Donnerstag, August 13, 2026
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EZB berät in Zeiten anhaltend hoher Inflation über Zinskurs

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Frankfurt/Berlin, 03. Feb (Reuters) – In Zeiten anhaltend hoher Inflation berät die EZB an diesem Vormittag über den weiteren geldpolitischen Kurs. Für reichlich Gesprächsstoff dürfte sorgen, dass die Teuerungsrate im Januar mit 5,1 Prozent noch weiter über die Zielmarke der EZB von 2,0 Prozent hinausgeschossen ist.

Die Europäische Zentralbank (EZB) kommt damit in Erklärungsnöte, da sie mit einem schrittweisen Abklingen des Preisdrucks rechnet. Entsprechend hat EZB-Chefin Christine Lagarde bislang einer Zinswende im laufenden Jahr eine Absage erteilt. Aus der deutschen Wirtschaft wird der Ruf unterdessen immer lauter, den Weg dafür freizumachen.

Den Leitzins hält die EZB bereits seit März 2016 bei 0,0 Prozent. Auch der Einlagesatz, der bei minus 0,5 Prozent liegt, dürfte vorerst unverändert bleiben. Damit müssen Finanzinstitute wohl weiterhin Strafzinsen zahlen, wenn sie überschüssige Gelder bei der Notenbank horten.

Inflation

Der Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbands (DSGV), Helmut Schleweis, hat die EZB aufgefordert, die negativen Leitzinsen dieses Jahr hinter sich zu lassen. Zugleich macht sich in der Wirtschaft die Sorge breit, dass ein schwacher Euro die Energieimporte verteuern und somit die Inflation weiter anheizen könnte.

Da die US-Notenbank Fed eine Zinswende für März signalisiert hat, der ein Stakkato an Erhöhungen folgen dürfte, könnte die EZB bald unter Zugzwang geraten. Am Geldmarkt wird bereits bis zum Sommer auf eine leichte Anhebung des Einlagesatzes gesetzt.

DWS-Volkswirtin Ulrike Kastens erwartet nicht, dass die EZB jetzt schon Grund zum Umsteuern sieht: „Doch der Druck steigt mit jeder Veröffentlichung von neuen und hohen Inflationsraten. Angesichts des Kaufkraftverlustes dürfte dies auch denjenigen Notenbankern die Sorgenfalten ins Gesicht treiben, die bisher für eine Beibehaltung des geldpolitischen Kurses votiert haben.“ 

EZB berät in Zeiten anhaltend hoher Inflation über Zinskurs

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Elektrokonzern ABB rechnet mit anhaltenden Lieferengpässen

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Zürich, 03. Feb (Reuters) – Lieferketten-Probleme haben den Elektrotechnikkonzern ABB im vergangenen Jahr ausgebremst. Der Umsatz habe dank einer Entspannung in der Covid-Krise zwar um elf Prozent auf 28,95 Milliarden Dollar angezogen, wie der Schweizer Konzern am Donnerstag mitteilte.

Doch ABB wäre angesichts der lebhaften Nachfrage noch stärker gewachsen, wenn nicht Engpässe bei Halbleitern und anderen Komponenten sowie die angespannte Logistik die Produktion gehemmt hätten. Der Auftragseingang schwoll um ein Fünftel auf 31,87 Milliarden Dollar an. „Wir gehen davon aus, dass die Engpässe in der Lieferkette in der nahen Zukunft andauern werden“, sagte ABB-Chef Björn Rosengren.

Die Nachfrage habe im Schlussquartal 2021 deutlich angezogen und auch im Gesamtjahr 2022 rechnet der Zürcher Konzern mit Rückenwind von den Märkten. ABB ist einer der ersten europäischen Industriekonzerne, der seine Zahlen für die letzten drei Monate 2021 veröffentlicht. Die Rivalen Siemens und Schneider geben in den nächsten zwei Wochen Einblick in ihre Quartalsbilanzen.

