Samstag, November 7, 2026
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2. Bundesliga: Magdeburg gewinnt gegen Köln – Paderborn siegreich

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Marvin Schwäbe (1. FC Köln) (Archiv), via dts NachrichtenagenturMagdeburg/Paderborn (dts Nachrichtenagentur) – Zum Auftakt des 22. Spieltags der 2. Bundesliga hat der 1. FC Magdeburg gegen den 1. FC Köln 3:0 gewonnen. Damit bleiben die Geißböcke an der Tabellenspitze, während sich Magdeburg auf Platz 3 verbesserte.

Magdeburg kam zunächst besser ins Spiel, doch im weiteren Verlauf wurde auch Köln immer wieder gefährlich. Daniel Heber verwandelte einen Elfmeter in der 73. Minute, bevor Treffer von Mo El Hankouri (79. Minute) und Samuel Loric (90.+2) schließlich die Partie endgültig zugunsten von Magdeburg entschieden.

Im parallel laufenden Spiel hat der SC Paderborn 07 gegen Preußen Münster 2:0 gewonnen. Folglich rückt Paderborn auf den 5. Rang vor, während Preußen Münster auf dem 15. Platz verharrt.

Münster war zunächst spielbestimmend, tat sich allerdings zunächst im Abschluss schwer. Kurz vor Schluss drehte Paderborn allerdings auf. Marvin Mehlem traf in der 81. Minute, Ilyas Ansah in der 84.


Foto: Marvin Schwäbe (1. FC Köln) (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Strack-Zimmermann bezeichnet Bundespräsident als "Totalausfall"

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Marie-Agnes Strack-Zimmermann (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Marie-Agnes Strack-Zimmermann (FDP) übt scharfe Kritik an Frank-Walter Steinmeier. „Der Bundespräsident ist ein Totalausfall“, sagte sie in Hinblick auf dessen Ukraine-Politik dem Magazin T-Online.

Steinmeier hätte die Bevölkerung über die sicherheitspolitische Lage aufklären müssen, statt „vor dem Tannenbaum sitzend das Weihnachtsfest zu besingen“, sagte Strack-Zimmermann. Auch Bundeskanzler Scholz habe versagt und die Realität ignoriert. Dass er die Bedrohungslage „unter den Tisch gefegt“ habe, sei eine „Katastrophe“.

Europa müsse jetzt handeln, um sich gegen die russische Bedrohung zu wappnen. „Der Gong hat geschlagen“, sagte Strack-Zimmermann in Hinblick auf die von Donald Trump angekündigten Friedensgespräche zwischen Russland und der Ukraine. Sie ruft dazu auf, die gemeinsamen Verteidigungsfähigkeiten in Europa massiv auszubauen.


Foto: Marie-Agnes Strack-Zimmermann (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Bundesanwaltschaft übernimmt Ermittlungen zu Münchner Autoattacke

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Auto fährt in München in Menschenmenge am 13.02.2025, via dts NachrichtenagenturKarlsruhe (dts Nachrichtenagentur) – Die Bundesanwaltschaft hat am Freitag die Ermittlungen zur Münchner Autoattacke von der Generalstaatsanwaltschaft München übernommen. Der Schritt wird mit der „besonderen Bedeutung des Falles“ begründet.

Gegen den Beschuldigten bestehe der dringende Verdacht des versuchten Mordes, der gefährlichen Körperverletzung und des schweren gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr, so der Generalbundesanwalt. Dem afghanischen Staatsbürger wird zur Last gelegt, am Vormittag des 13. Februar 2025 einen Pkw gezielt in eine Verdi-Veranstaltung in der Münchener Innenstadt gelenkt und dabei mindestens 39 Personen zum Teil lebensgefährlich oder schwer verletzt zu haben.

