Freitag, November 6, 2026
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Umfrage: Viele Händler haben Probleme bei Social-Media-Marketing

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Junge Frau mit Smartphone (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Fast die Hälfte der deutschen Handelsunternehmen, die ein Social-Media-Profil betreiben, hat Probleme damit, regelmäßig Inhalte zu teilen. Zu diesem Ergebnis kommt eine am Mittwoch veröffentlichte Umfrage des IT-Branchenverbands Bitkom.

Neben den regelmäßigen Posts haben die Unternehmen demnach auch Schwierigkeiten bei der Erstellung interessanter Inhalte (34 Prozent) und bei der kontinuierlichen Kanalbetreuung (23 Prozent). Während rund 35 Prozent die Verfälschung der Kennzahlen durch Fakeprofile problematisieren, ergeben sich auch im Umgang mit echten Nutzern Probleme. So geben 41 Prozent der Händler an, dass der Umgang mit negativen Kommentaren zu den größten Herausforderungen bei der Nutzung dieser Kanäle zählt.

Insgesamt ist sich fast die Hälfte der Händler darüber einig, dass der Aufwand für Social-Media-Marketing oft in keinem Verhältnis zum Geschäftserfolg steht (46 Prozent). Zugleich ist der Einsatz von bezahlter Werbung auf sozialen Plattformen jedoch viele Firmen unverzichtbar geworden (42 Prozent).

Für die Erhebung befragte Bitkom Research telefonisch 505 Unternehmen aus Groß-, Einzel- und Kraftfahrzeughandel ab zehn Beschäftigten in Deutschland, darunter 298 Unternehmen, die ein Profil in den sozialen Medien haben. Die Befragung fand im Zeitraum von der elften bis zur 19. Kalenderwoche 2025 statt.


Foto: Junge Frau mit Smartphone (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Bund erwartet keine direkten Folgen durch Stuttgart-21-Urteil

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Stuttgart-21-Baustelle am Stuttgarter Hauptbahnhof, via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Das Bundesverkehrsministerium erwartet vorerst nicht, dass sich das Urteil des Verwaltungsgerichtshofs Baden-Württemberg zu Stuttgart 21 auf den Bund auswirken wird. „Für den Bund ergeben sich erst mal keine Folgen, weil wir nicht projektbeteiligt sind an Stuttgart 21“, sagte ein Sprecher am Mittwoch in Berlin auf Anfrage der dts Nachrichtenagentur.

„Das heißt, auch die finanziellen Beiträge des Bundes sind vertraglich gedeckelt, auf 497 Millionen Euro aus der Leistungs- und Finanzierungsvereinbarung und noch mal 169 Millionen aus dem GVFG.“ Hier bestehe eine vertragliche Deckelung. „Das heißt, hier entstehen keine weiteren finanziellen Verpflichtungen für den Bund.“

Laut Bahn sei das Urteil zudem im Rahmen der kaufmännischen Risiken bereits in die mittelfristige Finanzplanung des Unternehmens aufgenommen worden, „sodass sich auch hier keine Verzögerungen für den Projektablauf an sich, als auch für andere Großprojekte ergeben sollten“, so der Sprecher.

Der VGH hatte am Vortag entschieden, dass die Deutsche Bahn die milliardenschweren Mehrkosten des Bahnprojekts Stuttgart 21 alleine tragen muss.


Foto: Stuttgart-21-Baustelle am Stuttgarter Hauptbahnhof, via dts Nachrichtenagentur

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Über 1.000 antisemitische Straftaten im ersten Quartal 2025

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Mahnwache vor der Synagoge (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Zahl antisemitischer Straftaten in Deutschland ist anhaltend hoch. Allein im ersten Quartal 2025 registrierte das Bundeskriminalamt (BKA) insgesamt 1.047 Straftaten, darunter 27 Gewalttaten und 422 Fälle von Volksverhetzung, wie aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Linksfraktion im Bundestag hervorgeht, über die die „Welt“ berichtet.

