Sonntag, November 8, 2026
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Regionalkonferenz: Wissen senkt Fuhrparkkosten

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Wissen
Die Expertinnen und Experten im Austausch mit Teilnehmenden.

Der Bundesverband Betriebliche Mobilität e.V. (BBM) lädt am 4. Juni zur Regionalkonferenz Süd 2024 nach Regensburg ein. Titel: Kostenbremse Fuhrparkwissen – Fuhrparkmanagement mit natürlicher und künstlicher Intelligenz. Wer für den Fuhrpark und darüber hinaus gehende Mobilität verantwortlich ist muss versuchen, immer auf dem Laufenden zu bleiben. Nur so kann richtig entschieden, effektiv gesteuert und geleitet werden.

„Bei der Regionalkonferenz Süd werden wir in einem Workshop erarbeiten, wie Kosten­fallen vermieden und Einsparpotenziale erkannt werden können. Außerdem behandeln wir aktuelle Rechtsfragen und die Hingucker und Aufreger der Fuhrparkmanagerinnen und -manager“, macht BBM-Geschäftsführer Axel Schäfer neugierig.

Ein weiteres interessantes Thema ist die künstliche Intelligenz (KI). Wie und wo wird die künstliche Intelligenz bereits eingesetzt und wie wird es in Zukunft damit weitergehen? „Es war spannend zu sehen, was Kollegen mit den inzwischen mächtigen Tools bereits in der Praxis einsetzen“, berichtet eine Teilnehmerin der Regionalkonferenz Nord, die im Februar in Paderborn stattgefunden hat. Die Konferenz bietet allen Teilnehmenden ein breites Programm, um sich zu vernetzen, weiterzubilden und upzudaten. „Für mich ist im Rahmen solcher Konferenzen der persönliche Austausch mit Menschen sehr wertvoll, die sich professionell mit betrieblicher Mobilität auseinandersetzen. Deswegen nutze ich das gerne, um neue Kontakte zu knüpfen und mein Wissen zu erweitern“, so ein Teilnehmer.

Teilnehmen können Mitglieder, aber auch Nicht-Mitglieder, sofern sie für einen Fuhrpark oder die Mobilität ihres Unternehmens zuständig sind. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, empfehlen wir sich zügig anzumelden, um eine Teilnahme sicherzustellen“, betont Schäfer.

Regionalkonferenz: Wissen senkt Fuhrparkkosten

Foto: BBM

Quelle © Bundesverband Betriebliche Mobilität e. V.

And the winner is: AKEYI holt sich den Titel des spannendsten digitalen Start-up 2024 in NRW

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  • Pitches von acht Start-ups mit unterschiedlichsten Schwerpunkten aus acht Regionen in NRW
  • Präsentation einer großen Vielfalt an Themengebieten in Bonn
  • AKEYI aus Münster überzeugt mit Corporate Games

Am 11. April wurde beim NRW Hub-Battle das spannendste digitale Start-up NRWs gekürt: Die fachkundige Jury und das Publikum in den acht teilnehmenden Hubs stimmten mit großer Mehrheit für das Start-up AKEYI aus Münster.

Bereits zum 5. Mal fand der NRW Hub-Battle am 11. April 2024 statt – in diesem Jahr in den Räumlichkeiten der Digitaler Hub Region Bonn AG. Veranstalter dieses spannenden Events ist immer der Hub, aus dem der Vorjahressieger kommt – im Jahr 2023 hatte Handwerker des Vertrauens die begehrte Trophäe mit nach Bonn gebracht. In diesem Jahr konnte sich AKEYI aus Münster gegen die starke Konkurrenz behaupten. LichtWART aus Bielefeld und der Lokalmatador Technology for industries aus Bonn belegten die Plätze zwei und drei.

AKEYI

Die acht teilnehmenden Start-ups präsentierten auf der von DIGITALHUB.DE im CityHub, dem Standort am Hauptbahnhof Bonn, organisierten Veranstaltung eine enorme Vielfalt an Themen. Gezeigt wurden innovative Themen aus den Bereichen Gaming, Cyber security, Food und vieles mehr – hier noch einmal die Liste der Start-ups, die teilgenommen haben:

    • Akeyi – Digital Hub münsterLAND.digital e.V.
    • Fellbox – ruhr:hub
    • Habbys – Startplatz Köln
    • LichtWART – Founders Foundation gGmbH Bielefeld
    • Maklerwal – digitalHUB Aachen
    • Smart plastify – Startpunkt57 – Die Initiative für Gründer e.V.  Siegen
    • Soulely – Digital Innovation Hub Düsseldorf/Rheinland GmbH
    • Technology for industries – Digitaler Hub Region Bonn AG

AKEYI, der Sieger des diesjährigen Wettbewerbs, ist ein führender Anbieter von Corporate Games und unterstützt Unternehmen, die richtigen Menschen im Recruiting, Employer Branding und Marketing zu überzeugen. Hinter der Marke steckt die Lean Ocean Software GmbH. Das 25-köpfige Team entwickelt seit 2019 maßgeschneiderte Apps sowie Webplattformen und hat sich seit 2020 auf außergewöhnliche Recruiting-Lösungen spezialisiert.

Die Veranstaltung der Digitaler Hub Region Bonn AG am 11. April machte das Ziel dieses spannenden Pitch-Events eindrucksvoll deutlich: Förderung innovativer Ideen aus der Digitalbranche und Unterstützung von Gründerinnen und Gründern sowie Start-ups. Der NRW Hub-Battle 2024 hat erneut Start-ups und Expertinnen und Experten zusammengebracht und eine wunderbare Plattform für Vernetzung und Austausch geboten.

Partner des NRW-Hub-Battles 2024 waren die NRW.BANK, die mit ihren Finanzierungs- und Beratungsangeboten für Start-ups eine wichtige Rolle im Start-up-Umfeld spielt, die KPMG und TechBoost – das Start-up-Programm der Telekom.

Stephan Egbringhoff, Geschäftsführer der Lean Ocean Software GmbH: “Wir sind total begeistert, dass wir uns bei einem so starken Wettbewerb mit unseren Recruiting-Games durchsetzen konnten. Ein großes Dankeschön geht an alle anderen Startups. Es war eine Ehre, mit euch gemeinsam auf der Bühne zu stehen. Wir wünschen euch allen weiterhin viel Erfolg und alles Gute!”