Der Gewinn von ABB sank im vergangenen Jahr wegen Sonderfaktoren um zwölf Prozent auf 4,55 Milliarden Dollar. So wurde der Vorjahresgewinn durch den Erlös aus dem Verkauf des Stromnetzgeschäfts an die japanische Hitachi-Gruppe aufgebläht. Im abgelaufenen Jahr wirkte sich der Verkauf des Getriebeproduzenten Dodge zwar positiv auf das Ergebnis aus, wenn auch in geringerem Ausmaß als bei den Stromnetzen.

Konzern

RENDITE VERBESSERT

Im Tagesgeschäft lief es rund, die operative Marge (Ebita) kletterte auf 14,2 von 11,1 Prozent. Im laufenden Jahr peilt ABB bei der Rendite dank Effizienzsteigerungen eine weitere Verbesserung an. Ab 2023 hat sich der Konzern bei der operativen Marge einen Wert von mindestens 15 Prozent vorgenommen. Rosengren ist dabei, ABB auf Rendite zu trimmen. So übertrug er den einzelnen Geschäften auf Kosten der Konzernzentrale mehr Eigenverantwortung. Gleichzeitig werden die Manager der Bereiche verstärkt an ihren Ergebnissen gemessen.

Als Teil des Umbaus trennt sich ABB von weiteren Unternehmensteilen. Der Konzern hofft, das Geschäft mit Ladetechnik für Elektroautos im zweiten Quartal an die Börse bringen zu können. Bis Ende März wolle die Gesellschaft zudem eine abschließende Entscheidung zur Zukunft des Turbolader-Geschäfts treffen. Am wahrscheinlichsten sei eine Abspaltung. Früheren Angaben zufolge plant ABB für das zweite Halbjahr 2022 auch einen Verkauf des Bereichs Power Conversion.

Der Konzern will sich auf die Bereiche Elektrifizierung und Automatisierung konzentrieren. Hier profitiert ABB von Megatrends wie der Abkehr von fossiler Energie in der Transportbranche und den Bemühungen um Energieeffizienz bei Gebäuden. Gleichzeitig förderten die Schrumpfung der Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter und steigende Arbeitskosten die Nachfrage nach Automatisierung in der Industrie.

Elektrokonzern ABB rechnet mit anhaltenden Lieferengpässen

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Siemens Gamesa fährt im Quartal Nettoverlust ein

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Madrid, 03. Feb (Reuters) – Die schwächelnde spanische Windenergietochter von Siemens Energy hat im ersten Quartal ihres Geschäftsjahres 2021/22 hohe Verluste eingefahren. Unter dem Strich stehe ein Fehlbetrag von 403 Millionen Euro in den Büchern nach einem Gewinn von elf Millionen Euro vor Jahresfrist, teilte Siemens Gamesa am Donnerstag mit.

Siemens Gamesa

Das Unternehmen bestätigte die kürzlich gesenkten Prognosen, wonach im Gesamtjahr 2021/22 der Umsatz um zwei bis neun Prozent sinken wird. Die Ebit-Marge vor Sonderfaktoren dürfte zwischen minus vier und plus ein Prozent liegen.

Siemens Energy hatte am Abend zuvor einen Führungswechsel bei der Tochter angekündigt. Siemens-Energy-Vorstand Jochen Eickholt übernimmt Anfang März den Chefposten bei Siemens Gamesa von Andreas Nauen. 

Siemens Gamesa fährt im Quartal Nettoverlust ein

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Lage der Autoindustrie zu Jahresbeginn leicht verbessert

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Berlin, 03. Feb (Reuters) – Die Lage der von Lieferengpässen geplagten Autoindustrie hat sich laut dem Ifo-Institut zu Jahresbeginn leicht verbessert. Der Indikator für die Branche stieg auf plus 4,6 Punkte im Januar, nach plus 0,8 im Dezember, wie das Münchner Institut am Donnerstag weiter mitteilte.

Die Hersteller stünden zwar gut da, die Geschäfte der Zulieferer liefen aber schlechter. „Ein möglicher Grund dafür sei, dass die Hersteller ihre Preiserhöhungen gegenüber den Käufern durchsetzen konnten, die Zulieferer aber bislang nicht“, sagt Ifo-Experte Oliver Falck.

