Freitag, November 6, 2026
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Deutscher Botschafter in Russland einbestellt

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Alexander Graf Lambsdorff (Archiv), via dts NachrichtenagenturMoskau (dts Nachrichtenagentur) – Der deutsche Botschafter in Russland, Alexander Graf Lambsdorff, ist am Freitag ins russische Außenministerium einbestellt worden. Das berichtet die russische Nachrichtenagentur Tass. Ihm sollen Maßnahmen der russischen Seite als Reaktion auf die „Verfolgung russischer Journalisten in Deutschland“ mitgeteilt werden.

Zuvor hatte die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, erklärt, dass Moskaus Aufforderungen an die deutsche Seite, den Umgang mit Medienvertretern zu ändern und die „Verpflichtungen zum Schutz der Medienfreiheit“ einzuhalten, von Berlin ignoriert würden.

Sacharowa sagte, dass die Situation nicht nur die Journalisten selbst, sondern auch ihre Familien betreffe. In Deutschland werde „alles unternommen, um die Korrespondenten dazu zu zwingen, ihre beruflichen Tätigkeiten vorzeitig einzustellen und das Land zu verlassen“, so der Kreml-Vorwurf.


Foto: Alexander Graf Lambsdorff (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Gericht verpflichtet Facebook zur Löschung beleidigender Profile

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Facebook (Archiv), via dts NachrichtenagenturFrankfurt am Main (dts Nachrichtenagentur) – Das Oberlandesgericht Frankfurt am Main hat entschieden, dass Facebook Nutzerkonten löschen muss, die ausschließlich für beleidigende Äußerungen genutzt werden. Das teilte das OLG am Freitag mit

Die Klägerin hatte sich gegen zwei Profile gewandt, auf denen unter anderem Beleidigungen wie „Du dumme Sau“ und „frigide menopausierende Schnepfe“ veröffentlicht worden waren. Das Gericht sah darin eine Persönlichkeitsverletzung.

Die Richter begründeten ihr Urteil damit, dass die Profile nach den Gesamtumständen nur für rechtsverletzende Äußerungen eingerichtet worden seien. Die Klägerin sei in ihrem Bekanntenkreis als betroffene Person erkennbar gewesen, unter anderem durch beigefügte Bilder. Bei einem der Profile handle es sich zudem um eine verfremdete Namensversion der Klägerin, was ebenfalls als Beleidigung zu werten sei.

Das Gericht wies darauf hin, dass die Löschung der gesamten Profile in diesem Fall das effektivere Mittel sei, um weitere Rechtsverletzungen zu verhindern. Die Entscheidung ist noch nicht rechtskräftig. Facebook kann noch die Zulassung der Revision beantragen.


Foto: Facebook (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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FC Augsburg verpflichtet Benni Weber als neuen Sportdirektor

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Mannschaftskreis vom FC Augsburg (Archiv), via dts NachrichtenagenturAugsburg (dts Nachrichtenagentur) – Der FC Augsburg hat Benni Weber als neuen Sportdirektor verpflichtet. Der 42-Jährige wechselt vom SC Paderborn zum FCA, wie der Bundesligist am Freitag mitteilte.

Vor seiner Tätigkeit als Geschäftsführer Sport bei den Ostwestfalen arbeitete Weber als Co-Trainer und Videoanalyst beim FC Chelsea, bei Paris Saint-Germain, Borussia Dortmund und beim 1. FSV Mainz 05.

„Neben sportlichem Erfolg ist es ihm vor allem gelungen, talentierte junge Spieler zu verpflichten und zu entwickeln – fünf deutsche Junioren-Nationalspieler sprechen hier eine deutliche Sprache“, sagte FCA-Geschäftsführer Michael Ströll.

„Die Philosophie des Vereins und die handelnden Personen haben mich sehr schnell überzeugt. Ich möchte gemeinsam mit einem starken Team meinen Teil dazu beitragen, den FCA in den kommenden Jahren weiterzuentwickeln“, ließ sich Weber zitieren.

Als Leiter Entwicklung & Fußballinnovation kehrt zudem Manuel Baum zum FCA zurück. Baum arbeitete bereits von 2014 bis 2019 in Augsburg, zunächst als Cheftrainer in der Paul-Renz-Akademie und ab Dezember 2016 als Cheftrainer der Profimannschaft.