Christoph Büth, Leiter des Bereichs Eigenkapitalfinanzierungen der NRW.BANK: „Nordrhein-Westfalen braucht Ideen und Innovationen, mit denen wir unsere digitale und nachhaltige Zukunft gestalten. Wieviel kreatives Potenzial dafür in den Start-ups in unserem Land steckt, das hat einmal mehr die fünfte Auflage des NRW Hub-Battle bewiesen. Und dass es Spaß macht, diesen Wandel der Wirtschaft aktiv mitzugestalten, dafür steht in ganz besonderem Maße das Sieger-Start-up AKEYI aus Münster. Mit digitalen Spielideen sorgt das Team für frischen Wind in Recruiting-Prozessen.“

And the winner is: AKEYI holt sich den Titel des spannendsten digitalen Start-up 2024 in NRW

Fotos: NRW Hub-Battle

Quelle © DIGITALHUB.DE

CustomCells verstärkt sein Engagement im Bereich eAviation

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CustomCells
Das Whitepaper skizziert die aktuelle eAviation-Landschaft und die hochdynamische Entwicklung in diesem Bereich, stellt die verschiedenen Arten von Elektroflugzeugen sowie die unterschiedlichen Batterieformfaktoren vor und beschreibt außerdem die Zertifizierung elektrisch angetriebener Luftfahrzeuge.
  • Antragsverfahren zur Erlangung der Zertifizierung als Entwicklungs- und Herstellungsbetrieb durch die EASA
  • Teilnahme an der „AERO Friedrichshafen“ zusammen mit VÆRIDION
  • Neues Whitepaper „The Enabler of eAviation: Advanced Batteries for a Cleaner Sky“

CustomCells, ein führender Innovator in der Entwicklung von hochwertigen Lithium-Ionen-Batteriezellen, strebt die Zertifizierung als Entwicklungs- und Herstellungsbetrieb durch die Europäische Agentur für Flugsicherheit (EASA) an. Dieser Schritt unterstreicht das Engagement von CustomCells, die Elektrifizierung der Luftfahrt voranzutreiben und neue Standards für flugtaugliche Batterielösungen zu setzen. CustomCells verstärkt zudem seine Präsenz in der Messe- und Konferenzsaison des e-Aviation-Ökosystems und nimmt in dieser Woche gemeinsam mit seinem Partner VÆRIDION an der Luftfahrtmesse „AERO Friedrichshafen“ teil. Dort wird auch das neue Whitepaper des Unternehmens vorgestellt. Unter dem Titel „The Enabler of eAviation: Advanced Batteries for a Cleaner Sky“ gibt CustomCells einen Überblick über den Stand der aktuellen Entwicklungen und zeigt, wie seine Hochleistungsbatteriezellen dem elektrifizierten Fliegen zum Durchbruch verhelfen werden.

Ein Meilenstein für CustomCells

Die Erlangung der EASA-Zertifizierung ist ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg von CustomCells und unterstreicht das Engagement für Spitzenleistungen, Sicherheit und Innovation bei der Entwicklung von Batteriezellen, die den strengen Anforderungen der elektrischen Luftfahrt entsprechen. Durch die Erfüllung der strengen EASA-Standards möchte CustomCells der Luftfahrtindustrie Batteriezellen zur Verfügung stellen, die eine herausragende Zuverlässigkeit, Leistung und Sicherheit bieten. Im Rahmen des Zertifizierungsprozesses setzt CustomCells auf Transparenz und Zusammenarbeit mit Aufsichtsbehörden, Industriepartnern und weiteren Stakeholdern.

Premium-Batterien für sauberes Fliegen

Während die Elektrifizierung des Straßenverkehrs kontinuierlich voranschreitet, steht ein vergleichbarer technologischer Wandel in der Luftfahrt noch aus. Gemeinsam mit seinen Kunden treibt CustomCells die Transformation zu umweltfreundlichen batterieelektrischen Antriebssystemen voran – und ebnet so den Weg in eine nachhaltige und klimaneutrale Luftfahrt.

„Als Unternehmen, das sich der Entwicklung fortschrittlicher Energiespeicherlösungen verschrieben hat, teilen wir gerne unsere Erkenntnisse und unser Know-how mit Branchenvertretern, Kooperationspartnern und der interessierten Öffentlichkeit – und mit allen Luftfahrt-Enthusiasten, die wie wir die Vision einer nachhaltigen, elektrifizierten Zukunft des Flugverkehrs haben“, sagt Dr. Dirk Abendroth, CEO der CustomCells Gruppe.

Mit dem jetzt vorgestellten Whitepaper gibt CustomCells einen Überblick über die technologische Zukunft der Luftfahrt. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf der entscheidenden Rolle, die Lithium-Ionen-Batterien bei der Elektrifizierung der Luftfahrt spielen. Das Papier skizziert die aktuelle eAviation-Landschaft und die hochdynamische Entwicklung in diesem Bereich, stellt die verschiedenen Arten von Elektroflugzeugen sowie die unterschiedlichen Batterieformfaktoren vor und beschreibt außerdem die Zertifizierung elektrisch angetriebener Luftfahrzeuge.

Der zentrale Baustein der elektrischen Transformation des Fliegens

Als einer der weltweit führenden Entwickler und Hersteller von Lithium-Ionen-Batteriezellen im Premium-Segment prägt CustomCells Innovationen im eAviation-Sektor maßgeblich. „CustomCells ist Pionier und technologischer Vorreiter in der Batteriebranche. Die Elektrifizierung des Luftverkehrs verlangt nach innovativen Lösungen, die es bisher nicht gab“, so Abendroth. „Unsere hochmodernen Batteriezellenlösungen sind der Schlüssel, um das immense Potenzial des elektrischen Fliegens zu heben und eine Ära einzuleiten, in der Flugzeuge emissionsfrei, leise und effizient unterwegs sind. Wir sind die Co-Piloten der nächsten Jahrhundertstory.”

