Samstag, November 7, 2026
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US-Vizepräsident wirft EU "Abkehr von fundamentalen Werten" vor

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JD Vance am 14.02.2025, via dts NachrichtenagenturMünchen (dts Nachrichtenagentur) – US-Vizepräsident JD Vance hat bei der Münchner Sicherheitskonferenz zu einem Rundumschlag gegen die europäischen Staaten ausgeholt. Die von vielen Kommentatoren erwartete Ansage, dass sich Europa künftig selber um seine Sicherheit kümmern muss, blieb aber aus.

„Die Bedrohung, die mich mit Blick auf Europa am meisten beunruhigt, ist nicht Russland, es ist nicht China, es ist kein anderer externer Akteur“, sagte er am Freitag auf der Hauptbühne der MSC. Worüber er sich Sorgen mache, sei stattdessen „die Bedrohung von innen“. Er warf den Europäern in diesem Zusammenhang die „Abkehr von fundamentalen Werten“ vor.

Unter anderem ging er dabei auf die Annullierung der Präsidentschaftswahl in Rumänien ein. „Ich war erstaunt, dass ein ehemaliger EU-Kommissar vor Kurzem im Fernsehen auftrat und sich darüber freute, dass die rumänische Regierung gerade eine ganze Wahl annulliert hatte“, so Vance. „Er warnte davor, dass, wenn die Dinge nicht nach Plan laufen, genau das Gleiche auch in Deutschland passieren könnte.“

Solche Aussagen „schockieren die Amerikaner seit Jahren“, fügte der US-Vizepräsident hinzu. „Wenn wir sehen, wie europäische Gerichte Wahlen annullieren und hochrangige Beamte damit drohen, andere zu annullieren, sollten wir uns fragen, ob wir uns an einen angemessenen hohen Standard halten.“

Vance warf den Europäern zudem vor, sich vor seinen eigenen Bürgern zu fürchten. „Es gibt keine Sicherheit, wenn man Angst vor den Stimmen, den Meinungen und dem Gewissen hat, die das eigene Volk leiten“, sagte er. Europa stehe vor vielen Herausforderungen. „Aber die Krise, mit der dieser Kontinent jetzt konfrontiert ist, die Krise, der wir uns meiner Meinung nach alle gemeinsam stellen müssen, haben wir selbst verursacht.“ Es sei die „Angst vor den eigenen Wählern“.

Speziell mit Blick auf Deutschland sprach Vance auch das Problem „Massenmigration“ an. „Heute ist fast jeder fünfte Einwohner dieses Landes aus dem Ausland zugewandert“, sagte er. Das sei das Ergebnis „einer Reihe bewusster Entscheidungen“, die von Politikern auf dem ganzen Kontinent getroffen worden seien. „Wir haben gestern in dieser Stadt gesehen, welche Schrecken diese Entscheidungen verursacht haben.“ Er frage sich, wie oft ein Auto in eine Menschenmenge rasen müsse, bis sich etwas ändere. „Kein Wähler auf diesem Kontinent ist an die Wahlurne gegangen, um die Schleusen für Millionen ungeprüfter Einwanderer zu öffnen“, so Vance.

Bereits im Vorfeld war darüber spekuliert worden, dass Vance eine konfrontative Rede halten könnte. Im „Wall Street Journal“ hatte er angekündigt, sich unter anderem öffentlich gegen die „Brandmauer“ gegen die AfD in Deutschland aussprechen zu wollen.


Foto: JD Vance am 14.02.2025, via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Lars Eidinger verwundert über "Hofnarr"-Debatte

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Lars Eidinger am 13.02.2025, via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Schauspieler Lars Eidinger hat sich verwundert über die heftige Debatte gezeigt, nachdem Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) den Berliner Kultursenator Joe Chialo (CDU) als „Hofnarr“ bezeichnet hatte.

