Wladimir Putin ihm in einem Telefonat mit einem atomaren Angriff auf Deutschland gedroht haben soll. „Das ist Unfug. Fakt ist: Russland ist eine hochgerüstete Nuklearmacht“, sagt Scholz in einem „Stern“-Interview. Man müsse aber russische Drohungen angesichts des Krieges generell ernst nehmen. „Unsere Aufgabe ist es zu verhindern, dass solche Waffen eingesetzt werden“, sagt er auf eine Nachfrage zum Einsatz von Atombomben durch Russland. Deshalb brauche man bei all den Entscheidungen, die getroffen werden müssten, „einen wachen Verstand“ und dürfe nicht überstürzt handeln. „Es geht buchstäblich um Leben und Tod.“

13.22 Uhr – Bundeskanzler Olaf Scholz hat die deutsche Debatte über Waffenlieferungen an die Ukraine „etwas skurril“ bezeichnet. „Wir Deutschen neigen dazu, vor allem auf uns zu gucken. Dabei handeln die USA, Frankreich, die Briten, die Spanier und viele andere Länder ziemlich genauso wie wir – und aus guten Gründen“, wehrt er im „Stern“-Interview den Vorwurf ab, Deutschland handele zu zögerlich bei Waffenlieferungen. „Alle unterstützen die Ukraine nach Kräften und wollen gleichzeitig nicht, dass es zu einer direkten Konfrontation kommt zwischen der Nato und Russland.“

12.50 Uhr – Die FDP-Politikerin Marie-Agnes Strack-Zimmermann fordert die Ukraine auf, sich bei Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier zu entschuldigen und Bundeskanzler Olaf Scholz nach Kiew einzuladen. An die Adresse des ukrainischen Botschafters Andrij Melnyk sagt die Vorsitzende des Verteidigungsausschusses im Bundestag der Funke Mediengruppe: „Vielleicht, lieber Herr Melnyk, entschuldigt man sich einfach mal beim Präsidenten und lädt dann den Kanzler höflich ein zu kommen.“

12.25 Uhr – Putin unterzeichnet Dekret für Vergeltungssanktionen gegen den Westen

Der russische Präsident Wladimir Putin hat ein Dekret für wirtschaftliche Vergeltungssanktionen gegen den Westen unterzeichnet. Der Erlass sei eine Reaktion auf „unfreundliche Handlungen bestimmter ausländischer Staaten und internationaler Organisationen“, teilt das Präsidialamt in Moskau mit. Dem Dekret zufolge verbietet Russland die Ausfuhr von Produkten und Rohstoffen an Personen und Organisationen, gegen die es Sanktionen verhängt hat. Es verbietet auch Geschäfte mit ausländischen Personen und Unternehmen, die von Russlands Vergeltungssanktionen betroffen sind, und erlaubt es russischen Geschäftspartnern, Verpflichtungen ihnen gegenüber zu verweigern. Details wurden nicht genannt. Die Regierung hat den Angaben zufolge nun zehn Tage Zeit, um eine Sanktionsliste mit Namen betroffener Personen und Unternehmen zu erstellen.

12.12 Uhr – Russische Supermarktketten sondieren Importe über Kasachstan

Die russischen Supermarktketten Magnit und Lenta loten nach Angaben aus Kasachstan Möglichkeiten für Warenimporte über das Nachbarland aus. Dabei gehe es vor allem um Güter, deren direkte Einfuhr nach Russland beschränkt sei, sagt der Chef der Wirtschaftsförderung der Millionenstadt Almaty, Jerkebulan Orasalin, laut einem Bericht der kasachischen Nachrichten-Website Tengrinews.kz. Nach dem russischen Einmarsch in der Ukraine hat der Westen Sanktionen gegen Russland verhängt, zudem haben viele Unternehmen ihr Russland-Geschäft ausgesetzt oder ganz eingestellt. Die Zusammenarbeit mit Zwischenhändlern in Kasachstan könnte es den russischen Einzelhandelsriesen ermöglichen, einige Sanktions-Einschränkungen zu umgehen – beispielsweise bei Devisen-Zahlungen.

