Montag, März 23, 2026
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Fed-Vertreter – Aufgabe der US-Notenbank schwierig aber nicht unlösbar

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Fed Cook Powell Bullard Fed Währungshüter US weisses Entscheidung Inflation
Federal reserve building, Washington DC. USA.

Eltville, 10. Mai (Reuters) – Die US-Notenbank Federal Reserve steht aus Sicht eines hochrangigen Führungsmitglieds vor der komplizierten Aufgabe, die hochschießende Inflation in den USA einzudämmen ohne gleichzeitig die Konjunktur abzuwürgen. „Obgleich die Aufgabe schwierig ist, ist sie nicht unlösbar“, sagte der Präsident des Fed-Bezirks von New York, John Williams, am Dienstag auf einer Veranstaltung in Eltville.

Der Krieg in der Ukraine, die Lockdowns in China und Lieferketten-Unterbrechungen infolge der Corona-Pandemie verschärften kurzfristig den Inflationsdruck. Auch die Unsicherheit hinsichtlich der globalen Konjunkturaussichten werde dadurch erhöht. Dennoch gelte für die Fed: „Wir haben die Instrumente, um die Wirtschaft wieder in die Balance zu bringen und Preisstabilität wiederherzustellen.“ Die Fed strebe an, diese auch zu nutzen.

„Wir müssen datenabhängig handeln und unsere geldpolitischen Maßnahmen anpassen, wie es die Umstände rechtfertigen“, sagte Williams. Der US-Währungshüter sagte zudem, er rechne damit, dass einige Faktoren, die zu den Lieferengpässen beitragen, selbst wieder zurückgehen würden. Ein Teil der Aufgabe, die Wirtschaft wieder in eine Balance zu bringen, werde daher dürch eine Zunahme des Angebots erreicht statt durch aggressive Zinsschritte.

Angesichts der Überhitzungstendenzen am Jobmarkt und der zugleich sehr hohen Inflation hatte die US-Notenbak jüngst den größten Zinsschritt nach oben seit 22 Jahren vollzogen. Nach der Erhöhung um einen halben Prozentpunkt liegt der geldpolitische Schlüsselsatz in der neuen Zins-Spanne von 0,75 bis 1,00 Prozent. 

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Scholz spricht sich gegen Abkürzung der Ukraine-Aufnahme in EU aus

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Scholz
Brussels, Belgium. 7th November 2019. Finance Minister of Germany Olaf Scholz attends a Eurogroup Finance Ministers' meeting.

Berlin, 10. Mai (Reuters) – Bundeskanzler Olaf Scholz pocht in der Debatte über einen EU-Beitritt der Ukraine darauf, dass die EU-Verhandlungen mit den sechs Westbalkan-Staaten Priorität haben müssen. Im übrigen würden für alle Beitrittsverhandlungen dieselben Standards und Anforderungen gelten, sagte er am Dienstag zur Debatte, ob man die Aufnahmemodalitäten für die Ukraine abkürzen sollte. Der belgische Ministerpräsident Alexander De Croo sagte, dass man im falle der Ukraine auch zweigleisig fahren könne: Ein EU-Beitritt werde sicher sehr lange dauern, aber man könne das Land schon vorher enger an die EU anbinden. 

Scholz spricht sich gegen Abkürzung der Ukraine-Aufnahme in EU aus

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Münchener Rück bekommt Ukraine-Krieg zu spüren

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München, 10. Mai (Reuters) – Der Krieg in der Ukraine und die Sanktionen gegen Russland verursachen bei der Münchener Rück erste Bremsspuren. Der weltgrößte Rückversicherer hat im ersten Quartal etwas mehr als 100 Millionen Euro Schäden verarbeitet sowie 700 Millionen Euro auf russische und ukrainische Staats- und Firmenanleihen abgeschrieben, die mit Kriegsbeginn drastisch an Wert verloren.

„Aber das kann nur der Anfang sein“, sagte Finanzchef Christoph Jurecka am Dienstag in München. Der Gewinn des Konzerns lag mit 608 (2021: 589) Millionen Euro trotzdem leicht über Vorjahr, weil Naturkatastrophen und andere Großschäden deutlich weniger zu Buche schlugen als im Vorjahr. An ihrer Gewinnprognose für das Gesamtjahr hält die Münchener Rück weiterhin fest.