„Ich verstehe diese Diskussion nicht“, sagte Eidinger der „Rheinischen Post“. „Jeder mit einem Funken Intelligenz weiß, dass der Hofnarr die wichtigste Figur ist. Das ist ein absolutes Kompliment. Hamlet in `Hamlet` ist der Narr.“

Der Schauspieler bezeichnete es als „kulturfern und fremd“, sich darüber zu echauffieren, dass man als Narr bezeichnet wird. „Der Narr ist die wichtigste Figur. Jeder Kultursenator ist ein Hofnarr. Jeder Künstler ist ein Hofnarr im besten Sinne.“


Foto: Lars Eidinger am 13.02.2025, via dts Nachrichtenagentur

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Verbände fordern Bafög-Reform

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Studentenhaus (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Gewerkschaften und Sozialverbände fordern in einer gemeinsamen Erklärung von der nächsten Bundesregierung eine Reform der Förderung von Studierenden. „Das Bafög ist das Herzstück der staatlichen Studienfinanzierung“, heißt es in dem Appell zur Bundestagswahl, über den der „Spiegel“ berichtet.

Die bisherigen Zahlungen seien zu niedrig. „Für die große Mehrheit der Geförderten ist die Unterstützung entscheidend, um überhaupt studieren zu können“, sagte Elke Hannack, stellvertretende Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbunds. Es gehe darum, für Chancengleichheit beim Ausbildungszugang zu sorgen, damit das Fachkräftepotenzial in Deutschland optimal genutzt werden könne.

Die Unterzeichner des Appells fordern, dass etwa die Wohnkostenpauschale von aktuell 380 Euro auf mindestens 440 Euro angehoben wird. Die Förderung müsse insgesamt „ein existenzsicherndes Minimum“ erreichen. Zu den Unterzeichnern gehören auch die evangelischen und katholischen Studierendengemeinden und das Deutsche Studierendenwerk (DSW). „Mehr als ein Drittel der Studierenden ist von Armut bedroht“, sagte DSW-Vorstand Matthias Anbuhl.


Foto: Studentenhaus (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Der Aufsichtsrat

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Rechtsanwältin Weiskirch, Angelina Betrag der Aufsichtsrat

Ein Gastbeitrag von Rechtsanwältin Angelina Weiskirch, FPS

Neben der Hauptversammlung und dem Vorstand ist der Aufsichtsrat das dritte Organ der Aktiengesellschaft. Seine zentrale Aufgabe ist die Überwachung der Geschäftsführung des Vorstands. Hierdurch wahrt er nicht nur die Interessen der Anteilseigner, er nimmt auch Einfluss auf die strategische Ausrichtung und Entscheidungen des Unternehmens. 

Aufgaben, Befugnisse und Haftung des Aufsichtsrats

Zur Ausübung seiner Aufgaben ist der Aufsichtsrat mit umfassenden Rechten und Pflichten ausgestattet, die ihm eine effektive Überwachung der Unternehmensführung ermöglichen. Er ist für die Bestellung und Abberufung sowie den Abschluss und die Beendigung von Anstellungsverträgen der Vorstandsmitglieder zuständig1. Informationsrechte erlauben ihm regelmäßig Berichte des Vorstands über die beabsichtigte Geschäftspolitik und andere grundsätzliche Fragen der Unternehmensplanung, die Rentabilität der Gesellschaft, den Gang der Geschäfte sowie einzelne wichtige Geschäftsvorgänge einzufordern. Wesentliche Geschäfte können zudem von der Zustimmung des Aufsichtsrats abhängig gemacht werden, wodurch der Aufsichtsrat in grundlegenden Entscheidungen mittelbar Einfluss auf die Geschäftsführung nehmen kann.

Die einzelnen Aufsichtsratsmitglieder sind zur kollegialen Wahrnehmung der Rechte und Pflichten des Aufsichtsrats verpflichtet. Sie handeln eigenverantwortlich und sind weder an Aufträge noch an Weisungen gebunden. Bei der Wahrnehmung Ihrer Aufsichtsratstätigkeit haben sie die Sorgfalt eines ordentlichen und gewissenhaften Aufsichtsratsmitglieds anzuwenden und haften im Falle von Pflichtverletzungen wie der Vorstand.

