Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Grünen-Fraktionschefin Katharina Dröge blickt kritisch auf die Pläne von Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) für den neuen Wehrdienst. Sein Gesetzentwurf sieht Berichten zufolge vor, dass Regierung und Bundestag die verpflichtende Heranziehung von Wehrpflichtigen veranlassen können, wenn es die verteidigungspolitische Lage erfordert und nicht genügend Freiwillige mobilisiert werden können.
„Immer am Ende zu drohen, wir glauben nicht an die jungen Leute, wir glauben nicht an die Freiwilligkeit, wir wollen deswegen schon wieder eine Verpflichtung einführen – ich finde das unkreativ, ineffektiv und auch bevormundend“, sagte Dröge den Sendern RTL und ntv. Grundsätzlich gelte, dass man niemanden zum Wehrdienst zwingen könne. Auch bei der alten Wehrpflicht habe man sich dagegen entscheiden und einen Ersatzdienst machen können. „Und deswegen muss man sich fragen: Wie überzeugt man die Menschen davon, dass sie sich freiwillig entscheiden. Das ist aus meiner Sicht der Kern, um den es geht: sich für einen Wehrdienst zu entscheiden.“
Die Bundeswehr sei „total schlecht“ darin, diejenigen, die freiwillig kommen wollen, zu halten. Dröge verweist auf die hohe Abbrecherquote beim freiwilligen Wehrdienst. „Da sind ja unheimliche Potenziale. Es gibt Probleme bei der Rekrutierung. Und das sind die Schlüssel, um tatsächlich effektiv zu mehr Menschen zu kommen, die jetzt schon freiwillig bereit wären.“ Den Fragebogen, den der Verteidigungsminister vorschlägt, würden die Grünen aber unterstützen. „Das ist aus unserer Sicht eine sehr niedrigschwellige Möglichkeit, dass sich junge Menschen auch einmal damit auseinandersetzen, ob sie das möchten.“
Foto: Bundeswehr-Soldaten (Archiv), via dts Nachrichtenagentur
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Oslo (dts Nachrichtenagentur) – Der größte Staatsfonds der Welt prüft offenbar Milliardeninvestitionen in das deutsche Stromnetz. Das berichtet das „Handelsblatt“ unter Berufung auf eigene Informationen.
Wiesbaden (dts Nachrichtenagentur) – Knapp ein Drittel (32 Prozent) der Väter, die im Jahr 2024 Elterngeld bezogen haben, hatten im ersten Bezugsmonat Anspruch auf den monatlichen Höchstbetrag von 1.800 Euro Basiselterngeld beziehungsweise 900 Euro Elterngeld Plus. Unter den Müttern bezog jede achte (zwölf Prozent) im ersten Elterngeldmonat den Elterngeld-Höchstbetrag, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am Dienstag mitteilte.
Wiesbaden (dts Nachrichtenagentur) – Im Mai 2025 sind die deutschen Exporte gegenüber April kalender- und saisonbereinigt um 1,4 Prozent und die Importe um 3,8 Prozent gesunken. Im Vergleich zum Vorjahresmonat Mai 2024 stiegen die Exporte um 0,4 Prozent und die Importe um 4,2 Prozent, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anhand vorläufiger Ergebnisse am Dienstag mitteilte.
München (dts Nachrichtenagentur) – Das Geschäftsklima bei den Selbständigen und Kleinstunternehmen in Deutschland ist im Juni erneut gestiegen. Der Jimdo-Ifo-Geschäftsklimaindex kletterte von -19,0 Punkten im Mai auf jetzt -15,7 Zähler, wie das Ifo-Institut am Dienstag mitteilte.
Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Vor Beginn der Haushaltsberatungen im Bundestag haben Wirtschaftsvertreter an die Bundesregierung appelliert, sich nicht nur auf höhere Ausgaben zu fokussieren, sondern auch die in Aussicht gestellten Strukturreformen anzugehen.
Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Tierschutzbeauftragte der Bundesregierung, Ariane Kari, fordert, dass nicht nur die gewerbliche, sondern auch die private Hundezucht reguliert wird.
Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Chefhaushälter der Unionsfraktion im Bundestag, Christian Haase, hält trotz der neuen Verschuldungsmöglichkeiten umfangreiche Sparanstrengungen in den kommenden Jahren für unvermeidbar.
Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Spitzenverband der Kommunen drängt auf eine zügige Begrenzung von Verbandsklagen, damit das Geld aus den Sondervermögen schneller verbaut werden kann.
Austin (dts Nachrichtenagentur) – Nach den schweren Überschwemmungen im US-Bundesstaat Texas ist die Zahl der bestätigten Todesopfer auf über 100 gestiegen.