„Zu den üblichen Unsicherheiten kommen jetzt weitere große Unsicherheiten hinzu“, sagte Jurecka mit Blick auf den Krieg in der Ukraine. Versicherer und Rückversicherer sind zumeist durch Kriegsausschlüsse abgesichert, nur in Spezialsparten wie der Transport- oder in der Kreditversicherung müssten sie einstehen. Auch bei Cyber-Versicherungen geht Jurecka nicht von größeren Verlusten aus, obwohl hier schwer nachzuweisen ist, dass ein Hacker-Angriff mit dem Krieg in Verbindung steht.

Operativ bangt die Branche vor allem um Leasingflugzeuge, die an russische Fluggesellschaften vermietet wurden und für die Leasingfirmen nun verloren sein könnten. Hier habe die Münchener Rück „eine gewisse Exponierung“, bekräftigte Jurecka. Experten veranschlagen den drohenden Schaden branchenweit auf etwa zehn Milliarden Dollar. Bis klar ist, ob die Versicherer in welcher Höhe dafür einstehen müssen, könnten aber Jahre vergehen. Viel abschreiben könne die Münchener Rück bisher nicht, weil sich konkrete Schadenmeldungen in Grenzen hielten, sagte der Finanzvorstand. „Man geht Vertrag für Vertrag, Einzelfall für Einzelfall durch.“

KONKURRENTEN RESERVIEREN MEHR

Staatsanleihen aus den Kriegsstaaten habe die Münchener Rück um etwa 80 Prozent abgeschrieben, Unternehmensanleihen stünden noch mit einem etwas höheren Restwert in der Bilanz. Von den Abschreibungen schlagen nach Abzug von Steuern und der Beteiligung der Lebensversicherungs-Kunden 370 Millionen Euro auf den Gewinn durch. Zum Vergleich: Der größte Rivale Swiss hat für den Krieg im ersten Quartal Belastungen von 283 Millionen Dollar verbucht, bei der Hannover-Rück- Mutter Talanx waren es 150 Millionen Euro.

Trotzdem hält die Münchener Rück an ihrer Gewinnprognose für 2022 fest. 3,3 (2,9) Milliarden Euro sollen am Ende des Jahres zu Buche stehen. Vor allem das Rückversicherungsgeschäft weitet der Konzern stärker aus: Konzernweit sollen die Beitragseinnahmen mit 64 Milliarden Euro in diesem Jahr um drei Milliarden höher ausfallen als im Februar in Aussicht gestellt. Im ersten Quartal nahm die Münchener Rück 16 Prozent mehr ein als Anfang 2021.

In den Neuverhandlungen mit den Erstversicherern zum 1. April zeichnete der Rückversicherer mit 2,7 Milliarden Euro knapp acht Prozent mehr Geschäft, obwohl die Preise inflationsbereinigt im Schnitt stagnierten. Jurecka sieht das positiv: „Wir sind zurzeit in der Lage, die hohe Inflation vollständig weiterzureichen. Ich wäre zufrieden, wenn wir das Niveau halten könnten.“ Für die Erneuerungsrunde im Juli werde erneut „ein stabiles Marktumfeld mit attraktiven Wachstumsmöglichkeiten“ erwartet.

Bei den Großschäden hat die Münchener Rück noch viel Luft – 3,3 Milliarden Euro sind für den Rest des Jahres noch im Budget. Im ersten Quartal waren die Überflutungen im Osten Australiens mit 440 Millionen Euro der teuerste Schaden. In der Lebens- und Kranken-Rückversicherung kostete die hohe Zahl an Sterbefällen während der Omikron-Welle in den USA die Münchener Rück noch einmal 150 Millionen Euro. Das werde im zweiten Halbjahr weniger – er hoffe, dass eine weitere Corona-Welle im Herbst ausbleibe, sagte Jurecka.

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Wichtige Entwicklungen zur Ukraine.

Dobrindt – Einigung mit Ampel über Bundeswehr-Sondervermögen noch offen

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Berlin, 10. Mai (Reuters) – Eine Einigung zwischen der Ampel-Regierung und Union über das geplante Bundeswehr-Sondervermögen von 100 Milliarden Euro ist nach Angaben von CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt weiter offen. Wenn es in dieser Woche zu keiner Einigung mehr komme, werde es in der kommenden Woche auch keine Bundestagsberatung dazu geben, kündigte Dobrindt am Dienstag in Berlin an. Bisher habe die Ampel die Forderungen der Union nicht erfüllt, dass die 100 Milliarden Euro ausschließlich für die Bundeswehr ausgegeben werden müssten und dass auch das Zwei-Prozent-Ziel der Nato für die Verteidigungsausgaben gesetzlich festgezurrt werden müsse. „Wir legen Wert darauf, dass dies gesetzlich festgeschrieben wird“, betonte Dobrindt. 