Es bestehe der Verdacht, dass die Tat religiös motiviert war und als Angriff auf die freiheitliche demokratische Grundordnung zu verstehen ist, hieß es. Damit sei sie geeignet, die innere Sicherheit der Bundesrepublik Deutschland zu beeinträchtigen. Die kriminalpolizeilichen Ermittlungen sollen vom Bayerischen Landeskriminalamt fortgeführt werden.

Bundesjustizminister Volker Wissing (parteilos) sieht die Übernahme durch die Bundesanwaltschaft als Zeichen einer hohnen Priorität. Dass nun „schon wieder ein offenbar religiös motivierter Täter“ unschuldige Bürger verletzt hat, sei zutiefst erschütternd. „Die Bilder von gestern hallen nach“, sagte er. „Die Übernahme der Ermittlungen durch den Generalbundesanwalt zeigt aber, dass wir der Verfolgung solcher Gewalttaten höchste Priorität einräumen.“ Er habe „vollstes Vertrauen“ in den Generalbundesanwalt und die beteiligten Strafverfolgungsbehörden. „Sie werden in diesem Verfahren mit entschiedener Konsequenz vorgehen“, so Wissing.

Da sich die Anzeichen für einen extremistischen Anschlag nun verdichteten, werde der Bundesopferbeauftragte Roland Weber die Betreuung und Unterstützung der Betroffenen übernehmen. „Es gilt, sich nun denen zu widmen, die gestern körperlich und seelisch verletzt wurden. Ich teile nicht nur ihren Schmerz. Ich möchte Ihnen sagen, dass die Politik an Ihrer Seite steht“, sagte der Minister. „Denjenigen, die in den Krankenhäusern immer noch um ihre Leben ringen, wünsche ich von Herzen eine schnelle Genesung.“


Foto: Auto fährt in München in Menschenmenge am 13.02.2025, via dts Nachrichtenagentur

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Linke wirft Europa im Ukrainekrieg "rein militärische Logik" vor

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Jan van Aken am 10.02.2025, via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Linken-Chef Jan van Aken hat die Europäische Union aufgefordert, als eigenständige Friedenskraft aufzutreten, und ihr eine „rein militärische Logik“ vorgeworfen.

„Das Auftreten des US-Vizepräsidenten zeigt unmissverständlich, dass die transatlantische Partnerschaft durch knallharte Alleingänge ersetzt wird“, sagte er der „Rheinischen Post“ (Samstagausgabe) mit Blick auf den Auftritt von JD Vance bei der Münchner Sicherheitskonferenz. „Die einzig richtige Antwort darauf: Die EU muss sich jetzt zu einer eigenständigen Friedensmacht formieren und mit aller Kraft die Vereinten Nationen stärken.“

Angesichts der von US-Präsident Donald Trump geplanten Ukraine-Verhandlungen mit Kreml-Chef Wladimir Putin kritisierte van Aken die europäischen Staaten. „Ein Ende des Krieges ist überfällig – und ohne Frage ein Segen. Doch wenn der Preis eine geschwächte, beschnittene Ukraine ist, dann reicht es nicht, nur Trump zu kritisieren“, sagte er. „Europa trägt eine massive Mitschuld, weil es nicht den Mut hatte, sich als eigenständige Friedenskraft zwischen den Machtblöcken USA und Russland zu behaupten. Statt aktiver Diplomatie ließ es sich in eine rein militärische Logik treiben – und steht nun vor den Trümmern dieser Strategie.“


Foto: Jan van Aken am 10.02.2025, via dts Nachrichtenagentur

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Sicherheitskonferenz München: Ein Weckruf für Europa – Zwischen Meinungsfreiheit und Migrationspolitik

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Sicherheitskonferenz München

von Dr. Anabel Ternès von Hattburg

München stand diese Tage Kopf und das nicht nur wegen der hohen Polizeipräsenz und des traurigen Zwischenfalls vor Ort. 

