Montag, März 23, 2026
Start Blog Seite 5552

11. Mai 2022 Dax vor US-Inflationsdaten höher erwartet

0

Frankfurt, 11. Mai (Reuters) – In Erwartung neuer Hinweise zur US-Geldpolitik wird der Dax Berechnungen von Banken und Brokerhäusern zufolge am Mittwoch höher starten. Am Dienstag hatte er als Reaktion auf vorangegangene Verluste 1,2 Prozent auf 13.534,74 Punkte zugelegt. Hier lesen.

Grafik: AgenaTrader Bild Download

Dax schließt
ScreenShot 10.Mai 2022

Ihr Hauptaugenmerk richten Anleger auf die US-Inflationsdaten. Experten rechnen für April mit einer Abschwächung der Teuerungsrate im Jahresvergleich auf 8,1 von 8,5 Prozent. Sollte sich die Inflation in die richtige Richtung entwickeln, werde dies die Stimmung zusätzlich aufhellen, prognostizierte Anlagestratege Peter McCallum von der Investmentbank Mizhuo. Denn dann würden Investoren mit behutsameren Zinserhöhungen der Fed rechnen.

Darüber hinaus prasseln erneut zahlreiche Firmenbilanzen auf die Investoren ein. Aus dem Dax legen unter anderem der Autozulieferer Continental und der Versorger E.ON Geschäftszahlen vor. Im Ausland öffnen Unternehmen wie der „Far Cry“-Macher Ubisoft oder der Unterhaltungskonzern Walt Disney ihre Bücher.

Schlusskurse europäischer Indizes am vorangegangenen HandelstagStand
Dax<.GDAXI>13.534,74
Dax-Future<FDXc1>13.614,00
EuroStoxx50<.STOXX50E>3.554,80
EuroStoxx50-Future<STXEc1>3.556,00
Schlusskurse der US-Indizes am vorangegangenen HandelstagStandVeränderung
Dow Jones<.DJI>32.160,74-0,3 Prozent
Nasdaq<.IXIC>11.737,67+1,0 Prozent
S&P 500<.SPX>4.001,05+0,2 Prozent
Asiatische Indizes am MittwochStandVeränderung
Nikkei<.N225>26.185,50+0,1 Prozent
Shanghai<.SSEC>3.085,43+1,6 Prozent
Hang Seng<.HSI>19.971,18+1,7 Prozent

Dax vor US-Inflationsdaten höher erwartet

Copyright: (c) Copyright Thomson Reuters 2022

Mehr im Bereich Börse.

Asien-Börsen vor US-Inflationsdaten nervös

0

Hongkong, 11. Mai (Reuters) – Die Börsen ins Asien zeigen sich vor den mit Spannung erwarteten US-Inflationsdaten am Mittwoch zunächst uneinheitlich. Börsianer versprechen sich von den Zahlen Rückschlüsse auf das Tempo der erwarteten Zinserhöhungen. „Die Anleger versuchten, nach Aktien mit positiven Prognosen Ausschau zu halten“, sagte Shoichi Arisawa von IwaiCosmo Securities. „Dennoch war es schwierig, vor einer offiziellen Bestätigung, ob die Verbraucherpreise in den USA ihren Höhepunkt überschritten haben oder nicht, Investitionen zu tätigen.“

Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index.N225 lag im Verlauf 0,3 Prozent höher bei 26.250 Punkten. Der breiter gefasste Topix-Index.TOPX sank um 0,3 Prozent und lag bei 1857 Punkten. 

Die Börse in Shanghai.SSEC lag 1,5 Prozent im Plus. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzen.CSI300 gewann 1,8 Prozent. 

Im asiatischen Devisenhandel verlor der Dollar 0,1 Prozent auf 130,36 YenJPY= und gab 0,1 Prozent auf 6,7279 YuanCNY= nach. Zur Schweizer Währung notierte er 0,1 Prozent niedriger bei 0,9954 FrankenCHF=. Parallel dazu stieg der EuroEUR= um 0,1 Prozent auf 1,0533 Dollar und zog um 0,1 Prozent auf 1,0486 FrankenEURCHF= an. Das Pfund SterlingGBP= gewann 0,1 Prozent auf 1,2336 Dollar.

Asien-Börsen vor US-Inflationsdaten nervös

Copyright: (c) Copyright Thomson Reuters 2022

Titelfoto: Symbolfoto

Wichtige Entwicklungen zur Ukraine.