Die meisten Fälle wurden dem Phänomenbereich „Politisch motivierter Kriminalität – rechts“ zugeordnet: elf Gewalt- und 554 sonstige Straftaten. Insgesamt 267 Straftaten und sechs Gewaltdelikte wurden aus „ausländischer Ideologie“ der Tatverdächtigen begangen, 145 Straftaten und fünf Gewalttaten aus „religiöser Ideologie“. Einer linken Motivation der mutmaßlichen Täter fallen demnach 15 Straftaten zu. 66 Taten und fünf Gewaltdelikte fallen unter „sonstige Zuordnung“. Stichtag der Erhebung war laut Bundesinnenministerium der 30. Juni 2025.

Die Fälle zeigen ein breites Spektrum an Delikten, darunter Sachbeschädigung, Bedrohung, Beleidigung sowie mehrere Fälle von Körperverletzung oder gar gefährlicher Körperverletzung. In Berlin und Coburg soll es je einen Mordversuch gegeben haben. Hinzu kommen diverse Fälle des Zeigens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen, wie das Hakenkreuz oder Kennzeichen der Hamas.

Im Jahr 2024 registrierte das BKA insgesamt 6.560 judenfeindliche Straftaten, darunter 178 Gewalttaten, 1.438 Propagandadelikte und 3.128 Volksverhetzungen, wie aus der Antwort auf die Linke-Anfrage hervorgeht. Die BKA-Zahlen sind vorläufig und wachsen in der Regel durch Nachmeldungen erheblich an. So listete das Bundesinnenministerium auf die Linke-Anfrage im Mai 2024 noch 793 Straftaten auf, Stand 30. Juni desselben Jahres war die Zahl auf 1.759 gestiegen. Die Linksfraktion fragt die Zahlen für jedes Quartal seit 2008 an.

Die anhaltend hohe Zahl judenfeindlicher Straftaten sei alarmierend, für Juden, „aber kaum überraschend“, sagte Josef Schuster, Präsident des Zentralrats der Juden. Vielmehr machten sie das Ausmaß an Anfeindungen und Hass greifbar, das Juden tagtäglich entgegenschlage. „Seit dem 7. Oktober 2023 beobachten wir eine dramatische Zuspitzung des Antisemitismus in Deutschland“, so Schuster.

„Neben den Straftaten aus dem rechtsextremen Spektrum – einem Milieu, das längst nicht mehr am Rand unserer Gesellschaft steht, sondern über seinen parlamentarischen Arm salonfähig geworden ist -, nimmt der islamistisch motivierte Antisemitismus immer weiter zu“, sagte Schuster mit Bezug auf die AfD und islamistische Gruppen. „Diese Radikalisierung darf nicht zur neuen Normalität werden.“ Schuster forderte entschiedenes Handeln gegen den Judenhass. „Was wir jetzt brauchen, ist keine Betroffenheitsrhetorik, sondern einen Staat, der konsequent durchgreift und antisemitische Straftaten in allen Erscheinungsformen bekämpft“, so der Zentralratspräsident.

Die Linke erklärte Maßnahmen gegen Judenhass für dringend notwendig. „Jede antisemitische Straftat ist eine zu viel, und es passiert viel zu wenig, um Antisemitismus wirksam zu bekämpfen“, sagte Bünger der „Welt“. „Besonders wichtig wären verlässlich finanzierte Bildungsinitiativen sowie Beratungsangebote für Betroffene von antisemitischen Anfeindungen und Gewalttaten.“ Hierbei passiere zu wenig, die Zivilgesellschaft stehe als Trägerin jener Projekte und Angebote „stärker unter Druck als je zuvor“.