Ein brisanter Moment in München:
Der amerikanische Vizepräsident J.D. Vance sorgte auf der diesjährigen Sicherheitskonferenz in München mit seiner scharfen Kritik an Europa für Aufsehen. Seine Rede war eine eindringliche Warnung – an die europäische Haltung zur Meinungsfreiheit, zur Migrationspolitik und zu den transatlantischen Beziehungen. Was bedeutet das für die Zukunft Europas?

Die Rede von J.D. Vance: Eine kritische Bestandsaufnahme
Vance zeichnete ein düsteres Bild von der Lage in Europa. Seine Hauptkritikpunkte: Der Rückgang der Meinungsfreiheit und die Massenmigration. „Die Meinungsfreiheit ist auf dem Rückzug“, erklärte er. Unter dem Vorwand der Bekämpfung von Falschinformationen würden abweichende Meinungen gezielt unterdrückt. Vance warf den europäischen Regierungen vor, ihre Bürger mundtot zu machen.

Auch die europäische Migrationspolitik geriet ins Kreuzfeuer seiner Rede. „Es gibt meiner Meinung nach nichts Dringlicheres als die Massenmigration“, betonte er und forderte entschiedenere Maßnahmen. Seine Worte decken die Unterschiede in der Herangehensweise an die Migration und an gesellschaftspolitische Themen zwischen den USA und Europa schonungslos auf.

Mit seiner Aussage „There is a new sheriff in town“ machte Vance klar, dass Europa sich aus Sicht der amerikanischen Regierung auf neue Spielregeln einstellen müsse.

Ein tiefes Spannungsfeld: Europa und die USA
Die Rede von Vance ist nicht isoliert zu betrachten. Sie steht für eine wachsende Distanz zwischen den USA und Europa, die nicht nur durch die Haltung zum Krieg in der Ukraine geprägt ist. Themen wie Meinungsfreiheit, Migration und Sicherheitspolitik sind zu zentralen Streitpunkten geworden. Die Zeiten, in denen Europa sich auf uneingeschränkte Unterstützung der USA verlassen konnte, scheinen vorbei.

Impulse für neue Dialoge
Mein Eindruck von München an diesen Tagen hatte einen Beigeschmack – die Tat, dass ein Mensch in München in eine Menschenmenge fuhr, mutwillig das Leben von vielen Menschen gefährdete, Trumps Ideen von der Zukunft der Ukraine und andere geopolitische Bewegungen bildeten einen grauen Schleier für das Geschehen vor Ort. 

Wir betonten in Gesprächen die Notwendigkeit, den Dialog zwischen Europa und den USA zu vertiefen. Ich meine, es geht nicht nur um geopolitische Machtfragen, sondern auch um die Werte, die wir gemeinsam vertreten wollen. Meinungsfreiheit ist ein hohes Gut, gesellschaftlicher Zusammenhalt als Grundpfeiler einer stabilen Zukunft und neben all den Themen darf der Klimaschutz nicht fehlen als ein Thema, das in den letzten Monaten häufig Randnotiz zu werden schien.

Die Atlantik-Brücke stand hier zur Sicherheitskonferenz für spannende wegweisende Diskussionen auf hohem Niveau, beispielsweise in einer Side-Veranstaltung mit Meta, in dem es um die Bedeutung von Europa ging und was passieren muss, um die Kräfte stärker für ein starkes freiheitliches Europa zu entwickeln. 

Was kann die Sicherheitskonferenz leisten?

Die Münchner Sicherheitskonferenz bietet eine Plattform für den Austausch, aber sie kann mehr sein als nur Bühne für Meinungsäußerungen. Sie kann als Katalysator für gemeinsame Lösungen und Verständigung dienen.

  1. Dialog statt Konfrontation: Die Konferenz sollte intensivere bilaterale Gespräche ermöglichen, um Brücken zu bauen und Missverständnisse auszuräumen.
  2. Werte gemeinsam verteidigen: Europa und die USA müssen eine klare Strategie entwickeln, wie sie Freiheit und Demokratie im digitalen Zeitalter schützen wollen.
  3. Migration als Chance und Herausforderung: Eine nachhaltige und menschliche Migrationspolitik ist essenziell, um gesellschaftliche Stabilität zu sichern und Spannungen zu entschärfen.