Vor einer Abstimmung im Bundestag müsse auch eine Liste vorliegen, wofür die 100 Milliarden Euro konkret ausgegeben werden sollten, sagte Dobrindt. Hier sehe er aber Einigungsmöglichkeiten. Dazu gebe es Gespräche mit dem Verteidigungsministerium.

Bundeskanzler Olaf Scholz hatte nach dem russischen Einmarsch in die Ukraine ein Sondervermögen Bundeswehr angekündigt, das im Grundgesetz verankert werden soll. Dazu braucht die Ampel-Koalition von SPD, Grünen und FDP auch die Zustimmung der Union. Besonders die Grünen wollen mit den 100 Milliarden Euro aber auch andere Projekte bezahlen. „Es geht natürlich um Aufrüstung und nicht nur Ausrüstung“, sagte Dobrindt angesichts der Debatte bei SPD, Grünen und FDP. In dieser Woche hätten bereits Gespräche stattgefunden und es seien weitere geplant.

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Wichtige Entwicklungen zur Ukraine.

Restaurantschließungen wegen hoher Corona-Inzidenz waren verfassungsgemäß

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Karlsruhe, 10. Mai (Reuters) – Die coronabedingte Schließung von Gastronomiebetrieben während der sogenannten Bundesnotbremse im Frühjahr 2021 war mit dem Grundgesetz vereinbar. Die Verfassungsbeschwerde eines Berliner Restaurantinhabers blieb am Dienstag vor dem Bundesverfassungsgericht erfolglos. Die vorübergehende Schließung sei als Maßnahme zur Pandemiebekämpfung verfassungsrechtlich gerechtfertigt gewesen, heißt es in der einstimmigen Entscheidung. (AZ: 1 BvR 1295/21)

In der Zeit der Bundesnotbremse mussten zwischen dem 23. April und dem 30. Juni 2021 unter anderem Restaurants und Lokale schließen, wenn die Sieben-Tage-Inzidenz in einem Stadt- oder Landkreis bei mehr als 100 lag. Es war dann nur noch ein Außer-Haus-Verkauf möglich. Während der Bundesnotbremse galten auch andere Beschränkungen, so wurden Besuchskontakte in der eigenen Wohnung und der nächtliche Ausgang beschränkt. Bereits im November 2021 hatte der Erste Senat entschieden, dass die Kontakt- und Ausgangsbeschränkungen „in der äußersten Gefahrenlage der Pandemie mit dem Grundgesetz vereinbar“ waren. 

In der damaligen Entscheidung wurde über Restaurantschließungen allerdings nicht entschieden, weil die dagegen gerichteten Verfassungsbeschwerden unzulässig waren. Jetzt urteilte eine aus drei Verfassungsrichterinnen und -richtern bestehende Kammer über eine neue Verfassungsbeschwerde und kam zu dem einstimmigen Ergebnis, dass auch die Gastronomieschließungen nicht gegen das Grundrecht der Berufsfreiheit verstoßen hätten.

Angesichts der Dynamik des Infektionsgeschehens habe im April vergangenen Jahres eine besondere Dringlichkeit bestanden, zum Schutz von Leben und Gesundheit sowie der Funktionsfähigkeit des Gesundheitswesens tätig zu werden, so die Begründung. Deshalb sei der Eingriff gerechtfertigt gewesen, der durch staatliche Hilfsprogramme für die betroffenen Betriebe gemildert worden sei.

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10. Mai 2022 Der Börsen Vormittag

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10. Mai (Reuters) – Es folgt der Börsen-Ticker zu wichtigen Kursbewegungen an den internationalen Finanzmärkten und ihren Ursachen: 

09.45 Uhr – Eine mögliche Übernahme durch den Zigarettenhersteller Philip Morris versetzt die Anleger beim Rivalen Swedish Match in Euphorie. Die Aktien des vor allem auf rauchfreie Tabak-Produkte setzenden schwedischen Herstellers klettern um mehr als 24 Prozent und sind auf dem Weg zum bislang größten Tagesgewinn. Dem „Wall Street Journal“ zufolge könnte die Übernahme einen Wert von 15 Milliarden Dollar haben. Das entspricht laut den Analysten von Jefferies einem Aufschlag von etwa 25 Prozent auf den Schlusskurs vom Montag.