Ukraine aktuell 11.05.22

0

11. Mai (Reuters)- Es folgen Entwicklungen rund um den Krieg in der Ukraine. Zum Teil lassen sich Angaben nicht unabhängig überprüfen.

19.32 Uhr – Russland verhängt Sanktionen gegen Teile von Gazprom Germania

Russland kündigt Sanktionen gegen Teile des Gaskonzerns Gazprom Germania an, der unter der Treuhandschaft der Bundesnetzagentur steht. Die Ankündigung auf der Website der russischen Regierung nennt keine Einzelheiten zu den Maßnahmen. Insgesamt sind 31 Unternehmen aufgelistet. Dazu gehört EuRoPol GAZ PA, dem Besitzer des polnischen Abschnitts der Jamal-Europa Erdgas-Pipeline. Der russische Energieriese GazpromGAZP.MM hat sich aus Gazprom Germania zurückgezogen. Das Bundeswirtschaftsministerium setzte die Netzagentur bis Ende September als Treuhänderin ein. 

17.25 Uhr – Der Präsident der Europäischen Investitionsbank (EIB) stellt sich hinter den Vorschlag, der Ukraine mit einem billionenschweren, internationalen Hilfsplan beim Wiederaufbau zu helfen. Die Staats- und Regierungschefs müssten möglichst bald dazu eine Entscheidung treffen, sagt Werner Hoyer der Nachrichtenagentur Reuters. Benötigt werde etwas, das „sich wirklich an ein globales Publikum und nicht nur an die Steuerzahler der EU wendet“. Wirtschaftsexperten des Economic Policy Research schätzen, dass jetzt schon bis zu 600 Milliarden Euro für einen Wiederaufbau benötigt würden. Die Summe stehe bislang nicht fest, sagt Hoyer. Aber eins sei klar: „Wir reden nicht über Millionen, sondern Billionen.“

16.35 Uhr – Johnson verspricht Nato-Anwärtern Schweden und Finnland Militärhilfe

Der britische Premierminister Boris Johnson sichert Schweden und Finnland im Fall einer Konfrontation Militärhilfe zu. Großbritannien würde Schweden mit allem, was das Land verlangt, zu Hilfe kommen, sagt Johnson nach einem Gespräch mit seiner schwedischen Amtskollegin Magdalena Andersson. Er reist am Nachmittag nach Finnland weiter. Beide Länder erwägen angesichts des russischen Einmarsches in die Ukraine einen Nato-Beitritt. Eine Entscheidung beider Staaten über einen Antrag wird in diesem Monat erwartet. Sie wollen für eine etwaige Übergangsphase, die bis zu einem Jahr dauern kann, Sicherheitsgarantien der Allianz.

15.20 Uhr – UN-Chef Guterres – Es wird weitere Evakuierungen geben

Nach der Evakuierung von Zivilisten aus der ukrainischen Hafenstadt Mariupol wird es laut UN-Generalsekretär Antonio Guterres weitere ähnliche Operationen geben. „Wir sind in Kontakt mit den Behörden in der Ukraine und in Russland, um ähnliche Initiativen voranzutreiben“, sagt Guterres in Wien bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Österreichs Kanzler Karl Nehammer und Außenminister Alexander Schallenberg. Solange diese Operationen noch nicht abgeschlossen sind, sollen sie aber nicht öffentlich gemacht werden. „Wir wollen nicht, dass hier zuviel zu früh gesagt wird“, sagt Guterres.

15.15 Uhr – Özdemir will Regel-Änderung für Weizenanbau verschieben

Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir will eine neue EU-Regel verschieben, wonach Bauern bereits bei der Herbstaussaat 2022 auf derselben Fläche keinen Weizen auf Weizen mehr anbauen dürften. Er setze sich in Brüssel dafür ein, dass die neue Fruchtwechsel-Regelung verschoben werde, erklärt der Grünen-Politiker. Landwirte könnten so mehr Weizen anbauen, ohne dass Flächen für den Artenschutz beeinträchtigt würden. Eine Entscheidung der EU-Kommission stehe noch aus. In Deutschland wird Winterweizen nach Angaben seines Ministeriums im Schnitt jährlich auf bis zu drei Millionen Hektar angebaut. Auf rund einem Fünftel dieser Fläche (bis zu 600.000 Hektar) werde ohne Fruchtwechsel Weizen auf Weizen angebaut.