Bünger forderte zudem einen anderen Umgang mit propalästinensischen Protesten. „Was der Bekämpfung von Antisemitismus überhaupt nicht hilft, ist, wenn legitime Proteste gegen israelische Kriegsverbrechen in Gaza als antisemitisch diffamiert oder gar kriminalisiert werden“, so die Linke-Politikerin. „Ebenso schädlich ist es, wenn deutsche Politiker Antisemitismus als vermeintlich importiertes Problem bezeichnen, dem man mit einer noch härteren Ausweisungspolitik und Abschiebungen begegnen könne. Das ist eine unerträgliche Verharmlosung des europäischen Antisemitismus, der eine lange Geschichte hat und besonders des Vernichtungsantisemitismus der Nazis.“


Foto: Mahnwache vor der Synagoge (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Diesel günstiger – Benzinpreis stagniert

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Preisanzeige an Tankstelle (Archiv), via dts NachrichtenagenturStuttgart (dts Nachrichtenagentur) – Der Dieselpreis in Deutschland ist zuletzt im Vergleich zur Vorwoche gesunken. Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle Auswertung des ADAC der Kraftstoffpreise. Ein Liter Diesel kostet demnach derzeit im Schnitt 1,605 Euro und ist damit genau einen Cent günstiger als in der Vorwoche.

Der Benzinpreis hingegen ist unverändert. So kostet ein Liter Super E10 wie in der vergangenen Woche 1,668 Euro. Dabei ist der Ölpreis im selben Zeitraum deutlich gesunken. Lag Brent-Öl vor Wochenfrist noch bei einem Preis von über 72 US-Dollar je Barrel, rutschte er zuletzt um gut vier Dollar auf rund 68 US-Dollar ab. An dem Preisrückgang bemessen, hätte auch der Preis für Benzin laut ADAC sinken müssen.

Nach Einschätzungen des ADAC ist auch der Dieselpreis deutlich überteuert, da der Abstand zum Super-E10-Preis nur bei 6,3 Cent liegt.


Foto: Preisanzeige an Tankstelle (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Grüne wollen sichere Herkunftsstaaten auf den Prüfstand stellen

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Basar in Marokko (Archiv), via dts NachrichtenagenturBrüssel (dts Nachrichtenagentur) – Der Chef der deutschen Grünen-Delegation im Europäischen Parlament, Erik Marquardt, fordert die Bundesregierung nach dem jüngsten Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) dazu auf, die derzeit als sicher geltenden Herkunftsstaaten auf den Prüfstand zu stellen. „Es ist das Mindeste, was die Bundesregierung tun kann, das Urteil ernst zu nehmen und die aktuelle Liste der sicheren Herkunftsstaaten auf ihre Rechtmäßigkeit zu überprüfen“, sagte er dem Nachrichtenmagazin Focus.

Der EuGH hatte in seinem Urteil die Hürden für die Einstufung von Ländern als sogenannte „sichere Herkunftsstaaten“ erhöht. Künftig müsse die gesamte Bevölkerung eines sicheren Herkunftsstaates sicher sein, das gelte auch für Minderheiten. „Würde die Bundesregierung das Urteil ernst nehmen, müsste sie daraus Konsequenzen ziehen: Algerien, Marokko und Tunesien können keine sicheren Herkunftsstaaten werden“, so Marquardt weiter. „Wer will denn bitte ernsthaft bestreiten, dass Schwule und Lesben in diesen Ländern verfolgt werden und nicht sicher leben?“, fragte der Grünen-Politiker.

Der menschenrechtspolitische Sprecher der Grünen-Bundestagsfraktion, Max Lucks, nannte das EuGH-Urteil einen „Warnschuss für die Bundesregierung“. Er forderte: „Die Einstufung von Moldau und Georgien, wo ganze Gebiete von Russland kontrolliert werden, muss nach diesem EuGH-Urteil natürlich zurückgenommen werden.“

Auch der Migrationsrechtler und Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Migrationsrecht beim Deutschen Anwaltsverein, Thomas Oberhäuser, warnte die Bundesregierung davor, das EuGH-Urteil zu ignorieren. Er sieht eine Anpassung der aktuellen Liste ebenfalls geboten: „Dass Georgien beispielsweise weiterhin als sicherer Herkunftsstaat gilt, ist angesichts der Unterdrückung der Opposition in dem Land nicht begründbar“, sagte er. Das Berliner Verwaltungsgericht äußerte in zwei Eilbeschlüssen im März erhebliche Zweifel daran, dass Georgien als sicher gelten kann.