Eric Swedersky, Senior Vice President Commercialization bei CustomCells, ergänzt: „Der Einsatz von Hochleistungs-Batteriezellen ermöglicht die nächste Generation des Fliegens – von elektrischen Senkrechtstartern über Kurzstartern bis hin zu konventionell startenden und landenden Flugzeugen. Für kurze Strecken stehen bereits heute erste batterie-elektrische Fluggeräte dieser Art in den Startlöchern, die mit hochmoderner Batteriezellentechnologie von CustomCells ausgestattet sind – darunter beispielsweise Lilium und VÆRIDION. Damit eröffnet sich ein völlig neues Segment der urbanen und regionalen Mobilität. Nachhaltig, digital und elektrisch angetrieben, bietet eAviation innovative Lösungen für die modernen Mobilitätsanforderungen. CustomCells treibt diese Entwicklung maßgeblich durch Hochleistungs-Batteriezellen ‚engineered in Germany‘ voran.“

CustomCells verstärkt sein Engagement im Bereich eAviation

Bild: CustomCells

Quelle © Factor 3 AG

 

AB ANS NASS

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Baden-Württembergs Wasserwelten zu Fuß und per Rad erleben

Vor zig Millionen Jahren formten Eis und Wasser die Naturlandschaften im Süden. Entstanden sind liebliche Täler, in denen Bäche plätschern, tiefe Schluchten mit tosenden Wasserfällen, weitverzweigte Höhlen und Unterwasserkanäle, über die Wasser in die Quelltöpfe und Flüsse gelangt. Die nicht selten geschützten, urwüchsigen Landschaften lassen sich auf abenteuerlichen Wanderungen oder Radtouren erkunden.

Überraschend alpin: Margarethenschluchtpfad Odenwald

Mit einmaligen Blicken auf Wasserfälle, Höhlen und Felsstürze führt ein steiler Pfad durch die Margarthenschlucht im Odenwald. Immer wieder kreuzt man auf dem „Margarethenschluchtpfad“ den Flursbach, springt von Stein zu Stein oder überwindet mit Hilfe von Seilen hohe Kaskaden und Felsen. Gute 110 Meter sprudelt der Bach die Schlucht hinunter und zählt damit zu Deutschlands höchsten Wasserfällen. Etwas abenteuerlich ist die Tour mit alpinem Charakter durchaus. Aber mit gutem Schuhwerk und etwas Konzentration bietet er für die ganze Familie einen erlebnisreichen Ausflug.
neckargerach.de

Unbezwingbar wild: Erkundungstour an Kocher und Jagst

Tief in den Muschelkalk eingeschnitten hat sich die Jagst zwischen Crailsheim und Kirchberg. Der Fluss ist dort völlig ungebändigt, naturbelassen und nicht begradigt. Eindrückliche Blicke tief hinab in die steile Schlucht erhält man auf den höheren Wanderwegen, zum Beispiel in der Nähe des Baierlesstein. Bikende Wasserfans können die Gegend auf dem „Kocher-Jagst-Radweg“ erkunden. Durch drei Querwege kann die Zwei-Flüsse-Rundtour mit dem Radweg „Liebliches Taubertal“ zu einer Drei-Flüsse-Tour kombiniert werden.
kocher-jagst.de

Unergründlich tief: Zu Fuß und per Rad zu Aach- und Blautopf

Der sagenumwobene, türkisfarbene Blautopf sollte bei einer Radtour auf dem „Eiszeittäler-Radweg“ unbedingt als Stopp eingeplant werden. Der konstante Überlauf an der Beckenseite verrät, dass es sich hier um eine Quelle handelt. Das Wasser rauscht kurz der Stadt Blaubeuren entgegen und macht sich dann als Fluss Blau auf den Weg nach Ulm. Weniger berühmt ist der Aachtopf, obwohl es sich dabei um Deutschlands größte Quelle handelt. Hier startet der Premiumwanderweg „Aacher Geißbock“, der Aussichten über den Hegau, die Alpen und den Bodensee bietet.

wasserwelten
Neidlinger Wasserfall; Bildnachweis: TMBW / Gregor Lengler

blaubeuren.de; hegau.de

Erfrischend verschieden: Uracher und Neidlinger Wasserfälle

Vor Millionen von Jahren brachte das Aufreißen des Oberrheingrabens die Schwäbische Alb zum Kippen. Dadurch finden sich die meisten Wasserfälle der Region am Albtrauf. Fast 40 Meter stürzt das Wasser am Uracher Wasserfall in die Tiefe und fließt dann weiter ins Tal. Etwas abseits liegt der Gütersteiner Wasserfall, dessen Wasser romantisch in kleinen Kaskaden in ein gefasstes Becken plätschert. Verbinden kann man die ungleichen Wasserspektakel bei einer Rundwanderung auf dem „Wasserfallsteig“. Weiter nördlich tost mitten im Grünen der Neidlinger Wasserfall. Wer ihn besuchen möchte, folgt dem verwunschenen Waldweg einfach nach Gehör.
www.badurach-tourismus.de; neidlingen.de

Echt wissenswert: Eiszeitpfad Albwassertour

Die Schmiech schlängelt sich als Zufluss der Donau von Schelklingen bis nach Ehingen durch das Donau-Urtal. Auf dem Eiszeitpfad „Albwassertour“ kann man sich entlang ihres Verlaufs auf die Spur der ersten „Albwasserversorgung“ begeben. Vom Pumpwerk in Teuringshofen wurde ab dem Ende des 19. Jahrhunderts Wasser bis auf die Albhochfläche befördert, was einer technischen Meisterleistung entsprach. Heute ist in dem Baudenkmal ein Museum untergebracht. Die Tour führt von dort weiter bergauf zum historischen Wasserbehälter und dann zurück über die alte Steige, auf der einst die mit schweren Wasserfässern beladenen Ochsenkarren den mühsamen Aufstieg antraten.
tourismus.alb-donau-kreis.de

Urwüchsig besonders: Monbachtal-Schlucht

Unweit der Kurstadt Bad Liebenzell gluckert der glitzernde Monbach wildromantisch durch dichte Wälder und über riesige Felsblöcke. Einst bildete er die Grenze zwischen Baden und Württemberg. Heute gibt es einen Wanderweg durch das Naturschutzgebiet, in dem man mit etwas Glück sogar den seltenen Eisvogel entdecken kann. Die Tour führt unter umgestürzten Bäumen hindurch, an bemoosten Felswänden vorbei und immer wieder durch das Bachbett. Bikerinnen und Aktive können ihre Route noch um die Täler der Würm und Nagold erweitern und sich das volle Fluss-Programm gönnen.
tourismus-bad-liebenzell.de