14.04 Uhr – Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj strebt die Wiederherstellung des Territoriums seines Landes an. Erst dann sei ein Ende des Krieges mit Russland vorstellbar, sagt Selenskyj zu Studenten der französischen Universität Sciences Po per Videoschalte. „Wenn wir alles zurückgewonnen haben, was uns gehört, werden wir dies beenden.“

13.58 Uhr – Eine Nato-Mitgliedschaft der Ukraine hätte Präsident Wolodymyr Selenskyj zufolge den Krieg verhindert. „Wäre die Ukraine vor dem Krieg in der Nato gewesen, hätte es keinen Krieg gegeben“, sagt Selenskyj zu Studenten der französischen Universität Sciences Po per Videoschalte.

13.45 Uhr – Deutsche Behörden haben nach Angaben des Finanzministeriums im Rahmen der westlichen Sanktionen gegen Russland bisher Geldvermögen in Höhe von 137,9 Millionen Euro beschlagnahmt. Dies sei der Stand am 29. April gewesen, sagt ein Sprecher des Verteidigungsministeriums.

13.36 Uhr – Opfer und Zeugen von russischen Kriegsverbrechen in der Ukraine sollen nach den Worten von Bundesjustizminister Marco Buschmann von den Ermittlungsbehörden baldmöglichst auch in Deutschland befragt werden. „Es ist wichtig, dass wir schnell Beweise sichern“, sagt der FDP-Politiker in der Befragung der Bundesregierung durch den Deutschen Bundestag. Die Opfer seien traumatisiert und verdrängten das Erlebte. Wichtige Informationen könnten für eine Anklage daher verloren gehen, wenn die Beweisaufnahme jetzt nicht schnell gehe. 

13.20 Uhr – Die Ausbildung ukrainischer Soldaten in Deutschland an Panzerhaubitzen wertet Verteidigungsministerin Christine Lambrecht nicht als Eintritt ins Kriegsgeschehen in der Ukraine. „Meine juristische Bewertung ist, dass wir damit nicht zur Kriegspartei werden“, sagt die SPD-Politikerin im ZDF Mittagsmagazin. „Wir bilden hier aus, ja, aber wir entsenden natürlich keine Soldaten. Und deswegen ist diese Ausbildung, ist diese Unterstützung noch kein Schritt hin zur Kriegspartei.“ Es sei der Bundesregierung sehr wichtig, dass Deutschland und die Nato nicht in den Konflikt involviert werden. Deutschland liefert sieben Panzerhaubitzen 2000 an die Ukraine.

13.09 Uhr – Bundesjustizminister Marco Buschmann betont, dass sich Deutschland mit der Lieferung auch schwerer Waffen an die Ukraine nicht zur Kriegspartei macht. „Diese Sorge kann ich nehmen“, sagt der FDP-Politiker bei der Befragung der Bundesregierung im Deutschen Bundestag. Die UN-Charta schreibe eindeutig vor, die einzige legitime Form eines Krieges sei der Verteidigungskrieg. Und wer ein Land darin unterstütze, sich zu verteidigen, auch mit schweren Waffen, „wird dadurch nicht zur Kriegspartei“, sagt Buschmann. 

12.46 Uhr – Der Kreml steht zur Erfüllung seiner Verträge für Gaslieferungen, wie Sprecher Dmitri Peskow betont. Die Ströme russischen Gases durch Pipelines in der Ukraine sind am Mittwoch um ein Viertel zurückgegangen. Die Regierung in Kiew stoppte den Transit über eine Route, die nach Darstellung der Ukraine wegen des russischen Militäreinsatzes beschädigt wurde.

12.30 Uhr – UN-Generalsekretär Antonio Guterres rechnet nicht in absehbarer Zeit mit Friedensverhandlungen zwischen Russland und der Ukraine. „Auch dieser Krieg wird nicht ewig dauern, es wird einen Zeitpunkt geben, wo es zu Friedensverhandlungen kommt“, sagte Guterres in Wien bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Österreichs Bundespräsident Alexander Van der Bellen. „In unmittelbarer Zukunft sehe ich ihn aber nicht“, fügte er hinzu. Die diplomatischen Bemühungen konzentrierten sich derzeit darauf, die Bedingungen für Evakuierungen und die Hilfslieferungen für die Zivilbevölkerung durch humanitäre Korridore zu verbessern. Laut Guterres arbeiten die Vereinten Nationen (UN) auch intensiv daran, dass die Nahrungsmittelproduktion der Ukraine und die Düngemittelproduktion Russlands wieder auf den globalen Märkten erhältlich ist.

