Freitag, März 20, 2026
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Ceconomy will Media Markt und Saturn schneller als geplant übernehmen

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Düsseldorf, 17. Mai (Reuters) – Die Handelsholding Ceconomy will die Elektronikhandelsketten Media Markt und Saturn bereits Anfang Juni schlucken und damit früher als gedacht. Im Gegenzug beteiligt sich die Familie Kellerhals, bislang Minderheitseigner bei Media Markt und Saturn, direkt an der Düsseldorfer Holding.

Gegen vorbereitende Beschlüsse der außerordentlichen Ceconomy-Hauptversammlung im April lägen keine Klagen vor, teilte Ceconomy am Dienstag mit. Damit stehe der Vereinfachung der Gesellschafterstruktur nichts mehr im Wege. Die komplexe Transaktion solle nun vollzogen werden. Ceconomy wird danach alleiniger Gesellschafter der beiden Ketten sein, die Kellerhals-Investmentgesellschaft Convergenta werde ein Ankeraktionär der Holding.

„Das ist ein wichtiger Schritt für unser Unternehmen“, sagte Ceconomy-Chef Karsten Wildberger. Ceconomy werde damit schneller und schlagkräftiger. Die Holding und die Familie Kellerhals hatten sich in der Vergangenheit einen Kampf um Einfluss und Macht geliefert – der Zwist soll nun der Vergangenheit angehören.

Ceconomy will Media Markt und Saturn schneller als geplant übernehmen

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Wirtschaft in Euro-Zone legt zu Jahresbeginn um 0,3 Prozent zu

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Brüssel/Berlin, 17. Mai (Reuters) – Die Wirtschaft der Euro-Zone ist zu Jahresbeginn trotz der Folgen des Ukraine-Krieges etwas stärker gewachsen als zunächst gedacht. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) legte zwischen Januar und März zum Vorquartal um 0,3 Prozent zu, wie das Europäische Statistikamt Eurostat am Dienstag mitteilte. In einer ersten Schnellschätzung war nur von 0,2 Prozent die Rede gewesen. Auch Ende 2021 war die Wirtschaft im Euroraum um 0,3 Prozent gewachsen.

Sie wird aber durch Lieferkettenprobleme im Zuge der Corona-Krise beeinträchtigt – insbesondere durch Lockdown-Maßnahmen in China. Zudem lastet die hohe Inflation auf der Konjunktur, die durch den Ukraine-Krieg weiter befeuert wurde und die Konsumlaune dämpft. Die EU-Kommission erwartet für dieses Jahr nur noch einen Zuwachs beim Bruttoinlandsprodukt (BIP) der Euro-Zone von 2,7 Prozent. Zugleich rechnet sie mit einer Teuerungsrate von 6,1 Prozent.

Wirtschaft in Euro-Zone legt zu Jahresbeginn um 0,3 Prozent zu

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AT&S – Bei teuren Smartphones ist das Wachstum ungebrochen

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Wien, 17. Mai (Reuters) – Der österreichische Leiterplattenhersteller AT&S blickt trotz geopolitischer Unsicherheiten und einer volatilen Marktsituation zuversichtlich auf seine Geschäfte. „Wir arbeiten im ‚high-end‘ Bereich, wo das Konsumentenverhalten ungebrochen positiv ist, sagte AT&S-Vertriebsvorstand Peter Schneider am Dienstag. Die Leiterplatten und IC-Substrate von AT&S finden sich in Smartphones, Tablets, aber auch in Spielekonsolen und Medizinprodukten. „Bei den billigeren Handys sieht man sicher einen Einfluss von der gesamtwirtschaftlichen Lage, aber bei den teureren Smartphones ist das Wachstum ungebrochen“. 

Vom Krieg in der Ukraine sei AT&S nicht direkt betroffen, da der Konzern dort und in Russland weder Kunden noch Lieferanten habe. Betroffen sei man allerdings von den hohen Energiepreisen, allerdings in einem untergeordneten Ausmaß, sagte Vorstandschef Andreas Gerstenmayer. 

