Donnerstag, August 6, 2026
Start Blog Seite 4803

Wahlsiege in Ländern wichtig für Durchsetzung von Scholz-Politik

0

Berlin, 08. Jan (Reuters) – SPD-Generalsekretär Kevin Kühnert hat die Ziele seiner Partei im Wahljahr 2022 hoch gesteckt. „In 2022 wollen wir alle vier Landtagswahlen gewinnen und die Ministerpräsidenten stellen“, sagte Kühnert in einem am Samstag veröffentlichten Reuters-Interview. Dies sei auch wichtig für den Erfolg der Ampel-Regierung. „Je stärker wir in den Ländern werden, desto besser lässt sich die Politik von Olaf Scholz auf Bundesebene umsetzen“, fügte er hinzu. Die Bedeutung der Länder zeige sich bei der Pandemie-Bekämpfung oder dem Ausbau der Erneuerbaren Energien.

„Es macht einen Unterschied, wer ein Bundesland führt.“ Kühnert forderte seine Partei auf, sich auf dem Wahlerfolg bei der Bundestagswahl nicht auszuruhen. Man habe 2021 einen Vertrauensvorschuss bekommen. „Jetzt wollen wir den Vertrauensvorschuss rechtfertigen.“ Entscheidend seien „innere Festigkeit, die Organisationsstärke und die programmatische Stärke einer Partei“. 2022 werden im Saarland, Nordrhein-Westfalen, Schleswig-Holstein und Niedersachsen neue Landtage gewählt.

Wahlsiege Statement Kuehnert
SPD-Generalsekretär Kevin Kühnert Foto: Maximilian Neudert Quelle: spd.de

Den Start der Koalition aus SPD, Grünen und FDP hält Kühnert für „deutlich besser“ als man dies zu Beginn der Ampel-Verhandlungen habe erwarten können. Dennoch gehöre er eher zu dem „nüchternen Lager“. „Wir haben eine Zusammenarbeit in dieser Regierung vereinbart und die erfordert auch Vertrauen und Verlässlichkeit, aber alle Gefühlsregungen darüber hinaus bleiben ausdrücklich freiwillig.“

Kanzler Olaf Scholz habe ein pragmatisches Verhältnis zu Koalitionen. Er habe verstanden, dass man eben nicht mehr in der politischen Ordnung der alten Bundesrepublik lebe, in der letztlich nur zwei Koalitionen zur Auswahl stünden. „Ich muss heute als Demokrat auch in der Lage sein, mit unwahrscheinlichen Partnern zumindest auf Zeit gut zusammenarbeiten zu können.“ 

Wahlsiege in Ländern wichtig für Durchsetzung von Scholz-Politik

Copyright: (c) Copyright Thomson Reuters 2022

Foto: SPD-Generalsekretär Kevin Kühnert, Fotograf: Maximilian Neudert Quelle: spd.de

SPD-Generalsekretär – Stopp der EU-Vorschläge zu Atomkraft utopisch

0

Berlin, 08. Jan (Reuters) – SPD-Generalsekretär Kevin Kühnert hat die Forderungen nach einem Stopp der EU-Kommissionsvorschläge zur Klassifizierung von Atomkraft und Gas als nachhaltige Energien als utopisch bezeichnet. „Einige unterschätzen leider massiv die formalen Hürden, vor denen wir stehen“, sagte Kühnert in einem am Samstag veröffentlichten Reuters-Interview. Der Kommissionsvorschlag zur Taxonomie könne im Rat nur mit den Stimmen von mindestens 20 Mitgliedsstaaten gestoppt werden. „Das ist völlig utopisch, da Deutschland zur Atomkraft beispielsweise eine klare Minderheitsposition unter den EU-Regierungen vertritt.“ Deshalb sei es klug von der Bundesregierung gewesen, den Kommissionsvorschlag frühzeitig so weit wie möglich zu beeinflussen. Gaskraftwerke würden nur als Übergangstechnologie eingestuft, wenn sie wasserstofftauglich seien.

Atomkraft EU SPD

„Dass Gas als Brücken-Energieträger gebraucht wird, ist keine Erfindung der Kommission, sondern findet sich so auch im Ampel-Koalitionsvertrag.“ Das könne jetzt niemanden ernsthaft überraschen, sagte er in Anspielung auf Kritik bei den Grünen. „Wir haben immer gesagt, dass wir das brauchen. Wie schnell wir Gas nicht mehr brauchen, hängt von unserem Energiebedarf ab und der Frage, wie schnell wir die Erneuerbaren ausbauen. Je schneller der Ausbau der Erneuerbaren und der Speicherkapazitäten, desto schneller und großflächiger können wir aus fossilen Energieträgern aussteigen.“

Kühnert sieht die SPD in der Debatte nicht in der Defensive. „Wir haben den Ausstieg aus der Atomenergie nicht nur forciert, sondern politisch durchgesetzt“, sagte er. „Und zum Gas haben wir keine romantische Beziehung, sondern sehen ganz nüchtern den Energiebedarf unserer Industriegesellschaft und den bisher schleppenden Ausbau von Erneuerbaren.“ Die Mehrzahl der Umweltverbände akzeptiere, dass Gas im Übergang gebraucht werde.

