Freitag, November 6, 2026
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Dax startet freundlich – 24.000er-Marke wieder in Reichweite

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Frankfurter Börse (Archiv), via dts NachrichtenagenturFrankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Der Dax ist am Mittwoch freundlich in den Handelstag gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 23.975 Punkten berechnet und damit 0,6 Prozent über dem Schlussniveau vom Vortag. An der Spitze der Kursliste rangierten Vonovia, Heidelberg Materials und Zalando, am Ende Beiersdorf, Bayer und FMC.

„Die beste Medizin gegen Zollangst sind gute Quartalszahlen“, sagte Jochen Stanzl, Chef-Marktanalyst von CMC Markets. „Diese erhalten Anleger heute gleich dreifach. Vonovia spricht von einer Trendwende am Immobilienmarkt, Siemens Energy zahlt wieder eine Dividende und bei der Commerzbank läuft es so gut, dass sie gleich ihre Prognose anhebt.“

„Wochenlang konnten sich Anleger darauf verlassen, dass Trumps Zölle keine tiefen Kerben in Wirtschaftsdaten oder Quartalszahlen hinterlassen. Zwar hat dieses Narrativ in der letzten Zeit Schaden genommen, da einige Unternehmen Gewinn- und Umsatzwarnungen aussprachen. Selbst die großen Unternehmen melden Milliardenschaden durch die Zölle. Allerdings sieht man, dass die Kosten der Zölle oft das grundlegende Wachstum nicht beeinflussen.“ Sie verursachten eben lediglich höhere Einmalkosten, die Margen seien dadurch kleiner als zuvor.

„Zölle scheinen aber den grundlegenden Trend bei Margen und Profitabilität nicht umzukehren“, so Stanzl. „Anleger sehen die Zollkosten als Einmaleffekte an und konzentrieren sich wieder auf das, was danach kommt.“ Da die Ausblicke der Unternehmen gut aussehen, werde gekauft. Der Dax erobere die 24.000 Punkte zurück und damit genau die Marke, an der am Freitag der Ausverkauf losgegangen war.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Mittwochmorgen etwas schwächer: Ein Euro kostete 1,1572 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8642 Euro zu haben.

Der Ölpreis sank unterdessen: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete gegen 9 Uhr deutscher Zeit 68,07 US-Dollar; das waren 69 Cent oder 1,0 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.


Foto: Frankfurter Börse (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Auftragseingang der Industrie im Juni gesunken

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Stahlproduktion (Archiv), via dts NachrichtenagenturWiesbaden (dts Nachrichtenagentur) – Der reale Auftragseingang im Verarbeitenden Gewerbe in Deutschland ist im Juni 2025 gegenüber Mai saison- und kalenderbereinigt um 1,0 Prozent gesunken. Ohne die Berücksichtigung von Großaufträgen war der Auftragseingang um 0,5 Prozent höher als im Vormonat, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Angaben am Mittwoch mit.

Im weniger volatilen Dreimonatsvergleich lag der Auftragseingang im 2. Quartal 2025 um 3,1 Prozent höher als im 1. Quartal, ohne Großaufträge stieg er um 0,1 Prozent. Im Mai sank der Auftragseingang nach Revision der vorläufigen Ergebnisse gegenüber April um 0,8 Prozent (vorläufiger Wert: -1,4 Prozent). Die vergleichsweise hohe Revision ist auf einen nachgemeldeten Großauftrag im Sonstigen Fahrzeugbau zurückzuführen.

Die negative Entwicklung der Auftragseingänge im Verarbeitenden Gewerbe im Juni 2025 ist auf ein für den Monat Juni niedriges Niveau an Neuaufträgen im Sonstigen Fahrzeugbau (Flugzeuge, Schiffe, Züge, Militärfahrzeuge; saison- und kalenderbereinigt -23,1 Prozent zum Vormonat) zurückzuführen. Auch die Rückgänge des Auftragseingangs in der Automobilindustrie (-7,6 Prozent) und in der Herstellung von Metallerzeugnissen (-12,9 Prozent) beeinflussten das Gesamtergebnis negativ. Positiv wirkte sich hingegen der Anstieg des Auftragseingangs im Bereich Herstellung von elektrischen Ausrüstungen (+23,5 Prozent) aus.

