Dienstag, März 17, 2026
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Drei Fälle von Affenpocken in Berlin

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Berlin, 21. Mai (Reuters) – Auch in Berlin sind einem Medienbericht zufolge nun Affenpocken nachgewiesen worden. Der RBB berichtete am Samstag unter Berufung auf Gesundheitskreisen von drei bestätigten Fällen in der Hauptstadt. Der erste in Deutschland war am Freitag bekanntgeworden.

Affenpocken treten hauptsächlich in Afrika auf und nur selten andernorts, was die gegenwärtigen Ausbrüche ungewöhnlich macht.

Infektionen sind in den vergangenen Tagen etwa aus Großbritannien, den USA, Portugal, Spanien, Italien und Kanada gemeldet worden. Zu den Symptomen gehören Fieber, Kopfschmerzen und Hautausschläge, die meist im Gesicht beginnen und sich auf den Rest des Körpers ausbreiten. Die Krankheit verläuft in der Regel mild.

Drei Fälle von Affenpocken in Berlin

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DGB fordert „ordentlichen Schluck aus der Lohnpulle“

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Berlin, 21. Mai (Reuters) – Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) fordert höhere Lohnabschlüsse. „Wir wollen jetzt einen ordentlichen Schluck aus der Lohnpulle“, sagte die DGB-Vorsitzende Yasmin Fahimi der Funke Mediengruppe in einem am Samstag verbreiteten Interview.

Dabei sprach sie sich auch für neue Schulden und höhere Steuern aus. „Wir müssen eine Vermögensteuer einführen, die Kapitalertragssteuer an die Besteuerung von Arbeit anpassen und die Schuldenbremse zumindest für die nächsten Jahre aussetzen.“ Es müsse darüber hinaus einen Lastenausgleich wie nach dem Zweiten Weltkrieg geben. „Ich denke an Vermögen über eine Million Euro, die man mit einer Abgabe von einem Prozent versehen könnte.“ Von Enteignung könne keine Rede sein: „Ich stelle das Eigentum an sich nicht infrage. Es geht ja auch nur um Vermögen, das in der gleichen Zeit eines Lastenausgleichs gemehrt wird.“

DGB fordert „ordentlichen Schluck aus der Lohnpulle“

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Machtwechsel in Australien – Premier räumt Wahlniederlage ein

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Sydney, 21. Mai (Reuters) – Australien steht nach der Parlamentswahl vor einem Machtwechsel. Noch vor der Auszählung aller Stimmen räumte Ministerpräsident Scott Morrison am Samstagabend die Niederlage ein und gratulierte Oppositionschef Anthony Albanese von Labor in einer Fernsehansprache zum Sieg. Morrison kündigte auch seinen Rücktritt als Vorsitzender der Liberalen an.

Deren konservative Regierungskoalition hatte fast neun Jahre das Land geführt. Unklar blieb zunächst, wie genau die neue Regierung aussehen wird. Den unvollständigen Ergebnissen zufolge wird Labor möglicherweise im Repräsentantenhaus auf die Unterstützung der Grünen und unabhängiger Abgeordnete angewiesen sein, die deutliche Gewinne verzeichneten.

Von den 151 Sitzen im Unterhaus hielten die Konservativen bislang 76 und Labor 68. Den Teilergebnissen zufolge bleibt allerdings Labor weiter unter der kritischen Schwelle von 76 Sitzen. Das endgültige amtliche Endergebnis könnte noch einige Zeit dauern, da auch drei Millionen Briefwählerstimmen aus dem Land mit knapp 27 Millionen Einwohnern berücksichtigt werden müssen.

In Australien herrscht Wahlpflicht. Morrisons Konservative hatten insbesondere mit der vergleichsweise niedrigen Arbeitslosigkeit geworben. Dagegen verwies Labor auf höhere Inflation und bemängelt zu geringe Lohnzuwächse. Unter den unabhängigen Abgeordneten war ein verstärkter Kampf gegen den Klimawandel ein zentrales Thema. Morrisons Regierung hatte sich hinter die Kohle-Brache gestellt.