Union und SPD haben sich indes im Koalitionsvertrag darauf verständigt, Algerien, Marokko, Tunesien und Indien als sicher einzustufen. Um nicht auf die Stimmen des Bundesrats angewiesen zu sein, bestimmt Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) künftig sichere Herkunftsstaaten per Rechtsverordnung.


Foto: Basar in Marokko (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Sportmoderator Ulli Potofski gestorben

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der deutsche Sportmoderator Ulli Potofski ist tot. Er sei bereits am Sonntag nach schwerer Krankheit im Alter von 73 Jahren gestorben, berichtet die „Bild“ am Mittwoch.

Potofski begann seine journalistische Laufbahn 1970 bei Radio Luxemburg. 1979 ging er als Sportreporter zum WDR-Hörfunk, später war er unter anderem Sportchef bei RTL plus. Von 2006 bis zu seinem Tod arbeitete er für den Bezahlsender Sky, wobei er vor allem für die Berichterstattung über den deutschen Profifußball zuständig war. Zudem betrieb er den täglich erscheinenden Podcast „Herz, Seele, Ball“.


Foto: Ulrich „Ulli“ Potofski (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Arbeitsministerin lehnt Kürzung des Rentenniveaus kategorisch ab

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Bärbel Bas (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Arbeitsministerin Bärbel Bas (SPD) lehnt eine Kürzung des Rentenniveaus kategorisch ab. „Ich kann jetzt nicht die Renten kürzen, weil das ist eine Generation, die hat dieses Land mit aufgebaut“, sagte die SPD-Politikerin am Mittwoch im ZDF-Morgenmagazin. Menschen, die ihr Leben lang gearbeitet haben, müssen sich sicher sein, „dass sie am Ende eines langen Lebens davon auch leben können und ihren Lebensunterhalt bestreiten können“.

Um die Rente in Zukunft sicher zu gestalten, sind unter anderem die Einführung einer „Aktivrente“ sowie der sogenannten „Frühstart-Rente“ geplant. Auch die Betriebsrente müsse gestärkt werden, so Bas. „74 Prozent der Menschen im Osten haben nur die gesetzliche Rente, die haben keine Betriebsrente aufbauen können“, sagte die Sozialdemokratin.

Zudem wolle man mit der Aufhebung des sogenannten Vorbeschäftigungsverbots eine längere Arbeitszeit ermöglichen. Menschen, die in Rente gehen, könnten so bei ihrem bisherigen Arbeitgeber weiterarbeiten. „Es ist ja nicht verboten, länger zu arbeiten“, so die Ministerin. Aber für alle festzulegen, bis 70 arbeiten zu müssen, sei für viele eine Rentenkürzung, sagte Bas.


Foto: Bärbel Bas (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Digitalminister freut sich über neuen Dienstsitz

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Karsten Wildberger (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Das Digitalministerium hat einen neuen Hauptsitz gefunden. Karsten Wildberger (CDU) und seine Mitarbeiter werden in eine Dienststelle ziehen, die das Gesundheitsministerium (BMG) aufgibt.

„Das ist auch die beste Lösung für den Steuerzahler, weil das Gesundheitsministerium dort sowieso auszieht und so keine Zusatzkosten entstehen“, sagte Wildberger dem „Tagesspiegel“. Das BMG hatte in dem Neubau in der Friedrichstraße 108 in Berlin-Mitte lange seinen Sitz und war dann 2022 nach umfangreichen Sanierungsmaßnahmen in das jetzige Gebäude in der Mauerstraße gezogen.

Wildberger hatte die Entscheidung für den neuen Dienstsitz am Dienstag seinen Mitarbeitern bekannt gegeben. Zuerst hatte „Table Briefings“ darüber berichtet. „Wir werden nun sukzessive dort einziehen und hoffen, dass bis Jahresende ein erster Teil der Mitarbeiter dort arbeiten kann“, sagte Wildberger. Der Umzug soll bis zum Ende des zweiten Quartals 2026 abgeschlossen sein.