11.49 Uhr – Elysee – Macron will am Mittag mit Putin telefonieren

Der französische Präsident Emmanuel Macron will am Mittag (MESZ) erneut mit dem russischen Staatschef Wladimir Putin telefonieren. Wie das Präsidialamt in Paris weiter mitteilte, geht die Initiative für das Gespräch auf Macron zurück, nachdem er sich am Samstag mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj ausgetauscht hatte. In den ersten Wochen nach der russischen Invasion der Ukraine am 24. Februar hatte es noch regelmäßig Unterredungen zwischen Putin und Macron gegeben. Ihr letztes Gespräch liegt jetzt aber schon genau fünf Wochen zurück. 

11.28 Uhr – CDU-Chef Friedrich Merz grüßt via Twitter aus dem Zug in Richtung ukrainische Hauptstadt Kiew: „Eine Nacht im Schlafwagen auf dem Weg nach #Kyiw – wir haben eine interessante Reise vor uns und bis jetzt kann ich nur sagen: ‚Alles sicher, alles gut und die ukrainischen Behörden äußerst kooperativ, sehr angenehme Menschen“, sagt der deutsche Oppositionsführer, bei Tageslicht in seinem Abteil sitzend. „Es ist schön, in diesem Land zu sein.“

10.30 Uhr – Russland hat nach eigenen Angaben ein Logistikzentrum für aus dem Westen gelieferte Waffen auf einem Militärflugplatz in der Nähe der ukrainischen Hafenstadt Odessa mit Raketen beschossen. Hangars mit unbemannten Bayraktar TB2-Drohnen sowie Raketenwaffen und Munition aus den USA und europäischen Ländern seien zerstört worden, teilt das russische Verteidigungsministerium mit. Am Montagabend hatten die Behörden von Odessa mitgeteilt, dass es bei einem russischen Raketenangriff auf die Stadt am Schwarzen Meer Tote und Verletzte gegeben habe.

10.25 Uhr – Ein Gasembargo für Lieferungen aus Russland würde nach Einschätzung der Bundesagentur für Arbeit (BA) die Arbeitslosigkeit in Deutschland deutlich nach oben treiben, sagt BA-Chef Detlef Scheele. Da die chemische Industrie davon betroffen wäre, hätte dies weitreichende Folgen auch für andere Branchen: „Das ist anders, als wenn im Gastgewerbe eine Gaststätte schließt“. Wenn etwa ein Chemiekonzern wie BASF nicht produzieren könne, fehlten Grundstoffe für die pharmazeutische Industrie und auch beispielsweise für Farben und Lacke. „Und dann kann das eine Kettenreaktion auslösen, die man mit Kurzarbeit alleine nicht auffangen kann.“

09.42 Uhr – Sollte sich die Europäische Union (EU) auf ein Importverbot für russisches Öl verständigen, will sich die Slowakei nach eigenen Angaben um eine Ausnahmeregelung bemühen. „Wenn es zu einer Einigung auf ein Embargo gegen russisches Öl als Teil eines weiteren Sanktionspakets gegen Russland kommt, wird die Slowakei eine Befreiung davon beantragen“, erklärt das Wirtschaftsministerium auf Anfrage der Nachrichtenagentur Reuters. Insidern zufolge könnte die EU ein Öl-Embargo gegen Russland mit Ausnahmen für die Slowakei und auch Ungarn beschließen. Beide Staaten sind stark von russischem Öl abhängig.

