Montag, März 23, 2026
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Der Wunsch-Check Out der Generation Z 

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generation Z Gastartikel
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Wie keine andere Generation bewegt sich die Gen Z zwischen digitaler und analoger Welt – was maßgeblich beeinflusst, wie sie einkauft und bezahlt. Die Shoppingtour und vor allem der Check Out müssen daher beides vereinen, um für die Ztler voll im Trend zu liegen. 

Die Gen Z ist analog und digital 

Bevor die zwischen 1997 und 2012 geborenen Ztler ihren Einkaufsbummel starten, befragen sie zunächst Instagram, TikTok oder Snapchat dazu: Influencer und Berühmtheiten zeigen ihnen dort, welche Shoppingträume sie sich noch erfüllen sollten, so die PwC Studie „Gen Z is Talking. Are you Listening?

Nach dem Besuch der sozialen Medien wechseln die Digital Natives jedoch nicht direkt in den Onlineshop, sondern gehen am liebsten im Laden um die Ecke einkaufen. Wie die Studie ergab, liegen Einkaufen mit dem Smartphone oder Computer dahinter auf Platz zwei und drei. Indem Händler also die virtuelle Welt mit dem Shoppingerlebnis im Laden am Ort verbinden, können sie mit der Gen Z wichtige Kunden für sich gewinnen: Bereits jetzt verfügen die Ztler über eine Kaufkraft von 143 Milliarden Dollar und laut der Studie „Nex-Gen Impact“ wird diese in zehn Jahren sogar höher sein als die der Millennials und Babyboomer zusammengenommen. 

Omnichannel – verknüpft bestellen und shoppen 

Verfolgen Händler eine Omnichannel-Strategie wie Click & Collect, können sie alle Kanäle miteinander verbinden – E-Commerce, M-Commerce und POS (Point of Sale). So wird nicht nur der Wunsch der Digital Natives nach einem kanalübergreifenden Einkaufserlebnis erfüllt, sondern auch eine schnelle und einfache Customer Journey ermöglicht – was den Ztlern besonders beim Check Out wichtig ist: Mit Click & Collect können die Kunden bequem von zu Hause online bestellen, beim Bezahlen aus beliebten E-Commerce-Zahlarten wie PayPal oder BNPL (Buy now, pay later) wählen und das neue Lieblingsstück anschließend bei einer Shoppingtour im Laden um die Ecke abholen – und das ohne Kassenschlange. 

Bei BNPL handelt es sich um den in Deutschland seit den 50er-Jahren bekannten Raten- und Rechnungskauf. Durch Anbieter wie Klarna oder AfterPay ist die Zahlart nun auch in den internationalen E-Commerce-Märkten angekommen. Vor allem die Gen Z schätzt die Vorzüge der neuen alten Zahlart: Da lediglich die Versanddaten und das Geburtsdatum vom Kunden angegeben werden müssen, bleiben Konto- und Kreditkartennummer beim Check Out außen vor. So wird der Bezahlprozess schnell, komfortabel und sicher, was wiederum die Konversion erhöht. 

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Ralf Gladis ist Gründer & CEO des internationalen Payment Service Providers Computop Foto: Bjoern Seitz

NFC – Wunschliste erfüllt  

Will die Kundin den umgekehrten Weg gehen und zunächst durch den Laden oder die Einkaufsstraße bummeln, kann sie mithilfe von NFC-Tags (Near Field Communication) direkt am Schaufenster oder der Kleiderstange bestellen und bezahlen. Sie muss dafür lediglich ihr Smartphone in die Nähe des Senders bringen, schon wird eine Bezahlseite aufgerufen. Anschließend wird der Pullover ganz einfach nach Hause geliefert. Alle Wünsche der Gen Z sind damit erfüllt: Der Einkauf wird komfortabel, schnell und nahtlos. 

Zwar besteht auch die Möglichkeit, QR-Codes einzusetzen, jedoch können Hacker diese leicht überkleben und so schlimmstenfalls Kontodaten stehlen. Das NFC-Signal ist hingegen nicht überschreibar und damit nahezu fälschungssicher. Für die Generation Z ein klarer Pluspunkt: Sicherheit ist ihnen beim Bezahlen wichtiger als allen anderen Generationen, so die Studie „Next-Gen Impact“. Hier hat die NFC-Technologie also die Nase vorn.

Für ein reibungsloses und kanalübergreifendes Einkaufserlebnis sollten das Payment im stationären Geschäft und das im Onlineshop aus einer Hand kommen: Der PSP (Payment Service Provider) des Händlers muss also eine Lösung anbieten, die alle Kanäle unterstützt und zusammenführt. Arbeitet ein Händler hingegen für die einzelnen Bereiche mit unterschiedlichen PSPs zusammen oder mit einem Zahlungsdienstleister, der verschiedene Plattformen nutzt, wird es für ihn schwerer, die Transaktionen zwischen den Kanälen zu überblicken und durchzuführen.