07.33 Uhr – Anleger trennen sich nach Zahlenvorlage von Wacker Neuson. Die Aktie des Baugeräte-Herstellers gibt vorbörslich bei Lang & Schwarz 2,1 Prozent nach und ist damit Schlusslicht im SDax. Lieferkettenprobleme drückten im ersten Quartal auf die Margen.

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Dax-Anleger nutzen Kursrückgänge für Wiedereinstieg

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Frankfurt, 10. Mai (Reuters) – Nach dem Ausverkauf zum Wochenanfang wagen sich Dax-Anleger wieder auf das Börsenparkett zurück. Der Deutsche Leitindex zog zur Eröffnung am Dienstag um 1,3 Prozent auf 13.552 Punkte an. „Gemäß der Statistik könnte nach dem tiefroten Wochenstart an den Börsen in Frankfurt und New York heute der sogenannte ‚Turnaround Tuesday‘ anstehen“, sagte Jochen Stanzl, Analyst beim Handelshaus CMC Markets. Wenn die Anlegerstimmung sehr negativ sei, reichten oft schon Signale, dass sich die Lage nicht weiter verschärfe.

Mehrere Unternehmen konnten Anleger zudem mit ihrem Zahlenwerk überzeugen. So kletterte Siltronic mit einem Kursplus von knapp fünf Prozent an die Spitze im MDax. Die gescheiterte Übernahme durch GlobalWafers bescherte dem Chip-Zulieferer im ersten Quartal einen Sonderertrag von 50 Millionen Euro. Das hohe Ergebnis dank der Kündigungsgebühr beflügele die Aktie, sagte ein Händler. Auch Schaeffler habe deutlich bessere Zahlen zum Jahresauftakt vorgelegt als befürchtet. Die Anteilsscheine des Autozulieferers zogen rund vier Prozent an.

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Inlandstourismus zieht an – Übernachtungszahl fast verdreifacht

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Berlin, 10. Mai (Reuters) – Der Deutschland-Tourismus kommt mit dem Auslaufen vieler Corona-Auflagen wieder in Schwung – ohne jedoch das Vorkrisenniveau zu erreichen. Hotels, Gasthöfe, Pensionen und andere Beherbergungsstätten registrierten im März 25,1 Millionen Übernachtungen in- und ausländischer Gäste. Das waren fast dreimal so viele wie ein Jahr zuvor, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag mitteilte. Im März 2021 hatte es aufgrund der Corona-Pandemie ein Beherbergungsverbot für privatreisende Gäste gegeben. Inzwischen sind die meisten Auflagen entfallen.

Im Vergleich zum März 2020 – als der erste coronabedingte Lockdown in Deutschland begann – lagen die Übernachtungszahlen diesmal um 58,8 Prozent höher. Das Vorkrisenniveau bleibt allerdings noch in weiter Ferne: Die Übernachtungszahlen lagen immer noch knapp ein Viertel niedriger als im März des Vorkrisenjahres 2019.

Tourismus

Knapp 63,6 Prozent der Übernachtungen entfielen diesmal auf Hotels, Gasthöfe und Pensionen, 17,7 Prozent auf Ferienunterkünfte und ähnliche Beherbergungsstätten sowie 2,8 Prozent auf Campingplätze. Sonstige tourismusrelevante Unterkünfte, wie Vorsorge- und Rehabilitationskliniken und Schulungsheime, machten 16,0 Prozent der Übernachtungen aus. 

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Ausländische Essenslieferdienst-Fahrer streiken in Dubai

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10. Mai (Reuters) – Ausländische Fahrer des zu Delivery Hero gehörenden Essenslieferdienstes Talabat sind in Dubai für eine höhere Bezahlung und bessere Arbeitsbedingungen in den Ausstand getreten. Am Montagabend weigerten sie sich, Essen in der Finanzmetropole der Vereinigten Arabischen Emirate auszuliefern. Es ist sehr selten, dass in dem Land, in dem keine Gewerkschaften oder Demonstrationen erlaubt sind, Arbeitskampfmaßnahmen erfolgen. Inzwischen ist es aber die zweite Aktion in diesem Monat. Erst kürzlich verhinderten Fahrer erfolgreich, dass die Löhne bei Deliveroo gekürzt werden.