SPD-Generalsekretär – Stopp der EU-Vorschläge zu Atomkraft utopisch

Copyright: (c) Copyright Thomson Reuters 2022

Berufungsgericht – Aktionärsklage gegen Boeing wieder zugelassen

0

Washington, 08. Jan (Reuters) – Ein amerikanisches Berufungsgericht hat am Freitag eine 2019 eingereichte Aktionärsklage gegen den Flugzeugbauer Boeing Co wieder zugelassen. Bei zwei Abstürzen der Boeing 737 Max innerhalb von fünf Monaten waren 346 Menschen ums Leben gekommen.

Der Seafarers Pension Plan, die Altersversorgung für Seeleute in mehreren Ländern, hatte eine Klage gegen Führungskräfte und Vorstandsmitglieder des Unternehmens eingereicht, weil diese in Vollmachtsunterlagen für Aktionäre falsche und irreführende Angaben über die 737 Max gemacht hätten.

Berufsgericht

Der Richter eines US-Bezirksgerichts hatte die Klage zuvor abgewiesen. Er stützte sich dabei auf eine Boeing-Satzung, die dem Unternehmen das Recht gibt, darauf zu bestehen, dass Klagen gegen Boeing vor einem Gericht in Delaware eingereicht werden. Das Berufungsgericht hat diese Entscheidung nun aufgehoben.

Die durch die Abstürze ausgelöste Krise um die 737 Max kostete Boeing mehr als 20 Milliarden Dollar und führte zu einem 20-monatigen Flugverbot. Die 737 MAX wurde erst wieder in Betrieb genommen, nachdem das Unternehmen erhebliche Verbesserungen an der Software und der Ausbildung vorgenommen hatte.

Im November hatten sich derzeitige und ehemalige Vorstandsmitglieder von Boeing in einem separaten Rechtsstreit mit Aktionären auf einen Vergleich in Höhe von 237,5 Millionen Dollar. Im Januar 2021 stimmte Boeing einer Vereinbarung mit dem US-Justizministerium über einen Aufschub der Strafverfolgung im Zusammenhang mit den 737 MAX-Abstürzen in Höhe von 2,5 Milliarden Dollar zu.

Berufungsgericht – Aktionärsklage gegen Boeing wieder zugelassen

Copyright: (c) Copyright Thomson Reuters 2022

Fed-Protokolle überschatten US-Jobdaten

0

Frankfurt, 07. Jan (Reuters) – Die Spekulationen auf eine aggressivere Straffung der Geldpolitik durch die Notenbank Fed setzen den Börsen erneut zu. Die enttäuschenden US-Arbeitsmarktdaten nährten diese Furcht zusätzlich. Dax und EuroStoxx50 fielen am Freitag um jeweils mehr als ein halbes Prozent auf 15.918 beziehungsweise 4298 Punkte. US-Staatsanleihen gerieten ebenfalls unter Druck. Dies trieb die Rendite der zehnjährigen Titel auf ein Neuneinhalb-Monats-Hoch von plus 1,762 Prozent. Dem konnten sich ihre deutschen Pendants nicht entziehen, die mit minus 0,042 Prozent knapp unter ihrem Zweieinhalb-Jahres-Hoch vom Donnerstag rentierten.

Die Zahl der neu geschaffenen Stellen außerhalb der US-Landwirtschaft ging im Dezember überraschend auf 199.000 von 210.000 im Vormonat zurück. Analysten hatten mit einem doppelt so hohen Plus gerechnet. Allerdings stiegen die Löhne um 0,6 statt der erwarteten 0,4 Prozent. Diese Zahlen dürften der US-Notenbank Fed nicht gefallen, sagte Thomas Gitzel, Chef-Volkswirt der VP Bank. „Das Tempo des Stellenaufbaus sollte ein schnelleres sein.“ Gleichzeitig steige durch die höheren Gehälter die Gefahr einer Lohn-Preis-Spirale.

Die am Mittwoch veröffentlichten Protokolle der jüngsten Fed-Beratungen hatten Investoren auf dem falschen Fuß erwischt, weil die Notenbanker unter anderem einen Abbau ihrer Wertpapierbestände diskutiert hatten. Um dies zu erreichen, kann sie das Geld aus auslaufenden Anleihen nicht mehr reinvestieren oder Papiere aktiv verkaufen.

