Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Bundesregierung erwägt Kreditgarantien für Gaskraftwerke im Ausland in Höhe von 893 Millionen Euro. Das geht aus der Antwort des Wirtschaftsministeriums auf eine Anfrage der Grünen-Bundestagsfraktion hervor, über die die Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Montagsausgaben) berichten. Danach hat die Bundesregierung für insgesamt fünf Gas-Projekte im Ausland Letters of Interest ausgestellt, darunter Projekte im Irak und in Mexiko.
Letters of Interest signalisieren die grundsätzliche Bereitschaft, Exportkreditgarantien (auch Hermes-Bürgschaften genannt) für ein Projekt zu gewähren, sind aber rechtlich nicht bindend. Sie können aber die Chancen steigern, dass ein Projekt tatsächlich zustande kommt. Gefragt wurde nach Briefen, die seit dem Juni 2024 ausgestellt wurden. Wie viele davon aus der Amtszeit der neuen Bundesregierung stammen, ist unklar.
Exportkreditgarantien sind Teil der deutschen Außenwirtschaftsförderung, sie schützen deutsche Firmen bei Projekten im Ausland unter bestimmten Bedingungen vor Zahlungsausfällen. Die Ampel-Koalition hatte 2023 die Leitlinien überarbeitet, nach denen diese Bürgschaften vergeben werden. Seitdem werden die Projekte daraufhin überprüft, inwieweit sie mit dem 1,5-Grad-Ziel des Pariser Klimaabkommens vereinbar sind. Gaskraftwerke sind unter diesen Leitlinien in Ausnahmefällen förderungsfähig.
Klimaschützer verlangen einen Stopp von Exportkreditgarantien für Gasprojekte. „Die staatliche Förderung neuer fossiler Infrastruktur ist nicht mit der 1,5-Grad-Grenze vereinbar, zu der sich die schwarz-rote Bundesregierung im Koalitionsvertrag verpflichtet hat“, sagte Moritz Leiner, Energie-Experte der Organisation Urgewald, den Funke-Zeitungen.
„Bei der anstehenden Überarbeitung der Klimaleitlinien muss die Bundesregierung ihrer Verpflichtung zum 1,5-Grad-Limit nachkommen und die Exportförderung von Gaskraftwerken konsequent beenden.“ Die von der Ampel überarbeiteten Leitlinien sollen in diesem Jahr überprüft werden. Union und SPD haben sich im Koalitionsvertrag darauf geeinigt, die Leitlinien zu „flexibilisieren“.
Foto: Wirtschaftsministerium (Archiv), via dts Nachrichtenagentur
Foto/Quelle: dts




Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der CDU-Sozialflügel CDA lobt den außenpolitischen Einsatz von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU), fordert aber gleichzeitig deutlich mehr Engagement in der Innenpolitik.
Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Präsident der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA), Thomas Preis, hat Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) aufgefordert, gegen die von ausländischen Versandapotheken gewährten Rabatte bei rezeptpflichtigen Medikamenten vorzugehen.
Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Wirtschaftsweise Veronika Grimm hat die Bundesregierung zu drastischen Ausgabenkürzungen im Bundeshaushalt im Umfang von bis zu 80 Milliarden Euro jährlich aufgefordert. „Insgesamt könnte man 70 bis 80 Milliarden Euro pro Jahr einsparen, wenn der Wille dazu gegeben wäre“, sagte Grimm der „Rheinischen Post“ (Montagsausgabe).
Jerusalem/Gaza (dts Nachrichtenagentur) – Die Direktorin der israelischen Menschenrechtsorganisation B`Tselem, Yuli Novak, erhebt scharfe Vorwürfe gegen die israelische Kriegsführung.
Halle (Saale)/Ulm/Homburg (dts Nachrichtenagentur) – Der FC Augsburg hat sich in der ersten Runde des DFB-Pokals gegen den Halleschen FC mit 2:0 durchgesetzt.
Leipzig (dts Nachrichtenagentur) – In der 1. Runde des DFB-Pokals hat der FC Schalke 04 nach Verlängerung 1:0 gegen den Regionalligisten Lok Leipzig gewonnen. Nach 90 Minuten stand es 0:0.
Regensburg (dts Nachrichtenagentur) – In der 1. Runde des DFB-Pokals hat Drittligist Jahn Regensburg in buchstäblich letzter Minute den sicher geglaubten Sieg gegen den 1. FC Köln aus der Hand gegeben. Der Bundesliga-Aufsteiger lag bis zur sechsten Minute der Nachspielzeit zurück, konnte das Spiel dann aber mit einem Doppelpack noch in der regulären Spielzeit mit 2:1 für sich entscheiden.
Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der CDU-Außenpolitiker Norbert Röttgen hat die geplante Reise von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) zusammen mit dem ukrainischen Präsidenten und anderen Europäern am Montag nach Washington begrüßt.