Smartphones

Der Corona-bedingte Wirtschaftseinbruch in China mache dem Konzern aus der Steiermark ebenfalls wenig Sorgen. „Wir sehen für unsere Werke in China eine ungebremste Abnahmesituation“, sagte Schneider. Allerdings gehe einiges in den Export, AT&S sei nicht primär für den chinesischen Markt aufgestellt. In Shanghai sei es dem Konzern trotz des Lockdowns wegen der Corona-Pandemie gelungen, den Betrieb aufrecht zu erhalten. „Shanghai ist die sechste Woche im Lockdown, aber wir hatten keinen einzigen Tag einen Stillstand“, sagte Schneider. Dem Team vor Ort habe sowohl die Materialversorgung als auch die Lieferungen an die Kunden sicherstellen können. „Derzeit fahren wir mit einer Kapazität von über 75 Prozent“, sagte der Manager.

AT&S – Bei teuren Smartphones ist das Wachstum ungebrochen

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IG BCE – Gut jeder vierte Beschäftigte fürchtet Betriebsschließung bei Gasstopp

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Frankfurt, 17. Mai (Reuters) – Bei einem abrupten Gasstopp rechnet einer Gewerkschaftsumfrage zufolge mehr als jeder vierte Beschäftigte in den energieintensiven Branchen mit Betriebsschließungen. „Ihre Verunsicherung ist mit Händen zu greifen“, erklärte der Vorsitzende der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE), Michael Vassiliadis, am Dienstag. Wenn das Gas fehle, drohten der Stillstand von Chemiestandorten oder die Abschaltung von Öfen für Spezialglas. Laut der Umfrage unter rund 1700 Gewerkschaftsmitgliedern von Mitte Mai gehen 27 Prozent von einer Schließung ihres Betriebs aus, weitere 38 Prozent halten einen radikalen Umbau der Produktion für notwendig. Lediglich sechs Prozent erwarten keine Auswirkungen auf ihren Betrieb.

Neun Prozent der Befragten sehen ihren Betrieb dagegen schon jetzt als „akut gefährdet“ an, bei acht Prozent gibt es bereits Produktionsdrosselungen im Unternehmen. Vassiliadis fordert einen Energiegipfel, um sich auf mögliche Lieferengpässe im Herbst vorzubereiten. Eine Mehrheit von 52 Prozent der Gewerkschaftsmitglieder hat allerdings Zweifel daran, dass Deutschland wie von der Bundesregierung erwartet bis Mitte 2024 unabhängig von russischem Gas werden kann.

Der Vorstandschef des weltgrößten Chemiekonzerns BASF, Martin Brudermüller, hat bereits gewarnt, dass ein Embargo von russischem Gas die deutsche Volkswirtschaft in die „schwerste Krise seit Ende des Zweiten Weltkriegs bringen“ könnte. Eine Reduzierung der Erdgasversorgung auf unter die Hälfte des heutigen Bedarfs würde zu einer vollständigen Einstellung der Betriebstätigkeit am größten Standort der BASF in Ludwigshafen führen.

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Union will Alt-Kanzler Schröder die Amtsausstattung streichen

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Schröder Rosneft Schröder Gazprom
Former German Chancellor Gerhard Schroeder attends the award ceremony for the 2011 CCTV Chinese Annual Economic Figures in Beijing, China, 12 December 2011.

Berlin, 17. Mai (Reuters) – Die Union will SPD-Altkanzler Gerhard Schröder wegen seiner Russland-Kontakte im Zusammenhang mit dem Ukraine-Krieg alle Versorgungsleistungen und Mitarbeiterstellen streichen. Nur seinen Personenschutz soll der 78-Jährige behalten. CDU und CSU wollen entsprechende Anträge in den Haushaltsausschuss in dieser Woche einbringen, wie ihr haushaltspolitischer Sprecher Christian Haase am Dienstag mitteilte. Um dies zu beschließen, wäre die Union auf Stimmen der Ampel-Koalition aus SPD, Grünen und FDP angewiesen.

Auch die SPD hatte sich von Schröder distanziert und ihn aufgefordert, alle seine Posten bei den russischen Energieunternehmen Nord Stream und Rosneft aufzugeben. Konsequenzen zog die SPD-Führung vorerst aber nicht.