Machtwechsel in Australien – Premier räumt Wahlniederlage ein

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Offenbar größerer russischer Vorstoß auf ukrainische Stellungen in Luhansk

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Kiew, 21. Mai (Reuters) – Die russische Armee hat offenbar eine größere Offensive eingeleitet um die noch unter ukrainischer Kontrolle stehenden Teile der östlichen Provinz Luhansk zu erobern. Der Gouverneur Serhij Gaidai erklärte am Samstag über Telegram, die russische Armee versuche die Stadt Siewierodonezk zu zerstören. Am Stadtrand fänden Gefechte statt. Teile der Provinzen Luhansk und Donezk befanden sich bereits vor dem russischen Einmarsch am 24. Februar unter der Kontrolle von prorussischen Separatisten. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj erklärte im Fernsehen, nur die Diplomatie werde zu einem Ende der Kämpfe führen. „Für sie sind all diese Siege – die Besetzung der Krim oder des Donbass – nur vorübergehend“, sagte er über Russland. „Und all das wird rückgängig gemacht – denn das ist unser Territorium.“

Offenbar größerer russischer Vorstoß auf ukrainische Stellungen in Luhansk

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Wahllokale schließen in Australien – Kleinere Parteien mit Gewinnen

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Sydney, 21. Mai (Reuters) – Bei der Parlamentswahl in Australien hat sich kurz nach der Schließung der Wahllokale ein knapper Ausgang abgezeichnet. Ersten Ergebnissen vom Samstag zufolge konnten insbesondere kleinere Parteien wie die Grünen sowie unabhängige Kandidaten Stimmgewinne verzeichnen. Umfragen hatten einen kleinen Vorsprung für die oppositionelle Labor-Partei von Anthony Albanese ergeben. Zuletzt hatten jedoch die Konservativen von Ministerpräsident Scott Morrison aufgeholt. Diese sind seit fast einem Jahrzehnt an der Macht. Von den 151 Sitzen im Unterhaus hielten die Konservativen bislang 76 und Labor 68. 

Morrisons Liberalnationalisten haben insbesondere mit der vergleichsweise niedrigen Arbeitslosigkeit geworben. Dagegen verweist die Opposition auf höhere Inflation und bemängelt zu geringe Lohnzuwächse. In Australien herrscht Wahlpflicht. Von den knapp 27 Millionen Einwohnern haben nach Angaben der Wahlkommission in diesem Jahr drei Millionen ihre Stimme per Briefwahl abgegeben. Diese könnten am Ende die Entscheidung bringen.

Wahllokale schließen in Australien – Kleinere Parteien mit Gewinnen

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Gas, Wind und Demokratie auf Scholz-Agenda in Afrika

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Berlin, 21. Mai (Reuters) – Auch der Zeitpunkt soll ein politisches Zeichen sein: Früh in seiner Amtszeit bricht Bundeskanzler Olaf Scholz am Sonntag zu seiner ersten Afrika-Reise auf. Im Senegal, in Niger und in Südafrika hat er vor allem drei Punkte auf der Agenda: Es geht um eine engere wirtschaftliche Zusammenarbeit, die Suche nach Partnern im Energiebereich und um die Stabilisierung von Demokratien. 

Eine erhebliche Rolle bei allen drei Visiten spielt der russische Angriff auf die Ukraine. Mit Senegal und Südafrika besucht der Kanzler gleich zwei Länder, die sich bei der Verurteilung des russischen Angriffs in der UN-Vollversammlung enthalten haben.

Kanzleramtschef Wolfgang Schmidt hatte vor wenigen Tagen gewarnt, dass auf der Südhalbkugel die russische Darstellung, dass weltweit hohen Energie- und Nahrungsmittelpreise vor allem durch westliche Sanktionen verursacht wurden, durchaus auf fruchtbaren Boden falle. Also will der Kanzler dagegenhalten und eine engere Zusammenarbeit mit Senegal und Südafrika suchen, die er auch als Partnerländer zum G7-Gipfel in Elmau eingeladen hat.

Dazu kommt die Suche nach Alternativen zum Bezug von russischen Gas, Öl und Kohle. So will Scholz im westafrikanischen Senegal über die Möglichkeit sprechen, LNG-Gas zu beziehen. Denn das westafrikanische Land verfügt über sehr große Gasreserven, die noch nicht erschlossen sind. An der Exploration eines Feldes im Norden seien auch deutsche Firmen beteiligt, heißt es in der Bundesregierung.