12.28 Uhr – Die pro-russischen Separatisten in der Region Donezk gehen laut einem Medienbericht davon aus, dass sich keine Zivilisten mehr im belagerten Asowstal-Werk in Mariupol aufhalten. „Deshalb sind die Hände unserer Einheiten nicht länger gebunden“, sagt der Anführer der selbst ernannten Volksrepublik Donezk, Denis Puschilin, der Nachrichtenagentur Tass zufolge. Puschilins Einsatzkräfte sind an Angriffen auf die Hafenstadt beteiligt gewesen. Die Stadtverwaltung von Mariupol hatte am Dienstag erklärt, in dem Stahlwerk seien nach den jüngsten Evakuierungen noch mindestens hundert Zivilisten. Das mindere aber nicht die Angriffe der russischen Besatzer auf das Werk, schrieb der Mitarbeiter des Bürgermeisters, Petro Andrjuschtschenko, auf Telegram. Auf dem riesigen Werksgelände habe sich ukrainische Kämpfer verschanzt.

12.10 Uhr – Russland hat nach den Worten von Außenminister Sergej Lawrow ausreichend andere Kunden, sollte der Westen die Einfuhr von Energieträgern einstellen. „Lass den Westen mehr bezahlen als er es an Russland getan hat, und lasst ihn dann seiner Bevölkerung erklären, warum sie ärmer wird“, sagt Lawrow bei einer Pressekonferenz in der omanischen Hauptstadt Maskat. 

12.08 Uhr – Die pro-russischen Behörden im besetzten Cherson wollen einem Medienbericht zufolge um die Eingliederung der südukrainischen Region in Russland bitten. Das meldet die russische Nachrichtenagentur Tass unter Berufung auf einen Beamten der Verwaltung von Cherson. Russland hat im April erklärt, es habe die Region Cherson vollständig unter Kontrolle. Sie ist strategisch wichtig, weil sie eine Landverbindung zwischen der bereits 2014 annektierten Halbinsel Krim und den von Russland unterstützten Separatistengebieten im Donbass in der Ostukraine darstellt.

11.23 Uhr – Russland wirft USA Stellvertreterkrieg in Ukraine vor

Russland wirft den USA vor, einen Stellvertreterkrieg in der Ukraine zu führen. Der frühere Präsident Dmitri Medwedew verweist zur Begründung auf das vom US-Repräsentantenhaus beschlossene Hilfspaket für die Ukraine im Volumen von 40 Milliarden Dollar. Auf Telegram schrieb Medwedew, das Paket ziele darauf ab, die wirtschaftliche Entwicklung Russlands und seinen politischen Einfluss in der Welt zu mindern. Dies werde aber nicht funktionieren. Stattdessen werde die Inflation in den USA mit solchen Schritten angeheizt. 

11.15 Uhr – Österreich verzeichnet angesichts des teilweisen Gastransitstopps durch die Ukraine Behördenangaben zufolge derzeit keine Einschränkungen. Am Gasknotenpunkt Baumgarten werde derzeit zwar ein leicht gesunkener Gasfluss verzeichnet, „für die Versorgung mit Gas hat die Situation im Moment aber keinerlei Auswirkungen“, sagte eine Sprecherin des Energieraufsicht E-Control auf Anfrage der Nachrichtenagentur Reuters. Der Öl- und Gaskonzern OMVOMVV.VI spürt ebenfalls keine Auswirkungen. „Unsere Gaslieferungen erfolgen heute Morgen gemäß unserer Nominierungen“, sagte ein Sprecher.

11.05 Uhr – Naftogaz-Chef – Gastransit-Umstellung ist technisch möglich

Das ukrainische Staatsunternehmen Naftogaz erklärt, es könne die Angaben des russischen Gaskonzerns Gazprom nicht bestätigen, wonach es technisch nicht möglich sei, den Gastransit in die Ukraine auf einen neuen Einspeisepunkt umzustellen. Im Oktober 2020 sei dies bei Wartungsarbeiten gelungen, schreibt Naftogaz-Chef Juri Witrenko auf Twitter.

