Magdeburg (dts Nachrichtenagentur) – Sachsen-Anhalts CDU-Landeschef und Wirtschaftsminister Sven Schulze soll als Spitzenkandidat der Union bei der Landtagswahl 2026 antreten. Wie die Partei am Donnerstag bekannt gab und damit entsprechende Berichte bestätigte, soll Schulze bei einem Wahlerfolg auf Ministerpräsident Reiner Haseloff folgen. Einen vorzeitigen Abtritt schließt der amtierende Regierungschef aber aus.
Das Ziel der Partei sei ganz klar, die Wahl zu gewinnen, sagte Schulze am Donnerstag in Magdeburg. Die Wahl der Spitzenkandidatur soll am 1. November bei einem kleinen Parteitag stattfinden. Ihm gehe es darum, „die richtigen Antworten“ auf die Zukunftsaufgaben für das Land zu finden, so Schulze. Haseloff ergänzte, dass man einen Generationswechsel durchführen wolle. Schulze genieße sein Vertrauen. Man werde im Wahlkampf „geschlossen“ dastehen, so Haseloff. Er bekräftigte zudem, dass sein designierter Nachfolger seine konsequente Ablehnung jeglicher Zusammenarbeit mit der AfD teile.
Schulze ist seit 2021 CDU-Landesvorsitzender in Sachsen-Anhalt und Wirtschaftsminister. Zuvor war der studierte Wirtschaftsingenieur von 2014 bis 2021 Mitglied des Europäischen Parlaments sowie ab 2016 erster Generalsekretär der CDU Sachsen-Anhalt. In der CDU gilt der 46 Jahre alte Schulze als Hoffnungsträger, den Regierungskurs fortsetzen zu können und zugleich für eine Verjüngung an der Regierungsspitze zu sorgen.
Haseloff ist seit 2011 Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt und mittlerweile der dienstälteste amtierende Regierungschef Deutschlands. Der 71-Jährige führte das Land durch mehrere Koalitionen, zuletzt in einem Bündnis aus CDU, SPD und FDP.
Foto: Sven Schulze und Reiner Haseloff (Archiv), via dts Nachrichtenagentur
Foto/Quelle: dts




München (dts Nachrichtenagentur) – Die Bundespolizeidirektion München hat seit der Wiedereinführung von Grenzkontrollen im September 2024 insgesamt 11.678 unerlaubte Einreisen an Bayerns Landgrenzen registriert. Das teilte die Behörde am Donnerstag mit.
Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Grünen haben mit Bedauern auf den Rückzug der Kandidatur von Frauke Brosius-Gersdorf für das Bundesverfassungsgericht reagiert. Es sei „absolut inakzeptabel und ungeheuerlich“, dass eine so angesehene Juristin „von Lügen, Desinformationen und einer hetzerischen Kampagne derart getroffen wurde“, sagten die Fraktionsvorsitzenden Katharina Dröge und Britta Haßelmann am Donnerstag.
Köln (dts Nachrichtenagentur) – Der neue Vorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Nordrhein-Westfalen, Patrick Schlüter, kritisiert die Ausbildung des Polizei-Nachwuchses.
Hamburg (dts Nachrichtenagentur) – Seit dem Machtwechsel im Dezember in Syrien sind etwa 4.000 syrische Staatsangehörige aus Deutschland in ihr Heimatland zurückgekehrt. Etwa eine Million syrische Geflüchtete waren in den letzten Jahren nach Deutschland gekommen, wie Recherchen des ARD-Politikmagazins „Panorama“ (NDR) ergeben haben.
Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj und Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) haben in ihrem bereits angekündigten Telefonat am Donnerstag lobende Worte für den US-Präsidenten gefunden.
Lübeck (dts Nachrichtenagentur) – In den ersten sieben Monaten des Jahres 2025 sind mindestens 236 Personen in Deutschland im Wasser zu Tode gekommen. Das sind 16 Menschen weniger als im gleichen Zeitraum des Vorjahres, wie aus einer am Donnerstag veröffentlichten Statistik der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) hervorgeht. Seit Beginn der Badesaison Anfang Mai ertranken in den Gewässern in Deutschland rund 150 Menschen.
Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) sieht die Ermittlungsarbeit der deutschen Polizei durch das am Donnerstag verkündete Urteil des Bundesverfassungsgerichts zum Einsatz sogenannter Staatstrojaner nicht eingeschränkt.
Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der CDU-Außenpolitiker Roderich Kiesewetter sorgt sich um die Linie in CDU und CSU gegenüber Israel. „Ich verstehe nicht, warum sich innerhalb der Union Stimmen auftun, die unsere Grundhaltung zu Israel infrage stellen, denn gerade für die Union muss gelten, in der Stunde der Bewährung eindeutig und klar für das israelische Volk und jüdisches Leben einzustehen“, sagte Kiesewetter dem „Spiegel“. Er „erwarte hier rasch klare Haltung und Orientierung von Fraktions- und Parteiführung“, so der CDU-Bundestagsabgeordnete weiter.
Frankfurt am Main (dts Nachrichtenagentur) – Bei einer großangelegten Razzia gegen einen mutmaßlichen Drogenschmuggelring haben Zoll und Polizei im Rhein-Main-Gebiet zehn Verdächtige festgenommen. Das teilten die Staatsanwaltschaft Darmstadt, das Zollfahndungsamt Frankfurt und das Hessische Landeskriminalamt am Donnerstag mit.