ÖLPREIS STEIGT WEITER – BITCOIN ERNEUT IM MINUS

Unterdessen zog der Ölpreis erneut an. Die lloc verteuerte sich um 0,9 Prozent auf 82,76 Dollar je Barrel (159 Liter). Grund hierfür seien Produktionsausfälle durch die Unruhen in Kasachstan sowie Lieferengpässe in Libyen wegen Wartungsarbeiten an einer Pipeline, sagte Analystin Louise Dickson vom Brokerhaus Rystad. Die Furcht vor einem Nachfrage-Rückgang durch die rasche Ausbreitung der Omikron-Variante des Coronavirus sei dagegen gewichen, warf Analyst Ricardo Evangelista vom Brokerhaus ActivTrades ein.

Fe d

Abwärts ging es dagegen für Bitcoin das vier Prozent auf 41.450 Dollar verlor. Die älteste und wichtigste Cyber-Devise verhalte sich inzwischen ähnlich wie andere riskante Anlageklassen, sagte Naeem Aslam, Chef-Marktanalyst des Brokerhauses AvaTrade. Wenn diese nachgäben gerate auch Bitcoin unter Druck und umgekehrt.

SAMSUNG HELLT STIMMUNG IN CHIP-BRANCHE AUF

Am Aktienmarkt griffen Investoren bei Chipwerten zu. So setzten sich die Titel von Infineon mit einem Plus von 1,8 Prozent an die Spitze des Dax. Rivale STMicro rückte in Paris 4,2 Prozent vor. Auftrieb erhielten die europäischen Firmen von den starken Samsung-Zahlen, sagte ein Börsianer. Dank eines Booms bei Speicherchips verbuchte der südkoreanische Konzern den höchsten operativen Gewinn seit vier Jahren. Samsung-Titel schlossen in Seoul 1,8 Prozent im Plus.

In London steuerten die Aktien von Aston Martin mit einem Plus von zeitweise gut sieben Prozent auf den größten Tagesgewinn seit fast einem Jahr zu. Der Sportwagenhersteller, für dessen Formel 1-Rennstall der viermalige Weltmeister Sebastian Vettel fährt, steigerte seinen Umsatz 2021 um 82 Prozent.

Fed-Protokolle überschatten US-Jobdaten

Copyright: (c) Copyright Thomson Reuters 2022

LMM Deutschland expandiert mit erweitertem Team in 2022

0
LMM Mitarbeiter Foto

Die LMM Deutschland mit Sitz in Frankfurt erweitert aufgrund der starken Nachfrage nach Vermögens- und Investmentcontrolling von Family Offices, Stiftungen und vermögenden Privatpersonen das Team in Frankfurt. Mit Matthias Ruppert (54) stößt zu der bisherigen Geschäftsführerin Melanie Kühlborn-Ebach, die mit dem Team aus Vaduz vor vier Jahren mit dem Aufbau der deutschen Niederlassung in Deutschland begann, ein neues Mitglied zur deutschen Geschäftsführung.

Ebenfalls neu in der Geschäftsführung ist Michael Hasler (35), Mitglied der Geschäftsleitung beim Stammhaus in Vaduz und für UHNWI-Kunden zuständig. Auf der Controlling- und Reportingseite verstärkt Daniela Stadtmüller (47) als Leiterin Investment Controlling das expandierende Deutschlandgeschäft. Sie wird von Nadja Deuse (49) in der Funktion als Vermögenscontrollerin unterstützt. «Ich freue mich, dass wir als unabhängiger Sparringspartner entlang des gesamten Bewirtschaftungsprozesses so viel Resonanz finden», erklärt Melanie Kühlborn-Ebach, Geschäftsführerin der LMM Deutschland. „Die Komplexität von Vermögensanlagen, steigende regulatorische Anforderungen, auch in Hinsicht auf ESG-Kriterien, sowie weiterhin volatile Märkte lassen viele Anleger nach einem Überblick suchen. Wir sind sozusagen der Navigator auf hoher See.“

Matthias Ruppert war zuvor von 2014 bis 2021 bei BNP Paribas, zuletzt als Key Client Relationshipmanager im Wealth Management. In seiner bisherigen Tätigkeit war er für das UHNWI-Segment zuständig. Dies umfasste die ganzheitliche Betreuung von Unternehmerkunden mit eigenem Single Family Office. Sein Schwerpunkt bei der LMM Deutschland wird die Akquisition und Betreuung von Kundenmandaten sein.

Daniela Stadtmüller verantwortet in Frankfurt das Investment Controlling und arbeitet eng mit dem Stammteam in Vaduz zusammen. Sie kommt von der Finvia WTS Vermögencontrolling GmbH, wo sie als Prokuristin im Bereich Vermögenscontrolling für vermögende Privatkunden, institutionelle Kunden und Stiftungen tätig war.

Nadja Deuse studierte an der Fachhochschule Frankfurt am Main Betriebswirtschaftslehre mit den Schwerpunkten Steuerrecht, Prüfungs- und Revisionswesen und war zuletzt als Investment Controller für die FINVIA WTS Vermögenscontrolling GmbH tätig.

