Freitag, November 6, 2026
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US-Börsen lassen geringfügig nach – Trump droht mit Zollerhöhungen

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Wallstreet, via dts NachrichtenagenturNew York (dts Nachrichtenagentur) – Die US-Börsen haben am Dienstag etwas nachgelassen. Zu Handelsende in New York wurde der Dow mit 44.112 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,1 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag.

Wenige Minuten zuvor war der breiter gefasste S&P 500 mit rund 6.299 Punkten 0,4 Prozent im Minus, die Technologiebörse Nasdaq berechnete den Nasdaq 100 zu diesem Zeitpunkt mit rund 23.019 Punkten 0,7 Prozent im Minus.

Die Zollpolitik von US-Präsident Donald Trump prägt weiterhin das Börsengeschehen. Während Länder wie die Schweiz sich weiterhin um ein Abkommen bemühen, um die im April angekündigten Zollsätze zu verhindern, droht Trump bereits mit neuen Zollerhöhungen. So kündigte er an, dass der Zollsatz für Pharmazeutika auf bis zu 250 Prozent steigen könne. Zudem ermahnte Trump Europäische Union, die sich weiterhin um Zollausnahmen für bestimmte Produktgruppen bemüht, ihre Zusage für Investitionen in den USA einzuhalten. Andernfalls würde er den geplanten 15-prozentigen Zollsatz für die meisten EU-Produkte auf einen Satz von 35 Prozent mehr als verdoppeln.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Dienstagabend etwas stärker: Ein Euro kostete 1,1573 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8641 Euro zu haben.

Der Goldpreis stieg leicht an, am Abend wurden für eine Feinunze 3.379 US-Dollar gezahlt (+0,1 Prozent). Das entspricht einem Preis von 93,88 Euro pro Gramm.

Der Ölpreis sank unterdessen: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Dienstagabend gegen 22 Uhr deutscher Zeit 68,07 US-Dollar, das waren 69 Cent oder 1,0 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.


Foto: Wallstreet, via dts Nachrichtenagentur

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Ex-Mitarbeiter von Beratungsfirmen steigern Einfluss in Dax-Konzernen

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Anzeigetafel in der Frankfurter Börse (Archiv), via dts NachrichtenagenturDüsseldorf (dts Nachrichtenagentur) – Ehemalige Mitarbeiter von Beratungsfirmen haben sich in den Führungsetagen der Dax-Konzerne nicht nur etabliert, sondern steigern ihren Einfluss in den Vorständen und Aufsichtsräten weiter. Das zeigen zwei für das „Handelsblatt“ (Mittwochausgabe) erstellte Studien der Universität Göttingen und des „Handelsblatt Research Institutes“ (HRI).

Demnach hat in den Aufsichtsräten der 40 Dax-Konzerne inzwischen fast jeder dritte Kontrolleur einen Hintergrund bei einer Beratung. Und auch in den Vorständen dieser Konzerne sind ehemalige Berater inzwischen stark vertreten. Jeder fünfte Dax-Vorstand hat bei führenden Managementberatungen sowie Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaften gelernt oder gearbeitet, wie aus den Studien hervorgeht.


Foto: Anzeigetafel in der Frankfurter Börse (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Regierung will Plastikabkommen notfalls ohne bremsende Staaten

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Vereinte Nationen (Archiv), via dts NachrichtenagenturGenf (dts Nachrichtenagentur) – Sollten die Verhandlungen in Genf über ein UN-Abkommen gegen Plastikmüll scheitern, will die Bundesregierung notfalls ohne die bremsenden Staaten darüber internationale Vereinbarungen treffen. Obwohl die USA und Russland bei einem Abkommen nicht mitmachen wollen, sollte man „sich nicht von wenigen Bremsern daran hindern lassen“, sagte Jochen Flasbarth, Staatssekretär im Bundesumweltministerium, „ARD-Tagesthemen“. Wenn das Ergebnis in Genf nicht tragfähig sein sollte, müsse man sich „auf eine neue Runde verständigen“.