Die Sicherheitskonferenz in München war auch in diesem Jahr wieder ein Ort der offenen Worte – und ein Spiegel der politischen Spannungen unserer Zeit. Nun liegt es an den Teilnehmenden und Entscheidungsträgern, die richtigen Schlüsse daraus zu ziehen und die transatlantische Partnerschaft zukunftsfähig zu gestalten.

Titelfoto von Prakhyath DESHPANDE:
https://www.pexels.com/de-de/foto/turm-kirche-deutschland-dom-13762982/

Tausende protestieren auf Klimademos für "Recht auf Zukunft"

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Fridays-for-Future-Protest (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – An rund 150 Orten in Deutschland sind am Freitag Menschen dem Aufruf von „Fridays for Future“ zu sogenannten Klimastreiks unter dem Motto „Wir haben ein Recht auf Zukunft“ gefolgt.

In Berlin nahmen nach Angaben der Polizei 8.000 Menschen teil, für Hamburg sprechen die Veranstalter von 7.500 Teilnehmern. Die Polizei zählte in Hannover rund 2.200 Demonstranten. In Hannover sollen es nach Veranstalterangaben 2.000 gewesen sein, in Leipzig 1.500.

„Dieser Wahlkampf ist, ganz ehrlich, in Sachen Klima eine Shitshow“, sagte Klimaaktivistin Luisa Neubauer bei der Kundgebung vor dem Brandenburger Tor. „Es ist peinlich zu erleben, wie erwachsene Männer mit der einfachsten Wissenschaft nicht klarkommen, während sie auf der anderen Seite Verantwortung für Deutschland übernehmen wollen.“

Fridays for Future fordert, dass Deutschland bereits in zehn Jahren klimaneutral sein soll. Als eines der Länder, die historisch am meisten zur Klimakrise beigetragen haben und wirtschaftlich stark sind, sei Deutschland in der Verantwortung, global voranzugehen und einen gerechten Anteil an der Emissionsreduktion zu leisten, argumentieren die Umweltschützer. Bis 2035 soll demnach auch der Gasausstieg erfolgt sein.

Um die Klimaziele zu erreichen, setzt sich Fridays for Future für eine „Mobilitäts- und Wärmegarantie“ ein. Klimaschutz müsse für alle Menschen bezahlbar und einfach sein. Wo das nicht automatisch möglich ist, müsse der Staat mit einfachen und sozial gerechten Förderungen nachhelfen, so die Aktivisten.

Damit es genug Fachkräfte gibt, die Solarpaneele installieren, Wärmepumpen einbauen und Busse fahren, fordert die Gruppe eine Ausbildungsoffensive für jährlich 300.000 neue Leute in Zukunftsbranchen. Sie sollen faire Löhne und gute Arbeitsbedingungen erhalten, so eine weitere Forderung.

Der klimaneutrale Umbau von Infrastruktur, Industrien und Gesellschaft soll nach den Vorstellungen von Fridays for Future von denen finanziert werden, die mit ihrem Lebensstil die Klimakrise besonders stark anfeuerten: Superreiche müssten stärker besteuert werden, damit sie ihren fairen Beitrag zur Transformation leisteten.

Für die Katastrophenhilfe und Maßnahmen zum Schutz gegen bereits jetzt eintretende Folgen der Erderhitzung fordern die Aktivisten einen zentralen Fonds. Dieser soll durch eine Besteuerung von „fossilen Unternehmen“ finanziert werden.


Foto: Fridays-for-Future-Protest (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Dax lässt nach – Rheinmetall klar vorn

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Frankfurter Börse, via dts NachrichtenagenturFrankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Zum Wochenausklang hat der Dax nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 22.513 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,4 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem schwachen Start weitete der Dax seine Verluste im Tagesverlauf aus, auch wenn es Versuche gab, sich dem Vortagesschluss wieder anzunähern.