„Mit diesem Team, das über langjährige und weitreichende Erfahrung verfügt, können wir in Deutschland den nächsten Schritt gehen“, kommentiert Jürg Meier, Co-Gründer und CEO der LMM Investment Controlling AG. „Immer mehr Kunden nutzen die Überwachung und Kontrolle durch einen unabhängigen Experten.

LMM Deutschland expandiert mit erweitertem Team in 2022

Foto/Quelle:  LMM

Electrochaea schließt Serie-D-mit 36 Millionen Euro ab

0
Electrochaea Ansicht

Das Power-to-Gas-Unternehmen Electrochaea gab heute eine Kapitalbeteiligung des Europäischen Innovationsrat Fonds (EIC Fund) in Höhe von 14,9 Millionen Euro bekannt. Die Investition vervollständigt die Serie-D Finanzierungsrunde in Höhe von insgesamt 36 Millionen Euro. Diese wird vom Energietechnologieunternehmen Baker Hughes angeführt. Auch die Bestandsinvestoren MVP, die ENGIE-Tochter Storengy, btov, KfW, Energie 360°, Caliza und Focus First haben sich erneut beteiligt. Es ist die weltweit größte Finanzierungsrunde für ein Power-to-Methane-Unternehmen.

Ziel der Investitionsrunde ist es, die Skalierung und Kommerzialisierung der Technologie von Electrochaea weiter zu beschleunigen. Das Unternehmen hat ein Verfahren entwickelt und zur Marktreife geführt, mit der fossiles Erdgas ersetzt wird. Außerdem kann erneuerbare Energie in großen Mengen und über lange Zeiträume gespeichert und gleichzeitig CO2 wiederverwendet werden. 

Electrochaea Ansicht

Der EIC Fund investiert in wegweisende, innovative Technologien aus Europa, die über ein sehr hohes marktwirtschaftliches Potenzial verfügen. Electrochaea stellt eine Schlüsseltechnologie bereit, um das Ziel der Netto-Null-Treibhausgasemissionen in Europa bis 2050 zu erreichen. Das zusätzliche Wachstumskapital wird für den Bau eines kommerziellen Großprojekts eingesetzt, das bereits im Rahmen des EIC-Accelerator-Programms mit 2,5 Millionen Euro gefördert wird. 

Mit Hilfe der Biomethanisierung wird erneuerbares, klimaneutrales Methan in Gasnetzqualität unter Wiederverwendung von COund grünem Wasserstoff erzeugt. Das erneuerbare Gas kann fossiles Erdgas ersetzen. Damit ist es möglich, einerseits die Treibhausgasemissionen erheblich zu reduzieren, andererseits aber auch Investitionen in die bestehende Gasverteilungs- und Speicherinfrastruktur abzusichern. So trägt Electrochaea erheblich zu einer sauberen Energiewirtschaft bei.  

„Das Investment durch den EIC Funds wird Electrochaea befähigen, Kunden in ganz Europa und der Welt mit erneuerbarem Gas zu beliefern“, sagt Mich Hein, CEO von Electrochaea. „Technologien, die zu Netto-Null-Treibhausgasemissionen beitragen können, müssen unverzüglich auf den Markt gebracht und in größerem Maßstab eingesetzt werden. Unsere Technologie hat sich bereits in zwei Demonstrationsanlagen in Dänemark und in der Schweiz bewährt.“ 

„Electrochaea ist ein großartiges Beispiel dafür, wie der EIC Fund innovative Unternehmen im Bereich der Klimatechnologie dabei unterstützt, ihre Technologien auf den Markt zu bringen und die Ziele des Green Deals zu erreichen“, fügt Martin Bruncko, Mitglied des Investitionsausschusses des EIC Fund, hinzu. „Diese Finanzierung wird Electrochaea dabei unterstützen, in industriellem Maßstab erfolgreich erneuerbares Methan zu produzieren, das Erdgas ersetzt und im bestehenden Gasnetz gespeichert und transportiert werden kann.“

Mehr Informationen: www.electrochaea.com.

Electrochaea schließt Serie-D-mit 36 Millionen Euro ab

Foto/Quelle Electrochaea

PayFit erhält weitere 254 Millionen Euro

0
payfit

Das mit 1,82 Milliarden Euro bewertete Start-up baut bestehende Märkte aus – im Fokus: Deutschland

Mit PayFit können Unternehmen von einem bis 100 Mitarbeitenden alle Personaldaten zentral verwalten und so auch die Lohnabrechnung automatisch durchführen. Mit der neuen Series E Finanzierungsrunde in Höhe von 254 Millionen Euro von General Atlantic und bisheriger Investoren (Eurazeo, Bpifrance, Accel Ventures) baut PayFit die bestehenden Standorte – Frankreich, Deutschland, Großbritannien und Spanien – weiter aus und stellt europaweit 400 neue Mitarbeitende ein. Auch das Deutschland-Team von PayFit wird auf über 120 Mitarbeitende erweitert. 