„Altkanzler Schröder hat mit seinem Verhalten beziehungsweise Nichtverhalten gegenüber dem russischen Präsidenten Wladimir Putin jeden Anspruch verwirkt“, sagte der CDU-Politiker Haase. „Er kann nicht zwei Staaten dienen beziehungsweise von zwei Staaten alimentiert werden.“ Schröder habe mehrfach die Gelegenheit gehabt, sich gegen Putin und dessen Angriffskrieg auszusprechen. „Immer wieder Fehlanzeige. Es ist daher nur konsequent, die Amtsausstattung zu streichen.“

Die Anträge der Union für die Sitzung des Haushaltsausschusses am Mittwoch und für die sogenannte Bereinigungssitzung zum Bundesetat 2022 am Donnerstag sehen vor, dass Schröder neben fünf Mitarbeiterstellen auch die Haushaltsmittel für Versorgungsleistungen und Reisekosten gestrichen werden. Schröder war von 1998 bis 2005 Bundeskanzler einer rot-grünen Bundesregierung.

Union will Alt-Kanzler Schröder die Amtsausstattung streichen

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Bio Aufstriche von GREENFORCE 

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bio aufstriche

Jetzt kommt der leckerste Anstrich für unser Brot – die neuen veganen Bio Aufstriche von GREENFORCE sind da.

Es ist Zeit für eine gesunde und nachhaltige Brotzeit.

Nach dem großartigen und erfolgreichen Launch des veganen Bio Gyros erweitert GREENFORCE sein Bio-Sortiment erneut. Die veganen Bio Aufstriche kommen in den köstlichen Sorten Curry-Mango, Kartoffel-Schnittlauch und Liptauer Art und können sowohl als klassischer Aufstrich als auch als Dip für Gemüsesticks etc. verzehrt werden. Bei den Sorten ist ganz sicher für jeden Geschmack etwas Passendes dabei. 

Dank der Easy To Mix Pulverform sind die Aufstriche immer individuell portionierbar, das heißt es kann einfach so viel zubereitet werden, wie gerade benötigt wird. Das nicht verwendete Pulver lässt sich mühelos bis zu mehreren Monaten im Vorratsschrank aufbewahren. Damit bringt GREENFORCE erneut mehr Nachhaltigkeit in den Alltag und zeigt, wie leicht Lebensmittelabfall reduziert werden kann. #LessFoodWaste

Darum lieben wir die veganen Aufstriche von GREENFORCE

# pflanzenbasierte Protein- & Ballaststoffquelle

# aus kontrolliert biologischem Anbau

# auf Sonnenblumenbasis

# ohne Zusatz von Gluten

# ohne Zusatz von Geschmacksverstärkern

# ohne Zusatz von Konservierungsstoffen

# ohne Zusatz von künstlichen Aromen 

# ohne Zusatz von Farbstoffen

# 100 % Vegan

# in nur 10 Minuten frisch zubereitet

Zubereitung

Die Easy To Mix veganen Bio Aufstriche lassen sich ganz leicht und im Handumdrehen frisch zubereiten: 

Einen Teil des Pulvers nehmen und mit pflanzlichem Speiseöl mixen. 

Anschließend kaltes Wasser hinzugeben und zu einer glatten Masse vermengen. 

Nach 10 Minuten im Kühlschrank ist der Aufstrich streichzart und bereit für den Anstrich aufs Brot oder einfach zum dippen.   

Das veganen GREENFORCE Easy To Mix Bio Aufstriche sind unter greenforce.com erhältlich und kosten je 3,99 €.

Quelle BAUERNFEIND + LÖWE GbR

Babynahrung in den USA wird knapp – Europäische Hersteller springen ein

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London, 17. Mai (Reuters) – Wegen Engpässen bei Babynahrung in den USA sind die führenden europäischen Hersteller Reckitt Benckiser und Nestle eingesprungen. Die beiden Konzerne teilten am Dienstag mit, mehr Babynahrung als gewöhnlich in die USA zu exportieren. Nestle fliege Babynahrung aus den Niederlanden und der Schweiz in die USA. 