„In der Tat verfügen eine Reihe afrikanischer Länder über erschlossene und noch unerschlossene Vorkommen an Erdgas“, erklärt ein Sprecher des Afrika-Vereins der deutschen Wirtschaft. Zwar gebe es eine restriktive Haltung der Europäischen Investitionsbank (EIB) und der Banken, sich an Gasexplorationen zu beteiligen, heißt es in Regierungskreisen. „Aber unter gewissen Voraussetzungen sehen wir es durchaus als möglich an, dass wir uns da engagieren“, wird mit Blick auf die Finanzierung betont. 

Sowohl Senegal als auch Südafrika, das wirtschaftliche Schwergewicht im Süden des Kontinents, sind auch potenzielle Partner bei dem forcierten Umstieg auf eine klimaneutrale Wirtschaft – deshalb reist der Kanzler mit einer Wirtschaftsdelegation an. Zum einen ist das Potenzial für die Nutzung von Wind- und Solarenergie in beiden Küstenländern sehr groß. Zum anderen ist derzeit weltweit die Suche entbrannt, wo sich die besten Standorte für die Produktion von Wasserstoff befinden, der dann auch nach Europa exportiert werden soll. 

Auf der dritten Station der Kanzler-Reise in Niger geht es um andere Schwerpunkte. Das nordafrikanische Land, das zu den ärmsten Staaten der Welt zählt und ein sehr hohes Bevölkerungswachstum aufweist, wird von der Bundesregierung als demokratischer „Stabilitätsanker“ in der Sahelzone angesehen, die an der Südflanke der EU strategische Bedeutung hat. Beim Bemühen, illegale Migration und Drogenschmuggel aus Nordafrika einzudämmen und Libyen zu stabilisieren, spielt Niger nach dem Abgleiten des Nachbarlandes Mali in eine Militärdiktatur eine zentrale Rolle. Erst am Freitag hat der Bundestag den Weg für angepasste Bundeswehr-Auslandseinsätze freigemacht, bei denen die Ausbildungsmission in Mali wegen der Verschiebung der Wahlen und der Zusammenarbeit der Junta mit russischen Söldnern beendet wird. Dafür wird sich Scholz in Niger die dort künftig verstärkte Ausbildungsmission anschauen.

In allen drei Staaten will Scholz auch hören, wie stark der Einfluss der hohen Nahrungs- und Energiepreise auf die Gesellschaften wirklich ist. Zudem, so heißt es aus der Regierung, gebe es wegen der wieder steigenden Zinsen Anzeichen, dass auch das Thema der zu hohen Verschuldung von Entwicklungs- und Schwellenländern wieder auf die Agenda rücken könnte.

Gas, Wind und Demokratie auf Scholz-Agenda in Afrika

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Biden – Impfstoff-Angebot an Nordkorea blieb unbeantwortet

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Seoul, 21. Mai (Reuters) – Die USA haben nach Darstellung von Präsident Joe Biden Nordkorea Impfstoff im Kampf gegen die Coronavirus-Pandemie angeboten. „Wir haben keine Antwort erhalten“, sagte Biden am Samstag während eines Besuchs in Südkorea. Der abgeschottete Norden kämpft nach eigenen Angaben gegen eine erste Welle der Seuche, offenbar ohne größeren Einsatz von Impfstoffen oder modernen Behandlungsmöglichkeiten.

Biden und der neugewählte südkoreanische Präsident Yoon Suk Yeo wollen zudem eine Rückkehr zu größeren gemeinsamen Militärübungen prüfen. Diese waren in den vergangenen Jahren zurückgefahren worden, um die Spannungen mit Nordkorea zu verringern. Die Regierung in Pjöngjang hat jedoch zuletzt zahlreiche Raketentests vorgenommen. Biden bekannte sich erneut zu der Bereitschaft seines Landes, Südkorea notfalls mit Atomwaffen zu verteidigen.

Biden – Impfstoff-Angebot an Nordkorea blieb unbeantwortet

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Das Ausscheiden von Tesla aus dem Nachhaltigkeitsindex S&P 500 ESG

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Tesla

Ein Kommentar von Andreas von Angerer, Head of Impact bei Inyova:

„Tesla ist die treibende Kraft hinter der Transformation der Automobilbranche hin zu emissionsfreier Mobilität. Aber das Unternehmen muss nicht nur Lösungen für globale Herausforderungen anbieten, sondern auch sicherstellen, dass dies unter Berücksichtigung von Mindeststandards und ohne erheblichen Schaden für andere geschieht.