Für die neu geschaffene Position des Kaderplaners kommt Marc Lettau nach Augsburg und wird das bestehende Scouting-Team um den Technischen Leiter Christoph Janker verantworten und die Kaderplanung leiten. Ex-Profi Julian Baumgartlinger wird derweil Koordinator der Lizenzspielerabteilung.


Foto: Mannschaftskreis vom FC Augsburg (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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SPD-Fraktion: "Stromsteuersenkung für alle ist nicht vom Tisch"

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Stromzähler (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die SPD-Bundestagsfraktion rechnet damit, dass die vereinbarte Stromsteuersenkung noch im parlamentarischen Verfahren umgesetzt wird. Parlamentsgeschäftsführer Dirk Wiese sagte der „Rheinischen Post“ (Samstag): „Hier gilt wie immer das Strucksche Gesetz. Die Stromsteuersenkung für alle ist jedenfalls nicht vom Tisch.“

Wiese sagte weiter, die Bundesregierung habe nach gut 50 Tagen im Amt bereits ein „massives Investitionsprogramm“ auf den Weg gebracht. „Darin werden die Verbraucherinnen und Verbraucher von der Gasumlage entlastet, die Absenkung der Stromsteuer für die Industrie, die Land- und die Forstwirtschaft verstetigt und der Bund übernimmt einen deutlich stärkeren Anteil an den Kosten des Netzausbaus.“

Das klinge „zwar nicht so griffig wie die Steuersenkung für alle, aber die Maßnahmen entlasten die Menschen bereits spürbar“. Zugleich sagte der Parlamentsgeschäftsführer: „Wir müssen bei allen Schritten auch immer im Blick behalten, dass sie finanzierbar sein müssen.“


Foto: Stromzähler (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Patric Pfeiffer kehrt zum SV Darmstadt 98 zurück

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Patric Pfeiffer (FC Augsburg) (Archiv), via dts NachrichtenagenturDarmstadt (dts Nachrichtenagentur) – Patric Pfeiffer kehrt zum SV Darmstadt 98 zurück. Der Innenverteidiger, der bereits von 2019 bis 2023 für die Lilien spielte, wechselt vom FC Augsburg nach Darmstadt, teilte der Zweitligist am Freitag mit.

Paul Fernie, Sportdirektor des SV Darmstadt 98, erklärte, dass der Verein schon länger im Austausch mit Pfeiffer stand und erfreut über die Verpflichtung sei. Pfeiffer habe trotz vieler anderer Optionen den klaren Wunsch geäußert, nach Darmstadt zurückzukehren. Fernie sagte, dass Pfeiffer mit seiner Präsenz, Zweikampfstärke und variablen Spieleröffnung eine wertvolle Verstärkung für das Team sei.

Pfeiffer selbst äußerte sich glücklich über seine Rückkehr und sagte, es fühle sich an wie nach Hause kommen. Die Gespräche mit Paul Fernie und Trainer Florian Kohfeldt hätten ihn darin bestärkt, dass Darmstadt 98 der richtige Schritt für ihn sei.

In seiner vorherigen Zeit bei den Lilien absolvierte Pfeiffer 85 Partien und war eine wichtige Säule beim Bundesliga-Aufstieg 2022/23. Nach einem kurzen Engagement beim FC Augsburg, wo er nur zwölf Pflichtspiele bestritt, mit mehreren Leihen kehrt er nun zu den Lilien zurück.


Foto: Patric Pfeiffer (FC Augsburg) (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Schalke empfängt Hertha zum Auftakt der 2. Bundesliga

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Arena AufSchalke (Archiv), via dts NachrichtenagenturGelsenkirchen (dts Nachrichtenagentur) – Die neue Saison der 2. Bundesliga startet mit dem Traditionsduell zwischen dem FC Schalke 04 und Hertha BSC.

Das teilte die Deutsche Fußball-Liga am Freitag mit. Die Partie soll am 1. August um 20:30 Uhr in der Arena auf Schalke angepfiffen werden. Am Freitagnachmittag sollen die kompletten Spielpläne der 1. und 2. Bundesliga veröffentlicht werden.

Bereits am Donnerstag war bekannt geworden, dass das Fußball-Oberhaus mit dem Duell zwischen dem Rekordmeister FC Bayern München und RB Leipzig in die Saison 2025/26 startet. Die 1. Bundesliga beginnt allerdings erst drei Wochen nach dem Unterhaus am 22. August.