09.20 Uhr – Ungarn bleibt bei Nein zu Gas- und Öl-Embargo

Ungarn bekräftigt seine Ablehnung von Sanktionen gegen die russische Öl- und Gasindustrie. Die Regierung in Budapest werde keinen Strafmaßnahmen zustimmen, die russische Öl- und Gaslieferungen nach Ungarn unmöglich machten, sagt Außenminister Peter Szijjarto bei einem Besuch in Kasachstan. Es gebe keine alternativen Versorgungswege für die Druschba-Pipeline, über die Ungarn rund 65 Prozent seines Öls erhalte. Die auch als „Erdölleitung Freundschaft“ bekannte Pipeline gabelt sich in Belarus und bringt russisches Öl sowohl unter anderem nach Ungarn als auch ins brandenburgische Schwedt. Ungarns wiedergewählter Ministerpräsident Viktor Orban hat sich wiederholt gegen ein Öl- und Gasembargo gegen Russland ausgesprochen. Auch Szijjarto hatte diese Position bereits zuvor öffentlich vertreten.

08.44 Uhr – Minister – Italien bis Mitte 2024 von russischem Gas unabhängig

Italien strebt Umweltminister Roberto Cingolani zufolge bis Mitte 2024 eine vollständige Unabhängigkeit von russischem Gas an. „Wir sollten bis zur zweiten Hälfte 2024 autonom sein, wir könnten ohne Importe von russischem Gas auskommen“, sagt er der Zeitung „La Repubblica“. Der Minister hatte sich erst kürzlich zu den Planungen geäußert und erklärt, sein Land werde bis Ende 2023 fast vollständig unabhängig von Gaslieferungen aus Russland sein. Derzeit bezieht Italien rund 40 Prozent seines Gasbedarfs aus Russland. Zu dem von Russland vorgeschlagenen umstrittenen Rubel-Bezahlsystem für Gasimporte sagt Cingolani, die EU-Kommission müsse klare und unzweideutige Entscheidungen treffen. Es gelte zu verhindern, dass die Verantwortung auf einzelne Regierungen und Energiekonzerne abgewälzt werde.

08.38 Uhr – Im der umkämpften ukrainischen Hafenstadt Mariupol, die inzwischen von Russland eingenommen ist, harren nach Angaben des Bürgermeisters noch rund 100.000 Zivilisten aus. In dem Stahlwerkskomplex Asowstal hielten sich neben ukrainischen Kämpfern noch mehr als 200 Zivilisten auf, sagt Bürgermeister Wadym Bojtschenko. Am Montag hatte es weitere Evakuierungen in der Stadt gegeben.

08.30 Uhr – Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther verteidigt CDU-Chef Friedrich Merz gegen Kritik an dessen Kiew-Reise. Es sei ein wichtiges Signal an die Ukraine, dass auch der Oppositionsführer nach Kiew reise, sagt der CDU-Politiker im ZDF. „Das ist ein richtiges Zeichen.“ Außerdem habe Merz eine Einladung des ukrainischen Parlaments und auch Außenministerin Annalena Baerbock plane eine Reise.

08.09 Uhr – In der Stadt Wuhledar im der Region Donezk im Osten der Ukraine sterben nach Angaben des Präsidialamtes mindestens drei Zivilisten bei russischem Beschuss. Andere Gebiete in Donezk stünden unter konstantem Beschuss und die örtlichen Behörden würden versuchen, Zivilisten aus den Frontgebieten zu bringen, heißt es weiter. 

08.03 Uhr – Papst Franziskus hat nach eigenen Angaben um ein Treffen mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin in Moskau gebeten, um sich für ein Ende des Krieges einzusetzen. Er habe aber keine Antwort erhalten, sagt das Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche der italienischen Zeitung „Corriere Della Sera“. Der Papst äußert sich auch zur Rolle des Patriarchen der russisch-orthodoxen Kirche, Kyrill: Dieser könne „nicht Putins Messdiener werden“. Der Patriarch hat Putins Vorgehen in der Ukraine öffentlich unterstützt und damit Irritationen auch in Teilen der orthodoxen Kirchen ausgelöst. Der Papst kritisiert Russlands Angriff auf die Ukraine und hat unlängst ein geplantes Treffen mit Kyrill abgesagt.

