Dienstag, September 22, 2026
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Wirtschaftsministerin will Ausbau von Solar- und Windanlagen zügeln

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Windrad-Bau (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) will den Ausbau von Solar- und Windanlagen zügeln. „Der Ausbau der Erneuerbaren Energien muss sich viel stärker am Ausbau des Stromnetzes orientieren“, sagte Reiche der „Bild am Sonntag“. Das spare Geld für Unternehmen und Verbraucher.

Im vergangenen Jahr verbrauchten Deutschlands Firmen und Haushalte insgesamt 464 Terawattstunden (TWh) Strom. In fünf Jahren könnten es laut EEG-Novelle schon 670 TWh sein. Bis 2035 gilt sogar eine Verdopplung auf 1.000 TWh als möglich. Doch der Ausbau des dafür nötigen Leitungsnetzes würde bis 2045 rund 600 Milliarden Euro kosten.

Nach Informationen von „Bild am Sonntag“ wachsen innerhalb der Bundesregierung Zweifel, ob dies zu finanzieren sei. „Wir brauchen Gaskraftwerke, wenn der Wind nicht weht und die Sonne nicht scheint“, so Reiche. Diese Dunkelflaute dauere oft Wochen. „Aber auch dann muss unsere Stromversorgung sicher sein.“ Reiche will noch in diesem Jahr mit der Ausschreibung von ersten Gaskraftwerken starten.

Unterstützung kommt aus der Industrie. Der stellvertretende BDI-Hauptgeschäftsführer Holger Lösch sagte der „Bild am Sonntag“: „Die bisher extrem ambitionierte und teure Planung der Energiewende muss stärker an realen Nachfrage- und Kostenentwicklungen ausgerichtet werden.“

Auch der BMW-Vorstandsvorsitzende Oliver Zipse warnt vor einer Überlastung der Netze. Wenn – wie von der EU vorgeschrieben – ab 2035 nur noch E-Autos hergestellt werden dürfen, reiche das Stromnetz nicht, so der Konzernchef: „Ich fürchte, dass wir glauben, wir in Deutschland könnten in zehn Jahren jedes neue Auto mit Strom laden. Aber das ist unmöglich.“ Um das deutsche Stromnetz für einen hundertprozentigen E-Auto-Anteil fit zu machen, „brauchen wir 30 bis 40 Jahre“, so Zipse. Es werde völlig übersehen, dass das sehr teuer werde.


Foto: Windrad-Bau (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Verivox: Wärmepumpe heizt fast halb so teuer wie Gasheizung

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Wärmepumpe (Archiv), via dts NachrichtenagenturHeidelberg (dts Nachrichtenagentur) – Wer mit einer Wärmepumpe anstatt mit einer Gastherme heizt, kann einer neuen Berechnung zufolge das eigene Haushaltsbudget deutlich entlasten.

Im Vergleich zu einer Gasheizung fallen die Heizkosten aktuell rund 41 Prozent niedriger aus. Weniger leistungsfähige Geräte bringen noch einen Kostenvorteil von rund 13 Prozent. Das zeigt eine Analyse des Vergleichsportals Verivox, über die die Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Sonntagsausgaben) berichten.

Für das Heizen eines Einfamilienhauses mit Erdgas und einem angenommenen Jahresverbrauch von 20.000 Kilowattstunden (kWh) werden derzeit durchschnittlich 2.262 Euro fällig. Eine effiziente Wärmepumpe mit einer Jahresarbeitszahl von 4 benötigt für die Bereitstellung der gleichen Heizleistung 5.000 kWh Wärmepumpenstrom. „Die Kosten dafür liegen bundesweit bei durchschnittlich 1.337 Euro. Im Vergleich zu einer Gasheizung sind das 925 Euro oder 41 Prozent weniger Heizkosten im Jahr“, schreibt Verivox.

Künftig dürfte sich die Ersparnis sogar noch vergrößern. „Die Betriebskostenlücke zwischen Gasheizungen und Wärmepumpen dürfte sich in den kommenden Jahren weiter vergrößern. Grund dafür ist vor allem der steigende CO2-Preis, der fossile Energieträger wie Erdgas zunehmend verteuert. Haushalte mit einer Wärmepumpe profitieren hingegen von niedrigen Stromnetzgebühren und Konzessionsabgaben“, erläuterte Verivox-Energieexperte Thorsten Storck gegenüber den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.

Entscheidend sei mit Blick auf die Kosten vor allem die Effizienz der Anlage. Je höher die Jahresarbeitszahl, desto geringer falle der Strombedarf aus und desto größer sei die Ersparnis gegenüber fossilen Heizsystemen, so der Fachmann.