Wallets – die Geldbeutel für die Gen Z 

Das Smartphone ist der ständige Begleiter der Generation Z. Da ist es nur selbstverständlich, dass es Teil des Einkaufserlebnisses sein muss – sowohl im E-Commerce als auch am POS. Wallets wie Apple Pay oder Click to Pay, das Wallet der führenden Kreditkartengesellschaften, werden daher von der Gen Z auch mehr als von allen anderen Generationen genutzt: Bereits 15 % der 16-29-Jährigen verwenden am liebsten ihr Smartphone, um an der Kasse zu bezahlen, so die Studie der Initiative Deutsche Zahlungssysteme von 2021. Im Vergleich zum Vorjahr ein Plus von vier Prozentpunkten. Der Grund für die wachsende Popularität: Durch die digitalen Geldbeutel wird der Check Out schneller, komfortabler und sicherer. 

Debitkarte – die Lieblingskarte der Gen Z 

Mehr als alle anderen Generationen versuchen die Ztler Schulden zu vermeiden. Darum sparen sie, bevor sie sich den neuen Laptop oder das Sofa kaufen. Wie die Studie des Bankenverbandes und die Studie „Next-Gen Impact“ zeigen, gilt das für die deutschen und die amerikanischen Digital Natives gleichermaßen. Aber warum ist das so? Schauen die Ztler doch laut Vermögensbarometer der Sparkassen positiv in die Zukunft. 

Die weltweiten Krisen der letzten Jahre sind an der Generation Z nicht spurlos vorübergegangen: Bei der Finanzkrise 2007 mussten viele Digital Natives in den USA sowohl im privaten Umfeld als auch in den Medien beobachten, wie etliche Amerikaner ihre Immobilien verloren haben. Auch durch die Corona-Pandemie gerieten Menschen überall auf der Welt in finanzielle Not. Da überrascht es nicht, dass die Ztler gewissenhaft mit ihrem Geld umgehen möchten: 85 % der Befragten der Next-Gen Impact Studie kaufen sich nur etwas, wenn sie die Rechnung vollständig begleichen können. 

Mit der Debitkarte fügt sich daher die Lieblingskarte der Digital Natives perfekt ins Bild: Anders als bei einer Kreditkarte, mit der ein Kunde mehr Geld ausgeben kann, als er tatsächlich zur Verfügung hat, ist das bei einer Debitkarte nicht möglich: Nur das Geld, das auf dem hinterlegten Konto vorhanden ist, kann verwendet werden.

Wie sehr sich auch die Corona-Pandemie auf das Bezahlverhalten der Digital Natives auswirkt, zeigt die Studie der Initiative Deutsche Zahlungssysteme aus dem Jahr 2020: Mehr als ein Drittel der 16-29-Jährigen nutzten bewusst häufiger eine girocard, um ihre Einkäufe zu bezahlen. Der aktuelle Krieg in der Ukraine und dessen wirtschaftliche Folgen intensivieren den Wunsch nach finanzieller Sicherheit gewiss zusätzlich.

Der Wunsch der Gen Z nach einer nahtlosen Customer Journey bedeutet für Händler, dass sie eine zugleich analoge und digitale Einkaufwelt schaffen müssen. Was nur gelingen kann, wenn sie ihre Vertriebskanäle miteinander verbinden und der Check Out durch die neuen Bezahltrends unabhängig von Kassenschlangen und Wartezeiten möglich wird. So können sie die Ztler schon heute für die Zukunft als treue und glückliche Kunden an sich binden. 

 Über den Autor:

Ralf Gladis ist Gründer & CEO des internationalen Payment Service Providers Computop. Der Payment-Experte verantwortet insbesondere die internationale Expansion sowie die strategische Ausrichtung. Zur Produktpalette des international agierenden Payment Service Providers gehören unter anderem E- und M-Commerce, Mail Order oder Point of Sale Lösungen.

Webseite Computop: https://computop.com/de/

LinkedIn Ralf Gladis: https://www.linkedin.com/in/computop/?originalSubdomain=de 

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Der Wunsch-Check Out der Generation Z 

10.Mai 2022 Marktentwicklungen

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10. Mai (Reuters) – Es folgt der Reuters-Blick zu wichtigen Entwicklungen aus der Unternehmenswelt über die Top-Themen des Tages hinaus:

NINTENDO – Tokio: Der japanische Videospielekonzern will mit einem Aktiensplit seine Titel handelbarer machen. Der Aktiensplit in einem Verhältnis von 10:1 solle zum 1. Oktober wirksam werden, teilte Nintendo mit. Für das im April begonnene Geschäftsjahr 2022/23 erwarte der Videospielehersteller, 21 Millionen Switch-Konsolen zu verkaufen. Dies entspreche einem Rückgang um neun Prozent gegenüber 2021/22, da Nintendo mit einem globalen Mangel an Bauteilen zu kämpfen hat. Zudem rechnet der für die Spiele der Super-Mario-Reihe, Animal Crossing, Zelda oder Pokemon bekannte Konzern in diesem Jahr mit 210 (Vorjahr: 235) Millionen verkauften Softwareeinheiten. Nintendos Aktien sind im bisherigen Jahresverlauf um fünf Prozent gestiegen.