Foto: Arena AufSchalke (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Hofreiter kritisiert Aussetzung des Familiennachzugs

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Flüchtlinge vor dem mazedonischen Grenzzaun (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Anton Hofreiter, Vorsitzender des Ausschusses für die Angelegenheiten der Europäischen Union im Deutschen Bundestag, hat sich gegen die geplante Aussetzung des Familiennachzugs für Flüchtlinge mit eingeschränktem Schutzstatus ausgesprochen.

„Es ist einfach eine unmenschliche und unverantwortliche Entscheidung“, sagte der Grünen-Politiker am Freitag ntv. „Jeder Mensch in Deutschland, der selber Kinder hat, möge sich vorstellen, er muss flüchten und dann, nachdem er selbst in Sicherheit ist, wird ihm verweigert, sein eigenes minderjähriges Kind nachzuholen. Das ist absolut unmenschlich.“

„Und am Ende führt es dazu, dass die Menschen, die es hierher geschafft haben, aus oft schwierigsten Bedingungen, sich natürlich viel schwerer tun mit der Integration“, so Hofreiter weiter. „Wenn man in konstanter Sorge um seine Frau, seinen Mann oder sein minderjähriges Kind ist, dann tut man sich natürlich schwer, in der Gesellschaft anzukommen.“


Foto: Flüchtlinge vor dem mazedonischen Grenzzaun (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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RTL will Sky Deutschland kaufen

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Reporter von Sky Sport (Archiv), via dts NachrichtenagenturKöln (dts Nachrichtenagentur) – Die RTL Group hat eine verbindliche Vereinbarung zum Erwerb von Sky Deutschland unterzeichnet. Das teilte die Unternehmensgruppe am Freitag mit.

Die Transaktion steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung der Wettbewerbs- und Medienkonzentrationsbehörden. Im Rahmen der Vereinbarung wird die RTL Group die Sky-Geschäfte in Deutschland, Österreich und der Schweiz vollständig übernehmen, einschließlich der Kundenbeziehungen in Luxemburg, Liechtenstein und Südtirol.

Der Kaufpreis setzt sich den Angaben zufolge aus einer Barzahlung von 150 Millionen Euro (ohne Barmittel und Schulden) und einer zusätzlichen Earn-Out-Möglichkeit für Comcast, die Muttergesellschaft von Sky, zusammen. Diese richtet sich nach der Entwicklung des Aktienkurses der RTL Group.

RTL hat die Option, die potenzielle Earn-Out-Zahlung in RTL-Group-Aktien, in bar oder in einer Kombination aus beidem zu leisten. Die potenzielle Earn-Out-Zahlung ist auf maximal 377 Millionen Euro begrenzt, wenn der Kurs der RTL-Group-Aktie auf 70 Euro steigt. Die jährlichen Synergien aus der Transaktion wurden auf 250 Millionen Euro geschätzt und sollen innerhalb von drei Jahren realisiert werden.

Im Rahmen einer separaten Markenlizenzvereinbarung wird RTL das Recht haben, die Sky-Marke in der DACH-Region, Luxemburg, Liechtenstein und Südtirol zu nutzen. RTL Deutschland erwirbt zudem die Streaming-Marke „WOW“. Die beiden Unternehmen werden bis zum Erhalt der behördlichen Genehmigungen, die für 2026 erwartet werden, weiterhin unabhängig voneinander operieren.


Foto: Reporter von Sky Sport (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Kirschenernte voraussichtlich deutlich über Zehnjahresdurchschnitt

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Kirschen im Supermarkt (Archiv), via dts NachrichtenagenturWiesbaden (dts Nachrichtenagentur) – Die deutschen Obstbaubetriebe erwarten in diesem Sommer eine höhere Kirschenernte als im Durchschnitt der vergangenen zehn Jahre.

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am Freitag nach einer ersten Ernteschätzung zum Stichtag 10. Juni 2025 mitteilte, gehen die Betriebe für das Jahr 2025 von einer Gesamterntemenge für Süß- und Sauerkirschen von 49.900 Tonnen aus. Damit wird die Kirschenernte voraussichtlich um 41,0 Prozent höher ausfallen als im ernteschwachen Vorjahr (35.400 Tonnen) sowie um 10,4 Prozent über dem Durchschnitt der Jahre 2015 bis 2024 (45.200 Tonnen) liegen.

Die bundesweite Süßkirschenernte wird 2025 nach ersten Schätzungen mit 38.200 Tonnen deutlich über dem Durchschnittswert der vergangenen zehn Jahre liegen (+16,0 Prozent). Verglichen mit dem besonders ertragsschwachen Erntejahr 2024 wird eine um 36,8 Prozent höhere Süßkirschenernte erwartet.

