Samstag, November 7, 2026
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Dax startet kaum verändert – Rekordhoch bleibt in Reichweite

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Frankfurter Börse, via dts NachrichtenagenturFrankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Der Dax ist am Montag kaum verändert in die neue Woche gestartet. Gegen 9:35 Uhr wurde der deutsche Leitindex mit 24.135 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,1 Prozent im Vergleich zum Handelsschluss am Freitag. Zum Handelsstart standen die Papiere der Münchener Rück, von FMC und von Merck an der Spitze der Kursliste. Am Ende rangierten die Aktien von Rheinmetall, RWE und MTU.

„Beim Dax bleibt das Rekordhoch in Reichweite“, sagte Marktexperte Thomas Altmann von QC Partners. Seit dem erneuten Überschreiten der Marke von 24.000 Punkten habe die Zahl der Käufer allerdings deutlich abgenommen. Für ein neues Rekordhoch brauche der deutsche Leitindex dringend neue, überzeugte Anleger.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Montagmorgen etwas stärker: Ein Euro kostete 1,1652 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8582 Euro zu haben.

Der Ölpreis sank unterdessen: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete gegen 9 Uhr deutscher Zeit 66,13 US-Dollar; das waren 46 Cent oder 0,7 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.


Foto: Frankfurter Börse, via dts Nachrichtenagentur

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Beherbergungsbetriebe verbuchen neuen Übernachtungsrekord

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Hotelzimmer (Archiv), via dts NachrichtenagenturWiesbaden (dts Nachrichtenagentur) – Die Beherbergungsbetriebe in Deutschland haben im ersten Halbjahr 2025 einen neuen Übernachtungsrekord verzeichnet. Insgesamt verbuchten sie 223,3 Millionen Übernachtungen, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Montag mit.

Das waren 0,1 Prozent mehr als im 1. Halbjahr 2024 – dem bisherigen Rekordhalbjahr. Dabei legten die Übernachtungen inländischer Gäste um 0,8 Prozent auf 187,0 Millionen zu, während sie bei Gästen aus dem Ausland um 3,2 Prozent auf 36,4 Millionen zurückgingen.

Im Juni 2025 zählten die Betriebe 3,8 Prozent mehr Übernachtungen als im Vorjahresmonat. Das waren 50,5 Millionen Übernachtungen in- und ausländischer Gäste. Deutlich zugelegt haben dabei die Übernachtungen inländischer Gäste. Ihre Zahl stieg um 7,4 Prozent auf 42,8 Millionen. Ein Grund dürfte laut Destatis sein, dass die Pfingstferien in einigen Bundesländern 2025 überwiegend im Juni lagen, im Jahr zuvor dagegen im Mai.

Die Zahl der Übernachtungen von Gästen aus dem Ausland sank dagegen um 12,7 Prozent auf 7,6 Millionen. Hier wirkte sich aus, dass im Juni 2024 die Fußball-Europameisterschaft in Deutschland viele internationale Besucher angezogen hatte.


Foto: Hotelzimmer (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Zahl beantragter Regelinsolvenzen im Juli deutlich gestiegen

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Amtsgericht (Archiv), via dts NachrichtenagenturWiesbaden (dts Nachrichtenagentur) – Die Zahl der beantragten Regelinsolvenzen in Deutschland ist im Juli 2025 um 19,2 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat gestiegen. Das ist die höchste Zuwachsrate seit Oktober 2024 (+22,9 Prozent), wie aus den vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) hervorgeht. Bei den Ergebnissen ist zu berücksichtigen, dass die Anträge erst nach der ersten Entscheidung des Insolvenzgerichts in die Statistik einfließen. Der tatsächliche Zeitpunkt des Insolvenzantrags liegt in vielen Fällen annähernd drei Monate davor.

Für Mai 2025 meldeten die Amtsgerichte nach endgültigen Ergebnissen 2.036 beantragte Unternehmensinsolvenzen. Das waren 5,3 Prozent mehr als im Mai 2024. Die Forderungen der Gläubiger aus den im Mai 2025 gemeldeten Unternehmensinsolvenzen bezifferten die Amtsgerichte auf rund 3,2 Milliarden Euro. Im Mai 2024 hatten die Forderungen bei rund 3,4 Milliarden Euro gelegen.

Bezogen auf 10.000 Unternehmen gab es im Mai 2025 in Deutschland insgesamt 5,9 Unternehmensinsolvenzen. Die meisten Insolvenzen je 10.000 Unternehmen entfielen auf den Wirtschaftsabschnitt Verkehr und Lagerei mit 10,9 Fällen. Danach folgten das Baugewerbe mit 9,4 Fällen sowie das Gastgewerbe mit 9,0 Insolvenzen je 10.000 Unternehmen.

Im Mai 2025 gab es zudem 6.605 Verbraucherinsolvenzen. Damit stieg deren Zahl um 16,1 Prozent gegenüber Mai 2024.