10.06 Uhr – Ungarn hält das von der EU-Kommission vorgeschlagene Öl-Embargo gegen Russland nach wie vor für inakzeptabel. Sollte die Europäische Union die Importe von russischem Öl stoppen, würde dies die ungarische Wirtschaft zerstören, sagt Außenminister Peter Szijjarto. Die EU-Kommission biete keine Lösungen an, um diesem Problem zu begegnen. In einem Video-Beitrag auf Facebook bekräftigt er, es ginge nur, wenn Importe über Pipelines von dem Embargo ausgenommen würden.

09.53 Uhr – Der russische Gaskonzern Gazprom liefert eigenen Angaben zufolge weiterhin Gas über die Ukraine nach Europa – allerdings weniger als zuletzt. Die Menge habe am Mittwoch 72 Millionen Kubikmeter betragen, nachdem es am Dienstag 95,8 Kubikmeter gewesen seien. Gazprom teilte nicht mit, ob dieses Niveau mit den Anfragen der europäischen Kunden übereinstimmt. Die Buchungen für den russischen Gastransit nach Europa durch die Ukraine über die Schlüsselroute Sochraniwka sind am Mittwoch auf null gesunken, wie aus Daten des ukrainischen Gaspipeline-Betreibers hervorgeht. Die Ukraine hatte tags zuvor davor gewarnt, die Lieferungen über diese Route kriegsbedingt einzustellen.

09.52 Uhr – Die Gas-Versorgung Deutschlands ist trotz des teilweisen Stopps des Transits durch die Ukraine der Bundesregierung zufolge derzeit nicht bedroht. „Die Versorgungssicherheit in Deutschland ist aktuell weiter gewährleistet“, teilt das Wirtschaftsministerium mit. Der Verband „Zukunft Gas“ erklärt, man müsse die wirklichen Gasflüsse jetzt erstmal beobachten. „Erst dann können wir mögliche Auswirkungen abschätzen.“

07.00 Uhr – Großbritannien – Kämpfe um Schlangeninsel dauern an

Die Kämpfe zwischen ukrainischen und russischen Streitkräften um die Schlangeninsel im Schwarzen Meer dauern nach Angaben des britischen Verteidigungsministeriums an. Russland versuche wiederholt, seine Truppen auf der Insel zu verstärken. Wenn Russland seine Position auf der Insel mit strategischer Luftabwehr und Marschflugkörpern zur Küstenverteidigung festige, könnte es das nordwestliche Schwarze Meer beherrschen, twitterte das britische Verteidigungsministerium in einem Lagebericht.

Ukraine aktuell 11.05.22

Copyright: (c) Copyright Thomson Reuters 2022

Wichtige Entwicklungen zur Börse.

Syrien-Geberkonferenz erhält Zusagen über 6,4 Mrd Euro

0

Brüssel, 11. Mai (Reuters) – Bei einer internationalen Geberkonferenz für Syrien und Nachbarstaaten sind nach Angaben der EU Zusagen für Hilfen im Volumen von 6,4 Milliarden Euro zusammengekommen. Der EU-Kommissar für Nachbarschaft und Erweiterung, Oliver Varhelyi, gab die Summe am Dienstag anlässlich des Treffens in Brüssel bekannt.

Dort kamen Vertreter von 55 Staaten und 22 internationalen Organisationen zusammen. Russland, ein enger Verbündeter der Regierung in Damaskus, war wegen des Einmarsches in die Ukraine ausgeschlossen. Während des syrischen Bürgerkriegs wurden Hunderttausende Menschen getötet. Elf Millionen Menschen – etwa die Hälfte der Bevölkerung – wurden aus ihren Häusern und Wohnungen vertrieben. 

Syrien-Geberkonferenz erhält Zusagen über 6,4 Mrd Euro

Copyright: (c) Copyright Thomson Reuters 2022

Titelfoto: Symbolfoto

Wichtige Entwicklungen zur Börse.

US-Index Dow Jones schließt im Minus

0

New York, 11. Mai (Reuters) – An der Wall Street hat der Dow Jones<.DJI> am Dienstag nachgegeben. Der US-Leitindex verlor 0,3 Prozent auf 32.160,74 Punkte. Der technologielastige Nasdaq<.IXIC> rückte 1,0 Prozent auf 11.737,67 Punkte vor und der breit gefasste S&P 500<.SPX> legte 0,2 Prozent auf 4.001,05 Punkte zu.

