Talanx – Corona-Belastung 2021 um drei Viertel gesunken

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München, 14. Mrz (Reuters) – Der Versicherungskonzern Talanx hat die Corona-Pandemie im vergangenen Jahr deutlich weniger zu spüren bekommen als 2020. Die coronabedingten Schäden sanken auf 600 Millionen von 1,5 Milliarden Euro, wie die Nummer drei in Deutschland am Montag in Hannover mitteilte. Der größte Teil davon entfiel auf die Personen-Rückversicherung der Tochter Hannover Rück, die unter den hohen Totenzahlen in den USA und Südafrika litt.

Unter dem Strich belastete die Pandemie Talanx noch mit 122 (2020: 486) Millionen Euro. Naturkatastrophen kosteten den Versicherer mit 1,26 Milliarden Euro so viel wie nie zuvor; am stärksten schlugen der Hurrikan Ida in den USA (361 Millionen Euro) und die Sturzfluten im Westen Deutschlands (320 Millionen Euro) zu Buche.

Trotzdem stieg der Nettogewinn um rund 50 Prozent auf 1,01 (0,65) Milliarden Euro, wie Talanx im Februar verkündet hatte. „Das Milliarden-Ergebnis trotz der erhöhten Schadenzahlungen an unsere Kunden verdeutlicht: Unser profitables Wachstum steht auf einem sehr soliden Fundament“, sagte Vorstandschef Torsten Leue.

Er warnte aber vor neuen Herausforderungen: „Inflation und eine restriktivere Zinspolitik sowie geopolitische Krisen treten als neue zentrale externe Einflussfaktoren bereits hervor.“ Der Krieg in der Ukraine sei ein Unsicherheitsfaktor. Wie er sich in diesem Jahr auf das Geschäft auswirken wird, lasse sich aber noch nicht abschätzen. Talanx bekräftigte das Ziel, den Gewinn 2022 auf 1,05 bis 1,15 Milliarden Euro zu steigern.

Talanx – Corona-Belastung 2021 um drei Viertel gesunken

Copyright: (c) Copyright Thomson Reuters 2022

Titelfoto: Symbolfoto

Wichtige Entwicklungen zur Ukraine.

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