Babynahrung

Reckitt Benckiser habe die Produktion von Babynahrung um etwa 30 Prozent hochgefahren und seine Lieferungen aufgestockt, sagte ein Manager zu Reuters. Das in Großbritannien ansässige Unternehmen decke inzwischen mehr als 50 Prozent des gesamten Angebots an Babynahrung im Land ab. Zuvor belieferte Reckitt etwas mehr als ein Drittel des US-Marktes für Säuglingsnahrung verglichen, von Marktführer mit rund 44 Prozent war Abbott Laboratories.

Die Regale für Babynahrung blieben in den USA zum Teil leer, nachdem Abbott seine Produkte im Februar nach Beschwerden über bakterielle Infektionen zurückgerufen hatte. Am Montag teilte Abbott mit, sich mit der US-Gesundheitsbehörde darüber geeinigt zu haben, die Produktion von Babynahrung in seinem Werk in Michigan wieder aufzunehmen. Das sei ein wichtiger Schritt, den landesweiten Mangel zu beseitigen.

Babynahrung in den USA wird knapp – Europäische Hersteller springen ein

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eSignatur: Angst vor der elektronischen Unterschrift?

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eSignatur, die elektronische Unterschrift, ist längst da – und sie wird auch nicht verschwinden. Trotzdem scheuen viele noch immer ihre Verwendung. Lassen sich elektronische Unterschriften in bestehende Systeme integrieren? Ist der Prozess legal und rechtlich bindend? Sind Sicherheit vor Missbrauch und Datenschutz gewährleistet? Berechtigte Bedenken, auf die es klare Antworten gibt.

Der Einführung von elektronischen Signaturen wird häufig noch argwöhnisch begegnet, da damit vermeintlich hohe Kosten und ein immenser Zeitaufwand verbunden sind. Selbst die Ablösung einer bereits bestehenden eSign-Software stößt oft noch auf Skepsis. Dabei ist diese meist nicht gerechtfertigt. Es gibt viele Lösungen, die mit bestehenden Softwaresystemen wie Dropbox oder GoogleDrive zusammenarbeiten. Außerdem sind sie für End-User einfach in der Anwendung. Natürlich gibt es weitere wichtige Punkte, die Zweifel auslösen.

Rechtlich einwandfrei?

Viele Unternehmen zögern mit der Einführung von eSignaturen, weil sie Bedenken hinsichtlich deren Rechtsgültigkeit haben und keine Fehler riskieren möchten. Dabei ist der rechtliche Rahmen für eSignaturen mit der eIDAS-Verordnung in Europa genau festgelegt. eIDAS steht für Electronic Identification, Authentication And Trust Services. Die Verordnung über die elektronische Identifizierung und über Vertrauensdienste für elektronische Transaktionen gilt für alle Mitgliedstaaten der Europäischen Union und enthält alle notwendigen Vorschriften für den Einsatz digitaler Signaturen. 

Unterschieden wird zwischen einfachen, fortgeschrittenen und qualifizierten elektronischen Signaturen. Qualifizierte elektronische Signaturen (QES) stellen die höchste Sicherheitsstufe dar, da sie die Identifikation über das Zertifikat eines unabhängigen Vertrauensdienstanbieters voraussetzen. Daher können nur QES die Schriftform auf Papier ersetzen und sind mit einer handschriftlichen Unterschrift gleichgesetzt. In vielen Fällen des Business-Alltags (zum Beispiel Arbeitsverträge) reicht aber schon die fortgeschrittene elektronische Signatur aus. Und sie kann etwa auch vor Gericht verwendet werden.

Cybersicherheit und Datenschutz

Ein besonders häufiges Bedenken von Unternehmen ist der Sicherheitsaspekt, da sie befürchten, dass eSignaturen nicht so sicher sind wie die altmodische händische Unterschrift auf gedrucktem Papier.

Tatsächlich sind digitale Signaturen oftmals sicherer und ermöglichen Nutzern etwa eine sichere Kommunikation in Remote-Arbeitsumgebungen, ohne dass eine stabile verschlüsselte Verbindung erforderlich ist. Darüber hinaus ermöglichen sie es, drei wichtige Merkmale einer Nachricht zu überprüfen:

Authentifizierung. Da digitale Signaturen mit dem privaten Schlüssel des Absenders verschlüsselt werden, ist es dem Empfänger möglich, die Identität des Absenders zu überprüfen.