„Weder ein neuer Akt aus Trumps Zoll-Theater gegen den Rest der Welt noch eine durch die Bank weg stärker als erwartet gestiegene Inflation in den USA konnten den Dax in dieser Woche davon abhalten, weitere 600 Punkte zuzulegen“, kommentierte Konstantin Oldenburger, Marktanalyst bei CMC Markets. „Damit bleibt das Muster der vergangenen Wochen erhalten: Montag und Freitag eher wackelig, unter der Woche sehr stark und kaum zu halten. Man darf also gespannt sein, wie die Börsen am kommenden Montag in die neue Woche starten.“

Die Saisonalität zeige für die zweite Monatshälfte im Februar jedenfalls „keine grünen Ampeln mehr, sondern einen eher unruhigen und volatilen Handel“, so Oldenburger. „Historisch gesehen ist der zweite Monat des Jahres insgesamt nicht des Anlegers Liebling, insbesondere nicht in Jahren nach einer Wahl in den USA.“

Zudem könnten Nachrichten im Zusammenhang mit Zöllen in den kommenden Wochen wieder zu stärkeren Rückschlägen am Aktienmarkt führen, fürchtet der Analyst. „Bislang haben Anleger das Thema durch eine sehr gute Berichtssaison gut ausblenden können, auch weil bis zum Start dieser Zölle durchaus noch Verhandlungspotenzial besteht. Hier aber bleibt Trump unberechenbar und die Anleger deswegen nervös.“

Bis kurz vor Handelsschluss standen die Rheinmetall-Aktien mit deutlichem Abstand an der Spitze der Kursliste. Die Papiere von Fresenius Medical Care bildeten hingegen das Schlusslicht.

Unterdessen sank der Gaspreis: Eine Megawattstunde (MWh) Gas zur Lieferung im März kostete 51 Euro und damit ein Prozent weniger als am Vortag. Das impliziert einen Verbraucherpreis von mindestens rund zehn bis zwölf Cent pro Kilowattstunde (kWh) inklusive Nebenkosten und Steuern, sollte das Preisniveau dauerhaft so bleiben.

Der Ölpreis sank ebenfalls: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Freitagnachmittag gegen 17 Uhr deutscher Zeit 74,78 US-Dollar, das waren 24 Cent oder 0,3 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Freitagnachmittag stärker: Ein Euro kostete 1,0503 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,9521 Euro zu haben.


Foto: Frankfurter Börse, via dts Nachrichtenagentur

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IAEO sieht Panik als Ziel von Russlands Angriff auf Tschernobyl

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Kreml (Archiv), via dts NachrichtenagenturMünchen (dts Nachrichtenagentur) – Nach dem Drohnenangriff von Russland auf das havarierte Atomkraftwerk Tschernobyl in der Ukraine hält der Generaldirektor der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEO), Rafael Grossi, es für möglich, dass Russland damit Panik erzeugen will. „Sie haben dort nukleares Material“, sagte Rafael Grossi den Sendern RTL und ntv am Rande der Münchner Sicherheitskonferenz (MSC). „Ich nehme an, dass es ein Versuch ist, Panik zu erzeugen, vielleicht durch die Möglichkeit einer Freisetzung von Radioaktivität in die Atmosphäre.“

Man habe „einen Angriff gesehen, bei dem es sich im Grunde um eine Drohne mit einer konventionellen Sprengladung handelte, die das Dach des Sicherheitsbehälters, den Sarkophag traf, der die angeschlagene Einheit dort bedeckt“, sagte er. „Glücklicherweise gab es keine bedeutenden strukturellen Schäden und es ist keine Strahlung nach außen gedrungen.“

Der IAEO-Generaldirektor warnt wiederholt davor, dass Nuklearanlagen „unter keinen Umständen“ jemals angegriffen oder ins Visier genommen werden sollten. „Das ist heute passiert. Es geschah zur gleichen Zeit in Saporischschja, wo wir auch unsere Inspektoren und unsere Experten haben und wir hoffen, dass wir in die nächste Phase dieses Konflikts übergehen können, hoffentlich ohne aktive Kämpfe, ohne einen nuklearen Unfall“, sagte Grossi.