Die Talabat-Fahrer fordern eine Erhöhung ihrer Bezahlung pro Auslieferung um rund ein Fünftel auf 2,59 Dollar, um die höheren Benzinkosten abzufangen. Deliveroo-Fahrer erhalten 2,79 Dollar pro Auslieferung. „Wenn Deliveroo diesen Preis gibt… Warum erhalten wir ihn nicht“, fragte ein Talabat-Fahrer aus Pakistan im Gespräch mit Reuters. Ein Firmensprecher sagte, Talabat-Fahrer erhielten im Schnitt 953 Dollar monatlich. Unklar war, wie viele Stunden sie dafür arbeiten. Der Fahrer, mit dem Reuters sprach, sagte, nach Benzinkosten verdiene er für 12 bis 14 Stunden Arbeit pro Tag an sieben Tagen in der Woche rund 680 Dollar. 

Essenslieferdienst

Menschenrechtsorganisationen haben die Vereinigten Arabischen Emirate und andere Golf-Staaten in der Vergangenheit häufig für ihren Umgang mit ausländischen Arbeitern kritisiert, die einen großen Teil der Mitarbeiterschaft ausmachen, und meist wenig Geld verdienen. Viele Lieferdienst-Fahrer arbeiten für Agenturen, die illegalerweise Gebühren für Arbeitserlaubnisse und anderes verlangen.

Das Geschäft in den Arabischen Vereinigten Emiraten gehört bei Delivery Hero zum Mena-Geschäft, das im vergangenen Jahr die einzige Firmensparte war, die auf Basis des bereinigten Betriebsgewinns (Ebitda) schwarze Zahlen schrieb. Delivery Hero ist auch am britischen Konkurrenten Deliveroo beteiligt.

Ausländische Essenslieferdienst-Fahrer streiken in Dubai

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Ukraine aktuell 10.05.22

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10. Mai (Reuters)- Es folgen Entwicklungen rund um den Krieg in der Ukraine. Zum Teil lassen sich Angaben nicht unabhängig überprüfen.

17.55 Uhr – Baerbock lädt Kuleba zu G7-Außenministertreffen ein

Bundesaußenministerin Annalena Baerbock hat ihren ukrainischen Kollegen Dmytro Kuleba zum anstehenden Treffen der G7-Ressortchefs in Weißenhaus in Schleswig-Holstein eingeladen. Kuleba habe die Einladung angenommen, erklärt Baerbock in Kiew. Die Minister beraten von Donnerstag bis Samstag an der Ostseeküste.

17.43 Uhr – Der britische Premierminister Boris Johnson reist am Mittwoch nach Schweden und Finnland, zwei Staaten, die angesichts des Ukraine-Krieges einen Nato-Beitritt erwägen. Johnson werde allgemeine Sicherheitsfragen erörtern, sagt sein Sprecher. Eine Entscheidung beider Staaten über einen Beitrittsantrag wird in diesem Monat erwartet. Sie wollen für eine etwaige Übergangsphase Sicherheitsgarantien der Allianz.

17.10 Uhr – Die USA haben Außenminister Antony Blinken zufolge neue Mechanismen entwickelt, um der Ukraine bei der Erkennung von Cyberattacken und der Wiederherstellung von Systemen nach derartigen Angriffen zu helfen. Blinken bestätigt, dass Russland im Februar parallel zur Invasion gegen kommerzielle Satellitennetzwerke vorgegangen sei, um die Kommunikation des ukrainischen Militärs zu stören. Dies habe auch andere europäische Länder in Mitleidenschaft gezogen, heißt es in einer Erklärung. Die USA und ihre Verbündeten unternehmen demnach Schritte, um sich gegen derartige russische Vorstöße zu wappnen.

16.53 Uhr – Die russische Invasion hat der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zufolge zu mindestens 3000 vermeidbaren Todesfällen bei Ukrainern mit chronischen Krankheiten geführt. Nach dem Einmarsch im Februar hätten sie keinen Zugang mehr zu Behandlungen gehabt, sagt der WHO–Regionaldirektor für Europa, Hans Kluge, bei einem Treffen der Mitgliedstaaten. Die UN–Behörde habe etwa 200 Angriffe auf Einrichtungen des ukrainischen Gesundheitssystems dokumentiert. Es seien nur noch wenige Krankenhäuser in Betrieb. 