Autoindustrie

Die Hersteller könnten ihre Preise durchsetzen, weil die produzierten Stückzahlen weiterhin unter Durchschnitt lägen. Die Situation in der Lieferkette habe sich zwar verbessert, jedoch sei die Branche immer noch von Engpässen betroffen. „Der Markt an Neuwagen ist leer gefegt, deswegen können die Händler ihre Autos ohne Rabatte an die Endkunden verkaufen“, erläutert Falck.

Der Autobranche fehlen insbesondere Halbleiter. Wegen des Chipmangels und der zugleich hohen Nachfrage häufen sich beispielsweise bei der Marke<VW weltweit die offenen Bestellungen. 

Lage der Autoindustrie zu Jahresbeginn leicht verbessert

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Titelfoto und Foto: Symbolfoto

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Spotify enttäuscht mit Prognose – Aktie auf Talfahrt

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Stockholm/Los Angeles, 03. Feb (Reuters) – Mit seiner Prognose zu Nutzerzahlen hat der Musikstreaming-Anbieter Spotify die Anleger enttäuscht und seine Aktie tief ins Minus geschickt.

Im laufenden Quartal dürfte die Zahl der zahlenden Nutzer bei 183 Millionen liegen, teilte das schwedische Unternehmen nach US-Börsenschluss mit. Experten hatten jedoch mit 184 Millionen gerechnet.

Die in New York notierten Spotify-Aktien brachen im nachbörslichen Handel zunächst 22 Prozent ein, konnten die Verluste später aber etwas eingrenzen.

Spotify-Finanzchef Paul Vogel versuchte die Wogen zu glätten. „Wir haben zwar keine Jahresprognose zu den Abonnenten mehr abgegeben, aber wir erwarten keinen wesentlichen Unterschied bei den Netto-Neuzugängen von Nutzern oder Abonnenten im Jahr 2022 im Vergleich zu 2021“, sagte er der Nachrichtenagentur Reuters.

Prognose

Die Enttäuschung der Anleger über die erwarteten Abonnenten rückte dabei den Umsatz in den Hintergrund. Dieser stieg im abgelaufenen vierten Quartal auf knapp 2,7 Milliarden Euro von 2,17 Milliarden Euro im Vorjahr. Von Refinitiv befragte Analysten hatten mit 2,65 Milliarden Euro gerechnet. Spotify begründete den Anstieg mit dem Verkauf von mehr Werbung und neuen Angeboten wie etwa Podcasts.

Spotify setzt massiv auf die Sendungen und hat in den vergangenen vier Jahren mehr als eine Milliarde Euro in diesen Bereich investiert.

Die Nutzung der Sendungen stieg laut der Firma auf ein Rekordhoch. Ausgerechnet hier gab es zuletzt allerdings massiven Ärger: Wissenschaftler und Mediziner hatten dem Moderator des Podcasts „The Joe Rogan Experience“ vorgeworfen, Falschaussagen zur Corona-Pandemie und Covid-19-Impfungen zu verbreiten.

Aus Protest gegen den Podcast Rogans hatten berühmte Musiker wie Neil Young und Joni Mitchell ihre Lieder von dem Streamingdienst zurückgezogen. Rogan hatte sich entschuldigt und Spotify kündigte an, Folgen mit Covid-19 als Inhalt mit einem Warnhinweis zu versehen.

Spotify-Chef Daniel Ek sagte zu Reuters, man habe aus dem Vorfall gelernt. Er sei stolz darauf, was Spotify nach der Kritik der Wissenschaftler unternommen habe. So seien mit Hilfe von Experten Richtlinien erarbeitet worden. „Joe hat zwar ein riesiges Publikum, er ist in mehr als 90 Märkten die Nummer Eins unter den Podcasts, aber er muss sich auch an diese Richtlinien halten.“

Spotify enttäuscht mit Prognose – Aktie auf Talfahrt

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Öl- und Gaskonzern OMV legt zum Jahresende Gewinnsprung hin

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Wien, 03. Feb (Reuters) – Der Wiener OMV-Konzern hat im Schlussquartal gestützt von den höheren Öl- und Gaspreisen seinen operativen Gewinn mehr als verdreifacht. Der um Lagereffekte bereinigte operative Gewinn (CCS Ebit) vor Sondereffekten stieg auf 2,0 Milliarden Euro nach 524 Millionen Euro, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte.