Bei den Investitionsgütern sank der Auftragseingang im Juni 2025 um 5,3 Prozent gegenüber dem Vormonat. Bei den Konsumgütern stieg der Auftragseingang im Juni 2025 um 0,5 Prozent, bei den Vorleistungsgütern stieg der Auftragseingang um 6,1 Prozent.

Die Auslandsaufträge gingen im Juni 2025 um 3,0 Prozent zurück. Dabei stiegen die Aufträge aus der Eurozone um 5,2 Prozent, die Aufträge von außerhalb der Eurozone gingen hingegen um 7,8 Prozent zurück. Die Inlandsaufträge stiegen um 2,2 Prozent.

Der reale Umsatz im Verarbeitenden Gewerbe war nach vorläufigen Angaben im Juni saison- und kalenderbereinigt 0,9 Prozent höher als im Vormonat. Im Vergleich zum Vorjahresmonat war der Umsatz kalenderbereinigt 1,2 Prozent geringer. Für Mai ergab sich nach Revision der vorläufigen Ergebnisse ein Rückgang von 1,8 Prozent gegenüber April (vorläufiges Ergebnis: -1,9 Prozent), so die Statistiker.


Foto: Stahlproduktion (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Berlins SPD-Fraktionschef fordert neuen Mietendeckel

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Raed Saleh (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Angesichts stark steigender Neuvermietungspreise in Deutschland fordert der Vorsitzende der Berliner SPD-Fraktion, Raed Saleh, vom Bund die rechtliche Möglichkeit zur Einführung eines Mietendeckels. „Der Bund muss uns eine Öffnungsklausel im Mietrecht geben, damit die Länder selbst einen Mietendeckel einführen können“, sagte Saleh dem „Tagesspiegel“.

Schon einmal hatte das Land auf diese Weise versucht, den Anstieg der Mietpreise zu stoppen, scheiterte wegen der fehlenden rechtlichen Zuständigkeit beim Mietrecht jedoch vor dem Bundesverfassungsgericht. Das Instrument sei nicht gescheitert, erklärte Saleh nun. „Nur der Weg dahin ist uns aktuell als Land versperrt.“

Wegen der Entwicklungen auf dem Mietmarkt sei es „unsere verdammte Pflicht, regulierend einzugreifen“, sagte der Sozialdemokrat und nahm dabei auch seinen Koalitionspartner CDU in die Pflicht: „Wir hören von der CDU im Bund und in Berlin immer nur, der Markt könne alles regeln. Aber diese Idee geht an der Wirklichkeit vorbei. Die Mieter können nicht mehr“, sagte Saleh.


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Bericht: Audi plant erstes eigenes US-Werk

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Audi (Archiv), via dts NachrichtenagenturIngolstadt (dts Nachrichtenagentur) – Audi plant nach der Zoll-Einigung zwischen der Europäischen Union und den USA offenbar, ein Werk in den Vereinigten Staaten zu errichten. Im Unternehmen werde der Bau eines „Zwillingswerks“ in Chattanooga favorisiert, wo Volkswagen bereits eine Fabrik hat, berichtet das „Handelsblatt“ unter Berufung auf drei Personen mit Kenntnis der Vorgänge. Der Standort hätte den Vorteil, dass Pläne sowie logistische Infrastruktur von VW übernommen werden könnten, was die Bauzeit und die Kosten senken würde.

Gesichert ist die „billigste Lösung“ allerdings nicht. Aktuell verhandelt VW-Chef Oliver Blume dem Bericht zufolge mit der US-Regierung, um künftige Investitionen mit den Zöllen verrechnen zu können. Damit würde die Zolllast sinken, je mehr VW in den USA investiert. Am wahrscheinlichsten gilt daher, dass Audi ein US-Werk an einem völlig neuen Standort errichtet. Audi bestätigte dem „Handelsblatt“, die Produktion stärker zu lokalisieren. „Dazu prüfen wir derzeit verschiedene Szenarien“, teilte Audi mit. Noch in diesem Jahr soll eine Entscheidung fallen.