16.42 Uhr – Im Ukraine–Krieg herrscht dem US-Militärgeheimdienst DIA zufolge eine Patt-Situation. „Die Russen gewinnen nicht und die Ukrainer gewinnen nicht“, sagt DIA–Chef Scott Berrier vor Abgeordneten. Bislang seien zwischen acht und zehn russische Generäle gefallen.

16.35 Uhr – US-Geheimdienste – Putin bereitet sich auf langen Krieg vor

Die US-Geheimdienste gehen ihrer Direktorin Avril Haines zufolge davon aus, dass der russische Präsident Wladimir Putin sich auf einen langen Konflikt vorbereitet. Auch ein russischer Sieg im Donbass würde möglicherweise nicht das Ende des Krieges bedeuten, sagt sie vor Abgeordneten. Putin setze darauf, dass die Entschlossenheit des Westens im Laufe der Zeit schwinden werde.

16.00 Uhr – Bundesaußenministerin Annalena Baerbock ist in Kiew mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj zusammengekommen. An dem Treffen nahm auch der niederländische Außenminister Wopke Hoekstra teil. 

15.22 Uhr – Scholz – Baerbock-Reise in Ukraine gute Grundlage für Beziehungen

Bundeskanzler Olaf Scholz hat begrüßt, dass Bundestagspräsidentin Bärbel Bas und Außenministerin Annalena Baerbock in die Ukraine gereist sind. Er sei froh, dass Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj vereinbart hätten, dass die Außenministerin nach Kiew reisen solle, sagt er. „Das ist eine gute Grundlage für die unverändert wichtigen Zusammenarbeitsbeziehungen, die wir haben“, fügt der SPD-Politiker hinzu. 

15.16 Uhr – Der belgische Ministerpräsident Alexander de Croo hat angekündigt, dass Belgien seine LNG-Kapazitäten verdoppeln werde, um Europa unabhängiger von russischem Erdgas zu machen. Dabei werde man auch die Lieferungen nach Deutschland erhöhen, kündigt er nach einem Gespräch mit Kanzler Olaf Scholz an. Durch Belgien werde mehr Erdgas für Deutschland transportiert als durch die Ukraine.

14.40 Uhr – Xi und Macron für Friedensgespräche im Ukraine-Krieg

Chinas Präsident Xi Jinping hat einen Tag nach seinem Telefonat mit Bundeskanzler Olaf Scholz auch mit seinem französischen Amtskollegen Emmanuel Macron gesprochen. Beide Seiten seien einig darin gewesen, dass sie Friedensgespräche zwischen Russland und der Ukraine unterstützen, wie chinesische Staatsmedien am Dienstag mitteilten. Das französische Präsidialamt erklärte, man sei darüber einig gewesen, dass die territoriale Integrität der Ukraine wichtig sei.

14.25 Uhr – Bundesaußenministerin Annalen Baerbock stellt der Ukraine eine Vollmitgliedschaft in der Europäischen Union in Aussicht. Auf dem Weg dahin könne es aber „keine Abkürzung“ geben, sagt Baerbock bei ihrem Besuch in Kiew. Zudem brauche die EU selbst eine Reform, um das Land als Vollmitglied aufnehmen zu können. Sie sei zuversichtlich, dass die Ukraine einen „klaren Kandidatenstatus“ erhalten werde, auf dem weiteren Weg dürfe es aber „keine leeren Versprechungen“ geben.

14.25 Uhr – Die deutsche Botschaft in Kiew nimmt ihre Arbeit wieder auf, wie Bundesaußenministerin Annalena Baerbock bei ihrem Besuch in der ukrainischen Hauptstadt ankündigt. Die Vertretung werde zunächst einen „eingeschränkten Betrieb“ fahren und in einer „Minimalpräsenz“ arbeiten. 

13.45 Uhr – Innerhalb der Ukraine sind seit Beginn der russischen Invasion am 24. Februar rund acht Millionen Menschen vertrieben worden. Zu dem Ergebnis kommt die Migrationsagentur der Vereinten Nationen (UN). 44 Prozent der Binnenflüchtlinge zögen wegen des Ausmaßes der Krise für die Menschen eine weitere Umsiedlung in Betracht. Das zeige eine Umfrage der UN-Organisation. Vor Beginn des Krieges lebten rund 44 Millionen Menschen in der Ukraine. Millionen sind ins Ausland geflohen. 

