Mittwoch, März 18, 2026
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Zusammenarbeit und nukleare Bedrohung Themen bei Biden Besuch in Südkorea

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Seoul, 21. Mai (Reuters) – US-Präsident Joe Biden und sein südkoreanischer Amtskollege Yoon Suk Yeol wollen am Samstag nach Wegen suchen, den diplomatischen Stillstand mit Nordkorea zu überwinden. Ein hochrangiger Beamter der Regierung Biden erklärte am Samstag gegenüber Reportern, dass die beiden Staatsoberhäupter auch über Zusammenarbeit im Nuklearsektor sprechen wollen.

Das Treffen zwischen den Verbündeten wird durch US-Geheimdienstinformationen überschattet, die belegen, der nordkoreanische Führer Kim Jong Un könne Atom- oder Raketentests durchführen. Washington sei weiterhin zur Diplomatie mit Nordkorea bereit. „Wir haben deutlich gemacht, dass wir bereit sind, mit ihnen zu sprechen, und zwar ohne Vorbedingungen.

Wir sind auch bereit, Schritte zu unternehmen, um ihre internen Herausforderungen einschließlich der Corona-Pandemie, anzugehen.“, sagte ein hochrangiger US-Beamte. Seit Bidens Amtsantritt sind die Bemühungen Washingtons um ein Engagement in Nordkorea zurückgewiesen worden. Der „ziemlich ernste“ Ausbruch der Corona Pandemie in Nordkorea, so der US-Beamte, könnte dazu eine Chance bieten.

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Ukraine aktuell 21.05.22

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21. Mai (Reuters) – Es folgen Entwicklungen rund um den Krieg in der Ukraine. Zum Teil lassen sich Angaben nicht unabhängig überprüfen.

15.32 Uhr – Türkei – Fordern von Schweden im Nato-Streit konkrete Schritte

Die Türkei fordert Präsident Recep Tayyip Erdogan zufolge im Streit mit Schweden über eine Nato-Mitgliedschaft von dem nordischen Land konkrete Schritte gegen den Terrorismus. Auch müsse ein Waffenembargo gegen die Türkei nach dem Einfall in Syrien 2019 aufgehoben worden, zitiert die amtliche Nachrichtenagentur Anadolu Erdogan nach einem Telefonat mit der schwedischen Ministerpräsidentin Magdalena Andersson. Finnlands Präsident Sauli Niinisto erklärt seinerseits auf Twitter, er habe „offene und direkte“ Gespräche mit Erdogan über den Beitrittsantrag seines Landes geführt. Die Türkei stellt sich bislang gegen eine Mitgliedschaft beider Staaten.

13.55 Uhr – Russland verhängt Einreiseverbot gegen knapp 1000 US-Bürger

Russland hat nach eigenen Angaben bislang Einreiseverbote gegen 963 US-Bürger verhängt. Das Außenministerium veröffentlichte erstmals die nach seinen Angaben vollständige Liste, auf der auch Präsident Joe Biden, Außenminister Antony Blinken und der Chef des Geheimdienstes CIA, William Burns, aufgeführt sind. Die Maßnahmen seien nötig, um „das amerikanische Regime“ zur Änderung seines Verhaltens und zur Anerkennung „neuer geopolitischer Realitäten“ zu zwingen.

10.40 Uhr – Russland – Haben westliche Waffenlieferung zerstört

Russland hat nach eigenen Angaben in der Ukraine eine große Lieferung westlicher Waffen zerstört. Die Lieferung sei in der Region Schytomyr östlich von Kiew durch seegestützte „Kalibr“-Lenkwaffen zerstört worden, erklärte das russische Militär der Agentur Interfax zufolge.

08.20 Uhr – Briten – Russlands Aufklärungsdrohnen werden knapp

Russland steht nach Angaben des britischen Verteidigungsministerium ein Mangel an unbemannten Aufklärungsdrohnen bevor. Verstärkt werde die angenommene Knappheit dadurch, dass Russland wegen der Sanktionen bei der Herstellung neuer Drohnen eingeschränkt werde. Mit den Drohnen späht Russland Ziele für Luftschläge oder Artillerieangriffe aus.