Die diesjährige Ernteschätzung für die Süßkirschen fällt bundesweit durchweg positiv aus. In allen Bundesländern werden deutlich höhere Erträge erwartet als im Vorjahr. Grund für die höheren Ernteerwartungen im Sommer 2025 sind mildere Witterungsbedingungen zur Blütezeit, etwa das Ausbleiben von Spätfrösten und starken Niederschlägen.

Von diesen Einflussfaktoren waren einzelne Regionen jedoch sehr unterschiedlich betroffen: In Baden-Württemberg, dem bedeutendsten Bundesland für den Süßkirschenanbau, werden dieses Jahr auf einer Anbaufläche von 2.600 Hektar voraussichtlich 18.900 Tonnen Süßkirschen (+6,2 Prozent zum Vorjahr) geerntet. Die Obstbaubetriebe in Niedersachsen erwarten auf 500 Hektar Anbaufläche mit 3.700 Tonnen eine deutlich höhere (+24,1 Prozent) Erntemenge gegenüber dem Vorjahr. Rheinland-Pfalz liegt bezogen auf die geschätzte Erntemenge mit 3.600 Tonnen (+72,3 Prozent) und 700 Hektar Anbaufläche aktuell auf Platz 3 der bedeutendsten Bundesländer für den heimischen Süßkirschenanbau. Insgesamt werden in Deutschland auf 5.700 Hektar Süßkirschen angebaut.

Nach ersten Schätzungen werden 2025 etwa 11.700 Tonnen Sauerkirschen geerntet. Die Erntemenge fällt damit im Vergleich zum zehnjährigen Durchschnitt der Jahre 2015 bis 2024 voraussichtlich um 550 Tonnen (-4,5 Prozent) geringer aus. Verglichen mit dem besonders ertragsschwachen Erntejahr 2024 wird eine um 56,6 Prozent höhere Sauerkirschenernte erwartet. Ursache für die positiven Ernteerwartungen sind auch im Sauerkirschenanbau die guten Wetterbedingungen im Frühjahr.

Zwei Drittel der gesamten Anbaufläche für Sauerkirschen (1.500 Hektar) befinden sich in drei Bundesländern. Die größte Anbaufläche liegt mit 460 Hektar in Rheinland-Pfalz, gefolgt von Sachsen mit 300 Hektar und Baden-Württemberg mit 240 Hektar. Die Ernteentwicklung zeigt bei Sauerkirschen im Vergleich zum Vorjahr deutliche regionale Unterschiede: In Rheinland-Pfalz werden mit 3.700 Tonnen fast doppelt so viele Sauerkirschen erwartet wie 2024 (1.900 Tonnen; +91,9 Prozent), während die diesjährige Erntemenge in Baden-Württemberg mit 2.700 Tonnen um knapp ein Drittel (-31,6 Prozent) geringer als 2024 (3.900 Tonnen) eingeschätzt wird. In Sachsen, wo die Ernte im Vorjahr fast komplett ausgefallen war (100 Tonnen), werden 2025 voraussichtlich 1.800 Tonnen Sauerkirschen erwartet, so die Statistiker.


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Ifo: Unternehmen bauen öfter Stellen ab

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Büros (Archiv), via dts NachrichtenagenturMünchen (dts Nachrichtenagentur) – Unternehmen in Deutschland werden bei der Personalplanung wieder vorsichtiger.

Das Ifo-Beschäftigungsbarometer sank im Juni auf 93,7 Punkte, nach 95,1 Punkten im Mai. „Der Arbeitsmarkt hat die Trendwende trotz einer besseren Stimmung in der Wirtschaft noch nicht geschafft“, sagte Klaus Wohlrabe, Leiter der Ifo-Umfragen. „Für Neueinstellungen fehlen noch Aufträge.“

Nach fünf Anstiegen in Folge ist das Barometer in der Industrie im Juni gesunken. Nahezu alle Industriebranchen bauen unterm Strich Stellen ab. Bei den Dienstleistern herrscht insgesamt Stillstand in der Personalplanung, wobei es deutliche Unterschiede in den Bereichen gibt. IT-Dienstleister wollen nach einer Phase der Zurückhaltung wieder Personal aufbauen. Die Gastronomie und Hotels streichen Stellen. Das Baugewerbe plant mit einem gleichbleibenden Personalbestand. Unternehmen im Groß- als auch im Einzelhandel planen mit weniger Personal.


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