07.31 Uhr – Taiwan befürchtet als Folge des Ukraine-Krieges, dass die USA bestellte Luftabwehrraketen des Typs Stinger nur verzögert liefern könnten. Dies teilt das Verteidigungsministerium in Taipeh mit. Taiwan hatte 2019 250 Stück bestellt. Das Verteidigungsministerium hatte am Montag auch vor einer verspäteten Lieferung von Artillerie aus den USA gewarnt und angekündigt, sich nach alternativen Lieferanten umzuschauen. Taiwan, das von Peking als abtrünnige chinesische Provinz angesehen wird, modernisiert seine Armee, um sich gegen eine mögliche Bedrohung durch China zu wappnen.

06.00 Uhr – Russen legen Vermögen in Dubai an

Wohlhabende Russen haben einem Zeitungsbericht zufolge ihr Geld in Immobilien in Dubai investiert und dabei womöglich auch vor drohenden Sanktionen in Sicherheit gebracht. Das berichtet die „Süddeutsche Zeitung“ unter Berufung auf ein Abbild des Grundbuchs von Dubai mit Stand von Anfang 2020. Demnach finden sich unter den Eigentümern von Luxus-Apartments und Villen in dem Emirat gut 100 Mitglieder der politischen Elite Russlands, Beamte und russische Geschäftsleute, von denen viele dem Kreml oder auch Präsident Putin nahestehen.

Auch Mitglieder der Nationalversammlung Duma und weitere durch die EU, USA und Großbritannien sanktionierte Politiker sowie Oligarchen und deren Familienangehörige hätten dort Eigentum, heißt es in dem Bericht. Demnach besitzen mehr als 5000 Bürger der Russischen Föderation mehr als 9700 Immobilien in Dubai. Die Wirtschaftsmetropole hat sich den internationalen Sanktionen gegen vermögende Russen bislang nicht angeschlossen.

03.15 Uhr – Der Außenbeauftragte der Europäischen Union (EU), Josep Borrell, erwartet bei der anstehenden Sanktionsrunde des Staatenbundes ein Öl-Embargo gegen Russland. Er hoffe, dass die EU in der Lage sein werde, Russlands Energieexporte deutlich zu begrenzen, sagt Borrell. Bisher gebe es noch keine Einigung zwischen allen Mitgliedern. „Ich bin jedoch zuversichtlich, dass zumindest in Bezug auf die Ölimporte bis zur nächsten Ratssitzung eine Einigung möglich sein wird.“ Die EU-Kommission wird am Mittwoch Vorschläge für ein sechstes Sanktionspaket vorlegen.

02.28 Uhr – Seit dem Einmarsch Russlands in die Ukraine sind nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums fast 200.000 Kinder und 1,1 Millionen Erwachsene aus der Ukraine nach Russland gebracht worden. Sie seien auf eigenen Wunsch evakuiert worden, teilt das Ministerium mit. Die Ukraine sagt, die Regierung in Moskau habe seit Beginn des Krieges am 24. Februar Tausende von Menschen gewaltsam nach Russland verschleppt.

02.00 Uhr – Bundesaußenministerin Annalena Baerbock droht einer Zeitung zufolge dem russischen Präsidenten Wladimir Putin mit einer Anklage vor dem Kriegsverbrechertribunal in Den Haag. „Der russische Präsident bricht auf brutalste Art und Weise mit dem internationalen Recht und mit dem humanitären Völkerrecht“, sagt sie der „Rheinischen Post“ einem Vorabbericht zufolge. „Man bombardiert keine Mütter, Väter, Kinder, Alte oder Kranke.“ Wer dies tue, begehe schwerste Kriegsverbrechen. „Diese Verbrechen müssen zur Anklage gebracht werden.“

00.58 Uhr – Russland hat den Internetverkehr in der besetzten ukrainischen Region Cherson nach Angaben der Organisation NetBlocks auf russische Kommunikationsinfrastruktur umgestellt. Nach einem fast vollständigen Internetausfall in der Region Cherson am Samstag werden nun „die Verbindungen über das russische Internet statt über die ukrainische Telekommunikationsinfrastruktur geleitet und unterliegen nun wahrscheinlich den russischen Internetvorschriften, der Überwachung und Zensur“, schreibt die in London ansässige Organisation zur Überwachung der Cybersicherheit und Internetfreiheit auf ihrer Webseite. Russland hat eine Rückgabe von Cherson ausgeschlossen und will dort den Rubel als Zahlungsmittel einführen.