04.05 Uhr – Bund intensiviert Zusammenarbeit mit ukrainischem Bildungsministerium

Deutschland verstärkt seine Zusammenarbeit mit dem ukrainischem Bildungsministerium um Kriegsflüchtlingskindern so einfach wie möglich einen in ihrer Heimat anerkannten Schulabschluss zu ermöglichen. „Wir wollen den Kindern und Jugendlichen, die zu uns kommen, nicht nur Schutz geben, sondern auch eine Perspektive“, sagt Bundesbildungsministerin Bettina Stark-Watzinger der „Augsburger Allgemeinen“ einem Vorabbericht zufolge. „Das ist vor allem für die Schülerinnen und Schüler wichtig, die kurz vor ihrem Abschluss stehen“, betont die FDP-Politikerin. „Am besten ist, wenn sie neben dem deutschen Schulunterricht ergänzend auch digitalen Unterricht aus der Ukraine haben.“

Ukraine aktuell 21.05.22

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Macron stellt neues Kabinett vor – Le Maire bleibt Finanzminister

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Macron Macron Ukraine Macron Saudi-Arabien

Paris, 20. Mai (Reuters) – Frankreichs Präsident Emmanuel Macron setzt mit seinem neuen Kabinett weitgehend auf Kontinuität. Zwar geht das Außenministerium nun an die bisherige Botschafterin in Großbritannien, Catherine Colonna, wie Macrons Büro am Freitag bekanntgab.

Allerdings bleibt Bruno Le Maire Finanzminister und Gerald Darmanin Innenminister. Die bisherige Industrie-Ministerin Agnes Pannier-Runacher wird Energieministerin. Macron hatte am Montag bereits die bisherige Arbeitsministerin Elisabeth Borne als neue Ministerpräsidentin vorgestellt. Beobachter hatten eigentlich größere Änderungen erwartet, da Macron nach seinem vergleichsweise knappen Sieg bei der Präsidentenwahl eine neue Art des Regierens angekündigt hatte.

Das neue Kabinett steht unter dem Vorbehalt, dass Macron und seine Verbündeten die Mehrheit im Parlament behalten. Andernfalls müsste er einen neuen Regierungschef aus den Reihen der Sieger ernennen, der wiederum eine eigene Ministerriege mitbringen würde.

Die erste Runde der Parlamentswahl findet am 12. Juni statt, die zweite eine Woche später. Zwar deuten Umfragen auf eine knappe Mehrheit für Macrons Lager hin. Zudem erzielte er zuletzt Rückenwind durch die jüngsten Arbeitslosenzahlen, die den niedrigsten Stand seit 14 Jahren dokumentieren. Allerdings haben sich die linken Parteien in Frankreich zum ersten Mal seit 20 Jahren auf eine Allianz verständigt.

Macron hat vergleichsweise pro-europäische und wirtschaftsfreundliche Reformen angekündigt. 

Unter anderem will er das Rentenalter von 62 auf 65 Jahre erhöhen. Dagegen haben die linken Parteien vereinbart, es auf 60 Jahre zu senken, den Mindestlohn zu erhöhen und Preise für essenzielle Güter zu deckeln. Zudem sieht die Allianz vor, gewisse Regeln der EU zu brechen oder zumindest zurückzustellen. Die Staatengemeinschaft soll sich stärker auf soziale Fragen und den Umweltschutz konzentrieren. Einen Austritt Frankreichs aus der EU planen die linken Parteien nicht.

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Bullard (Fed) – Erwarte weder Rezession noch Stagflation

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Federal reserve building, Washington DC. USA.

20. Mai (Reuters) – Der US-Notenbanker James Bullard erwartet nach eigener Aussage in diesem Jahr keine Rezession. Auch Stagflation – eine Phase niedriger Wachstumsraten bei gleichzeitig hoher Inflation – sei für ihn kein Szenario, sagte der Präsident des Fed-Bezirks St. Louis am Freitag dem Sender Fox Business Network.

Bullard sprach sich erneut dafür aus, die Zinsen bis Jahresende auf 3,5 Prozent zu heben, um schneller der Inflation Herr zu werden. Dann könne man 2023 oder 2024 den Zinssatz wieder heruntersetzen. Ein nächster Zinsschritt von 50 Basispunkten sei gegenwärtig ein guter Plan. Bullard warnte allerdings, dass einige Geschäfte „einen Schlag ins Gesicht“ würden einstecken müssen, wenn die Verbraucher ihr Geld für Grundbedürfnis statt für Luxusgüter ausgeben.

