Sri Lankas Ministerpräsident tritt nach Protesten zurück

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Colombo, 09. Mai (Reuters) – Mitten in der schwersten Wirtschaftskrise Sri Lankas seit Jahrzehnten ist Ministerpräsident Mahinda Rajapaksa zurückgetreten. Der Ministerpräsident habe ein entsprechendes Schreiben an Präsident Gotabaya Rajapaksa übermittelt, teilte sein Büro am Montag mit. Zur Begründung gab Rajapaksa an, er wolle dabei helfen, eine Interims Einheitsregierung zu bilden. „Deshalb habe ich meinen Rücktritt eingereicht, damit die nötigen Schritte laut Verfassung eingeleitet werden können.“ Der 76-jährige Mahinda Rajapaksa ist der ältere Bruder von Präsident Gotabaya Rajapaksa. Die Opposition hatte beide aufgefordert, ihre Ämter niederzulegen.

Seit Wochen gibt es regelmäßige Proteste in Sri Lanka, zum Teil von Gewalt begleitet. Der Bevölkerung mangelt es an Lebensmitteln, Treibstoff und Medikamenten. Grund ist unter anderem eine starke Abwertung der Landeswährung, wodurch Importe erheblich teurer wurden. Immer wieder plagen das Land im Indischen Ozean auch Stromausfälle. Auch am Montag kam es zu Gewalt, die Polizei verhängte eine Ausgangssperre. Um aus der Krise zu kommen, hat das Land den Internationalen Währungsfonds um Hilfe gebeten. Die Beratungen darüber sollen am Montag beginnen.

Sri Lankas Ministerpräsident tritt nach Protesten zurück

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Titelfoto: Symbolfoto

Wichtige Entwicklungen zur Ukraine.

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