LAGARDERE – Paris: Der französische Medien- und Touristikkonzern erwägt eigenen Angaben zufolge die Ausgliederung seiner Radiosparte mit den Sendern Europe 1 und RFM. Eine Möglichkeit sei die Zusammenlegung der Radioaktivitäten in einer Kommanditgesellschaft auf Aktien mit dem geschäftsführenden Gesellschafter Arnaud Lagardere an der Spitze. Bis zum Sommer nach Abschluss einer entsprechenden Prüfung werde der Vorstand eine endgültige Entscheidung treffen. Der französische Wettbewerber Vivendi strebt derzeit die Übernahme von Lagardere an.

CREDIT SUISSE- Zürich: Die Vergleichsverhandlungen der Schweizer Großbank mit GFG Alliance des britischen Stahlmagnaten Sanjeev Gupta sind einem Medienbericht zufolge geplatzt. Die Credit Suisse habe sich aus dem Gesprächen zurückgezogen, berichtete die „Financial Times“ (Dienstagsausgabe). Das Schicksal von Teilen von Guptas Geschäften im Vereinigten Königreich liege nun in den Händen eines britischen Richters. Am Dienstag werde ein Insolvenzverfahren gegen GFG eingeleitet. Fonds-Kunden der Credit Suisse haben hohe Forderungen gegenüber GFG, das sich Geld für die Lieferketten-Finanzierung geliehen hatte. Als Mittler in den Transaktionen agierte die kollabierte Greensill Capital. Credit Suisse wollte sich zu dem Bericht nicht äußern.

DIC ASSET – Frankfurt: Der Gewerbeimmobilien-Konzern weist für das erste Quartal mit 26,7 Millionen Euro einen operativen Gewinn (Funds from Operations, FFO) praktisch auf Vorjahresniveau (26,5 Millionen) aus. Durch Ankäufe der vergangenen zwölf Monate seien die Bruttomieteinnahmen um sieben Prozent auf 25,0 Millionen Euro gestiegen, teilte das SDax-Unternehmen mit. Der Konzernüberschuss brach auf 9,5 Millionen Euro (Vorjahreszeitraum 22,2 Millionen) ein, was DIC Asset auf das hohe Verkaufsergebnis des Vorjahres und Einmaleffekte im Berichtsquartal zurückführte. DIC Asset hatte sich mit einem Übernahmeangebot und durch Zukäufe am Markt 60 Prozent der Anteile an der bayerischen VIB VermögenVIH1n.DEgesichert.

GRINDR – New York: Die Männer-Dating-App strebt über einen zwei Milliarden Dollar schweren Spac-Deal an die Singapurer Börse. Grindr werde mit der leeren Unternehmenshülle („Special Purpose Acquisition Company“, SPAC) Tiga Acquisition verschmelzen, teilte das Unternehmen mit. Erst vor zwei Jahren hatte der chinesische Technologiekonzern Kunlun das Unternehmen für 620 Millionen Dollar wegen Sicherheitsbedenken der USA hinsichtlich des möglichen Missbrauchs von Nutzerdaten abspalten müssen. Früheren Angaben zufolge hält der Chef des Finanzinvestors Tiga Investments, Raymond Zage, 41 Prozent an Grindr. Das Unternehmen erwartet, dass der Spac-Deal möglicherweise vom Ausschuss für ausländische Investments in den USA (CFIUS) genehmigt werden muss. Die Dating-Plattform für queere Menschen zählt nach eigenen Angaben rund elf Millionen Nutzer im Monat und ist im vergangenen Jahr um 30 Prozent gewachsen. Konkurrenten wie Tinder-Eigner Matchund Bumble sind bereits börsennotiert.

SAF-HOLLAND – Düsseldorf: Gestiegene Kosten für Stahl, Energie und Logistik haben die Rendite des LKW-Zulieferers zum Jahresauftakt geschmälert. Während der Umsatz um ein Viertel auf den Rekordwert von 370 Millionen Euro stieg, kletterte der bereinigte operative Gewinn (Ebit) nur leicht auf 23,5 (Vorjahr: 22,0) Millionen Euro. So sank die bereinigte operative Umsatzrendite (Ebit-Marge) auf 6,4 (Vorjahr: 7,7) Prozent. Der Vorstand ist allerdings zuversichtlich, durch Preisanhebungen den Margen-Druck zu verringern. Für das Gesamtjahr rechnet er mit einer Marge von 6,5 bis 7,0 (7,5) Prozent statt mit einer deutlich unter dem Vorjahr liegenden Ebit-Marge. Der Umsatz soll 1,2 bis 1,35 Milliarden Euro erreichen statt 1,15 bis 1,3 Milliarden Euro.