Bei einer weniger effizienten Wärmepumpe (Jahresarbeitszahl von 2,7), liegen die Heizkosten noch rund 13 Prozent (284 Euro) unter denen der Gasheizung. Beim derzeitigen bundesweiten Haushaltspreis summieren sich die Gesamtkosten für die dann notwendigen 7.500 Kilowattstunden Strom auf fast 2.000 Euro. Als Gründe für ein weniger effizient arbeitendes Wärmepumpensystem nennt Storck beispielsweise eine mangelhafte Dämmung oder weniger gut geeignete Heizkörper.

Hauseigentümer sollten sich vor dem Kauf einer neuen Heizungsanlage in jedem Fall beraten lassen. „Gasheizungen sind in der Anschaffung oft günstiger als Wärmepumpen. Dafür liegen die laufenden Betriebskosten bei Wärmepumpen in der Regel niedriger. Welche Heizlösung im Einzelfall am besten geeignet ist, hängt stark von den baulichen Gegebenheiten ab“, so der Energieexperte. Eine Beratung vor Ort könne Unterstützung bieten – und gleichzeitig über die verschiedenen staatlichen und kommunalen Förderprogramme informieren.


Foto: Wärmepumpe (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Historiker für Geschichtslehrer-Fortbildungen wegen Fake News

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Klassenraum in einer Schule (Archiv), via dts NachrichtenagenturFrankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Angesichts zunehmend mangelnder Geschichtskenntnisse vor allem bei jüngeren Menschen und der Zunahme von Fake News fordert der Chef des Historikerverbands verpflichtende Fortbildungen von Lehrern. „Die jetzigen Fachkräfte, die Geschichte unterrichten, müssen zwingend auch weiterqualifiziert werden“, sagte Lutz Raphael, Vorsitzender des Verbandes der Historiker Deutschlands (VHD), der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Sonntagausgabe).

Sie müssten auf „die Höhe der Probleme gebracht werden“ und dürften „nicht vor einer Mischung von pubertärer Provokation und Halbwissen, das ihnen um die Ohren gehauen wird, kapitulieren“, so Raphael. Die Ursachen für Wissenslücken etwa zur NS-Zeit und zum Holocaust seien in „Problemen der schulischen Vermittlung“ zu suchen, sagte er. Geschichte werde häufig von fachfremden Lehrkräften oder nur in Kombination mit anderen Fächern unterrichtet. „Das sind Schwächen, die sich am Ende rächen“, warnte der Historiker. Geschichte müsse durchgehend angeboten werden, „und zwar zeitlich ausreichend und von Fachlehrern erteilt“.

Vor wenigen Monaten hatten in einer Umfrage der Jewish Claims Conference rund 40 Prozent der 18- bis 29-Jährigen in Deutschland angegeben, die Zahl der in der Zeit des Nationalsozialismus ermordeten Juden nicht zu kennen. Nur zwei von drei Befragten kannten den Namen Auschwitz und zwölf Prozent gaben an, den Begriff Holocaust noch nie gehört zu haben.

Geschichtsunterricht gehöre zur Demokratiebildung, hob Raphael hervor. „Angesichts der Durchschlagskraft sozialer Medien mit Fake News“ müsse diese Demokratiebildung intensiver unterrichtet werden: „Da geht es schon ums Ganze“, sagte der Verbandschef. Es gehe nicht um Standespolitik: „Was wäre, wenn in Zeiten der Digitaltechnik der Mathematikunterricht systematisch ausfiele? Das wäre doch grob fahrlässig. Und das gilt genauso für dieses Thema.“

Warum es keine Weiterbildungspflicht für Lehrer gibt, verstehe er nicht und halte das auch „für fahrlässig“, sagte Raphael der NOZ weiter. „Mediziner, Psychologen, Therapeuten müssen sich weiterqualifizieren, ansonsten verlieren sie ihre Zulassung.“ Eine solche Verpflichtung ließe sich auch für Lehrer einführen.


Foto: Klassenraum in einer Schule (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Frauen-EM-Viertelfinale: Zehn Deutsche werfen Frankreich raus

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Fußball-Fan (Archiv), via dts NachrichtenagenturBasel (dts Nachrichtenagentur) – Im Viertelfinal der Frauen-Fußball-Europameisterschaft hat Deutschland in Basel gegen Frankreich nach einem 1:1 in 120 Minuten im Elfmeterschießen mit 6:5 gewonnen.