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WHO zeigt sich wegen Ausbreitung von Affenpocken in Europa besorgt

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London, 20. Mai (Reuters) – Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) warnt vor einer Ausbreitung der Affenpocken in Europa. Der Europa-Chef der WHO, Hans Kluge, sagte am Freitag, er sei besorgt, dass sich die Ausbreitung des Virus in den Sommermonaten in der Region beschleunigen könnte. Massenveranstaltungen, Festivals und Partys könnten die Übertragung vorantreiben. Außerdem seien vielen Menschen die Symptome unbekannt. Die WHO berief für Freitag eine Sitzung dazu ein. 

Nach mehreren europäischen Ländern ist auch in Deutschland ein erster Fall von Affenpocken festgestellt worden. Affenpocken treten hauptsächlich in West- und Zentralafrika auf und nur sehr selten andernorts, was die gegenwärtigen Ausbrüche ungewöhnlich macht. Seit Anfang Mai werden zunehmend Fälle in Europa festgestellt. 

Zu den Symptomen gehören Fieber, Kopfschmerzen und Hautausschläge, die meist im Gesicht beginnen und sich auf den Rest des Körpers ausbreiten. Die Krankheit verläuft in der Regel mild. Bei Affenpocken handelt es sich um eine seltene Viruserkrankung, die von Tieren – vermutlich vor allem von Nagetieren – auf Menschen übertragen werden. Übertragungen von Mensch zu Mensch sind selten, aber bei engem Kontakt möglich.

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Deutschland könnte bei Exploration von Gasfeld in Senegal helfen

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Berlin, 20. Mai (Reuters) – Bei dem Besuch von Bundeskanzler Olaf Scholz in Senegal wird es nach Angaben aus Regierungskreisen auch um eine Zusammenarbeit im Energiesektor gehen. Im Zentrum dürfte demnach die Frage stehen, ob Senegal mit seinen sehr großen Gasvorkommen ein möglicher Lieferant von LNG-Gas für Europa und Deutschland werden könnte – und ob die Bundesregierung bei der Exploration finanziell helfen kann. 

„Es sind einige deutsche Unternehmen bei der möglichen Gasexploration beteiligt“, sagte ein Regierungsvertreter mit Blick auf ein großes Gasfeld im Norden des westafrikanischen Landes. Zwar gebe es eine restriktive Haltung der Europäischen Investitionsbank (EIB) und der Banken, sich noch an Gasexplorationen zu beteiligen. „Aber unter gewissen Voraussetzungen sehen wir es durchaus als möglich an, dass wir uns da engagieren“, hieß es weiter. Unter dem Eindruck des russischen Angriffs auf die Ukraine sei das Thema „noch akuter“ geworden. 

Scholz wird am Sonntag zu einer dreitägigen Afrika-Reise aufbrechen. Nach Senegal stehen auch Niger und Südafrika auf dem Programm seiner ersten Afrika-Reise als Kanzler.

Deutschland könnte bei Exploration von Gasfeld in Senegal helfen

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Dax mit versöhnlichem Wochenabschluss

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Dax mit

Frankfurt, 20. Mai (Reuters) – Nachfolgend die Kurse ausgewählter Indizes zum Xetra-Handelsschluss am Freitag: Grafik: AgenaTrader, Grafikdownload.

Dax mit
Screenshot: Agena Trader 20. Mai 2022
Index-Stände 17:30 20.05.22 Plus/Minus in Prozent
Dax<.GDAXI>13.981,91 +0,7 
MDax<.MDAXI>29.199,95 +0,6 
TecDax<.TECDAX>3.073,26 +0,9 
SDax<.SDAXI>13.195,06 +0,4 
EuroStoxx50<.STOXX50E>3.653,51 +0,4 
Stoxx50<.STOXX50>3.563,10 +0,7 
ATX<.ATX>3.219,04 +0,4 
Dow Jones<.DJI>31.053,88 -0,6 
Nasdaq<.IXIC>11.292,48 -0,8 
S&P 500<.SPX>3.874,69 -0,7 
Umsatz aller Dax-WerteStand 20.05.22
in Millionen Stück83,064 
in Milliarden Euro 4,149 
Ölpreis in Dollar je Barrel17:30 20.05.22 Plus/Minus in Prozent
Brent<LCOc1>112,23 +0,2 
WTI<CLc1>112,65 +0,4 