Die Verhandlungen seien besonders schwierig, angesichts der „weltweiten Entsolidarisierung angeführt von den USA“. Es sei etwa schwierig, über eine „Begrenzung der Primärproduktion zu reden“, so der Staatssekretär weiter. „Wir brauchen perspektivisch einen solchen Deckel.“

Auf das Recycling in Deutschland angesprochen, sagte Flasbarth, man brauche sich im weltweiten Vergleich nicht zu verstecken. Aber im Fall von „aus einem Produkt wieder ein Produkt“ zu machen „müssen wir besser werden“, erklärte er. „Da müssen wir in der gesamten EU besser werden.“


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Dax legt zu – Ölpreis deutlich gesunken

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Frankfurter Börse, via dts NachrichtenagenturFrankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Am Dienstag hat der Dax zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 23.846 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,4 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem freundlichen Start ließ der Dax am Vormittag nach, bevor er mittags vorübergehend wieder Zugewinne verbuchen konnte.

„Die Marktteilnehmer versuchen derzeit weiterhin die geopolitische als auch die globale konjunkturelle Situation zu greifen“, erläuterte Marktanalyst Andreas Lipkow. „Ganz einfach ist dies in dem aktuellen Marktumfeld nicht. Heute konnten zumindest der besser als befürchtete Einkaufsmanagerindex aus China für etwas positive Stimmung sorgen. Derweil warten die Marktteilnehmer auf weitere Statements der US-Administration zu den Handelstarifen und auf weitere Quartalsergebnisse seitens einiger US-Unternehmen“, so Lipkow.

Bis kurz vor Handelsschluss rangierten die Infineon-Aktien an der Spitze der Kursliste in Frankfurt. Das Schlusslicht bildeten die Papiere der Commerzbank.

Unterdessen stieg der Gaspreis: Eine Megawattstunde (MWh) Gas zur Lieferung im September kostete 34 Euro. Das impliziert einen Verbraucherpreis von mindestens rund acht bis zehn Cent pro Kilowattstunde (kWh) inklusive Nebenkosten und Steuern, sollte das Preisniveau dauerhaft so bleiben.

Der Ölpreis sank hingegen: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Dienstagnachmittag gegen 17 Uhr deutscher Zeit 68,07 US-Dollar, das waren 69 Cent oder 1,0 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Dienstagnachmittag etwas stärker: Ein Euro kostete 1,1578 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8637 Euro zu haben.


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SPD-Abgeordnete drängen auf schärferen Kurs gegenüber Israel

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Adis Ahmetovic (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Vor der Kabinettssitzung am Mittwoch hat der außenpolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Adis Ahmetovic, einen klaren Kurs gegenüber Israel gefordert. „Sollten sich die Pläne der israelischen Regierung, die vollständige Besetzung von Gaza, bewahrheiten, wird das Ausmaß der humanitären Katastrophe noch einmal mehr zunehmen“, sagte Ahmetovic dem „Spiegel“. Die Bundesregierung müsse reagieren. „Nur mahnende Worte sind schon lange nicht mehr ausreichend.“

Ahmetovic warnte vor einer Ausweitung des Kriegs über das gesamte Gebiet, was zu noch mehr Hunger und noch mehr Toten führen werde. „Und es bedeutet vor allem auch, dass die Freilassung der Geiseln in Gefahr sein wird“, so Ahmetovic. „Aus diesem Grund sprechen sich unter anderem Ex-Geiseln und Angehörige von Geiseln wiederholt gegen die Kriegspläne der Regierung Netanyahu aus. All diese Entwicklungen müssen im Bundeskabinett morgen zu entschlossenerem Handeln führen.“

Wie dieses entschlossene Handeln aus Sicht der SPD-Fraktion aussieht, formulierte Vize-Fraktionschefin Siemtje Möller am Tag zuvor bereits in einem internen Brief an die Abgeordneten aus. Demnach seien eine Aussetzung des europäischen Assoziierungsabkommens mit Israel, direkte Sanktionen gegen rechtsextreme israelische Kabinettsmitglieder oder eine Aussetzung von Rüstungsexporten nach Israel denkbar. Auch die Anerkennung eines palästinensischen Staates dürfe „kein Tabu“ sein.