Diese Finanzierungsrunde bei PayFit ist die größte eines französischen HR-Tech Startups und beschert dem Unternehmen mit einer Bewertung von 1,82 Milliarden Euro erstmals den „Unicorn“-Status. 

General Atlantic und bestehende Investoren legen nach 

Die neue Finanzierungsrunde steht unter der Leitung des US-Fonds General Atlantic mit aktiven Beteiligungen der bestehenden Investoren Eurazeo, Bpifrance und Accel. 

Das Startup wird die finanziellen Mittel vor allem in die Weiterentwicklung des Produkts und den Ausbau bestehender Märkte investieren. Das Unternehmen zählt bereits über 6.000 KMU zu seinem Kundenstamm und will seinen Umsatz im nächsten Jahr verdoppeln. Hierzulande unterhält das Unternehmen ein Büro in Berlin und hat zudem bundesweit Mitarbeitende. Am deutschen Standort soll das Team auf über 120 ausgebaut werden. Fokus beim Team-Ausbau liegt dabei vor allem auf den Bereichen Produktentwicklung, Kundenservice und Vertrieb. 

Produkt mit Fokus auf digitale Personalprozesse und Lohnabrechnung

PayFit hilft vor allem kleineren Unternehmen ohne große HR-Abteilungen dabei, alle Personaldaten an einem Ort zu verwalten und so die Lohnabrechnung automatisiert und digital zu erledigen. 

Istvan Laszloffy, Country Manager PayFit Deutschland, erklärt: 

„Die meisten Unternehmen in Deutschland mit weniger als 100 Mitarbeitenden sammeln ihre Personaldaten   in verschiedenen Excel-Tabellen und lagern die Lohnabrechnung an Steuer- oder Lohnbüro aus. Dabei besteht der Löwenanteil der Arbeit aus Sammeln, Aufbereiten und Korrigieren der Daten sowie aus dem Austausch innerhalb des Unternehmens, um diese zu verifizieren. Und genau dieser Teil bleibt auch beim Auslagern trotzdem im Unternehmen und somit auch Arbeitslast und Fehlerquellen. PayFit führt alle Personaldaten von Krankenkasse und Steuer ID über offene Urlaubstage bis hin zur letzten Gehaltserhöhung an einem digitalen Ort zusammen. So haben alle Beteiligten wie Geschäftsführer, Buchhalterin, Personaler oder Mitarbeiterin jederzeit Zugriff, volle Transparenz und wenig manuellen Aufwand. Nicht zuletzt kann die Lohnabrechnung dadurch komplett automatisiert erstellt werden.“ 

Firmin Zocchetto, CEO und Mitgründer des Unternehmens, erklärt:

„Die Markteinführung in Deutschland, Großbritannien, und in Spanien hat uns viele Wachstumsperspektiven eröffnet. Deshalb haben wir uns dazu entschlossen, die neuen aufgenommenen Mittel für die Entwicklung unserer bestehenden Märkte zu nutzen, in denen unser Wachstumspotenzial immens ist. Mit PayFit haben wir ein skalierbares Unternehmen mit einem Modell aufgebaut, das uns erlaubt schnell zu wachsen und in dem Mitarbeitende gerne arbeiten, weil sie einen echten Einfluss auf unsere Kunden haben können. Diese Finanzierung wird es uns ermöglichen, das rasche Wachstum, das wir von Anfang an hatten, fortzusetzen.“

Chris Caulkin, Managing Director und Head of Technology für EMEA bei General Atlantic, kommentiert: 

„PayFit hat ein innovatives und bahnbrechendes Produkt entwickelt, das die Anforderungen von KMUs in ganz Europa in den Bereichen Lohnabrechnung und Personalverwaltung erfüllt. Wir sehen große Wachstumsmöglichkeiten für das Unternehmen, vor allem mit der Erweiterung des Produkts und dem Ausbau von Marktanteilen in Frankreich und ganz Europa. Wir freuen uns, PayFit und sein Managementteam in diesem nächsten Kapitel zu unterstützen.“

PayFit ist die siebte Investition von General Atlantic in das französische Tech-Ökosystem in den letzten fünf Jahren. 