WACKER NEUSON – München: Der Baugeräte-Hersteller ist mit einem Umsatzzuwachs von 20 Prozent auf 521,6 Millionen Euro ins Jahr gestartet. Die Corona-Pandemie und die bröckelnden Lieferketten drückten im ersten Quartal aber auf die Margen, wie Wacker Neuson mitteilte. Das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (Ebit) ging um zehn Prozent auf 39,1 Millionen Euro zurück, die operative Umsatzrendite (Ebit-Marge) lag mit 7,5 (10,0) Prozent deutlich unter Vorjahr. „Durch die wiederholt unterbrochene Maschinenproduktion und die notwendige Nacharbeit als Folge der überspannten Lieferketten entstand zusätzlicher Aufwand, der die Produktivität in den Werken belastete.“ Dennoch bekräftigte das Unternehmen die Prognose für 2022: einen Umsatz von 1,9 bis 2,1 Milliarden Euro und eine Ebit-Marge von 9,0 bis 10,5 Prozent. 

SILTRONIC  – München: Die gescheiterte Übernahme durch GlobalWafers hat dem Chip-Zulieferer im ersten Quartal einen Sonderertrag von 50 Millionen Euro beschert. Die vorab vereinbarte Ausgleichszahlung von 50 Millionen Euro für den Fall, dass die Transaktion platzt, besserte das operative Ergebnis (Ebitda) kräftig auf. Es stieg um 45 Prozent auf 186 Millionen Euro, bereinigt um die Ausgleichszahlung wäre es um knapp vier Prozent höher ausgefallen, wie Siltronic mitteilte. Der Umsatz kletterte trotz eines nur noch leichten Absatzwachstums um elf Prozent auf 417 Millionen Euro. „Treibende Kraft waren höhere Verkaufspreise. Dies wird sich um Jahresverlauf weiter fortsetzen“, sagte Vorstandschef Christoph von Plotho. Er bestätigte die Prognose.

RENAULT /GEELYK – Bangalore: Der französische Autohersteller verkauft rund ein Drittel seines Korea-Geschäfts für 207 Millionen Dollar (264 Milliarden Won) an den chinesischen Autobauer. Geely werde 34,02 Prozent der Aktien von Renault Korea Motors (RKM) im Rahmen einer Kapitalerhöhung übernehmen, teilten beide Unternehmen mit. Die Transaktion muss noch von den zuständigen Behörden genehmigt werden. Renault und Geely entwickeln gemeinsam Hybrid-Fahrzeuge für den chinesischen und südkoreanischen Markt.

10. Mai 2022 Marktentwicklungen

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Dax zur Eröffnung höher erwartet – Firmenbilanzen im Blick

Copyright: (c) Copyright Thomson Reuters 2022

Wichtige Entwicklungen zur Börse.

10.Mai 2022 Dax zur Eröffnung höher erwartet – Firmenbilanzen im Blick

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Frankfurt, 10. Mai (Reuters) – Am Dienstag wird der Dax Berechnungen von Banken und Brokerhäusern zufolge höher starten. Zum Wochenanfang hatte eine drastische Konjunkturabkühlung in China die Anleger an Europas Aktienmärkten verschreckt. Der deutsche Leitindex war am Montag um 2,1 Prozent auf 13.381 Zähler und damit auf den niedrigsten Wert seit zwei Monaten gefallen. Hier lesen.

Grafik: AgenaTrader, Grafik-Download.

Dax
Screenshot: AgenaTrader 09.05.2022

Anleger hält am Vormittag eine Flut an Quartalszahlen in Atem. Einblick in die Bücher gewähren unter anderem Bayer, Munich Re, Porsche SE, Siltronic und Fraport. Auf der Konjunkturseite steht der ZEW-Index an, der die Stimmung der deutschen Börsenprofis widerspiegelt. Analysten sagen hier für Mai eine Verschlechterung auf minus 42 Punkte von minus 41 Zählern voraus.

Schlusskurse europäischer Indizes am vorangegangenen HandelstagStand
Dax<.GDAXI>13.380,67
Dax-Future<FDXc1>13.437,00
EuroStoxx50<.STOXX50E>3.526,86
EuroStoxx50-Future<STXEc1>3.510,00
Schlusskurse der US-Indizes am vorangegangenen HandelstagStandVeränderung
Dow Jones<.DJI>32.245,70-2,0 Prozent
Nasdaq<.IXIC>11.623,25-4,3 Prozent
S&P 500<.SPX>3.991,24-3,2 Prozent
Asiatische Indizes am DienstagStandVeränderung
Nikkei<.N225>26.136,13-0,7 Prozent
Shanghai<.SSEC>3.010,30+0,2 Prozent
Hang Seng<.HSI>19.508,93-2,5 Prozent

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Dax zur Eröffnung höher erwartet – Firmenbilanzen im Blick

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Wichtige Entwicklungen zur Börse.