Schwindelerregend hoch: Naturgewalten-Tour zum Ellbachseeblick

Mitten im Nationalpark Schwarzwald liegt der Ellbachsee. Ein Karsee aus der Eiszeit, in dessen glatter Oberfläche sich die Nadelbäume spiegeln. Erreichen kann man ihn etwa auf der „Naturgewalten-Tour“. Der Rundwanderweg bietet nicht nur Abkühlung mit zahlreichen Bächen, Quellen, Brunnen und dem Rosshimmelwasserfall. Unterwegs wird außerdem die urgewaltige Kraft von Sturm und Hochwasser veranschaulicht. Der Aussichtspunkt „Ellbachseeblick“ eröffnet eine weite Sicht über die Baumwipfel und den 150 Meter tiefer liegenden Ellbachsee und ist auch barrierefrei erreichbar.
schwarzwald-tourismus.info

Überragend steil: Im Schluchtenparadies Hochschwarzwald

Tosend bahnt sich die wilde Ravenna ihren Weg und gräbt sich seit Jahrtausenden ein enges Tal. Erkundet werden kann es über Holzstege und Felsgalerien auf dem „Heimatpfad Hochschwarzwald“. Kleine Kaskaden, der große Ravenna-Fall und das beindruckende Ravenna-Viadukt machen die Tour zu einem Erlebnis. Die unweit gelegenen „Schwester-Schluchten“ Wutach- und Gauchachschlucht zählen zu den ältesten Naturschutzgebieten in Baden-Württemberg. Die abwechslungsreiche „Drei-Schluchten-Tour“ verbindet sie mit der abenteuerlichen Engeschlucht.
hochschwarzwald.de

Berauschend wasserreich: Wasserweltensteig Südschwarzwald

Um den Fernwanderweg „Wasserweltensteig“ am Stück zu absolvieren, braucht es eine gewisse Kondition. Wer sich auf das Abenteuer einlässt wird aber mit fantastischen Ausblicken und vielen Erfrischungsmöglichkeiten belohnt. Der Steig startet an Deutschlands höchsten Wasserfällen in Triberg und führt entlang der Wasserscheide zwischen Rhein und Donau zu Europas größtem Wasserfall, dem Rheinfall in Schaffhausen. Auch dazwischen ist Wasser allgegenwärtig: munter plätschernd als quirliger Bach, als stiller Moorsee oder rauschender Fluss. schwarzwald-donau.de

Ausgesprochen torfig: 7-Moore-Weg Hotzenwald

Eine Tour auf dem „7-Moore-Weg“ im Hotzenwald ist lehrreich und spannend zugleich. Auf Holzwegen geht es in die unberührte Natur der Hochmoore. Moorstationen geben Gelegenheit, die spezielle Moorfauna in angelegten Moorbeeten genauer unter die Lupe zu nehmen und dabei seltene Pflanzen wie den fleischfressenden „Sonnentau“ kennenzulernen. Miteinplanen sollte man außerdem Abstecher zur wildromantischen „Gletschermühle“ und zum kleinen Wasserfall „Krai-Woog-Gumpen“, der sich für ein Bad anbietet.
hotzenwald.de

Extrem zerklüftet: Schussentobel Oberschwaben

Der kleine Fluss Schussen entspringt beim Kurort Bad Schussenried und kommt auf seiner Reise zum Bodensee an Ravensburg, Weingarten und Tettnang vorbei. Doch im oberen Bereich blieb das Tal naturnah und zieht sich durch ursprüngliche Wälder. Der dortige Schussentobel entstand durch eine Gletscherzunge während der letzten Eiszeit und hinterließ ein zerklüftetes Tal, das man auf einer Wanderung oder mit dem Fahrrad entdecken kann. Am Ende der Strecke erweitert sich das Tal in das Schussenbecken.
oberschwaben-tourismus.de

Natürlich phänomenal: Donauwelle Donauversinkung

Ein Weg, zwei Wasserphänomene: Der Premiumwanderweg „Donauwelle Donauversinkung“ verbindet die Donauversickerung bei Immendingen mit dem nördlichsten Hegauvulkan Höwenegg. Der jahrelange Abbau des Vulkangesteins hinterließ eine tiefe Grube, in der sich nach Stilllegung des Steinbruchs ein kleiner tiefgrün schimmernder See bildete. Seit 1983 steht das Gebiet unter Naturschutz und ist zugleich Vogelschutzgebiet und Geotop. Bekanntheit erlangte es durch bedeutsame Mineralien- und Fossilienfunde. Etwa des dreizehigen Urpferds „Hipparion“, das sich heute im Staatlichen Museum für Naturkunde Karlsruhe befindet.
donaubergland.de

Titelbild Wutachschlucht; Bildnachweis: Kommwirmachendaseinfach / Nicole Hagmann & Marco Emminger

Quelle WIR SIND SÜDEN.´Tourismus Marketing GmbH

Genießer-Auszeit im Allgäu

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allgäu Bild Fotograf Thomas Bloch / Parkhotel Burgmühle

Parkhotel Burgmühle****ˢ: Genießer-Auszeit im Allgäu

Die Berge, Wellness und herrliches Essen – das ist eine wohltuende Komposition für vitale Tage. Im Allgäu erfreut eine prächtige Naturlandschaft die Gäste. Es geht hinaus zum Wandern, Walken, Radfahren und Golfen. Im Naturdorf Fischen wecken Genießer im Parkhotel Burgmühle ihre Lebensgeister. Ausgezeichnete Gourmetküche und eine exklusive, 2.000 m² große Wellness- und Vitalwelt erwarten alle, die es sich gutgehen lassen möchten.

Das Parkhotel Burgmühle liegt idyllisch an einem großen, schönen Park. In einem exklusiven Wellnessbereich mit Außen- und Innenpool, mit acht Saunen, Kosmetik und Massagen, mit Sole, Dampfbad, schönen Ruhebereichen und Liegewiese am Mühlbach erfährt das Wohlbefinden einen „Frischekick“. Im neuen „Wintergarten“ lassen Wellnessgäste im hellen, einladenden Ambiente die Seele baumeln und die Entspannung auf sich wirken. Ein Sprung in den klaren Gebirgsbach, der am Haus vorbeifließt, bringt die gesunde Abkühlung nach dem Saunagang.