13.00 Uhr – In Finnland empfiehlt der Verteidigungsausschuss des Parlamentes den Beitritt des Landes zur Nato. Dies sei die beste Möglichkeit, um die nationale Sicherheit zu gewährleisten, heißt es zur Begründung. Denn die Mitgliedschaft Finnlands in der Organisation des Nordatlantikvertrags (Nato) würde die Abschreckung erheblich erhöhen, Ziel einer russischen Aggression zu werden. Die Entscheidung darüber, ob Finnland einen Antrag auf Aufnahme in das Militärbündnis stellt, wird in den kommenden Tagen erwartet. Präsident Sauli Niinisto wird voraussichtlich am Donnerstag seine Haltung zu der Frage bekanntgeben. Finnland hat eine 1300 Kilometer lange Grenze mit Russland. Auch in Schweden wird derzeit über einen Beitritt zur Nato debattiert. Dänemark, Norwegen und Island sind bereits Mitglieder.

12.40 Uhr – Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj dringt auf ein sechstes gegen Russland gerichtete Sanktionspaket der Europäischen Union. Das geplante Paket inklusive eines Öl-Embargos sei nötig, sagt er in einer Videoansprache vor slowakischen Abgeordneten. Über die Strafmaßnahmen wird derzeit in der EU beraten. 

12.30 Uhr – In der Diskussion in der Europäischen Union über einen Importstopp für russisches Öl gibt es nach Angaben des EU-Außenbeauftragten Josep Borrell noch immer einige Schwierigkeiten. Er hoffe aber, dass diese spätestens beim Treffen der EU-Außenminister am 16. Mai beigelegt seien. Wenn sich die EU-Botschafter in dieser Woche nicht verständigen könnten, dann könnten die Minister und Ministerinnen versuchen, am kommenden Montag einen Durchbruch zu erzielen. Der härteste Kritiker des geplanten Öl-Embargos ist Ungarn. Die EU-Kommission das Embargo wegen des russischen Angriffs auf die Ukraine am 4. Mai vorgeschlagen.

12.05 Uhr – Ein EU-Kandidatenstatus für die Ukraine ist nach Ansicht von CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt möglich. Allerdings bremst Dobrindt die Erwartung eines schnellen EU-Beitritts des Landes. „Einen schnellen Beitritt sehen wir an der Stelle nicht. Das wird sehr lange dauern“, fügt er hinzu. Dobrindt spricht von „Jahren und Jahrzehnten“.

11.35 Uhr – UN-Beobachter – Weit mehr Zivilisten getötet als offiziell bestätigt

In der Ukraine sind UN-Beobachtern zufolge weitaus mehr Zivilisten getötet worden als die von ihnen offiziell angegebene Zahl von 3381. Allein in der Hafenstadt Mariupol seien schätzungsweise Tausende Menschen ums Leben gekommen, teilt Matilda Bogner mit, die Leiterin des UN-Einsatzes zur Beobachtung der Menschenrechtslage in der Ukraine. Nicht alle Opfer seien in der offiziellen Totenzahl enthalten. Man habe an Schätzungen gearbeitet, könne derzeit aber nur sagen, dass es Tausende mehr Opfer gebe als die bislang genannte bestätigte Totenzahl. „Das große schwarze Loch ist wirklich Mariupol, wo es für uns schwierig war, vollständig darauf zuzugreifen und vollständig bestätigte Informationen zu erhalten.“

11.30 Uhr – In der Ukraine sind nach Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation WHO mindestens 3000 Menschen gestorben, weil sie keinen Zugang zur Behandlung ihrer chronischen Krankheiten hatten. 40 Prozent der Haushalte hätten mindestens ein Mitglied, das eine dauerhafte Behandlung benötige, teilt der Europa-Chef der WHO, Hans Kluge mit, und nennt als Beispiel Aids und Krebs. Weil solche Patienten nicht mehr ausreichend versorgt werden könnten, seien sie ihren Erkrankungen erlegen. Dies habe bislang zu mindestens 3000 vermeidbaren vorzeitigen Todesfällen geführt. Zudem seien rund 200 Angriffe auf Gesundheitseinrichtungen dokumentiert, erklärt Kluge. Nur noch wenige Krankenhäuser funktionierten derzeit.

09.11 Uhr – Im Asowstal-Werk in Mariupol harren nach Einschätzung der Stadtverwaltung neben den Soldaten noch mindestens hundert Zivilisten aus. Das mindere aber nicht die Angriffe der russischen Besatzer auf das Stahlwerk, schreibt der Mitarbeiter des Bürgermeisters, Petro Andrjuschtschenko, auf Telegram. 