Hans Ranke: Leckere, vollwertige Mahlzeiten in etwa drei Minuten

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hans ranke

Lecker, ausgewogen und schnell zubereitet – die veganen Hans Ranke Mahlzeiten aus Linsen- und Kichererbsen-Couscous

Auch wenn es mit dem Essen mal schnell gehen muss, darf es gerne lecker, ausgewogen und gesund sein – deswegen gibt es jetzt die köstlichen Fertigmahlzeiten von Hans Ranke! Die veganen Bio-Gerichte aus Linsen- und Kichererbsen-Couscous sind eine sättigende Ballaststoff- und Proteinquelle. Mit den drei Sorten Mango-Curry, Mediterran und Steinpilz-Chili ist für jeden Geschmack etwas dabei!

Märchenstunde in der VOX-Gründershow „Die Höhle der Löwen“

Die Geschichte um „Hans und die Bohnenranke“ inspirierte Torsten Schuh zum Namen seines Startups: Der junge Hans tauscht seinen einzigen Besitz, eine Kuh, gegen fünf magische Bohnen ein – zur Enttäuschung seiner Mutter, die die Bohnen wütend aus dem Fenster wirft. Doch als Hans am nächsten Morgen erwacht, ist genau an dieser Stelle vor dem Haus eine riesige Bohnenranke bis in den Himmel hineingewachsen, die das Leben von ihm und seiner Mutter grundlegend verändert und ihnen Glück bis an ihr Lebensende beschert.

Hülsenfrüchte, zu denen auch Bohnen gehören, sind reich an Proteinen und Ballaststoffen und halten lange satt! Deswegen bildet die Basis der leckeren Hans Ranke Fertiggerichte ein Couscous aus roten Linsen und Kichererbsen. Große Gemüse- und Obststücke sowie leckere Kräuter und Bio-Gewürze runden den veganen Genuss perfekt ab – ein vollwertiger Sattmacher aus ausgewogenen, biologischen Zutaten! Das überzeugte auch Investor Ralf Dümmel in der VOX-Gründershow „Die Höhle der Löwen“: Er ging einen Deal mit Torsten Schuh ein und investierte in Hans Ranke.

„Die Idee, ein vollwertiges, leckeres Fertiggericht zu kreieren, kam mir während meines Studiums: In dieser Phase hatte ich neben der Uni, dem Sport und meinen Hobbies nur wenig Zeit, frisch zu kochen – aber eine ausgewogene Ernährung ist mir sehr wichtig. Hans Ranke ist die Lösung dafür: Die Gerichte sind schnell und einfach zubereitet und bieten auch in einem stressigen Alltag die Möglichkeit einer vollwertigen, proteinreichen und vor allem leckeren Mahlzeit.“ Torsten Schuh Gründer von Hans Ranke

Schnell und einfach zubereitet Auch die leichte und schnelle Zubereitung der Hans Ranke Mahlzeiten grenzt an Magie: Einfach 220 ml Wasser aufkochen, das Gericht in der recyclebaren Verpackung damit auffüllen, umrühren und für etwa drei Minuten quellen lassen. Sobald das Wasser vollständig aufgesogen ist, ist die leckere, ausgewogene Mahlzeit fertig! Die drei Sorten Mediterran, Steinpilz-Chili und Mango-Curry sind vegan und kommen ganz ohne künstliche Zusätze und Geschmacksverstärker aus. Hans Ranke ist unter www.hansranke.de aktuell für 4,99 € – aber auch im Handel – erhältlich.

„Eine nährstoffreiche Mahlzeit, die auch noch lecker ist? Klar – Hans Ranke. Einfach mit heißem Wasser aufgießen, etwa drei Minuten warten und ein vollwertiges, gesundes Essen genießen. Ein emotionaler Auftritt von Torsten in der Löwenhöhle, wo er das Märchen von Hans und der Bohnenranke erzählt. Tolles Produkt, toller Gründer – ich freue mich riesig über diesen Deal!“ Ralf Dümmel Investor und Geschäftsführer DS Unternehmensgruppe Produktvorstand The Social Chain AG

Foto: RTL / Bernd-Michael Maure

Quelle DS Unternehmensgruppe

SHAVENT launcht nachhaltige Rasurkosmetik

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„Höhle der Löwen“ Startup SHAVENT launcht nachhaltige Rasurkosmetik

Mit ihrem Pitch in der Gründershow „Die Höhle der Löwen“ im Oktober 2021 konnten die beiden SHAVENT Gründer Armin Lutz Seidel und Romy Lindenberg gleich zwei „Löwen“ von ihrer Idee des plastikfreien Schwingkopf-Rasierers überzeugen: Judith Williams und Nico Rosberg. Noch nie zuvor hat ein Startup in der Sendung einen Doppeldeal mit diesen zwei Investoren geschlossen. Dabei ergänzen die beiden Business Angel das Münchner Team ideal. Judith Williams bringt ihr jahrzehntelanges Know-how in der Kosmetikbranche mit, Nico Rosberg seine Passion für Green Tech Produkte.