Wer ein Wellness-Paket wählt, der bekommt viel Wohltuendes: ein Wave Ritual von Wavebalance, schwereloses Floating, eine Ayurveda Massage, eine Aroma Ganzkörpermassage nach Sothys – von Gesichts-und Spezialbehandlungen über Massagen und Wellnesspackungen bis hin zu Spezialbädern und vielem mehr spielt das Parkhotel Burgmühle alle Stücke.

Das Allgäu macht Lust auf Bewegung. Professionelle Trainer bieten im Parkhotel Burgmühle täglich ein Bewegungs- und Entspannungsprogramm für mehr körperliche und mentale Vitalität. Rein in die Sportschuhe und es kann losgehen. Gleich gegenüber der Burgmühle lässt es sich schon morgens joggen – und dabei die gesunde Luft im heilklimatischen Kurort atmen. Wer sich in den Bergen lieber auf einen Wanderführer verlässt, schließt sich im Parkhotel Burgmühle einer der zahlreichen geführten Wanderungen an.

Für die Radfahrer gilt:

Egal ob Fahrrad oder E-Bike, Mountainbike oder Rennrad – Rad- und Bikestrecken gibt es für alle Ansprüche. Das Allgäu ist eine der vielseitigsten und landschaftlich schönsten Golfregionen Deutschlands. Die Golfplätze Sonnenalp und Oberallgäu – zusammengeschlossen zu einer 45- Loch-Anlage – rangieren unter den Top 5 der deutschen Golfplätze. Golfer erwartet ein einmaliges Golferlebnis, begleitet von einer zauberhaften Naturromantik und einem beeindruckenden Alpenpanorama.

Für die Gaumenfreuden sorgt die vielfach ausgezeichnete Küche der Burgmühle. Von früh bis spät werden die Feinschmecker verwöhnt. Erstklassige Produkte, hohe Kreativität und Qualität, einfallsreiche Zubereitung, ausgewählte Weine und ausgezeichneter Service gehen im Parkhotel Burgmühle Hand in Hand. Täglich kreieren der Küchenchef und sein Team feinste Allgäuer Küche mit regionalen Zutaten. Wer seinen Urlaub „light“ gestalten möchte, ist herzlich eingeladen, die vegetarischen Köstlichkeiten des Hauses zu genießen.

Das Bus- und Bahn-Ticket für das Oberallgäu und das Kleinwalsertal und die Allgäu-Walser-Card erhalten Hotelgäste ab 7 Übernachtungen als Zusatzleistung. Damit sind Tür und Tor zu zahlreichen Freizeitaktivitäten geöffnet.

Wanderwoche (02.–16.06.24)
Leistungen: 7 Übernachtungen mit großem Frühstücksbuffet, Mittagsbuffet, Nachmittagskaffee, Kuchen und Obst alkoholfreien Softgetränken bis 17 Uhr und 5-Gänge-Gourmet-Abendmenü, Galadinner und wechselnde Themenabende, 4 geführte Wanderungen, ein Rucksack als Geschenk pro Zimmer, eine „Beine Leicht & Fit“ Massage pro Person, SPA-Bereich, PKW-Abstellplatz, Allgäu, Walser Card – Preis p. P.: ab 1.216 Euro

Parkhotel Burgmühle****ˢ
Familie Reinheimer
Auf der Insel 2-4
87538 Fischen im Allgäu
Tel.: +49 8326 9950
info@parkhotel-burgmuehle.de
www.parkhotel-burgmuehle.de

Bild Fotograf Thomas Bloch / Parkhotel Burgmühle

Quelle mk Salzburg

E-Mobilität: Wie Investoren auf den Wandel in der Automobilbranche reagieren

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E-Mobilität: Reaktionen der Investoren auf Branchenwandel

Die zunehmende Relevanz umweltfreundlicher Mobilitätslösungen wird von einer steigenden Nachfrage der Verbraucher sowie regulatorischen Vorgaben vorangetrieben. In diesem dynamischen Umfeld richten auch Investoren vermehrt ihr Augenmerk auf den E-Mobilitätssektor. Der Artikel untersucht, ob traditionelle Automarken an Bedeutung verlieren und wie sich potenzielle Neubewertungen von E-Autos durch die EU auf den Markt auswirken könnten.

E-Mobilität ist nicht nur gefühlt im Kommen, auch wirtschaftlich legt der Markt signifikant zu. Weltweit wurden 2023 14,2 Millionen neue E-Autos und Hybrid-Autos verkauft, was einen Anstieg um 35 Prozent im Vergleich zu dem Jahr davor bedeutet. Zudem wurden E-Autos mit einem Marktanteil von 14,6 Prozent am europäischen Gesamtmarkt zum drittbeliebtesten Autotyp, womit die E-Fahrzeuge Diesel-Autos im Ranking überflügelten. Als prominenter Geldgeber im Bereich europäischer Mobility Start-ups hat etwa EIT Urban Mobility alleine im Vorjahr 62 Finanzierungsrunden mit einem Portfolio-Gesamtwert von einer Milliarde Euro angeführt. All diese Daten deuten auf eine steigende Dynamik im Bereich der Elektromobilität weltweit und Europa hin. Wir erwarten, dass der Sektor in den kommenden Jahren weiterhin starkes Wachstum und Investoreninteresse erfahren wird.

Traditionelle Automarken bleiben weiterhin relevant

Private Investoren, die Unternehmen im Bereich Mobilität in ihr Portfolio einfließen lassen wollen, oder den bereits vorhandenen Anteil stärken wollen, sollten dabei nicht nur an neue Player auf dem Markt denken, sondern durchaus auch bewährte Unternehmen auf dem Schirm haben. Potenzielle Investitionsziele umfassen ein breites Spektrum. Chancen bieten traditionelle Automobilhersteller wie Volkswagen, General Motors und natürlich auch Tesla, da sie nicht nur führend bei Innovation und in der Produktion von E-Autos sind, sondern auch Investoren ansprechen, die Wert auf Stabilität und Branchenkenntnis legen.