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Beamtenbund drängt auf Anhebung der Beamtenbesoldung

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Justizvollzugsbeamter (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Bundesvorsitzende des Deutschen Beamtenbundes (DBB), Volker Geyer, drängt auf höhere Gehälter für Bundesbeamte. „Wir brauchen eine Anhebung der Grundgehälter“, sagte Geyer der FAZ.

Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) müsse sich zeitnah zur Übertragung der Tarifergebnisse der Arbeitnehmer auf die Bundesbeamten äußern, sagte Geyer. Und er müsse die Besoldung an die Vorgaben des Bundesverfassungsgerichts anpassen. „Karlsruhe hat schon 2020 entschieden, dass die Besoldung nicht mehr verfassungskonform ist.“

Die hergebrachten Grundsätze des Berufsbeamtentums seien im Grundgesetz geschützt. Dazu gehöre auch die Altersversorgung. Der Staat erwarte von den Beamten besondere Loyalität und verwehre ihnen das Streikrecht. „Dafür ist er umgekehrt zu besonderer Fürsorge verpflichtet“, sagte der DBB-Vorsitzende. Das gelte umso mehr, da der Gesetzgeber ständig neue Aufgaben erfinde, ohne Personal dafür bereitzustellen.

Geyer kritisiert außerdem einen Vorstoß von Arbeitsministerin Bärbel Bas (SPD): „Wenn Bärbel Bas meint, ohne triftigen Grund das Berufsbeamtentum infrage zu stellen, muss sie mit meinem Widerstand rechnen.“ Frau Bas blende aus, dass mit Überführung der Beamten in die Rentenversicherung kein Problem unseres Sozialsystems gelöst wäre. „Stattdessen kämen auf den Staat jährliche Mehrkosten von 27 Milliarden Euro zu, die nicht zu stemmen sind“, so Geyer.


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Selbständige rechnen mit schlechteren Geschäften

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Computer-Nutzerin (Archiv), via dts NachrichtenagenturMünchen (dts Nachrichtenagentur) – Das Geschäftsklima bei den Selbständigen und Kleinstunternehmen in Deutschland hat sich im Juli verschlechtert. Der Jimdo-Ifo-Geschäftsklimaindex sank von -15,7 Punkten im Juni auf jetzt -16,9 Zähler, wie das Ifo-Institut am Montag mitteilte.

Außerdem gaben 43,6 Prozent der befragten Selbständigen an, zu wenig Aufträge zu haben. Das sind zwar weniger als im April (48,4 Prozent), doch der Anteil liegt weiterhin deutlich über dem der Gesamtwirtschaft (36,7 Prozent). „Trotz der leichten Entspannung ist die Auftragslage für viele Selbständige weiterhin kritisch. Sie stehen unter erheblichem wirtschaftlichem Druck“, sagte Ifo-Expertin Katrin Demmelhuber.

Bedenklich ist, dass die Selbständigen im Juli ihre laufenden Geschäfte häufiger negativ bewerteten und ihre Erwartungen nach unten korrigierten. Insbesondere die Dienstleister bewerteten im Juli ihre aktuelle Geschäftslage nur noch vereinzelt positiv, während ihre Erwartungen zunehmend pessimistisch ausfielen. Vor dem Hintergrund der schlechteren Auftragslage rechnen mehr Befragte mit sinkenden Umsätzen. Auch im Einzelhandel verschlechterte sich das Geschäftsklima deutlich. Besonders die Geschäftserwartungen trübten sich ein; zusätzlich bewerten viele Selbständige auch ihre laufenden Geschäfte angesichts gesunkener Umsätze negativer.


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Maschinenbauer Trumpf expandiert im Chipgeschäft

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Container (Archiv), via dts NachrichtenagenturDitzingen (dts Nachrichtenagentur) – Der Laserspezialist Trumpf bündelt sein Angebot für die Chipindustrie und strebt zweistellige Zuwachsraten an.

„Wir sehen bei Halbleitern große Wachstumschancen“, sagte Technikvorstand Berthold Schmidt dem „Handelsblatt“. Erstmals habe der Laserspezialist sein Know-how zu Halbleitern aus allen Bereichen zusammengeführt. Schmidt: „So positionieren wir uns noch klarer als bisher als Ausrüster für die Chipindustrie.“

Vom neuen Fokus auf Chips verspricht sich Schmidt einen kräftigen Schub für das Familienunternehmen: „Wir rechnen im Mittel mit einem jährlichen Wachstum im Halbleitergeschäft von rund zehn Prozent bis 2030.“ Der Umsatz mit der Halbleiterindustrie habe bei der letzten Bilanzvorlage vor einem Jahr rund eine Milliarde Euro betragen. Das entspricht rund einem Fünftel des gesamten Umsatzes.


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Auch Australien will Palästinenserstaat anerkennen

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Anthony Albanese (Archiv), via dts NachrichtenagenturCanberra (dts Nachrichtenagentur) – Nach mehreren westlichen Staaten hat auch Australiens Premierminister Anthony Albanese angekündigt, bei der UN-Generalversammlung im September einen palästinensischen Staat offiziell anerkennen zu wollen. Dies werde auf den Zusagen beruhen, die Australien von der Palästinensischen Autonomiebehörde erhalten habe, sagte Albanese am Montag.