Gegen favorisierte Französinnen agierte die Wück-Elf von Beginn an wach und ließ wenig zu. In der 13. Minute dann aber der Schock: Hendrich zog bei einem Freistoß ihre Gegenspielerin Mbock am Zopf, der VAR schaltete sich ein und die DFB-Verteidigerin sah Glattrot und es gab Elfmeter. Den verwandelte in der 15. Minute Geyoro mit etwas Glück, Berger hatte den zentralen Schuss nicht ganz am Einschlag hindern können.

Die frühe Unterzahl ließ die Deutschen aber nicht verzweifeln, stattdessen schlugen sie in der 25. Minute zurück: Bühls Eckball köpfte Nüsken mit dem Rücken zum Tor technisch versiert in die rechte Ecke.

Anschließend bemühte sich die Bonadei-Truppe etwas mehr um die erneute Führung, aber ohne zu klaren Chancen zu kommen. Zur Pause hielt sich die leidenschaftlich verteidigende deutsche Elf mit einem gerechten 1:1 im Spiel.

Nach dem Seitenwechsel hatten Les Bleues erneut mehr Zug zum Tor, doch die Wück-Schützlinge hielten sich schadlos. Berger lenkte in der 56. Minute einen Cascarino-Versuch aus dem Rückraum um den linken Pfosten.

In der 69. Minute dann die Riesenchance zur Führung für Deutschland: Nach einem Foul von Bacha an Brand im Sechzehner trat Nüsken zum fälligen Elfmeter an, den unplatzierten Schuss kratzte Peyraud-Magnin aber sicher aus dem linken Eck.

Die Französinnen schnürten die Deutschen nun vermehrt hinten ein, wurden aber nicht zwingend genug und es gab in der regulären Spielzeit damit keinen Sieger. Es ging in die Verlängerung.

Darin machte sich die lange Unterzahl der DFB-Spielerinnen bemerkbar, sie schlugen Ball um Ball aus der eigenen Spielfeldhälfte. In der 102. Minute bezwang Minge beinahe mit einem unglücklichen Kopfball ihre eigene Torhüterin, doch Berger kratzte das Leder sensationell aus dem rechten Eck.

In der dritten Minute der Nachspielzeit ließ Malard aus der Distanz mit einem Kracher nochmal den Querbalken erzittern, doch kurz darauf war Schluss. Es gab das Elfmeterschießen.

Darin legte Deutschland vor: Minge verlud Peyraud-Magnin und traf unten rechts. Majri trat danach für Frankreich an und Berger kratzte ihren Versuch aus dem rechten Eck. Die eingewechselte Dallmann wiederum traf dann rechts ins Gehäuse. Karchaoui setzte das Leder für die Französinnen ins rechte Eck zu deren erstem Treffer. Doch auch Knaak gab sich keine Blöße und verwandelte. Malard traf danach sicher oben links. Däbritz ließ danach jedoch nur die Latte erbeben. Entsprechend bedeutete Baltimores Treffer danach den Ausgleich. Berger trat dann selbst an und schoss sicher rechts ein. Bei Frankreich traf Jean-Francois cool unten links. Doch Bühl knallte das Leder oben rechts in den Knick. N`Dongala traf wieder unten links. Nüsken netzte dann unten rechts ein. Sombath kam dann aber nicht an Berger vorbei und Deutschland stand im Halbfinale.


Foto: Fußball-Fan (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Polizeilicher Schusswaffengebrauch in Leonberg endet tödlich

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Polizeiabsperrung (Archiv), via dts NachrichtenagenturLeonberg (dts Nachrichtenagentur) – Am Samstagnachmittag ist in Leonberg ein 44-jähriger Mann bei einem Polizeieinsatz getötet worden. Wie die Staatsanwaltschaft Stuttgart und das Landeskriminalamt Baden-Württemberg mitteilten, hatte der Mann zuvor in der Hohheckstraße aus dem Obergeschoss seines Hauses mit einer Schusswaffe offenbar wahllos mehrfach auf die Straße, das gegenüberliegende Gebäude und vorbeigehende Passanten geschossen. Auch auf die eintreffenden Polizeibeamten gab der Mann demnach Schüsse ab. Verletzt wurde hierbei niemand.

Der Schütze, ein 44-Jähriger mit deutscher Staatsangehörigkeit, zog sich zunächst in seine Wohnung zurück. Eine Kontaktaufnahme durch die Polizei war nicht möglich, da der Mann auf Anrufe nicht reagierte.