Zusammensetzung und Wahl des Aufsichtsrats

Die Zusammensetzung des Aufsichtsrats ist gesetzlich normiert und variiert je nach Rechtsform und Größe des Unternehmens zwischen mindestens drei und höchstens einundzwanzig Mitgliedern. Besondere persönliche Qualifikationen verlangt das  Gesetz nicht; Engagement, Fachkenntnisse und fundierte Branchenexpertise sind jedoch essentiell für die Wahrnehmung effektiver Aufsichtsratstätigkeit.

Grundsätzlich werden die Mitglieder des Aufsichtsrats von der Hauptversammlung durch einen einfachen Mehrheitsbeschluss für die Dauer von höchstens fünf Jahren gewählt. Ein Aufsichtsratsmitglied kann von der Hauptversammlung mit Dreiviertelmehrheit aber auch jederzeit wieder abberufen werden, ohne dass es eines sachlichen oder gar wichtigen Grundes bedarf.

Unterliegt die Gesellschaft der arbeitsrechtlichen Mitbestimmung, haben die Arbeitnehmer das Recht, über die Zusammensetzung des Aufsichtsrats mitzubestimmen. Erreicht die Anzahl der beschäftigten Arbeitnehmer eines Unternehmens den Schwellenwert von 500 nach dem DrittelbG bzw. 2.000 nach dem MitbestG muss der Aufsichtsrat zu einem Drittel bzw. zur Hälfte aus Arbeitnehmervertretern bestehen.

Für die Gesellschaft mit beschränkter Haftung gelten diese Grundsätze entsprechend, wenn ein Aufsichtsrat nach dem Aktiengesetz satzungsmäßig gebildet oder gesetzlich vorgeschrieben ist. 

Vergütung des Aufsichtsrats

Den Aufsichtsratsmitgliedern kann für ihre Tätigkeit eine Vergütung gewährt werden, die entweder in der Satzung festzusetzen oder von der Hauptversammlung zu bewilligen ist. Die Vergütung des Aufsichtsrats muss angemessen sein, im Übrigen gibt es keine besonderen gesetzlichen Vorgaben für die Ausgestaltung der Aufsichtsratsvergütung. In der Praxis wird oftmals eine fixe Grundvergütung mit variablen Bestandteilen kombiniert, die an den Erfolg des Unternehmens gebunden sind. Bei der Festsetzung der Vergütung ist der Grundsatz der Gleichbehandlung zu beachten, eine Differenzierung nach wahrgenommenen Funktionen und Aufgaben, insbesondere hinsichtlich der Vergütung des Aufsichtsratsvorsitzenden, seines Stellvertreters und Ausschussmitgliedern, ist aber möglich.

Der Aufsichtsrat im europäischen Vergleich

Während in Deutschland ein dualistisches Führungssystem herrscht, bei dem Geschäftsführung und Kontrolle getrennt durch den Vorstand und den Aufsichtsrat wahrgenommen werden, zeigt sich im europäischen Vergleich, dass in vielen Ländern stattdessen auf ein monistisches System gesetzt wird. In monistisch geprägten Unternehmensführungen werden sowohl die strategische Führung als auch Kontrollaufgaben von dem jeweiligen Leitungsorgan selbst wahrgenommen (z.B. Board, Verwaltungsrat). Ein separates Kontrollorgan wie den Aufsichtsrat gibt es nicht. 

Fazit

Der Aufsichtsrat spielt eine entscheidende Rolle in der Unternehmensführung und kann maßgeblich zum Erfolg eines Unternehmens beitragen. Vor dem Hintergrund wachsender Herausforderungen ist die Wahl geeigneter Aufsichtsratsmitglieder entscheidend. Ein vielfältiger Aufsichtsrat, der unterschiedliche Perspektiven und Hintergründe einbringt, kann langfristig zu ausgewogeneren Entscheidungen beitragen.

 1 MüKoAktG/Habersack AktG § 111 Rn. 1 ff.
 2 Koch AktG § 103 Rn. 3; MüKoAktG/Habersack AktG § 103 Rn. 12.
3 Henssler/Strohn/Henssler AktG § 113 Rn. 1
4 Henssler/Strohn/Henssler AktG § 113 Rn. 8 f.