00.22 Uhr – Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj verurteilt die Äußerung des russischen Außenministers Sergej Lawrow, Adolf Hitler habe jüdische Wurzeln gehabt. „Mir fehlen die Worte… Niemand hat ein Dementi oder eine Rechtfertigung aus Moskau gehört. Alles, was wir von dort hören, ist Schweigen. …. Das bedeutet, dass die russische Führung alle Lektionen des Zweiten Weltkriegs vergessen hat“, sagt Selenskyj, der Jude ist, in seiner täglichen Videobotschaft. „Oder vielleicht haben sie diese Lektionen nie gelernt.“ Von der russischen Vertretung lag zunächst keine Stellungnahme vor.

00.00 Uhr – Der Chef des staatlichen ukrainischen Energiekonzerns Naftogaz, Jurij Vitrenko, pocht auf schärfere Sanktionen der Europäischen Union (EU) und Deutschlands gegen Russland. „Wenn wir über Sanktionen reden, dann brauchen wir vernichtende Sanktionen, solche, die wirklich geeignet sind, Putins Position zu schwächen“, sagt Vitrenko dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). Ein komplettes Embargo Deutschlands gegen russisches Gas und Öl sowie Ölprodukte sei notwendig. „Ein solcher Schritt sollte ein Schock für Russland sein.“

Ukraine aktuell 03.05.22

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Wichtige Entwicklungen zur Börse.

freibeik: Für mehr Freiheit, Sport und Spaß beim Fahrradfahren!

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freibeik

freibeik revolutioniert das Fahrradfahren mit seinem freibeik-Sattelgelenk: Das bewegliche Sattelgelenk sorgt für mehr Flexibilität und erweitert den Sichtradius

Mehr Freiheit, mehr Spaß, mehr Sicherheit beim Fahrradfahren – mit dem Sattelgelenk von freibeik! Das innovative Sattelgelenk lässt sich an nahezu jedem Fahrradsattel montieren und ist um 15 Grad in jede Richtung beweglich. So ermöglicht es eine freie Hüftbewegung beim Fahren, erleichtert den Schulterblick und erweitert dadurch den Sichtradius. Das freibeik-Sattelgelenk ist das Plus an Freiheit und Fahrspaß! Gründerin Iris-Sabine Langstädtler ist seit mehr als 30 Jahren in der Fahrradbranche tätig und will mit ihrer Erfindung, dem freibeik-Sattelgelenk, jetzt das Fahrradfahren revolutionieren. Gemeinsam mit ihrer Tochter Carmen konnte sie bei ihrem Pitch in der VOX-Gründershow „Die Höhle der Löwen“ überzeugen: Ralf Dümmel und Carsten Maschmeyer schlossen einen gemeinsamen Deal mit dem smarten Mutter-Tochter-Duo ab! 

Für ein neues, freies und flexibles Fahrgefühl 

Das freibeik-Sattelgelenk passt auf nahezu jeden handelsüblichen Sattel und lässt sich ganz einfach ohne Spezialwerkzeug montieren. Es sitzt zwischen dem Fahrradrahmen und dem Sattel, der dadurch um 15 Grad in jede Richtung beweglich wird. So steigert das freibeik-Sattelgelenk die Beweglichkeit des Beckens beim Fahren – der Sattel geht kontrolliert mit der Körperbewegung mit. Fahrer:innen können den Kopf beim Fahren noch weiter nach hinten wenden, ohne den Hals unangenehm zu verdrehen. Das erleichtert den Schulterblick und erweitert den Sichtradius. freibeik-Sattelgelenk – für ein ganz neues, freies und flexibles Fahrgefühl! 