(zusammengestellt vom Reuters Marktteam)

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Schweizer Börse mit zaghafter Erholung – Richemont stürzt ab

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Zürich, 20. Mai (Reuters) – Die Schweizer Börse hat nach den kräftigen Einbussen der beiden Vortage am Freitag etwas Boden gutgemacht. Händler erklärten, die Zinssenkung in China habe eine Erholung angestossen. China senkte einen Referenzzins für Hypothekenkredite und schürte damit Hoffnungen, dass die weltweit zweitgrösste Volkswirtschaft neuen Schub erhalten könnte.

Der SMI notierte rund eine Stunde vor Handelsschluss um 0,4 Prozent höher auf 11.352 Punkten. Für die gesamte Woche steuerte das Börsenbarometer mit einem Minus von 2,6 Prozent aber zum sechsten Mal in Folge auf einen Rückgang zu.

Richemont brachen 13 Prozent ein. Der Luxusgüterkonzern litt unter einem enttäuschenden Jahresergebnis, der Aussicht auf eine schleppende Erholung des China-Geschäfts und der Verzögerung beim Teilverkauf einer Online-Handelsplattform.

Die grosse Mehrheit der SMI-Werte legte aber zu. Der Arznei-Auftragsfertiger Lonza profitierte von einer Hochstufung durch die RBC-Analysten und gewann 3,4 Prozent an Wert. Mit dem Bauchemieunternehmen Sika und dem Finanzinvestor Partners Group waren weitere Wachstumswerte gesucht. Straumann kletterten 3,2 Prozent. Der Zahnimplantate-Hersteller will das Health-Tech Start-up PlusDental für rund 135 Millionen Franken übernehmen.

Schweizer Börse mit zaghafter Erholung – Richemont stürzt ab

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Verbraucherstimmung in Euro-Zone berappelt sich wieder etwas

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Brüssel/Berlin, 20. Mai (Reuters) – Die Stimmung der Verbraucher in der Euro-Zone hat sich im Mai aufgehellt. Das Barometer für das Konsumklima stieg um 0,9 Punkte auf minus 21,1 Zähler, wie aus der am Freitag veröffentlichten Umfrage der EU-Kommission hervorgeht.

Von Reuters befragte Ökonomen hatten mit minus 21,5 Zählern gerechnet. Damit bessert sich die Stimmung wieder, nachdem sie unter dem Eindruck des Kriegsausbruchs in der Ukraine im März eingebrochen war und sich im April weiter eingetrübt hatte. Trotz des jüngsten Anstiegs liegt das Niveau des Barometers weiter unter seinem langfristigen Durchschnitt.

Verbraucherstimmung in Euro-Zone berappelt sich wieder etwas

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Wall Street auf Erholungskurs – China-Zinssenkung hilft

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Frankfurt, 20. Mai (Reuters) – Nach den jüngsten Kursverlusten nutzen einige Anleger die Gelegenheit zum Wiedereinstieg in die US-Börsen. Die Leitindizes Dow Jones, Nasdaq und S&P 500 stiegen zur Eröffnung am Freitag um jeweils etwa ein Prozent. 

„Es sieht danach aus, dass China die Erholung ausgelöst hat“, sagte Sam Stovall, Chef-Anlagestratege des Research-Hauses CFRA. „Die eigentliche Frage ist aber, ob die Gewinne bis zum Ende des Handelstages halten.“ Erleichterungsrallys seien in einem generellen Abwärtstrend nicht ungewöhnlich. 

China senkte einen Referenzzins für Hypothekenkredite und schürte damit Hoffnungen auf eine Wiederbelebung der dortigen Konjunktur, die in den vergangenen Monaten durch Corona-Lockdowns in Mitleidenschaft gezogen worden war. Vor diesem Hintergrund griffen Investoren vor allem bei US-Aktien chinesischer Firmen zu. So gewannen die Titel der Online-Händler Alibaba, Pinduoduo und JD.com bis zu 3,7 Prozent. Der an der Wall Street notierte iShares-Fonds (ETF) auf chinesische WerteMCHI.O legte 1,8 Prozent zu.

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