Philipp Botteri, Partner beim langjährigen Investor Accel, resümiert die rasante Entwicklung PayFits: „Es ist erstaunlich, wie die Gründer Firmin, Florian und Ghislain das PayFit-Team von nur 40 Mitarbeitenden und 60 Kunden im Jahr 2017 – dem Jahr, in dem wir die Serie A-Finanzierung leiteten – auf mittlerweile ein Team von mehr als 700 Mitarbeitenden in vier europäischen Ländern und mit mehr als 6.000 Kunden skalieren konnten. Die einzigartige und flexible Cloud-Architektur von PayFit macht es möglich, die zentralen Personal- und Gehaltsabrechnungsbedürfnisse des großen, noch unterversorgten europäischen KMU-Marktes zu erfüllen. Ich bin gespannt, was das Team mit dieser neuen Finanzierung alles noch erreichen wird!“

Weitere Informationen finden Sie hier

Quelle Siccma Media GmbH

Exporte und deutsche Produktion, Meinungen von Ökonomen

0

Berlin, 07. Jan (Reuters) – Die von hartnäckigen Materialengpässen geplagte deutsche Wirtschaft hat ihre Produktion im November überraschend gedrosselt. Industrie, Bau und Energieversorger stellten zusammen 0,2 Prozent weniger her als im Vormonat, wie das Bundeswirtschaftsministerium am Freitag mitteilte. Von Reuters befragte Ökonomen hatten dagegen mit einem Wachstum von 1,0 Prozent gerechnet. Überraschend gut gelaufen sind die Exporte. Diese legten im November um 1,7 Prozent zum Vormonat zu, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Hier hatten Ökonomen ein Minus von 0,2 Prozent erwartet.

Auftragszuwachs Illustration Meinung

Analysten sagten dazu in ersten Reaktionen:

JENS-OLIVER NIKLASCH, LBBW:

„Diese Zahlen erhellen die Konjunkturlage nicht unbedingt. Das Minus im Produzierenden Gewerbe geht auf die Energieproduktion zurück, die um über vier Prozent sank. Da können vielleicht wetterbedingte Ursachen eine Rolle gespielt haben. Optimisten freuen sich wahrscheinlich über die Zunahme im Kraftfahrzeugbau um über vier Prozent, Pessimisten könnten auf den Maschinenbau verweisen, der fast in derselben Größenordnung schrumpfte. Alles in allem passen die Zahlen aber zur Konjunktur: Wir haben eine große Corona-Lücke und das vierte Quartal 2021 hat nicht dazu beigetragen, diese Lücke kleiner werden zu lassen.“

THOMAS GITZEL, CHEFÖKONOM VP BANK:

„Die Lieferschwierigkeiten bei Rohstoffen und Vorprodukten lassen derzeit keine nachhaltige Erholung der Produktion zu. Dabei legte die Automobilproduktion im November um 4,1 Prozent gegenüber dem Vormonat zu. Allerdings verbuchten andere Branchen wie etwa der Maschinenbau ein Minus. Von der besser laufenden Produktion bei den Autobauern konnten daran angeschlossene Branchen also im November nicht profitieren.

Der Rückgang der Industrieproduktion ist auch gleichzeitig keine gute Nachricht für das deutsche Bruttoinlandsprodukt. Je schlechter die Industrieproduktion im Schlussquartal 2021 abschneidet, desto wahrscheinlicher wird ein neuerliches Abgleiten in die Rezession. Der Dienstleistungssektor litt bereits im vierten Quartal unter den hohen Infektionszahlen. Dabei sitzt die Industrie aufgrund des Materialmangels auf einem Berg nicht abgearbeiteter Aufträge. Würden sich die Verspannungen bei den Lieferketten lösen, könnte die Industrie Corona-bedingte Verluste im Dienstleistungssektor kompensieren.

Ob und wie schnell der Materialfluss in Gang kommt, ist die Millionen-Dollar-Frage des Jahres 2022. Zarte Hoffnungsschimmer auf eine Besserung gibt es. So hat sich der Schiffstau vor den großen Seehäfen in den USA und in China zuletzt verringert. Doch selbst in diesem günstigen Falle, bliebe noch ein weiteres Risiko. Die rasante Verbreitung der hochinfektiösen Omikron-Variante birgt die Gefahr hoher Krankenstände – und zwar weltweit. Letzteres könnte die Lieferketten erneut empfindlich stören und die Produktionsschwierigkeiten noch weiter verschärfen. Die Verwendung der vielen Konjunktive zeigt aber wie groß die Unsicherheit ist. Fakt ist derweil: Fließen Materialien wieder in ausreichendem Maße, kommt die Industrieproduktion kräftig voran.“

JÖRG KRÄMER, CHEFÖKONOM COMMERZBANK:

„Obwohl die Produktion im November überraschend etwas gesunken ist, zeichnet sich für das vierte Quartal gegenüber dem dritten Quartal ein Zuwachs ab. Das liegt besonders an der Autoindustrie, die ihre Produktion nach Verbandsangaben im Dezember vermutlich wegen eines nachlassenden Halbleitermangels zum dritten Mal in Folge steigern konnte. Ein Rückgang des Bruttoinlandsprodukts im vierten Quartal ist damit unwahrscheinlicher geworden. Allerdings ist es mit Blick auf das erste Quartal für eine Entwarnung zu früh. Denn die neue Corona-Welle dürfte die Lieferungen aus China erneut ins Stocken bringen und den Dienstleistungssektor hierzulande empfindlich einbremsen.“

ALEXANDER KRÜGER, HAUCK AUFHÄUSER LAMPE:

„Nach dem überaus guten Vormonat ist der nochmalige Exportzuwachs ein beachtliches Ergebnis. Insgesamt sieht es nach einem schönen Quartalsplus aus. Zuletzt etwas verringerte Liefer- und Transportengpässe machen Mut, dass der Höhepunkt der Verspannungen vorüber ist. Auch wenn der Normalisierungsweg noch weit ist, wird das hohe Exportniveau 2022 wohl ausgebaut werden.“

Exporte und deutsche Produktion, Meinungen von Ökonomen

Copyright: (c) Copyright Thomson Reuters 2022

7. Januar: Der Börsen Vormittag

0

Update: 17:24

Frankfurt, 07. Jan (Reuters) – Es folgt der Börsen-Ticker zu wichtigen Kursbewegungen an den internationalen Finanzmärkten und ihren Ursachen:

17.16 Uhr – Der 550 Millionen Dollar schwere Kauf der Sport-Webseite The Athletic brockt der New York Times den größten Kurssturz seit dem Börsen-Crash vom März 2020 ein. Die Aktien des Zeitungsverlages fallen um mehr als elf Prozent auf 42,36 Dollar. Langfristig sei die Übernahme zwar sinnvoll, schreiben die Analysten vom Brokerhaus Guggenheim. Der Preis sei allerdings hoch und die notwendigen Investitionen ebenfalls.

15.15 Uhr – Die Anbindung der eigenen Software an die Werbeplattform des Online-Händlers Amazon beschert Marin einen Kurssprung. Die Aktien des Spezialisten für Digitalmarketing steigen im vorbörslichen US-Geschäft um 30 Prozent.

10.29 Uhr – Angebotssorgen treiben die Ölpreise weiter in die Höhe. Der Preis für die Nordseesorte Brent klettert um bis zu 1,2 Prozent auf 82,98 Dollar je Barrel, den höchsten Stand seit mehr als sechs Wochen. Auch das US-Leichtöl WTI kostet mit bis zu 80,46 Dollar je Fass so viel wie zuletzt Mitte November. Es wurde in der Spitze 1,3 Prozent höher gehandelt. Laut Commerzbank-Analyst Carsten Fritsch lassen vor allem Angebotssorgen die Ölpreise weiter steigen. Die Unruhen in Kasachstan schürten Befürchtungen, die dortige Ölproduktion könnte ebenfalls beeinträchtigt sein, erklärte der Experte. Kasachstan produziert laut Fritsch knapp 1,7 Millionen Barrel Rohöl pro Tag und gehört damit zu den größeren Produzentenländern innerhalb der OPEC+. Neben Kasachstan nährten aber auch zeitweilige Produktionsrückgänge in Libyen die Angebotssorgen, so der Experte.

10.01 Uhr – Besser als erwartet ausgefallene Umsätze im vierten Quartal und im Gesamtjahr geben STMicroelectronics Auftrieb. Die Aktien des französisch-italienischen Chipherstellers klettern in der Spitze um 4,7 Prozent auf 44,92 Euro, den höchsten Stand seit mehr als fünf Wochen.

08.43 Uhr – Der Gewinnsprung bei Samsung Electronics schiebt die Aktien von Halbleiterhersteller Infineon an. Die Titel legen bei Lang & Schwarz 1,3 Prozent zu und gehören damit zu den stärksten Dax-Werten. Samsung Electronics hat dank der hohen Nachfrage nach Speicherchips das höchste Betriebsergebnis seit vier Jahren eingefahren. Die Aktien gewannen knapp zwei Prozent.

07.52 Uhr – Für Bitcoin & Co geht es zum Wochenschluss weiter bergab: Die größte und älteste Cyber-Devise verliert bis zu fünf Prozent auf 40.959 Dollar und markiert damit den niedrigsten Stand seit mehr als drei Monaten. Ethereum fällt in der Spitze um knapp neun Prozent ebenfalls auf ein Drei-Monats-Tief von 3129 Dollar. Seit Jahresbeginn kommen Bitcoin und Ethereum damit bereits auf ein Minus von rund zehn beziehungsweise 14 Prozent. „Bitcoin hat seinen Weg ins Jahr 2022 verschlafen“, kommentiert Craig Erlam vom Brokerhaus Oanda. Anleger hatten sich zuletzt aus Furcht vor rasch steigenden Zinsen in den USA aus riskanteren Anlagen wie Kryptowährungen zurückgezogen.

07.40 Uhr – Nach einer Hochstufung steht Lanxess bei Lang & Schwarz an der MDax-Spitze. Die Aktien legen 1,6 Prozent zu. Barclays hat die Titel auf „Overweight“ von „Equal Weight“ heraufgesetzt und das Kursziel auf 70 (60) Euro erhöht.