Das geplante US-Werk wird wohl Folgen für den Standort Mexiko haben. Von dort liefert Audi seinen US-Bestseller Q5. Aus Aufsichtsratskreisen des VW-Konzerns heißt es, dass aktuell geprüft werde, das neueste Audi-Werk komplett oder teilweise an die VW-Marke Cupra zu übergeben.

Gekoppelt an die US-Investitionen ist eine neue Wachstumsstrategie, die Audi-Chef Gernot Döllner im September präsentieren will. Insidern zufolge plant Döllner, den US-Absatz von unter 200.000 auf deutlich über 300.000 Einheiten zu steigern. Weltweit will Audi mittelfristig 2,2 bis 2,3 Millionen Fahrzeuge verkaufen.


Foto: Audi (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Wirtschaftsweise Grimm kritisiert Rentenpaket

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Veronika Grimm (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Wirtschaftsweise Veronika Grimm hat massive Kritik am Gesetzentwurf der Bundesregierung zum Rentenpaket geübt, das am Mittwoch vom Kabinett beschlossen werden soll. „Die Bundesregierung hat den Ernst der Lage offensichtlich immer noch nicht begriffen“, sagte Grimm der „Rheinischen Post“ (Mittwochsausgabe).

„Die aktuell von der Bundesregierung geplanten Reformen erreichen keine wesentlichen Verbesserungen mit Blick auf die Nachhaltigkeit der Rentenversicherung oder verschlechtern die Situation sogar“, so das Mitglied im Wirtschafts-Sachverständigenrat der Bundesregierung. „Insbesondere die Ausweitung der Mütterrente und die Haltelinie erhöhen die Ausgaben deutlich. Dies belastet den Bundeshaushalt und erhöht die Lohnnebenkosten“, warnte Grimm. „Diese Entwicklungen sind völlig kontraproduktiv in einer Zeit, in der Deutschland dringend Wachstum braucht“, kritisierte die Erlanger Ökonomin und Aufsichtsrätin bei Siemens Energy.

Sie warb für Reformen, die letztlich Rentenkürzungen entsprechen würden. „Die notwendigen Maßnahmen sind seit langem beschrieben: Kopplung des Rentenzugangsalters an die längere Lebenserwartung, Kopplung des Anstiegs der Bestandsrenten an die Inflation statt an die Löhne, Wiedereinführung des Nachhaltigkeitsfaktors“, sagte sie. „Darüber hinaus sollte man Anpassungen vornehmen, um den Anstieg des Bundeszuschusses zur gesetzlichen Rentenversicherung zu dämpfen: Verzicht auf die Mütterrente, Abschaffung der Rente ab 63, Anpassungen bei der Systematik der Witwenrenten“, so Grimm.


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Regierungsfraktionen drängen auf Stromsteuersenkung für alle

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Sepp Müller (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Vertreter der Regierungsfraktionen im Bundestag dringen darauf, im Rahmen der Haushaltsverhandlungen doch noch eine Stromsteuersenkung für alle Verbraucher zu ermöglichen. „Die Möglichkeit einer breit angelegten Senkung der Stromsteuer besteht weiterhin“, sagte Unionsfraktionsvize Sepp Müller (CDU) den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Mittwochausgaben). „In einem Bundeshaushalt von 500 Milliarden Euro lässt sich durchaus ein Prozent Einsparpotenzial realisieren.“

Das Vorhaben sei Bestandteil der Koalitionsvereinbarung und von allen drei Regierungsparteien im Wahlkampf zugesagt worden, so Müller. „Öffnen sich finanzielle Spielräume, ist eine Umsetzung geboten.“

Ähnlich äußerte sich die energiepolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, Nina Scheer. „Nach wie vor gilt, dass der Koalitionsvertrag eine Stromsteuersenkung sofort, für alle, auf das europäische Mindestmaß vorsieht“, sagte sie den Funke-Zeitungen. „Das sollte dann auch umgesetzt werden und kann durch die nun vorgesehenen Entlastungen bei den Netzentgelten nicht ersetzt, sondern nur ergänzt werden.“

Auch diese seien Programm, sagte Scheer. „Gerade für die Wärmewende wäre es kontraproduktiv, einseitig bei Gas zu entlasten, bei Strom aber nicht.“ Während die Stromsteuersenkung für Privatverbraucher bisher nicht kommen soll, will die Koalition Gaskunden durch eine Übernahme der Gasspeicherumlage entlasten.