US-Staatsanleihen

T-BondsKursaktuellVeränderungabsolutRenditeaktuellRenditeVortag
10-jährige<US10YT=RR>90,5938+0,68752,9933,079
30-jährige<US30YT=RR>83,0156+1,29693,1313,208

Statistik für Nyse und Nasdaq

NyseNasdaq
Anzahl der gehandelten Aktien in Mio.1.3166.023
Anzahl der Werte mit Kursgewinnen1.8622.082
Anzahl der Werte mit Kursverlusten2.5362.807
Anzahl der unveränderten Werte238441

US-Index Dow Jones schließt im Minus

Copyright: (c) Copyright Thomson Reuters 2022

Titelfoto: Symbolfoto

Weitere wichtige Entwicklungen zur Börse.

Musk – Würde nach Twitter–Kauf Sperre für Trump aufheben

0
Musk Tesla Elon Twitter
Elon Musk, CEO of Tesla Motors Inc., speaks during a delivery ceremony for Tesla Model S sedan in Beijing, China, 22 April 2014. Tesla Motors Inc. began deliveries of the Model S sedan in China as Chief Executive Officer Elon Musk tested the reluctance of consumers in the worlds largest auto market to buy electric cars. The billionaire chairman hosted an event on Tuesday (22 April 2014) to mark the occasion, according to the Palo Alto, California-based company. The electric-car maker has been taking orders since August and opened an 800-square-meter (8,600 square feet) store in a Beijing shopping mall late last year to showcase its vehicles.

Dallas, 11. Mai (Reuters) – Tesla–Chef Elon Musk hat angekündigt, nach seinem geplanten Kauf von Twitter die Sperre für den ehemaligen Präsidenten Donald Trump dort aufzuheben. Die damalige Entscheidung habe Trumps Ansichten im rechten politischen Spektrum nur mehr Gehör verschafft, sagte Musk am Dienstag auf einem Online-Autokongress der Zeitung „Financial Times“. Sie sei „moralisch falsch und schlicht dumm“ gewesen. Trump war kurz nach dem Sturm seiner Anhänger auf das Kapitol am 6. Januar von Twitter verbannt worden. Zu diesem Zeitpunkt hatte er mehr als 88 Millionen Follower. 

Eine Stellungnahme des Republikaners wie auch von Twitter lagen zunächst nicht vor. Trump hatte dem Sender Fox News erklärt, dass er nicht zu Twitter zurückkehren werde, selbst wenn Musk die Plattform wie angekündigt kaufen und seine Sperre aufheben würde. Er hat inzwischen sein eigenes soziales Netzwerk in Betrieb genommen mit dem Namen Truth Social.

Musk – Würde nach Twitter–Kauf Sperre für Trump aufheben

Copyright: (c) Copyright Thomson Reuters 2022

Titelfoto: Copyright [Chinalmages] /Depositphotos.com

Wichtige Entwicklungen zur Börse.

UNOWN schließt Seed-Finanzierungsrunde über zwei Millionen Euro ab

0
unown

Circular Economy Software-Startup UNOWN schließt Seed-Finanzierungsrunde über zwei Millionen Euro ab

Das Hamburger Impact-Startup UNOWN hat eine Seed-Runde über zwei Millionen Euro abgeschlossen. Die Runde wird angeführt vom Schweizer Impact-Investor Übermorgen VC, die damit ihr Investment in das Startup erneuern. Zu den weiteren Investoren gehören Nicolas & Loïc Brunschwig (Miteigentümer und Co-CEO des Schweizer Luxus-Retailers Bongenie-Grieder), Maximilian Böck (CEO Marc O’Polo), Vealo Ventures sowie Bestandsinvestor APX. Mit dem Investment wollen die beiden Gründerinnen Linda Ahrens und Tina Spießmacher ihre B2B-Software skalieren.

Das Ende 2019 gegründete Unternehmen UNOWN (Markenname der Leasing for Good GmbH) entwickelt Software für das Leasing von Lifestyle-Produkten (siehe hier) und betreibt außerdem selbst den deutschen Marktführer für das Leasing von Kleidung & Accessoires von mehr als 80 Marken (siehe hier). Mit seiner Technologie will das Startup Post-Ownership Services wie Leasing, On-Demand Miete und Secondhand branchenweit ermöglichen.