Integrität der Daten. Eine Nachricht, die während der Übertragung abgefangen und von einer dritten Partei verändert wird, führt dazu, dass die Überprüfung des digitalen Zertifikats des Empfängers fehlschlägt. So kann der Empfänger auf einfache Weise überprüfen, ob die Sicherheit seiner Daten beeinträchtigt wurde.

Unleugbarkeit. Bei der Verwendung digitaler Signaturen wird davon ausgegangen, dass nur der Absender seinen privaten Schlüssel kennt. Der Empfänger kann mit der digitalen Signatur folglich die Identität des Absenders überprüfen. Er kann die digitale Signatur auch verwenden, um nachzuweisen, dass er eine Nachricht erhalten hat.

Darum wird die eSignatur zum Standard

Es gibt also mehrere Gründe dafür, warum der korrekte Einsatz von eSignaturen das Leben leichter macht. Sie können für Finanz- und Rechtsgeschäfte verwendet werden. Sie werden von Organisationen weitgehend akzeptiert. Sie sind räumlich und zeitlich ungebunden, können also von überall und jederzeit erfolgen. Ein wichtiger Aspekt in Zeiten von Home-Office und globaler Kollaboration.

Außerdem: eSignaturen tragen dazu bei, die Umweltbelastung zu verringern, da weniger Dokumente gedruckt und verschickt werden müssen. Angesichts der aktuell hohen Papierpreise schafft das auch einen nicht unerheblichen finanziellen Anreiz. Darüber hinaus stellen sie eine kostengünstige und sichere Möglichkeit dar, Geschäftsprozesse zu rationalisieren – und helfen dabei, Abschlüsse und Kooperationen schneller zu realisieren.

Über die Autorin:

Karolin Köstler ist Senior Marketing Manager EMEA und kam 2018 als erstes europäisches Marketingteam-Mitglied zu Foxit, einem führenden Anbieter innovativer PDF- und eSignatur-Produkte sowie -Dienstleistungen, der Wissensarbeiter*innen hilft, ihre Produktivität zu steigern und mehr mit Dokumenten zu erreichen. Foxithat über 650 Millionen Anwender und über 425.000 Kunden in mehr als 200 Ländern, von KMUs bis hin zu global agierenden Konzernen. Das Unternehmen unterhält Niederlassungen in der ganzen Welt, inklusive den USA, Asien, Europa (mit Sitz in Berlin) und Australien. 

eSignatur: Angst vor der elektronischen Unterschrift?

Aussagen des Autors geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Fotos: © Foxit

Mehr Interviews im Bereich Talk

Elon Musk will mit Twitter nochmal über den Kaufpreis reden

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Whistleblower musk Tesla
--FILE--Tesla CEO Elon Musk is pictured during a delivery ceremony at the sales center of Tesla in Jinqiao, Shanghai, China, 23 April 2014. Tesla CEO Elon Musk and the electric car company have agreed to pay a total of $40 million and make a series of concessions to settle a government lawsuit alleging Musk duped investors with misleading statements about a proposed buyout of the company. Tesla and Musk will each pay $20m to settle the case. The settlement will require Musk to relinquish his role as chairman for at least three years, but he will able to remain as CEO. The Securities and Exchange Commission announced the settlement Saturday, just two days after filing a case seeking to oust Musk as CEO.

San Francisco, 17. Mai (Reuters) – Elon Musk falscht um die Übernahmekosten für Twitter. „Man kann nicht den gleichen Preis für etwas zahlen, dass viel schlechter ist als behauptet“, sagte der Tesla-Chef auf einer Konferenz in Miami mit Blick auf die mutmaßlich höhere Zahl von Twitter-Konten, hinter denen keine realen Menschen stehen. Am Dienstag erklärte Musk, der 44 Milliarden Dollar schwere Deal werde so lange nicht voranschreiten, bis Twitter-Chef Parag Agrawal öffentlich nachweise, dass weniger als fünf Prozent der Nutzerkonten Spam- und Falschkonten sind.

Erst am Freitag hat der Multimilliardär die Akquisition auf Eis gelegt und dies mit fehlenden Informationen zur Zahl der Spam- und Falschkonten begründet. Dem Kurznachrichtendienst zufolge liegt die Zahl unter fünf Prozent, während Musk von mindestens einem Fünftel der Nutzer ausgeht.