Neue Akteure wie BYD, Li Auto, NIO, Rivian oder Lucid Motors punkten wiederum mit Spitzentechnologien, attraktiven Produktangeboten und ziehen tendenziell Investoren an, die nach Möglichkeiten für schnelles Wachstum suchen. Abgesehen von Einzelaktien bieten sich interessierten Anleger:innen auch im Fondsbereich Chancen, vom Wachstumspotenzial des dynamischen Sektors zu profitieren. Fonds wie der Global X Autonomous & Electric Vehicles ETF (DRIV) oder iShares Electriv Vehicles and Driving Technology ETF (IDRV) konzentrieren sich auf Unternehmen, die an elektrischen und autonomen Transporttechnologien beteiligt sind.

Debatten über E-Mobilität als neuen Maßstab

So vielversprechend diese Aussichten auch klingen, gilt es für Anleger:innen natürlich stets auch Risiken und potenziellen Gegenwind für eine Branche zu bedenken und richtig einzuordnen. Erst kürzlich sorgten Berichte für Aufregung, wonach E-Autos seitens der EU nicht länger automatisch als CO2-frei eingeordnet werden sollen, sogar von einer Kehrtwende beim bereits beschlossenen Aus für neue Verbrenner-Motoren ab 2035 war zu lesen. Selbst wenn eine etwaige neue Klassifizierung der E-Autos durch die EU nicht automatisch eine Rückbesinnung auf Verbrenner-Motoren bedeutet, hätte sie doch das Potenzial, die Branche gehörig durcheinander zu wirbeln. Aus Investorensicht könnte dies schwerwiegende Folgen haben, weil so die vermeintlichen Umweltvorteile von Elektrofahrzeugen untergraben werden würden und die Verbrauchernachfrage sowie die Stimmung der Investoren gegenüber diesem Sektor beeinträchtigt werden würde.

Infolgedessen könnten Unternehmen, die erhebliche Mittel in die Elektromobilität investiert haben, bei europäischen Investoren an Attraktivität verlieren. Tesla, das für seine Pionierrolle auf dem Markt für Elektrofahrzeuge bekannt ist, könnte einer verstärkten Prüfung ausgesetzt sein, wenn seine Produkte nicht mehr als klimaneutral eingestuft werden. Europäische Autohersteller wie Volkswagen, BMW und die Renault-Nissan-Mitsubishi-Allianz, die erhebliche Ressourcen für die Elektrifizierung bereitgestellt haben, könnten ebenfalls darunter leiden, da sich diese Unternehmen darauf verlassen würden, Elektrofahrzeuge als saubere Alternative zu herkömmlichen Autos mit Verbrenner-Motoren verkaufen zu können. Eine Änderung der EU-Klassifizierung könnte Zweifel an der Zuverlässigkeit ihrer Produkte aufkommen lassen, was das Vertrauen der Anleger untergraben und die Dynamik der Aktien beeinträchtigen könnte.

Weniger Abhängigkeit: EU will bei E-Mobilität autonomer werden

Während manche Politiker fordern, dass die EU mit Verboten und Selbstbeschränkungen Schluss machen müsse, und dies nur den EU-Ländern und den hier ansässigen Unternehmen schaden würde, analysieren wir die verstärkten Bemühungen in Richtung mehr E-Mobilität als Versuch, die europäische Wettbewerbsfähigkeit am globalen E-Mobility-Markt zu stärken und die Abhängigkeit von Exporten, insbesondere aus China, zu reduzieren. Darüber hinaus steht das Engagement der EU für die Elektromobilität im Einklang mit umfassenden wirtschaftlichen und geopolitischen Zielen, wie dem Erreichen von Energieunabhängigkeit, der Schaffung von Arbeitsplätzen und der Förderung eines nachhaltigen Wirtschaftswachstums. Insgesamt bieten Investitionen in den Mobilitätssektor attraktive Perspektiven für Anleger, die vom Übergang zu nachhaltigen Transportlösungen und technologischen Innovationen profitieren wollen.

Über den Autor: Hans Selleslagh, DACH-Sprecher der Investmentgesellschaft Freedom24

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Das sind die TOP JOB-Gewinner 2024

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TOP JOB-Gewinner 2024

Das sind die TOP JOB-Gewinner 2024
Die fulminante Feier am 12.04. gipfelte in der Preisverleihung der Erstplatzierten der vier Größenkategorien.

Jedes Jahr kürt TOP JOB auf dem festlichen Jahresgipfel unter allen mittelständischen Top-Arbeitgebern die Besten der Besten, um ihre herausragenden Leistungen in unterschiedlichen Bereichen des Arbeitgebertums und der Zukunftsfähigkeit zu würdigen. Ihre Ehrung als Arbeitgeber des Jahres zeugt vom Wandel hin zu mehr Arbeitnehmerfreundlichkeit am Standort Deutschland – und dem großen wirtschaftlichen Erfolg, den diese Transformation mit sich bringt. Dieses Jahr luden die Veranstalter zur Ehrung in das ehemalige Großraumkino Kosmos in Berlin ein.

Treffen, connecten und lernen

Zu diesem Anlass kamen nicht nur die nominierten und preistragenden Unternehmen zusammen. Auch Prominenz aus Wirtschaft und Karriereforschung würdigte die Wandeltragenden, darunter Peter Altmaier und Prof. Dr. Heike Bruch. Der ehemalige Bundesminister sowie die Direktorin des Leadership-Institutes der Universität St. Gallen und wissenschaftliche Leiterin von TOP JOB sprachen sich für die Stärkung der Arbeitsplatzkultur aus und zeigten sich erfreut über die Leistungen der mittelständischen Gewinnerunternehmen.

Auch Mitglieder der prestigeträchtigen TOP JOB-Jury ließen es sich nicht nehmen, die Köpfe hinter den zukunftsorientierten Firmen kennenzulernen und mit ihnen über wichtige Punkte des Change-Prozesses in der Arbeitgeberkultur zu sprechen. „Der Unternehmensdoktor“ Dr. Dr. Cay von Fournier, Personalmanager Prof. Dr. Gunther Olesch und geschäftsführender Vorstand des Deutschen Mittelstands-Bundes (DMB) Marc S. Tenbieg beantworteten Fragen aus dem Mittelstand.