Lead-Investor Übermorgen VC investiert zusammen mit Persönlichkeiten aus der Modeindustrie und APX

Angeführt wird die Runde vom Schweizer Impact-Investor Übermorgen VC, die ihre Investments auch anhand von C02-Einsparungszielen tätigen. Außerdem steigen bekannte Führungspersönlichkeiten aus der Modeindustrie ein, darunter Nicolas Brunschwig, Miteigentümer des Schweizer Luxus-Retailers Bongenie-Grieder, Loïc Brunschwig, Co-CEO von Bongenie-Grieder, sowie Maximilian Böck, CEO von Marc O’Polo.

Mit der Finanzierungsrunde kann das Team von 22 Mitarbeitenden die B2B-Services skalieren. Neben dem bestehenden B2C-Angebot auf der Website und in der UNOWN-App wird die Software in den kommenden Monaten auch bei Herstellermarken und Händlern implementiert. Damit wird es einfacher denn je, flexible Nutzungsmodelle in Anspruch zu nehmen.

Linda Ahrens, Co-Founder & Managing Partner von Unown: “Die Finanzierungsrunde ist nicht nur Rückenwind für uns bei Unown, sondern für die Circular Economy als ganze. Mit dem Investment werden wir unser B2B-Softwareangebot massiv ausbauen und damit zum Systemwandel in der Modeindustrie beitragen.”

Adrian Bührer, Co-Founder und Managing Partner Übermorgen Ventures: “Wir glauben, gerade im Modebereich, sehr stark an Circular Economy Ansätze. Fast-Fashion macht unseren Planeten kaputt und Konsument:innen realisieren dies zunehmend und handeln entsprechend. Der Ansatz von Unown, sowohl ein attraktives Angebot für Endkund:innen zu haben, wie auch eine skalierbare SaaS-Lösung für Modeunternehmen anzubieten, überzeugt uns auf ganzer Linie.“

Loïc Brunschwig, Co-CEO des Schweizer Luxus-Händlers Bongenie-Grieder: “Seit der Gründung von Bongénie Grieder in 1891 geht es uns immer darum, an neuen Trends und Verhaltensänderungen unserer Kund:innen teilzuhaben. Es ist offensichtlich, dass Menschen Produkte wie Kleidung auch in der Kreislaufwirtschaft konsumieren wollen. Wir haben in Unown investiert, weil das Team Einzelhändlern und Marken hilft, selbst solche Leasingmodelle anzubieten.”

Maximilian Böck, CEO der Modemarke Marc O’Polo: “Für mich ist klar, dass Nachhaltigkeit in Zukunft nicht bei den Rohstoffen und der Herstellung des Produkts endet. Viel entscheidender wird sein, den Lebenszyklus eines Produktes zu optimieren und Kund:innen auch Services neben dem Kauf anzubieten. Deshalb glaube ich fest an Leasingmodelle und bin davon überzeugt, dass Unown sowohl im B2C Bereich als auch B2B über ihre Software-Lösung hervorragend aufgestellt ist.”

Weitere Informationen finden Sie hier

Foto von Carina Wendland

Quelle Leasing for Good GmbH

Tesla-Chef zeigt sich offen für Einstieg bei Bergbau-Unternehmen

0
Whistleblower musk Tesla
--FILE--Tesla CEO Elon Musk is pictured during a delivery ceremony at the sales center of Tesla in Jinqiao, Shanghai, China, 23 April 2014. Tesla CEO Elon Musk and the electric car company have agreed to pay a total of $40 million and make a series of concessions to settle a government lawsuit alleging Musk duped investors with misleading statements about a proposed buyout of the company. Tesla and Musk will each pay $20m to settle the case. The settlement will require Musk to relinquish his role as chairman for at least three years, but he will able to remain as CEO. The Securities and Exchange Commission announced the settlement Saturday, just two days after filing a case seeking to oust Musk as CEO.