Foto: Adis Ahmetovic (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Junge Union kritisiert geplante Frühstartrente als "ambitionslos"

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Ann-Cathrin Simon (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Junge Union hat die vom Bund geplante Frühstartrente als unzureichend kritisiert und die CDU-Spitze zur grundlegenden Überarbeitung aufgefordert. Das geht aus einem Positionspapier des nordrhein-westfälischen Landesverbands hervor, über das der „Focus“ berichtet.

„Die im Koalitionsvertrag angekündigte Frühstartrente bleibt im jetzigen Entwurf zu ambitionslos“, sagte JU-Landeschef Kevin Gniosdorz der Zeitung. „Was wir stattdessen brauchen, ist ein Vorsorgeinstrument, das Eigenverantwortung stärkt, Planungssicherheit gibt und Lust macht, für sich selbst vorzusorgen.“

Die sogenannte Frühstartrente soll Kinder an die private Altersvorsorge heranführen. Bislang sieht das Konzept der Koalition vor, dass der Staat für jedes Kind vom sechsten bis 18. Lebensjahr zehn Euro pro Monat in einem Altersvorsorgedepot anlegt. Der JU Nordrhein-Westfalen geht das nicht weit genug. Sie fordert, dass die Frühstartrente bereits ab Geburt starten und die staatliche Förderung bis zum 25. Lebensjahr laufen müsse.

„Junge Menschen, die studieren oder eine Ausbildung machen, brauchen weiter Unterstützung“, begründete die JU-Vizechefin Ann-Cathrin Simon den weitergehenden Vorschlag des Verbands. „Und nur mit einem frühestmöglichen Start, also ab Geburt, kann der Zinseszinseffekt seine volle Wirkung entfalten.“ Der Koalitionsvertrag sieht vor, dass jeder Inhaber eines Frühstart-Depots ab dem 18. Lebensjahr die bis dahin angesparte Summe auf seinem Konto durch weitere Einzahlungen steuerlich vergünstigt erhöhen kann. Ausgezahlt werden soll das Geld erst ab Erreichen der Regelaltersgrenze.

Mit dem 25. Lebensjahr soll das Frühstart-Konto nach dem Willen der JU in ein Vorsorge- und Eigentumsdepot übergehen. Dieses könne „eigenverantwortlich weitergeführt und privat bespart werden“, heißt es im Positionspapier. Private Einzahlungen bis zu 4.000 Euro jährlich sollen bei der Entnahme weiterhin steuerfrei bleiben.

Anders als bislang von der Koalition vorgesehen, will die JU steuerfreie Entnahmen vor der Rente ermöglichen – allerdings nur für den Erwerb von Wohneigentum und die Finanzierung von Studium oder Ausbildung. „Nur so wird Vorsorge flexibel und passt zur Lebenswirklichkeit“, sagte Simon.


Foto: Ann-Cathrin Simon (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Schutzquote für männliche Afghanen in Deutschland sinkt drastisch

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Nur noch ein Bruchteil der männlichen afghanischen Asylbewerber erhält in Deutschland Schutz. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linkspartei hervor, über die die „Neue Osnabrücker Zeitung“ (Mittwochausgabe) berichtet.

Demnach betrug die Schutzquote männlicher Afghanen im ersten Halbjahr dieses Jahres 38,6 Prozent. Zum Vergleich: Im ersten Halbjahr des Vorjahres lag die Quote demgegenüber bei 95,7 Prozent, im Gesamtjahr 2024 bei 91,4 Prozent. Der bisherige Tiefststand der Schutzquote bei männlichen Afghanen wurde im Juni 2025 mit nur noch 33,7 Prozent erreicht.