Die soziale Bilanz von Tesla – von der Verhinderung von Gewerkschaften hin zu rassistischen Praktiken in den Fabriken – zeigt deutlich, dass das Unternehmen am „Wie“ arbeiten muss, um ein wirklich nachhaltiges Unternehmen zu sein.

Aus diesem Grund ist Tesla nicht Teil unseres algorithmusbasierten Anlageuniversums. Das bedeutet, dass unsere Personal Impact Engine das Unternehmen nicht aktiv in die Portfolios unserer Impact-Investor*innen aufnimmt bzw. vorschlägt. 

Generell sind wir allerdings der Meinung, dass die Produkte und Dienstleistungen eines Unternehmens gegenüber des Fußabdruckes die wichtigere Rolle spielen sollten, was bei vielen ESG Ratings leider noch nicht entsprechend berücksichtigt wird. Deshalb haben wir Tesla nicht komplett ausgeschlossen. Kund*innen können das Unternehmen manuell hinzufügen, indem sie es in unserer App auf die Wunschliste setzen. Wir beobachten Tesla und alle anderen Unternehmen in unserem Universum genau und aktualisieren das Anlageuniversum laufend.

Wir würden vor allem auch die Nachhaltigkeitsdefinition des S&P 500 ESG Index in Frage stellen. Wenn dort ein Unternehmen wie Exxon enthalten ist, obwohl deren Produkte die Klimakrise anheizen und das Unternehmen dabei Menschenrechte verletzt und ein schlechtes Umweltmanagement aufweist. Dieses Unternehmen versagt also in beiden Dimensionen – Handabdruck und Fußabdruck – und hat deshalb nichts mit Nachhaltigkeit zu tun. Entsprechend sollte es auf keinen Fall Teil eines solchen Indexes und somit auch Teil vieler als nachhaltig gelabelter ETFs sein.“

Das Ausscheiden von Tesla aus dem Nachhaltigkeitsindex S&P 500 ESG

Foto von Andreas von Angerer (Quelle: Inyova)

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US-Index Dow Jones schließt kaum verändert

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New York, 21. Mai (Reuters) – An der Wall Street hat der Dow Jones<.DJI> am Freitag sich kaum bewegt. Der US-Leitindex stagnierte bei 31.261,90 Punkten. Der technologielastige Nasdaq<.IXIC> gab 0,3 Prozent auf 11.354,62 Punkte nach und der breit gefasste S&P 500<.SPX> schloss kaum verändert bei 3.901,36 Punkten.

US-Staatsanleihen

T-BondsKursaktuellVeränderungabsolutRenditeaktuellRenditeVortag
10-jährige<US10YT=RR>100,7500+0,57812,7882,855
30-jährige<US30YT=RR>97,7188+1,43752,9913,065

Statistik für Nyse und Nasdaq

NyseNasdaq
Anzahl der gehandelten Aktien in Mio.1.2445.237
Anzahl der Werte mit Kursgewinnen1.9742.068
Anzahl der Werte mit Kursverlusten2.2832.563
Anzahl der unveränderten Werte293536

US-Index Dow Jones schließt kaum verändert

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S&P erhöht Rating-Ausblick für Südafrika

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Bangalore, 20. Mai (Reuters) – Die US-Ratingagentur S&P hat den Bonitäts-Ausblick für Südafrika auf „positiv“ von zuvor „stabil“ angehoben. Damit kann das Land auf eine Höherstufung in näherer Zukunft und in der Folge auch auf günstigere Kredite hoffen.

Südafrika

Die Einstufung der langfristigen Fremdwährungsanleihen bleibe zunächst bei „BB-“ und damit im Ramschbereich, teilten die Bonitätswächter am Freitag mit. S&P begründete den positiven Ausblick mit vorteilhaften Handelsbedingungen und einer verbesserten Haushaltsdisziplin Südafrikas.

Das Defizit dürfte zwar hoch bleiben, sich jedoch bis 2025 allmählich in Richtung auf fünf Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) bewegen.

S&P erhöht Rating-Ausblick für Südafrika

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Titelfoto und Foto: Symbolfoto

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