Berlin, 11. Mai (Reuters) – Tesla-Chef Elon Musk hat sich offen für einen Einstieg des Elektroautobauers bei einem Bergbau-Unternehmen gezeigt. Das stehe nicht außer Frage, sagte Musk am Dienstag auf einer Veranstaltung der Zeitung „Financial Times“. „Wir werden uns mit allem befassen, was uns beim weltweiten Wandel zu nachhaltiger Energie im Wege steht. Es ist nicht so, dass wir uns wünschen, Bergbau-Unternehmen zu kaufen, aber wenn das die einzige Möglichkeit ist, den Wandel zu beschleunigen, dann werden wir das tun.“

Die Engpässe in der Autobranche bei Rohstoffen und Batterien dürften sich nach Einschätzung von Stellantis-Chef Carlos Tavares in den kommenden Jahren verschärfen. Tavares sagte, er rechne mit Lieferproblemen bei Batterien in den Jahren 2025 und 2026. Die Rohstoffversorgung könne auch eine strukturelle Herausforderung darstellen, weil E-Autos rund eine halbe Tonne schwerer seien als herkömmliche Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor. „Das bedeutet viel Rohstoffabbau, das bedeutet schließlich Rohstoffknappheit und das bedeutet schließlich geopolitische Risiken“, sagte der Stellantis-Chef.

Tesla-Chef zeigt sich offen für Einstieg bei Bergbau-Unternehmen

Copyright: (c) Copyright Thomson Reuters 2022

Titelfoto: Copyright [Chinalmages] /Depositphotos.com

Wichtige Entwicklungen zur Börse.

Bundesnetzagentur ruft zum Gas-Sparen auf

0

Düsseldorf, 10. Mai (Reuters) – Die Bundesnetzagentur ruft angesichts der angespannten Lage auf den Gasmärkten die Verbraucher zum Sparen auf. Man müsse die Menschen überzeugen, selbst Gas einzusparen, sagte der Präsident der Behörde, Klaus Müller, am Dienstag bei der „Handelsblatt Jahrestagung Stadtwerke 2022“. „Es fällt schwer, bei 27 Grad über Gaseinsparungen nachzudenken. Gleichwohl ist es notwendig.“ Die Gasspeicher in Deutschland seien aktuell zu 37,6 Prozent gefüllt.

„Das ist besser als letzte Woche und letzte Woche davor. Aber es ist nicht gut.“ Die Bundesregierung kaufe Gas zu, aber auch das reiche nicht. Müller sprach sich für Anreize zum Einsparen aus. „Ich würde soweit gehen und sagen, jeder, der nachweisen kann, dass er 20 Prozent weniger Gas als die letzten drei Jahre verbraucht, bekommt eine Prämie oder was auch immer.“

Der Behördenchef erteilte Überlegungen in der Wirtschaft eine Absage, in einer Gasnotlage zuerst die Industrie zu beliefern und erst dann die privaten Haushalte. „Es gilt die Rechtslage, und damit auch für die Bundesnetzagentur verbindlich: Im Fall einer Gasnotlage werden Krankenhäuser, Pflegeheime, Polizeistationen, Kasernen, private Hauhalte die geschützten Kunden sein, die zuerst beliefert werden.“

Bundesnetzagentur ruft zum Gas-Sparen auf

Copyright: (c) Copyright Thomson Reuters 2022

Titelfoto: Symbolfoto

Wichtige Entwicklungen zur Ukraine.

Dax schließt nach vier Verlusttagen in Folge im Plus

0
Dax schließt

Frankfurt, 10. Mai (Reuters) – Nachfolgend die Kurse ausgewählter Indizes zum Xetra-Handelsschluss am Dienstag: Grafik: AgenaTrader Bild Download

Dax schließt
ScreenShot 10.Mai 2022
Index-Stände17:30 10.05.22Plus/Minus in Prozent
Dax<.GDAXI>13.534,74+1,2
MDax<.MDAXI>28.026,96+0,8
TecDax<.TECDAX>2.929,61+1,0
SDax<.SDAXI>12.735,57-0,4
EuroStoxx50<.STOXX50E>3.557,87+0,9
Stoxx50<.STOXX50>3.512,76+0,8
ATX<.ATX>3.027,74+0,7
Dow Jones<.DJI>32.173,06-0,2
Nasdaq<.IXIC>11.659,41+0,3
S&P 500<.SPX>3.988,99-0,1
Umsatz aller Dax-WerteStand 10.05.22
in Millionen Stück84,925
in Milliarden Euro4,037
Ölpreis in Dollar je Barrel17:30 10.05.22Plus/Minus in Prozent
Brent<LCOc1>103,75-2,1
WTI<CLc1>101,01-2,0

(zusammengestellt vom Reuters Marktteam)

Dax schließt nach vier Verlusttagen in Folge im Plus

Copyright: (c) Copyright Thomson Reuters 2022

Wichtige Entwicklungen zur Ukraine.