In dem Papier bestätigt die Bundesregierung auch, dass es regelmäßige Kontakte „auf technischer Ebene mit Vertretern der De-facto-Regierung in Afghanistan“ gebe. Eine Anerkennung derselben sei damit aber nicht verbunden.

„Dass die Schutzquote bei männlichen Asylsuchenden aus Afghanistan in nur 18 Monaten von fast 100 Prozent auf nur noch ein Drittel herabgesenkt wurde, ist alarmierend“, sagte Clara Bünger, innenpolitische Sprecherin der Linken im Bundestag, der Zeitung. Die Bundesregierung habe zugleich eingeräumt, dass die humanitäre und menschenrechtliche Situation in Afghanistan katastrophal sei und sich im betroffenen Zeitraum weiter verschlechtert habe.

Eine nachvollziehbare Erklärung für den drastischen Wandel der Entscheidungspraxis im Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf) bleibe die Bundesregierung schuldig, so Bünger. „Aus meiner Sicht macht sich hier der politische Druck zum verschärften Umgang mit Geflüchteten aus Afghanistan bemerkbar“, sagte sie.

Bünger kritisierte, es gäbe „zahlreiche Qualitätsmängel im Bamf und unhaltbare und pauschale Ablehnungen“. Zudem weise die überdurchschnittlich hohe Aufhebungsquote durch die Gerichte auf deutliche Mängel in der Entscheidungspraxis hin. „Die Ablehnungspraxis gegenüber Asylsuchenden aus Afghanistan muss sich dringend ändern, das kann nicht alles den ohnehin ausgelasteten Verwaltungsgerichten überlassen werden“, sagte Bünger.

Derzeit leben in Deutschland nach Auskunft der Bundesregierung knapp 11.200 ausreisepflichtige afghanische Staatsangehörige, davon sind rund 9.700 männlich, 1.450 weiblich und knapp 1.500 minderjährig. Etwa 9.500 haben eine Duldung. Die meisten Ausreisepflichtigen leben in Bayern (knapp 1.800).


Foto: Flüchtlinge in einer „Zeltstadt“ (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Neuer Höchstwert bei Empfängern von Grundsicherung im Alter

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Senioren (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Zahl der Empfänger von Grundsicherung im Alter in Deutschland hat einen neuen Höchstwert erreicht. Im März 2025 bezogen 742.410 Menschen ab der Regelaltersgrenze Grundsicherung, wie von der Bundesregierung veröffentlichte Zahlen des Statistischen Bundesamts zeigen, über welche die „Frankfurter Rundschau“ berichtet. 2024 war der Wert mit 738.840 noch etwas niedriger, er steigt seit Jahren an.

Den aktuellen Daten ging eine schriftliche Frage der Bundestagsabgeordneten Sarah Vollath, Sprecherin für Renten- und Alterssicherungspolitik der Linken im Bundestag, voraus. Deutlich überrepräsentiert sind im Vergleich zu allen Rentnern in der Grundsicherung im Alter Frauen. Sie machen mit über 420.000 knapp 57 Prozent der Grundsicherungsbezieher aus.

Vollath spricht angesichts der Zahlen von einem „klaren Warnsignal“. „Dass die Rente bei immer mehr Menschen nicht für ein gutes Leben im Alter ausreicht, ist in so einem reichen Land wie Deutschland wirklich beschämend“, sagte Vollath der „Frankfurter Rundschau“. Die Linke fordert eine Stärkung der gesetzlichen Rente und eine Erhöhung des Rentenniveaus auf 53 Prozent.