„Bei der Arbeit in unserem Familienbetrieb, einem Fahrradgeschäft in Bremen, kam mir eines Tages die Idee, ein Gelenk unter den Fahrradsattel zu bauen, um das Fahren noch angenehmer zu gestalten. freibeik ist mein Herzensprojekt, das ich gemeinsam mit meiner Familie aufgebaut habe. Die schönste Motivation ist es, die Menschen zu sehen, die unser freibeik-Sattelgelenk ausprobieren, dabei strahlen und glücklich sind!“ Iris-Sabine Langstädtler  Gründerin von freibeik 

„Was für ein super Mutter-Tochter- Team! Iris und Carmen haben einen starken Auftritt hingelegt. Das freibeik- Sattelgelenk macht aus jedem starren Fahrradsattel einen beweglichen. Das bietet mehr Sicherheit, weil der Schulterblick viel leichter ist, und sorgt auch für ein tolles Fahrgefühl. Ich bin sehr glücklich, dass die Gründerinnen sich für Carsten und mich entschieden haben! Auf den freibeik Sattel, fertig, los…“ Ralf Dümmel Investor und Geschäftsführer DS Unternehmensgruppe Produktvorstand The Social Chain AG 

„Iris-Sabine hat mit ihrer Tochter Carmen einen beeindruckenden Auftritt hingelegt. Sie ist eine großartige Gründerin mit Erfindergeist und einem tollen Produkt, das ab sofort auf jedes Fahrrad gehört!“ Carsten Maschmeyer Investor und Geschäftsführer der Maschmeyer Group 

Das freibeik-Sattelgelenk ist unter www.freibeik.com aktuell für 69,99 € – aber auch im Handel – erhältlich. 

Das freibeik-Sattelgelenk ist zulässig für ein Systemgewicht bis zu 100 Kilogramm. Das bedeutet, dass das Fahrrad, mögliches Gepäck, Anhänger sowie das Körpergewicht der Fahrer:in zusammengerechnet 100 Kilogramm nicht überschreiten dürfen. Eine Variante für ein Systemgewicht bis 150 Kilogramm soll im Spätsommer 2022 folgen. 

Fotocredits:  RTL Bernd-Michael Maurer

Quelle DS Unternehmengruppe

B CORP ZERTIFIZIERUNG: Edgard & Cooper

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Edgard & Cooper

B CORP ZERTIFIZIERUNG: Edgard & Cooper ist das weltweit am besten bewertete Tierfutterunternehmen

Edgard & Cooper ist stolz, ab sofort das B Corp Zertifikat tragen zu dürfen und damit führender Hersteller für Tierfutter zu sein. Das Engagement des belgischen Unternehmens mit Sitz in Düsseldorf zahlt sich aus: Die drei Gründer Louis Chalabi, Koen Bostoen und Jürgen Degrande erreichten mit 94,1 Prozent den aktuell weltweit höchsten Score in der Branche. 

Große Freude bei Edgard & Cooper: Seit dem 30.03.2022 darf sich die Tierfutter-Marke offiziell als B Corp betiteln. Das international angesehene Zertifikat bewertet anhand höchster Standards soziale und ökologische Leistungen sowie Rechenschaftspflicht und Transparenz von Unternehmen. Mit beeindruckenden 94,1 Punkten ist Edgard & Cooper das aktuell weltweit am besten bewertete Tierfutterunternehmen. Insgesamt zählen lediglich fünf weitere Marktteilnehmer zu den sogenannten B Corporations, die sich durch besonderen Einsatz für eine ökologische und sozial nachhaltige Wirtschaft auszeichnen. 