Boerse Schaubild

7. Januar der Börsen Vormittag

Copyright: (c) Copyright Thomson Reuters 2022

Der Börsen Vormittag vom 6.Januar 2022

Fed-Signale zur Geldpolitik verderben Anlegern die Laune

0

Frankfurt, 06. Jan (Reuters) – Aus Furcht vor einer schärferen Straffung der US-Geldpolitik als erwartet ziehen sich Anleger aus den europäischen Aktienmärkten zurück. Dax und EuroStoxx50 fielen am Donnerstag um jeweils mehr als ein Prozent auf 16.099 beziehungsweise 4333 Punkte.

Auslöser dieser Verkäufe seien die Mitschriften der jüngsten Beratungen der US-Notenbank Fed, sagte Anlagestratege Michael Hewson vom Brokerhaus CMC Markets. „Was die Märkte scheinbar auf dem falschen Fuß erwischt hat, war die Diskussion um eine Reduzierung der Bilanz, also den Entzug von Liquidität.“

Die Diskussion um das sogenannte Quantitative Tightening (QT) deute darauf hin, dass die Inflation der Fed-Führung größere Sorgen bereite als gedacht, sagte Neil Wilson, Chef-Analyst des Online-Brokers Markets.com. „Es ist noch nicht so lange her, da sahen sie Zinserhöhungen frühestens 2024 und QT wurde nicht einmal erwähnt.“

BOND-RENDITEN ZIEHEN KRÄFTIG AN

Um ihre Wertpapierbestände abzubauen, kann eine Notenbank das Geld aus auslaufenden Anleihen nicht mehr reinvestieren oder aktiv verkaufen. Vor diesem Hintergrund flogen Staatsbonds aus den Depots. Dies trieb die Rendite der richtungweisenden zehnjährigen US-Treasuries auf ein Neun-Monats-Hoch von plus 1,751 Prozent. Ihre deutschen Pendants rentierten mit minus 0,033 Prozent so hoch wie zuletzt vor gut zweieinhalb Jahren.

Am Aktienmarkt gerieten vor allem Technologiewerte unter die Räder. Der europäische Branchenindex steuerte mit einem Minus von bis zu 3,5 Prozent auf den größten Tagesverlust seit dem Kursrutsch nach dem Auftauchen der Omikron-Variante des Coronavirus Anfang Dezember zu. Eine steigende Inflation und höhere Zinsen entwerten Experten zufolge zukünftige Gewinne dieser wachstumsstarken Firmen. Die Aussicht auf eine straffere Geldpolitik machte auch die „Anti-Inflationswährung“ Gold unattraktiver. Das Edelmetall gab rund ein Prozent auf 1790 Dollar je Feinunze (31,1 Gramm) nach.

Portfoliomanager Carlos de Sousa vom Vermögensverwalter Vontobel bezeichnete die aktuellen Kursreaktionen jedoch als überzogen. „Die Tatsache, dass sie Quantitative Tightening diskutieren, bedeutet nicht, dass sie es auch tun werden.“

UNRUHEN IN KASACHSTAN TREIBEN ÖLPREIS

Aufwärts ging es dagegen mit dem Ölpreis. Die Sorte Brent aus der Nordsee verteuerte sich um 1,6 Prozent auf 82,12 Dollar je Barrel (159 Liter). Als einen Grund nannte Commerzbank-Analystin Barbara Lambrecht die Unruhen in Kasachstan. „Das Land stemmt derzeit immerhin eine Ölförderung von 1,6 Millionen Barrel pro Tag.“

Das mittelasiatische Land ist außerdem der weltgrößte Exporteur von Uran. In Erwartung von Lieferausfällen und Preissteigerungen stiegen Investoren bei Förderern dieses für Atomreaktoren benötigten radioaktiven Materials ein. Der in den USA börsennotierte Global X-Fonds (ETF) auf diese Werte stieg vorbörslich um 1,6 Prozent.

ZUKAUF VON ALD KOMMT BEI ANLEGERN GUT AN

Stark gefragt waren auch die Aktien von ALD, die in Paris zeitweise zehn Prozent zulegten, so stark wie zuletzt vor mehr als einem Jahr. Die Autoleasing-Firma will für 4,9 Milliarden Euro den Rivalen LeasePlan übernehmen. Das Unternehmen verspricht sich von dem Deal eine Verbesserung des Reingewinns um fünf Prozent ab 2024. Die Titel der ALD-Mutter Societe Generale (SocGen) gewannen rund zwei Prozent.

In London drohte den Papieren von Dr. Martens mit einem Minus von bis zu 13 Prozent auf 366,6 Pence dagegen der größte Tagesverlust der Firmengeschichte. Die Investmentbank Goldman Sachs verkaufte nach eigenen Angaben im Auftrag des Finanzinvestors Permira 65 Millionen Aktien des Schuh-Herstellers zu je 395 Pence.

Fed-Signale zur Geldpolitik verderben Anlegern die Laune

Copyright: (c) Copyright Thomson Reuters 2022