RKI meldet Anstieg der Corona-Inzidenz auf 1714,2

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Berlin, 21. Mrz (Reuters) – Die Corona-Zahlen verharren auf hohem Niveau: Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldete am Montag 92.314 Neuinfektionen binnen 24 Stunden. Das sind 64 Fälle weniger als am Montag vor einer Woche, als 92.378 positive Tests gemeldet wurden. Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz stieg jedoch wieder leicht auf 1714,2, nachdem sie am Sonntag auf 1708,7 gesunken war – der erste Rückgang seit Anfang März. Sie gibt an, wie viele Menschen sich innerhalb einer Woche auf 100.000 Personen infizieren.

13 weitere Menschen starben im Zusammenhang mit dem Virus. Damit erhöhte sich die Zahl der gemeldeten Corona-Todesfälle in Deutschland auf 126.929. Die Zahl der Intensivpatienten in Krankenhäuser lag am Sonntag bei 2231. Allerdings hatte das RKI am Freitag eine deutlich gestiegene Sieben-Tage-Inizidenz bei den Krankenhauseinweisungen gemeldet (7,81), es werden also mehr infizierte Menschen ins Krankenhaus eingeliefert. 

Die Ampel-Parteien SPD, Grüne und FDP hatten ungeachtet der Kritik aus den Reihen der 16 Bundesländer am Freitag ein abgespecktes Infektionsschutzgesetz beschlossen, das die rechtlich möglichen Corona-Maßnahmen der Länder deutlich beschränkt. Die Länder wollen die bisherigen Regeln angesichts der hohen Infektionszahlen noch bis zum Ende der erlaubten Übergangszeit Anfang April beibehalten.

Danach erlaubt die Bundesregierung auf Druck der FDP nur noch die Anordnung eines „Basisschutzes“ etwa mit Maskenpflicht im Öffentlichen Nahverkehr, aber nicht mehr im Handel. Weitergehende Schutzmaßnahmen sollen nur noch in sogenannten Hotspots mit hohen Infektionszahlen möglich sein, wo das Gesundheitssystem überlastet ist. Die Länder halten die Regeln für nicht ausreichend für die Pandemie-Bekämpfung, die Ampel-Regierung hält sie für praktikabel. Zuletzt hatte Österreich entschieden, die gerade abgeschaffte Maskenpflicht wieder einzuführen.

RKI meldet Anstieg der Corona-Inzidenz auf 1714,2

Copyright: (c) Copyright Thomson Reuters 2022

Titelfoto: Symbolfoto

Wichtige Entwicklungen zur Ukraine.

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