Angaben darüber, wie viele Menschen Anspruch auf die Grundsicherung im Alter haben, diese aber nicht in Anspruch nehmen, kann die Bundesregierung nicht machen. Schätzungen zufolge stellten in der Vergangenheit etwa 70 Prozent der Berechtigten keinen Antrag auf Grundsicherung.

Für Vollath Anlass zur Kritik am Arbeits- und Sozialministerium: „Beim Thema Altersarmut verschließt das zuständige Ministerium die Augen vor der Realität“, sagte sie. „Anstatt endlich tätig zu werden und diejenigen zu unterstützen, die es ohnehin nicht leicht haben, schiebt die Regierung die Verantwortung ab: an die Rentenversicherung, die Träger der Sozialhilfe – sprich die Landkreise und kreisfreien Städte – und die Wohlfahrtsverbände“, so die Linken-Politikerin. Das Ministerium habe ihr nicht eine einzige Maßnahme genannt, die es selbst ergriffen habe, um den Rentnern zu helfen. „Das ist ein echtes Armutszeugnis.“


Foto: Senioren (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Bas weist Söders Bürgergeld-Vorstoß zurück

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Bärbel Bas (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas (SPD) hat CSU-Chef Markus Söder hart für seinen „Kein-Bürgergeld-für-Ukrainer“-Vorstoß scharf kritisiert.

„Erstens hat er ja auch schon Gegenwind aus der Union bekommen – und wir sollten uns alle auf den Koalitionsvertrag konzentrieren“, sagte sie dem Fernsehsender „Welt“. Das könne sie nur allen anraten, ansonsten habe man ganz andere Probleme in dieser Koalition.

Man habe im Koalitionsvertrag verabredet, nur für die neu ankommenden Ukrainer das Bürgergeld abzuschaffen. „Alles andere darüber hinaus halte ich nicht für richtig im Moment, weil es am Ende die Kommunen belastet. Und wir haben fest vereinbart, ebenfalls im Koalitionsvertrag, dass wir keine weiteren Leistungsbelastungen auf die Kommune umlenken. Und das sollte Herr Söder dabei auch beachten.“

Solche „neuen Streitpunkte“ brauche es nicht, mahnte Bas: „Das muss nicht sein. Wir haben uns fest vorgenommen, dafür haben wir einen Koalitionsvertrag vereinbart, dass wir das miteinander bearbeiten. Und alle weiteren Vorschläge machen keinen Sinn.“


Foto: Bärbel Bas (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Forsa: Union und AfD gleichauf – Zufriedenheit mit Merz sinkt

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Friedrich Merz (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Union und die AfD liegen in der aktuellen Sonntagfrage von Forsa in der Wählergunst weiterhin gleichauf. In der wöchentlichen Erhebung für die Sender RTL und ntv kommen beide unverändert auf 25 Prozent.

Mit deutlichem Abstand bleiben die SPD (13 Prozent), die Grünen und die Linke (beide 12 Prozent), das BSW (4 Prozent), die FDP (3 Prozent) sowie die sonstigen kleinen Splitterparteien (6 Prozent) unverändert dahinter. Der Anteil der Nichtwähler und Unentschlossenen liegt mit 24 Prozent weiterhin deutlich über dem Anteil der Nichtwähler bei der vergangenen Bundestagswahl (17,9 Prozent).

Auch die Zufriedenheit mit der Arbeit von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) ist mit 32 Prozent erneut auf einen Tiefstwert gesunken. Eine deutliche Mehrheit von 64 Prozent ist mit der Arbeit des Bundeskanzlers nicht zufrieden. Mehrheitlich zufrieden mit Merz` Arbeit sind nach wie vor nur die Anhänger von CDU und CSU (76 Prozent), nicht aber die Anhänger des Koalitionspartners SPD (34 Prozent).

Die Daten zur Parteipräferenz und der Zufriedenheit mit Merz wurden vom 29. Juli bis 4. August 2025 erhoben. Datenbasis: 2.503 Befragte.


Foto: Friedrich Merz (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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