Der 44-Jährige soll die Beamten des zwischenzeitlich hinzugezogenen Spezialeinsatzkommandos beim Zutritt in die Wohnung mit einer Schusswaffe bedroht haben, woraufhin es zum polizeilichen Schusswaffengebrauch kam. Trotz umgehend eingeleiteter medizinischer Versorgung verstarb der getroffene Mann noch vor Ort.

Bei der anschließenden Sicherstellung der Schusswaffe, mit der die Beamten von dem Mann bedroht worden sein sollen, stellte sich heraus, dass es sich hierbei um eine Druckluftwaffe handelte. Ob der Mann diese oder eine andere Schusswaffe benutzt hat, um aus dem Gebäude zu schießen, ist Gegenstand der Ermittlungen.

Die Ermittlungen zum polizeilichen Schusswaffengebrauch werden durch das Landeskriminalamt Baden-Württemberg geführt. Darüber hinausgehende Informationen können aufgrund der laufenden Ermittlungen derzeit nicht mitgeteilt werden, hieß es.


Foto: Polizeiabsperrung (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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"Rave against the Zaun" wird zur Anti-Israel-Demo

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Im Berliner Bezirk Kreuzberg ist eine Demo gegen einen umstritten Zaun um den überregional bekannten Görlitzer Park am Samstagabend kurzzeitig in eine Anti-Israel-Demo umgeschlagen.

Hunderte Teilnehmer riefen „Free Palestine“, in einem Redebeitrag wurde Israel offen das Existenzrecht abgesprochen. Israel habe auch gar kein Selbstverteidigungsrecht, da es die Palästinenser unterdrücke.

Aufgerufen worden war eigentlich zu einem sogenannten „Rave against the Zaun“. Der geplante Zaun um den Görlitzer Park ist schon seit Jahren ein Dauerzankapfel in der Hauptstadt. Während der schwarz-rote Senat die Grünanlage, die insbesondere auch als Drogenumschlagsplatz bekannt ist, stärker sichern und nachts abschließen will, ist die grüne Bezirksverwaltung dagegen.


Foto: „Rave against the Zaun“ im Görlitzer Park am 19.07.2025, via dts Nachrichtenagentur

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Bericht: EU plant Verbrenner-Verbot für Flotten und Mietautos

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Sixt Share (Archiv), via dts NachrichtenagenturBrüssel (dts Nachrichtenagentur) – Die EU-Kommission plant offenbar ein neues Verbrenner-Verbot für Flotten und Mietautos. Ab dem Jahr 2030 sollen Mietwagenanbieter wie Sixt oder Europcar und große Firmen nur noch Elektroautos kaufen dürfen, berichtet die „Bild am Sonntag“ unter Berufung auf EU-Kreise.

„Davon wären 60 Prozent des Neuwagengeschäfts betroffen“, wird ein Politiker in Brüssel zitiert. Der Rest des Absatzes entfällt auf Privatkunden. EU-weit wurden im vergangenen Jahr 10,6 Millionen Fahrzeuge verkauft. Bereits im Spätsommer will die EU-Kommission die Neuregelung vorstellen und dann auf den parlamentarischen Weg bringen. EU-Rat und EU-Parlament müssen dann zustimmen. Die EU bestätigte der Zeitung, dass an einer Neuregelung gearbeitet werde. Zu Details äußerte sich eine Sprecherin nicht.

Der EU-Abgeordnete Markus Ferber (CSU) appellierte daher an Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen (CDU), das Vorhaben zu kassieren. Kommt die Regelung, dann würden nur E-Autos angeschafft, um Quoten zu erfüllen, schreibt Ferber in einem Brief an von der Leyen, aus dem die „Bild am Sonntag“ zitiert.

Sixt-Vorstand Nico Gabriel bezeichnete das geplante Verbrenner-Verbot als praxisfremd. „Urlauber werden kaum noch Mietwagen nutzen, Verbraucher werden praktisch keine Fahrzeuge mehr leasen können“, sagte er der „Bild am Sonntag“. In der ganzen EU fehle es schlicht an Ladesäulen. Die Folge: Letztlich dürften Mietautos teurer werden, berichten auch andere Anbieter.


Foto: Sixt Share (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Lottozahlen vom Samstag (19.07.2025)

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Lotto-Spieler, via dts NachrichtenagenturSaarbrücken (dts Nachrichtenagentur) – In der Samstags-Ausspielung von „6 aus 49“ des Deutschen Lotto- und Totoblocks wurden am Abend die Lottozahlen gezogen. Sie lauten 4, 6, 12, 35, 36, 40, die Superzahl ist die 2. Der Gewinnzahlenblock im „Spiel77“ lautet 0068962. Im Spiel „Super 6“ wurde der Zahlenblock 681982 gezogen. Diese Angaben sind ohne Gewähr.