Foto: Sepp Müller (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Rotes Kreuz kritisiert geringes Taschengeld bei Freiwilligendiensten

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DRK-Logistikzentrum (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Präsidentin des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), Gerda Hasselfeldt, hat die Sätze beim Taschengeld für Teilnehmer des Bundesfreiwilligendienstes (BFD) und des Freiwilligen Sozialen Jahres (FSJ) als zu gering kritisiert.

Da die Einführung eines Pflichtdienstes mit „rechtlichen strukturellen und finanziellen Hürden“ verbunden sei, müsse man Freiwilligendienste stärken, sagte Hasselfeldt den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Mittwochausgaben). „Diese sind momentan nicht besonders attraktiv und angesichts eines Taschengelds von 150 bis 300 Euro im Monat oft nur eine Angelegenheit für Kinder von finanziell gut aufgestellten Eltern“, sagte Hasselfeldt.

Die Präsidentin des Roten Kreuzes forderte, dass sich die Höhe des Taschengeldes am Bafög-Satz orientieren solle. Zusätzliche Attraktivität könne man schaffen, indem man „zum Beispiel ein Deutschlandticket dazu bekommt und man könnte bundesweit identische Vorgaben machen, was die Anerkennung eines solchen Dienstes für Studienplätze angeht“.

Im Zuge der von Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) geplanten Reform des freiwilligen Wehrdiensts plädierte Hasselfeldt für einen Hinweis auf den Freiwilligendienst. „Wenn Verteidigungsminister Pistorius jetzt alle 18-Jährigen anschreiben will, dann wünsche ich mir wenigstens einen Satz zum Freiwilligendienst.“

Freiwilligendienste seien nicht nur für die Gesellschaft, sondern auch für die Jugendlichen wichtig, sagte die DRK-Präsidentin. „Viele sind bereit, nach einem solchen Dienst eine Ausbildung im sozialen Bereich zu machen, können sich persönlich entwickeln – und viele arbeiten später auch ehrenamtlich.“


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Städtetag fürchtet Hängepartie bei Deutschlandticket-Finanzierung

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Bushaltestelle (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Deutsche Städtetag hat vor einer „Hängepartie“ beim Deutschlandticket wegen einer unklaren Finanzierung für das kommende Jahr gewarnt. „Wenn das Regionalisierungsgesetz vom Bund und damit die Finanzierung des Deutschlandtickets so bleiben, stehen uns wieder Wochen und Monate des Bangens ins Haus“, sagte Christian Schuchardt, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städtetages, den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Mittwochausgaben).

Seit der Einführung des Deutschlandticket stehe die Finanzierung des Tickets auf tönernen Füßen, so Schuchardt. „Die 1,5 Milliarden Euro, die Bund und Länder bisher jeweils pro Jahr zuschießen, decken zusammen mit den Ticketeinnahmen nicht die Kosten, die den Verkehrsträgern entstehen.“ Der tatsächliche Ausgleichsbedarf liege mindestens bei 3,6 Milliarden Euro pro Jahr.

„Das Ticket bleibt so erneut ein Provisorium“, kritisierte Schuchardt. Der Bund sage das Ticket zu, wolle aber für die Mehrkosten nicht aufkommen. Die Länder würden Mehraufwendungen ebenfalls ablehnen. Zudem seien im Haushaltsentwurf 2026 die Bundesmittel für das Deutschlandticket nicht berücksichtigt.