Copyright SHAVENT

Gleich nach dem Deal haben sich die Teams daran gemacht, an gemeinsamen Projekten zu arbeiten. SHAVENT hat die Expertise von Judith Williams und ihrem Team für die Entwicklung einer eigenen „SHAVE & SHOWER“ Rasurpflegelinie genutzt. Pünktlich zum Wiederbesuch des SHAVENT Teams in „Die Höhle der Löwen“ werden die Rasurkosmetikprodukte „Solid Shaving Bar“ und „Shaving Gel“ gelauncht. Beide Produkte sind frei von Plastik, frei von Mineralölen, frei von Gentechnik, vegan und seifenfrei. Wie der plastikfreie SHAVENT Rasierer sind beide Produkte unisex und für alle Körperpartien geeignet. 

Judith Williams: „Jede Haut, ob die einer Frau oder die eines Mannes, benötigt eine sanfte, natürliche und nachhaltige Pflege. Mit den neuen Rasurpflegeprodukten hat SHAVENT die perfekte Ergänzung zu ihrem plastikfreien Rasierer geschaffen. Wir freuen uns, mit unserer Expertise den Entstehungsprozess eng begleitet haben zu dürfen.“ 

Romy Lindenberg: „Wir haben über Monate daran gearbeitet, nachhaltige Rezepturen zu entwickeln, die die Haut schon bei der Rasur pflegen. Es war uns wichtig, die Rasierpflege seifenfrei und unisex zu gestalten. In unserem 360-Grad-Ansatz haben wir die Pflegeserie außerdem um Verpackungs- und Nutzungslösungen ergänzt, die so wenige Ressourcen wie möglich verbrauchen, vollständig auf Wegwerfplastik verzichten und jedes Badezimmer als langlebige, elegante Accessoires bereichern werden. So bleiben wir unserem konsequent nachhaltigem Ansatz treu.“ 

Weitere Informationen finden Sie hier

Titelbild Copyright Judith Williams

Quelle Cléo Public Relations

Dax fällt auf Zwei-Monats-Tief

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Dax

09. Mai (Reuters) – Nachfolgend die Kurse ausgewählter Indizes zum Xetra-Handelsschluss am Montag:

Grafik: AgenaTrader, Grafik-Download.

Dax
Screenshot: AgenaTrader 09.05.2022
Index-Stände17:30 09.05.22Plus/Minus in Prozent
Dax<.GDAXI>13.380,67-2,2
MDax<.MDAXI>27.815,44-3,3
TecDax<.TECDAX>2.900,44-3,3
SDax<.SDAXI>12.787,57-3,9
EuroStoxx50<.STOXX50E>3.530,58-2,7
Stoxx50<.STOXX50>3.489,41-2,4
ATX<.ATX>3.008,02-3,6
Dow Jones<.DJI>32.298,36-1,8
Nasdaq<.IXIC>11.708,41-3,6
S&P 500<.SPX>4.010,87-2,7
Umsatz aller Dax-WerteStand 09.05.22
in Millionen Stück82,705
in Milliarden Euro3,836
Ölpreis in Dollar je Barrel17:30 09.05.22Plus/Minus in Prozent
Brent<LCOc1>106,81-5,0
WTI<CLc1>104,01-5,3

Dax fällt auf Zwei-Monats-Tief

Copyright: (c) Copyright Thomson Reuters 2022

Wichtige Entwicklungen zur Börse.

Diktatoren-Sohn Ferdinand Marcos Jr. vor Wahlsieg auf den Philippinen

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Manila, 09. Mai (Reuters) – Bei der Präsidentenwahl auf den Philippinen hat sich am Montag ein Sieg von Ferdinand Marcos Jr. abgezeichnet, Sohn des verstorbenen Diktators. Die Wahlbehörde gab nach Auszählung von 61 Prozent der Stimmen bekannt, dass Marcos über 21,7 Millionen Stimmen verfüge, mehr als zweimal so viele wie Vizepräsidentin Leni Robredo. Ein Sprecher von Marcos sagte CNN Philippinen, der Kandidat werde nicht über einen Sieg reden, bis endgültig ausgezählt worden sei. Der Sieger der Wahl folgt dem umstrittenen Präsidenten Rodrigo Duterte, der nach sechs Jahren nicht mehr antreten durfte.

Damit kehrt die Marcos-Familie 36 Jahre nach dem Sturz des Diktators wohl an die Macht zurück. Der 64-jährige Marcos Jr. war Gouverneur, Abgeordneter und Senator. Seine Schwester Imee ist Senatorin und seine Mutter Imelda, die Witwe des Diktators, war für vier Legislaturperioden Abgeordnete im Repräsentantenhaus. Marcos Jr. hat kein wirkliches politisches Programm vorgestellt. Die Marcos-Familie weist Vorwürfe zurück, während der zwei Jahrzehnte der Herrschaft des Vaters Milliarden von Dollar an Staatsgeldern abgezweigt zu haben. Viele ihrer Unterstützer wurden nach dem Aufstand von 1986 geboren. Sie sind überzeugt, dass die Anschuldigungen von ihren Gegnern erfunden wurden.