Seit der Gründung 2014 verfolgt das Team von Edgard & Cooper um die drei Geschäftsführer Louis Chalabi, Koen Bostoen und Jürgen Degrande die Mission, dass sich Haustier, Mensch und der Planet gleichermaßen wohlfühlen. Mit Hilfe des „Zero Pawprint“-Plans möchte das Unternehmen nicht weniger als die nachhaltigste Tierfuttermarke der Welt werden. Wie das geht? Edgard & Cooper setzt bereits auf Trockenfutterbeutel aus Papier und will die Verpackungen künftig weiter ökologisch optimieren. Zudem möchte das Unternehmen in Zukunft nicht nur ausschließlich ethische Rohstoffe beziehen, sondern auch vollständig CO2- neutral sein. 

„Unsere Liebe zu Haustieren und unsere Leidenschaft für die Erhaltung des Planeten waren schon immer die treibende Kraft hinter Edgard & Cooper“, sagt Co-Gründer Louis Chalabi. „Es ist großartig, dass unsere Arbeit durch eine so angesehene Zertifizierung, welche dieselben Werte repräsentiert, gewürdigt wird. Wir freuen uns darauf, unsere Arbeit fortzusetzen und dazu beizutragen, die Tiernahrungsindustrie nachhaltig zu verändern.“ 

Der B Corp-Status spiegelt die Leidenschaft des Unternehmens wider, der Welt etwas zurückzugeben. So wurde 2016 die eigene Edgard & Cooper Foundation gegründet, mit deren Hilfe 1 % aller Umsätze an internationale Tierschutzprojekte gespendet werden, um Hunden und Katzen in Not zu helfen. Bislang konnten auf diese Weise mehr als 600.000 Euro für wohltätige Zwecke zur Verfügung gestellt werden. 

Barbara de Bouwer, Positive Pawprint Manager, sieht diese Auszeichnung als Meilenstein: „Wir sind stolz und freuen uns, Teil der B Corp-Familie zu sein, um unternehmens- und branchenübergreifend an einer besseren Zukunft zu arbeiten.“ 

Weitere Informationen finden Sie hier

Bildquelle Fotograf by Florian Van Eenoo/PhotoNews

Quelle Mrs. Politely DELICIOUS PR GmbH

Deutschland fördert Zusammenarbeit mit Indien mit zehn Milliarden Euro

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Berlin, 02. Mai (Reuters) – Deutschland stellt für die engere Zusammenarbeit mit Indien in den kommenden Jahren zehn Milliarden Euro zur Verfügung. Das kündigten Kanzler Olaf Scholz und der indische Ministerpräsident Narendra Modi am Montag in Berlin nach den deutsch-indischen Regierungskonsultationen ab. Beide Regierungen unterzeichneten eine Reihe von Absichtserklärungen für die Zusammenarbeit etwa beim Kampf gegen Klimawandel und den Ausbau der Erneuerbaren Energie und der Wasserstoffnutzung.

Modi sagte, dass seine Regierung entschlossen sei, schnelle Fortschritte auf dem Weg zu einem Freihandelsabkommen mit der EU zu machen. Er begrüßte, dass die Bundesregierung den Ausbau der Beziehungen mit zehn Milliarden Euro bis 2030 fördern wolle. 

Deutschland fördert Zusammenarbeit mit Indien mit zehn Milliarden Euro

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Titelfoto: Symbolfoto

Wichtige Entwicklungen zur Ukraine.

Dax fällt erneut unter 14.000 Punkte

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Dax fällt

02. Mai (Reuters) – Nachfolgend die Kurse ausgewählter Indizes zum Xetra-Handelsschluss am Montag:

Grafik Download: Agena Trader

Dax fällt

Screenshot: AgenaTrader

Index-Stände17:30 02.05.22Plus/Minus in Prozent
Dax<.GDAXI>13.939,07-1,1
MDax<.MDAXI>29.521,41-1,9
TecDax<.TECDAX>3.061,95-2,1
SDax<.SDAXI>13.604,04-1,6
EuroStoxx50<.STOXX50E>3.722,97-2,1
Stoxx50<.STOXX50>3.670,64-1,5
ATX<.ATX>3.236,28-1,5
Dow Jones<.DJI>32.909,59-0,2
Nasdaq<.IXIC>12.367,35+0,3
S&P 500<.SPX>4.125,16-0,2
Umsatz aller Dax-WerteStand 02.05.22
in Millionen Stück85,957
in Milliarden Euro4,062
Ölpreis in Dollar je Barrel17:30 02.05.22Plus/Minus in Prozent
Brent<LCOc1>105,18-1,8
WTI<CLc1>102,55-2,0