Unter dem Strich erhöhte sich der Gewinn (CCS Überschuss) sogar um mehr als das Vierfache auf 1,0 Milliarden Euro nach 219 Millionen Euro im Vorjahr.

OMV

Die Zuwächse seien quer über alle Geschäftsbereiche erfolgt, erklärte OMV. Die Aktionäre des teilstaatlichen Konzerns sollen nun eine höhere Dividende von 2,30 (1,85) Euro je Aktie erhalten.

Die OMV liegt operativ leicht unter den Analysten-Erwartungen, unter dem Strich übertrifft sie diese aber. Analysten hatten laut einer Erhebung des Konzerns im Schnitt mit einem CCS Ebit von 2,1 Milliarden Euro und einem CCS Überschuss von 980 Millionen Euro gerechnet.

Öl- und Gaskonzern OMV legt zum Jahresende Gewinnsprung hin

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Großbank ING macht mehr Gewinn

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Amsterdam/Frankfurt, 03. Feb (Reuters) – Zuwächse im Wertpapiergeschäft und eine starke Nachfrage nach Krediten haben der niederländischen Großbank ING zu einem Gewinnsprung verholfen. Im Schlussquartal stieg das Ergebnis vor Steuern um 27 Prozent auf 1,33 Milliarden Euro, wie das Geldhaus am Donnerstag mitteilte. Damit blieb es aber hinter den Erwartungen der Analysten zurück, die im Schnitt 1,47 Milliarden erwartet hatten.

Im Gesamtjahr 2021 schoss der Vorsteuergewinn um 78 Prozent auf 6,78 Milliarden Euro in die Höhe. Wie zahlreiche Konkurrenten musste auch ING deutlich weniger Geld für faule Kredite zurücklegen als im Vorjahr.

Großbank

Trotz der anhaltenden Pandemie, den Lieferketten-Problemen und der hohen Inflation habe ING gute Ergebnisse erzielt, bilanzierte Vorstandschef Steven van Rijswijk.

„Das gestiegene Kreditvolumen und der starke Zuwachs der Provisionseinnahmen im Schlussquartal 2021 stimmen mich zuversichtlich.“ Der ING sei es gelungen, weniger abhängig vom Zinsgeschäft zu werden. Er verwies darauf, dass die Deutschland-Tochter – die einst mit Tagesgeldkonten groß geworden war – inzwischen mehr als zwei Millionen Wertpapier-Depots zählt. 

Großbank ING macht mehr Gewinn

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Chipnachfrage treibt Infineon-Gewinn weiter in die Höhe

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Frankfurt, 03. Feb (Reuters) – Die hohe Nachfrage nach Mikrochips hat dem Halbleiterkonzern Infineon auch zum Auftakt seines Geschäftsjahres Rückenwind gegeben. Von Oktober bis Dezember steigerte das Münchener Unternehmen das Segmentergebnis gegenüber dem Vorquartal um 16 Prozent auf 717 Millionen Euro, wie Infineon am Donnerstag mitteilte.

Der Umsatz kletterte um fünf Prozent auf 3,15 Milliarden Euro. „Infineon hat einen gelungenen Start in das Geschäftsjahr 2022 hingelegt“, erklärte Vorstandschef Reinhard Ploss.

Chip

Der Halbleiterbedarf sei nach wie vor deutlich höher als das Angebot. Die Liefersituation bleibe in einigen Bereichen bis weit ins Jahr angespannt.