Als Grund für den sich abzeichnenden Wahlausgang gilt insbesondere der Erfolg von Marcos‘ Wahlkampf in den sozialen Medien. Der US–Konzern Alphabet hatte Anfang Dezember angekündigt, auf den Philippinen keine politische Werbung über seine Suchmaschine zuzulassen. Bereits der Wahlsieg von Duterte 2016 wurde von Experten zu einem großen Teil auf die Arbeit im Internet zurückgeführt. Eine Studie aus dem Jahr 2021 bescheinigte den Philippinern, mehr Internet-basierte Medien zu konsumieren als jedes andere Land. Im Durchschnitt seien die Menschen auf dem Inselstaat knapp elf Stunden täglich online.

Diktatoren-Sohn Ferdinand Marcos Jr. vor Wahlsieg auf den Philippinen

Copyright: (c) Copyright Thomson Reuters 2022

Titelfoto: Symbolfoto

Wichtige Entwicklungen zur Ukraine.

US-Anleger flüchten weiter aus Aktien – China belastet

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Frankfurt, 09. Mai (Reuters) – Enttäuschende Konjunkturzahlen aus China und die Furcht vor schnell steigenden Zinsen lassen US-Anleger einen weiten Bogen um Aktien machen. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte und der breiter gefasste S&P 500 fielen zur Eröffnung am Montag um rund ein Prozent auf 32.685 und 4081 Punkte. Der Index der Technologiebörse Nasdaq eröffnete 1,8 Prozent niedriger bei 11.923 Zählern.

„Die Angst ist so groß geworden, dass alles verkauft wird und das sprichwörtliche Kind mit dem Bade ausgeschüttet wird“, sagte Christopher Grisanti, Chef-Aktienstratege bei MAI Capital Management. Mit Sorge blickten Anleger insbesondere auf die langfristigen Zinssätze. „Je höher sie steigen, desto mehr Angst haben sie vor einer Rezession oder einer Stagflation.“ Die Rendite der zehnjährigen US-AnleiheUS10YT=RR stieg auf 3,16 Prozent und damit auf den höchsten Stand seit November 2018. 

Dies setzte vor allem Technologie-Aktien zu. Die Anteilsscheine von Microsoft, Amazon, Apple, Google-Eigentümer Alphabet, Meta und Tesla gaben zwischen 1,4 und 3,4 Prozent nach. Dagegen zogen die Titel des Kosmetikherstellers Coty rund zwei Prozent an, nachdem der US-Konzern dank der robusten Nachfrage seine Gewinnprognose für das Gesamtjahr angehoben hat.

US-Anleger flüchten weiter aus Aktien – China belastet

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Wichtige Entwicklungen zur Ukraine.

Sri Lankas Ministerpräsident tritt nach Protesten zurück

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Colombo, 09. Mai (Reuters) – Mitten in der schwersten Wirtschaftskrise Sri Lankas seit Jahrzehnten ist Ministerpräsident Mahinda Rajapaksa zurückgetreten. Der Ministerpräsident habe ein entsprechendes Schreiben an Präsident Gotabaya Rajapaksa übermittelt, teilte sein Büro am Montag mit. Zur Begründung gab Rajapaksa an, er wolle dabei helfen, eine Interims Einheitsregierung zu bilden. „Deshalb habe ich meinen Rücktritt eingereicht, damit die nötigen Schritte laut Verfassung eingeleitet werden können.“ Der 76-jährige Mahinda Rajapaksa ist der ältere Bruder von Präsident Gotabaya Rajapaksa. Die Opposition hatte beide aufgefordert, ihre Ämter niederzulegen.

Seit Wochen gibt es regelmäßige Proteste in Sri Lanka, zum Teil von Gewalt begleitet. Der Bevölkerung mangelt es an Lebensmitteln, Treibstoff und Medikamenten. Grund ist unter anderem eine starke Abwertung der Landeswährung, wodurch Importe erheblich teurer wurden. Immer wieder plagen das Land im Indischen Ozean auch Stromausfälle. Auch am Montag kam es zu Gewalt, die Polizei verhängte eine Ausgangssperre. Um aus der Krise zu kommen, hat das Land den Internationalen Währungsfonds um Hilfe gebeten. Die Beratungen darüber sollen am Montag beginnen.

Sri Lankas Ministerpräsident tritt nach Protesten zurück

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Wichtige Entwicklungen zur Ukraine.

Nur noch Booster? – Markt für Corona-Impfstoffe wird enger

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New York, 09. Mai (Reuters) – Eineinhalb Jahre nach dem Start der ersten Impfungen steht der Corona-Impfstoffmarkt vor einem Kurswechsel. Zumindest in den Industrienationen sind die meisten Menschen, die sich gegen Covid-19 impfen lassen wollten, inzwischen geimpft. Weltweit sind es rund fünf Milliarden.