„Damit ist das Ticket auch für 2026 in keiner Weise gesichert“, sagte Schuchardt. Man wolle die „Erfolgsgeschichte Deutschlandticket“ fortschreiben, sagte er. „Aber es droht schon wieder eine Hängepartie mit Ansage.“

Der Städtetag fordert ein langfristiges Finanzierungsmodell für das Deutschlandticket. „Das muss die neue Bundesregierung gemeinsam mit den Ländern liefern“, führt Schuchardt aus. Die Städte und ihre Verkehrsunternehmen bräuchten Planungssicherheit und endlich eine dauerhaft abgesicherte Finanzierung. „Dazu gehört auch ein verlässlicher Rahmen, die Einnahmen gerecht zu verteilen und die Defizite vollständig und zeitnah auszugleichen.“

Die Städte und Verkehrsunternehmen müssten sich genauso auf das Angebot verlassen können, wie die 14 Millionen Kunden, so Suchardt. Das sogenannte Regionalisierungsgesetz soll an diesem Mittwoch in das Bundeskabinett kommen.


Foto: Bushaltestelle (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Jusos wollen mehr Umverteilung im Rentensystem

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Philipp Türmer (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Vorsitzende der Jungsozialisten in der SPD, Philipp Türmer, hat mit Blick auf die geplanten Beschlüsse zur Rentenpolitik am Mittwoch im Kabinett mehr Umverteilung im System gefordert. Nötig seien „höhere Löhne und die Einbeziehung aller Berufsgruppen, also auch Beamte, Bundestagsabgeordnete und Selbstständige, in die gesetzliche Rente“, sagte Türmer dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (Mittwochausgaben).

Außerdem benötige man mehr Umverteilung und hohe Kapitalerträge müssten endlich einen Beitrag zur Sicherung der Altersvorsorge leisten. „Die durchschnittliche Rente liegt aktuell nur etwa 200 Euro oberhalb der Armutsgrenze“, kritisierte Türmer.

Die Sprecherin der Grünen Jugend, Jette Nietzard, mahnte ebenfalls tiefergreifende Reformen an. „Weil sich niemand an eine echte Rentenreform traut, werden die Interessen der Großeltern gegen die ihrer Enkel ausgespielt“, sagte sie den Zeitungen. „Die Kosten des demografischen Wandels müssen aber nicht nur nach Alter, sondern nach Vermögen und Leistungsfähigkeit verteilt werden. Unsere Rentenpolitik ist kein Generationen- sondern ein Verteilungskonflikt.“

Die Rentenlücke müsse mit den privaten Milliardenvermögen in diesem Land geschlossen werden, so Nietzard. Geld sei genug vorhanden. Das Kabinett will das Rentenniveau bis 2031 bei 48 Prozent des Durchschnittseinkommens festsetzen und die Mütterrente ausweiten.


Foto: Philipp Türmer (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Grüne begrüßen geplante Stabilisierung des Rentensystems

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Andreas Audretsch (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Grünen begrüßen die geplante Stabilisierung des Rentensystems. „Eine gute Rente im Alter ist Vertrauenssache, alle müssen sich darauf verlassen können“, sagte Grünen-Fraktionsvize Andreas Audretsch der „Rheinischen Post“ (Mittwochausgabe) anlässlich des Kabinettsbeschlusses zum Rentenpaket an diesem Mittwoch.

„Das gilt für ältere genau wie für heute junge Menschen. Generationen gegeneinander aufzuwiegeln ist falsch. Was es braucht, sind grundsätzliche Reformen und eine faire Finanzierung“, erklärte er. „Die Stabilisierung des Rentenniveaus bei 48 Prozent ist richtig.“

Wer das ablehne, trage Verantwortung dafür, „dass gerade Frauen und Menschen im Osten in Altersarmut rutschen“, sagte der Grünen-Politiker. „Das sät Wut und Unverständnis. Das darf nicht passieren“, so Audretsch.

„Mütter fair zu behandeln und vor Armut zu schützen sollte eine Selbstverständlichkeit sein. Mit einer Garantierente würden wir Grüne viele Mütter sogar noch deutlich besser stellen als die CSU“, sagte er. Wichtig sei bei allen Vorschlägen aber, „dass die langfristige Finanzierung der Rente gesichert ist, ohne dass die Beiträge durch die Decke knallen“. Audretsch forderte hier vor allem Reformen in der privaten Altersvorsorge.


Foto: Andreas Audretsch (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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