09.00 Uhr – In der Region Luhansk im Osten der Ukraine gab es dem Gouverneur Serhij Gaidai zufolge in den vergangenen 24 Stunden bis zum Dienstagmorgen 22 Angriffe. Die russischen Streitkräfte hätten am Montag tagsüber massiv die Region beschossen. Am Dienstagmorgen waren in mehreren ukrainischen Regionen Sirenen zu hören, die vor Luftangriffen warnten, darunter in Lukansk, Charkiw und Dnipro.

08.48 Uhr – Die Europäische Union kann sich nach Einschätzung Frankreichs noch in dieser Woche auf einen Stopp aller Ölimporte aus Russland verständigen. „Ich denke, wir könnten diese Woche eine Einigung erzielen“, sagt Europa-Minister Clement Beaune dem Fernsehsender LCI. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron werde noch Laufe des Tages mit dem ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orban darüber sprechen. Ungarn ist der härteste Kritiker des geplanten Embargos für russisches Öl. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen sagte am Montag, sie habe bei den Gesprächen mit Orban über dieses Vorhaben Fortschritte gemacht.

08.42 Uhr – Schweden – Nato-Mitgliedschaft würde nordische Verteidigung stärken

Eine Nato-Mitgliedschaft Schwedens und Finnlands würde dem schwedischen Verteidigungsminister Peter Hultqvist zufolge eine gemeinsame Planung der Verteidigung im Rahmen des Bündnisses ermöglichen. Träten beide Länder der Nato bei, könnten sie die Stärken und Vorteile des anderen nutzen, einander vollständig ergänzen und Einsätze planen. „Wenn dem so ist, werden wir gemeinsam stärker“, sagt er dem öffentlich-rechtlichen Hörfunk. Schweden hat bereits Verteidigungsabkommen mit seinen nordischen Nachbarn. Die regierenden Sozialdemokraten entscheiden am 15. Mai, ob sie ihren Widerstand gegen einen Nato-Beitritt aufgeben. Auch in Finnland wird ein Nato-Beitritt erwogen. Dänemark, Norwegen und Island sind bereits in dem Militärbündnis. 

04.42 Uhr – Die Botschaften Russlands in Europa werden laut einem Bericht der Nachrichtenagentur RIA nicht geschlossen. „Dies entspricht nicht unserer Tradition“, sagt der stellvertretende russische Außenminister Alexander Gruschko RIA. „Wir glauben, dass die Arbeit der diplomatischen Vertretungen wichtig ist.“ Am Montag war der russische Botschafter in Polen von Demonstranten mit roter Farbe übergossen worden, als er anlässlich des Jahrestages des Sieges über Nazideutschland Blumen auf einem sowjetischen Friedhof niederlegen wollte.

03.17 Uhr – Japan kündigt eine weitere Sanktionsrunde gegen Russland an. Die neuen Maßnahmen sehen das Einfrieren von Vermögenswerten weiterer Personen vor, sowie ein Exportverbot japanischer Spitzentechnologie-Produkte an russische Konzerne und wissenschaftliche Forschungseinrichtungen, teilt die Regierung in Tokio mit. 

02.24 Uhr – Nach den Worten von US-Präsident Joe Biden sieht der russische Staatschef Wladimir Putin keinen Ausweg aus dem Ukraine-Krieg. Das Problem, das ihn jetzt beunruhige, sei, dass der russische Staatschef „im Moment keinen Ausweg weiß, und ich versuche herauszufinden, was wir dagegen tun können“, sagte Biden. Putin sei ein sehr überlegter Mann und habe fälschlicherweise geglaubt, der Einmarsch in die Ukraine würde die Nato und die Europäische Union spalten.

02.00 Uhr – Der Wirtschaftsweise Achim Truger befürchtet einen Wirtschaftseinbruch, sollte der russische Staatschef Wladimir Putin Deutschland den Gashahn zudrehen. „Ein Ende der Gaslieferungen aus Russland würde nach den meisten Berechnungen eine tiefe Rezession auslösen. Eine halbe Million Jobs könnte verloren gehen“, sagt der Ökonom der Zeitung „Rheinische Post“. Die deutsche Industrie könnte „längerfristig schweren Schaden nehmen“.

Ukraine aktuell 10.05.22

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