Für die Impfstoffhersteller, die in den vergangenen Monaten unter Hochdruck produzierten, wird der Markt damit sehr viel wettbewerbsintensiver und kleiner. Denn im Fokus dürften künftig Auffrischimpfungen stehen oder Impfungen von kleineren Kindern, für die bislang noch kein Vakzin auf dem Markt ist. Biotech-Analyst Hartaj Singh von Oppenheimer rechnet mit einem harten Wettbewerb: „Die Unternehmen werden um Preise und Marktanteile kämpfen, selbst bei Impfstoffen, die als die Besten gelten, wie Pfizer und Moderna.“

Noch ist aber völlig offen, wieviele Booster-Impfungen letztlich gebraucht werden. Bisher wird eine zweite Auffrischimpfungen nur in einigen Ländern für Menschen mit dem Risiko eines schweren Verlaufs oder in bestimmten Berufsgruppen empfohlen. Ebenso ist noch ungewiss, ob die Hersteller in diesem Herbst und in jedem darauffolgenden angepasste Impfungen verkaufen werden – wie etwa die Anbieter von Grippeimpfstoffen – und welche Auswirkungen das auf die Nachfrage haben könnte. 

Hersteller wie der US-Pharmakonzern Pfizer, der mit der Mainzer Biontech zusammenarbeitet, und der US-Biotechkonzern Moderna gehen gleichwohl davon aus, auch künftig eine wichtige Rolle auf dem Impfstoffmarkt zu spielen – selbst wenn die Gesamtnachfrage sinkt. Erwachsene, die jetzt noch nicht geimpft seien, werden sich aber über zwei Jahre nach Pandemiebeginn auch künftig wohl nicht impfen lassen, wie Pfizer-Chef Albert Bourla kürzlich in einem Interview sagte. Vielmehr seien es die „bereits Geimpften“, die für Nachfrage sorgen dürften.

Nach Einschätzung von Moderna-Chef Stephane Bancel profitieren vor allem Menschen über 50 und Erwachsene mit gesundheitlichen Risiken oder risikoreichen Berufen, wie Mitarbeiter im Gesundheitswesen, von einem jährlichen Booster. Bancel schätzt diese Bevölkerungsgruppe auf rund 1,7 Milliarden Menschen – gut ein Fünftel der Weltbevölkerung. Sowohl Pfizer/Biontech als auch Moderna entwickeln Impfstoffe, die an die hochansteckende Omikron-Variante angepasst sind. Pfizer und Biontech erwarten dazu Daten in den kommenden Wochen.

KONKURRENZ HINKT HINTERHER

Klar ist schon jetzt, dass die Megaumsätze des vergangenen Jahres außer Reichweite sind. Analysten prognostizieren für die Impfung von Pfizer/Biontech einen Umsatz von über 17 Milliarden Dollar im Jahr 2023 und für die von Moderna von zehn Milliarden Dollar – etwa die Hälfte der für dieses Jahr erwarteten Einnahmen. Sie gehen davon aus, dass die Umsätze von da an weiter sinken werden. Noch sehr viel kleiner dürfte das Geschäft für die weniger beliebten Impfstoffe von AstraZeneca und Johnson & Johnson werden, die wegen des Risikos seltener Blutgerinnsel in die Schlagzeilen geraten waren.

J&J wollte sich nicht dazu äußern, ob das Unternehmen seine Impfung im Herbst als Booster vertreiben will. Der Arzneimittelhersteller hatte im April wegen unsicherer Geschäftsaussichten die Umsatzprognose für seinen Impfstoff über 3,5 Milliarden Dollar zurückgenommen. Das Vakzin war einst als Hoffnungsträger vor allem für den afrikanischen Kontinent gehandelt worden, da von ihm ursprünglich eine Dosis ausreichen sollte und es einfacher zu transportieren und zu lagern ist, als die mRNA-Impfstoffe von Biontech und Moderna. 

Doch diese Hoffnungen erfüllten sich nicht. Das südafrikanische Pharmaunternehmen Aspen Pharmacare, das im März einen Vertrag zur Herstellung des Impfstoffs von J&J in Afrika abgeschlossen hatte, warnte erst vor wenigen Tagen vor schwacher Nachfrage auf dem Kontinent. Bislang habe Aspen nicht einen einzigen Auftrag erhalten und werde etwa die Hälfte seiner Produktionskapazitäten für den Impfstoff auf andere Produkte umstellen, wenn die Nachfrage nicht innerhalb von sechs Wochen anziehe. In Afrika ist der akute Mangel an Covid-19-Impfstoffen inzwischen einem Überangebot an Dosen gewichen, da die Spenden an die Impfallianz Covax zugenommen haben und die Impfkampagnen der afrikanischen Länder damit nicht Schritt halten können.

AstraZeneca-Chef Pascal Soriot sieht die Impfung seines Unternehmens noch nicht aus dem Rennen. Er glaubt, dass sie weiter eine Rolle bei der Bekämpfung der Pandemie spielen wird. „Dieser Impfstoff hat immer noch Potenzial, da er sehr einfach zu verabreichen und zu verteilen ist“, sagte er. „Der Absatz wird aber künftig geringer sein, da die Menschen wahrscheinlich nur eine Auffrischimpfung pro Jahr benötigen werden und sie nicht jeder nehmen wird.“

Nur noch Booster? – Markt für Corona-Impfstoffe wird enger

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