In den letzten Wochen hatten unter anderem bereits Großbritannien, Frankreich und Kanada angekündigt, dass sie einen palästinensischen Staat anerkennen werden. Er habe die Entscheidung Australiens mit dem britischen Premierminister Keir Starmer, dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron, dem neuseeländischen Premierminister Christopher Luxon und dem japanischen Premierminister Shigeru Ishiba besprochen, so Albanese. Außerdem habe er bereits mit dem israelischen Premierminister Benjamin Netanjahu sowie Palästinenserpräsident Mahmud Abbas gesprochen.

„Eine Zwei-Staaten-Lösung ist die beste Hoffnung der Menschheit, den Kreislauf der Gewalt im Nahen Osten zu durchbrechen und den Konflikt, das Leid und den Hunger in Gaza zu beenden“, sagte der Premierminister. Die Hamas dürfe in einem Palästinenserstaat aber keine Rolle spielen. „Dies ist eine der Verpflichtungen, die Australien von Präsident Abbas und der Palästinensischen Autonomiebehörde gefordert und erhalten hat“, sagte Albanese.


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Ärztekammer-Präsident warnt vor Medikamentenverschwendung

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Tabletten (Archiv), via dts NachrichtenagenturDüsseldorf (dts Nachrichtenagentur) – Der Präsident der Ärztekammer Westfalen-Lippe, Johannes Albert Gehle, kritisiert die Medikamentenverschwendung in Deutschland. „Tonnen von Medikamenten landen zwar beim Patienten, aber nicht im Patienten“, sagte Gehle der „Westdeutschen Allgemeinen Zeitung“. Man gebe viel Geld aus für Medikamente, die nie genommen werden.

Arzneien in Tagespackungen oder individuelle Kombipräparate könnten eine Lösung für dieses Problem sein, so der Mediziner. Viele Patienten würden in Praxen geradezu fordern, mit einem Rezept in der Hand nach Hause gehen und nicht nur mit dem Ratschlag, zum Beispiel einen Wickel zu machen. „Auch deswegen werden uns in der nächsten Grippesaison wieder die Fiebersäfte ausgehen“, warnte Gehle.


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Google gegen Deepseek-Sperre

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Google-Logo (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Google will die chinesische KI-App Deepseek nicht aus dem App-Store in Deutschland entfernen. Das berichtet der Fachdienst „Tagesspiegel Background“ (Montagsausgabe).

Die Berliner Datenschutzbeauftragte Meike Kamp hatte die App Ende Juni als „rechtswidrigen Inhalt“ gemeldet und entsprechende Schritte gefordert. „Google hat uns informiert, dass sie zum jetzigen Zeitpunkt keine Maßnahmen ergreifen werden“, sagte eine Sprecherin der Datenschutzbeauftragten. „Derzeit prüfen wir die Antwort und unsere rechtlichen Möglichkeiten.“ Apple habe bislang nicht inhaltlich geantwortet. Auch dort ist die App weiter verfügbar.

Für die Berliner Datenschutzbeauftragte ist die Übermittlung von Nutzerdaten durch Deepseek nach China rechtswidrig und verstößt gegen die Europäische Datenschutzgrundverordnung (DSGVO). Deepseek habe nicht überzeugend nachweisen können, dass Daten deutscher Nutzer ausreichend geschützt seien.

Nach eigenen Angaben verarbeitet der Dienst umfangreiche personenbezogene Daten, darunter alle Texteingaben, Chatverläufe und hochgeladene Dateien sowie Informationen zum Standort, den benutzten Geräten und Netzwerken. Diese werden auf Servern in China gespeichert.


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Israels Botschafter nennt Hisbollah-Entwaffnung `historische Chance`

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Ron Prosor (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Der israelische Botschafter in Deutschland, Ron Prosor, hat die geplante Entwaffnung der radikalislamischen Hisbollah im Libanon als „historische Chance“ bezeichnet.

In der Vergangenheit hätten die Europäer, vor allem die Franzosen, die Situation „schöngeredet“ und der Hisbollah „politische Legitimität verliehen“, sagte Prosor den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Montagsausgaben). Diesen Fehler gelte es nun zu korrigieren. Nur durch die Entwaffnung der Terrorgruppe und ohne Einfluss aus dem Iran habe der Libanon eine Zukunft, so Prosor.

Er lobte die Vereinigten Staaten dafür, dass sie in diesem Punkt vorangingen und Druck ausübten. Nach dem US-Plan soll die Entwaffnung der Miliz mit einem Stopp der israelischen Angriffe auf den Libanon vergolten werden. „Schon aus Eigeninteresse sollten sich die Europäer anschließen“, sagte Prosor. Denn dann habe es auch die libanesische Regierung leichter, die Entwaffnung gegen interne Widerstände durchzusetzen. Für Prosor ist damit ein Silberstreif verbunden: „Ein freier und demokratischer Libanon könnte der Funken der Hoffnung sein, den die Region so dringend braucht.“


Foto: Ron Prosor (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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