Highlight des Abends: die Podiumsdiskussion unter anderem zum Thema „4-Tage Woche & Co.: Boost für Gesundheit und Arbeitgeberattraktivität oder das Aus für Wettbewerbsfähigkeit und unseren Wohlstand?“, moderiert von Gabor Steingart. Herr Altmaier und Prof. Bruch diskutierten mit Herrn Tenbieg vom Deutschen Mittelstandsbund sowie Stefan Walliser, Geschäftsführer der arvenio marketing GmbH, über die Sinnhaftigkeit und die Erfolgschancen dieses Unterfangens in der Realwirtschaft. Ein After-Event-Movie sowie ein Zusammenschnitt der Podiumsdiskussion werden ein paar Wochen nach dem Event online zur Verfügung stehen.

TOP JOB-Gewinner 2024

Als Basis für die Auszeichnung dient eine umfangreiche Mitarbeitenden- und Managementbefragung, mit deren Hilfe die Mittelständler aus ganz Deutschland und unterschiedlichsten Kategorien an ihren Qualitäten als Arbeitgeber arbeiten. Zusätzlich bewertet die 16-köpfige Jury die Ergebnisse der Unternehmen in den einzelnen Leistungsdisziplinen. Organisatorin ist die zeag GmbH, das Zentrum für Arbeitgeberattraktivität. Schirmherr des Projekts ist Sigmar Gabriel.
Je Größenklasse wurden drei Unternehmen für den begehrten Top-Rang nominiert. Die Klassen bemessen sich anhand der Mitarbeitendenzahlen der teilnehmenden Unternehmen.

Größenklasse A (9-100 Mitarbeitende)
ZAM eG, IT-Dienstleister aus Neu-Isenburg/Zeppelinheim-Ost
arvenio marketing GmbH, Onlinemarketing-Agentur aus Rottweil
Adecco Medical, Karriere- und Personalmanagement aus Hamburg

Größenklasse B (101-250 Mitarbeitende)
IC TEAM Personaldienste GmbH, Personaldienstleister aus Bautzen
Saller Unternehmensgruppe, Immobilieninvestor aus Weimar
Iqony Solar Energy Solutions GmbH, Solardienstleister aus Würzburg

Größenklasse C (251 -500 Mitarbeitende)
Intrum, Inkassounternehmen aus Hamburg
comcross holding GmbH + comcross GmbH, Telekommunikationsunternehmen aus Leonberg
MEYLE AG, Autoteilehersteller aus Hamburg

Größenklasse D (501-5000 Mitarbeitende)
Endress+Hauser Conducta GmbH & Co. KG, Hersteller im Maschinenbau aus Gerlingen
TeamBank AG, Bank aus Nürnberg
Funk Gruppe GmbH, Versicherungsunternehmen aus Hamburg

Auf topjob.de stehen alle ausgezeichneten Unternehmen aufgelistet zur Verfügung.

Sabina Schwachenwalde: Ungleich behandelt

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Sabina Schwachenwalde

Sabina Schwachenwalde: „Das Machtgefälle zwischen Ärzt:in und Patient:in ist sehr groß“

In ihrem Buch “Ungleich behandelt” geht die Ärzt*in Sabina Schwachenwalde den politischen und gesellschaftlichen Dimensionen von Medizin nach. Als Post-Covid-Patient*in hat sie das Gesundheitssystem von seiner anderen Seite kennengelernt. Im Interview berichtet sie von Schieflagen im System, warum Diversität allein keine Lösung ist und warum es wichtig ist, zu wissen, wie die akademische Medizin entstanden ist.

„Es gab schon immer Menschen, die Wissen zu Gesundheit hatten. Es waren mehrheitlich Frauen, die früher das Wissen über Generationen weitergegeben haben, etwa, wie man Wunden versorgt oder Geburten begleitet”, sagt sie. “Dieses Wissen geriet ab dem 14. Jahrhundert ins Visier der Hexenverfolgungen. Zur gleichen Zeit wurde die Medizin als Fach institutionalisiert und als männlicher Beruf etabliert. Es ist hilfreich zu wissen, dass die ganze Disziplin aus einer männlichen Perspektive entstanden ist.“

Schwachenwalde findet, auch heute gäbe es Schieflagen im Gesundheitssystem, die sich negativ auf die Behandlung der Patient:innen auswirkten. “Die Menschen, die in der Medizin arbeiten, bilden aber weiterhin nicht die Gesellschaft ab”, sagt sie. Hierfür will sie unter anderem mit dem Verein “Feministische Medizin e.V.” ein Bewusstsein schaffen.

Über Sabina Schwachenwalde

Sabina Schwachenwalde, geboren 1991 in Brandenburg, ist Ärzt*in und Aktivist*in. Während ihres Studiums in Berlin, Istanbul und Melbourne forschte sie zu medizinischer Versorgung von Frauen aus eingewanderten Familien und schrieb journalistische Texte. Als Mitbegründer*in des Vereins Feministische Medizin e.V. setzt sie sich ehrenamtlich für gesundheitspolitische Themen ein. Durch ihre Arbeit in der Geburtshilfe kennt Sabina Schwachenwalde das Gesundheitssystem aus ärztlicher Perspektive, seit ihrer eigenen Post-Covid-Erkrankung auch aus Patient*innensicht.

Bild Sabina Schwachenwalde, 24.10.2023, Berlin copyright Paula Winkler

Quelle: messe.rocks GmbH

Staffelfinale mit Bieterschlacht

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Staffelfinale mit Bieterschlacht um spirituelle Weltneuheit von Kärntner Kultjuwelier | „2 Minuten 2 Millionen“ am Dienstag auf JOYN & PULS 4

Kärntner Juwelier will mit „Nano Venture“ Tradition & Moderne in einem Schmuckstück vereinen und wertvolle Informationen für die Ewigkeit konservieren. Eine technische Innovation, die die Business Angels bewegt. Aber bekommen sie einen Zuschlag?