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Baerbock interveniert zu inhaftierter deutscher Person in Ungarn

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Auswärtiges Amt (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Das Auswärtige Amt hat sich in den Fall einer in Ungarn inhaftierten deutschen nichtbinären Person eingeschaltet. Die deutsche Botschaft setze sich unter anderem „für bessere Haftbedingungen ein“, sagte eine Sprecherin des Auswärtigen Amts auf Nachfrage des „Spiegels“.

Wie es demnach aus Diplomatenkreisen heißt, versuche Außenministerin Annalena Baerbock (Grüne) in den Gesprächen mit der ungarischen Regierung, die Haftbedingungen zu verbessern. Sie soll zudem in Thüringen mit den Eltern der inhaftierten Person gesprochen haben. Auch die Staatsministerin für Europa, Anna Lührmann (Grüne), soll sich bei ihrem ungarischen Amtskollegen für einen fairen Umgang eingesetzt haben.

Der inhaftierten Person wird vorgeworfen, im Februar 2023 bei einem internationalen Rechtsextremistentreffen in Ungarn mutmaßliche Teilnehmer überfallen zu haben. Sie wurde Ende 2023 in Berlin festgenommen und im Juni 2024 nach Ungarn ausgeliefert, wo sie seither in Untersuchungshaft sitzt.

Das Berliner Kammergericht soll vor der Entscheidung der Auslieferung nicht das Auswärtige Amt konsultiert haben, berichtet der „Spiegel“. Das sei zwar nicht zwingend erforderlich gewesen, in solchen politischen Fällen aber üblich, heißt es.

Das Bundesverfassungsgericht erklärte die Auslieferung nachträglich für nicht rechtens. Es gibt Zweifel, ob die Tatverdächtige in Ungarn mit einem rechtsstaatlichen Verfahren rechnen kann. Außerdem werden die Haftbedingungen kritisiert. Die Person befindet sich seit Monaten in Isolationshaft.


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Streit um Golf von Mexiko: SAP will sichere Cloud für Europa

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SAP (Archiv), via dts NachrichtenagenturWalldorf (dts Nachrichtenagentur) – Der Softwarekonzern SAP hat angesichts der geopolitischen Spannung eine sichere und souveräne Cloud für die Europäische Union gefordert. „Früher hat man mit Festungen und Mauern das Land gesichert“, sagte Vorstandsmitglied Thomas Saueressig der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (Samstagsausgabe). „Heute müssen wir die Daten sichern.“

Dabei geht SAP öffentlich auf Distanz zum Konkurrenten Google und dessen Cloudambitionen. Dass Google Maps bereits kurz nach der Ankündigung von Präsident Trump den Golf von Mexiko als Golf von Amerika bezeichnete, zeige, dass der Konzern den Weisungen der US-Regierung folge, sagte Saueressig.

Google biete seiner Ansicht nach keine souveräne Cloud für Deutschland. „Souveränität braucht eine echte rechtliche Unabhängigkeit“, sagte der Konzernvorstand.

SAP sieht sich als Vorreiter für eine neue sichere Dateninfrastruktur in der EU. „Wir haben die Finanzmittel, wir sind der größte Anbieter in Europa“. Wenn die EU eine Union sein wolle, müsse sie auch eine souveräne Cloud nutzen. „Wenn wir 27 nationale Clouds aufbauen, brauchen wir über Europa irgendwann nicht mehr zu reden“, so Saueressig.


Foto: SAP (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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