Über die Autorin:
Angelina Weiskirch ist seit 2023 als Rechtsanwältin bei FPS tätig. Sie berät nationale und internationale Unternehmen bei M&A-Transaktionen und im Bereich des Gesellschaftsrechts.

Herzlichen Dank für diesen Gastbeitrag.

Banaszak verlangt große Sicherheitsoffensive

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Polizei nach Anschlag auf Magdeburger Weihnachtsmarkt (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Nach dem mutmaßlichen Anschlag von München fordert Grünen-Chef Felix Banaszak eine umfassende Sicherheitsoffensive gefordert und warnt zugleich vor einer Instrumentalisierung der Tat.

„Die Aufklärung der Tat hat jetzt allergrößte Priorität, denn die Menschen sorgen sich um die Sicherheit in unserem Land“, sagte Banaszak der „Rheinischen Post“ (Samstagsausgabe). „Wir haben eine Reihe an furchtbaren Anschlägen erlebt und es zeigt sich erneut, wie notwendig eine umfassende Sicherheitsoffensive ist, die die bekannten Defizite schließt“, so der Grünen-Politiker.

„Wer diese Tat jetzt instrumentalisiert, schafft nicht mehr, sondern weniger Sicherheit und gefährdet den Zusammenhalt in unserem Land. Wir wollen Sicherheit für alle Menschen in diesem Land gewährleisten“, so Banaszak. Zugleich zeigte er sich „erschüttert“ von der Tat und dankte der Polizei, den Rettungskräften und Menschen, die Erste Hilfe geleistet hatten. „Wir stehen solidarisch an der Seite der Gewerkschaft Verdi, deren Demonstration da gestern angegriffen wurde“, so Banaszak weiter.


Foto: Polizei nach Anschlag auf Magdeburger Weihnachtsmarkt (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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FC Bayern verlängert mit Musiala bis 2030

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Jamal Musiala (FC Bayern) (Archiv), via dts NachrichtenagenturMünchen (dts Nachrichtenagentur) – Mittelfeldstar Jamal Musiala will langfristig beim FC Bayern München bleiben. Der 21-jährige deutsche Nationalspieler habe seinen Vertrag vorzeitig bis zum 30. Juni 2030 verlängert, teilte der Rekordmeister am Freitag mit.

„Jamal hat in dieser Saison noch einmal einen großen Sprung gemacht, und wir freuen uns sehr, dass wir unseren Weg gemeinsam weitergehen“, sagte Vorstandschef Jan-Christian Dreesen. „Jamal ist trotz seines jungen Alters bereits eine Identifikationsfigur und verkörpert unser `Mia san Mia`.“

Zu den Modalitäten, insbesondere ob es eine Ausstiegsklausel gibt, wurden zunächst keine Angaben gemacht. Musiala war im Sommer 2019 von den Junioren des FC Chelsea zum FC Bayern gewechselt. Im Mai 2020 feierte er sein Profidebüt, aktuell steht der Offensivspieler bei 193 Pflichtspielen, in denen ihm 58 Tore und 31 Vorlagen gelangen.


Foto: Jamal Musiala (FC Bayern) (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Umfrage: Mehrheit hält USA für keinen verlässlichen Partner mehr

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Weißes Haus (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Mehrheit der Deutschen hält die Vereinigten Staaten nicht mehr für einen verlässlichen Partner.

In einer am Freitag veröffentlichten Forsa-Umfrage für die Sender RTL und ntv gaben dies 73 Prozent der Befragten an. Dieses Meinungsbild findet sich demnach in ähnlicher Weise in Ost und West sowie quer durch fast alle Parteianhängerschaften. Nur die AfD-Anhänger halten überdurchschnittlich häufig (48 Prozent) die USA noch für einen verlässlichen Partner. Insgesamt sehen nur 24 Prozent der Bundesbürger in den USA noch einen verlässlichen Partner für Deutschland.

Für die Erhebung wurden am 12. und 13. Februar 1.004 Menschen befragt.