Der Deutsche Lotto- und Totoblock teilte mit, dass die Chance, sechs Richtige und die Superzahl zu tippen, bei etwa 1 zu 140 Millionen liege und warnte davor, dass Glücksspiel süchtig machen könne. Der Jackpot bei „6 aus 49“ betrug sieben Millionen Euro.


Foto: Lotto-Spieler, via dts Nachrichtenagentur

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Bielefeld: Mann schießt mit Luftgewehr auf Nachbarn und Polizei

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Polizeiauto (Archiv), via dts NachrichtenagenturBielefeld (dts Nachrichtenagentur) – Ein 40-jähriger Mann hat am Samstagnachmittag in Bielefeld-Heepen mit einem Luftgewehr auf einen Nachbarn geschossen und diesen leicht verletzt. Das teilte die Polizei Bielefeld am Abend mit. Als die Beamten in der Folge im Stieglitzweg eintrafen, schoss der 40-Jährige demnach auch auf sie.

Gegen 15 Uhr hatten Nachbarn die Polizei alarmiert, nachdem der 45-jährige Nachbar durch mehrere Schüsse verletzt worden war. Rettungskräfte versorgten den Mann, der nur oberflächliche Verletzungen erlitten hatte. Als der Tatverdächtige auch auf die eintreffenden Polizeibeamten schoss, wurde das Spezialeinsatzkommando hinzugezogen.

Der 40-Jährige konnte gegen 17 Uhr in seiner Wohnung überwältigt und festgenommen werden. Er wurde dabei leicht verletzt. Nach Angaben der Polizei stand der Mann unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln. Der Stieglitzweg wurde während des Einsatzes gesperrt. Die Ermittlungen zum Motiv dauern an.


Foto: Polizeiauto (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Ex-SPD-Chef Platzeck verteidigt Moskau-Reisen

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Matthias Platzeck (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Der frühere SPD-Chef und brandenburgische Ex-Ministerpräsident Matthias Platzeck hat eigene Reisen nach Russland während des Ukraine-Krieges verteidigt. Beweggründe und Zweck seien gewesen, Kontakte nicht abreißen zu lassen, sagte Platzeck am Samstag dem „Tagesspiegel“.

Zuvor war durch Recherchen von „Spiegel“, „Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung“ und der russischen Oppositionsplattform „The Insider“ bekannt geworden, dass Platzeck allein seit Kriegsbeginn neun Mal nach Russland gereist war.

„Mich bewegen Fragestellungen und Probleme, die derzeit viele Menschen, nicht nur in unserem Land, umtreiben und beschäftigen: Wie kann dieser grausame Krieg enden, wie soll die Welt danach aussehen“, sagte Platzeck. „Sind massive Aufrüstung und Sicherheit gegen Russland das wirklich allein tragfähige Konzept für unsere Zukunft? Hat der Ansatz `Wandel durch Annäherung` wirklich für alle Zeiten ausgedient? Gehört zu einer guten Verteidigungsfähigkeit nicht auch eine aktive Diplomatie auf vielen Ebenen und in vielen Spielarten, müssen nicht Fragen der Abrüstung und Rüstungskontrolle als drängendste Probleme der näheren Zukunft behandelt werden und, und, und.“

Er habe dazu selbst „mehr Fragen als Antworten, aber darüber eine Diskussion zu führen, ohne gleich mit Verdächtigungen und Unterstellungen oder gar dem Holzhammer zu arbeiten, würde unserer Gesellschaft und dem Zusammenhalt guttun“, so der Sozialdemokrat.

Details zu den Reisen und Gesprächspartnern auf russischer Seite nannte Platzeck nicht. Er hob hervor, dass er als Privatperson handle, „ohne irgendeinen Auftrag, ohne eine Funktion“. Vermutungen, dass es bei seinen Kontakten auch um Gaswirtschaft oder die Reaktivierung der Nordstream Pipeline unter amerikanischer Beteiligung gehen könnte, wies Platzeck kategorisch zurück. „Zum Thema Gaswirtschaft und Nordstream habe ich mit niemandem geredet, weder in Russland, noch sonstwo“, sagte er. „Mir geht es nicht um wirtschaftliche oder eigenwirtschaftliche Interessen.“


Foto: Matthias Platzeck (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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