Dann kann der Digitalminister einen Großteil seines Teams unter einem Dach versammeln. „Ein Gebäude erwacht zum Leben nicht durch die Architektur, sondern durch die Menschen und das, was im Inneren passiert“, so Wildberger. Wie viele Mitarbeiter dann genau dort ihre Büros haben werden, ist noch unklar. Bislang arbeiten rund 500 Menschen für Wildberger, auch wenn der Großteil davon formal noch ihren bisherigen Häusern zugeordnet ist.


Foto: Karsten Wildberger (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Zwei Deutsche können aus Gazastreifen ausreisen

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Blick von Israel in den Gazastreifen (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Erneut können zwei Deutsche aus dem Gazastreifen ausreisen. Das sagte eine Sprecherin des Auswärtigen Amts dem „Spiegel“. Begleitet werden sie von zwei engen Familienangehörigen. Die Ausreise erfolgt demnach in enger Abstimmung mit den israelischen Behörden.

Die Gruppe werde mit dem Bus durch Israel und das Westjordanland bis nach Jordanien gebracht, hieß es. Von dort aus sollen die vier Personen mit einem Linienflug weiter nach Deutschland reisen.

Nach Informationen des „Spiegel“ sollten sie den Gazastreifen über den von Israel kontrollierten Übergang Kerem Shalom verlassen und über die Allenby-Brücke nach Jordanien einreisen, dem einzigen Übergang zum Westjordanland. Sie sind Teil einer Gruppe westlicher Ausländer, denen die israelischen Behörden die Ausreise gestattet hat.

Insgesamt sollte eine niedrige zweistellige Zahl an Personen das Gebiet verlassen können, unter ihnen Staatsangehörige aus den EU-Ländern Belgien, Frankreich, Italien und Schweden sowie aus Australien und Japan.

Die Bundesregierung setze sich mit größtem Einsatz dafür ein, dass auch die Deutschen, die seit dem 7. Oktober 2023 noch immer in der Geiselhaft der Hamas sind, freikommen, sagte die Sprecherin weiter. Die Sicherheit deutscher Staatsangehöriger habe für die Bundesregierung höchste Priorität.

„Nach Kenntnis der Bundesregierung befinden sich nunmehr nur noch sehr wenige Deutsche mit ihren Familienangehörigen im Gazastreifen.“ Die Bundesregierung setze sich kontinuierlich für ihre Ausreise ein. Die nun ausreisenden Personen seien von den zuständigen deutschen Auslandsvertretungen in Ramallah und Amman konsularisch betreut worden. Nach Informationen des „Spiegel“ befindet sich eine niedrige einstellige Zahl deutscher Staatsangehöriger im Gazastreifen.


Foto: Blick von Israel in den Gazastreifen (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Studie: Untertitel verbessern Sprachkompetenz

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Werbung für Barbie-Film (Archiv), via dts NachrichtenagenturMünchen (dts Nachrichtenagentur) – Serien und Filme mit Untertiteln verbessern die Sprachkompetenz in Englisch. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Ifo-Instituts, die Daten aus 36 europäischen Ländern und den Ergebnissen von Englischtests kombiniert hat. Länder, die englischsprachige Inhalte untertiteln, statt sie in eigener Sprache zu synchronisieren, erreichen deutlich bessere Ergebnisse in den Englischtests.

Im Schnitt liegt das Sprachniveau in Ländern mit Untertiteln mehr als eine ganze Kompetenzstufe höher. Vom Kontakt mit dem Originalton profitieren vor allem das Hörverstehen und das Sprechen. „Sprache lernt man nicht nur in der Schule, sondern vor allem im Alltag“, sagte Ifo-Forscherin Frauke Baumeister. „Untertitel sind ein einfaches, kostengünstiges Mittel, um Millionen Menschen nebenbei besseres Englisch zu vermitteln – ganz ohne zusätzlichen Unterricht.“

Ob Filme und Serien untertitelt oder synchronisiert werden, sei entscheidend dafür, wie gut die Englischkenntnisse einer Gesellschaft sind. „Hätten Deutschland und andere Synchronisationsländer früh auf Untertitel gesetzt, wäre das durchschnittliche Sprachniveau hier deutlich höher“, so Baumeister.


Foto: Werbung für Barbie-Film (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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