Infineon hob sein Jahrsziel wegen einer günstigeren Wechselkursprognose an. Der Umsatz soll mit 13 Milliarden Euro, plus oder minus 500 Millionen Euro, 300 Millionen Euro höher ausfallen als ursprünglich in Aussicht gestellt. Die Marge soll im Mittel der Umsatzspanne etwa 22 Prozent betragen.

Chipnachfrage treibt Infineon-Gewinn weiter in die Höhe

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Hannover Rück schafft Milliardengewinn – Preise deutlich höher

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München, 03. Feb (Reuters) – Der weltweit drittgrößte Rückversicherer Hannover Rück hat den angepeilten Milliardengewinn geschafft und rechnet für 2022 dank deutlich anziehender Preise mit einem weiteren Schub. Der Nettogewinn sei 2021 nach vorläufigen Zahlen trotz Pandemie und hoher Katastrophenschäden um 40 Prozent auf 1,23 Milliarden Euro gestiegen, teilte Hannover Rück am Donnerstag mit.

Er lag damit am oberen Rand der Spanne von 1,15 bis 1,25 Milliarden, die die Talanx-Tochter in Aussicht gestellt hatte. Das Prämienvolumen kletterte währungsbereinigt um knapp 13 Prozent auf 27,8 Milliarden Euro.

„Dies unterstreicht unsere Resilienz und Leistungsfähigkeit und stimmt mich positiv für (…) 2022“, sagte Vorstandschef Jean-Jacques Henchoz. Er bekräftigte das Ziel, im laufenden Jahr 1,4 bis 1,5 Milliarden Euro Nettogewinn zu erwirtschaften. Dabei kalkuliert die Hannover Rück nun Naturkatastrophen-Schäden von 1,4 Milliarden Euro ein, 100 Millionen mehr als bisher.

Hannover Rück

Die Flutkatastrophe an der Ahr und andere Unwetterereignisse schlugen sich auch in höheren Preisen bei der Neuverhandlung der Verträge mit Erstversicherern zum Jahreswechsel nieder. Zum 1. Januar standen nahezu zwei Drittel des Geschäfts in der Schaden-Rückversicherung zur Erneuerung an. Inflations- und risikobereinigt seien die Preise dabei um 4,1 Prozent gestiegen.

Wo es zuletzt Schäden gab, seien die Preise sogar um zweistellige Prozentsätze höher. Der Rückversicherer nutzte das, um mehr Verträge abzuschließen: Das gezeichnete Prämienvolumen sei um acht Prozent auf 8,46 Milliarden Euro ausgebaut worden, hieß es in der Mitteilung. 

Hannover Rück schafft Milliardengewinn – Preise deutlich höher

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Titelfoto und Foto: Symbolfoto

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Roche stellt sich 2022 auf weniger Wachstum ein

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Zürich, 03. Feb (Reuters) – Der Schweizer Roche-Konzern hat im vergangenen Jahr dank des anhaltenden Booms bei Corona-Tests und der wieder anziehenden Nachfrage nach seinen Krebsmedikamenten den Umsatz kräftig gesteigert. Die Dividende soll daher um 0,20 auf 9,30 Franken je Genussschein und Inhaberaktie angehoben werden, wie der Arzneimittel- und Diagnostikhersteller aus Basel am Donnerstag mitteilte.

Im laufenden Jahr dürften nachlassende Verkäufe im Zusammenhang mit der Pandemie das Wachstum bremsen: Roche rechnet damit, dass der Umsatz stabil bleibt oder um einen niedrig einstellig Prozentbetrag wächst.

Roche

Für den um Sonderfaktoren bereinigte Gewinn je Titel peilt der Konzern einen Anstieg um einen niedrigen bis mittleren Prozentbetrag an. Die Dividende soll weiter angehoben werden.

2021 zog der Umsatz währungsbereinigt um neun Prozent auf 62,8 Milliarden Franken (60,4 Milliarden Euro) an, der bereinigte Gewinn je Titel legte um sechs Prozent auf 19,81 Franken zu. Unter dem Strich stand bei Roche mit 14,94 Milliarden Franken etwas weniger Gewinn als 2020. 

Roche stellt sich 2022 auf weniger Wachstum ein

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