Foto: Weißes Haus (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Dax bleibt am Mittag über 22.500 Punkten

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Frankfurter Börse (Archiv), via dts NachrichtenagenturFrankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Der Dax hat am Freitag nach einem eher verhaltenen Start und eine zwischenzeitliche Rückkehr auf das Vortagesniveau bis zum Mittag wieder etwas nachgelassen. Gegen 12:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 22.565 Punkten berechnet, 0,2 Prozent unter dem Schlussniveau vom Vortag. An der Spitze der Kursliste rangierten Rheinmetall, BMW und Heidelberg Materials, am Ende FMC, Siemens Energy und die Hannover Rück.

„Die Investoren nutzen auf dem aktuellen Kursniveau tendenziell die Rücksetzer in einzelnen Aktien und Branchen für Positionsaufstockungen aus“, sagte Marktexperte Andreas Lipkow. Die Kaufbereitschaft für den Gesamtmarkt habe vor dem anstehenden Wochenende abgenommen.

„Der Fokus liegt weiterhin auf die Themen Waffenstillstand in der Ukraine, US-Strafzölle und Inflationsentwicklungen in den USA und der EWU“, so Lipkow. Die diesbezüglichen Nachrichten sorgten aktuell für die Volatilität an den Finanzmärkten und stellten zusätzlich latente Risikoherde dar. „Derzeit blenden die Investoren in Teilen diese Risiken aus und fokussieren sich sehr stark auf das Renditepotential.“

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Freitagmittag etwas schwächer: Ein Euro kostete 1,0464 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,9557 Euro zu haben.

Der Ölpreis stieg unterdessen leicht: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am 12 Uhr deutscher Zeit 75,16 US-Dollar; das waren 14 Cent oder 0,2 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.


Foto: Frankfurter Börse (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Münchner Autoattacke wohl islamistisch motiviert

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Auto fährt in München in Menschenmenge am 13.02.2025, via dts NachrichtenagenturMünchen (dts Nachrichtenagentur) – Nach der Autoattacke in München verdichten sich die Anzeichen für ein islamistisches Motiv.

Polizisten gegenüber habe er unter anderem „Allahu Akbar“ gerufen, teilte die Staatsanwaltschaft am Freitag mit. In der Vernehmung habe er zudem gesagt, dass er absichtlich gehandelt habe. Demnach sei eine religiöse Motivation und eine „islamistische Tatmotivation“ möglich. Der 24-jährige Afghane soll am Freitagnachmittag dem Haftrichter vorgeführt werden.

Der Mann hatte am Donnerstagvormittag einen Kleinwagen in eine Kundgebung der Gewerkschaft Verdi gesteuert. Die Zahl der Verletzten stieg jüngsten Angaben der Polizei zufolge auf 36. Zwei Personen gelten als schwerstverletzt, darunter auch ein zweijähriges Mädchen.


Foto: Auto fährt in München in Menschenmenge am 13.02.2025, via dts Nachrichtenagentur

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Bundesrat stimmt Gewalthilfegesetz zu

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Sitzung des Bundesrates am 14.02.2025, via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Bundesrat hat grünes Licht für das sogenannte Gewalthilfegesetz gegeben. Die Länderkammer stimmte dem Gesetz der Bundesregierung bei ihrer Sitzung am Freitag zu.

Es soll für Frauen und Kinder bei häuslicher Gewalt einen Anspruch auf Schutz und Beratung schaffen. Dieser soll am 1. Januar 2032 in Kraft. Damit sollen die Länder genug Zeit bekommen, ihre Hilfesysteme entsprechend auszubauen. Mit Blick auf das Gesetz ist eine Bundesbeteiligung an der Finanzierung des Hilfesystems mit 2,6 Milliarden Euro bis 2036 vorgesehen.

Bundesministerin Lisa Paus (Grüne) begrüßte den Beschluss: Es sei ein „historischer Moment“, sagte sie. „Jede Frau erhält durch dieses Gesetz einen Anspruch auf kostenfreien Schutz und Beratung.“ Das sei ein „wichtiger Schritt angesichts der fürchterlichen Normalität von Gewalt gegen Frauen“.


Foto: Sitzung des Bundesrates am 14.02.2025, via dts Nachrichtenagentur

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