(zusammengestellt vom Reuters Marktteam)

Dax fällt erneut unter 14.000 Punkte

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Titelfoto: Symbolfoto

Wichtige Entwicklungen zur Ukraine.

Hockenheimring steigt ins Metaverse ein

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hockenheimring

Hockenheimring steigt ins Metaverse ein und schließt Kooperation mit Animoca Brands

Die Hockenheim-Ring GmbH gibt bekannt, dass sich Animoca Brands die Lizenzrechte gesichert hat, um den Hockenheimring Baden-Württemberg in sein REVV Motorsport-Ökosystem von Blockchain-Rennspielen aufzunehmen.

Das Unternehmen Animoca Brands, das sich darauf spezialisiert hat, digitale Eigentumsrechte für Spiele und das Metaverse voranzutreiben, wird den Hockenheimring in verschiedene Produkte des REVV-Motorsport-Ökosystems integrieren sowie NFTs produzieren und verkaufen, die einen Teil des Eigentums am Hockenheimring innerhalb des REVV-Ökosystems darstellen. Den Fans weltweit wird damit die Möglichkeit gegeben, nicht nur virtuell auf dem Hockenheimring Rennen zu fahren, sondern ein virtuelles Stück der traditionsreichen Rennstrecke in Form von NFTs zu erwerben und damit handeln zu können. Inhaber von Hockenheimring-NFTs erhalten passiv einen Anteil an den Eintrittsgeldern, Sponsorengeldern und/oder Veranstaltungseinnahmen, die auf der virtuellen Rennstrecke in allen REVV-basierten Spielen, in denen sie enthalten sind, erzielt werden.

REVV ist das Token, das als primäre Nutz-, Kauf- und Aktionswährung in den REVV Motorsport-Blockchain-Spielen von Animoca Brands dient. REVV wurde entwickelt, um echtes digitales Eigentum an Spiel-Assets zu ermöglichen und den Spielern Freiheit und Kontrolle über ihre NFT-In-Game-Gegenstände in einem wachsenden Metaverse von Rennspielen zu verschaffen, darunter REVV-Racing, MotoGP™ Ignition, Formula E: High Voltage und Torque Drift 2.

„Wir sind sehr stolz und froh, unseren ersten Schritt ins Metaverse an der Seite von Animoca Brands zu gehen, eines der führenden Blockchain-Gaming-Unternehmen und ein wahrer Pacemaker im Bereich der Bereitstellung von digitalen Eigentumsrechten für Gamer. Dass wir nun zu den ersten offiziell lizenzierten Rennstrecken von REVV Motorsport gehören, unterstreicht einerseits die Stärke unserer Marke und öffnet uns andererseits den Zugang zu völlig neuen Zielgruppen und einer neuen Dimension von Fan-Engagement. Die wirtschaftlichen Potenziale, die daraus für uns als Lizenzgeber resultieren, machen das Ganze auch als Business Case überaus interessant“, so Jorn Teske, Geschäftsführer der Hockenheim-Ring GmbH.

Yat Siu, Mitbegründer und Vorstandsvorsitzender von Animoca Brands fügt hinzu: „Es ist uns eine Ehre, den Hockenheimring in unserem Metaverse der Rennspiele willkommen zu heißen. Die Spieler von REVV Motorsport können auf einer der berühmtesten Rennstrecken der Welt Rennen fahren und haben sogar die Möglichkeit, Teile der virtuellen Rennstrecke mit allen damit verbundenen Vorteilen digital zu nutzen.“

Quelle Bild und Text: Hockenheim-Ring GmbH