Staffelfinale für die 11. Staffel von „2 Minunten 2 Millionen“: Ein bewegender Abend steht für die Investoren an, als das Kärntner Juwelierunternehmen Schützlhofer mit dem Start-Up „Nano Venture“ mit der revolutionären Schmuck-Idee die Bühne betritt. Die Juweliere und das Vater-Sohn-Duo Gerald und Paul Schützlhoffer aus Kärnten (Bezirk Villach) präsentieren mit „Nano Venture“ ein Schmuckstück, das es so bisher noch nicht gegeben hat. Mittels Lasertechnologie werden heilige Schriften auf Nanochips geschrieben.

So können Worte in Erinnerungen verwandelt und Werte über Generationen bewahrt werden. „Wertvolle Bücher und deren Inhalte, nach denen Menschen bereits viele tausende Jahre leben, werden niemals aus der Mode kommen.“, erklärt Paul. Mit ihren Schmuckkreationen konnte das Familienunternehmen bereits Musikgrößen der Rapszene wie Loredana oder Manuellsen begeistern. Die Investoren sind beeindruckt von der technologischen und handwerklichen Innovation.Doch wird das Interesse der Investoren ausreichen, um sich ein Investment zu sichern?

Umweltsünder adé – sind Mehrwegwindeln die Zukunft?

Magdalena Binder aus Salzburg (Bezirk Hallein) möchte mit „Mata Origin“ die Umwelt entlasten. Ihr müllfreies Wickelsystem stärkt nicht nur die Bindung zwischen Eltern und Kind, sondern reduziert auch den enormen Windelmüll. Allein im deutschsprachigen Raum werden täglich über 10 Millionen Windeln weggeworfen. Aber herkömmliche Einweg-Windeln sind nicht abbaubar. Mit den waschbaren und plastikfreien Windeln von „Mata Origin“ könnten so über 10 Prozent des gesamten Restmülls vermieden werden. Das Interesse der Investoren scheint unterschiedlich geprägt. „Ich war anfangs ein bisschen zögerlich, ob ich überhaupt die Produktidee gut finde“, sagt Eveline Steinberger. Wird es zu einem Investment kommen?

Außerdem mit dabei am 16. April ist das neuartige Alarmsystem „Foxhole Security“ aus Deutschland und die umweltfreundliche Gelsenabwehr-Duschseife „Skeetoo“ aus Salzburg (Bezirk Hallein).

Franz Kurz im Kampf gegen Finanzsorgen: „Schluss mit Schulden“ um 21:55 Uhr auf JOYN & PULS 4

Finanzexperte Franz Kurz steht vor einem seiner schwierigsten Fälle. Franz Z. hat seinen Job als LKW-Fahrer verloren. Seitdem wird er von Schulden erdrückt. Seine finanziellen Mittel sind begrenzt, die 30 Quadratmeter Wohnung ist notdürftig eingerichtet. Der Finanzexperte soll ihm helfen, sich aus der schwierigen Lage zu befreien. Das, was er dabei zu sehen und hören bekommt, ist allerdings schwer zu verdauen. Doch Franz kurz ist für seine Beharrlichkeit bekannt und will versuchen den Geldfluss in die richtigen Bahnen zu lenken.

Außer Kontrolle ist auch die Lebenssituation des 43-jährigen Markus M.. Der Tiroler wollte die Firma seines Vaters retten, doch das Einzige, was ihm geblieben ist, sind die Schulden des Familienunternehmens. Da der Vater die 20.000 Euro bei der Bank nicht aufbringen kann, wird Markus M. in die Verantwortung gezogen. Damit beginnt eine finanzielle Abwärtsspirale. Markus M. sieht sich bereits mit Zwangsvollstreckungen wegen ausstehender Zahlungen konfrontiert. Schuldencoach Franz Kurz hat in diesem Fall einen Masterplan erstellt.

„2 Minuten 2 Millionen – Die PULS 4 Start-Up-Show“ & „Schluss mit Schulden“ immer dienstags ab 20:15 Uhr auf JOYN & PULS 4

Bild © @ Gerry Frank Photography 2023

Quelle ProSiebenSat.1 PULS 4

Industrieproduktion hat Tiefpunkt erreicht

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IG Bau EZB Bank of England Industrie Großbritannien Lohn Stillstand
Foto von Tomasz Wieladek (Quelle: T. Rowe Price)

Ein aktueller Marktkommentar von Tomasz Wieladek, Chefvolkswirt für Europa bei T. Rowe Price:

Die Industrieproduktion in der Eurozone fiel im Februar um 6,4 % im Jahresvergleich und damit deutlich stärker als erwartet. Im Vergleich zum Vormonat stieg die Industrieproduktion im Euroraum um 0,8%. Diese Ergebnisse überraschten den Konsens nach unten/oben. Aufgeschlüsselt nach Ländern hat sich die Leistung Deutschlands im Februar deutlich verbessert und die Erwartungen deutlich nach oben übertroffen, ebenso wie die Spaniens.

Deutschland war in der Vergangenheit ein guter Frühindikator für die übrige Industrieproduktion des Euroraums, so dass die starke monatliche Leistung darauf hindeutet, dass wir das Schlimmste der europäischen IP-Schwäche hinter uns haben. Das Wachstum der Industrieproduktion in Italien und Frankreich hat sich im Februar zwar noch verbessert, ist aber deutlich schwächer ausgefallen als vom Konsens erwartet.

Während die Industrieproduktion im Euroraum im Jahresvergleich weiterhin schrumpft, deuten die monatlichen Zahlen darauf hin, dass wir das Schlimmste hinter uns haben dürften. Zukünftige Produktions- und Stimmungsindikatoren deuten darauf hin, dass die Industrieproduktion auch in Zukunft wachsen wird. Diese Erholung ist eine gute Nachricht, vor allem angesichts der schwachen Leistung der chinesischen Wirtschaft auf der Nachfrageseite und der Versorgungsunterbrechungen am Roten Meer auf der Angebotsseite. Die Vorstellung, dass die Industrieproduktion ihren Tiefpunkt erreicht hat und sich nun erholen wird, entspricht dem Szenario der EZB-Projektion vom März. Ich bin daher nach wie vor der Meinung, dass die EZB ihren Leitzins erstmals im Juni senken und dann weiter senken wird, und zwar mindestens vier Mal in diesem Jahr.

Industrieproduktion hat Tiefpunkt erreicht

Foto von Tomasz Wieladek (Quelle: T. Rowe Price)

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