Als Musk auf der All-In-Konferenz gefragt wurde, ob der Deal zu einem anderen Preis durchgehen würde, sagte er: „Das ist nicht ausgeschlossen.“ Zugleich erklärte der 50-Jährige, je mehr Fragen er bei Twitter stelle, setze größer würden seine Bedenken. Wie sei es möglich, dass Werbetreibende überhaupt wüssten, was sie für genau für ihr Geld bekämen. „Das ist fundamental für die finanzielle Gesundheit von Twitter.“ 

Der US-Konzern hat seine Angaben zu den Spam- und Falschkonten seit 2013 nicht geändert. Twitter-Chef Parag Agrawal twitterte nun, die Zahl „liege weit unter fünf Prozent“ der 229 Millionen Nutzer. Im Moment müssen Twitter-Nutzer bei der Anmeldung nicht ihre wirklichen Identitäten offenlegen. Die Twitter-Aktie setzte zum Wochenstart ihre am Freitag eingesetzte Talfahrt fort. 

Twitter hatte Ende April der Übernahme durch Musk und damit seinem „besten und letzten Angebot“ zugestimmt. Musk will das 16 Jahre alte Unternehmen von der Börse nehmen. Insidern zufolge hat dieser bei den Finanzierungsgesprächen mit Banken bereits erklärt, er wolle neue Wege finden, um mit Tweets Geld zu verdienen und die Managergehälter zu kürzen.

Zugleich erklärte Musk, er wolle Twitter zu einem Hort der Meinungsfreiheit machen und auch den verbannten früheren US-Präsidenten Donald Trump wieder auf die Plattform lassen. Sollte Musk bei der Twitter-Übernahme letztlich doch eine Kehrtwende vollziehen, muss er eine Strafgebühr in Höhe von einer Milliarde Dollar zahlen. Der US-Amerikaner kommt laut Forbes auf ein Vermögen von 265 Milliarden Dollar und gilt damit als reichster Mann der Welt.

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Adler Group schließt Insolvenz der Tochter Consus aus

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Düsseldorf, 17. Mai (Reuters) – Der angeschlagene Immobilien-Investor Adler Group gerät durch die Schieflage seiner Tochter Consus Real Estate weiter unter Druck. „Wir arbeiten potenzielle Sanierungspläne durch“, sagte Adler-Veraltungsratschef Stefan Kirsten am Dienstag mit Blick auf den Immobilienentwickler. Consus Real Estate hatte zuvor über drohende hohe Abschreibungen berichtet, die für ein negatives Eigenkapital sorgen könnten.

Die Sanierung dürfe aber mit Ausnahme von Transaktionskosten kein Geld kosten, betonte Kirsten. „Ich schließe grundsätzlich bei Consus keine Maßnahmen ein oder aus – außer der Insolvenz“, betonte er. Bei der Adler-Tochter BCP, auf deren Übernahme der Konkurrent LEG eine Kauf-Option hat, habe sich eine Deckungslücke aufgetan, sagte Kirsten. 

Die Finanzaufsicht BaFin nimmt die Bücher der Adler Group aktuell unter die Lupe. Insidern zufolge soll sie im Finanzausschuss des Bundestages über ihre Erkenntnisse berichten. BaFin-Präsident Mark Branson werde dazu am Mittwoch in Berlin erwartet. Eine Sonderuntersuchung und das verweigerte Bilanztestat der Wirtschaftsprüfer von KPMG für das vergangene Jahr hatte die Adler-Anleger verunsichert. Das sorgte Kirsten zufolge auch dafür, dass Adler keinen Zugang mehr zum Kapitalmarkt hat.

Adler-Großaktionär Vonovia hatte das Unternehmen aufgefordert, eindeutig mit seiner Vergangenheit zu brechen. Vonovia-Chef Rolf Buch hatte angedeutet, sich vom Adler-Anteil trennen zu wollen – wenn der Preis stimmt. Für 2021 werde Adler mit Blick auf die Entscheidung der KPMG keine Dividende zahlen, sagte Kirsten weiter.

Adler Group schließt Insolvenz der Tochter Consus aus

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